Pedelec auch ohne Motorunterstützung fahren, welche?

Diskutiere Pedelec auch ohne Motorunterstützung fahren, welche? im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Mehrere Räder machen immer Sinn. Vor allem wenn eins kaputt ist. Google mal Fahrradlift und schau dir die Bilder an. Da gibt es genug Lösungen um...
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Jaap

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Mehrere Räder machen immer Sinn. Vor allem wenn eins kaputt ist.
Google mal Fahrradlift und schau dir die Bilder an. Da gibt es genug Lösungen um Räder platzsparend an der Wand oder an der Decke zu befestigen.

Zur Radauswahl.
Pendeln 25km (einfach ?) im flachen München. Da wäre Nabenmotor mit kleinem Akku zum Pendeln gut geeignet.
Solltest du aber auch längere Strecken in bergigen Terrain fahren wollen, wäre Mittelmotor mit größerem Akku notwendig.

Frage ist also was fährst du so alles mit dem Fitnessbike.
Und soll das E-Bike Ersatz oder Erweiterung sein.
2 unterschiedliche Räder machen oft mehr Sinn wie ähnliche Mit und ohne Motor.
Und von geliebten Rad sich trennen ist schwer.
 
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Sven382003

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Ich bin mit dem Umbau meines Rades mit einem Reibrollenmotor (bei mir add-e) sehr zufrieden.
Wiegt mit Akku etwas über 2 kg, ist wenn abgeschaltet nicht bemerkbar (entfernt sich vom Laufrad) und hat dennoch gute Kraft.
Gruß Sven
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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@agazza

da du auch in Erwägung ziehst mal ohne Motorunterstützung zu fahren (und andere meinte dass es recht flach bei dir wäre),
würde ich meinen:

du bist nicht stark übergewichtig
du bist nicht völlig untrainiert (Couch-Potato)
du hast keine gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen

somit: du brauchst kein fettes, starkes Bike !
du brauchst keinen großen, schweren Akku
keinen MOtor mit 500Watt+ und 60Nm+ Drehmoment
das ist alles unnötig

der kleinste MOtor am Markt den du finden kannst würde dir bereits reichen..
beim Akku genauso...
1kg Akku reicht für 2 x 20km Unterstützung im Flachen dicke in deinem Fall dicke

1kg Akku heute bedeuten: 250Wh Akku

(nur mal so: der erste Bosch-Akkupack bei den Pedelecs hatte 280Wh und wurde mit Reichweiten von 60km+ angegeben)

nur mal als Beispiel:
meine Freundin, unsportlich, fährt 5mal im Jahr mit dem RAd und fängt bereits wegen 15hm Brückenüberfahrt zum jammern an:

Motor: 1,5kg
Akku: 1kg
in Summe also ca. 2,5kg Mehrgewicht



obwohl das auf den Videos der kleinste am Markt erhältliche Nabenmotor ist,
reicht die LEitung (illegal hochgesetzt damals), für 40km/h mit einer völlig untrainierten Radfahrerin aus..

man braucht heute echt keine 4kg MOtor und 2kg Akku mehr...

also mit den 2,5kg die ich dir hier genannt habe für das in diesem Beispiel keyde-System (ca. 400 Euro + 100-150Euro Akku):


wennst z.b. ein günstiges Fitnessbike von Rose (zw. 9 und 10kg - so ab 1200 EUro) damit ausrüstest,
landest wo bei 12-13kg gesamtgewicht

da gibts viele motorlose Bikes die schwerer sind
da gibts Pedelecs die DAS DOPPELTE wiegen

der 1kg Akku ist auch leicht abgenommen und in der Handtasche verstaut
ohne Akku wiegt das Radl dann auch nur noch 10-11kg

fahren ohne Antrieb: das Gewicht merkst in der Ebene kaum..
wie auch, wenn das Systemgewicht gerademal um 2% - 4% erhöht wird...

die Nabenmotoren haben in der REgel gute freiläufe, da is ausgeschaltet ned wirklich was beim Fahren davon zu spüren


ich hab durch eine Dummheit ein Kabel bei meinem Pedelec durchgezwickt, war vor 2 Jahren - fahr immer noch so damit rum (Akku bleibt natürlich daheim, aber Motor ist eingebaut.. das bremst nicht.. somit egal...
(hab genug andere Räder, weshalb der Leidensdruck das zu reparieren noch nicht so groß war ;) )

also für mich: GANZ KLAR macht es Sinn ein leichtes RAd sich zu wünschen,
und GANZ KLAR kann man das dann auch mit ausgeschaltete Motor fahren


