Pendelerfahrung mit dem ST3 in Berlin/Brandenburg

Diskutiere Pendelerfahrung mit dem ST3 in Berlin/Brandenburg im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Hallo allerseits, ich habe mir vor knapp zwei Monaten ein ST3 zugelegt. Hier der Ursprungsfaden wer etwas zu den Beweggründen und/oder ähnliches...

Alucard

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Hallo allerseits,

ich habe mir vor knapp zwei Monaten ein ST3 zugelegt. Hier der Ursprungsfaden wer etwas zu den Beweggründen und/oder ähnliches erfahren möchte:

Ich brauche eure kurzfristige Einschätzung zu 3x Stromer Kaufangeboten

Ansonsten würde ich diesen neuen Faden gerne dazu nutzen, ein paar Erfahrungen von meiner Pendelstrecke zu teilen. Eventuell hilft es ja dem Einen oder Anderen dabei, der sich ebenfalls nach einer Alternative zum Auto umsieht.

Nun kurz zu meiner Pendelstrecke:

- einfache Distanz zwischen 36 - 39 KM (je nach Routenwahl)
- hauptsächlich Landstraßen, ein paar Ortsdurchfahrten, und zwischen 3 - 8 KM Berliner Stadtrandverkehr
- auf der Strecke gibt es einige Steigungen (zwischen 4 - 7 %), Kreisverkehre und ein paar Ampeln
- der Asphalt ist größtenteils gut


Auf Grund des Schneefalls der vergangen Wochen, konnte ich erst gestern das erste Mal mit dem SPed zur Arbeit und davon werde ich jetzt einmal kurz Berichten.

Los gingen die 36 KM gegen 04:45 Uhr, bei mäßigem Verkehr und ca. 3-4 Grad

Bereits nach den ersten Kilometern merkte ich, dass es anstrengender war als gedacht. Selbst in Unterstützungsstufe 3, gelang es mir nur ganz vereinzelt die 45 km/h zu erreichen und auch kurzzeitig zu halten. Ich bewegte mich eher im Bereich von einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 30-34 km/h. Diesen Umstand schob ich auf das fehlende Training der letzten zwei Monate und quälte mich weiter die Landstraße entlang. Zum Ende kam ich zu einem Fahrradweg (Mauerradweg, wer ihn kennt). Dieser war leider komplett, mit teils vereistem Schneematsch bedeckt. Lediglich zwei Autofahrspuren waren etwas weniger bedeckt. In diesen gelang es mir mit viel Gefühl ca. 8 km/h zu fahren. Da es eher ein Rutschen als Fahren war, musste ich zeitweise doch Absteigen und Schieben. Auf Grund dieser von mir nicht erwarteten Verhältnisse, verließ ich den Radweg an der nächsten Möglichkeit (ca. 1,5 KM später). Ab diesem Zeitpunkt lagen noch etwa 6 KM Berliner Verkehr vor mir. Diese ließen sich gut überbrücken, wobei ich hier sogar wieder zeitweise die 45 km/h erreichte. Nach insgesamt 1:19 Std. kam ich ziemlich kaputt auf Arbeit an und war ziemlich enttäuscht. Zum Einen wegen der Kraft die es mich gekostet hat, zum Anderen wegen dieser vergleichsweise langen Fahrzeit und der von mir angestrebten aber nicht erreichten hohen Durchschnittsgeschwindigkeit von 40+ km/h. Diese Reisegeschwindigkeit wird von mir nicht des "Rasen" willens angestrebt, sondern da ich Zuhause zwei kleinere Kinder habe. Aus diesem Grund gehört es zu meiner Grundvoraussetzungen, die Strecke in einer möglichst effektiven Zeit zu bewältigen.

Nun gut, nachdem ein paar Stunden vergangen waren und ich den ersten Frust vergessen hatte, erinnerte ich mich an meine erste Probefahrt mit dem ST1. Auch hier war es mir nicht ansatzweise möglich die 45 km/h zu erreichen. Es stellte sich heraus, dass die Kalibrierung nicht richtig eingestellt war. Nachdem mein Händler eine erneute Kalibrierung vorgenommen hatte, lief es super und ich habe mich schlussendlich für das ST3 entschieden.

