Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Diskutiere Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Weil mir gerade wieder die Wasserkühlung in den Sinn kommt: Im Velomobilbereich gibt es da inzwischen ernstzunehmende Lösungen zur Abkühlung von...

labella-baron

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Weil mir gerade wieder die Wasserkühlung in den Sinn kommt:
Im Velomobilbereich gibt es da inzwischen ernstzunehmende Lösungen zur Abkühlung von Trommelbremsen bergab.
Man bekommt damit aber nur nennenswerte Wärme weg, wenn das Wasser verdampft. Trotzdem ist wird dabei gar nicht so viel Wasser benötigt. Bei einer Abfahrt von 1000 Höhenmetern habe ich so ca. 300 Gramm im Kopf.

Natürlich ist die Verdampfungstemperatur von 100 Grad außen am Motor bereits im Grunde zu hoch für die Magnete.
Nur falls du mal in die Notlage kommst, könntest du dich daran erinnern - Wasser sollte man ja als Radfahrer immer in der Trinkflasche haben.
Und zuvor kann man ja den Finger-Zisch-Test machen, ob's notwendig ist ;)
 

Kundu

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Ich denke, dass in diesem und folgenden Beiträgen dass weitestgehend ausdiskutiert ist.
Der Motor dreht dann ja zusammen mit dem Übersetzungsfaktor durch das Zwischengetriebe in der Ebene sehr viel schneller.
Naja, durch das Zwischengetriebe wird ja der Antriebsfall vom Rekufall getrennt, von daher wird es nicht zwingend viel schneller. Vielmehr könnte ich nach einem Optimum zwischen Reku-Wirkungsgrad und hoher Bremswirkung durch Roll-Reku auf der einen Seite und einem möglichst geringen Schleppmoment auf der anderen Seite suchen.

Der Motor dreht mit 470U/min statt 420U/min nur ca. 11,2% schneller als der aktuelle. Dazu kämen die höhere Schwungmasse, der Verlust durch eine weitere Kette und wohl eine noch höhere Übersetzung um mehr mit Rollreku bremsen zu können.

Hast du denn eine Einschätzung auf Grund deiner Versuche mit hochgebocktem Hinterrad, wieviel größer der Widerstand bei der dann höheren Motordrehzahl zusammen mit dem zusätzlichen Zwischengetriebe und Kettenspannern bei stromlosen Motor in der Ebene bei 20km/h sein wird?
Oje, schwer zu sagen. Natürlich schon gut merklich, aber doch auf jeden Fall noch gut mit einer Hand zu kurbeln. Dazu gehört aber auch der Verlust durch das Hinterrad. Wieviel das nun in Watt ist, keine Ahnung. :sick:

Im Velomobilbereich gibt es da inzwischen ernstzunehmende Lösungen zur Abkühlung von Trommelbremsen bergab.
Man bekommt damit aber nur nennenswerte Wärme weg, wenn das Wasser verdampft. Trotzdem ist wird dabei gar nicht so viel Wasser benötigt. Bei einer Abfahrt von 1000 Höhenmetern habe ich so ca. 300 Gramm im Kopf.
So wie die ganzen LKW's das hier immer machen. :p Die sparen allerdings keineswegs mit dem Wasser und hinterlassen immer breite Wasserspuren auf der Straße. Alle paar Kilometer gibt es Möglichkeiten zum Wasser auffüllen.

auch wenn der Akku leer ist, speisst er immer noch 1mA.
Na klar, das ist es! Die beiden großen Akkus eignen sich dafür nicht, da die BMS abschalten können, jedoch wird es ja noch den 17 Zellen Akku ohne BMS geben! Das wir da nicht vorher drauf gekommen sind! Einfach genial simpel!
Vor dem Hintergrund dieser ganzen Handy-Geschichten heißt das aber auch, dass ich wohl wirklich vorsichtig sein muss, dass dieser nicht tiefentladen wird. Für große Schutzschaltungen dagegen habe ich nun leider keine Zeit mehr.
Kritisch könnte aber sein, dass ich dadurch nichteinmal unbedingt mitbekomme, wenn die großen Akkus abschalten, womöglich erst, wenn es schon zu spät ist. :confused:

Kundu
 

Kundu

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Na klar, das ist es! Die beiden großen Akkus eignen sich dafür nicht, da die BMS abschalten können, jedoch wird es ja noch den 17 Zellen Akku ohne BMS geben! Das wir da nicht vorher drauf gekommen sind! Einfach genial simpel!

