Moderne Mobilität in der Stadt

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BlueMagic

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Nachdem das Thema hier aufgrund der Fahrtwege vieler e-Biker immer wieder aufpoppt und auch mich hier in München und Umgebung tagtäglich der massive Zuwachs an PKW- und Lieferverkehr total nervt, möchte ich hier diesen Thread eröffnen. Als Start möchte ich den heutigen FAZ- Artikel verlinken, der super aufzeigt, dass viel gehen würde, wenn die Städte nur wollen würden. Der Lobbyarbeit der Automobilindustrie muss etwas entgegengesetzt werden. Warum nicht hier in diesem Forum mal ein wenig dazu beitragen, dass z.B. der Artikel verbreitet wird. Verteilt ihn über alle eure Kanäle!

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/mobilitaet-in-metropolen-neue-wege-durch-die-stadt-14781828.html
 
Seemann

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Hallo BlueMagic,

ich habe den Artikel auch drüben im Velomobilforum verlinkt (Plauderecke-Thread Massenvelomobilisierung),
ich denke die auf Seite 4 des Artikels beschriebenen "Fahrkapseln" und "Stehmobile mit drei Rädern" passen gut dorthin. :)

Sehr guter Artikel, und das in der (eher konservativen) FAZ.
Daran sieht man, daß die Elektromobilität so langsam in die Mitte der Gesellschaft drängt.

Im Velomobilforum gibt es auch einen Thread über ein neu geplantes Elektromobil (mit Tretfunktion), http://www.podbike.com/
welches den Gerüchten nach auf der SPEZI (Spezialradmesse in Germersheim 29.-30. April) tatsächlich zu sehen sein soll.

http://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/interessantes-quad-2sitzer-aus-norwegen.47562/
 
sporvagn

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Für die User mit norwegischen Sprachkenntissen sind noch 3 kurze Videoclips in
"Vimeo" zu finden.
Gruss
 
Oli_gibt_Gas

Oli_gibt_Gas

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Ich fände autofreie Städte auch toll... den Lieferverkehr / Geschäftsverkehr bekommt man nicht weg... aber "Privatfahrer" könnte man deutlich ausdünnen... man könnte auch Spuren einführen, wo nur mit mehr als zwei Personen besetzte Autos fahren dürfen, ich hätte auch nichts dagegen, wenn der Verkehr raus verbannt wird, dass dann Fahrspuren für Bikes frei geschaufelt werden... wenn allerdings der Geschäftsverkehr stagniert und nicht mehr vorwärts kommt, weil Fahrspuren geschlossen wurden, dann ist das Blödsinn! Ich kenne aktuell schon Firmen, die bieten BV in Stuttgart deutlich teurer an als im Umland, da zeichnet zum einen die Landesregierung nach 2011 verantwortlich und der aktuelle Bürgermeister... ich kenne BV da gibt es deshalb schon gar keinen Wettbewerb mehr, weil nur noch ein Anbieter da war...

Wenn Autos raus verbannt werden, dann muss der öffentliche Nahverkehr leistungsstärker werden und pünktlicher. In Stuttgart gabs 2015 ca. 2-4 Ausfällle pro Monat, wenn man da eine Prüfung in der Uni geschrieben hat, ist das echt kacke, meine Tochter musste das, die hat dann zur Sicherheit immer 2 Stunden Reserve rein gerechnet, wenn die Prüfung morgens um 8:00 war, echt doof so was... und das ist ein bisschen der springende Punkt, Stuttgart hat mit seiner Topographie ein Problem die Leistungsfähigkeit der VVS zu steigern. Wenn ein Tunnel ausgelastet ist, ist es extrem teuer da weiter zu bauen... es ist auch schwer Fahrradspuren zu bauen, wenn einfach kein Platz da ist... aber eine autofreie Stadt wäre schön...

Mir aber auch nicht wichtig, privat muss ich in keine Stadt...
 
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BlueMagic

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Hast die beiden Artikel ganz gelesen?
Nur mal um es sich ganz genüsslich auf der Zunge zergehen zu lassen:
Mit einer Strasse für Autos bekommt man 1.300 Menschen ins Zentrum. Mit einem Fahrradweg 5.900! Und billiger ist der Radweg auch noch. Und gesünder für die Menschen ist es auch.
Das würde übrigens bedeuten, dass auch für den unvermeidlichen Lieferverkehr mehr Platz und weniger Stau da wäre.

