Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen?

Diskutiere Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Hallo zusammen, da ich mir bald ein Pedelec zulegen werden, interessiert mich folgende im Jahr 2009 getätigte Aussage brennend: Vielleicht gibt...
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elayer12

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Hallo zusammen,

da ich mir bald ein Pedelec zulegen werden, interessiert mich folgende im Jahr 2009 getätigte Aussage brennend:

Geht man optimistisch davon aus, dass man die 240 Wh eines BionX-Akkupacks 500 Mal vollständig nutzen kann, damit jeweils 50 km weit fährt und man den nötigen Ersatz günstig für 600 Euro bekommt, so kostet die Kilowattstunde unerfreuliche 5 Euro. Pro 100 km fallen 2,40 Euro allein als Umlage der Anschaffungskosten des Akkupack an. Damit kommt man in die Größenordnung der Verbrauchskosten eines Mofas oder eines zu zweit genutzten Kleinwagen – und das, trotz der Mineralölsteuer.

Quelle: http://fahrradzukunft.de/9/elektrorad-akku/
Vielleicht gibt es hier ja schon langjährige Pedelec-Fahrer, die die Rechnung einmal aufmachen können.

Was kostet ein Pedelec im Jahr / pro 100km so an Unterhalt (alles eingerechnet, Akku, Reprataturkosten, ...)?

Grüße,
elayer
 
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Creative_Inspire

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Wenn du dir einen Sony Konion Akku konfektionieren läßt, kommt man auf etwa 1/4 der genannten Kosten.

Ein Fahrrad mit einem chinesischen Direkt Drive sollte im harmlosen 25Km/h Straßenbetrieb sehr günstig pro KM liegen. Anders sieht es im "S" Bereich und bei "All Mountain" Einsätzen aus.
 
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zett

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Aber irgendwie ja auch Quatsch den Akkuverschleiß in die pro/km Kosten beim Pedelec mit einzurechnen, bei den Kraftfahrzuegen aber jegliche, wesentlich teurere Abnutzung für Motor (Ölwechsel etc), Reifen, Bremsen und Wertverlust außer acht zu lassen. Auch das Mofa ist nach 25000 km (Akku: 500 Ladezyklen a 50km) wohl nur noch Schrottwert. Und ein Auto betimmt nur noch die Hälfte.
Also frei nach dem Motto, glaub keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht haben. Auch wenn sie schon 5 Jahre alt ist.

zett
 
torcman

torcman

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Vielleicht gibt es hier ja schon langjährige Pedelec-Fahrer, die die Rechnung einmal aufmachen können.

Was kostet ein Pedelec im Jahr / pro 100km so an Unterhalt (alles eingerechnet, Akku, Reprataturkosten, ...)?

Grüße,
elayer
Ja gibt es, bald 40.000 km pedelec, reine Spassfahrten. Zur Arbeit 4x taeglich die Strecke, fahre ich konv. Rad.

Dieser Pedelec-Spass war um 10er Potenz billiger, als jedes andere Hobby. Somit interessieren mich nicht die Ausgaben. Es ist sehr guenstig, dafuer das ich jetzt mein Ausflugradius um Faktor 3, gegenueber eines kov. Rades vergroessert hatte und Gegenden, Staedte, Musea, auch die im Urlaub, erlebt hatte, wo andere Leute den Zug, Bus, Taxi nehmen mussten.

Die Rechnungen mit den 500 Zyklen oder 1000 Zyklen sind mMn, alle nicht richtig. Die Akkus verschleissen oder veraltern schneller, somit sind die Kosten per Akku sowieso hoeher ... na und?

Die Technologie schreiten auch voran, somit mMn jede 2-3 Jahre wirst Du sowieso einen neunen Akku haben wollen. Ja, der kostet was, jenachdem wie man vorgeht, kann auch um Faktor 3 billiger werden als orig. BionX mit fast 900 Euro, will heissen Sparfuchse mit Know-How kriegen es 3 mal guenstiger, die anderen bestellen bei bekannten Firmen Extender und kriegen die Kapazitaet auch um faktor 1.5 bis 2 billiger.