(Kollege Manfred aus dem Nachbarforum ist mit seinem Fitnessbike mit keyde (11kg) bei einem Marathon mitgefahren und in seiner Altersklasse unter die vorderen 20% reingefahren - Akku war verbaut, er ist aber den ganzen Marathon mit ausgeschaltetem Motor gefahren, wollte es mal wissen)

niemand baut schwere Elektro-Räder weil schwer so super toll ist..
schwer ist schlecht

schwer wird gebaut weil,
man
*) nen megastarken Motor haben will, und der deshalb schwer sein muss
*) nen riesen großen Akku braucht, weil man sehr weite STrecken fahren will oder einen megastarken MOtor zu befeuern hat
*) schwer weil RAhmenforum ungünstig für FEstigkeit (z.b. Tiefeinsteiger, billiges Material)
*) schwer weil pannensichere Panzerreifen

etc. etc..

aber niemand ghet in ein GEschäft und fragt: "haben sie ein extra-schweres RAdl für mich" ?

leicht ist besser..
die Frage ist, kannst du dann mit den Kompromissen leben
(kleinerer Akku -> bei 2 x 20km -> ja
weniger Motorleistung -> Frauen meist leichter, bei dir keine Gebirge zu überfahren -> ja)

als Lohn kriegst du ein Rad, dass auch bei ausgeschaltetem Motor spaß macht es zu fahren,
und sich leicht in den Keller tragen lässt
 
Minimal-Assist Pedelec zusammenbasteln, das erfordert aber viel Know-How, Zeit und Geld und idR auch ständiges rumbasteln, weil ja nichts von anfang an dauerhaft so funktioniert wie man es will.
wie kommst auf das ?
mein erstes PEdelec wird jetzt bald 12 Jahre alt und funktioniert noch...

das meines Vaters 9 Jahre - geht
das meiner Mutter 7 Jahre - geht


auch die anderen liefen problemlos

also ich seh da keinen Vorteil bei den FErtigpedelecs... außer dass dort Akkus das doppelte bis 3fache kosten
und wenn mal was kaputt ist man selber kaum was machen kann
bei den Mittelmotoren kommt noch dazu, dass die Räder - bei Motorschaden - meist Totalschaden sind, falls man keinen neuen ERsatzmotor bekommt
 
Solltest du aber auch längere Strecken in bergigen Terrain fahren wollen, wäre Mittelmotor mit größerem Akku notwendig.
das kommt aber sehr auf den Fahrer drauf an...

was er leisten kann..
und auch Gewicht !

ein Mädel das in der REgel keine 100kg wiegt kann wenn sie leicht ist auch mit Nabenmotor weit kommen..

meine Ex-Freundin wog 50-55kg und die ist mit dem Nabenmotor die STeigungen(17%) einfach so hochgeflogen...
10% STeigungen ist sie ohne mittreten mit über 15km/h hochgefahren
 
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schmadde

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obwohl das auf den Videos der kleinste am Markt erhältliche Nabenmotor ist,
reicht die LEitung (illegal hochgesetzt damals), für 40km/h mit einer völlig untrainierten Radfahrerin aus..
Ja, klar - von der Warte her gesehen ergibt das technisch gesehen Sinn. Nur ist das dann ein illegales KFZ und damit würde ich in München definitiv nicht rumfahren. Damit fällst Du auf wie ein bunter Hund und bekommst sofort Probleme. Hier fährt niemand mit sowas rum, habe ich den letzten 5 Jahren genauso viele getunte Pedelecs gesehen und die weit abseits der Stadt oder von Straßen. S-Pedelecs auf Radwegen sehe ich locker 20x so viele.

mit vmax 25 schleppst Du einfach sinnlos teures Gewicht und Fehlerpotenzial mit Dir rum, das Du auch gleich weglassen könntest.
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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Ja, klar - von der Warte her gesehen ergibt das technisch gesehen Sinn. Nur ist das dann ein illegales KFZ und damit würde ich in München definitiv nicht rumfahren.
darum ging es mir auch nicht.
mir ging es darum zu zeigen, dass das so ein kleiner MOtor von der LEistung her in der Ebene auch für mehr als nur 25km/h reicht...

ich brauch da keine 4kg MIttelmotor und 3kg Akku und hab dann 7kg die ich zusätzlich am RAdl rumkarre..
das wollte ich damit zeigen..