Und im anderen Artikel wird beschrieben, dass praktisch die gesamte deutsche Autoindustrie sich an der Entwicklung der zukünftigen autonomen Fahrerei beteiligt, um den Anschluss und den Markt der Zukunft nicht zu verschlafen. Bereits 2019 läuft in Shanghai der erste Versuch mit autonomen Taxis. Wenn das serienreif ist, können 200.000 private PKWs durch 19.000 selbstfahrende Robotaxis ersetzt werden, die keine Parkplätze brauchen, weil sie ständig genutzt werden. Die Kosten für eine Mobilitätsflatrate in Muc werden auf 99 €/Monat geschätzt. Selbst wenn es doppelt so teuer wird, ist das viel billiger als ein eigenes Fahrzeug zu unterhalten. Wenn die erste Fa. mit so einem Angebot kommt, habe ich eine Flatrate und das Auto wird zur Not verschenkt. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts ist evtl. schon damit zu rechnen.
 
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markus-maximus

Viel Konjunktiv, wie immer in solchen Berichten.

Es sollte erstmal in jeder Großstadt Fahrradverleihe geben wie es z.B. in Barcelona möglich ist, mit App etc. - dazu sollten die Carsharingangebote auf E-Autos only beschränkt sein, was aber von der Infrastruktur schwer ist.

Danach sollte das Thema E-Roller was irgendwie in D total untergeht ein wenig forciert werden.

Es ist super das 5000Radfahrer durchkommen könnten, Sodom&Gommorha wären aber ein Scheiss dagegen. Müsste man sich was für die Einhaltung der "Regeln" überlegen, damit im Falle eines Unfalls die Haftungsansprüche aufrecht erhalten werden können.

Wo Ideen sind, da gibt es auch Probleme. Aber bei einem gebe ich euch Recht, es sind zu viele Fahrzeuge unnütz unterwegs. Dafür muss man nicht Mal in die Großstadt, da genügt das Umland.

Jeder Gang zum Bäcker, Arzt, den Folgen abholen passiert mit dem Auto...
 
torcman

torcman

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Aus dem Artikel

Ein Auto in langsamer Fahrt braucht 65 Quadratmeter Platz, bei 50 Stundenkilometern sogar schon 140 Quadratmeter, sagt die Statistik. Dieser Raum muss vorgehalten werden. Ein Radler benötigt dagegen maximal 41 Quadratmeter, ein Fußgänger weiterhin rund einen Quadratmeter. Wäre es also nicht längst an der Zeit, den langsameren und Platz sparenderen Verkehrsteilnehmern mehr Raum zu widmen?
=====
41qm für einen Radler?
Bei mir in der Stadt oder auf dem Pendlerwegen fahren Leute mit 3-5m Abstand, daher würde ich eher zu 5-8qm belegte Fläche tendieren. In Kopenhagen, wie ich es 1Woche lang erlebt hatte, fahren sie noch dichter, gleichmässiger (da überholt keiner wild, weil er 2kmh schneller ist) und somit Fläche sparender.

Und es funktioniert, Tag für Tag. Wieso schaffen wir es nicht? Amsterdam oder Rotterdam genauso

https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/sparta-ion-ebikes-in-holand.16560/

Wieso bloss bei uns nicht?
 
M

markus-maximus

Schau auf Deutsche Autobahnen, dann weisst du wieso :)

Egoismus und der Drang schneller zu sein als möglich. Ich bin aktuell nicht mehr so viel auf der Bahn unterwegs, aber wenn, dann bin ich wenn ich mich an die Regeln halte ein Hinderniss. Diese Mentalität aufs Rad rüber nehmen, da gibt es viel Aua :)

Die von dir genannten Länder, haben doch schon ewig ein Tempolimit, ich denke damit beruhigen sich die Gemüter mehr.
 
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schmadde

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Es sollte erstmal in jeder Großstadt Fahrradverleihe geben wie es z.B. in Barcelona möglich ist, mit App etc.
In meiner Stadt gibts das.
Danach sollte das Thema E-Roller was irgendwie in D total untergeht ein wenig forciert werden.
Seh ich keinen großen Sinn das zu fördern. Eher sollte man S-Pedelcs fördern bzw. die haarsträubenden Beschränkungen lockern oder die maximale Unterstützungsgeschwindigkeit von Pedelecs auf einen sinnvollen Wert anheben (z.B. die 32km/h die in USA gelten).
Ergänzung:
41qm für einen Radler?
Da steht maximal. Und jemandem, der mir bei 40 Sachen mit 3m Abstand am Hinterrad klebt würde ich was husten. Mal kurz überschlagen: ein Fahrrad ist mindestens 2m lang und ca. 80cm breit. Unser Lastenrad ist 2,65m, mein Fahrrad mit Kinderanhänger locker 3m lang. Seitlicher Abstand lt. gängiger Rechstsprechung 1,5m, macht 3,8x3m für ein Rad mit Anhänger. Sind schon über 10qm. Bei 5m Abstand kommen nochmal ca. 20qm dazu. Mit Sicherheitsabstand "halber Tacho" wären bei 25km/h aber schon mehr als 10m

