Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen?

Diskutiere Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Hast Du schon hier gelesen, rolan? https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/montageständer-bzw-aufhängung-u-ä.4885/
Vito

Vito

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Danke
Schade, daß du bei dem vielen Werkzeug nicht auch einen guten Montageständer dabei hast und empfehlen kannst. Bei einem Preis von 39 Euro kann für ein schweres Pedelec sicher nichts Gescheites rauskommen. Leider sind auch bei den teueren Teilen viele negative Bewertungen (Amazon) zu lesen, die mir einen Kauf schwer machen.

Hast Du schon hier gelesen, rolan?

https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/montageständer-bzw-aufhängung-u-ä.4885/
 
mawadre

mawadre

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Leider sind auch bei den teueren Teilen viele negative Bewertungen (Amazon) zu lesen, die mir einen Kauf schwer machen.
Einfach nicht auf die Nörgler achten und selbst ausprobieren. Es geht mit viel weniger meist viel mehr. Mein aktuelles Beispiel: ein 30 Euro "Schlagschrauber" für den 12V Zigarettenanzünder um mir massiv Mühe, Zeit und Kosten beim Sommer-/Winterräder wechseln zu sparen. Eigentlich totaler Chinaschrott das Teil mit den entsprechenden schlechten Bewertungen auf A. Jetzt schon 3 Saisons damit problemlos die festsitzenden Schrauben der Auto-Räder gaaaanz easy lösen können und schnell wieder reindrehen. Das Drehmoment ist dann völlig falsch aber ich ziehe mit einem 20 Euro Dremomentschlüssel auch vom A fest. Das ganze spart mir 2x 1,5 Stunden extrem ungeliebte mühsame Arbeit jeweils bei Sch*wetter in der Übergangssaisson. Mit dem Schlagschrauber habe ich auch schon die festsitzende Kasette des Biobikes abbekommen, nachdem ich mir vorher beim Löseversuch einen Bastelschraubstock umsonst zerdrückt habe. Mit dem Drehmomentschlüssel ziehe ich die 40nm der Bionx Motorachse fest.
Wenn ich nicht schon 3 andere Akkuschrauber gehabt hätte (Minischrauber, geschenkter Hitachi und Akkubohrhammer) wäre ein Akkuschlagschrauber für 150 geworden. Aber so könnte ich mir problemlos den Chinakracher für 30 Euro kaufen und muss nicht nur um einen geladenen Akku kümmern. 2x je Saison stattdessen Reifen wechseln kostet bei uns 160 Franken im Jahr...
 
Electric

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@rolan , ich empfehle dir den Parktool PCS-10. Den habe ich auch. Der ist zusammenklappbar, aber dennoch massiv, ist für echte 36Kg zugelassen. Da kann man also auch ein Fatbike oder ein R&M oder ein Stromer ST5 ranhängen. Funktioniert bestens. Schnell aufbaubar und zerlegbar, erweiterbar z.B. zum Zentrierständer, Ersatzteile verfügbar. Und dafür findet man ihn immer wieder erstaunlich günstig im Netz.
 
DrZaphod

DrZaphod

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Da kann man also auch ein Fatbike oder ein R&M oder ein Stromer ST5 ranhängen.
Kann ich bestätigen. Hält ein R&M Supercharger völlig problemlos. Gibt es immer mal wieder um 110 €. Mit viel Glück und Geduld auch darunter.
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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Mein Auto:
MEin Pedelec:
hmm.. jetzt will ich auch mal probieren..