jemand der sich gedanken macht, das Pedelec auch mal mit ausgeschaltetem Motor zu bewegen,
der dürfte zumindest eine Grundfitness haben um sich mit nem Radl scheinbar sogar ohne Motor durchs Leben bewegen zu können..
da reicht dann eben auch ein kleiner, leichter MOtor...

mit vmax 25 schleppst Du einfach sinnlos teures Gewicht und Fehlerpotenzial mit Dir rum, das Du auch gleich weglassen könntest.
die Angst von manch Pedelecer, der Akku könnt leer werden.. die Tour ist 60km lang, und der Akku hält nur 55km lang.. und man muss 5km dann mit ausgeschaltetem Motor fahren..

das ist eben der zweite PUnkt bei einem leichten, leicht laufenden Pedelec... es ist einfach egal wenn der Motor mal ausfällt.. das fährt sich dann halt wie ein normales Radl weiter..


schau: in meinen Augen - mit der Erfahrung der letzten Jahre mit Liegerädern - ist jedes Aufrechtradl das nur auf Asphalt oder guten WEgen bewegt wird sowieso eigentlich ein Blödsinn
warum soll ich mit einem Radl das noch dazu unbequemer für Rücken, Po, Handgelenke und Nacken ist mit 20-25km/h rumfahren,
wenn ich doch mit gleichem Krafteinsatz wesentlich bequemer und schneller bzw. mit wesentlich geringerem Krafteinsatz rumfahren kann ?
zusätzlich auch noch Gepäck weniger oder fast gar nicht bremst...
das ganze dann auch noch oft günstiger als ein Pedelec

den meisten fehlt die Erfahrung mit Liegerädern, oder mit den richtigen Liegerädern
wir lernen Radfahren mit einem Aufrecht-Radl als Kind...
LIegeradfahren ist dann etwas anders, das muss (teilweise) neu gelernt werden...
das geht dann halt nicht in 5min schnell am Parkplatz.. aber für mehr haben viele nicht die Zeit oder Lust
somit entgeht ihnen halt dieses Gefühl...

als ich mein erstes Liegerad gekauft habe, war mir klar: mein heiß-gliebtes Cannondale werd ich nie hergeben.. es wird immer mein FAvorit bleiben..
tja.. seit Jahren ist es nimma bewegt worden, steht mittlerweile zerlegt herum...

aber: ehrlicherweise: die meisten RAdfahrer fahren nicht ständig über 25km/h (zumindest nicht mit MTB, Fitnessbikes, STadtschlampen etc.)
so ein Antrieb kann also auch bei denen sicherstellen, dass sie immer (im flachen) ihre 25km/h+ erreichen
bzw. im Notfall (Hungerast, Verkühlung, geschlaucht, übermüdet, Gegenwind, ...) der Geschwindigkeitsabfall bei 25km/h gedeckelt ist..

ich glaub niemand wird tatsächlich mit einem leichten Pedelec langsamer sein als mit einem nicht-pedelec...

weil eben: nen leichter Nabenmotor, ein add-e oder co: die wiegen so wenig.. diese 2-4% Mehrgewicht wirken sich in der Ebene so wenig aus,
bringen aber im Fall des Falles dann extrem viel im Vergleich
 
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agazza

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Wow, so viele Beiträge seit gestern Abend, ich hoffe, ich übersehe niemanden. :)


@s-pedelec: Ich fahre von der Garmischer Autobahn im Süden über ganz München bis nach Garching hoch, das ist zum großen Teil schön Radweg an der Isar entlang, aber auch einiges an Stop & Go. Auf der Straße fahren ist mir tatsächlich zu gefährlich, zu viel Verkehr. => kein S-Pedelec

@Eigenbau: Das traue ich mir nicht zu, das müsste ich jemanden machen lassen. Ich kann zwar an meinen Bio-Bikes alles selber reparieren, aber mit Motoren hatte ich nie etwas zu tun, das Risiko ist mir zu hoch, dass ich scheitere oder es mir nicht gefällt. Dazu muss ich mir eure Kommentare noch genauer durchlesen und recherchieren, wie was funktioniert. Fest verbaut sein darf der Akku z.B. nicht, sondern leicht abzuklicken.

@Fazua, Reichweite: Generell gefällt mir das Konzept des Fazua :) , das gibt es einige schöne Modelle. Nur wenn ich im Allgäu oder Schwarzwald die Familie besuche, habe ich natürlich weniger Optionen als mit Mittelmotor.

