sonstige(s) Neue Energieträger in der E Mobilität (E-bike.....)

Diskutiere Neue Energieträger in der E Mobilität (E-bike.....) im Bosch Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; »LiteFCBike«: Radfahren mit Brennstoffzelle Auf der diesjährigen Hannover Messe wurde der Prototyp eines Systems vorgestellt, mit dem man ein...
dukezero

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»LiteFCBike«: Radfahren mit Brennstoffzelle


Auf der diesjährigen Hannover Messe wurde der Prototyp eines Systems vorgestellt, mit dem man ein herkömmliches Fahrrad zu einem E-Bike aufrüsten kann. Das Besondere dabei: Eine Brennstoffzelle liefert die für den Antrieb benötigte Energie. Im Gespräch mit den Entwicklern des Brennstoffzellensystems, dem Erfinder des Antriebs und einem E-Bike Experten lassen wir uns das System und die Idee dahinter erklären, betrachten Vor- und Nachteile und schauen auf geeignete Anwendungsfälle für Brennstoffzellen-Bikes.

Timo Kurz
Dr. Timo Kurz ist Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Energie- und
Umwelttechnik und hat sich schon immer für Erneuerbare Energien interessiert.
Seit seiner Diplomarbeit ist er bei den Brennstoffzellen gelandet und arbeitet, inklusive Promotion, seit 2006 am Fraunhofer ISE. Ihn faszinieren am meisten die Projekte, die etwas außer der Reihe sind, also spezielle Brennstoffzellentypen oder Anwendungen.

José Fernandez
José Fernandez ist Physiker und hat sowohl in spanischen also auch in deutschen Firmen in unterschiedlichen Bereichen, darunter Satellitenbau und Telekommunikation, gearbeitet. Zuletzt war er beim Flugzeugbauer Airbus angestellt und hat bereits dort in Forschungsprojekten Kontakte zu Fraunhofer Forschern geknüpft.
Nach seinem Renteneintritt fiel es ihm als begeistertem Fahrradfahrer daher leicht, erneut mit den alten Partnern zusammenzuarbeiten. So ist die Idee entstanden, eine Brennstoffzelle als reinen Akkuersatz für ein Pedelec zu entwickeln.



Alexander Theis
Alexander Theis ist IT-Administrator in einem mittelständischen Versicherungsunternehmen und fährt leidenschaftlich gerne Pedelec.
In seiner Freizeit beschäftigt er sich intensiv mit allem rund um Pedelec und E-Bike. Seit 2014 veröffentlicht er dazu täglich in seinem Online-Magazin "VeloStrom" mit dem Ziel, die Verbreitung dieser Art der (Elektro-)Mobilität zu Gunsten von Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität zu fördern.


Ich verlinke hier mal einige Berichte zum oben genannten Thema. Das Frauenhofer Institut + Bosch ist sind vorneweg mit dabei u.a. Bosch bringt mit Nikola Motors den ersten Brennstoffzellen LKW an den Start! Reichweiten von über 1200 km.

Alstrom hat die ersten Züge mit Brennstoffzelle im Regelbetrieb unterwegs.

Man muss kein Hellseher sein, dass hier bei E-bikes ganz andere Reichweiten möglich sein werden! In den bekannten Batterie Formfaktoren!
 
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Electric

Electric

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BionX PL 350 HT und Bosch Performance CX
Gut, interessanter Einblick. Das ist also noch ein weiter Weg. In der Kompaktheit wird es nicht mittelfristig auf den Markt kommen. Für Cargobikes will man dieses Konzept zur Serienreife entwickeln.

Ich sehe übrigens auch nicht den Sinn bei normalen Pedelecs, denn man benötigt Motor und Akku weiterhin. Plus Brennstoffzelle. Was will man groß an Gewicht sparen, wenn schon jetzt ein Akku mit sehr ausreichender Reichweite nur 2,5 kg wiegt?
 
