Pedelec Rechtslage / Rechtsfragen Österreich

Diskutiere Pedelec Rechtslage / Rechtsfragen Österreich im Plauderecke Forum im Bereich Community; AW: Zulässigkeit von Pedelecs in Österreich Hallo, zur Erläuterung: Wir haben seit neuestem einen Zweitwohnsitz in den österreichischen...
HIPPODAMOS

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AW: Zulässigkeit von Pedelecs in Österreich

Natürlich kannst du auch als Deutscher mit deutschem Wohnsitz in Österreich (jedoch nur da) ein Pedelec nach österreichischer Gesetzgebung ...
Zudem gilt das Wohnsitzprinzip, ... Dir einfach einen Nachrüstsatz mit Rechnungsanschrift an eine 'Deckadresse' dorthin senden lassen, das reicht nicht.

Hallo,

zur Erläuterung:

Wir haben seit neuestem einen Zweitwohnsitz in den österreichischen Bergen. Es geht also darum mit einem Pedelec, das den österreichischen Bestimmungen entspricht, in Österreich zu fahren.

Gruß, HIPPODAMOS
 
Broadcasttechniker

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AW: Zulässigkeit von Pedelecs in Österreich

Ich kann nur jedem raten aus eigenem Interesse einen Pedelecsensor UND einen Gasgriff zu installieren, egal ob gefordert oder nicht.
Mir sind mehrere Fälle bekannt wo sich Radler beim Fehlen einer dieser Baugruppen verletzt haben.
 
HIPPODAMOS

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Xin Feng HR im MTB, 250W, 14A, 2x36V/9,5 Ah
AW: Zulässigkeit von Pedelecs in Österreich

Ich kann nur jedem raten aus eigenem Interesse einen Pedelecsensor UND einen Gasgriff zu installieren, egal ob gefordert oder nicht.
Mir sind mehrere Fälle bekannt wo sich Radler beim Fehlen einer dieser Baugruppen verletzt haben.

Hallo,

gerade im Gelände ist die Trägheit des Tretsensors eine Gefahrenquelle. Mit einem spontan reagierenden Gasgriff hingegen lässt sich das MTB präzise verzögern auch ohne den Stromkreis mit dem Bremsgriff unterbrechen zu müssen.

Ich habe bis jetzt immer nur von Unfällen im Gelände gehört, die von der Trägheit des Tretsensors verursacht wurden.

Gruß, HIPPODAMOS
 
yardonn

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AW: Zulässigkeit von Pedelecs in Österreich

Ich habe bis jetzt immer nur von Unfällen im Gelände gehört, die von der Trägheit des Tretsensors verursacht wurden.

Deshalb Tretsensor und Gasgriff.
Nur wenn beide sich Einig sind (Hand und Bein....) gibts Zusatzpower.
Und solange du die Beine bewegst, merkst du keinen Unterschied.
Nur wenn das Rad mal steht, und jemand kommt an den Gasgriff...

Als Gesunder Mensch braucht man nicht unbedingt Anfahrhilfe, ein schnell reagierender PAS-Sensor zur Freischaltung des Gasgriffes ist da kaum eine Einschränkung, auch im Gelände, wo man früher auch die Pedale bewegen musste, um Vortrieb zu bekommen, bevor es Motoren am Rad gab...

Das Risiko eines zu einfachen Anlaufens des Motors wird gerne unterschätzt... bis mal was passiert.

Zu einfach zu Aktivierende Geräte haben ihre Tücken. Gestern hab ich mich selber mit der elektrischen Fliegenklatsche geschockt, weil ich ungewollt an den (sehr leichtgängigen...) Auslöser gekommen bin, während ich sie Falschrum hielt, weil ich sie in die andere Hand nehmen wollte... wieder was gelernt, was schief gehen kann, geht auch schief...
 
HIPPODAMOS

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Xin Feng HR im MTB, 250W, 14A, 2x36V/9,5 Ah
Pedelec-Regeln in Österreich

Hallo,

ich beabsichtige, mein bestehendes 250-Watt-Pedelec künftig ausschließlich in Österreich zu nutzen. Hierzu möchte ich es an die bestehenden Regeln anpassen, die in Österreich gelten und möchte dabei auch die bestehenden Spielräume nutzen. "In der Literatur" findet man den Hinweis, dass ein Pedelec in A eine maximale Antriebsleistung von 600 Watt nicht überschreiten darf.