Also ueber den Daumen, jede 3 Jahre ein Akku fuer 300-400, fuer 30.000 km machts 1 Cent/km

somit kostet meine durchnittliche Ausfahrt von 100km genau 1 Euro. Viel mehr als das, ist mir die Erhollung und der Spass wert.

Was kostet ein Tag glueckliches Leben? 100, 1000 Euro oder ist unbezahlt?

---
Ja, ich weiss Du willst unbedingt Zahlen, gut, mein Pedelec 40Tkm, Akkukosten bis heute:
- erster 6Ah Extender mit Konion - Kosten 12 Euro fuer die Rahnetasche (gebrauchte Zellen hatte ich)
- zweiter 12Ah Extender mit Pana - Kosten 180Euro die 60 Pana-Zellen + 30 Euro BMS + Rahmentasche 14

zusammen Extender 236 Euro, also 0.6 Cent/km :)

der 12 Ah Extender wird noch 3-5 Jahre leben, somit sind die 0.6 Cent zu viel.

Meine diversen Verschleisteile haben in derselben Zeit viel mehr gekostet.
 
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schmadde

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@elayer: Der Autor ist ein internetbekannter Pedelec-Hasser und lässt keine Gelegenheit aus, die Dinger schlechtzureden. Dass ein 240Wh Akku 600€ kosten soll, wundert mich aber doch etwas - selbst die in Vergleich recht teuren Bosch-Akkus kosteten mit mehr Kapazität grade mal die Hälfte. Die 500 Ladezyklen kann ich aus Erfahrung nicht beurteilen - ich denke aber, dass bei ordentlich gepflegtem Akku schon mehr drin ist. Selbst dann wären das immerhin noch 25.000km, bei der Laufleistung fallen auch bei einem normalen Rad Wartungskosten in dreistelliger Höhe an
 
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sea u in denmark

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Hallo zusammen,
Was kostet ein Pedelec im Jahr / pro 100km so an Unterhalt (alles eingerechnet, Akku, Reprataturkosten, ...)?
Die Frage ist sehr allgemein gehalten. Wenn man will, kann man natürlich sehr viel ausgeben.
Ich habe mir darüber gar keine Gedanken gemacht, aber rückblickend hat sich folgendes ergeben:
Vor 2 1/2 Jahren für 499,- gekauft, gar keine Wartung, Reparaturkosten insgesamt ca. 10,- (Plattfuß. verlorene Schraube).

Stromkosten zum Laden aus meiner Sicht gar keine, denn unser Haushaltsverbrauch hat sich dadurch nicht geändert.
Aber das Pedelec fährt noch wie am ersten Tag und ließe sich sicherlich jetzt verkaufen. Können wir vielleicht den Restwert gegen die Ladekosten aufrechnen?
Dann kommen wir auf Jahreskosten von 509 / 2,5 = 203,6 Euro/Jahr, also weniger als das dadurch eingesparte Benzin.

sea u in denmark
 
torcman

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aber du faehrst noch weitere 2 1/2 J. damit

also 100 Euro / Jahr, bei Dir

Die haibike Leute verschrotten die 3500 Euro in 2 Jahren,

bei denen sind es 1750 Euro / Jahr

will heissen, die Spanne ist beliebig gross.
 
