Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Diskutiere Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet? im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet? @Steueroase, @cephalotus Ich kann Euch beruhigen, Omchen & Co haben keine Einschränkungen durch...
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radfreund

AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

@Steueroase, @cephalotus
Ich kann Euch beruhigen, Omchen & Co haben keine Einschränkungen durch die Einführung einer neuen Pedelec-Klasse für sportliche Fahrer zu erwarten.

Ohne Betriebserlaubnis durchsetzbar halte ich 500W Nenndauerleistung, Motorunterstützung nur beim Pedalieren und Ende der Motorunterstützung bei 30km/h. Mit Toleranz im rechtlichen Graubereich ist dann vielleicht etwa 35km/h drin.
Wie kommst Du auf diese Werte?

Verstehe ich das richtig, dass Du den Motor auf 500W Nenndauerleistung beschränken willst?
 
yardonn

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Halte ich für relativ sinnfreie Spekulationen.
Mehr als 25 km/h, 250 Watt (mehr braucht man auch nicht wirklich um auf 25 km/h zu kommen...) wird es zulassungsfrei nicht geben.
Die Schweizer machen es vor. Vereinfachte Zulassungsbedingungen...
Aber halt mit Zulassung.
Ohne Zulassung per motorkraft schneller unterwegs sein zu dürfen als das Zulassungspflichtige Mofa ist völlig unrealistisch....
Solche schnellen Fahrzeuge bedürfen nach gänigere Auffausung zumindest einer Versicherung, und alleine schon deswegen wird es das nur mit Versicherungskennzeichen (und dieses halt nur mit Zulassung, da werden die Versicherer schon für sorgen....) geben.
 
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Isartaler

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

...die tatsache, daß 99% aller zurückgelegten elektro-fahrrad-km auch ohne probleme mit dem ältesten klapprad zu bewältigen sind, sollte jeden gesunden menschenverstand dazu bringen, sowohl als sportlicher, erst recht als unsportlicher, von diesem elektro-fahrrad-schwachsinn abstand zu nehmen.
"Die Tatsache, daß..." Verhält es sich tätsächlich so?, woher nimmst Du diese Weisheit? Nach 1 1/2 Jahren Teilnahme am Forum und hoffentlich achtsamem Lesen erwarte ich einen Beitrag mit mehr Substanz von Dir.

Das Forum, so schließe ich es aus den Fragen und Beiträgen wird von Lesern aller Altersklassen, Gesundheits- bzw- Fitnesszustand und Nutzungsverhalten eines ElektroVelos getragen. Manche sind erst mit dem Pedelec nach langer Pause wieder auf ein Zweirad gestiegen.

Ohne die genannten menschlichen Leistungs Wattzahlen hinterfragen zu wollen - ich finde es erstaunlich, wie gut so ein 250W/500W Dauerleistung Motorchen mit dem hohen Drehmoment eines Elektromotors und heutigen Akkus uns bei den verschiedensten Anforderungen vom Pendleralltag bis zum Sonntags Ausflug mit Mountain Bike zu unterstützen vermag. Vergleiche mal die 2011 Modelle mit dem einst sündteuren Mercedes-Benz Hybrid-Bike von 1999 bis 2001.

Wieviele Leser hier - dazu zähle ich mich - mögen all die Jahre mit unzulänglichem Öffentlichen Nahverkehr sich abgefunden haben oder sind allzuviele Kilometer allein im Auto unterwegs gewesen? Oder sind traurig, weil Herz und Gelenke nur mehr bescheidene Fahrradausflüge erlauben.

Ich bin vor gut 2 Jahren vom Land (dort auf das Auto angewiesen) wieder in eine Großstadt gezogen und habe für mich dokumentiert, wieviele Kilometer ich hier einfach wie gewohnt weiter mit dem Auto gefahren bin, weil U-Bahn und Tram nicht radial die Stadt erschließen, sondern nur axial mit Umsteigen und erheblichem Zeitaufwand mich an meine Ziele bringen. Am Meisten hat mich erschreckt, daß ich - obwohl oft ausserhalb der Hauptverkehrszeiten unterwegs - übers Jahr auf einen Schnitt von nur 24 km/h (!) komme.