EMS

EMS

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Bionx 45km/h; GoSwiss mit Gates-Pinion 45km/h
Die Brennstoffzelle hat sich bis heute, bei weitaus größerem Anwendungszahlen (Auto, Heizung usw.), nicht in annähernd passablen Stückzahlen verkaufen lassen. Wird also beim Rad auch nicht anders sein.
 
dukezero

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: Pragma alpha 2.0: E-Bike mit Brennstoffzelle

Pragma Industries aus Frankreich baut das erste frei verkäufliche E-Bike mit einer Brennstoffzelle aus. Das Pragma alpha 2.0 nutzt zur Fortbewegung Wasserstoff.
So funktioniert das Wasserstoff-E-Bike von Pragma
In einer chemischen Reaktion wird Wasserstoff in Strom umgewandelt, der dann den Motor antreibt. Als Zwischenspeicher für den Strom dient eine kleine Lithium-Ionen-Batterie mit 150 Wh. Der Antrieb ist ein Brose-Motor mit 250 Watt.
Der Rahmen des Alpha ist für ein E-Bike außergewöhnlich voluminös - er muss neben Akku und Antrieb aber auch genug Platz für die Brennstoffzelle und den Gaszylinder bieten. Er fasst zwei Liter Wasserstoff-Gas und speist die Brennstoffzelle. Laut Hersteller soll diese Kapazität für bis 100 km ausreichen.


: Wasserstoff-E-Bike von Linde: ELEKTROBIKE beantwortet die zehn wichtigsten Fragen

Wasserstoff-E-Bike von Linde: ELEKTROBIKE beantwortet die zehn wichtigsten Fragen
 
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Martin4

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100 km Reichweite mit dem Aufwand? Das kommt mir eher wie der Versuch vor, zu zeigen, dass es keinen Sinn macht.
 
rio71

rio71

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mit der heutigen technik wirds eh nur nen minimalassist.. und dafür wieder viel zu schwer..
auch erschöpfen sich die zellen recht schnell.. siehe die verfügbaren notstromer..
 
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Pöhlmann

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Beim LiteFCBike handelt es sich ausdrücklich um einen nicht serienreifen Prototyp. Sowas ist hübsch, um die Fähigkeiten des eigenen Unternehmens anzupreisen. Ein Pedelec ist erheblich preiswerter zusammenzustellen als ein Auto.

Hier sollte man übrigens zwischen Antrieb und Stromversorgung unterscheiden.
Ein Antrieb mit Reibrolle gerät etwas leichter als übliche Mittel- oder Nabenmotoren. Was beim LiteFCBike nebenbei ein wenig Gewicht der mit 3,3kg nicht sonderlich leicht geratenen Brennstoffzelle kompensiert.
Gut eingeführt hier im Forum ist als Antrieb der add-e. Schreit aber nach Meinung der Fans geradezu nach einem leichten Basisfahrzeug mit betont leichtem Akku.

Zur Stromversorgung:
Für Normalverbraucher ist eine Brennstoffzelle am Pedelec unter derzeitigen Randbedingungen technischer Overkill . Kein Gewichtsvorteil, zu kompliziert, zu teuer. Teuerer auch beim Treibstoff, auch wenn das beim Pedelec - anders als beim Auto - vergleichsweise leicht zu verkraften ist.
Ein Klein-Elektrolyseur @Home - wie niedlich.
Ich konnte auf die Schnelle keine Daten zur Dauer- und Spitzenleistung sowie zur gebotenen "Kapazität" des angebotenen Brennstoffzellen-Stacks finden. Der Vergleich mit "normalen E-Bikes" ist ohne solche Daten nicht nachvollziehbar.

Wird außer in Spezialfällen wohl eine Randerscheinung bleiben, zumal mit den Jahren eher preiswertere und leistungsfähigere Lithium - Ionen - Akkus erhältlich sein dürften.

Bem.: Das Thema Brennstoffzellen (mit Wasserstoff oder Methanol) für Pedelec-Antrieb existiert.
 
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erbse

erbse

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Bafang
Erstaunlich wie oft das immer wieder angegangen wird um immer wieder erst danach zu merken, dass es eigentlich keinen wirklichen Sinn oder Nutzen ergibt. Wasserstoff ist und bleibt viel zu ineffizient, zu komplex, zu schwierig, zu aufwändig, zu teuer und ist von so vielen anderen, meist wenig idealen oder theoretischen Aspekten abhängig, dass es wirklich nur in ganz wenigen Fällen sinnvoll nutzbar ist. Das Auto als Massenverkehrsmittel gehört nicht dazu und das Fahrrad erst recht nicht. Das wissen wir seit 25 Jahren. Die einzigen Gründe für die immer wieder gepuschten Versuche ist eigene Verblendung/Dummheit oder die Anderer zur Generierung von Geldern oder medialer Aufmerksamkeit. Das indes klappt meistens ganz gut und ergibt, wenn auch nur kurz, einen Nutzen.
 
atrider

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Brose S-Mag im Bulls E-Stream EVO AM3
Ich finde gut, dass an alternativen Energiequellen für E-Mobilität weiter geforscht und probiert wird. Meiner Ansicht nach gehört dem E-Motor die Zukunft - aber die Frage der Energiespeicherung oder -erzeugung ist noch längst nicht zufriedenstellend gelöst.