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rautaxe

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EBS Plug & Drive - 250W Bafang VR, 9,6Ah ,36V
Also mein Skoda Fabia (ob das schon ein Mittelklasse Wagen oder noch
ein Kleinwagen mit 1,4 l Hubraum gehört, darüber kann man streiten ;-) )
verbraucht ca. 4,5 l-Diesel/100km.
Bei einem durchschnittlichen Preis von ca, 1.35€ macht das gute 6,08€/100km.
Das ist der reine Spritpreis!
Wenn man alles mit rein rechnet (inkl. Wertverlust, Versicherung, Verschleiß, Inspektion usw.)
sieht das noch schlimmer aus:

Der günstigste Kleinstwagen laut ADAC ist der
SEAT Mii 1.0 Ecofuel Start&St. Ref. (Erdgas) mit
28,3 Cent/Kilometer
Sprich
28,00€ /100km.
Selbst ohne Wertverlust kostet der noch
13,68€ / 100km
 
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Zouma-Pendler

Klar ist wohl, daß motorloses Radfahren die ökologisch sinnvollste Variante ist, mal von zu Fuß gehen abgesehen.

Aber, und das dürfte der interessantere Effekt bei den Pedelecs sein, zu dem mir bislang noch keine Studie bekannt ist:

Wie verändert sich die Verkehrsmittelnutzung?

Wieviele Leute lassen wegen eines Pedelecs ein "größeres" Kraftfahrzeug stehen, weil ihnen das Pedelec den Weg zur Arbeit ungeschwitzt ermöglicht, oder weil es die Arbeitsstelle plötzlich in "Radl-Reichweite" bringt, oder weil es den inneren Schweinehund senkt? Ich beobachte das ja bei mir selbst auch, und das war auch meine Motivation mit dem S-Pedelec: Bei gutem Wetter 3x die Woche zur Arbeit mit dem normalen Rad ging meistens (22km einfach, 140hm, 1:10h im Mittel). 4x die Woche war Arbeit, und 5x die Woche hieß dann "Keinen Bock mehr auf Bewegung am Wochenende", was dann mit meinen sonstigen Hobbies kollidiert ;)

Mit dem S-Pedelec sind bei mir die 1:10h eben nur noch 40 Minuten bei vergleichbarem Krafteinsatz, die man dann auch mal bei Nieselregen und Dunkelheit etc. fährt. Gut, dafür bleibt bei mir auch kein Kraftfahrzeug stehen, das steht sowieso, weil ich entweder mit Zug/Faltrad unterwegs bin, oder eben mit'm Rad.

Rein kostenmäßig kann ich sagen, daß mich bislang die 850km, die ich gefahren habe, inkl. Anschaffung, Ladung (pro gefahrenem Arbeitstag ~ 10ct) und Zubehörspielzeug wie CycleAnalyst im Moment 3,45 EUR/km gekostet haben - DER Wert kommt aber in der Annahme zustande, daß das Rad von jetzt auf gleich 0 EUR wert ist und ich nicht mal mehr Teile davon verkaufen kann. Ich werde das mal weiter beobachten (Zahlenspielkind ;)) gehe aber davon aus, daß ich zum Ende des Jahres mindestens mal 4000km Arbeitsweg gefahren habe, und wenn bis dahin kein Akku draufgeht, läge ich dann bei ~63 ct/km inkl. Stromkosten zum Laden, sollte mir ein Akku kaputtgehen und ich kalkuliere den mal mit 600 EUR ein, würde ich bei 75ct/km liegen.

Am Ende des Jahres wird abgerechnet :)

Und wie torcman sinngemäß sagt: Den Spaß nicht mitgerechnet! Kopf frei nach der Arbeit, bessere Kondition (=> mehr Spaß bei den Hobbies!), täglich mindestens 1h mehr Frischluft :)
 
prophete

prophete

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5 x Bosch
Was kostet ein Pedelec im Jahr / pro 100km so an Unterhalt
elayer
Ich bring mal ein Bsp. von einem Pedelecfahrer, der selbst nicht groß schrauben kann/will und nur Original Akkus/Teile benutzt.
a)Kauf eines Aldipedelec für 500€, 3Jahre vor Ort Garantie,
zusätzliche Kosten für 15000 km Laufleistung in 3Jahren. Tretlager 9,-(Falls es kaputtgeht) Satz Reifen ab 30,-,Kette 5,-
Bremsbeläge 6,- ,Strom 40,- Kleinteile 19,- . Summe = 100,00 Euro.
Rest geht auf Garantie.
Das Pedelec kostet pro Jahr dann 200,-. Restwert hab ich auf null gesetzt, da es in der Regel noch etwas wert ist hat man noch einen Puffer.
Die Original Akkus (Samsung) kosten pro 240 Watt 166.- Euro (beim 360er) das sind dann bei 25000 km O,66 Cent pro km.

