Pedelec fürs Flachland

Diskutiere Pedelec fürs Flachland im Kaufberatung Forum im Bereich Diskussionen; Ich hatte schon vor drei Jahren nach einem Pedelec geschaut, mich dann doch für ein neues Bio-Bike entschieden. Das hat eine Nabenschaltung und 8...
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Dirk02

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Maximales Budget
3.500 €
Untergrund
  1. Asphalt
  2. Schotter
Sitzposition
Sportlich
Herausnehmbarer Akku
Ja
Handwerkliches Geschick
Ja
Reichweite
min. 70 km
Alter
52 Jahre
Gewicht
100 kg
Verwendung
ca. 90% Urban im Flachland aber oft mit Gegenwind.
Erfahrungen
keine Erfahrung
Präferenzen
Gerne Heck-Motor, entnehmbarer Akku ist Pflicht.
Ich hatte schon vor drei Jahren nach einem Pedelec geschaut, mich dann doch für ein neues Bio-Bike entschieden. Das hat eine Nabenschaltung und 8 Gänge.
Da sich meine Frau ein Pedelec zulegen will schaue ich nun auch wieder, was zu mir passen könnte. Dabei weiss ich nicht, was ich eigentlich brauche. Ich wohne in Norddeutschland, wo Berge kein Thema sind aber eben der Wind, der mal stärker mal schwächer weht.
Die meisten Fahrten gehen in die ca 7 Km entfernte Stadt, zum Einkaufen sind es nur 3 km , je einfacher Weg. Zum Einkaufen nutze ich häufig einen Fahrrad-Anhänger. Pendeln muss ich nicht, bin sehr oft im HO. Das Büro ist 40 Km weit weg, da fahre ich mit dem Auto / Fahrgemienschaft.
Ich rechne damit, das meine Frau mit ihrem Pedelec auch mal längere Touren mit mir fahren will. Mit dem Bio-Bike wird das für mich dann kein Vergnügen, habe ich doch auch etwas mit meiner Lunge zu kämpfen.
Ich finde die Urban-Bikes schick, bin mir aber nicht sicher ob ich mit Singe-Speed auf längeren Touren glücklich werde. Ein Trekking / MTB -Pedelec möchte ich nicht, die sind mir zu 'fett'.
 
Peppixb

Peppixb

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Bosch PERFORMANCE CX Gen.4 - 85Nm
als norddeutscher Flachländer kann ich dir sagen, dass Heckantrieb für deine Ansprüche durchaus genügt

ich kann dir aber auch sagen, dass ein Mittelmotor trotzdem einiges mehr an Spaß bietet, gerade die unterschiedlichen Modi (Eco, Tour, Turbo) machen das Ganze komfortabel und passend zu Lust und Laune
bei deinem Budget ist das locker drin

willst du es günstig, einfach und selbstschrauberfreundlich greif zum Heckmotor, der bringt dich problemlos von A nach B ohne Anstrengung
 
öcher

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Bosch performance line
Habe mir vor 4,5 Jahren ein "Mädchenrad" von Kalkhoff zugelegt und bin jetzt nach ü 14000 km sehr zufrieden damit. 10 Gang Kettenschaltung 500er Akku Performance Line mit 65 Nm machen mich glücklich.
Fahre hier am Niederrhein alles wo ich mit meinem Rad noch durchkomme Waldwege fester Lehm oder Schotter/Splitt holprige vom Frost geschädigte Beton oder Teerwege und über guten Belag braucht man ja nichts schreiben. Meine Runden sind zwischen 25 - 70 Km, Reichweite bis 100 Km machbar bei ca. 125 Kg Gesamtgewicht. Rad habe ich damals im Nov. gekauft und noch einen guten Preis bekommen.
Denke Dein Gegenwind kann manchmal heftiger sein als meine Steigungen am Niederrhein aber meine Touren an der Mosel habe ich aber auch sehr gut bewältigt.
Mein Fazit: auch mit einem guten City Rad kommt man überall hin. Achte nur auf einen guten Motor (Nm)
 
DerPeters

DerPeters

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Trenga TD GLE 11.2 / Shimano EP8 / Nexus 5
Mal eben auf die Schnelle ganz spontan meine Meinung:

- Anhänger -> Scheibenbremsen
- wenn Stadtverkehr bei dir Großstadt bedeutet -> Nabenschaltung bequemer bei ständigem Anhalten und Geschwindigkeit geht selten über 25km/h
- bei sportlichem Fahrstil und öfter Geschwindigkeiten über 25 km/h (z.B. Fahrradwege an Landstraßen zwischen den Dörfern) -> besser entsprechende Kettenschaltung
- Motorleistung (bei Anhängernutzung) würde ich mindestens um 60Nm bei Mittelmotor nehmen - aber ... je mehr desto mehr Spaß (und evtl auch Sicherheit durch Leistungsreserven bei Anhängernutzung)
- Zulässiges Systemgewicht beachten (mind 150kg wg Anhängernutzung oder ggf lieber mit mehr Reserven auswählen -> dann geringe Auswahl und dafür höhere Preise) ;)
- Zulassung für Anhängernutzung?

Erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Passgenauigkeit für jede Mentalität.

PS.:
Grundlage meiner Denkanstöße:
Ich bin etwas älter als du, 15% schwerer und bin ebenfalls norddeutscher Flachländer. Also einige Parallelen zu dir! In unserem direkten Wohnumfeld gibt es allerdings (teils steile) Hügeln meist unter 50m aber der höchste mit immerhin ca. 90m Höhe. Bisher nutze ich keinen Anhänger. Mit einem Mittelmotor mit 60Nm kannst du nahezu jeden Küstenwind "abstellen".
 
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Dirk02

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Rückmeldung:
Meine Frau hat sich nun doch für ein Bio-Bike entschieden, ein klassisches Hollandrad. Das Argument Pendeln (22 km pro Strecke) konnte nicht ziehen, sie arbeitet als Krankenschwester auf einer Intensiv-Station. Da nach dem Spätdienst noch ne Stunde aufs Rad? Oder vor dem Frühdienst? Oder nach dem Nachtdienst? S-Pedelec schied aus da die von den 22 km etwa 20km auf einer vielbefahrenen Bundesstrasse abgespult werden müssten, kein Vergnügen.
Die meistgefahrene Strecke geht zum Reitstall (4 KM), dafür will sie kein e-bike haben.
Ich hatte mir die Lekker-Bikes näher angesehen, war aber unentschieden ob mit oder ohne Gangschaltung.
In drei bis fünf Jahren kommt das Thema bei uns sicher wieder auf den Tisch, daher behalte das Forum und den Pedelc-Markt weiter im Auge...
 
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