So bin ich auf den Gedanken gekommen, daß ein Pedelec eine sinnvolle Alternative sein kann und habe begonnen, mich hier einzulesen und tue es mit Freude!
 
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Steueroase

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Mehr als 25 km/h, 250 Watt (mehr braucht man auch nicht wirklich um auf 25 km/h zu kommen...) wird es zulassungsfrei nicht geben.
E-Bikes mit max. 500 Watt und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gelten in L ganz offiziell als Fahrrad, seit Februar 2005.

Geht also doch.

.
 
didi28

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Halte ich für relativ sinnfreie Spekulationen. Mehr als 25 km/h, 250 Watt (mehr braucht man auch nicht wirklich um auf 25 km/h zu kommen...) wird es zulassungsfrei nicht geben.
Sag das nicht. Da läuft wohl was auf europäischer Ebene, nur das wird dauern ... und dauern ... Die 25km/h zu lockern sind allerdings sicher problematischer als die 250W Nenndauerleistung.
 
johnny6

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

"Die Tatsache, daß..." Verhält es sich tätsächlich so?, woher nimmst Du diese Weisheit? Nach 1 1/2 Jahren Teilnahme am Forum und hoffentlich achtsamem Lesen erwarte ich einen Beitrag mit mehr Substanz von Dir.
E-Bikes mit max. 500 Watt und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gelten in L ganz offiziell als Fahrrad, seit Februar 2005.

Geht also doch.

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Als Schwachsinn zu bezeichnen,das sich auch ältere Leute darüber freuen mobil zu sein,finde ich auch schwachsinnig.
Auch Du wirst mal alt,
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Kraeuterbutter

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Mehr als 25 km/h, 250 Watt (mehr braucht man auch nicht wirklich um auf 25 km/h zu kommen...) wird es zulassungsfrei nicht geben.
Die Schweizer machen es vor. Vereinfachte Zulassungsbedingungen...
Aber halt mit Zulassung.
600W und 25km/h bei uns in Österreich

vor 1 Jahr warens noch 400Watt und 20km/h ohne Pedelecsensorik, 25km/h mit Pedelecsensorik

jetzt 600W und 25km/h ohne Pedelecsensorik

dafür gibts bei uns die S-Pedelec-Klasse gar nicht :(

in anderen ländern sind z.b. auch 32km/h Zulassungsfrei möglich

32km/h würd ich schon nicht schlecht finden, da die Menge der Leute die 32km/h+ aus eigener Kraft fahren schon merklich schrumpft (im Vergleich zu denen die über 25km/h fahren) und 32km/h im Schnitt nochmal nur noch bedeutend weniger ohne Motor schaffen
 
yardonn

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Nur halt das 500 oder 600 Watt halt nichts mehr mit Pedelec zu tun hat. Wenn der Motor ein vielfaches der Leistung eines normalen Fahrer (vielleicht 100 Watt...) hat, mit welchem Recht redet man noch von einem Fahrrad?
Das einige Länder diesen Weg gegangen sind, heißt nicht, das das in Europa konsensfähig ist.
Man darf die Bevölkerungsdichte nicht vergessen. Deutschland ist zu dicht bevölkert, als das eine massenweise übermotorisierung von Fahrrädern ohne technische Prüfung und Versicherung jemals durchsetzbar sein wird.
Auch was die Geschwindigkeiten angeht, ist alles über 25 km/h unrealistisch, weil man es auf unseren Radwegen kaum fahren kann. Würde man 32 km/h als "radtypische" Geschwindigkeit anerkennen, dann müsste als erstes die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben werden oder 1000sende von km an Radwegen umgebaut werden... Das ganze ist recht komplex, und deshalb wird sich höchstwahrscheinlich nichts bewegen...
Zumal der "Normalfahrer" tatsächlich nicht regelmässig mit mehr als 25 km/h unterwegs ist.
Wer "Rollertypische" Geschwindigkeiten mit Motorunterstützung fahren will, sollte hier in Deuschtland nicht träumen, sondern sich lieber mit den heutigen Gegebenheiten arrangieren.
 
halohase

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Hallo Elektroradler,

für Pedelecs gilt ja die 25 km/h Beschränkung.

