Moderne Mobilität in der Stadt

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mawadre

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Beim kurz Reinschauen ist folgendes Hängengeblieben (es geht um Deutschland):
  • Ca. 60% arbeiten nicht an ihrem Wohnort sondern pendeln täglich
  • 18 Millionen Berufspendler
  • Das führt zu Stress, Ärger, Umweltverschmutzung etc.
  • Die Pendlerpauschale (30 Cent pro km Pedelec steuerlich absetzbar) fördert immer noch Distanz zwischen Arbeit und Wohnen
  • Sie wurde eingeführt, weil man die Regionen nicht ausbluten lassen wollte hat aber damit leider massiv den Autobesitz und Autoverkehr verstärkt
  • Am besten wäre eine Stadt der kurzen Wege mit Leben, Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, etc. in Fußweg- oder Fahrrad-Distanz
  • Es ist auch ein Generationenproblem. Die älteren sind mit dem "Auto das alle Probleme löst" aufgewachsen und haben sich daran gewöhnt, ihr Leben daran ausgerichtet, die jüngere Generation macht das jetzt immer mehr anders
 
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Morsi65

Morsi65

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Bleibt bitte sachlich und fair. Danke! (Und bitte keine Likes dafür.)
 
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Also ein Twizy ohne Batteriemiete, dafür mit 10 kWh Akku,
Das fände ich super, müsste für mich aber mindestens drei Sitze haben, sonst wäre er nicht tauglich als Kinder(garten)taxi.

das verbietet glaube ich die vereinfachte Zulassung für solche Fahrzeuge - sonst müsste er 1.001 Airbag und sonstigen "Sicherheits"-Firlefanz haben.


und rudimentärer Heizung sowie gescheiter Aufnahme im Heck für Lastcontainer zum vierstelligen Preis. Aber danach sieht’s nicht aus.

Das wäre übrigens die Chance für ein Startup, ein Fahrzeug dieser Art als Bausatz zu bringen.
Der e.go kommt dieser Vorstellung doch schon ziemlich nahe - sollte ursprünglich um die 10.000€ kosten. Wie ich sehe sind die da schon wieder 50% drüber :(
 
mawadre

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Hat schon wieder einer 50 Cent in die Exilspieluhr eingeworfen:giggle:.
Hier muss ich auf ein Missverständnis hinweisen. Zilp hatte heute morgen einen Beitrag des Deutschen Fernsehens passend zum Thema dieses Threads gepostet:
Der Fernsehbeitrag geht eine Stunde und die meisten hier werden sich das nicht antun - zu lang. Mir hat auch eine Zusammenfassung gefehlt. Ich habe deswegen die ersten 15 Minuten geschaut und in meinem Post zusammengefasst. Es ging keineswegs wie vermutet, darum, auf Deutschland einzuprügeln - es war einfach eine kurze in 10 Sekunden lesbare Zusammenfassung des Inhalts. Über CH könnte man sicher ähnliche Aussagen machen. Aber im Beitrag des Deutschen Fernsehens ging es eben die Situation in D.
Also kein Grund bösen Willen zu unterstellen.

Beim kurz Reinschauen ist folgendes Hängengeblieben (es geht um Deutschland):
  • Ca. 60% arbeiten nicht an ihrem Wohnort sondern pendeln täglich
  • 18 Millionen Berufspendler
  • Das führt zu Stress, Ärger, Umweltverschmutzung etc.
  • Die Pendlerpauschale (30 Cent pro km Pedelec steuerlich absetzbar) fördert immer noch Distanz zwischen Arbeit und Wohnen
  • Sie wurde eingeführt, weil man die Regionen nicht ausbluten lassen wollte hat aber damit leider massiv den Autobesitz und Autoverkehr verstärkt
  • Am besten wäre eine Stadt der kurzen Wege mit Leben, Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, etc. in Fußweg- oder Fahrrad-Distanz
  • Es ist auch ein Generationenproblem. Die älteren sind mit dem "Auto das alle Probleme löst" aufgewachsen und haben sich daran gewöhnt, ihr Leben daran ausgerichtet, die jüngere Generation macht das jetzt immer mehr anders
 
Flatliner

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mawadre

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Das fände ich super, müsste für mich aber mindestens drei Sitze haben, sonst wäre er nicht tauglich als Kinder(garten)taxi.


das verbietet glaube ich die vereinfachte Zulassung für solche Fahrzeuge - sonst müsste er 1.001 Airbag und sonstigen "Sicherheits"-Firlefanz haben.

Der e.go kommt dieser Vorstellung doch schon ziemlich nahe - sollte ursprünglich um die 10.000€ kosten. Wie ich sehe sind die da schon wieder 50% drüber :(
Das ist das seit Jahrzehnten übliche und sehr erfolgreiche Spiel zwischen Autofirmen und Kunden, die sagen: "wenn das eine für mich persönlich wichtige Feature noch dabei ist, kaufe ich das Auto." Und die Autofirma liefert das in der nächsten Version für etwas Aufpreis. Und über die Jahre sind immer mehr Autos verkauft worden, weil die Dinger ja so praktisch sind und für wirklich jede beliebige Situation im Leben brauchbar sind. Nur ist leider die Kehrseite, dass das ganze Leben und die Umwelt immer mehr für das Auto optimiert worden und die Menschen, das zwischenmenschliche dabei aus dem Blick geraten sind.
 