Getragen durch diesen Gedanken, dass vielleicht wieder etwas mit der Kalibrierung nicht stimmen könnte, begab ich mich auf "Fehlersuche". Was soll ich sagen, nachdem ich eine neue Kalibrierung durchgeführt hatte, war der Rückweg ein komplett anderes Fahrgefühl. Bereits in der Unterstützungsstufe 2 ließen sich die 45 km/h erreichen. Sicherlich braucht man hierfür trotzdem einiges an Eigenleistung, aber es war kein Vergleich zum Hinweg. Die 36 KM konnte ich in 1:05 Std. bewältigen, der Akku war von den anfänglich 100 % auf 53 % gesunken.

Das war jetzt natürlich erst eine Fahrt und deshalb nur bedingt aussagekräftig, aber ich werde in den nächsten Tagen/Wochen weiter berichten.

@Genarij Meine Bremse quietscht momentan auch noch ziemlich laut, liegt bei mir vielleicht aber auch daran, dass sie noch ziemlich neu ist. Ich werde berichten, wie sich das Ganze in den nächsten Tagen weiter entwickelt.


Grüße und allen ein schönes Wochenende
 

Radlerhai

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@Alucard Danke für den interessanten Bericht! Nach den ersten 2/3 dachte ich..."Mist, diese 45km/h zu erreichen scheint nicht so einfach wie gedacht!". Erlaube mir die kurze Zwischenfrage, was ist eine Kalibrierung bei Stromer? Ein Reset oder Neustart? Was kann ich mir drunter vorstellen? Und mußt du diese Kalibrierung jetzt jedes mal neu machen bevor deine Tour beginnt?
Gruß und ich bleibe am Ball, will sehen wie es weitergeht (y)
 

Jenss

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Nicht jedes mal, eher nach dem Ausbau des Hinterrades.

Schöner Bericht!

Gekauft und schon die ersten km durchgezogen, respekt!

Deine Strecke ist echt ganzschön weit.

:)

Fitness und Lebensgefühl steigen ab jetzt ins unermessliche! Ich habe selbst 2 kleine Kinder und man findet einfach kaum Zeit für den nötigen Sport. Die Zeit für den Arbeitsweg zu nutzen ist da perfekt!

Pass bitte wegen Glätte auf! Bei 3 Grad auf Schneematsch und eis rum eiern ohne spikes ist sau gefährlich! Nicht das du (so wie ich letzten Winter) bald ein paar Wochen garnicht fahren kannst. ;)

P.s.: mal über ne Reifenpanne nachgedacht? ;)
 
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Chaos

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Viel Spass mit dem Bike und wie Jens schon schrieb, bei Glätte aufpassen ist nie verkehrt. Vor allem wenn du die Strecke noch nicht kennst. Manchmal gibt es Stellen da ist noch Eis wo auf der ganzen restlichen Stecke schon freie Fahrbahn ist. Nach einiger Zeit kennt man besonders kritische Stellen (und legt sich ggf. trotzdem hin, hab ich auch schon durch, sei besser net so blöd wie ich).

Bei meinem ST1X mache ich nach starken Temperaturwechseln (vor allem nach fallende Temperaturen ) eine Kalibrierung.
Laterne suchen, festhalten und aufm Bock sitzen bleiben, Kalibrierung im Menü bestätigen.
 

schmadde

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- einfache Distanz zwischen 36 - 39 KM (je nach Routenwahl)
- hauptsächlich Landstraßen, ein paar Ortsdurchfahrten, und zwischen 3 - 8 KM Berliner Stadtrandverkehr
- auf der Strecke gibt es einige Steigungen (zwischen 4 - 7 %), Kreisverkehre und ein paar Ampeln
- der Asphalt ist größtenteils gut
"Einige Steigungen" und dann gleich mit 4-7%? Fährst Du 3x bei Moorlake im Kreis und dann über den Willy in die Stadt? Dazu passt aber der Mauerradweg nicht, der ist ja am anderen Ende. Und Eberswalde ist zu weit um auf 36km zu kommen. Das Berliner Umland ist doch ansonsten bretteben da gibts überhaupt keine Steigungen.