Ich habe mich nun gefragt, welcher sportliche Fahrer sich ein Pedelec zulegen würde. Unter sportlichen Fahrern meine ich jetzt nicht einige wenige Leistungssportler, die mit dem Rennrad Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 40 km/h bei Wettbewerben erreichen, sondern hauptsächlich sportliche Freizeitradler, die ohne Elektrounterstützung in der Ebene schneller als 25 km/h unterwegs sind.

Ich würde jetzt auch vermuten, dass sich kaum ein sportlicher Fahrer, der nicht häufig in den Bergen oder mit Anhänger fährt, ein Pedelec kauft.

Würdet Ihr mir zustimmen?
Dem kann ich so nicht zustimmen...

Ich zähle mich mal zu der angesprochenen Kategorie...

Ich fahre seit Jahren mit dem Rad zur Arbeit. 23km pro Strecke. Durchschnitt ohne Elektrounterstützung war im Sommer 30km/h und im Winter ca. 26km/h.
(normales Tourenrad, kein Rennvelo oder so)
Ich habe nun auf Elektroantrieb gewechselt, damit ich schneller bei der Arbeit bin und vor dem Arbeiten nicht mehr duschen muss...
Meine Durchschnittsgeschwindigkeit ist jetzt um die 43-46km/h kommt halt bei diesem Tempo extrem auf den Wind an...
 
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Hoschijan

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Meine Durchschnittsgeschwindigkeit ist jetzt um die 43-46km/h kommt halt bei diesem Tempo extrem auf den Wind an...
Auf den Moment, wo ich, auch mit Unterstützung, 43 - 46 km/h ohne ins Schwitzen zu kommen schaffe, wart ich noch ;) Aber ich hab das Bike ja auch erst seit 3 Tagen zum Testfahren und bin (noch) völlig untrainiert ;) Aber bei den Kadenzen die ich benötige zum 40 - 45km/h fahren, ich schätze > 70, komme ich auch ohne grossen Kraftaufwand, schon nur ab der Strampelei ins Schwitzen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass sich das mit dem Trainignseffekt nach ein paar Wochen / Monaten bessert :)
 
didi28

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Nur halt das 500 oder 600 Watt halt nichts mehr mit Pedelec zu tun hat.
Das kommt darauf an, wie man den Pedelec-Gedanken sieht. Persönlich brauche ich derzeit nicht mehr als 250W Nenndauerleistung. Es besteht allerdings das Problem, dass Menschen mit eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit (Krankheiten, Behinderungen, alte Menschen) damit immer noch nicht "Fahrrad" fahren können, wenn das Gelände nicht gerade topfeben ist. Und gerade diese Menschen wollen häufig langsam auf Radwegen fahren und nicht mit einem für sie zu schnellen 500W-S-Pedelec auf die Straße gezwungen werden.
 
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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Hoffe auch nicht das Pedelecs für sportl. Fahrer ungeignet sind, bei mir siehts so aus ohne überheblich wirken zu wollen, das ich laut Lactat-Test, Fitnesswerte auf annähernd Triathlon Niveau habe, mal mehr mal weniger, nicht weil ich mich so gern quäle, sondern weil ich es für meine eigentl. Leidenschaft (Motorradfahren) machen muss.
Wer schon mal Sport auf Leistungsbasis betrieben hat, weis das die Regeneration ebenso wichtig ist wie das Training selbst und für genau solche Tage möchte ich eine elektrische Unterstützung um meine Zweiradleidenschaft trotzdem ausleben zu können, auch an Tagen wo ich garnicht oder mit sehr geringer Intensität trainieren darf. Damit hoffe ich einfach länger, weiter, lockerer fahren zu können.
 