Dieser ganze Akku-Hype (durch Tesla und Co angeschoben) ist alles andere als das Goldene vom Ei.... Zu geringe Energiedichte und ökologisch alles andere als unbedenklich...
 
dukezero

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Größtes Netz aus Wasserstoff-Tankstellen entsteht
Ab 2020 wird Nel Hydrogen also bis zu ein Gigawatt an Elektrolyse- und Betankungsanlagen liefern. Dazu sollen die derzeitigen Fertigungskapazitäten im norwegischen Notodden erweitert werden – und die weltgrößte Produktionsstätte für Elektrolyseure entstehen. Es ist der mit Abstand größte, jemals vergebene Elektrolyseur- und Wasserstoff-Tankstellen-Vertrag, teilte Nel Hydrogen mit. Entstehen soll das weltweit größte und effizienteste Netzwerk kostengünstiger Wasserstoff-Tankstellen.
Die Partnerschaft von Nikola und Nel läuft bereits seit Ende vergangenen Jahres. Nel unterstützt die Vision des Cleantech-Unternehmen, die derzeitige Flotte von Diesel-LKW in Amerika durch emissionsfreie Wasserstoff-Lastwagen zu ersetzen. Die ersten beiden Stationen sollen in Arizona und Kalifornien installiert werden. Die folgenden 28 Stationen werden auf den Strecken, die Kunde Anheuser-Busch befahren will, installiert.
Norweger bauen Wasserstoff-Tankstellen für Nikola Motors in den USA

Nikola Motos, Bosch, Nel

Anheuser-Busch bestellt 800 Semi-Trucks bei Nikola
 
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Pöhlmann

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Kettler Obra NX8 (Panasonic NUA028D, 26V)
Dieser ganze Akku-Hype (durch Tesla und Co angeschoben) ist alles andere als das Goldene vom Ei.... Zu geringe Energiedichte und ökologisch alles andere als unbedenklich...
Naja - die Elektromobilität befindet sich derzeit noch in der Pionierphase. Die einschlägigen Studien, die von den "Hype" - Rufern gerne zitiert werden, sind schnell veraltet oder falsifiziert. Der "ökologische Fußabdruck" ist bei der Akku-Herstellung derzeit höchst unterschiedlich und alles andere als in Stein gemeißelt.

Die Akkus mit Lithium-Chemie werden zwar langsam, aber unter dem Strich erfolgreich weiterentwickelt. Selbst eine 5-fache spezifische Kapazität ist keine absolute von der Physik bzw. Chemie gesetzte Grenze. Anders als z.B. die Lichtgeschwindigkeit.

Heise: Technik-Mythos: Wasserstoff revolutioniert die Energieversorgung
Die Faustregel "3 x mehr Strom beim Umweg über die Brennstoffzelle" ist seit 2017 nicht ungültig geworden ...
 
dukezero

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Millionen-Meilen-Batterie für Tesla verspricht 1.600.000 Kilometer Reichweite - ingenieur.de

In den E-Autos von Tesla werden Zellen von Panasonic eingesetzt. Der Hersteller produziert die Batterien in Japan für die Modelle S und X. Jeff Dahn und sein Forschungslabor haben nun beeindruckende Testergebnisse für eine neue Batteriezelle geliefert. Diese soll Teslas neue „Millionen-Meilen-Batterie“ werden. Es handelt sich immer noch um eine Lithium-Ionen-Batteriezelle, den Unterschied sollen fortschrittliche Elektrolyten und eine innovative NMC-Kathode namens „single crystal“ machen. Der Trend geht weg von flüssigen hin zu festen Materialien. Das dürfte bei den Tests mit der Millionen-Meilen-Batterie ebenfalls eine Rolle gespielt haben. Aufgrund der aktuellen Testergebnisse ist das Forscherteam davon überzeugt, dass die Batteriezelle das nächste große Ding auf dem Markt der E-Autos wird.
 
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