NAVI, wer braucht es wirklich?

Diskutiere NAVI, wer braucht es wirklich? im Navigation Forum im Bereich Controller/Regler, Fahrerinformation, Elektronik; Tja, vor einiger Zeit habe ich mir mal so ein paar NAVI-Geräte angeschaut. Zum Glück hatte ich keinen Plan, was man wohl wirklich braucht für eine...
Fraenker

Fraenker

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Tja, vor einiger Zeit habe ich mir mal so ein paar NAVI-Geräte angeschaut.
Zum Glück hatte ich keinen Plan, was man wohl wirklich braucht für eine gute Fahrradnavigation.
Aber zumindestens habe ich das erkannt und eine Kaufentscheidung erst mal bis auf weiteres vertagt.
Nun sind schon wieder einige Monate ins Land gezogen, ich habe gemerkt, dass ich auch ohne NAVI fahrradmässig klarkomme, und bin froh, kein Gerät gekauft zu haben.
Das ist natürlich bei jedem anders, bei mir ist es letztenEndes so, dass ich zu 90% vor meinen Touren weiss, wo es lang geht. Weitere 5-8% sind zumindestens im Groben klar.
Und in den wenigen verbleibenden Fällen muss ich manchmal kurz auf dem iPhone auf einer Onlinekarte schauen, um mich zu orientieren.

Wer braucht eigentlich wirklich ein NAVI System für die Fahrradtouren?
 
B

bekosi

ich brauche bzw. nutze ein Navi. Wenn Du viel im Wald unterwegs bist, ist wohl logisch, dass man nicht alle Wege kennt. Nach Markierungen zu fahren ist nicht meine Sache. Um auf einer Onlinekarte zu schauen, braucht man ein funktionierendens Handynetz und eine Datenflat. Du kannst ja mal probieren im Pfälzer Wald ein Handy zu nutzen. Wenn Du Glück hast findest Du ein Eck mit Handynetz. Deswegen nutzte ich bisher die Komoot App. Diese funzt auch mit geladenen Offlinekarten.
Da aber der Komfort zu wünschen übrig lässt, habe ich mir ein Navi angeschafft.
Wenn Du natürlich in Worms vom Aldi zum Lidl fährst kannst Du dein iPhone nutzen oder den Schildern folgen.
Für jeden Einsatz gibt es entsprechende Anforderungen und Wünsche.
 
franz_elektro

franz_elektro

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Seit dem Navi hat das biken für mich eine ganz andere Qualität bekommen. Zuhause plane ich lange Touren durch Wald und Wiese und kann diese dann, ohne ein einziges Mal auf die Karte zu sehen, nachfahren. Mir reicht daher ein einfaches Gerät, um geplante Touren nachfahren zu können. Sprich, ein Smartphone reicht im Prinzip aus (mit den bekannten Nachteilen, s. Paralleldiskussion). Hier im Allgäu gibt es unzählige kleine Straßen, Wiesen- und Forstwege. Da wird das Fahren mit Karte zur Qual, und man weiß im Prinzip nach der 5. Kreuzung nie genau, wo man eigentlich ist...
Mein Vorgehen: Karte -> komoot und Tourexplorer am PC -> Navi
Zur Sicherheit ist die Karte aber immer dabei.
Ohne Navi fuhr ich immer die gleichen abgedroschenen Touren. Mit dem Gerät macht es Spaß, neues auszuprobieren. Zur Inspiration kann man durchaus die Touren im Netz ansehen, oder auch nachfahren. Ist speziell in neuen Urlaubsgebieten oft hilfreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
B

bekosi

Fahre auch seit März mit Komoot im Smartphone, aber:
keine Flat, kein Netz im Wald, also des Öfteren:
du hast die Tour verlassen, es besteht keine Internetverbindung, schau auf die Karte und
die Anzeige wackelt wie ein Lämmerscheanz
lade ich eine GPX-Datei hoch zum nachfahren, habe ich keine Sprachführung
Komoot ist nicht schlecht aber ich freue mich auf mein Falk Ibex 32.
 
B

bekosi

So ist es!
Nicht jeder fährt in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt etc. durch den Stadtwald.
 
C

Colnago

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Es gibt aber auch Offline-Navis fürs Handy wie MapFactor Navigator Free, also gratis.
 