Was mir fehlt - und was ich bislang auch nicht verifizieren konnte, - ist die Information, ob es sich hierbei um die Dauerleistung, oder um die kurzfristige Spitzenleistung handelt.

Die vorhandenen 36V / 9 Ah-Akkus möchte ich weiternutzen. Für den Fall, dass die Dauerleistung die beschränkende Größe ist, so sollte es doch möglich sein, die bestehenden Akkus mit einem 16 A-Controller und einem Motor zu kombinieren, der im Handel als 1.000 Watt Motor angeboten wird, ohne dabei das 600 Watt-Limit zu überschreiten?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten und viele Grüße,

Albert
 
W

Waldbewohner

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AW: Pedelec-Regeln in Österreich

Nach meiner Info sind diese 600W nicht näher spezifiziert. Das wichtigste und angenehmste Feature ist aber die Leistungsregelung mit Gasgriff oder sonst wie, wobei keinerlei Kurbelbewegung nötig ist. Das ergibt ein sehr ruhiges Fahrverhalten, auch wenn getreten wird, und erlaubt die Wahl einer beliebigen Geschwindigkeit, was das Zusammenleben mit unmotorisierten Begleitern sehr vereinfacht.
 
HIPPODAMOS

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Xin Feng HR im MTB, 250W, 14A, 2x36V/9,5 Ah
AW: Pedelec-Regeln in Österreich

Hallo,

danke für die Antwort!

Welche Behörde in Österreich müsste einem verbindliche Auskunft über die Pedelec-Regeln geben können?

P.S. Ich habe bereits einen Gasgriff nachgerüstet und den Tretsensor deaktiviert. Hiermit ist eine wesentlich präzisere, weil trägheitsfreie Steuerung möglich, was vor allem im Gelände sehr angenehm ist.
 
I

Isartaler

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AW: Pedelec-Regeln in Österreich

Welche Behörde in Österreich müsste einem verbindliche Auskunft über die Pedelec-Regeln geben können?

Die drei 'links' in unserem WIKI sind völlig ausreichend als 'verbindliche Information', zumal beispielsweise 'martinko' nicht nur Händler in Wien ist, sondern duch Eigenumbauten auch Hersteller.
 
HIPPODAMOS

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Xin Feng HR im MTB, 250W, 14A, 2x36V/9,5 Ah
AW: Pedelec-Regeln in Österreich

Hallo,

danke für den Hinweis auf die vorhandenen links im Wiki-Bereich zu Diskussionen über das gegenständliche Thema.

Die entscheidende Information dürfte dieses Schreiben des Bundesverkehrsministeriums an die Landeshauptmänner enthalten.

Hieraus geht eindeutig hervor, dass die gegenständlichen 600 Watt Leistung, die in Österreich zulässig sind, als Maximalleistung zu interpretieren sind. Denn der Autor unterscheidet zwischen einer Nenndauerleistung von 250 Watt nach der Richtlinie 2002/24/EG und einer Leistung von 600 Watt nach § 1 Abs. 2a KFG und mutmaßt, dass Ersteres nicht größer ist, als das Letzteres.

Es gibt also in Österreich und in Resteuropa unterschiedliche Leistungsdefinitionen. In der EU darf ein Pedelec 250 Watt Nenndauerleistung nicht überschreiten, in Österreich darf ein elektrisch angetriebenes Fahrrad 600 Watt Leistung (= Maximalleistung) nicht überschreiten.

Frage an alle:
Welche E-Motoren kann man für Österreich empfehlen?


Gruß, Albert
 
M

martinko

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AW: Pedelec-Regeln in Österreich

Hallo,

erstmal: entscheidend ist nicht, ob du "in Österreich unterwegs" bist, sondern wo sich dein Hauptwohnsitz befindet - ist der in AT, darfst du gemäss dem Wiener Gegenseitigkeitsabkommen zumindest in der ganzen EU nach AT-Recht fahren, ist der in DE, gilt genaugenommen überall DE Recht für dich. (Nach demselben Prinzip darfst du zb als Franzose in DE und AT mit gelben Autoscheinwerfern fahren.)