Ganz so einfach wohl doch nicht, da ich möglicherweise zwei (Sicherungs-)schalter bräuchte, vielleicht aber ohnehin:

Wenn die BMS wegen Unterspannung abschalten, muss ich zunächst sämtliche Vebraucher trennen oder, das geht glaube ich auch, nachladen. Letzteres hatten wir schoneinmal besprochen, müsste ich erst recherchieren, wofür es mir jetzt zu spät ist, ginge glaube ich, da nach wie vor eine Spannung anliegt... Bin mir nicht mehr sicher. :cautious: Nachts im Stand ginge das ohnehin nicht.

Zumindest müsste ich jedoch sämtliche Verbraucher trennen bräuchte ich wohl einen Schalter zwischen den Akkus mit BMS und dem 17-Zellen Akku, und aus Sicherheitsgründen natürlich noch nach wie vor einen Sicherungschalter zwischen allen Akkus und den Verbrauchern.

Kundu
 

labella-baron

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Naja, durch das Zwischengetriebe wird ja der Antriebsfall vom Rekufall getrennt, von daher wird es nicht zwingend viel schneller.
Ja, hatte ich schon wieder ausgeblendet :cautious: Die Drehzahl bei Roll-Reku ist ja etwas höher als die Leerlaufdrehzahl. Was wäre dann die Drehzahl bei 20km/h? Kommt das mit jenen 420 bzw. 470 U/min hin ?
Der Motor dreht mit 470U/min statt 420U/min nur ca. 11,2% schneller als der aktuelle. Dazu kämen die höhere Schwungmasse, der Verlust durch eine weitere Kette und wohl eine noch höhere Übersetzung um mehr mit Rollreku bremsen zu können.

Oje, schwer zu sagen. Natürlich schon gut merklich, aber doch auf jeden Fall noch gut mit einer Hand zu kurbeln. Dazu gehört aber auch der Verlust durch das Hinterrad. Wieviel das nun in Watt ist, keine Ahnung. :sick:
Das ist gar nicht so schwer zu ermitteln:
Den Gang einlegen, welchen du bei 20km/h mit deiner Vorzugstrittfrequenz von z.B. 90U/min fährst.
Dann an einem Haken einen Behälter/Becher an die Pedalachse/Pedale hängen. In waagrechter Kurbelarmstellung den Becher z.B. mit Schrauben solange auffüllen, bis sich die Kurbel in Bewegung setzt. Dann ist bei z.B. 170mm Kurbellänge und 1,5 Kilo angehängtem Gewicht der Leistungsverlust gleich
0,17*2*3,14 * 90/60 * 1,5*9,81 = 23,6 Watt.
 
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Kundu

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Wenn die BMS wegen Unterspannung abschalten, muss ich zunächst sämtliche Vebraucher trennen oder, das geht glaube ich auch, nachladen. Letzteres hatten wir schoneinmal besprochen, müsste ich erst recherchieren,
Habs jetzt gefunden:

Ich habe mehrfach entladen bis das BMS abschaltete, Verbraucher stets dran gelassen und konnte dann immer direkt wieder laden, ohne die Verbraucher zunächst abzustecken/auszuschalten.
Folglich sollte man in dieser Phase bei diesem Akku nicht mittels hoher Reku-Ströme nachladen, sondern mit PV oder Ladegerät.
In dieser Phase fließt ja der Strom über die Body-Diode. Und wie lange diese Phase anhält, können wir nur rätsen - von Millisekunden bei sich schnell erholende Zellen ohne Last bis zu einer Minute, wenn die Ladung die Spannung wieder erhöht hat und wenn damit wirklich die Verbrauchsstromrichtung wieder freigegeben wird ohne alle Verbraucher zu trennen. In dieser Zeit macht es halt einen gewaltigen Unterschied, ob die 5A 25W an der Body-Diode erzeugen oder der 30A Reku-Strom 900W; Extrembeispiele zur Verdeutlichung.

D.h. sobald die Verbraucher z.B. nach einem kurzen Bremsrekuimpuls wieder laufen kann ich auch bedenkenlos weiter laden?

Nachts im Stand ginge das ohnehin nicht.
Dafür müsste ich also wohl die beiden Akkus mit BMS komplett vom Rest trennen oder drauf verzichten:
Zumindest müsste ich jedoch sämtliche Verbraucher trennen bräuchte ich wohl einen Schalter zwischen den Akkus mit BMS und dem 17-Zellen Akku, und aus Sicherheitsgründen natürlich noch nach wie vor einen Sicherungschalter zwischen allen Akkus und den Verbrauchern.

Die 17 Zellen erholen sich wohl langsamer als 16 Zellen? Sonst könnte ja auch von denen aus ein Ladestrom in die 16-Zellen Akkus fließen und diese wieder freischalten.

Der Fall wird ohnehin kaum auftreten, außerdem muss ich sowieso vorsichtig sein, nachts bei niedriger Spannung zu entladen. Von daher reicht wohl ein Schalter.
Zum Einzelzellenladen für die manuelle Balancierung muss ich dann wohl abschrauben oder -stecken.

Kritisch könnte aber sein, dass ich dadurch nichteinmal unbedingt mitbekomme, wenn die großen Akkus abschalten, womöglich erst, wenn es schon zu spät ist. :confused:
Das sehe ich nach wie vor recht kritisch. :sick: Gibt's dafür ne einfache Lösung in der Art einer Anzeigen-LED?


Die Drehzahl bei Roll-Reku ist ja etwas höher als die Leerlaufdrehzahl. Was wäre dann die Drehzahl bei 20km/h? Kommt das mit jenen 420 bzw. 470 U/min hin ?
Gegenwärtig sogar etwas langsamer, jetzt sind ja die 420U/min bei ca. 22km/h.
Wenn ich die Leerlaufdrehzahl und damit die des Einsetztens der Rollreku noch etwas heruntersetze jedoch noch mehr. Z.B. 17km/h 420U/min bzw. 470U/min, wären bei 20km/h also 494U/min bzw. gar 553U/min :rolleyes:
Das wäre aber schon sehr sinnvoll, da die Stärke der Bremsreku nicht ausreicht.

Das ist gar nicht so schwer zu ermitteln:
Ok, klingt tatsächlich recht simpel. Im Moment kann ichs aber leider nicht testen, da ich gerade an den Radkästen arbeite. Frühestens in einigen Tagen.

Bei dem defekten Wandler könntest du dir innen mal die Elkos ansehen, ob da der ein- oder andere einen gewölbten oder gar zerbrochenen Deckel hat, oder ob unten der Siff raus lief. Dann hast du die Ursache wahrscheinlich schon gefunden.
Wohl höchstens der 100V, 100µF, könnte das die Ursache sein?

IMG_20140429_154124.jpg IMG_20140429_154051.jpg IMG_20140429_154207.jpg

Auch sonst sieht die Platine allerdings ziemlich oll aus, ist das normal? Dieser große Rostfleck oder was das ist ist nicht am Fuße eines Elkos sondern an einem der großen Spule.