Tomcat1960

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Es wäre schön wenn du einen Extra-Thread aufmachen könntest wo du deine im Netz gefundenen Beiträge einstellen kannst weil
wir die ja nicht selber finden würden.
Es ist nämlich nervig ständig zu scrollen bevor man auf relevante Beiträge stößt.
Ab und zu mal ein Hinweis auf Sachen im Netz ist okay, aber bitte nicht in jedem Beitrag.
Danke.
Wenn der Link zum Thema passt, warum nicht?
 
Fraenker

Fraenker

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Ist ja nicht nötig, wenn der ganze Thread fast aussieht wie eine einzige Kopie des Internet.
 
Wildwolf

Wildwolf

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das Auto optimiert worden und die Menschen, das zwischenmenschliche dabei aus dem Blick geraten sind.
Heiße Fahrt, viel Verkehr: Sex im Auto, damit das zwischenmenschliche nicht zu kurz kommt.

Nichts für langweilige viel Poster.

Nice Day

Wolf
 
Tomcat1960

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Ist ja nicht nötig, wenn der ganze Thread fast aussieht wie eine einzige Kopie des Internet.
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Nur soviel: Ich habe keine Zeit, das "ganze Internet" rauf und runter nach Beiträgen durchzuflöhen, die mich vielleicht interessieren. Ich bin daher dankbar, wenn man mich auf interessante Artikel aufmerksam macht.
 
jm1374

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Ich teile mein Auto schon über 4 Jahre. Bisher völlig problemlos Die laufenden Kosten sind damit bezahlt. Aber Gewinn mache ich nicht.
 
zilp

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Der Fernsehbeitrag geht eine Stunde und die meisten hier werden sich das nicht antun - zu lang. Mir hat auch eine Zusammenfassung gefehlt. Ich habe deswegen die ersten 15 Minuten geschaut und in meinem Post zusammengefasst. [.............] Über CH könnte man sicher ähnliche Aussagen machen.
Später in der Sendung gab/gibt es übrigens auch ziemlich viel Lob für das Verkehrssystem der Schweiz.
 
Tomcat1960

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Die Schweiz hat ja auch keine Autoindustrie, die die ganze Nation in Geiselhaft nimmt.
Just sayin‘.
 
mawadre

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Die Schweiz hat ja auch keine Autoindustrie
Keine Autohersteller mehr aber eine Autoindustrie gibt es schon (Forschung, Entwicklung, Zulieferer, Autoimporteure).

Gerade der Import ist politisch heikel da lange Zeit wenige General-Importeure den Großteil des Schweizer Automarktes "bedienten". Da wird man schon mal Milliardär und kann sich selbst die größte Schweizer "Volkspartei" "leisten" und somit die direkte Demokratie aushebeln.

Milliardäre am Steuer?: FDP-Angriff auf «SVP-Superreiche» - Blick
Die SVP werde von «einigen wenigen Milliardären und Millionären wie Christoph Blocher, Rudolf Matter oder Walter Frey finanziert», sagte er der «Neuen Luzerner Zeitung». Ein «paar Superreiche», so sein Eindruck, hätten sich eine Partei aufgebaut und könnten ihre Meinung schweizweit «durchdrücken». Das sei «gefährlich».
 
Fraenker

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Nur soviel: Ich habe keine Zeit, das "ganze Internet" rauf und runter nach Beiträgen durchzuflöhen
Das ist allerdings wahr. Eine derartige Masse an Verlinkungen ist wohl nur jemandem möglich, der sonst nichts zu tun hat.
Hier in Paris kann man viele Rollerstunts beobachten. Besonders beliebt sind halsbrecherische Slalomfahrten zu zweit, um sich durch die Staus durchzuwuseln. Ist besonders blöd für die Busse, die manchmal eine Vollbremsung wegen so einem Rollpfosten hinlegen müssen. Wir hatten zum Glück Sitzplätze aber für die stehenden Fahrgäste ist das nicht gerade lustig.
Das bekommt der hippe Rollerpilot natürlich nicht mit und rollt einfach unbeirrt verträumt weiter.
 
jm1374

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...um sich durch die Staus durchzuwuseln.
Tja, die wütendsten sind dann meist die Autofahrer weil sie merken dass sich was bewegt und sie sinnlos rum stehen. Wenn weniger Autos sinnlos auf der Strasse stehen würden, müssten die Rollerfahrer sich nicht dem gefährlichen Spass des Slalomfahrens um die im Stau stehenden Autos aussetzen.

Ich wiederhole das gerne nochmal, die Roller sind nicht das Problem. Jeden Tag fährt irgendwo ein Autofahrer einen oder gleich mehrere Fussgänger/Radfahrer um, verletzt diese dabei oder tötet sie. Das sind kleine Randnotizen und dann geht das Alltagsgeschäft weiter. Aber wehe ein Rollerfahrer kommt einem Fussgänger/Radfahrer zu nahe. Da werden sofort Konsequenzen zum Schutz der Fussgänger/Radfahrer gefordert.
Klar sollten Rollerfahrer umsichtig und rücksichtsvoll fahren um niemanden zu belästigen. Und das schafft die überwiegende Mehrheit auch. Genauso wie die meisten Autofahrer es schaffen, keine anderen Verkehrsteilnehmer zu beschädigen. Es ist wie bei allen Verkehrsteilnehmern eine kleine Minderheit die nicht weiss wie man sich benimmt. Und die im Auto sind die gefährlichen, der Rest hat viel zu wenig Schadenpotential.
 
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