Interessant das mit dem "Kalibrieren" - habe ich noch nie gehört. Aber wenns jetzt läuft ist ja gut. Die Reichweite ist ziemlich gut, da hätte ich selbst mit dem großen Akku weniger erwartet. Macht ja über 70km, ich schaffe mit dem ST2 und dem 814er Akku nichtmal 50km in Stufe 3 und bei Schnitt eher Richtung 30 als 40.
 

Speci-Lorenz

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ST2
Danke für die geteilten Erfahrungen! Bin mal gespannt wie sich das Stromer in der Stadt verhält.
Zum Kalibrieren habe ich gar nichts in der Manual gefunden? Was passiert da denn technisch?
 

iGude

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Was passiert da denn technisch?
Der Drehmomentsensor am Stromer reagiert auf die mechanische Verwindung die durch beanspruchung der Kette ausgelöst wird.

Da jeder Pilot andere Körpermaße hat und somit auch durch das reine aufsitzen da was passieren kann, kann es manchmal nötig sein den Sensor manuell zu kalibrieren. Indem man ohne die Bremse zu ziehen und ohne Belastung auf den Pedalen auf dem Rad sitzt. Am besten geht das zu zweit, aber wie @Chaos beschrieben hat tut es auch sich wo anzulehnen.

Ich kalibriere immer nach dem Radausbau.
 

elRadish

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Ich fahre 35km einfach mit einem Packster 40HS.
Davon ca. 23km über Land, 12km durch die Stadt.
Auf freier Strecke fahre ich so 38-40km/h, trotzdem komme ich im Schnitt nicht über 28km/h und damit auf 1:15h.
Stadtverkehr, enge Kurven und Bettelampeln an der Landstraße kosten einfach Zeit. Aber im Vergleich zu den ersten Fahrten habe ich durch etliche kleinen Routenoptimierungen schon noch 10-15 Minuten rausgeholt und eine angenehmere Strecke gefunden.

Nachdem ich anfangs etwas geknickt war, dass länger brauche, als ursprünglich gedacht, mache ich mitterweile eher mal nen Abstecher oder Umweg, damit ich noch ein paar Minuten länger auf dem Rad sitzen kann :) und ein paar neue Wege entdecke.
 

elRadish

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Als geborener Nordberliner würde mich auch mal interessieren, wo die Steigungen so sind und welche Strecke du so grob fährst. Der Mauerradweg hat ja oben in Frohnau und bei Lübars ein paar kleine Hügel (wunderschön da), aber sonst?
Grüße aus dem Rheinland.
 

Genarij

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Klever BIACTRON V2 600W
Also ich kalibiere den Sensor immer mit ausgeklapptem Staender am Fahrrad. Ich sitze nie drauf. :)

Versuch mal Folgendes:
So kommst du in das Service Menu rein. Dort kannst du ebenfalls kalibrieren. Der Unterschied ist, dass du dort die aktuelle Spannung des Drehmomentsensors ablesen kannst. Die schwankt immer etwas. Die Kalibierung passt den Nullwert an den aktuellen Spannungswert an. Alles, was darueber hinaus geht, muss von dir an den Pedalen kommen. :)
Wenn sich die Temperatur stark aendert, stimmt manchmal der Nullwert nicht und du bist quasi im "negativen Bereich". D.h. du musst ordentlich treten, bis der Sensor merkt, was du willst.
Oder auch mal andersrum, der Sensor denkt du gibst Gas und dabei bist du gar nicht auf den Pedalen.
Eine Kalibierung fixt das.

Das Service Menu ist auch interessant, weil man dort die Fehler Logs findet, falls es welche gibt.

Akku in 36km von 100 auf 53 runter ist ein realistischer Wert bei Vollstrom. Bei voller Fahrt wirst du ein Visier brauchen. Ich sehe sonst nix mit dem Fahrtwind in den Augen. X-)

Viel Spass!
 

jm1374

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Stromer ST2S 9000km;Bulls E45;Haibike Xduro FS RS
Bereits nach den ersten Kilometern merkte ich, dass es anstrengender war als gedacht. Selbst in Unterstützungsstufe 3, gelang es mir nur ganz vereinzelt die 45 km/h zu erreichen und auch kurzzeitig zu halten.