B

bekosi

Wie ich bereits schrieb funktioniert Komoot auch offline. Nutze es seit März. (s. o.)
Die 29,99 € für die Karten habe ich gerne gelöhnt. Es steckt ja auch Arbeit für die Software dahinter.
Nur sind die Nachteile nervig. (s. o.)
 
O

Ottogerd

Was soll man denn auf diese Frage des TS antworten ? Ob man es braucht oder nicht ist doch die falsche Frage. Es macht mir einfach Spaß eines zu haben. Und das ist doch wohl Grund genug eines zu haben.
 
Ü

Üps

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Es gibt aber auch Offline-Navis fürs Handy
Erstens das und zweitens ist meiner Meinung nach eine Smartphonenutzung ohne kleine Datenflat nur eingeschränkt sinnvoll.
Man müsste schon auf Dienste wie Instantmessenger (abhörsichere, kostenlose SMS), VoIP, Online-Navigation Tank-Apps, Stauumfahrung, Produktinfos, Preisvergleich usw. , also viel Komfort und vieles, was Zeit und bares Geld spart, verzichten und die mobile Datenübertragung komplett abschalten.
Ja, wozu habe ich das Ding denn dann?
 
B

bekosi

volle Zustimmung!
1970 brauchte man auch kein Handy und der PC war ein Rechenschieber.

@Üps: Bei meinem Smartphone handelt es sich um ein Geschäftshandy und wir haben keine Flat.
Privat und geschäftlich nutze ich das Teil zum Telefonieren.
 
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Üps

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1970 brauchte man auch kein Handy und der PC war ein Rechenschieber.
Und noch ein paar Jahre vorher brauchte man keinen elektrischen Strom, kein fließend Wasser, keine Zentralheizung ... :) Jetzt gibt es das alles und macht das Leben einfacher. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht würden wir uns auch leichter tun, glücklicher sein und weniger Sorgen haben, wenn wir in einfachen Lehmhäusern am Amazonas wohnen würden.
 
B

bekosi

:Dund kein E-bike.
Aber Spaß beiseite. Jeder soll mit seinen Wünschen glücklich werden. Ich will jedenfalls ein Navi besitzen und nutzen.
Gruß
 
Meister783

Meister783

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Ich hatte ein paar schlechte Erfahrungen mit Auto Navis, seitdem lehne ich die ab.
Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin reicht mir eigentlich das grobe "So wo samm ma?" das im Notfall
Google Maps zur Verfügung stellt. Ich komm dann schon wieder heim.
 
Z

ZNolte

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Ich brauche mein Navi nicht um mich auf meinen selber geplanten Touren zu orientieren. Ich nutze es nahezu ausschließlich, um Touren nachzufahren. Es gibt im Netz massenhaft Touren, die man sich herunterladen kann. Die fahre ich bei Interesse nach, verändere sie dann vielleicht etwas usw.

Alle meine Lieblingstouren sind auf diese Weise entstanden. Eine davon ist beispielsweise rund 60Km lang und ist von mir allein dieses Jahr mindestens einmal die Woche gefahren worden, weil sie einfach nur toll ist.

Ohne das Navi wäre ich niemals auf diese Touren gekommen, sondern wäre weiter die üblichen (überlaufenen und oft zu kurzen) Touren aus irgendwelchen Reiseführern gefahren.

Die 10% meines Radpreises für das Navi haben sich so sehr gelohnt, dass ich zumindest für mich sagen kann: "Ja, ich brauche ein Navi". Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Fahrens, besonders seit meine Jahresleistung ohne Berufspendler zu sein, in Richtung 10.000km angestiegen ist.
 
Ü

Üps

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Autonavi am Fahrrad? Sinnlos und unnötiger Aufwand. Das kann der Radrountenplaner in Google Maps 10x besser. Aber Vorsicht: Der braucht wegen der Online-Verbindung ordentlich Strom.
 
C

Colnago

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Der Navigator war beispielhaft genannt. Es gibt auch genügend reine Rad- oder Bike-Routenplaner inklusive Tachoanzeigen und wie schon erwähnt im Offline-Modus fürs Handy nutzbar.
Im Kern wollte ich mitteilen, dass es aus meiner Sicht für die meisten Anwender keine Grund gibt, ein separates Navi zu kaufen, da man es i.d.R. schon besitzt.
 