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radfreund

AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Nur halt das 500 oder 600 Watt halt nichts mehr mit Pedelec zu tun hat. Wenn der Motor ein vielfaches der Leistung eines normalen Fahrer (vielleicht 100 Watt...) hat, mit welchem Recht redet man noch von einem Fahrrad? ...
Das sehe ich wie bereits gesagt genauso (siehe Fahrraddefinition). Man muss es auch mal aus Sicht unserer hoffentlich am Gemeinwohl orientierten Volksvertreter sehen. Diese werden freiwillig keine Regelungen durchwinken, die zu steigenden Unfallzahlen führen werden. Tendenziell werden sie vermutlich lieber alles so lassen wie es ist, um nicht in die Kritik zu geraten. Lediglich, wenn eine Verbesserung des Gemeinwohls in Aussicht stehen könnte, werden sie zustimmen. Diese Vorgehensweise könnte dann auch Stimmen für eine Wiederwahl einbringen.

Für die Einführung neuer Regeln bzw. einer neuen Pedelec-Klasse, die für sportliche Fahrer interessant sein soll, bedarf es einer hieb- und stichfesten Argumentation. Ein feilschen um KW und km/h halte ich für nicht erfolgversprechend.

Also lasst uns doch einfach mal überlegen, wie wir unseren Volksvertretern ein verlockendes Angebot unterbreiten könnten.

Mein Vorschlag für die Einführung einer neuen Pedelec-Klasse für sportliche Fahrer wäre jetzt:

1. Sport-Pedelec darf auf Radwegen fahren.
Diese Forderung hat folgende positive Nebeneffekte:
a) Gesunde Fortbewegung abseits von abgasbelasteten Straßen wird nicht behindert.
b) Das Unfallrisiko für den Sport-Pedelecer sinkt auf den autofreien Radwegen.

2. Limitierender Faktor ist die vom Fahrer aufgebrachte Tretleistung.
Dabei steht nicht die Erzielung hoher Endgeschwindigkeiten durch hohe elektrische Motorleistungen im Vordergrund. Elektrisch zugeführte Motorleistungen dienen vorrangig folgenden Zwecken:
Eine gesundheitlich ungünstige Überlastung des Fahrers in bestimmten Fahrsituationen, z.B. bei Anstiegen oder auf Langstrecken soll vermieden werden. Auf längeren Strecken soll die elektrische Unterstützung eine Fahrgeschwindigkeit ermöglichen, die der Fahrer auch ohne elektrische Unterstützung auf kürzeren Strecken erreicht.

Zuletzt können wir überlegen, wie die praktische Umsetzung, geschickt gestaltet werden kann. Vorher sollten wir jedoch erst mal die gesetzten Zielmarken diskutieren.
 
yardonn

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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Es besteht allerdings das Problem, dass Menschen mit eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit (Krankheiten, Behinderungen, alte Menschen) damit immer noch nicht "Fahrrad" fahren können,
Aber darum geht es hier doch nicht. Der Mehrheit hier geht es um die Erziehlung hoher Geschwindigkeiten mit Motor ohne Zulassung. Im Resultat hat die Mehrheit hier doch garnkeine Lust Radwege zu fahren, was (nicht nur..)bei hohen Geschwindigkeiten ja oft Lebensgefährlich ist
Das es für die Zulassungspflichtigen E-Bikes generell die Radwegebenutzung mit angepasster Geschwindigkeit nicht verboten werden sollte (was alles obigen Einwände löst...) ist doch eine ganz andere Sache, als zu behaupten, diese Motorfahrzeuge wären Fahrräder.
Die oben angesprochene Clientel fährt im Endeffekt E-Mofa, und es wäre deutlich besser, da vernünftige (Ausnahme?-) Regelungen zu finden.
Die Realität ist doch heute schon so, das man die langsamen Fahrräder nicht auf der Straße haben will. Nichts einfacher als ein Gesetzt, das die Benutzung von Radwegen mit Fahrzeugen entsprechender Ausmasse bei unter 25 km/h erlaubt... G
 
didi28

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Aber darum geht es hier doch nicht.
Genau auch darum geht es.

Der Mehrheit hier geht es um die Erziehlung hoher Geschwindigkeiten mit Motor ohne Zulassung.
Vielleicht hier. Aber ist das wirklich ein vernünftiges Anliegen?