Wenn ich einen neuen PKW für 40.000,- kaufe und fahre im Jahr 5000 km, dann kostet das im ersten Jahr pro 100km 300,-€

Der 400er Bosch-Akku kostet Liste 800,- und wenn er im Schnitt 5Jahre hält dann kostet der Pro Jahr 160,-€.
Was mir nicht gefällt sind nicht die 160,- Euro pro Jahr, sondern das man das günstigste Bosch-Pedelec schon für 1800,-
incl. 400er Akku bekommt und der Akku selbst 800,-€ kostet.
bevor ich mir einen neuen Akku für 800,€ - für ein 5 + x Jahre altes Pedelec - kaufe, kauf ich mir dann gleich ein neues Pedelec.
 
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cephalotus

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Die entscheidene Frage ist, wieviele km Du im Jahr fährst und wann Du das pedelec ersetzen möchtest. Die Rechnung wird dramatisch unterschiedlich, ob Du 200km oder 2000km oder 20.000km im Jahr fährst.
Das zwiete wesentliche ist der kaufpreis
Erst an dritter Stelle kommen die Akkukosten und die leiten sich auch aus 1. ab.

Beispiel für einen Wenigfahrer:

Pedelec kostet 1500 Euro
Nutzungsdauer: 5 Jahre
Strecke: 2000km/Jahr
Ein Vollzyklus alle 40km

Das macht über die 10.000km in 5 Jahren dann 15ct/km abschreibung fürd pedelec.

Der Akku muss 5 Jahre und 250 Zyklen halten, beides halte ich für gerade noch realitisch, also fallen keine weiteren akkukosten an.
500 Zyklen sind maximal für Vielfahrer unter idealen bedingungen denkbar, alles andere halte ich für Wunschdenken. Viele Akkus werden keine 200 Vollzyklen überstehen, vor allem wenn sie von Anfang an (zu) knapp dimesnioniert waren.

Restwert das Pedelecs nach 5 Jahren sei Null.


Beispiel für Vielfahrer:

Pedelec kostet 1500 Euro
Nutzungsdauer 5 Jahre
Strecke 10.000km/Jahr
Ein Vollzyklus alle 40km

Macht 750 Vollzyklen, da ist mindestens ein neuer Akku nötig, sagen wir mal für 500 Euro

Restwert sei Null

Macht 4ct/km an Kosten.

Fazit: Die Akkukosten sind nicht vernachlässigbar, aber nicht Hauptfaktor, entscheidend ist vor allem die Nutzungshäufigkeit und der Anschaffungspreis. Ein 3000 Euro Pedelec, das nach nur 2000km gefahren durch was neueres ersetzt wird und im Verkauf vielleicht noch die Hälfte oder ein Drittel bringt ist pro km extrem teuer, das ist eben ein Hobby und kein Alltagsgefährt.


1000 Zyklen für einen pedelecakku ist Quatsch, auch wenn das die Hersteller angeben. Wenn Du das Rad so häufig fährst, dass der Akku in 4-5 Jahren tatsächlich 300 Zyklen sieht, dann bist Du eh schon gut dabei, weil dann die Abschreibung als Hauptkostentreiber auch entsprechend gering ist.
500 Zyklen geht mMn nur dann, wenn der Akku von Anfang an groß genug gewählt wurde, so dass man auch mit 70% Leistungsfähigkeit noch fahren mag und wenn man mehr als 150 Vollzyklen pro Jahr drauf fährt. Und selbst dann sehe ich das als optimitisch.