Auto der Freundin: Anschaffung: 14.000Euro
Wertverlust jetzt nach 6 Jahren: scheinbar 8000-9000Euro
STeuer usw: - keine Ahnung was da in 6 Jahren angefallen ist
WErkstatt/Tüv: weiß ich auch nicht
Parkgebühren: keine Ahnung
gefahrene km in 6 Jahren: 25.000km
Spritkosten für 25.000km: 2300Euro
--> ohne Werkstatt/TüV/ ohne STeuer / Ohne Parken: 11.000Euro für 25.000km = 45cent/km (wobei hier Kosten für Wartung, STeuer und Parkgebühren fehlen)

Velomobil: nun 3 Jahre (gebraucht gekauft)
Wertverlust: 1000Euro in den 3 Jahren (Aufgrund von Crash und somit Lackschaden)
Wartungskosten sowie REifen: ich sag mal 500 Euro (eher weniger)
Crashkosten und Tunig das ich mir eingebildet habe: 1000Euro (soviel wars in wirklichkeit eher nicht)
gefahrene km: 20.000+ von mir
--> 2500Euro für 20.000km = 12cent /km (wobei hier WArtungskosten und Crashkosten/Tuning höher angesetzt als tatsächlich)


puh... nochmal Glück gehabt - günstiger als das Auto meiner Freundin.. komme also noch gut weg damit ;)

(beim Auto hab ich beim WErtverlust bei Autogebrauchtmarkt geschaut, was dieses Auto mit dem BAujahr heute so am Gebrauchtmarkt meist kostet)

(beim Velomobil hab ich 4000Euro als Verkaufswert angesetzt, wobei ich noch kein Evo-K in der Börse die letzten 3 Jahre gesehen habe, das tatsächlich für nur 4000Euro verkauft worden wäre - denke somit dass der Wertverlust eher weniger als 1000Euro ausmacht)

und: ich hab jetzt weiteren Arbeitsweg, womit allein durch Arbeitsweg pro Jahr ca. 8500km beim VM Draufkommen... dann noch sonstige FAhrten... (werden also pro Jahr eher 12.000km+ werden)
wenn ich nicht gerade wieder einen Crash baue, werden die 12cent/km also noch sinken
 
Kraeuterbutter

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:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Ich kenne bisher nur ganz wenige die tatsächlich mehr als 1500km im Jahr fahren, über 5000km keinen einzigen.
Die Quote in meinem Umfeld - maximal jeder 10. fährt 1500-5000 pro Jahr, jeder 100. über 5000km.
Selbst mit Pedelec sind meist Jahresleistungen von 500-1500km üblich, so zumindest die Aussage der Werkstattmitarbeiter, die ich mal gefragt habe.
alles schönwetter-Spaßfahrer am Sonntag...
sobald man mit dem RAd pendelt reichen doch bereits 10km Pedelstrecke aus, um auf ca. 4000km zu kommen - ganz ohne Freizeitfahrten
 
Georg

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Alles viel zu teuer! Geht lieber zu Fuß oder bleibt zu Hause!
Was soll das?
 
stardealer

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alles schönwetter-Spaßfahrer am Sonntag...
sobald man mit dem RAd pendelt reichen doch bereits 10km Pedelstrecke aus, um auf ca. 4000km zu kommen - ganz ohne Freizeitfahrten
Die Aussage war "50% aller Fahrradbesitzer fahren 1.500-5.000km/Jahr, jeder 10. über 5000km" und das kann ich auch weiterhin nicht glauben.
Bei meinem Arbeitgeber (800MA) gibt es ca. 10 ganzjährige Fahrradpendler + 10 Sommerfahrradpendler und ich glaube von den restlichen 780MA sind mindestens die Hälfte Fahrradbesitzer (also 390 Fahrradbesitzer mit m.M.n. meist deutlich weniger als 1500 Jahreskilometern zu 20 Pendlern mit mehr als 1500 Jahreskilometern)

Zum ursprünglichen Thema bleibt festzuhalten:
Je mehr man fährt um so billiger wird es pro km, außer es gibt keinen Fixkostenanteil (Wertverlust, Versicherung, Steuer)
Je günstiger man einkauft, desto billiger wird es je km
Je mehr man selbst reparieren kann, desto billiger wird es je km
Je häufiger man den Akku mit kostenlosem Strom betanken kann, desto billiger wird es je km
……
Deswegen reicht die hier genannte Spanne beim Auto von 20ct/km bis zu 100€/km (bei 10km Jahresfahrleistung), beim Pedelec verhält es sich ähnlich.
 