Wie schon richtig erkannt, muss man dann den Sensor kalibrieren. Es geht auch ohne Anlehnen. Auf dem Sattel sitzend und mit den Fußspitzen balancierend entweder das System kurz ausschalten und neu starten oder über den Menübutton „Sensor“ kalibrieren.
Muss ich an meinem ST2S auch vereinzelt machen. Der Sensor ist ein Sensibelchen.

Ein +40er Schnitt wird trotzdem nur schwer realisierbar sein. Da müsste man dauernd am Abregler fahren und keine Störung von anderen Verkehrsteilnehmern haben. Ich rechne für mich mit einem 36er Schnitt. Wenn es gut läuft, komme ich an den 40er Schnitt ran. Das schaffe ich aber meist nur nachts auf leerer Strasse.

Ansonsten viel Spass mit deinem ST3. Das ideale S-Pedelec für so eine lange Distanz. An deiner Stelle würde ich über zusätzlich Akkukapazität nachdenken. Ich fahre an meinem ST2S 2kWh spazieren.
 

Alucard

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Danke vorweg erstmal für alle eure Antworten und Anmerkungen.

@Radlerhai Gerne, es wird noch der ein oder andere Bericht folgen, ich hoffe das hilft dir, aber lange ist es ja auch nicht mehr bis du dein eigenes ST3 hast =)

@Jenss @Chaos Danke für das Lob und die Tipps hinsichtlich der Rutschgefahr, wird auf jeden Fall berücksichtigt
Ich habe selbst 2 kleine Kinder und man findet einfach kaum Zeit für den nötigen Sport. Die Zeit für den Arbeitsweg zu nutzen ist da perfekt!
Das ist der Weg!


@elRadish @schmadde Ich komme aus Brandenburg und fahre südlich nach Berlin rein. Die Steigungen sind ein bisschen verteilt. Gleich am Anfang die größte, ca. 800 Meter, langgezogene Kurve. Auf Grund fehlendes Radweges und regem Fz-Verkehr, ziemlich unangenehm. Aber kenn ich schon aus dem Velomobil. Da bin ich am Ende bei gerade mal 15 km/h und weniger gewesen. Mal sehen wie es das nächste mal mit dem ST3 mit voller Unterstützung klappt. Dann noch eine "größere" 4-5 % im weiteren Verlauf. Fuhr sich auf der Hinfahrt auch nicht so super aber das war ja auch noch mit der falschen Kalibrierung. Mal sehen was die nächsten Fahrten diesbezüglich bringen.

@Speci-Lorenz Kein Thema, weiteres folgt

@Genarij Danke für deinen Hinweis bezüglich des Visieres. Bei schlechtem Wetter (Dunkelheit/Regen) trage ich sowieso eine Brille und habe mir deshalb schon im Vorfeld eine Schutzbrille gekauft, die man über der normalen Brille tragen kann. Auf der Rückfahrt, hatte ich nur die Schutzbrille auf und das hat super funktioniert. Ansonsten hatte ich schon den Abus Pedelec 2.0 ins Auge gefasst, der hätte dann ja sogar ein Visier.

@jm1374 Danke für den Tipp mit dem Akku, ich werde es erstmal mit zwischenladen auf der Arbeit versuchen


Ansonsten allen noch einen schönen Abend
 

Betulaceae

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Moin,

sehr interessant dein Bericht, insbesondere die Antworten zum Sensor kalibirieren finde ich sehr interessant,
habe nämlich das gleiche Problem bei meinem B-Speed, mal fährt es alleine los wenn ich mich nur drauf setze,
an anderen Tagen will es überhaupt nicht unterstützen, ich habe es dann immer schon kalibrieren lassen.
Die Vermutung eines Zusammenhanges mit der Temperatur hatte ich letzte Woche,
als es von -6° und alleine fahren auf +10° und völliger Unwilligkeit gewechselt hat.
Leider kann man Klever nicht manuell kalibirieren, man muss 10 min warten bis das Rad alleine abschaltet,
unterwegs leider bisschen ungünstig...
Aber es beruhigt mich, dass das Phänomen völlig normal ist.
Draufgesessen habe ich noch nie zum Kalibrieren.