Jetzt zur Leistungsdiskussion: Die max Leistung für ein Fahrrad ist nach AT-Recht leider nicht genau definiert - da eine Intention dieser Gesetzeslage allerdings ist, el. Behindertenfahrzeugen als Fahrrad gelten zu lassen, und diese oft typisch 500W+ Dauerleistung haben, kann man irgendwie davon ausgehen, dass man mit 600W Dauerleistung auch am E-Fahrrad legal unterwegs ist. Dafür eignen sich Directdrive-Motoren, die diese Leistung normalerweise aufbringen können, oder 2 Stück Getriebemotoren mit zb 2x300W.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, und mehr als 250W nur zum Anfahren ausreizen willst, magst du evt einen Blick auf unser mmc-v3 Projekt werfen, der einen Stromregler eingebaut hat, mit dem man zb nach vordefinierter Zeit die Leistung abregeln kann etc.

Gruß
Martinko.
 
HIPPODAMOS

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AW: Pedelec-Regeln in Österreich

Hallo Martin,

danke für Deine Antwort!

Welche Regelung meinst Du mit "Wiener Gegenseitigkeitsabkommen"? Meinst Du dieses Vertragswerk?

"...Nach demselben Prinzip darfst du zb als Franzose in DE und AT mit gelben Autoscheinwerfern fahren...."

Lässt sich daraus schließen, dass ein Franzose in D und in AT mit gelben Scheinwerfern fahren muss und eine Ordnungswidrigkeit begeht, wenn er ein Fahrzeug mit weißen Scheinwerfern fährt? Er darf also z.B. als Tourist in D oder in AT keinen PKW mieten, da der Verleiher nur Autos mit weißen Scheinwerfern im Portfolio hat?

Ebenso muss ich als Tourist in Österreich beim Mieten eines Pedelec darauf achten, dass es den deutschen Vorschriften entspricht (z.B. Unterstützung nur mit Treten), weil ich als Person mit Hauptwohnsitz in Deutschland ein von den deutschen Normen abweichendes Pedelec in Österreich nicht fahren darf?

Gibt es für das, was Du sagst, eine Grundlage die eine objektive Überprüfung ermöglicht?


Gruß, Albert
 
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e.buchstaetter

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BBS02 750W / TSDZ2 500W
Vergleich der rechtlichen Situation Österreich Deutschland

Hallo zusammen!

Ich versuche momentan die gesetzliche Situation in Bezug auf das Inverkehrbringen und den Betrieb von E-Bikes / Pedelecs einerseits in Österreich und andererseits in Deutschland zu vergleichen und wäre euch für euren Input, vor allem auch in technischer Sicht, dankbar.

Folgend eine Kurzdarstellung meiner bisherigen Erwägungen:

Gemeinsame rechtliche Grundlage bildet nunmehr die EU-VO 168/2013 (Verordnung: unmittelbar in den Mitgliedsstaaten gültig). Diese verdrängt die ältere RL 2002/24/EG (Richtlinie: bedarf einer Umsetzung in nationales Recht). Im Wesentlichen wird damit eine harmonisierte Einteilung in Fahrzeugklassen in den Mitgliedsstaaten, sowie ein sich daraus ergebendes einheitliches Genehmigungsverfahren angestrebt.

Aus dem Anwendungsbereich der VO ausgestuft, und damit nicht einem Genehmigungsverfahren unterliegend sind

1. Art2 Abs2 lit a: Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h;

2. Art2 Abs2 lit h: Fahrräder mit Pedalantrieb mit Trethilfe, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von bis zu 250 W ausgestattet sind, dessen Unterstützung unterbrochen wird, wenn der Fahrer im Treten einhält, und dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und unterbrochen wird, bevor die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 25 km/h erreicht.

...

Nun ist auf Basis dieser VO die Rechtslage in den Mitgliedsstaaten zu untersuchen:

Deutschland:

Hier übernimmt der Gesetzgeber in §1 Abs3 StVG den Wortlaut obiger EU-VO indem er einerseits bez der Anfahrhilfe bis 6 km/h auf die Ausstufung nach lit a abstellt, sowie im Allgemeinen die Vorgaben der lit h übernimmt. Nämlich 250W Nenndauerleistung, 25 km/h Höchstgeschwindigkeit, progressiv abnehmende Unterstützung, sowie Unterbrechung wenn nicht pedaliert wird (mMn zwingender u auch richtiger Weise!). Auf die unterschiedlichen Einteilungen will ich hier nicht weiter eingehen.

