Nie wieder positive Zinsen

Diskutiere Nie wieder positive Zinsen im Plauderecke Forum im Bereich Community; Und ich habe keine Instandhaltungskosten, kann das mit großer Hypothek belastete Haus problemlos verkaufen ... Es ist und bleibt eine Wette und...
cubernaut

cubernaut

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Ja. Denn wenn Du dann verkaufst, erhälst Du den Kaufpreis, angenommen ohne Wertsteigerung Deine 500.000, wieder zurück und hast 100k plus gemacht. Deine Sparleistung steigt bei einem Annuitätendarlehen im Zeitablauf bei gleichbleibender Rate sogar an.
Und ich habe keine Instandhaltungskosten, kann das mit großer Hypothek belastete Haus problemlos verkaufen ...
Es ist und bleibt eine Wette und ich kenne keinen Hausbesitzer, der nicht ständig "was am Haus macht".
Was dem einen eine Freude, ist dem anderen Lebenszeitverschwendung.
 
jm1374

jm1374

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Und wenn in 10 Jahren doch wieder Zinsen für Kredit verlangt wird, kommt das böse Erwachen. Vor 15 Jahren waren teilweise >5% normal. Wer seine finanzielle Planung auf dauerhaft niedrige Zinsen auslegt, ist mit naiv sehr wohlwollend umschrieben.
Wenn man eine Immobilie nicht in 20 Jahren bezahlen kann, ist sie zu teuer. Dann kann man sie sich nicht leisten. Wer mit 2% Tilgung einen Kredit bedient, ist sehr mutig um es noch mal sehr nett auszudrücken.
 
cubernaut

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Und wenn in 10 Jahren doch wieder Zinsen für Kredit verlangt wird, kommt das böse Erwachen. Vor 15 Jahren waren teilweise >5% normal. Wer seine finanzielle Planung auf dauerhaft niedrige Zinsen auslegt, ist mit naiv sehr wohlwollend umschrieben.
Wenn man eine Immobilie nicht in 20 Jahren bezahlen kann, ist sie zu teuer. Dann kann man sie sich nicht leisten. Wer mit 2% Tilgung einen Kredit bedient, ist sehr mutig um es noch mal sehr nett auszudrücken.
Du denkst 100 Prozent wie ich in dieser Angelegenheit.
 
cubernaut

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Ich habe jetzt auch überspitzt. Ich mag neben meinem Heimatbundesland SH sehe gern MV, allein: Nur (inzestiöse) Dorfgemeinschaft und Afd bei über 20 Prozent wären mein Untergang ...
 
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cephalotus

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Damit könntest Du 2% tilgen und so 12.000 p.a. Vermögen aufbauen. Im Alter verkaufst Du, ziehst in eine schnuckelige kleinere Wohnung, tilgst und bist nicht nur schuldenfrei, sondern hast einen Batzen Geld über.
Bei 500.000€ Kaufpreis sind schon mal grob 10% Kaufnebenkosten, also Notar, Steuer & Co. Diese 50.000€ wird die Bank vermutlich auch bei der "Vollfinanzierung" als Eigenleistung sehen wollen und die sind dann erstmal weg.

Vielleicht ist das 500.000€ Haus in 10 Jahren mehr wert, vielleicht aber auch nicht.

Mir wäre das viel zu riskant, da nach 10 Jahren dann mit 400.000€ Schulden zu einem noch unbekannten Zinssatz dazustehen.

(In der 250€ Zins + 1000€ Tilgung Rechnung nicht enthalten sind Instandsetzungskosten und sonstige Ausgaben, die auf einen zukommen können)

Wenn ein Jobwechsel ansteht pendelt man dann plötzlich 100km am Tag steht dei Wohnung zu wechseln. Das sind alles Dinge die man berücksichtigen muss. So ein finanziertes Eigenheim ist halt ein krasses Kumulrisiko. Mir wär das nix, mein Leben für Jahrzehnte nach dem Eigenheim auzurichten.

Wenn man hingegen 150.000€ auf der hohen Kante hat und die sonstigen Faktoren auch passen kann man das natürlich tun.

Im Grunde gibt es einfach verschiedene Lebensphilosphien in unserem Land.

Ich bin halt der radfahrende städtische Mieter, andere würden mit dem Geld das Eigenheim im Grünen kaufen und dann täglich mit dem Auto in die Stadt zur Arbeit fahren. Das führt dann zu sehr unterschiedlichen Ansichten dazu, ob der städtische Verkehr Autos bevorzugen soll oder nicht, zu Themen wie Nachhaltigkeit und CO2 Ausstoß, Pendlerpauschale oder wieviel Geld der Staat in Infrastruktur am Land investieren soll.