U

unsusi

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"Brauchen" im Sinne von "notwendig" tu ich das Navi nur, wenn ich mit der Bahn irgendwo hin fahre und mich von dort nach Hause bewege. Auf Papierkarten habe ich keine Lust.

Wenn ich in der Umgebung fahre, dann benutze ich das Navi, um links und rechts der üblichen Radwege nach neuen Strecken zu gucken. So kann ich z.B. jetzt mitten im Ruhrpott auf 20km Strecke ca. 16km durch Grünstreifen und über Radtrassen fahren, die mir vorher überhaupt nicht aufgefallen wären.

Und letztendlich setze ich das Navi ein, um meine gefahrene Strecke aufzuzeichnen bzw. Kadenz und Herzfrequenz mitzuschneiden.

Alles Freizeitaktivitäten. Als Pendler würde ich wahrscheinlich kein Navi benutzen.
 
1973ertommy

1973ertommy

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Ich hab seit 4 Jahren ein Outdoornavi und habs auch immer dabei , weils mein Tacho,Höhenmesser,Aufzeichnungs und Orientierungsgerät ist
Routen plane ich mit Bikemap.net , Outdooractive.com oder ziehe mir GPX-Dateien aus dem Netz
Auf Radwegen brauch ichs eigentlich nicht aber bei einer Pfadfinder-Wald-und-Wiesen Tour ein muß
 
B

bastl-axel

Habe auch ein Navi. Wichtig in unbekanntem Gelände, wie Pyrenäen, wo du einfach rumfährst, wo es gerade schön ist und um dann wieder zurück zu finden und schöne Strecken zu speichern.
Oder auch mal im dichten Nebel den Weg ins Tal zurück zum Campingplatz zu finden. Oder, um in entlegenen Gegenden der Rettungsmannschaft oder einfach nur Freunden auch sagen zu können, wo man ist.
Oder auch mal einen kürzeren Weg zurück zu finden, wenn man keine Lust oder Kondition mehr hat.
Habe auch ein Navi-Programm in meinem Handy und das sogar offline. Dazu braucht es auch kein Handy-Netz, weil es einen eingebauten GPS-Empfänger hat.
Problem ist nur der Akku, der nicht lange genug durch hält. Mein Navi schafft mit zwei Mignon-Zellen 18 Stunden, mein Handy nicht mal ein Drittel davon.
Die kostenlose Outdoor-Software von openmtbmab ist sehr detailreich und man sieht zum Beispiel, ob ein unbekannter Weg weiterführt oder endet und auch, wohin er führt. Nicht überall stehen Schilder.
Ein Navi ist auch hilfreich, wenn man sich die gespeicherten Routen alle anzeigen lässt und dann zum Beispiele erkennt, das auf der anderen Seite eines Berges eine schon gefahrene Route ist.
Ich plane nämlich selten eine Tour, sondern fahre einfach drauflos und lasse mich überraschen und das ohne Risiko, weil mir das Navi immer zeigt, wo ich bin und wie ich wieder zurückkomme.
Sehr beruhigend.
Auch in bekannten Gegenden ist es hilfreich, weil es einem zeigt, wo man eine Werkstatt oder auch nur einen, mir bis dahin unbekannten POI (Point of Interest), wie eine Burg oder ein schönes Ausflugslokal findet.
Lasse mir auch oft simultan die Entfernung vom Startpunkt anzeigen, um zu erkennen, ob der eingeschlagene Weg weiter weg oder zurück führt.
Ist auch super, wenn man sich auf einem Parkplatz am Waldrand verabredet und einer den nicht kennt. Zack, die Koordinaten übermittelt und man verfehlt sich nicht.
Das alles mit Karten zu machen, ist viel umständlicher und bei Wind und Regen oft auch nicht möglich und man muss sich auch jedes mal beim Reingucken erst mal orientieren.
Beim Navi weiß man allerdings auf einen Blick immer sofort, wo man ist. Und für den groben Überblick mal rauszoomen.
Auch nicht schlecht als Höhenmesser und als Überblick für die geschafften Höhenmeter. Und ein Tacho mit zig Funktionen ist es ja auch noch.
 
Thema:

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