Neues E-Bike aber Bj. 2013

Diskutiere Neues E-Bike aber Bj. 2013 im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo, auf meiner ebike Suche habe ich jezt ein Neurad mit Bosch Mittelmotor gefunden: Das Baujahr ist leider 2013: Beim Motor wird folgendes...
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tek

Hallo, auf meiner ebike Suche habe ich jezt ein Neurad mit Bosch Mittelmotor gefunden:
Das Baujahr ist leider 2013:

Beim Motor wird folgendes angegeben:
Bosch Mittelmotor 250W, 36VAkku/Battery/Batterie: Bosch Akku 36V, 8Ah, 288 bzw.300Wh, Lithium Ionen Display/Display/Ecran: Bosch Multifunktionsdisplay.

Ich habe zwar Garantie, aber das hin und hergeschicke bei Problemen dürfte recht aufwendig sein.

Bestehen grundsätzliche Bedenken ein Rad aus 2013 zu kaufen, z. B wegen dem Akku oder dem Motor, der dann mindestens 2 Jahre lang nur rumgestanden hat?

Vielen Dank

Tek
 
Christof

Christof

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Kommt auf das Modell, Ausstattung und den Preis an.

Wie soll Dir das sonst jemand beantworten können, ob das ok ist?

Akku selbst könntest Du z.B. hier günstig nachkaufen.
Christof
 
T

tek

Mit dem Fahrrad komme ich schon zurecht. Mir ging es nur allgemein darum, ob z. B. einfaches rumstehen dem Motor schadet (z. b. weil die Schmiermittel altern oder Korrosion ansetzt).
 
MikeD03

MikeD03

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Was zweifelsfrei altert ist der Akku. Hier muss man einige Prozent Abstriche machen nur durch das rumstehen. Wenn der Preis aber stimmt kann und du mit der etwas geringeren Reichweite klar kommst, kann es sich lohnen.
 
andreasDo

andreasDo

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Bestehen grundsätzliche Bedenken ein Rad aus 2013 zu kaufen, z. B wegen dem Akku oder dem Motor, der dann mindestens 2 Jahre lang nur rumgestanden hat?
Grundsätzliche Bedenken bestehen nicht. Ansonsten kann mich da nur
@Christof
anschließen. Eine Risikoeinschätziung hängt vom Modell und vom Preis ab. Die Lebensdauer des Akkus kann (nicht muss!) verkürzt sein. Der Motor wird eher weniger Probleme mit dem Rumstehen haben. Ob das Risiko tragbar ist hängt vom Modell, dem Preisnachlass und den für den Preis verfügbaren Neuradalternativen ab.
Bei einem Flyer mit 5 Jahren Garantie auf Motor und Controller würde ich mir weniger Gedanken machen, als bei einem Bike bei dem nur die gesetzl. Gewährleistung vorhanden ist. Ist der Händler vor Ort und stellt mir für den Servicefall ein Leihrad würde ich mir auch weniger Gedanken über anstehende Reklamationen machen.
 
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westerwaelder

Ziehe einfach von dem Preis, den Du für ein Pedelec in der 3. Fahrsaison zahlen würdest, den vollen Neupreis des Akkus ab. Mehr solltest Du nicht zahlen. Akkus halten nur wenige Jahre, d.h. sie haben nach noch weniger Jahren eine vernünftige Reichweite.

Und denke bei der Preisbemessung daran, dass sich die Technik so rapide ändert, dass die Preise verfallen wie weiland bei den PC.
 
onemintyulep

onemintyulep

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Weiland, der Schmied, natürlich. Und PC - Personal Computer. Weiland, als die Leute damit noch was selber machten, und nicht nur Konsumenten waren :(.
MMn. sollte ein gescheites Rad mit Antrieb deutlich unter 1000,- kosten. Mein Rad habe ich für 200,- elektrifiziert, und bin jetzt mit Teilmodernisierung des Rades und verschiedenen Akkus immer noch unter 400,-. Das Rad selbst dürfte weiland ca 300,- Reichsmark gekostet haben.
Das die bei weiterer Verbreitung immer billiger werden, wie PCs, würde ich jetzt allerdings nicht annehmen.
Und bezogen auf den TO: So ein Rad wäre nach 2 Jahren noch nicht schlecht, aber halt ein Vorjahresmodell (hüstel) :) und auf den Akku saftigen Rabatt, wenn der genauso alt ist.
 
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Omarad

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Ziehe einfach von dem Preis, den Du für ein Pedelec in der 3. Fahrsaison zahlen würdest, den vollen Neupreis des Akkus ab. Mehr solltest Du nicht zahlen.
Da bist du ja schon fast im negativen Bereich...

Dass es sich um ein neues (=unbenutztes) Lagerrad handelt hast du gelesen?
 