Was ich daraus gelernt habe.: Beim Thema Umweltschutz bin ich idR der reiche linksgrün versiffte städtische Schnösel, der sich das im Gegensatz zum Normalo ja locker flockig leisten kann, beim Thema Wohnen hingegen bin ich der bedauernswerte arme Mietidiot :)

Wenn ich also so daraüber nachdenke komme ich zum Entschluss, dass man jedem mit abbezahlten Wohneigentum auch zumuten kann, dass er eben dieses künftig CO2 neutral beheizen muss. Wenn sich das jemand leisten kann, dann ja wohl die mit abbezahltem Eigentums, oder?

MfG
 
mawadre

mawadre

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die lebens-/wohnqualität im eigenheim dürfte allerdings in der regel vorteilhafter sei
Wenn man tägliche Pendelzeiten von 1-3 Stunden im Auto im Stau als "bessere Lebensqualität" ansieht - möglich.
Und Ansonsten habe ich letztens ein Interview mit einem berühmten Nobelpreisträger und eine schöne Anektode zum Thema Hauseigentümer und Wohnqualität gehört. Er wurde u.a. gefragt, wie sich sein Leben seit dem Preis und der Million geändert hätte. Er meinte sinngemäß, dass das Nobelkomitee noch etwas an dem Preis arbeiten müsste. Sein Vorschlag wäre, dass ein Preisträger ab dem Zeitpunkt des Gewinns nie wieder ein kaputtes Dach am Haus hätte. Sprich: Finanziell hatte er mit Ende 60 kaum Sorgen. Aber das verfl* ständig an jeder Ecke zu reparieren Haus raubt ihm die Nerven. Als Mieter hat man das Problem meistens nicht.
 
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Boerni556

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Ich habe vor etwa 20 Jahren gekauft. Bin halt sehr gut damit gefahren. War damals auch alles unklar und unsicher. Aber. Die Zinsen sind gesunken, der Wert des Hauses ist gestiegen. Da Grossraum München, kann ich sagen, mehr als verdoppelt. Klar investiert man in ein eigenes Haus auch mehr, da man es sich dann natürlich auch schön machen will und entsprechend individuell ausstatten mag.

Hier sichert man sich durch Erwerb auch gegen Mieterrisiken ab. So kann mir keiner die Miete erhöhen oder mich z.B. w/Eigenbedarf rauskündigen. Auch ist die Auswahl bei Häusern grösser, wenn man kauft. Gibt halt weniger EFH, RH oder DHHs zu mieten als zu kaufen. Ach ja...und mit jeder Gehaltserhöhung tut der Kredit weniger weh.

Klar weiss keiner, was die Zukunft bringt. Man kann arbeitslos oder krank werden. Und es ist definitiv irre, was man heute insbesondere hier für Preise für Immobilien verlangt. In München gibt es derzeit auch fast keine Bewerber für offene Stellen mehr, da diese hier nicht wohnen können. Schon krass. Rational betrachtet müsste ich jetzt alles verkaufen und mit Pedelec auf Reise gehen...nach ein, zwei Jahren könnte ich bei meiner Rückkehr wieder einsteigen und ein ähnliches Haus vielleicht günstiger zurückkaufen.
 
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mawadre

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Kaufnebenkosten wie Notar, Grunderwerbssteuer und die Abzockzulage Maklercourtage
Warum ist speziell die Vermietung Abzocke aber nicht das Abstempeln eines Vertrages (oh nein! 3x Stempeln und unterschreiben. Stresssss!1!) und die Grundsteuer?
 
mawadre

mawadre

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Richtig. Weil uns Experten erklären, wie es dazu kam. Dieselben Experten übrigens, die vor 10 Jahren eine falsche Prognose abgegeben hatten
Unser Staatlicher Schweizer Wetteranbieter MeteoSwiss hat einen sehr beliebten Blog, auf dem die Wetter-Experten jeden Tag das Wetter von gestern haarklein erklären. :ROFLMAO: Womit wir wieder eine Runde im Thema gedreht hätten:
"Vorhersagen sind schwierig - besonders wenn sie die Zukunft betreffen" (Nostradamus Kachelmann)
 
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cephalotus

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Rational betrachtet müsste ich jetzt alles verkaufen und mit Pedelec auf Reise gehen...nach ein, zwei Jahren könnte ich bei meiner Rückkehr...
Falls das Deine Traum ist. Die _wirklich_ spannende Frage wäre doch, was hindert Dich es zu tun?
 