Wenn der Akku dann wider erwarten doch länger hält, umso besser, ich würd bei einem Normalnutzer mit maximal 250 Zyklen ODER maximal 5 Jahren rechnen, je nachdem, was eher kommt und das auch nur, wenn man mit einem leistungsreduzierten Akku noch zufrieden ist.

mfg
 
jopedeleco

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Ich bin mit mein Tranzx Bike in 3 Jahren 21000Km gefahren.
Das macht bei ein Akkupreis von 650€ 3Cent/Km.

Ein neuer Akku würde bei Prophete 400€ kosten, aber wenn ich davon ausgehe, das der Akku noch 10000Km durchhält dann bin ich bei 2Cent/Km.

Mit dem Boschbike bin ich bei 7000Km in 10 Monate angekommen, das macht bis jetzt bei ein Akkupreis von 650€ 9,2Cent/Km.
An diesem Rad ist noch nichts verschleißtechnisch ausgetauscht worden.

Was ich aber nicht in Zahlen ausdrucken kann ist der enorm Gewinn an Gesundheit.
Ich hatte als Schwerbehinderter ein miserablen Gleichgewichtssinm und bin häufig hingefallen, seit ich Pedelec fahre nur noch äußerst selten und auch hat sich mein Gesundheitszustand insgesamt drastisch verbessert.
Daher sind mir die Kosten völlig wurscht
 
Xtrasmart

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Wenn ich sparen will laufe ich zu Fuß! Wenn ich günstig Pedelec fahren will, kaufe ich mir ein Susmo B3 für 1200 Euro sowie gelegentlich neue 360 Wh Akkupacks für 250 Euro bei Bikesking (Samsung Akkus) in Phylion-Kanister Form, die ich in 3 Jahren sicherlich 800x laden kann. Wenn ich Spaß haben will, fahre ich mit meinen Bio Nix Kisten rum, dann interessiert mich der "Preis" einen feuchten Kehrricht.
 
Minimalist

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Mein erstes Rad habe ich ca. 18 Monate gefahren. 500 EUR / 6800km = 7,4ct/km.
Allerdings habe ich gleichzeitig mehr als 500 EUR am Motorrad gespart, weil ich keine Inspektionen gemacht habe und auch nicht getankt habe.
Rechnerisch ein finanzieller Gewinn :)
Gesundheitlich ein riesen Gewinn, ohne Extrakosten :D

Jetzt habe ich mein Traum-Rad. Damit fahre ich zur Arbeit und mache auch noch kleine Touren in der Freizeit. Den Nutzen brauche ich mir nicht noch rechnerisch zu bestätigen.


PS: Das Motorrad habe ich nicht mehr [und auch nicht hinterhergeweint]. ;)
 
Pedelator

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Dass ein 240Wh Akku 600€ kosten soll, wundert mich aber doch etwas - selbst die in Vergleich recht teuren Bosch-Akkus kosteten mit mehr Kapazität grade mal die Hälfte. Die 500 Ladezyklen kann ich aus Erfahrung nicht beurteilen - ich denke aber, dass bei ordentlich gepflegtem Akku schon mehr drin ist.
Es gibt aber User die das beurteilen können. Z.B. "1816" schrieb schon häufiger von den Laufleistungen seiner Bosch-Akkus. Wenn ich mich recht erinnere schaffen auch die gute Akkus (immerhin Qualitätszellen) bei ihm keine 100 kompletten Zyklen. Und schon ist man bei 5000 km. Und dann gibt es hier auch noch eine Menge Leute die behaupten, man würde mit einer Akku-Ladung nicht mal 50 km weit kommen, sondern eher 30. Da ist dann aber die Eigenleistung aufs Atmen beschränkt, aber davon scheint es einige zu geben, wenn man sich die gnazen "Reichweiten-Beschwerden" anguckt.

Mag sein das der Autor ein Pedelec-Hasser ist, aber seine Schätzungen liegen vermutlich näher an der Realität als die der Pedelec-Liebhaber.
 