Kundu
 
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labella-baron

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D.h. sobald die Verbraucher z.B. nach einem kurzen Bremsrekuimpuls wieder laufen kann ich auch bedenkenlos weiter laden?
So sehe ich das. - Ja.
Die 17 Zellen erholen sich wohl langsamer als 16 Zellen? Sonst könnte ja auch von denen aus ein Ladestrom in die 16-Zellen Akkus fließen und diese wieder freischalten.
Nun - wenn eines der 16-Zellen-BMS wegen einer Zellgruppe abschaltet, dann ist das für den 17-Zellen-Schutz-Akku natürlich noch kritischer - bei Gleichverteilung 40V : 16 =2,5V; 40V : 17 = 2,35V. Das ist halt der Preis für die Sicherheit bei Überspannung. Wobei ich selbst 1,5V bei einer einzelnen LiFePO-Zelle noch nicht für dramatisch halte.
Das sehe ich nach wie vor recht kritisch. Gibt's dafür ne einfache Lösung in der Art einer Anzeigen-LED?
Da fällt mir nichts ein - es kann per Prinzip so gut wie kein Spannungsunterschied existieren und damit ist mit einfachen Mitteln auch nichts detektierbar.
Dieser große Rostfleck oder was das ist ist nicht am Fuße eines Elkos sondern an einem der großen Spule.
Weiß nicht, was ich von diesen Flecken halten soll - kann es sein, dass an der Platine gegenüber dem ursprünglichen Entwurf bereits etwas modifiziert wurde - die Drahtbrücke bei ein Drittel oben rechts. Auch die Lötung 1/4 von rechts 2/5 von oben scheint mir verdächtig zu sein.
 

Kundu

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So sehe ich das. - Ja.
Ok, das ist ja zumindest mal einfach! (y)

Nun - wenn eines der 16-Zellen-BMS wegen einer Zellgruppe abschaltet, dann ist das für den 17-Zellen-Schutz-Akku natürlich noch kritischer - bei Gleichverteilung 40V : 16 =2,5V; 40V : 17 = 2,35V. Das ist halt der Preis für die Sicherheit bei Überspannung. Wobei ich selbst 1,5V bei einer einzelnen LiFePO-Zelle noch nicht für dramatisch halte.
Hatte gestern nen Denkfehler. Dadurch dass die Spannungen/Zelle im Mitel beim 17-Zellen Akku geringer ist, könnte es ja doch sein, dass sie sich schneller wieder erholen?

Da fällt mir nichts ein - es kann per Prinzip so gut wie kein Spannungsunterschied existieren und damit ist mit einfachen Mitteln auch nichts detektierbar.
Ok, dann muss ich halt einfach auf die Gesamtspannung achten.

Weiß nicht, was ich von diesen Flecken halten soll - kann es sein, dass an der Platine gegenüber dem ursprünglichen Entwurf bereits etwas modifiziert wurde - die Drahtbrücke bei ein Drittel oben rechts. Auch die Lötung 1/4 von rechts 2/5 von oben scheint mir verdächtig zu sein.
Ja, ist schon sonderbar. Ich weiß auch nicht mehr, ich habe den Wandler schon vor längerer Zeit in nem kleinen Laden in Kunming gekauft. Ein paar Widerstände "fehlen" ja auch. Auch das Ausgangs-Plus Kabel hat eine kalte Lötstelle, allerdings noch vollen Kontakt.
Alles äußerst mysteriös. Ich kaufe einfach nen neuen, hoffentlich besseren.