mawadre

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Stellt euch mal vor, mit 40 fällt der Hammer und trotzdem kommen jeden Monat über 2000 Ocken rein. Mehr Freiheit geht nimmer.
Stellt Euch mal vor, ihr macht jeden Tag im großen und ganzen das, was euch glücklich macht und wartet nicht ab, dass das mal in 10 oder 20 oder 49 Jahren so sein könnte, wenn denn alles mal gut geht.
Ich bin vor ca. 9 Jahren auf Tim Ferris und sein Buch "Die 4 Stunden Arbeitswoche" aufmerksam geworden. Lange seinem Podcast gefolgt, viele spannende Sachen gelernt aber auch, dass Tim die Leute verarscht hat. Der Mann ist ein super Marketing-Typ und Tausendsassa. Was er anfasst wird zu Gold. Aber mit Ende 30 hat er immer noch keine eigene Familie (Stand vor einiger Zeit), hat nochmal komplett sein Umfeld gewechselt vom ultrateuren eigenen Luxushaus in San Francisco nach Austin Texas umgezogen "weil dort die Frauen soviel natürlicher sind" und arbeit ständig und seine Fans darunter ich rieben sich immer öfters die Augen: "Aber Tim, du arbeitest doch mit Deinem Podcast und allem viel mehr als 4 Stunden je Woche Aber hast Geld wie Heu. Warum???" Und er meint, man hätte ihn missverstanden, es ging nur darum, nicht Jahrzehntelange 40 Stunden die Woche oder länger einen stupiden Job zu machen sondern sich stattdessen Freiräume schaffen, die einem erlauben, die Tätigkeit auszuüben, für die man wirklich brennt. Ah ok, dachten viele inklusive mir. Dann muss ich also gar kein extra Startup neben der normalen Arbeit haben, wenn mir die Arbeit dort seit Jahren Spaß macht, mich ausfüllt und wenn ich von einer 80% Anstellung gut leben kann? Und ich muss auch nicht 48 Wochen im Jahr reisen und 4 Wochen arbeiten, wenn mich Strand nach 3 Tagen langweilt und ich inzwischen alle Hostels der Welt gesehen habe? Erinnert mich an die Parabel vom Fischer und dem Unternehmensberater.

Dito bei den Frugalisten. Bin eine Zeit lang MrMoneyMustache gefolgt. Der ist Vorzeige-Frugalist. Aber zum Schluss gründet er dann halt doch wieder einen CoWorking-Space weil ihm alles andere zu langweil geworden ist. Aber was ich bei ihm und beim Dalei Lama (Buch "Die Regeln des Glücks") gelesen habe, ist eben der Fokus bei der täglichen Suche nachdem Glücklichsein auf das Innere und die Abwendung von äußeren Faktoren wie Besitz, Reichtum, Macht etc. Irgendwo habe ich noch den schönen Satz gelesen, dass reiche Leute den Vorteil haben, noch weit vor ihrem Lebensende gelernt zu haben, dass Glück und Zufriedenheit nicht durch Besitz kommt. Die Unzufriedenheit bleibt. Diese Leute haben die Chance, dann lange vor dem Lebensende etwas wirklich positives für ihr und das Leben anderer zu tun. Arme Leute hoffen stattdessen ihr ganzes Leben lang, dass irgendwann Ding oder Betrag X alles endlich lösen wird.
Auch super Buch, dass wir mehrmals im Jahr wieder aufschlagen: "Fuckit!"
Wo findet man sowas, das auch noch den eigenen Intressen entspricht?
Überall, zu jeder Zeit und nirgends. Inzwischen kann ich aus vielfacher Anschauung und eigenen Erleben nur sagen: mach das, was dir wichtig ist/du gern machst, werde besser darin und früher oder später kommt das Einkommen zu dir. Die Leute verdienen heutzutage ihr Geld sogar mit dem Spielen eines Computerspiels von Zuhause aus vor Zuschauern.
Es ist ein klassischer Denkfehler zu meinen, das ist schon immer so gewesen. :cool:
Ich sage dazu nur: Die Jugend von heute hat keinen Resepekt...
kein persönlicher stress mehr mit der kommune, handwerkerrechnungen, instandhaltungsmaßnahmen, straßenreinigung usw. - tür zu, schlüssel rum und gut iss!
Danke dafür. Man sollte sich immer mal wieder bewusst machen, was man schon hat.
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Dito bei uns. Selbst in unseren Familien muss ich bei den Hauseigentümern regelmäßig aufpassen, bei all dem Gejammer über die zu hohen Preise und die Kosten usw nicht noch eine Spende dazuzulegen. Aber nein, alle haben sich bewusst für oder gegen entschieden.
Rational betrachtet müsste ich jetzt alles verkaufen und mit Pedelec auf Reise gehen...nach ein, zwei Jahren könnte ich bei meiner Rückkehr wieder einsteigen und ein ähnliches Haus vielleicht günstiger zurückkaufen.
Rational betrachtet kannst Du genau das tun und zwischenzeitlich das Haus untervermieten.
 