Das mit dem "jede Minute zählt" ist bei mir genauso, habe auch nen Lütten daheim, und die 5 min die ich Weg für Weg mit nem langsameren S auf meinem Arbeitsweg tagtäglich verlieren würde, würden mich sehr schmerzen, das ist einfach so bei so langen Arbeitswegen.
Meine 36 km fahre ich morgens in 55-60 min, dank ausgeschalteter Ampeln vor 6 Uhr.
Erstmal Rad und Weg kennenlernen, dann läuft das auch runder.

Wünsche dir viel Spaß mit dem Stromer, und bin mir ziemlich sicher den wirst du haben ;)
Aus Erfahrungen lernt man zum Glück.
 

Alucard

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@Betulaceae Besten Dank für deinen Zuspruch und natürlich auch für deine Streckenerfahrung =).

Ansonsten sind bei mir 2,5 weitere Fahrten zur Arbeit (Heute bis jetzt nur die Hintour) dazugekommen:

24.02.21

Hin: 57:00 Min (04:45 Uhr bei 7 Grad)
Zurück: 1:01 Std.(15:00 Uhr bei 15 Grad)

26.02.21

Hin: 58:30 Min (Morgens)
Zurück: 1:01 Std. (Nachmittags)

Heute 03.03.21

Hin: 59:00 Min (07:00 Uhr bei -2 Grad und alternativem Weg)
Zurück: ...

Bei der Hintour am 26.02, hatte ich das Problem, dass zwischendurch immer wieder die Unterstützung nachgelassen hat, so dass ich auf der gesamten Strecke 4 mal neu kalibrieren musste. Nach jedem neuen Kalibrieren hat es ca. 10 Min gedauert, bis die Leistung wieder weniger wurde. Auf der Rücktour hingegen, musste ich nicht einmal neu kalibrieren und konnte über die gesamte Strecke mit gleichbleibender Leistung fahren. Wodurch dieser zwischenzeitliche Leistungsabfall Zustande kommt, kann ich mir noch nicht erklären, aber ich werde das Ganze mal bei meinem nächsten Service ansprechen und hier über den Ausgang berichten. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen bei ähnlichen Kalibrierungsfehlern weiter.

Insgesamt muss ich sagen, dass die Anschaffung des ST3 bis jetzt ein voller Erfolg war. Die Steigungen lassen sich mit vernünftiger Kalibrierung mit knapp 40 km/h bewältigen. Rote Ampeln und Kreisverkehre sind mittlerweile kein Ärgernis mehr, weil es danach sofort wieder mit voller Geschwindigkeit weiter geht. Durch die Wendigkeit eines Fahrrades, kann man an verstopften Kreuzungen einfach kurz auf den Fahrradweg ausweichen und diesen Stau bequem umgehen. Ich bin vollends zufrieden, lediglich bei der Tour heute am 03.03.21 hat man den Temperaturunterschied im Vergleich zu den vorherigen Fahrten schon deutlich gemerkt.
Das Gesicht (Trotz Maske und Sonnenbrille) und der Oberkörper waren zu beginn ziemlich kalt, aber nach ca. 15 Min hat man davon nichts mehr gemerkt.

Meine Probleme sind mehr die einzelnen Finger. Momentan trage ich dünne Unterziehhandschuhe und darüber GoreTex von Roeckl, allerdings sind das keine Winterhandschuhe für Minusgrade. Die Finger werden zeitweise schon ziemlich kalt, aber wenn man die Hände zwischendurch mehrfach öffnet und schließt geht es wieder. Für noch kältere Temperaturen brauch ich allerdings was adäquateres. Ich dachte an sog. 3 Fingerhandschuhe, in denen sich jeweils zwei Finger gegenseitig wärmen können oder für richtig kalte Tage (-5 Grad und kälter) beheizbare Handschuhe. Was sind hier eure Erfahrungen/Vorschläge/Tipps ?

