Pedelec für Arbeitsweg und Fitnessaufbau

Diskutiere Pedelec für Arbeitsweg und Fitnessaufbau im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo, ich suche nach einem Pedelec mit dem ich zur Arbeit fahren kann (einfach ca. 13 km) - wobei ich dort möglichst "hosenbein-sauber" und...
S

strampl0r

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Hallo,

ich suche nach einem Pedelec mit dem ich zur Arbeit fahren kann (einfach ca. 13 km) - wobei ich dort möglichst "hosenbein-sauber" und schweißlos ankommen möchte.
Auf dem Rückweg würde ich gerne etwaige Assistenzsysteme mit hoffentlich steigendem Fitnessgrad herunterschalten können. Kann ja daheim dann duschen.
Die Strecke ist nicht sonderlich bergig, und komplett asphaltiert.
Ziel des Ganzen ist es, irgendwann möglichst komplett ohne Unterstützung zu fahren ohne nach jeder Fahrt an den Tropf zu müssen :)
Ich bin 1,78m "groß", wiege 86kg und habe einen klassischen Bürojob.

Folgende e-Bikes habe ich in der engeren Auswahl:
  • Canyon Roadlite:ON AL 7.0
  • Ampler Curt
  • Ridetronic Model 2
  • Cowboy
  • VanMoof S3
Das sollen alles Produkte von denen ich hier und da gelesen habe, dass man sie auch ohne Unterstützung ordentlich fahren kann.
Der Motor würde komplett entfernt / entkoppelt werden können, sodass man nicht gegen einen weiteren Widerstand (als das höhere e-bike Gewicht) ankämpfen muss.
Wenn das Bike zudem über ein schickes Design verfügt - umso besser. Nicht zuletzt wegen des GPS Tracking Features im Falle eines Diebstahls sind Cowboy / S3 bei mir in der Liste gelandet.
Einer noch: Ein entnehmbarer Akku wäre wünschenswert, ist aber kein KO Kriterium - ich kann das Bike mit unwesentlichem Mehraufwand im Warmen parken und laden.

Herzlichen Dank für Eure Tipps!
 
D

didole

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Hallo,

ich suche nach einem Pedelec mit dem ich zur Arbeit fahren kann (einfach ca. 13 km) - wobei ich dort möglichst "hosenbein-sauber" und schweißlos ankommen möchte.
Auf dem Rückweg würde ich gerne etwaige Assistenzsysteme mit hoffentlich steigendem Fitnessgrad herunterschalten können. Kann ja daheim dann duschen.
Die Strecke ist nicht sonderlich bergig, und komplett asphaltiert.
Ziel des Ganzen ist es, irgendwann möglichst komplett ohne Unterstützung zu fahren ohne nach jeder Fahrt an den Tropf zu müssen :)
Ich bin 1,78m "groß", wiege 86kg und habe einen klassischen Bürojob.

Folgende e-Bikes habe ich in der engeren Auswahl:
  • Canyon Roadlite:ON AL 7.0
  • Ampler Curt
  • Ridetronic Model 2
  • Cowboy
  • VanMoof S3
Das sollen alles Produkte von denen ich hier und da gelesen habe, dass man sie auch ohne Unterstützung ordentlich fahren kann.
Der Motor würde komplett entfernt / entkoppelt werden können, sodass man nicht gegen einen weiteren Widerstand (als das höhere e-bike Gewicht) ankämpfen muss.
Wenn das Bike zudem über ein schickes Design verfügt - umso besser. Nicht zuletzt wegen des GPS Tracking Features im Falle eines Diebstahls sind Cowboy / S3 bei mir in der Liste gelandet.
Einer noch: Ein entnehmbarer Akku wäre wünschenswert, ist aber kein KO Kriterium - ich kann das Bike mit unwesentlichem Mehraufwand im Warmen parken und laden.

Herzlichen Dank für Eure Tipps!
Also, wenn Du das Bike auch mal ohne Unterstützung fahren kannst, dann sind zumindest die Singlespeed-Modelle (und m.E. auch das VanMoof) definitiv raus. Außer die Strecke ist wirklich SEHR flach.
 