... als zu behaupten, diese Motorfahrzeuge wären Fahrräder.
Wer behauptet das? Normale Pedelecs sind Fahrrädern nur rechtlich gleichgestellt.

oben angesprochene Clientel fährt im Endeffekt E-Mofa,
Du weißt also, wie behinderte, kranke und alte Menschen mit einem 500W-Pedelec fahren würden.

Schon ein relativ geringer Eigenanteil am Vortrieb ist übrigens was völlig anderes, als wirklich E-Mofa zu fahren. Und mit der Fitness steigt dann auch bei diesen Menschen der Eigenanteil am Vortrieb.

Unter Abwandlung einer bekannten Forumssignatur könnte man auch sagen:
Der Sinn des Pedelecs: Man muss nicht trainieren, um Pedelec zu fahren, man wird durch's Pedelecfahren trainierter.
 
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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Ich wage man zu behaupten, das ich deutlich mehr Kontakt zu Behinderten Pedelecfahrern hab, als alle anderen hier im Forum ( nur zur Info, der Lohmeyerantrieb ist prädestiniert für die Anforderungen der Behinderten Menschen, und demenstprechend hat Akkurad schon viele körperlich Benachteiligte Menschen "mobilisiert"....) ....

Und bitte nicht vergessen, das Mofa Motorfahrrad bedeutet, und auch Pedale hat.
Warum brauchen Mofa's eine Zulassung?
Niemand muss mir erklären, das jedes bisschen Bewegung gut ist.
Aber mich nervt dieses "ich will Sonderrechte weil ich pedale hab".
Ein Fahrrad und ein Pedelec sind von ihrer Anlage her normalerweise hauptsächlich (oder zumindest zu einem nennenswerten Anteil...) HPV.
Das die Leute nicht mal zufrieden sein können mit dem was sie haben (es gibt kein anderes so schnelles Motorfahrzeug wie ein Pedelec ohne Zulassung! Freut euch dran...). Nein, es muss immer mehr sein. 500 Watt 1000 Watt, 32 km/h, 35 km/h... wer bietet mehr. Und das alles ohne jegliche Beschränkung, auch von jedem Kleinkind oder Alkoholiker legal zu fahren.
Wer 500 Watt Pedelecs (und nicht E-Bikes mit sinnvoller Zutrittmöglichkeit...) fordert, der hat meiner Meinung nach das Prinzip nicht verstanden.
Das sowas in Einzelfällen Sinn machen könnte, rechtfertigt keine allgemeine Regelung, die doch eh nur die Pedelec-tuner zu neuen Höchstleistungen (siehe Ablage...) antreibt.

Hier mit den Bedürfnissen der Alten und Behinderten zu Argumentieren ist meiner Meinung nach extrem "Populisitsch" und entspricht nicht den tatsächlichen Wünschen derer, die das hier Propagieren.
Mit den Legalen 250 Watt kann man schon eine Menge machen (besonders bei einem Mittelmotor...).
Und wenn es unbedingt mehr sein muss... nun, andere motorisierte Behindertenfahrzeuge haben auch eine Zulassung, ich kann da keinen Grund sehen, hochmotorisierte (nicht mehr ganz...) Fahrräder aus zu nehmen.
 
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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Wer 500 Watt Pedelecs (und nicht E-Bikes mit sinnvoller Zutrittmöglichkeit...) fordert, der hat meiner Meinung nach das Prinzip nicht verstanden.
Dann habe ich wohl nichts verstanden. Und BionX auch nicht, die haben jetzt schon auch bei ihrer 25km/h-Ausführung faktisch deutlich mehr als 250W Nenndauerleistung. Und die vielen BionX-Fahrer haben auch nichts verstanden.

Hier mit den Bedürfnissen der Alten und Behinderten zu Argumentieren ist meiner Meinung nach extrem "Populisitsch" und entspricht nicht den tatsächlichen Wünschen derer, die das hier Propagieren.
Extremen Populismus hat mir jetzt noch nie jemand vorgeworfen :D und Heuchelei auch nicht. Finde ich jedenfalls nicht gut von Dir, dass Du so unsachlich persönlich wirst. Bei 250W wird es jedenfalls in der Zukunft nicht bleiben, davon bin ich überzeugt. Bei der Geschwindigkeitserhöhung bin ich eher skeptisch.