Ein weiteres Kälteproblem hat mir mein primäres Geschlechtsorgan verursacht. Der Fahrtwind ist ja bei knapp 45 km/h doch ein anderer, als man ihn vom normalen Fahrradfahren gewohnt ist. Meine Frage an euch, bin ich ein Sonderling oder geht es anderen ähnlich und wenn ja, was sind eure Lösungen dem Abhilfe zu schaffen ? Ich dachte entweder an eine Regenhose zum Windabweisen oder ggf. an eine weitere Wärmeschicht, welche ich gerne auf den lokalen Schwerpunkt des Intimbereichs beschränken würde. Zum besseren Verständnis, ich hatte heute eine Leggins + Fahrradhose an, aber das war definitiv zu wenig.


@Genarij Meine Bremse quietscht weiterhin, ich berichte weiter



Euch allen eine angenehme Restwoche
 

Betulaceae

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Moin,
Schön das es läuft 😉

Handschuhe habe ich mich auch lange drum gewunden, letztendlich sind es dann doch die BarMitts geworden, und ich bereue es nicht.
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Ich ziehe meine Rainlegs auch ab Temperaturen unter 1°C drüber,
die schützt Knie, Oberschenkel und Intimbereich zuverlässig vor Regen und eisigem Fahrtwind,
lässt sich aber gleichzeitig viel schneller und einfacher anlegen als eine Regenhose,
und es gibt bei Regen weniger Probleme mit der BElüftung, da hinten offen.
Dafür lebe ich dann aber mit nassen Schienenbeinen, Kälte habe ich dort noch nie gespürt,
mein Motor erzeugt genug Hitze beim Treten ;-)
 

iGude

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Ein weiteres Kälteproblem hat mir mein primäres Geschlechtsorgan verursacht. Der Fahrtwind ist ja bei knapp 45 km/h doch ein anderer, als man ihn vom normalen Fahrradfahren gewohnt ist. Meine Frage an euch, bin ich ein Sonderling oder geht es anderen ähnlich und wenn ja, was sind eure Lösungen dem Abhilfe zu schaffen ? Ich dachte entweder an eine Regenhose zum Windabweisen oder ggf. an eine weitere Wärmeschicht, welche ich gerne auf den lokalen Schwerpunkt des Intimbereichs beschränken würde. Zum besseren Verständnis, ich hatte heute eine Leggins + Fahrradhose an, aber das war definitiv zu wenig.
Kauf dir die Forumshose (Die Suche kannst du ja selbst bedienen).
Bis -10*C keine Probleme bisher auf dem Stromer im Strafraum 😜 gehabt.
 

elRadish

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Ich fahre im Winter mit einer Wanderhose aus einem innen ganz leicht frottierten Schöffel-Stoff, eigentlich meine Skitouren-Hose. Die ist prima und ausreichend warm, sieht aber für's Büro noch zivil genug aus und ist nicht zu warm für Innenräume.
 

jm1374

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Für noch kältere Temperaturen brauch ich allerdings was adäquateres.

Die schon erwähnten Lenkerhandschuhe sind für die Finger optimal.
Bei Frost ziehe ich meine Regenhose über die Jeans. Da kann ich schnell rein und wieder raus schlüpfen. Ich hatte es vorher mit einer langen Unterhose probiert. Die hält genauso gut warm, aber das an- und ausziehen dauert länger.

Nach jedem neuen Kalibrieren hat es ca. 10 Min gedauert, bis die Leistung wieder weniger wurde.

Das ist definitiv kein gewünschtes Verhalten. Da sollte ein kundiger Mechaniker drüber schauen.
 

mango

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shimano steps
was sind eure Lösungen dem Abhilfe zu schaffen ?
hab da auch probleme gehabt bei niedrigen temperaturen. die jeans mit knöpfen hab ich bei kalten temperaturen nicht mehr an. dadurch ziehts stärker als durch hosen mit reißverschluss.

mein sattel hat im dammbereicht ein längliches loch. dadurch kam auch kälte rein. hab mir ne satteldecke mit gel angeschafft, seit dem ist es besser, zudem weicher zu sitzen.

es gibt aus merino kurze unterhosen. mir war hier im forum diese empfohlen worden:

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