Jenss

Jenss

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07.04.2017
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Details E-Antrieb
Grace One, Phaserunner, 1500wh
Das vanmoof hat sone "automatikschaltung". Nix single speed.

Nichts geht über eine Probefahrt! Am besten über die vollen 13km.

Bei einem leicht laufenden 25er führt steigende Fittness einrach dazu, immer öfter schneller als 25 und mit dementsprechend weniger Stromverbrauch zu fahren.

Mit wenig unterstützung liege ich mit meinem 17kg eigenbau cube editor unter 4 wh/km und komme so mit dem lumpigen 430wh akku über 100km weit.

Für mich wichtig absteifend nach wichtigkeit:

-ergonomie....ein bine nutzt nix wenn man nach wenigen km Schmerzen hat!
-Gewicht....leicht fährt einfach leichter!...deutlich unter 20kg sind gut

Saubere Hose...Riemenantrieb könnte was für dich sein...bin selbst schwer begeistert bisher.

:)
 
D

didole

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Das vanmoof hat sone "automatikschaltung". Nix single speed.

Nichts geht über eine Probefahrt! Am besten über die vollen 13km.

Bei einem leicht laufenden 25er führt steigende Fittness einrach dazu, immer öfter schneller als 25 und mit dementsprechend weniger Stromverbrauch zu fahren.

Mit wenig unterstützung liege ich mit meinem 17kg eigenbau cube editor unter 4 wh/km und komme so mit dem lumpigen 430wh akku über 100km weit.

Für mich wichtig absteifend nach wichtigkeit:

-ergonomie....ein bine nutzt nix wenn man nach wenigen km Schmerzen hat!
-Gewicht....leicht fährt einfach leichter!...deutlich unter 20kg sind gut

Saubere Hose...Riemenantrieb könnte was für dich sein...bin selbst schwer begeistert bisher.

:)
Deswegen sagte ich ja auch: Die Singlespeeds UND m.E. das VanMoof. Weil mit ner Automatik-Nabernschaltung wollte ICH nicht ohne Motor fahren.
 
S

strampl0r

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Vielen Dank für Eure Tipps.
Bei VanMoof meine ich mal gehört zu haben, dass die Automatikschaltung mit "Reststrom" weiterhin funktioniert - auch wenn der Akku alle ist.
Woher dieser kommen soll, und vor allem ob ich den nicht auch komplett entladen bekomme weiß ich nicht - aber zaubern wird auch VM nicht können denke ich.
Ich hab demnächst eine Probefahrt mit dem S3 und dem Curt. Mal sehen wie das ausgeht.
Herzlichen Dank nochmal.
 
E

erdnix

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Ich war auch am Fazua Motor interessiert. Ich habe dann das Ridley Kanzo-E mit Fazua gefahren und das Canyon Roadlite:On.
Beide waren enttäuschend für mich. Das Canyon war als Rad sehr sportlich aber angenehm. Man ist dort wirklich stark nach vorn gebäugt, mit viel Gewicht auf den Handflächen. Muss man mal probiert haben obs einem passt, der Fazua jedoch ist für mich ein NoGo. Viel zu schwach. Auch doof am Fazua ist das man den Akku alle 8 Std rausholen muss.

Habe dann beim Händler das Specialized Vado SL gesehen. Hat mir auf Anhieb gefallen. Die Probefahrt war Klasse. Habe dieses dann gekauft.
Ich werde es auch zum Pendeln nutzen. Habe 16,3 Km * 2 täglich. Mit dem BioBike ist das schon echt nicht ohne jeden Tag. Freue mich drauf das das Rad bald kommt.

Das Rad wiegt zwischen 15,3 und 16,7 Kilo, kostet zwischen 3000 und 4200 Euro, hat immer Licht und optional Schutzbleche und Gepäckträger. Akku ist fest integriert mit 320 Wh und hat nen 35 Nm Motor was im Verhältnis relativ schwach ist, mir aber vollkommen reicht.
 
E

eddingo

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@erdnix
Der Fazua Antrieb ist dir zu schwach, aber du hast dir dann ein Bike mit einem noch schwächeren Antrieb gekauft :p?