Österreich (und jetzt wird es interessant):

Gem §1 Abs 2a KFG (Kraftfahrzeuggesetz) sind alle Fahrzeuge auszustufen, deren Leistung 600W und deren Bauartgeschwindigkeit 25km/h nicht übersteigt. Alles unterhalb dieser Grenzwerte ist als Fahrrad iSd StVO 1960 (Straßenverkehrsordnung) zu werten. In der StVO wird zudem ausgeführt, dass auch jedes andere elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Antrieb dem eines Elektrofahrrads im Sinne des § 1 Abs 2a KFG 1967 entspricht, als Fahrrad gilt und daher nicht dem Anwendungsbereich des KFG, bzw der EU-VO unterliegt.

...

Nun ergibt sich daraus eine Fülle an Fragen / Konsequenzen:

1. Wie kann das österreichische Verkehrsministerium den europäischen Normentext derart auslegen, dass man aus der "maximalen Nenndauerleistung" von 250W eine "zulässige Leistung" von 600W schlussfolgert? Begründet soll dies darin sein, dass die Nenndauerleistung iSd EU-VO von 250W an der Antriebswelle anliegt, der öst Gesetzgeber aber eine zulässige Leistung von 600W am Antriebsrad annimmt. 600W am angetriebenen Rad wären jedenfalls äquivalent zu max 250W an der Kurbel. Besonders hier würde ich mich, mangels eigener technischer Kenntnisse, sehr auf eure Meinungen freuen!?

2. Warum missachtet der österreichische Gesetzgeber das Erfordernis der Zugkraftunterbrechung bei fehlendem Muskeleinsatz, bzw die progressive Verringerung der Unterstützungsleistung (ausgehend von 250W max) bei zunehmender Tretintensität? Ganz im Gegenteil verzichtet man generell auf das Erfordernis des Pedallierens!

3. Wenn man nun aufgrund der Punkte 1 u 2 zum Ergebnis kommt, dass die österreichische Auslegung rechtswidrig wäre, so wäre als Konsequenz sowohl das KFG als auch die StVO in diesen Bereichen von der EU-VO materiell verdrängt worden (Durchgriffswirkung). In weiterer Konsequenz wären diese Bestimmungen von den Gerichten auch nicht anzuwenden, oder zumindest im Rahmen einer Vorabentscheidung das innerstaatliche Verfahren bis zur Normenkontrolle des EuGH (Kontrollmonopol) zu unterbrechen. Folglich bestünde dann in Österreich faktisch die selbe Rechtslage wie in Deutschland. Und diese Harmonisierung ist ja letztlich auch grundlegender Sinn des europ Gesetzgebungssystems. Fraglich bleibt aber die daraus resultierende Rechtsunsicherheit der Anwender, hat doch der Gesetzgeber schon im Rahmen des Legalitätsprinzips soweit zu determinieren, dass der Rechtsunterworfene sich seiner Pflichten und Rechte bewusst sein kann.

4. ...hat sich aber in Österreich nun ein Markt herausgebildet, welcher sich an eben dieser rechtlichen Situation nährt. So werden in Österreich E-Roller in Verkehr gebracht, die optisch zwar einer Vespa gleichen, aber ohne Versicherung, Zulassung, TÜV etc. auf Radwegen von 10-Jährigen (mit Helm u Fahrradschein) und von 12-Jährigen (ohne Helm u Schein) bewegt werden dürfen (weil es sich rechtlich um Fahrräder handelt). Und mit eben diesen Argumenten wird diese "neue Fahrzeugklasse" auch effektiv beworben.

Materiell betrachtet stellt sich die Frage, ob es der Sicherheit auf Radwegen dienlich ist, wenn 10-Jährige (mit der durchschnittlichen Weitsicht eines 10-Jährigen) eine "Vespa" mit 600W bewegen, ohne dass, andererseits, irgendwelche Anforderungen an die Technik (zb Bremskraft etc) bestehen und es auch keine wiederkehrenden Überprüfungen gibt. Ich bin hier der Meinung, dass man ein solches Gefährt nicht als Fahrrad einzustufen dürfte. Alleine die bewegte Masse und die höhere Beschleunigungskraft würden anders zu beurteilende technische Anforderungen (zb an die Bremse) ergeben. Die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer halte ich für enorm. Man denke bspw an die Mutter auf dem Citybike mit der 2-Jährigen hinten drauf, die von einem 600W Moped mit 25 km/h am Uferweg verschnitten wird...