Frage ist also was fährst du so alles mit dem Fitnessbike.
Und soll das E-Bike Ersatz oder Erweiterung sein.
2 unterschiedliche Räder machen oft mehr Sinn wie ähnliche Mit und ohne Motor.
Und von geliebten Rad sich trennen ist schwer.
Du hast es genau erfasst. Ich fahre alles mit dem Rad, wofür andere Auto oder Öffentliche verwenden, also wirklich viel, manchmal schaffe ich ein halbes Jahr ohne Motorisierung (Zug ausgenommen). Und da das Rad Auto-Ersatz ist, sind eine umso höhere Reichweite und die verbrauchte Zeit natürlich ein Faktor, den ich mit einem Pedelec noch ausbauen möchte. 25 km ist die einfache Strecke, plus oft danach noch irgendwelche anderen Sachen erledigen. Wahrscheinlich (?) kann man das nicht alles mit einem Rad abdecken.

@Kraeuterbutter: Mein Fitness-Bike ist von Rose. 😄 Danke für die lange Ausführung. Ich muss nochmal länger nachdenken, welche Reichweite ich abdecken will, und welche Technik dann noch infrage kommt. Evtl. habe ich dann doch alles in einem.

@Trekkingbiker: Was ist für dich ein Fehler gewesen? Die Anschaffung des Pedelec oder das zu hohe Gewicht? Mir widerstrebt es, beim Radfahren unnötig Strom zu verbrauchen, deswegen will ich eigentlich möglichst ohne Unterstützung fahren.

Danke an alle! :)

Nachtrag:
Mehrere Räder machen immer Sinn. Vor allem wenn eins kaputt ist.
Noch ein Aspekt. (y) Ein Fitness-Bike ist halt schön langlebig, keine Elektronik, keine Federungen zum Warten, das hat vom Gefühl her sowas wie "Ewigkeit".
 
G

Gast54665

@Trekkingbiker: Was ist für dich ein Fehler gewesen? Die Anschaffung des Pedelec oder das zu hohe Gewicht? Mir widerstrebt es, beim Radfahren unnötig Strom zu verbrauchen, deswegen will ich eigentlich möglichst ohne Unterstützung fahren.
Hallo,
das ich mir überhaupt so ein Elektroding gekauft habe sehe ich als Fehler. Naja nun hab ich halt eines und benutze es aber nur noch für Strecken mit starken Steigungen. Hier ist es zwar etwas hügelig aber viele Strecken sind mit einem leichtem BioBike problemlos machbar und da ich gut trainiert und ziemlich sportlich bin ist ein Pedelec eigentlich Unsinn für sehr fitte Leute. Bin heute eine 45 km Tour mit dem 10 kg Fitness Bike gefahren und habe ein Durchschnittstempo von über 24 km/h geschafft und das obwohl ich einige teils längere Steigungen mit bis zu 10% befahren habe. Wenn Du doch sowieso möglichst wenig Strom verbrauchen willst und öfters ohne Unterstützung fahren willst
dann laß es doch lieber ganz mit dem E-Krempel, das Geld für möglichst eh kaum genutze Unterstützung kannste Dir getrost sparen und in andere Dinge investieren. Kauf Dir lieber ein sehr leichtes BioBike ( falls ohnehin schon vorhanden ) und achte auf Rollwiederstandarme Reifen.
 
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Vito

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Vielleicht wäre auch das eine Alternative:

Start

13kg, 250W-Nabenmotor und der Akku ist sogar rausnehmbar.

Mit Aufpreis ist dann noch ein Carbon-Paket in Verbindung mit XT-Ausstattung zu haben.

Ich finde das recht reizvoll.
 
agazza

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Bin heute eine 45 km Tour mit dem 10 kg Fitness Bike gefahren und habe ein Durchschnittstempo von über 24 km/h geschafft und das obwohl ich einige teils längere Steigungen mit bis zu 10% befahren habe. Wenn Du doch sowieso möglichst wenig Strom verbrauchen willst und öfters ohne Unterstützung fahren willst dann laß es doch lieber ganz mit dem E-Krempel, das Geld für möglichst eh kaum genutze Unterstützung kannste Dir getrost sparen und in andere Dinge investieren. Kauf Dir lieber ein sehr leichtes BioBike ( falls ohnehin schon vorhanden ) und achte auf Rollwiederstandarme Reifen.
24 km/h schaffe ich mit dem Bio-Bike nicht, da liege ich bei 21, inkl. Stadtverkehr. Ich fahre halt bei jedem Wetter, auch im Winter, mich hält höchstens Glatteis auf, aber kein Schnee, Regen oder Wind. Nur ist das mit Wind im Herbst wirklich ätzend gewesen, ich hatte nicht gedacht, dass mich das dermaßen aufhalten würde. Als Frau fehlt mir da die Kraft.