Flatliner

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...Das ganze spart mir 2x 1,5 Stunden extrem ungeliebte mühsame Arbeit jeweils bei Sch*wetter in der Übergangssaisson. ...
Du brauchst 1,5h um 4 Räder beim Auto zu wechseln ? o_O
Ich mache dies seit Jahrzehnten auch selber, ohne besonderes Equipment wie Hebebühne, Schlagschrauber etc.
Mit einfachsten Mitteln (Bordwerkzeug) und brauch mit Räder raus u. reinräumen max. 45 min meist weniger.

PS: Ich wechsle die Räder (fast) immer nur bei schönem Wetter :)
 
Flatliner

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Winter und Winterende lassen sich schlecht planen.:whistle: Sowie Weihnachten auch immer ganz überraschend kommt. :D
Wenn man die Regel: "Winterräder von O(ktober) bis O(stern)" befolgt fährt man eigentlich ziemlich gut. (y)
Im Gebirge mag es etwas anders sein, aber bei ca. 90% hier in Dtl. dürfte es passen. Wer natürlich wartet bis die ersten Flocken fallen hat halt Pech. :)
 
mawadre

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Du brauchst 1,5h um 4 Räder beim Auto zu wechseln ?
War vielleicht nicht repräsentativ - aber wir haben beim vorherigen Auto 2x im Jahr die Reifen auf den Felgen wechseln lassen. Dann kam das jetzige und es war ein 8er Satz Räder dabei. Die habe ich dann das erste mal bei Sch* Wetter wechseln müssen. (ja, wenn man keine Familie und Kinder hat, wundert man sich oft, wie man seine Zeit rumkriegen soll aber mit 2 Jobs und 2 Kindern rauschen die Jahreszeiten nur so vorbei und man kann sich oft nicht seine Termine aussuchen...) da hatte ich den saudoofen mitgelieferten Scheren-Wagenheber, den man bei jeder halben Umdrehung neu einstecken muss. Und eben so festsitzende Schrauben, dass ich die mit dem mitgelieferten Radmuttern-Kreuz fast nicht gelöst bekommen habe. War alles extrem mühsam. Jetzt mit hydraulischem Wagenheber, Schlagschrauber und Drehmomentschlüssel gehts fix und viel angenehmer.
Die Reifen in der Werkstatt wechseln lassen war natürlich noch viel bequemer...
 
Koko Turbo S

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Warum ist es so schwer beim Thema zu bleiben?
Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen?
 
erbse

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Warum ist es so schwer beim Thema zu bleiben?
Weil irgendwann alle denkbaren Aspekte mehrfach und mehr als ausreichend besprochen wurden und es einfach nicht sinnvoll ist, sich zu wiederholen oder dasselbe nochmal zu schreiben, nur weil nicht Alle nochmal alles von vorne lesen wollen. Das ist ein ganz normales Prinzip in jedem Forum und bei jeder Form von Unterhaltung zwischen Menschen. Zumal auch Offtopic-Themen interessant sein können, wenn sie sich von eben diesem Thema ableiten. Das Einzige was in einem Diskussionsforum(!) noch unnötiger ist, als Beiträge streng auf das Thema begrenzen zu wollen, ist das schliessen desselben. Denn dann kann niemand mehr etwas beitragen, selbst wenn sich nach Jahren vielleicht neue Aspekte ergeben.
 