Formell betrachtet stellt sich die Frage, ob das Inverkehrbringen solcher Fahrzeuge nun überhaupt rechtens ist. Sofern nämlich die dargestellte nationale Rechtslage der EU-Verordnung widerspricht, tritt diese automatisch zurück. Regressansprüche aus einer Unfallsituation wären unproblematisch durchsetzbar. Immerhin wird von den Herstellern suggeriert, dass man ein Fahrzeug, welches faktisch ein Motorrad darstellt, als 10-Jähriger betreiben dürfe (und das auf Radwegen).

Nun, Judikatur zu diesem Thema gibt's (Gott sei Dank) noch keine brauchbare.

Auf eine Diskussion freue ich mich aber jedenfalls!

LG Elmar
 
Kraeuterbutter

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früher wars in Österreich 400Watt...
dann ist man draufgekommen, dass Seqway und co, Krankenrollstühle etc. mit 600Watt sinnvollerweise auch auf dem Radweg fahren sollen dürfen, und hat das auf 600Watt angehoben..

in Deutschland ist ein BionX erlaubt und liegt in der 250Watt-Dauerregel, wo 1300Watt kurzzeitig anliegen, wohl ~1000Watt (auf jedenfall mehr als 600Watt und viel mehr als 250Watt) abgegeben werden...

ich halte die österr. Regel für die vernünftigere mit den 600Watt, da das ein Wert ist, den man tatsächlich relativ leicht messen oder und ausrechnen kann..
bzw. wenn man von einer Maximal-Akkuspannung von 40Volt unter Last ausgeht, und max. 90% Motorwirkungsgrad, weiß man recht schnell dass man mit Regler der nicht mehr als 16,5A rauslässt, nie und nimma über die 600Watt Abgabeleistung kommen kann, also legal ist... dies lässt sich mit 10 Euro Voltmeter und 20Euro Amperemeter leicht überprüfen

in Deutschland hingegen: wer kann die Dauerleistung eines Motors ermitteln.. bzw. wer hat das schon gemacht ?

Materiell betrachtet stellt sich die Frage, ob es der Sicherheit auf Radwegen dienlich ist, wenn 10-Jährige (mit der durchschnittlichen Weitsicht eines 10-Jährigen) eine "Vespa" mit 600W bewegen, ohne dass, andererseits, irgendwelche Anforderungen an die Technik (zb Bremskraft etc) bestehen und es auch keine wiederkehrenden Überprüfungen gibt. Ich bin hier der Meinung, dass man ein solches Gefährt nicht als Fahrrad einzustufen dürfte. Alleine die bewegte Masse und die höhere Beschleunigungskraft würden anders zu beurteilende technische Anforderungen (zb an die Bremse) ergeben. Die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer halte ich für enorm. Man denke bspw an die Mutter auf dem Citybike mit der 2-Jährigen hinten drauf, die von einem 600W Moped mit 25 km/h am Uferweg verschnitten wird...
bitte nicht irgendwas an den Haaren herbeiziehen..

es fahren Teenager mit 200PS Autos rum, nachdem sie 8h lang ein Fahrschulauto bewegt haben....
junge Männer in einem Alter (18 -25) wo sie zeigen müssen, was sie können, und teilweise wie Idioten fahren

es fahren auf den STraßen Motorräder rum, die jenseits von 150PS angesiedelt sind, enormes Leistungsgewicht..
die kommen einem dann am Wochenende auf Serpentinenstraßen knieschleifend in den Kurven entgegen...

da brauch ma jetzt uns ned 10jährige Kinder als Gehsteigroudy mit Roller konstruieren..

zumal: ja, so ne 25km/h-"Vespa" is a bissal schwerer als ein Pedelec, aber ned viel...
defakto steckt in einem mit 35km/h fahrenden Rennradfahrer ohne Motor wohl deutlcih mehr Aufschlagsenergie als in einem 25km/h fahrenden 10jährigen Rollerkind...

die österreichische Regelung ist gut finde ich...
wir wollen alle mehr Mobilität weg vom schweren Auto...
und das wird nicht nur durch Fahrräder erreicht..
da gehören auch die Seqways, die Skateboards, die balancing-Wheels, E-Scooter etc. etc. dazu
in Deutschland ist das derzeit alles noch nicht legal tatsächlich nutzbar und somit legal E-Mobilität außer mit Pedelec gar nicht machbar..