...( nur zur Info, der Lohmeyerantrieb ist prädestiniert für die Anforderungen der Behinderten Menschen, und demenstprechend hat Akkurad schon viele körperlich Benachteiligte Menschen "mobilisiert"....)...Und wenn es unbedingt mehr sein muss... nun, andere motorisierte Behindertenfahrzeuge haben auch eine Zulassung, ich kann da keinen Grund sehen, hochmotorisierte (nicht mehr ganz...) Fahrräder aus zu nehmen.
Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, dass Fahrzeughersteller, die mit betriebserlaubnispflichtigen Fahrzeugen in diesem Bereich ihr Geld verdienen, das wohl nicht so gut finden, wenn 500W keine Betriebserlaubnis mehr erfordern.
 
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AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Ich bin natürlich der Meinung, dass bei der Geschwindigkeit > 25 km/h und Leistung >250W eine Zulassung nötig ist. Aber hier bei uns in der Schweiz geht das ja auch. Die E-Bikes unterliegen grundsätzlich den gleichen Bedingungen wie Mofas sind aber von der Helmpflicht befreit (auch etwas worüber man natürlich diskutieren kann) und sind nicht auf 30 km/h begrenzt, wie die reinen Mofas hierzulande. Mofas sieht man eigentlich so gut wie keine mehr, da diese durch die vereinfachten Bedingungen für "Kleinmotorräder" grösstenteils durch Roller ersetzt wurden. Die jugendlichen die früher Mofa fuhren sind heute mit Rollern unterwegs.

Die Kategorie des Mofas bekommt neuen Aufwind durch die E-Bikes. In der Schweiz werden diese hauptsächlich durch Personen benutzt die etwas schneller unterwegs sein wollen, das wurde hier ja schon diskutiert. Und ich finde diese Anforderung, Motorunterstützung zu bekommen um etwa unverschwitzt am Bestimmungsort anzukommen, etc. Aber nicht auf einen Roller oder Kleinwagen etc. zurückgreifen zu müssen durchaus legitim. Da bildet sich halt gerade auch ein neuer Markt. Das sind nicht (nur) die typischen Velofahrer, die zu faul wurden die ganze Leistung selber zu bringen, oder sie nicht bringen können, sondern es sind eben auch Personen, die sonst mit Roller etc. unterwegs wären, sich aber nicht vorstellen können, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, weils zu langsam oder zu anstrengend ist. Und wie gesagt, ich finde das legitim.

In der Schweiz stehen Fahrradwege übrigens seit je her auch den Mofas zur Verfügung. Also auch den als Mofa zugelassenen e-Bikes.
 
didi28

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Ich bin natürlich der Meinung, dass bei der Geschwindigkeit > 25 km/h und Leistung >250W eine Zulassung nötig ist. Aber hier bei uns in der Schweiz geht das ja auch.
Ja, diese Art der sehr einfachen und kostengünstigen Zulassung würde ich sofort auch für Deutschland akzeptieren:

https://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?p=77484#post77484
http://www.astra.admin.ch/dienstleistungen/00125/00547/index.html?lang=de
https://www.pedelecforum.de/forum/showpost.php?p=79566&postcount=8
 
A

amp-berlin61

AW: Pedelecs für sportliche Fahrer ungeeignet?

Die Kategorie des Mofas bekommt neuen Aufwind ....
wohl eher nicht. die braucht die menschheit noch weniger wie elektro-fahrräder. und deswegen werden die entsorgt, abgeschafft und verboten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,718217,00.html

ist übrigends nix neues, sondern nur die umsetzung der richtline 96/62/EG, in der einklagbare grenzwerte für pm10 (feinstaub) festgelegt worden sind.

dieses elektro-fahrrad-ding, im orwellschen gehirnwäsche marketing neusprech auch pedelec genannt, ist halt die "tauschware", welches die zweirad-industrie-verbände im gegenzug erhalten haben.
 
Thema:

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