Ich bin Fan des Fazuas, auch wenn das mit der Abschaltung nach 8 Stunden tatsächlich nervt. Der Antrieb ist sehr leise (wesentlich leiser als der Specialized) und hat trotzdem relativ viel Power, wenn man mal den Rocket Mode nutzt. Wichtig ist nur, dass man ein Bike mit dem Black Pepper Update fahren sollte.
 
S

strampl0r

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Hallo,

ich nochmal... nach langem hin und her - einer langen Reise nach Koblenz und dem Abklappern diverser Fahrradhändler hat sich die engere Auswahl von meinem initialen Post komplett geändert:

Ich schwanke nun final zwischen diesen beiden E-Bikes:

  • Canyon Grail:On CF 8
  • Specialized Turbo Creo SL Comp Carbon Evo
Grail:On:

PRO
  • Akku ist entnehmbar (heißt ich KÖNNTE das Canyon auch im abgeschlossenen Fahrradkeller anketten und den Akku daheim laden, statt es im Kellerabteil zu laden).
  • Sitzposition ist sehr komfortabel
  • breite Reifen federn einiges ab was ich so testen konnte
  • der Bosch Motor hat viel Power - bei aktiver Turbo Stufe wird das mit dem Fitnessaufbau eher nix :)
  • Optik (meine Meinung)
  • lässt sich ohne Motorunterstützung gut fahren
Diesen Punkten könnte man folgendes entgegenhalten - wobei das aus meiner Sicht keine KO Punkte sind:
  • insgesamt vergleichsweise "schwer" mit 16.7 kg.
  • am Hinterrad ist ein Speichenmagnet befestigt.
    Sollte das Ding abfallen (warum auch immer), dann könnte ich mir vorstellen dass das Bike erstmal nur ohne Motorunterstützung fahrbar ist.
  • viele monieren die Optik des Cockpits, ich finde das tatsächlich nicht schlecht
  • das Cockpit lässt sich im Nachhinein nicht wirklich anpassen in Bezug auf Vorbau o.Ä.
    Das wäre tatsächlich ein Showstopper, wenn das Grail:On nicht so perfekt gepasst hätte :)
  • wollte man Schutzbleche montieren, dann steht nur das Canyon Schutzblechset zur Auswahl - aber immerhin.
  • Als Service Option bleibt einem der Versand zu Canyon oder das Aufsuchen einer Bike-Repair Filiale.

Turbo Creo ... :

Pro
  • vergleichsweise leichter mit ca. 13.7 kg
  • vergleichsweise leiser als das Grail
  • einstellbare Federung mit 20 mm Federweg
  • Dropper Seat Post (bin mir nicht sicher ob das für meinen Anwendungsfall tatsächlich so ein Pro ist... vermutlich wird die Einstellung nie geändert)
  • lässt sich ohne Motor Unterstützung sehr gut fahren
  • Möglichkeit zur Nutzung eines Range Extenders
  • vorhandene Bohrungen für Montage von Schutzblechen (und Gepäckträger)
  • Support von Fahrradhändler vor Ort
  • Akku vergleichsweise schnell aufgeladen
Dem steht gegenüber:
  • mutige Farbauswahl
  • sportlichere Sitzposition - wobei mir erklärt wurde dass man den Vorbau um 180° gedreht montieren kann, und man so den Lenker noch ein wenig höher/näher bekommt. Die Sitzposition war nicht unangenehm, aber auf dem Grail war die Sitzposition by default perfekt.
  • fest verbauter Akku (ab ins Kellerabteil...)


Beide haben unheimlich Spaß gemacht beim Fahren.
Wegen des entnehmbaren Akkus tendiere ich zum Grail, denke mir aber auch gleichzeitig dass ich mit steigender Fitness eher das Specialized ohne Unterstützung fahren würde. On Top hatte ich letztens noch eine Doku zur Canyon Qualitätssicherung gesehen, und fand das tatsächlich sehr beeindruckend.

Hättet Ihr vielleicht noch den ein oder anderen Aspekt den ich hier vielleicht vergessen habe?
Vielen Dank
 
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