das habens in Österreich besser gemacht..

auf meinem Arbeitsweg (Radweg) hab ich fast täglich Gruppen von Seqways, E-Roller, einrädrige E-Balancing-Wheel etc... das funktioniert alles sehr gut
 EDIT:
zu den 600Watt absolut nochmal:

ob 250Watt oder 600Watt => wichtiger ist die 25km/h Abregelung..
die 600Watt sorgen dafür dass auch am Berg dann höhere Geschwindigkeiten (aber nicht mehr als 25km/h) gefahren werden können
dass auch Lastenräder ordentlich Unterstützung kriegen, etc...

und sie sorgen dafür, dass die ach so gefürchtete starke Beschleunigung nicht zu hoch ist...
(denn: mit der Deutschen Regelung sind ja z.b. auch 1500Watt beim Beschleunigen durchaus erlaubt.. also wer sich vor "zu hoher Beschleunigung" fürchtet.....)
 EDIT:
und wegen verpflichtendem Pedalieren:

ist ne reine "Prinzip"-Sache wie mir scheint...
das Argument "Sicherheit" zieht hier ned.. weil pedalieren macht das Fahren nicht sicherer, sondern wenn eher unsicherer

ich hab meine E-Räder legal in Ö mit optionalen Gasgriff ausgestattet und seh nicht inwiefern das dadurch unsicherer sein soll

diese unsägliche "Pedalierpflicht" in Deutschland verhindert halt alles was in Richtung E-Scooter, Tretroller, etc. geht

aber da will da D jetzt dann nachbessern, was man so hört
 EDIT:

also ich würde mal froh sein, dass Österreich einmal was besser gemacht hat, als D
 
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bitte nicht irgendwas an den Haaren herbeiziehen..

es fahren Teenager mit 200PS Autos rum, nachdem sie 8h lang ein Fahrschulauto bewegt haben....
junge Männer in einem Alter (18 -25) wo sie zeigen müssen, was sie können, und teilweise wie Idioten fahren

es fahren auf den STraßen Motorräder rum, die jenseits von 150PS angesiedelt sind, enormes Leistungsgewicht..
die kommen einem dann am Wochenende auf Serpentinenstraßen knieschleifend in den Kurven entgegen...

da brauch ma jetzt uns ned 10jährige Kinder als Gehsteigroudy mit Roller konstruieren..

Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum du dieses Szenario als "an den Haaren herbeigezogen" erachtest, wenn die Händler doch explizit mit eben diesen Argumenten werben. Außerdem habe ich nicht von "Gehsteigroudys" gesprochen (mW ist das Befahren von Gehsteigen selbst mit Fahrrädern nicht erlaubt), sondern vielmehr von der erhöhten Gefahr auf den Radwegen.

Und diesbezüglich bin ich halt der Meinung, dass

1. ein Roller mit 600W und den Abmessungen einer Vespa, nicht mit einem Fahrrad zu vergleichen ist, welches ein 10-Jähriger regelmäßig bewegt (nämlich einem Kinderrad). Ebenso ist die Leistungsabgabe von 600W wohl nicht mit der Muskelkraft eines Kindes zu vergleichen und

2. ein 10-Jähriger halt mal entwicklungsgemäß nicht den Horizont eines Erwachsenen hat.

Aber davon abgesehen, geht's mir eigentlich um was anderes. Nämlich, dass die österreichische Rechtslage etwaig von europäischem Sekundärrecht bereits überlagert wird, weil sie mit diesem nicht vereinbar ist. Im Ergebnis hat eine EU-VO halt mal Vorrang und verdrängt innerstaatliches Recht.

Im Ergebnis würde das bedeuten, dass wir Österreicher zwar mit unserer liberalen Gesetzgebung angeben, diese vor Gericht aber garnicht anwendbar ist.
 
Kraeuterbutter

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vor 10 Jahren wurde in österr. ans Deutsche Pedelec-Konstrukt "angeglichen"...
davor waren nur 20km/h erlaubt..
man hat es, damit Pedelecs legal fahren dürfen wie in anderen Ländern, auf 25km/h angehoben

Elektroroller und co gibt's seit Jahren (legal) in Ö...
und ich seh da keine 10 jährigen Rowdies mit 600Watt am Gehsteig rumbrausen...

also seit über 10 Jahren fahren jetzt mittlerweile hunderttausende mit dieser Regelung herum..