Denke schon dass die 41qm als Maximum realistisch sind.
 
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Oli_gibt_Gas

Oli_gibt_Gas

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Es nützt uns nichts, wenn ein Fahrradweg deutlich leistungsfähiger ist als eine Straße, wenn sehr viele Menschen ein Fahrrad einfach nicht nutzen KÖNNEN! Es mag ja noch angehen, dass der ein oder andere Anzugträger mit dem Rad fährt, meine Frau im Kostüm (wenn sie das braucht) wird jedenfalls, kein Rad nutzen, schon gar nicht bei Regen. Sehr viele müssen nicht nur eine Aktentasche transportieren, sondern z.B. vorher zwei Kinder in den Geschäfts-KiGa bringen... usw. usw. usw....

Wunschträume von kinderlosen Angestellten in einer Mietwohnung, führen leider zu keinem besseren Verkehrskonzept... nur mal so am Rand, für Stuttgart: Wer in Degerloch arbeitet und auf dem Killesberg wohnt, müsste jeden Tag ca. 500 HM bewältigen...

Daher ohne funktionierendes leistungsfähiges ÖNV-System wird das nichts! Auch wenn man manchmal das Rad oder Pedelec nutzen kann, so ist es dennoch nicht jedermanns- fraus Sache bei Wind und Wetter das zu nutzen!

Autonom fahrende Taxis: Super, das wäre eine tolle Entlastung, was glaubst du passiert mit den Millionen von Taxifahrern? Wenn es autonom funktionierende Taxis geben wird, werden die in D wahrscheinlich erst in 30 Jahren danach eingeführt, damit auch wirklich jeder Taxifahrer vorher in Rente konnet.
 
andreas70

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was glaubst du passiert mit den Millionen von Taxifahrern?
Pech gehabt, was gescheits gelernt... ;)
Ich seh die Chance für solche autonom fahrende Transportvehikel eher als Ergänzung des ÖPNV denn als Ersatz für "klassische" Taxis. Dabei könnten die dann auch extrem viele Bus Leerfahrten zu Nebenzeiten, incl. den Busfahrern natürlich, entbehrlich machen.
 
jm1374

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...wenn sehr viele Menschen ein Fahrrad einfach nicht nutzen KÖNNEN!
Der ADFC sprach schon vor dem Pedelecboom von 30% die statt Auto Fahrrad fahren könnten. Der Wert hat sich mit Einführung der Elektrifizierung sicher nicht gesenkt. Nimm jedes 3. Auto weg und du wirst sehen wie viel besser der Verkehr fliesst. Und die Radfahrer werden sich auch nicht gegenseitig tot fahren.

Klar hast du Recht das der ÖV ausgebaut und deutlich attraktiver werden muss. Schade das sich da unter der grünen Regierung in Stuttgart in den letzten Jahren so wenig passiert ist. Die Schweiz zeigt wie es besser geht. Dort wird das Angebot stetig verbessert. In D sehe ich eher schwarz für den ÖV. Durch die vielen verschiedenen Anbieter wird es nicht einfacher für potenzielle Kunden.
Da ist es für viele einfacher sich ein Fahrrad zu kaufen und gute Regenkleidung.
 
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schmadde

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Sehr viele müssen nicht nur eine Aktentasche transportieren, sondern z.B. vorher zwei Kinder in den Geschäfts-KiGa bringen... usw. usw. usw....
Machen meine Frau und ich auch - oft mit dem Fahrrad. Ich schätze mal 80% der Eltern aus dem Ort wären ebenfalls in der Lage die maximal 3km mit dem Fahrrad zu bewältigen. Aber mit dem Q7 ist es halt bequemer :(

Steigungen sind auch kein Problem - in einem Pedelec-Forum sollte das doch wohl keinen verwundern. Meine Frau hat auf ihrem Arbeitsweg einen 15%er, stark befahren ohne Radweg. Dank E-Assistenz kein Problem. Arbeiten im Anzug/Kostüm auch nicht, dank Dusche/Umziehmöglichkeit in der Arbeit. Das sollte eigentlich Pflicht werden für Arbeitgeber.