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Boerni556

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Ja. Was hindert mich? Eigentlich nix. Ausser. Dauerhaftes Reisen ist für mich kein Reisen. Sondern ein Leben soz. in Bewegung. Das Ganze ohne Familie, ohne Beziehungen und ohne Freunde, ohne Augustiner Edelstoff aus dem Holzfass, usw. Daher bleibe ich lieber hier und schufte weiter bis zum Umfallen. Meine 30 Tage Urlaub habe ich ja. Bekloppt, oder?
P.S.: Ausserdem macht mir meine Arbeit Spaß
P.P.S.: Reisen „muss“ ich ja spätestens, wenn man mich altersbedingt aus meiner Firma rausintoleriert...
 
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mawadre

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Falls das Deine Traum ist. Die _wirklich_ spannende Frage wäre doch, was hindert Dich es zu tun?
Wir haben gerade letzte Woche einen neuen Kollegen mit Familie und zwei Kindern neu angestellt, die gerade alle von 2 Jahre Weltreise mit dem Segelschiff zurück sind. Eine ehemalige Schulkameradin meiner Frau umsegelt seit 15 Jahren mit ihrem damals Freund heute Mann die Welt in einer Nussschale. Er repariert Boote von Segelbekanntschaften, sie illustriert manchmal. Usw.
 
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Boerni556

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Krass, der hatte eine Familie und noch zwei Kinder. Und alle wurden angestellt!?

Im Ernst. Mag ja Leute geben, die das toll finden. Ich finde, nach spätestens vier Monaten bekommt der Spaß ein Loch. Und die können Ihre Wasserfälle, liegenden Buddhas, Wolkenkratzer, Wüsten und tanzenden Affen behalten.
 
A

Alv

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. Direktläufer
mach das, was dir wichtig ist/du gern machst, werde besser darin und früher oder später kommt das Einkommen zu dir.
Das habe ich ca. 25 Jahre gemacht, war ach recht gut darin, aber das große Einkommen ist nicht zu mir gekommen...
Im Gegenteil, mit der Euro-Einführung wurde es sogar halbiert...
 
ThomasM68

ThomasM68

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Bis jetzt bin ich ganz gut mit dem eigenen Haus gefahren. Gebaut hab ich vor 11 Jahren als die Zinsen noch relativ hoch und die Mieten relativ niedrig waren. Nach der Anschlußfinanzierung zu den aktuellen Zinsen bin ich in 6 Jahren fertig und hab trotzdem schon eine aktuell niedrigere Belastung wie wenn ich mir den Wohnraum bei den aktuellen Wahnsinnsmieten mieten würde. Der einzige Nachteil den ich im grünen hatte wird gerade behoben. Das war DSL, das war bei uns bisher nur über eine Funkstrecke möglich. Durch die Förderung zum Breitbandausbau wurden wir, weil nix da, aber bevorzugt behandelt und im Januar geht unser Glasfasernetz in Betrieb. Im Haus hab ichs schon. In der benachbarten Stadt ist das jetzt deutlich schlechter.

Bei mir hat durch die Zinsen also alles gepasst. Sehe aber die Gefahr für diejenigen die jetzt bei den Niedrigzinsen zu groß bauen. Wenn dann die Zinsen steigen (falls) kann der Schuß auch nach hinten losgehen.
 
D

Durango2k

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Ersetze Wenn und Kann jeweils durch Werden.

Es geht gar nicht anders. Die Geldmenge steigt, und irgendwann stehen der begrenzten Gütermenge jede Menge Euronen entgegen. Das nennt man dann Inflation... und das wird schnell gehen. Im Moment steckt dieses Geld noch in Anleihen und Aktien, aber wehe, wenn der Tag kommt, wo es dort raus will.

Ich glaube, dass man in einige Jahren die Häuser aus den „Siedlungen am Dorfrand“ für bezahlbares Geld bekommen wird, wenn dort einiges auf den Markt kommt. Die richtig guten Lagen in der City bleiben teuer, die sinken auch, aber nicht sooo tief, wie die Randzonen.

Carsten
 
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