Kinder von Schusswaffen fernhalten - ja unbedingt
16jährige Teenager von getunten 90km/h Mopeds fernhalten - ja

aber bitte die Kirche im Dorf lassen: bie den 25km/h Gefährten..
 zumal die heutige Realität ja so ausschaut, das Eltern ihre Kinder ohne Helm nimma aufs Radl lassen,
bei einer Bekannten in der Schule im Elternverein die ernsthafte Frage kam, ob man nicht den Kinderspielplatz mit Schaumstoff rundum an den Bäumen auskleiden könnte, damit den Kindern nix passieren kann

und Kinder keine 200m mehr alleine auf der Straße gehen dürfen, man sie mit dem SUV-Panzer bis vor der Schultür und teilweise sogar bis in die Klasse bringt...

die Gefahr der 600Watt-brausenden 10 jährigen Roller-Gang am Gehsteig seh ich da ned so...
 
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Ich finde Argumente nicht zielführend, dass vielleixht alle heiligen Zeiten mal was passieren könnte. So verbietet man am Ende alles und das Leben an sich.

Weder von 10jährigen mit 600W Fahrzeugen noch von sPed geht eine wirklich signifikante Gefahr aus die ein Verbot rechtfertigen würde.

Sicher kommen weitaus mehr Leute z.B. durch Rasenmäher zu Schaden...
 
e.buchstaetter

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@Kraeuterbutter

in Deutschland ist ein BionX erlaubt und liegt in der 250Watt-Dauerregel, wo 1300Watt kurzzeitig anliegen, wohl ~1000Watt (auf jedenfall mehr als 600Watt und viel mehr als 250Watt) abgegeben werden...

ich halte die österr. Regel für die vernünftigere mit den 600Watt, da das ein Wert ist, den man tatsächlich relativ leicht messen oder und ausrechnen kann..
bzw. wenn man von einer Maximal-Akkuspannung von 40Volt unter Last ausgeht, und max. 90% Motorwirkungsgrad, weiß man recht schnell dass man mit Regler der nicht mehr als 16,5A rauslässt, nie und nimma über die 600Watt Abgabeleistung kommen kann, also legal ist... dies lässt sich mit 10 Euro Voltmeter und 20Euro Amperemeter leicht überprüfen

in Deutschland hingegen: wer kann die Dauerleistung eines Motors ermitteln.. bzw. wer hat das schon gemacht ?


Offensichtlich bist du technisch recht fit! Kannst du die unterschiedlichen Messmethoden für mich "als technischen Laien" ein bisschen erläutern. Mich würde vor allem interessieren, in wiefern die Leistung von 600W einer nominellen Leistung von 250W entspricht, bzw wie man da drauf kommt. Da gibt's ja sicherlich mathematische Formeln bzw anschauliche Beispiele!? Bzw würde das im Umkehrschluss ja heißen, dass ein BBS02 mit nominellen 500W in Österreich ja ebenso illegal wäre, da er auf dem Antriebsrad eine Leistung von über 600W erzeugt!?

Danke!
 Konkret verwendet der österreichische Gesetzgeber den Ausdruck "zulässige Leistung", der europ Gesetzgeber den Ausdruck "maximale Nenndauerleistung". Das heißt, dass 600W "zulässige Leistung" 250W "maximaler Nenndauerleistung" entsprechen müssen. Mich würde da eben der technische / mathematische Hintergrund interessieren! ;)
 
Kraeuterbutter

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in Österreich ist ein Antrieb mit 600Watt möglich, der beliebig lang diese Leistung abgibt

In Deutschland heißt es 250Watt Dauerleistung...
also auf Dauer darf ein Motor die 250Watt nicht überschreiten, wobei die Messmethoden da über eine gewisse Zeitspanne geht und der Motor dabei nicht zerstört wird...
so oder so ähnlich...

in Österreich darf die Maximalleistung aber auch die 600Watt nicht übersteigen..

in Deutschland darf ein Pedelec aber theoretisch auch 2000Watt kurzzeitig haben (z.b. für einen Wheely), solange es die 250Watt S1 Dauerleistung erfüllt..

