Moderne Mobilität in der Stadt

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torcman

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Man darf den Roller maximal 24 h behalten, bis er wieder ausgebucht wird. Der Gesamt-Mietbetrag ist dann auf 100,- Euro (für 24 h) gedeckelt.
100€ ganz schön teuer. Dann ist ein Pedelec pro Tag mit 22,50 bzw 12€ günstiger.
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flachlandbiker

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Ok, der Monatsmietpreis erscheint dann sehr moderat. Damit könnte man mal ausprobieren, ob man mit so einem Ding etwas anfangen kann. Allerdings kann man den dann auch nicht irgendwo stehen lassen... Ist ein anderes Konzept.
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Man nimmt ihn einfach mit rein. Mach ich mit meinem Brompton auch.
 
EbikeBiker

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(y)Danke, wieder was gelernt! :ROFLMAO::ROFLMAO:

Mein Gedanke galt eher dem Ladegerät.
Aber nach dem ich den Link von @Vito gelesen habe steht sinngemäß:

Roller wird startbereit geliefert und nach Mietzeitraum zurückgeschickt.

...also vermute ich mal das ein Ladegerät mitgeliefert wird.
 
mawadre

mawadre

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Nun, bald kann man die Dinger auch monatsweise mieten:

Überall E-Scooter ausleihen: Neues Mietmodell für Deutschland angekündigt

Wer es denn braucht.
Aus dem Artikel:
Wer auf dem Dorf lebt, kann bald auch gegen eine monatliche Gebühr einen E-Scooter mieten – ein neues Angebot von Otto erspart den teuren Kauf und wird bundesweit verfügbar sein.
Ab 39 Euro je Monat...
Nach 10 Monaten Miete ist man beim Preis des eingedeutschten Xiaomi-Rollers. Oh, Mist, ich vergaß - da kommt ja noch die jährliche Versicherungssteuer (eine Steuer, die armen Versicherungsgesellschaften zugute kommen soll) hinzu. Dann sieht das doch gar nicht so teuer aus. Otto vermietet das ganze und wird wohl bei der Versicherung einen kleinen Mengenrabatt bekommen. Leider immer noch keine Antwort auf meine wirklich brennende Frage, was so ein Roller mit 20 kmh böses anstellen soll, weswegen man 50-200 Euro Versicherung im Jahr zahlen sollen muss. Fahrräder waren in der Schweiz lange Zeit für 5 Franken im Jahr Pflichtversichert.
 
zilp

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Vernetzung wird wohl kaum ohne Umsteigen funktionieren. Wenn die beteiligten Verkehrsmittel gut getaktet und zuverlässig sind, wären sicher auch viel mehr Menschen bereit, sie zu nutzen.
Vor allem müsste die Kombination aus ÖPNV und Rad/Pedelec/(E-)Roller besser klappen.
Also: mit dem eigenen "fahrbaren Untersatz" zum Zug oder Bus fahren, bequem einsteigen ("hineinrollen"), am Zielbahnhof oder -haltestelle ebenso komfortabel wieder 'raus und dann weiter zum eigentlichen Ziel radeln/rollen.
Dafür müsste es allerdings mehr speziell für das jeweilige mitgenommene Transportmittel angepasste/geeignete Waggons bzw. Busse oder Busanhänger geben. Es sollen natürlich auch die Fahrgäste ohne Fahrrad oder Roller möglichst wenig bis gar nicht behindert oder gestört werden.
Bleibt diese Art Umsteigen unbequem, werden zu wenige Leute mitmachen (und dafür vom Auto umsteigen).

Es gab sogar mal Ideen für allgemeinen Individualverkehr auf der Schiene inkl. PKW-Mitnahme in/auf Waggons, z. B. hier:
https://www.astrail.de/railtaxibilder.htm
Ob das technisch, baulich, verkehrssystematisch (v. a. neben dem SPNV), rechtlich etc. umsetzbar und sinnvoll ist bzw. wäre, kann ich nicht beurteilen.
Aber die Grundidee, einen Teil seiner (E-)Rad-Strecke mit einer zu individuell wählbaren Zeiten losfahrenden Kabine o. ä. auf Bahngleisen zurücklegen zu können, hat schon was ...
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Also: mit dem eigenen "fahrbaren Untersatz" zum Zug oder Bus fahren, bequem einsteigen ("hineinrollen"), am Zielbahnhof oder -haltestelle ebenso komfortabel wieder 'raus und dann weiter zum eigentlichen Ziel radeln/rollen.
Dafür müsste es allerdings mehr speziell für das jeweilige mitgenommene Transportmittel angepasste/geeignete Waggons bzw. Busse oder Busanhänger geben. Es sollen natürlich auch die Fahrgäste ohne Fahrrad oder Roller möglichst wenig bis gar nicht behindert oder gestört werden.
Bleibt diese Art Umsteigen unbequem, werden zu wenige Leute mitmachen (und dafür vom Auto umsteigen).
Ich mache das bspw. ganz genauso mit meinem Brompton, wenn ich in München unterwegs bin und mal keine Lust habe, die ganze Strecke mit dem Rad zu fahren. Das Brompton faltet sich in 15 Sekunden zu einem Stück Handgepäck und ebenso schnell wieder auseinander zu einem vollwertigen Fahrrad.