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Ich rechne das bei mir einfach mal auf 5 Jahre hoch:
Also bei mir ist nach gut 1,5 Jahren und 12.000km der kleine Bosch-Akku noch gut in Schuss.
Was mehr ins Kontor schlägt, da ich keine Lust auf Selberschrauben habe, sind die Inspektionen, Wartungskosten, Verschleiss (Bremsen!), Reifenwechsel. Da kamen auf 8tkm/Jahr sicher so etwa 300€ zusammen. Dazu bei angenommener Nutzungsdauer von 5 Jahren noch der Wertverlust ohne Restwertbetrachtung (5000€), insgesamt in der Zeit sicher irgendwann ein Ersatzakku (120€/Jahr) dazu noch Stromkosten von geschätzt 0,15€je 100km:

Macht geschätzte maximale Gesamtkosten je km von ca. 0,18€. Sozusagen als Worst-Case-Rechnung.

Der Zugewinn an Lebensqualität durch Radeln lässt sich monetär da schlecht gegenrechnen, wiegt das aber in meinen Augen locker auf!
 
Fohri

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Hallo ich bin auch neu hier und heisse Christian .
Ich verdiene beim Pedelec fahren im Jahr umgerechtet 1000-1500€ und das weil ich die Pfanddosen und Flaschen auf all meinen Wegen mit nehme und einlöse aber Vorsicht Suchtgefahr.
 
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schmadde

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Es gibt aber User die das beurteilen können. Z.B. "1816" schrieb schon häufiger von den Laufleistungen seiner Bosch-Akkus. Wenn ich mich recht erinnere schaffen auch die gute Akkus (immerhin Qualitätszellen) bei ihm keine 100 kompletten Zyklen.
Ist das bei allen pedelec-Akkus so? Wie sind da die Erfahrungen der anderen? Und wenn ja, warum ist das so? Handy- und Notebook-Akkus halten ja heute locker deutlich mehr als 500 Zyklen, meiner Erfahrung nach sind 1.000 Zyklen da kein Problem. Ich dachte, dass die bei E-Bike-Akkus verbauten LiMn Zellen deutlich zyklenfester seien als übliche LiIon(Po) Akkus. Wenn das so ist, warum werden dann keine LiFePo Zellen verwendet? Die sollen doch nochmal haltbarer sein.
 
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schmadde

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Strecke: 2000km/Jahr
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Ein Vollzyklus alle 40km? WTF? Das ist aber dann Mofabetrieb und nicht Pedelecfahren, oder? Ich habe ein Lastenrad, das eine Aerodynamik wie ne Schrankwand hat und je nach Zuladung zwischen 150 und 250kg Gesamtgewicht hat mit Bosch-Antrieb. Wenn ich das dauerhaft auf Maximaler Unterstützungsstufe fahre (da muss man dann aber echt nur noch die Beine ein bisschen bewegen und kaum selbst was beitragen) und ein paar Hügel einbaue, dann komme ich auf einen Vollzyklus alle 40km. Aber mit einem normalen Pedelec mit dem man auch normal fährt, müsste mindestens die doppelte, wenn nicht dreifache Reichweite drin sein.

Dass sich bei nur 2.000km/Jahr kein Motorfahrzeug wirklich rentiert ist ja wohl klar. Das sind ja nichtmal 40km/Woche - das fährt man dann wirklich besser mit einem normalen Fahrrad.
 
Pedelator

Pedelator

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Ist das bei allen pedelec-Akkus so?
Das ist bei den Akkus so, die stark belastet werden. Man könnte auch sagen, um so mehr man auf den Antrieb angewiesen ist, um so eher sterben die Akkus.
An 1000 Zyklen bei Notebooks glaube ich auch nicht. Die gehen eher nach 30 Zyklen und 3 Jahren Netzteilbetrieb mit eingelegtem Akku kaputt.
 
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Pedelec pro Strecke so teuer wie ein Kleinwagen?

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