Mit Rohloffgetriebe und Riemen hoher Verbrauch.

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Dr. Merckx

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Hallo zusammen, ich habe bei etlichen langen aussagefähigen Vergleichsfahrten festgestellt, dass ich mit dem Rohloffgetriebe + Riemen mindestens 15% Prozent
mehr Energie aufwenden muß als mit Kettenschaltung.
Bisher konnte ich im Netz noch nirgends ähnliche Angaben finden. Im Gegenteil, Rohloff wir immer gelobt und von ca 5% Verlust berichtet.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich der einzige bin dem das aufgefallen ist.
 
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hadizet

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Das wird sich schwer vergleichen lassen, weil es von vielen Faktoren abhängt.

Ich kann das nur aus meinen bisherigen Rohloff Erfahrungen darstellen. Nach Touren von rund 70 km in hügeligen Terrain zeigt mir das Nyon noch eine Gesamtreichweite von rund 120 bis 130 km an. Der Akkustand ist dann meist noch über 50 %.
 
WeliJohann

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Hast du denn wirklich mit dem gleichem Rad vergleichen?
Also gleiches Gewicht, Reifen, Luftdruck und Sitzposition?
Wenn nicht ist hier der Effizienzunterschied sicher zu finden

Falls doch:

Vielleicht solltest du den Rest des Rades testen oder ob der Riemen zu stark gespannt ist.

Bei zwei identischen Fahrrädern merke ich den Unterschied zwischen Kettenschaltung oder Rohloff nicht in der Effizienz.

Johannes
 
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Dr. Merckx

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Ja, die Fahrzeuge und Sonstiges sind annähernd gleich. Gewicht auch angeglichen. Alle Fahrzeuge haben Dualakkus mit 1250 Watt. Es wurde immer parallel gefahren und getestet. Auch Fahrer gewechselt usw.
Die beiden Räder mit Rohloffgetriebe brauchen immer ca 15% mehr Strom.
Die Riemenspannung ist bei beiden Rädern im mittleren Bereich.

Es sind jeweils Bosch-Motoren Drive Unit Performance CX Gen 4 verbaut.

Immer in der selben Unterstützungsstufe( Turbo) gefahren.
 
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jx-frank

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Haben die Rohloff-Räder das elektronische Steuerungs-Interface ,
oder auch manuelle Drehgriff-Steuerung ?
 
OldMan54

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Haben die Rohloff-Räder das elektronische Steuerungs-Interface ,
oder auch manuelle Drehgriff-Steuerung ?

Die aktuellen Bikes haben inzwischen (leider) überall die E-14.
Mein Bike hat noch die manuelle Schaltung.
Das dürfte allerdings für den Akku Verbrauch nicht relevant sein.
 
hadizet

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Komisch, über viele Jahre sprach ich bei Radtouren (manuelle) Rohloff Fahrer wegen ihrer Erfahrungen an. Die einzige Kritik die dabei immer wieder geäußert wurde war der Drehgriff zum Schalten.
Die Kritik an der E14 verstehe ich nicht. MMn gibt es nichts besseres. Gut, der +/- Taster könnte gerne etwas größer sein.
 
Flint

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Habe auch die Kombination CX 2. Gen., E-14 und Gates.
Jetzt nach guten 1,5 Jahren und über 7000km habe nicht das Gefühl, das der Wirkungsgrad so schlecht ist.
Hatte aber den Eindruck , das es so richtig gut erst ab 3000km lief.
 
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Dr. Merckx

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Mit den gleichen Reifen?
Nein, die Reifen sind nur fast gleich, aber wir haben den Rollwiderstand mehrfach bei leichten langen Abfahrten getestet. Parallel rollen lassen und mit Änderung des Luftdrucks den Rollwiderstand angepasst. Viel Unterschied kann da nicht sein.

Subjektiv, ohne Messung!, lassen sich die Räder mit Rohloff + Riemen, ohne Einschalten des Motors,
auch deutlich schwerer Fahren. Wir sind mit den Rädern damit ca 2kmh langsamer unterwegs als mit Kette.

Die Ausführliche Betrachtung "" Versuch eines Vergleichs"" kannte ich schon. Ich habe vor dem Kauf sämtliche Beiträge die ich über dieses Thema finden konnte gelesen.
Dieser Versuch hat mir eigentlich die Entscheidung zu Rohloff zu wechseln, erleichtert.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben hier User von Riemen wieder auf Kette gewechselt. Es wäre interessant was allein dieser Tausch gebracht hat, auch wenn es nur subjektiv sein sollte. Eine Messung erwarte ich dabei nicht.
Auf Kette werde ich mit den beiden Homage nicht wechseln, aber bei der Suche, wo die zu bringende Mehrleistung, die definitiv da ist, hängen bleibt, ist es eventuell hilfreich.

Da ich fasst immer mit anderen Fahrern unterwegs bin, ist mir der deutliche Mehrverbrauch unserer Rohloffs mit Riemen frühzeitig aufgefallen, aber ich habe abgewartet, ob es sich bessert. Jetzt nach über 3000km scheint es eher schlechter geworden zu sein.


Wenn ich nur alleine oder mit meiner Frau unterwegs wäre, würde mich der geringe Wirkungsgrad nicht stören und wäre mir eventuell auch nicht aufgefallen.
Ca 5% weniger Wirkungsgrad wäre ok, bei uns sind es ca 15%.
 