In den allermeisten Fällen scheitert es am Wollen oder noch viel früher an der Denkblockade, weil man gar nicht auf die Idee kommt so etwas machen zu können. Selbst die Leiterin der Einrichtung, die nichtmal 500m vom Kindergarten entfernt wohnt, kommt jeden Morgen mit ihrem Riesen SUV. Dabei gibt es auf ihrem Arbeitsweg keinerlei Verkehr, ausser dem Bring- und Holverkehr zum Kindergarten. Ihre Nachbarn gehen sogar samt Kindern zu Fuß dort hin.

Weiter in der Stadt wäre vielen anderen geholfen wenn es vernünftige Infrastruktur gäbe, und darum gehts ja. Da liegt selbst hier, wo es viele grüne und verkehrsarme Wege gibt noch einiges im Argen. Denn dem Auto wird viel zuviel Platz zugestanden, der in keinem Verhältnis zu seinem Anteil am Verkehr steht. Dass Fahrradverkehr sehr viel positiver für die Allgemeinheit ist als KFZ-Verkehr habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt.
 
jm1374

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...Sodom&Gommorha wären aber ein Scheiss dagegen.
Das ist Quatsch. Auf dem Fahrrad ist man nicht so isoliert wie in einem Auto. Die zwischenmenschliche Kommunikation läuft da sehr viel gesitteter ab, weil man nicht anonym und schnell weg fahren kann.
Mit Radfahrern habe ich jedenfalls deutlich weniger Probleme als mit Autofahrern.
 
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Zum Thema Kindergarten: das sind max. 3 Jahre pro Kind. Wenn sich die durchschn. 1,5 Kinder pro Frau in D im Kindergartenalter auch noch überlappen, ist die Zeit in der man Kinder in den Kindergarten bringen muss sogar noch kürzer. Verlängert sich natürlich aktuell, weil es tendenziell mehr Kinderkrippen gibt und mehr Frauen schon früher wieder mit dem Arbeiten anfangen. Aber die Zeitspanne für den Kindertransport ist wesentlich kürzer als das durchschnittliche Erwerbsleben. Zum Thema Anzug/Kostüm: wie machen das die Holländer und die Menschen in Kopenhagen?
Und wie waren die Zahlen noch einmal? Etwa 70% der Autofahrten in D sind kürzer als 10 km, 50% sogar kürzer als 5 km. Und es gibt vor allem für Kurzstrecken sehr sinnvolle Regenbekleidung, die man auch über einen Anzug ziehen kann. So ein Regencape sieht jetzt vielleicht nicht so chic aus, wie Mann/Frau sich das vorstellt, aber für 15-30 Minuten sollte das kein Problem sein. Und es wäre ja schon viel gewonnen, wenn an schönen Tagen die Hälfte der Fahrten mit weniger als 5 Kilometern wegfallen würden. Das wäre schon eine Entlastung um 25% der Fahrten. Nachdem ich davon ausgehe, dass die längeren Fahrten eher über Land gehen, wäre der %-Satz in den Ballungsräumen vermutlich sogar höher. Jedes Auto, das nicht in einer Innenstadt rumkurvt ist ein Gewinn!

Und zum Wandel der Arbeitswelt: Darauf mussten sich die Menschen schon immer einstellen. Die Konsequenz daraus ist, dass natürlich niedriger qualifizierte Jobs weniger werden. Dafür werden aber andere Jobs entstehen. Unser Schul- und Ausbildungssystem muss natürlich auch angepasst werden.
 
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markus-maximus

Diese Ansicht hast du Exklusiv - ich habe lange genug in Freiburg gelebt, bevor es Pedelecs gab war es schon ein irres Durcheinander, Chaos und Drama...aber schön das du immer nur mit Autos Probleme hast.

Bei halbwegs vernünftigen Wetter nehme ich immer das Pedelec aber im Piss oder unter Zeitdruck eben das Auto.

Ich war letzte Woche wieder beruflich in Filderstadt unterwegs, was da an Autos unterwegs ist, finde ich unglaublich für eine so kleine Stadt..pures Chaos von Morgens bis Abends, nicht nur bei Stoßzeiten.
 
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