13kg, 250W-Nabenmotor und der Akku ist sogar rausnehmbar.

Mit Aufpreis ist dann noch ein Carbon-Paket in Verbindung mit XT-Ausstattung zu haben.

Ich finde das recht reizvoll.
Danke, das ist mir noch nicht untergekommen, ist auf jeden Fall eine Alternative!
 
G

Gast54665

24 km/h schaffe ich mit dem Bio-Bike nicht, da liege ich bei 21, inkl. Stadtverkehr. Ich fahre halt bei jedem Wetter, auch im Winter, mich hält höchstens Glatteis auf, aber kein Schnee, Regen oder Wind. Nur ist das mit Wind im Herbst wirklich ätzend gewesen, ich hatte nicht gedacht, dass mich das dermaßen aufhalten würde. Als Frau fehlt mir da die Kraft.
Hallo,
unter bestimmten Bedingungen habe ich mit dem 10 kg Rad auch schon nur max. 21 km/h Durchschnitt geschafft, es kommt da natürlich auch auf die Tagesform, Windbedingungen und Steigungen drauf an. Was Steigungen angeht bin ich beim Fitness Bike mit der minimum Übersetzung von vorne 34 und hinten 32 Zähnen etwas begrenzt was extreme Steigungen angeht.
Auch ich fahre im Prinzip das ganze Jahr über, außer bei Regen und Schnee. Ja gut ich bin ein ambitionierter Freizeitradler der das BioBike aber auch als Packesel incl. Anhänger zum Einkaufen gehen benutzt. Hierzu habe ich noch ein ca. 16 kg schweres KTM Trekkingbike, aber auch mit dem habe ich schon eine 60 km Radtour mit schwächeren Steigungen und Durchschnitt 24 km/h geschafft.
In meinen Augen würde für mich eher ein S-Pedelec Sinn ergeben, normale Pedelecs überhole ich selbst bei schwachen Steigungen fast alle.
Einzig bei gut trainierten Rennradlern wird es bei mir eng. In deren Windschatten kann ich eine Zeit lang mithalten aber irgendwann ist dann doch Schluß. ;)
 
MiriamM35

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@Fazua, Reichweite: Generell gefällt mir das Konzept des Fazua :) , das gibt es einige schöne Modelle. Nur wenn ich im Allgäu oder Schwarzwald die Familie besuche, habe ich natürlich weniger Optionen als mit Mittelmotor.
Warum? Der Fazua ist auch ein Mittelmotor. Aufgrund des leichten Gewichts und der guten Fahrbarkeit auch ohne Unterstützung, sind Touren von 150 km (oder mehr) kein Problem.
 
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Jaap

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Du hast es genau erfasst. Ich fahre alles mit dem Rad, wofür andere Auto oder Öffentliche verwenden, also wirklich viel, manchmal schaffe ich ein halbes Jahr ohne Motorisierung (Zug ausgenommen). Und da das Rad Auto-Ersatz ist, sind eine umso höhere Reichweite und die verbrauchte Zeit natürlice anderen Sachen erledigen.
Nenn es Zufall oder Intuition. Aber irgendwie hatte ich dies vermutet.
Bei mir ist es ähnlich.
Deshalb auch der Tip mit dem Fahrradlift. Unter 3 Räder funktioniert mein Leben auf Dauer nicht.
 
agazza

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Warum? Der Fazua ist auch ein Mittelmotor. Aufgrund des leichten Gewichts und der guten Fahrbarkeit auch ohne Unterstützung, sind Touren von 150 km (oder mehr) kein Problem.
Das war natürlich Unsinn, sollte Akkukapazität heißen. ;-)