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westerwaelder

Wenn der Akku am Ende ist, ist das Rad nur noch ein halber Zentner Schrott. Man sagt dem Publikum nicht, was die wirklichen Kosten eines Pedelec sind, d.h. von bezahlten Jubeltestern wird nur die Strom-Entnahme zum Aufladen vorgerechnet. Klar, so kommt man auf 0,4 Cent pro Kilometer.
Meine Erfahrungen mit Lion-Akkus:
- Handy Siemens S4, Akku bei Verkauf nach 8 Jahren immer noch 40 Prozent (= eine halbe Woche), aber solche Laufzeiten gibt's im Pedelec-Bereich natürlich nicht
- Markenrad vom Fachhändler gekauft, "Vorführmodell", Akku hatte nach 10km keine Zugkraft mehr, schaltete sich nach 20km ab. Akku reklamiert, kam mit einem ausgedruckten Zettel mit den Fabrikangaben ("Protokoll") als repariert/restauriert/wasweissich wieder, in demselben Zustand wie vorher.

Für mein Pedelec kann man die Akkus zu Kosten von 240-300 Euro neu bestücken lassen, bei dem höheren Wert kommen dann statt der originalen 2100er Ah-Zellen 2900er rein, die es damals noch gar nicht gab, d.h. auch eine Modernisierung ist problemlos möglich. Ich komme dann auf geschätzte zehn Euro pro Monat Akku-Kosten, das ist es mir allemal wert. Das wird bei dem hinterfragten Fabrikat (Bosch) durch einen Dongle unterbunden, damit der Hersteller mit der Zeit (d.h. wenn xxtausende verkaufte Pedelec in Umlauf sind) mehr Geld bei periodischem Ersatz abgreifen kann; der Fragesteller müsste bei Defekt oder, schätzungsweise, nach 2-3 Jahren einen neuen für 600-800 Euro kaufen.

Für 850 Euro hat man dieses Jahr schon zeitgemäße Mittelmotor-Pedelec im Sonderverkauf gesehen (Prophete mit BBS01 bei Tchibo), Vorjahresmodelle gab's für 700 Euro. Sie haben keine Vorkehrungen, um den Einsatz von fremd gekauften Akkus oder die Reparatur durch Zellentausch zu unterbinden. Preise für Akkus am Markt von relativ geringer Kapazität und Lebensdauer fangen so bei 250-300 Euro an, bitter aber technisch nachvollziehbar und im Verhältnis zum Preis eines neuen Pedelec noch tragbar.

Gestern habe ich auf dem Parkplatz mit einem Pärchen gesprochen, beide fuhren Pegasus-Räder mit Bosch-Mittelmotor, gekauft vor 2 Jahren um 2200 Euro (Listenpreis war 3000). Ich wurde neidgrün, als ich hörte, was die Dinger in meiner Umgebung, Bergland, leisten und welche Reichweite sie mit ihren kümmerlichen 8Ah-Akkus hatten (und noch haben), da der Motor auch an Steigungen im günstigen Drehzahlbereich arbeitet. Trotzdem, ausser hohen Reparaturkosten bei dem einen Motor kurz nach Ablauf der Garantiezeit berichteten sie von bereits nachlassender Reichweite. Wollten sie wieder die volle Entfernung fahren, wären für sie beide zusammen für 1200 Euro neue Akkus fällig.

Wenn auf einem Fiat (glaube ich) ein hoffnungsvoller Aufkleber drauf ist: "Nur Agip tanken", und auf einem Citroen: "Wir empfehlen Total", entlockt uns das nicht mal ein müdes Lächeln. Was aber, wenn besagtes Agip oder Total zwei Euro sechzig pro Liter kosten würde und ein chemischer Stoff drin beigemischt ist, sodass die Fabrikate nur mit dem für sie bestimmten Sprit laufen? Bei Pedelec mit Bosch Antrieb haben wir genau die Situation.
 
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Christof

Christof

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Was aber, wenn besagtes Agip oder Total zwei Euro sechzig pro Liter kosten würde und ein chemischer Stoff drin beigemischt ist, sodass die Fabrikate nur mit dem für sie bestimmten Sprit laufen?
Dir ist aber schon klar, dass Dein "Vergleich" gelinde gesagt Schrott ist?
Einen einmaligen Preisaufwand mit einem dauerhaften und dazu noch, kilometerabängigen Kostenaufwand zu vergleichen ist humbug!

Spritkosten sind NIE Ersatzteilkosten!!!

Allenfalls könntest Du es mit einer Batterie (oder einem anderen Ersatzteil) eines Autos vergleichen und da kann es durchaus vorkommen, dass man nur das Ersatzteil dieses eines Herstellers nehmen muss, weil keine andere passen.
Also durchaus nicht unbedingt etwas seltenes.

Meinen Link in meinem vorherigen Beitrag hast Du sicher unbeachtet gelassen?

Und wenn Dein unzutreffendes Gerücht nur teilweise richtig wäre, denkst Du es gäbe hier niemand der im Forum sich über die Bosch-Akkus beschweren würde, dass diese kaum mehr Leistung abgeben und sie nicht getauscht werden?