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OldMan54

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Zuerst der Wirkungsgrad:
Ich habe beim Supercharger den Gates mit möglichst niedriger Spannung (30Hz) gefahren.
Supercharger 2 - Arbeitskopie 4.jpg

Warum ich auf Kette wechselte, ist in dem Thread von mir ausführlich beschrieben.
Ja, ist deutlich spürbar bei Eco bzw. ohne Unterstützung, mit Kette fahre ich da auf meinen Strecken in leichten Steigungen 1 Gang höher, also schneller.

Beim Homage sieht die Geschichte im Vergleich zum Supercharger noch deutlich ungünstiger aus.
Die gefederte Spannrolle hält den Gates permanent unter Zug, es gibt keine Möglichkeit, die Gates Spannung zu reduzieren, beim Einfedern verändert sich der Abstand.
Die gestrichelte Linie ist kürzer, wie die beiden durchgehenden Linien. Federt der Hinterbau ein, wird der Abstand Naben Achse Hinterrad zu Tretlager Achse länger, der Gates also stärker gespannt, die Umlenkrolle weiter rausgedrückt. Zusätzlich wird der Gates noch gegen die Verzahnung gebogen, was auch Kraft kostet.
Das ist sicher deutlich spürbar.
Hommage-2021 3.jpg



E-14 vs. manueller Drehgriff:
Vorteil E 14, Motorleistung wird kurz auf Null reduziert, schaltet schnell und ohne Trittkraft Fahrer weich.
Nachteil E 14, keine haptische Rückmeldung am Schalter.

Aus- und Einbau Hinterrad erfordert etwas Vorsicht, der Stecker ist sensibel, darf nicht gegeneinander verdreht werden, ist mit der Schaltbox eine Einheit, Stecker kaputt, dann ist eine neue Schaltbox fällig. Wechsel der Bremsscheibe nur mit Abschrauben der Schaltbox möglich, was etwas detailliertere Schrauber Fähigkeiten bedingt. Manuelles einlegen eines Gangs über Schaltwelle nicht möglich.

Für mich als Selberschrauber schon Argumente, mein Hinterrad habe ich in höchstens 30 Sekunden draussen, bzw. weiteren Sekunden wieder eingebaut und die Schaltung funktioniert noch.
 
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Omarad

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Da bin ich mir nicht so ganz sicher. Rein theoretisch hast du bei einer Kettenschaltung eben Kette und zwei Spannrollen. Bei den meisten Rohloff Kette und eine Spannrolle.
Die innere Reibung durch das mehrstufige Getriebe kommt dabei on top. Man hört sie ja auch jammern in den kleinen Gängen, was zumindest subjektiv bremst.
Rein von der Logik her verstehe ich nicht, wie eine Kette und ein mehrstufiges Getriebe denselben Widerstand haben soll wie die Kette allein.
Ich muss allerdings gestehen, meine Rohlofferfahrung beschränkt sich auf maximal 200km mit so einem 18 Kilo Trekkingrad mit Schwalbe Marathon.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Da bin ich mir nicht so ganz sicher. Rein theoretisch hast du bei einer Kettenschaltung eben Kette und zwei Spannrollen. Bei den meisten Rohloff Kette und eine Spannrolle.
Die innere Reibung durch das mehrstufige Getriebe kommt dabei on top. Man hört sie ja auch jammern in den kleinen Gängen, was zumindest subjektiv bremst.
Rein von der Logik her verstehe ich nicht, wie eine Kette und ein mehrstufiges Getriebe denselben Widerstand haben soll wie die Kette allein.
Ich muss allerdings gestehen, meine Rohlofferfahrung beschränkt sich auf maximal 200km mit so einem 18 Kilo Trekkingrad mit Schwalbe Marathon.
Natürlich ist der innere Widerstand des mehrstufigen Getriebes größer als der einer sauberen gut eingestellten Kettenschaltung, aber die Differenz ist so gering ,dass ein Flatterhemd , eine etwas aufrechtere Position, ein weicher Schlappen , statt eines Radschuhs, eine unzulängliche Trettechnik, etwas mehr oder weniger Luftdruck, miese Reifen..
jeweils mehr ausmachen.
Glaubhafte 95 bis 98% bei der Rohloff,
98 bis 99% bei perfekt eingestellter Kettenschaltung. Bei Pedelecs vollkommen egal.
Für ein Rennrad taugt die Rohloff nicht, weil erstens die Gangsprünge zu gross und zweitens die Schaltung nicht variabel genug. Man kann ja immer nur den Komplettbereich verschieben, nicht die Abstufung variieren zwischen flachen und Gebirgsstrecken.

Gruss

Geierlamm
 
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lui

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Hallo zusammen, ich habe bei etlichen langen aussagefähigen Vergleichsfahrten festgestellt, dass ich mit dem Rohloffgetriebe + Riemen mindestens 15% Prozent
mehr Energie aufwenden muß als mit Kettenschaltung.
Bisher konnte ich im Netz noch nirgends ähnliche Angaben finden. Im Gegenteil, Rohloff wir immer gelobt und von ca 5% Verlust berichtet.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich der einzige bin dem das aufgefallen ist.
Der Tübinger Fahrradladen »Transvelo« berichtete von signifikant geringerer Reichweite von Pedelecs (bei denen ja selbst schwächere Menschen mit mehr als 200 Watt Antriebsleistung unterwegs sind) mit NuVinci-Nabe gegenüber Kettenschaltungen.
Wirkungskraftmessungen Fahrradnaben
NuVinci und andere – Wirkungsgrad-Messungen an Nabenschaltungen – Teil 2 | Fahrradzukunft - Ausgabe 17
 
Thema:

Mit Rohloffgetriebe und Riemen hoher Verbrauch.

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