Deshalb auch der Tip mit dem Fahrradlift. Unter 3 Räder funktioniert mein Leben auf Dauer nicht.
Nach Abwägen der Vor- und Nachteile ist meine erste Wahl ein Fazua-Fitnessbike und die zweite ein Trekkingbike mit Yamaha/CX. :)
Es wird die 2. Wahl, denn wenn ich mir ansehe, was die Fazuas kosten, die ich vor Ort bei einem Händler bekommen würde, ist mir das zu viel. Mit dem Verkauf meines Fitness-Bikes würde ich zusätzlich Verlust machen, das steht in keinem Verhältnis. Also lieber irgendein Sduro oder Ghost Hybride für Tage, an denen ich mich nicht anstrengen will/darf.
 
agazza

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Ich bin seit heute glückliche Besitzerin eines E-Bikes, deswegen wollte ich kurz Rückmeldung geben, nachdem sich hier so viele so toll bemüht haben. :)

Es ist ein Conway Cairon S 229 geworden, Bosch CX 70 nm Motor, 500 Wh, 9 Gänge, Größe L, 23,5 kg, 2.400 €.

Ich hatte ja Bedenken, was passiert, wenn man ohne Motor fährt, weil ich dachte, dass ich ein Rad > 20 kg gar nicht vom Fleck bekomme. Zu meiner Verblüffung fühlt sich das Cairon richtig leicht an beim Treten, auch bei moderaten oder kurzen Steigungen, ich bin den Heimweg über ohne Motor gefahren, weil ich Sport machen wollte. Wegen der gemütlichen Strecke war ich meist zwischen 24 und 27 km/h. Die Arbeitsstrecke sieht anders aus, da freue ich mich auf windige Tage mit Unterstützung. 😃

Am Ende war es die richtige Entscheidung, ich bin positiv überrascht worden.

(Hintergrund wurde nur wegen der Farbkontraste gewählt und beinhaltet keine Aussage. 😇 )
Conway Cairon S 229.jpeg
 
robert60

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Bosch Active Line plus
Ich habe mich auch bewusst letzten Monat für einen Bosch Mittelmotor Active Line plus entschieden. Front- und Heckmotor kannte ich schon genug aber am besten dosieren lässt sich einfach der Mittelmotor. Gerade mit meiner Arthrose im Knie und rückwärtiger Zyste sowie Rückenproblemen kann ich da die Belastung am besten steuern. Auch kann man sehr gut entspannt mit Leuten fahren die nur ein normales Fahrrad haben.

Aber ohne jegliche Unterstützung möchte ich nicht mehr fahren, es tut meinen Knochen einfach nicht mehr gut. Mit dem Pedelec habe ich wieder Freude am Radfahren gefunden.

20200516_121714.jpg
 
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Gast54665

Hallo,
schönes Conway Bike ist das was Du da hast.
Viel Spaß mit dem Rad. Die Ausstattung ist für den Preis wirklich gut.
Shimano Deore ( zwar das ältere Modell aber sehr robust, habe ich auch dieses Schaltwerk ).
Dazu der stärkste Boschmotor und übliches Gewicht in der Preisklasse.
Das Bike hat wirklich ein gutes Preis/ Leistungsverhältnis und Deine Wahl war Goldrichtig.
Laß dich aber nicht von der Geschwindigkeitsanzeige des Purion Display ins Bockshorn jagen, das eilt nämlich mindestens 7 bis 10 % vor.;)
Kann leider nur der Fahrradhändler korrigieren indem er den Radkorrekturwert richtiger einstellt.
Das ist leider der Nachteil des Purion
1. Benötigt extra Batterien die nicht geladen werden können
2. Weniger Stellmöglichkeiten
 
agazza

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Laß dich aber nicht von der Geschwindigkeitsanzeige des Purion Display ins Bockshorn jagen, das eilt nämlich mindestens 7 bis 10 % vor.;)
Kann leider nur der Fahrradhändler korrigieren indem er den Radkorrekturwert richtiger einstellt.
Das ist leider der Nachteil des Purion
1. Benötigt extra Batterien die nicht geladen werden können
2. Weniger Stellmöglichkeiten
Dann war mein Gefühl also richtig. Solange der Motor trotzdem anspringt, auch wenn das Display mehr km/h anzeigt, stört es mich nicht besonders. Ehrlich gesagt habe ich auf das Display nicht geachtet beim Kauf, das war mir am unwichtigsten. Für den Preis nehme ich die Nachteile in Kauf.

Nächste Woche werde ich mit einem Freund fahren gehen, der ein Bio-Fully hat, ich werde vergleichen, wer leichter treten kann (er jammert schon lange über die Schwergängigkeit). 😁
 
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