Also ich kann nur bestätigen, dass ich von niemandem gehört oder im großen Stil gelesen hätte, dass Dein Gerücht oft vorkommt und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mein wenig genutzter 2 Jahre alter Akku, nicht weniger Reichweite hat als vor 2 Jahren und auch nicht weniger, als mein vor wenigen Monaten gekaufter Zweitakku.

@tek lass Dich durch Gerüchte nicht zu sehr verunsichern und halte und auf dem laufendem was Du am Ende gekauft hast.
Christof
 
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westerwaelder

(Geduldig)
1. Ein Akku IST kein einmaliger Preisaufwand. Die durch den Akku bedingten Folgekosten sind daher ein entscheidendes Kriterium für die Anschaffung vor allem eines älteren Pedelec.
2. Dass die Bosch-Akkus verdonglet sind, ist, glaube ich, kein Gerücht. Ich habe es hier in diesem Forum mehrfach gelesen.
3. Ein Akku ist auch kein Ersatzteil, sondern ein teures Verbrauchsteil am Pedelec, mit einem zeit- und einem her kilometeranteiligen Verschleiß. Der Varta-Akku in meinem Suzuki Samurai hat 12 Jahre gehalten. Er diente aber nicht dem Antrieb des Fahrzeuges, sondern wurde sogar im normalen Fahrbetrieb wieder aufgeladen.
4. Wenn Du kurz auf die Akku-Typen eingehen wolltest bzw. welcher davon im Bosch verbaut ist (es gibt bei Lion-Akkus unterschiedliche Varianten und Hersteller, manchen davon wird eine sehr kurze Lebensdauer zugeschrieben, anderen bei vielleicht geringerer Kapazität eine sehr hohe, oder eine sehr hohe Anzahl an möglichen Ladezyklen), werden Dir künftige Leser, die z.B. im Archiv recherchieren wollen, sicher dankbar sein.
 
Christof

Christof

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1. Richtig, deshalb ist es im Gegensatz zu Fahrtabhängigen Kosten (wie Stromladungen beim Akku) auch Ersatzteilkosten.
2. Habe Dir nicht widersprochen, ist richtig, hat aber nicht damit zu tun ob ein Rad gutnist oder nicht!
3. Ich hatte bewusst "ODER einem anderen Ersatzteil" geschrieben, daher nicht meine Aussage verdrehen.
4. Ich werde mich auf Deine OT-Diskussion nicht einlassen.
Akku-Diskussionen gibt es im Forum zuhauf. Bei Bedarf kannst Du dort hin verlinken und dort weiter diskutieren.

5. Der Preis ist ok und nur weil eventuell, vielleicht Probleme auftreten könnten, 1000 Euro mehr auszugeben, ist eben nicht jedem möglich.

Der Fragesteller hat ja nun verschiedene Meinungen und kann selbst entscheiden was es ihm wert ist.
Christof
 
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westerwaelder

Deine Antwort zu 4.): Dem Fragesteller, bzw. weil der natürlich längst seine Entscheidung getroffen haben muss, den künftigen Lesern des Threads im Archiv usw. eine Beurteilungshilfe zu geben speziell für Bosch-Akkus, ob die denn so gut sind, daß man eine Verdongelung in Kauf nehmen wollen würde, und eine Aussage, ob sie wie andere (diverse im Forum erwähnte Samsung, Konion, Prophete oder auch meine Panterra/Victoria) nach 3 Jahren schon wertlos sein könnten oder zu denen gehören, von denen fünf und mehr Nutzungsjahre hier kolportiert wurden, hätte diesen Thread gut abgerundet. Es ist ja keine Akku-Diskussion, sondern es war eine Nachfrage, was ein angestaubtes Rad mit Bosch-Antrieb noch wert ist.
"Dongle" ist für mich da ein ganz übles Reizwort. Über die Lebensdauer oder Zuverlässigkeit des Antriebes selber habe ich gerade gestern Nachteiliges von einem Besitzer gehört, wobei der kein mechanisches Problem hatte, sondern den Motor wegen eines Elektronikfehlers auf Werkskulanz austauschen lassen musste, wobei er immer noch dreistellige Arbeitskosten des Händlers selber zu tragen hatte.
Dann kommen wir (immer noch nicht OT, glaube ich) auf heutige Alternativen. Ist ein Prophete mit BBS01(Bafang)-Mittelmotor für 1000 Euro regulärer Versandpreis mit einem hochpreisigen 2013er Markenrad (denn das muss gemeint gewesen sein, mit Bosch-Antrieb) vergleichbar oder nicht? Auch damit kenne ich mich nicht aus eigener Erfahrung aus. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass (m)ein Bafang-Nabenmotor nie kaputtgeht, bei mir nicht und bei anderen Forenmitgliedern auch nicht. Da bruzzelt eher ein Stecker im Akku deutscher Herstellung durch wie gehabt, als der Motor. Ob Prophete inzwischen salonfähig wäre (war es früher nicht), für Leute, die erwarten, dass ihr Rad frisch nach dem Kauf intakt seinen Dienst aufnimmt und dann auch nicht von selber kaputtgeht? Keine Ahnung. Das hätte m.E. auch eine Erörterung verdient.
 
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