diese wird vom Hersteller angegeben...
wobei das meiner Meinung nach meist Mumpits ist...
bei uns verkaufte 250WAtt Motoren werden in anderen Ländern mit anderem Aufkleber versehen als 350Watt oder gar 500Watt Motoren verkauft...

und wir alle Wissen, dass es Motoren gibt die deutlich stärker sind als andere - obwohl alle brav mit 250Watt ausgewiesen sind...

die Deutsche Regelung ist die Schwammige...
auch gibt es sogut wie kein Pedelec am Markt, das tatsächlich "nur" 250Watt Leistung hätte, liegen zumindest kurz (wobei man mit "kurz" 15min bereits einige Hügel überfährt und das in Großteil von Deutschland reicht) ALLE deutlich über den 250Watt

defakto ist 15-30min eh Dauer, da wie gesagt die meisten Pedelec-Fahrer selten bis nie längere Steigungen vorfinden werden, fahren werden...


und technisch recht fit... nö...
Spannung und Strom messen lernt man in der Mittelstufe im Physik-Unterricht.. sollte eigentlich jeder schon mal gesehen und gemacht haben
 Beispiel Bosch-Bike...
glaub irgendwo bei 400Watt max. Abgabe liegt der classic Motor (?)

in Deutschland passt das, weil S1 Dauerleistung vom Hersteller mit 250Watt angegeben... und das kurzzeitig (wobei kurzzeitig bedeutet, dass es für viele längere Hügel reicht) mehr als 250Watt anstehen ist somit auch ok...

in Österreich ists ok, weil 600Watt die Grenze ist, und der Bosch somit drinnen liegt
 
e.buchstaetter

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BBS02 750W / TSDZ2 500W
Spannung und Strom messen lernt man in der Mittelstufe im Physik-Unterricht.. sollte eigentlich jeder schon mal gesehen und gemacht haben

Ich weiß ja nicht in welcher Art von "Mittelstufe" du unterrichtet wurdest, aber mir wurde im Physikunterricht nicht beigebracht, wie sich verschiedene Leistungsreferenzangaben zueinander abgrenzen lassen.

Ich versuch mal das von dir Gesagte nachzuvollziehen: Die am Typenschild angegebene Leistung ist also die "Nominalleistung". Hierunter versteht man die durchschnittlich erbrachte Leistung bei thermischer Maximalbeanspruchung pro definierte Zeiteinheit. Folglich sind iSd EU-VO Spitzenleistungen von 2 KW kein Thema, sofern die durchschnittliche Leistung 250 W nicht übersteigt. In Österreich ist die Leistung mit 600W dagegen absolut begrenzt. Das heißt aber, dass etwas potentere Motoren mit nomineller Leistung von 250W in Österreich gar nicht zulässig betrieben werden könnten und, dass Österreich folglich die Leistungsgrenze sogar strenger auslegt als Deutschland.

BSP:

Aus verwaltungsstrafrechtlicher Perspektive: Alles bis 600W auf dem Typenschild bei einer Kontrolle ist gut. Intensiverer Kontrollen wären wohl auf der Straße auch nicht durchführbar!?

Strafrechtliche Perspektive (und die ist interessanter): Annahme einer Unfallsituation mit Personenschaden. Das Fahrrad wird mitgenommen und ein Ziviltechniker (der in der Mittelstufe Physik hatte ;) ) misst den Motor aus. Nun... selbst wenn am Typenschild 250W (Nominalleistung) stehen, der Sachverständige aber eine Spitzenleistung von 650W (od 1200W) misst, dann ist man in Österreich folglich nicht mehr Fahrrad sondern Motorrad gefahren (und das mit allen rechtlichen Konsequenzen)!? Das würde ja eine irre Rechtsunsicherheit erzeugen. Viele Antriebe wie BionX (oder auch die größeren Bosch Antriebe!?) wären im Betrieb in Österreich jedenfalls illegal?

Im Ergebnis müsste man dann eigentlich an der europäischen Grundsatzgesetzgebung Kritik üben, weil diese die Leistungsabgabe nicht klar genug eingrenzt und ein rechtsleerer Raum verbleibt, der den Anwender verunsichert!? Man müsste also eigentlich die Leistungsspitze als Referenz heranziehen (so wie in Österreich) und die Hersteller dazu verpflichten eben auch diese (anstelle der Nominalleistung) in die Typenschilder zu stanzen.

Oder versteh ich da was falsch!?
 
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