mawadre

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Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen
Ok, ein Aspekt ist noch nicht beleuchtet worden oder ist wegen der Art der Fragestellung untergegangen: ist es gerechtfertigt, dass das unumstritten wesentlich umweltschädlichere, mehr Ressourcen verbrauchende gefährlichere, total ungesunde Autofahren nur genauso "wenig" je Kilometer kostet wie ein elektrisch unterstütztes Fahrrad?
Bei der ganzen "schön"Rechnerei kommen die Autos nämlich so gut weg, weil man damit so leicht und so schnell so massiv viele Kilometer schrubben kann - die oft völlig unnötig sind, und nur gefahren werden, weil "man es sich leisten kann". Abgesehen von den schon diskutierten allerlei Subventionen (Dienstwagenprivileg, steuerliche Absetzbarkeit etc.pp.) fehlt wie so oft bei schädlichem Verhalten die verpflichtende Verrechnung von sogenannten externen Kosten und Schäden die da wären:
  • massiver CO2 Ausstoß pro km (20facher Energiebedarf eines Elektroautos vs Pedelec, 100facher CO2 Ausstoß beim Verbrenner),
  • massive Umweltschäden (Versiegelung, Luft, Dreck, Lärm etc.)
  • Überproporrionaler Ressourcenverbrauch für Herstellung und Betrieb (2 Tonnen Blech, Straßen, Parkplätze etc.)
  • Krankheits- und Sterbekosten (schwere und tödliche Unfälle, Atemwegserkrankungen, massives Übergewicht und Schmerzen infolge Bewegungsmangel etc.pp)
Ökonomen, die mit ihrem "das regelt der Markt" oft verschrienen sind, haben nicht ganz unrecht. Wenn man wirklich für alle verursachten externen Kosten und Probleme mit bezahlen müsste, wäre selbst das überteuerte Freizeitspaßpedelec mit wenigen Kilometern viiiiel günstiger als ein Auto.

Um die Frage also nochmal kurz zu beantworten: ja, Pedelecs sind aktuell oft gleich teuer wie ein Kleinwagen unter anderem weil wir als Menschheit den jetzigen Autofahrern einen gratis Kredit für die Wiedergutmachung ihrer extern verursachten Schäden an Umwelt, Gesundheit und übermäßigem Ressourcenverbrauch geben. Zurückgezahlt werden muss der Kredit mit Zinseszins später von der Allgemeinheit.
 
mawadre

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Grace Easy S, Bionx PL350HT
Oh gerade zufällig gelesen: eine weitere Subvention des Autos oder Benachteiligung des Fahrrads: Die Kilometerpauschale für Dienstfahrten würde für Fahrräder wohl vor einiger Zeit komplett gestrichen, für Autos gibt's 0,30/km erstattet. Manch einer spricht von korrupten Politikern in dem Zusammenhang...
https://www.die-steuerausbilder.de/lexikon/einkommensteuer/kilometerpauschale/#wie-hoch-sind-die-pauschalen-fr-andere-fahrzeuge
https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Buendnis-fuer-Luftreinhaltung-soll-Euro-5-Fahrverbote-vermeiden/Mitarbeiter-Rad-bessere-Bedingungen/posting-33947776/show/
 
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StMu

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Zum Glück nur für Dienstfahrten, nicht fürs Pendeln.
Sonst müssten jetzt alle nochmal neu rechnen, wie hoch die Steuerersparnis ausfällt wenn man statt Fahrrad/Pedelec das Auto nimmt. :ROFLMAO:

Ach und habt ihr euch mal überlegt wie viel mehr essen ihr benötigt, und was das kostet, wenn ihr mit dem Radl fahrt?
Also ich merk das immer deutlich wenn ich mit dem Fahrrad auf Arbeit bin, da ist jedes Frühstück zu klein. Je nach Ernährungsqualität (örtlicher Bioladen oder nächster billig Supermarkt) kommen da auch einige Euros zusammen!

Z.B. Mit dem Fahrrad fahren und dann nach den anstrengenden 10km einen guten Bio Riegel für 2-3€ verdrücken verdreht das ganze Konzept. Das wär dann doch ein schönes Argument für den Herrn der meint ein Pedelec wär so teuer wie ein Kleinwagen.

So, und jetzt pack ich meinen Sarkasmus mal wieder weg... :whistle:
 
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