Es gibt für einen gesunden Menschen imho absolut kein ernstzunehmendes Argument gegen die multi-modale Nutzung des ÖPNV, außer, wenn dieser schlecht abgestimmt ist. (Das ist in München nicht der Fall.)
 
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ziltoid81

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E-Scooter mit hochgiftigem Akku – Taucher fischen Roller aus dem Meer

OK, Bild, aber mir fällt ein Satz auf.

"Für die Kinder ist das „E-Scooter-werfen“ jetzt zum Spiel geworden. Die Mediatoren sollen den Nutzern klar machen, dass das nicht nur Sachbeschädigung ist, sondern auch der Umwelt enorm schadet."

Ich lernte hier, dass alle Kinder sich ausschließlich um die Umwelt sorgen.
Vielleicht doch nur verkleidete und geschminkte weisse alte Männer, die die Roller versenken? :LOL:
 
flavor82

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Ich hoffe die Idioten bekommen sie. Nicht nur E-tretroller sondern auch Leihfahrräder oder Fahrscheinautomaten sind erschreckend oft von Vandalismus betroffen. Meist darf die Allgemeinheit den Schaden bezahlen. Eigentlich war ich lange dagegen, aber ich muss sagen dass ich nix mehr dagegen habe wenn öffentliche Räume mit Kameras überwacht werden. Wenn damit nur 10% der Idioten dingfest gemacht werden können. Unter hohe Strafe müsste nur stehen wenn die Videos zum Beispiel dazu genutzt werden um jemanden zu diffamieren.
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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Wien will Daten von E-Scooter-Anbietern

Wien will die (anonymisierten) Bewegungsdaten der E-Scooter-Anbieter, um ihre Verkehrskonzepte besser abzustimmen
Wo sind weitere Radwege nötig?
wo anpassen der Öffis...

(zumindest geben sie das mal als einleuchtende Gründe an ;) )

und: sie wollen in Zukunft die E-Scooter-Anbieter "zwingen" nicht nur die Innenstadt zu bedienen...
wo machen z.b. E-Scooter auch sehr viel Sinn? dort wo der Öffi-Verkehr aufhört.. also in den Randgebieten
 
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ziltoid81

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und: sie wollen in Zukunft die E-Scooter-Anbieter "zwingen" nicht nur die Innenstadt zu bedienen...
wo machen z.b. E-Scooter auch sehr viel Sinn? dort wo der Öffi-Verkehr aufhört.. also in den Randgebieten
Und abends dann mit Autos zurück holen, macht mal richtig Sinn.
Aber gut, um die Umwelt geht's bei dem Thema eRoller ja eh nicht, was man so liest.
Die hat jetzt schon mehr zugesetzt als gewonnen.
 
holsteiner

holsteiner

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Aber gut, um die Umwelt geht's bei dem Thema eRoller ja eh nicht, was man so liest.
Die hat jetzt schon mehr zugesetzt als gewonnen.
Das ist bei neuen EV-Automobilen gegenüber alten, weiter benutzten Verbrennern auch so.
Müllvermeidung und Ressourcenersparnis im großen...
 
Fraenker

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Das ist bei neuen EV-Automobilen gegenüber alten, weiter benutzten Verbrennern auch so.
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Das ist halt die neue Denkweise: Blos nicht zuviel Nachdenken, das könnte ja den neuen Hypes schaden:unsure:.
 
mawadre

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Und abends dann mit Autos zurück holen, macht mal richtig Sinn
In den verlinkten Videos wurden die eRoller selbst per eRoller oder zu Fuß transportiert.

Hier in Zürich werden zumindest die eRoller von Flash/Circ per Elektro-Transporter transportiert, habe das EV selbst stehen sehen. Die Leihräder des von der Stadt offiziell lizenzierten Staatsanbieters PubliBike (Tochter der Schweizer Post) werden allerdings per Verbrenner-Transporter zwischen den festen Leihstationen hin und hertransportiert. Die Betreuung wird z.T. durch moderne Sklavenhalterei realisiert - Asylbewerber ohne Arbeitserlaubnis "dürfen da ein wenig beschäftigt sein, damit sie sich nicht langweilen"
 
EMS

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