Ich hoffe, ich nerve nicht allzu sehr damit:
Ich werde wahrscheinlich keinen größeren Motor finden, der nicht zumindest etwas schneller dreht. Ohnehin kommt nach ewigem Suchen nur dieser eine und evtl. ein unbekannter dieser komplizierten Alibaba-Händlerin in Frage, die Auswahl ist also äußerst bescheiden.
Gegen diesen spricht soweit ich das sehe nur das folgende:
1. Wohl höheres Schleppmoment durch mehr Masse und höhere Drehzahl
2. Nur ein Schraubkranzgewinde
2. Unklar, wie groß die Verbesserung wirklich ist

1. und 2. wären bei der Alibaba Händlerin wohl genauso, möglicherweise auch 3.
Wie komme ich nun aber zu einer Kaufentscheidung? Auf gut Glück würde ich wohl einfach den mit den 35Nm kaufen, allerdings mehr aus Alternativlosigkeit.
LG,
Kundu
 

labella-baron

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Hatte gestern nen Denkfehler. Dadurch dass die Spannungen/Zelle im Mitel beim 17-Zellen Akku geringer ist, könnte es ja doch sein, dass sie sich schneller wieder erholen?
Ich weiß nicht, ob wir da nicht aneinander vorbei schreiben:
Sobald die Last weg ist "beruhigt sich" die Chemie in der Zelle und die Spannung steigt wieder. Damit liegt sie wieder über der Spannung, welche zur Abschaltung geführt hat. Beim 17s-Schutz-Akku, wo vielleicht eine Zelle nur mehr 1,5V bei Abschaltung hatte, wird sich die Spannung nach einer Weile vielleicht auf 1,8V erholen, aber nicht auf die z.B. 2V welche in einer LiFePO-Spezifikation stehen - das macht aber erfahrungsgemäß nix. Je höher die Spannung beim Abschalten war, desto höher wird auch diese Erholspannung sein.

Bei einem anschließenden Ladevorgang erholt sich die Spannung fast sofort auf über 2,5V - natürlich auch etwas ladestrom-abhängig. Allein auf Grund des Innenwiderstands der Zelle von z.B. 33mOhm springt die Spannung bei 6A Ladestrom um bereits 0,033*6 = 0,2V hoch.

Welche Erholung genau meinst du also?
Ich werde wahrscheinlich keinen größeren Motor finden, der nicht zumindest etwas schneller dreht.

Gegen diesen spricht soweit ich das sehe nur das folgende:
1. Wohl höheres Schleppmoment durch mehr Masse und höhere Drehzahl
2. Nur ein Schraubkranzgewinde
3. Unklar, wie groß die Verbesserung wirklich ist
Ein weiteres Kriterium wäre vielleicht, dass das Ganze dann noch relativ einfach rückbaubar ist, damit dein jetziger Motor noch als Backup-Lösung dienen kann.
 

Kundu

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Welche Erholung genau meinst du also?
Ich meinte erstere.
Ich hätte gedacht, vlt stimmt das aber auch gar nicht oder spielt keine Rolle, dass die Spannungszunahme einer Zelle im Zuge dieser Beruhigung der Zellchemie höher ist, je tiefer die Spannung ist, je weiter sie von den z.B. 2,5V entfernt ist, da die Spannungskurve gegen Ende (bzw. Anfang) steiler ist als in der Mitte. Oder aber zumindest in absoluten Werten in etwa genauso hoch.
Wenn dem tatsächlich so wäre, würde die Spannung des 17-Zellen Akkus schneller ansteigen als die der beiden anderen und der kleine Ladestrom der dann fließen würde, würde vlt schon ausreichen, um die BMS wieder freizuschalten.
Ist aber eig. auch nicht so wichtig. :oops:

Ein weiteres Kriterium wäre vielleicht, dass das Ganze dann noch relativ einfach rückbaubar ist, damit dein jetziger Motor noch als Backup-Lösung dienen kann.
Das wäre bei dem konkreten Motor wohl der Fall, nur die Übersetzungen müssten ggf. geändert werden.
Bei den Alibaba-Motoren gibt es auch welche mit größerem Achsdurchmesser, das wäre also schwieriger.

Also den mit 35Nm, 470U/min? :p(y)

---

Der Hinterradradkasten ist nun hoffentlich entgültig fertig, in dem er noch einen Deckel bekommen hat und von innen alles gut abgedichtet ist. Auch der hintere Teil der Liegeflächen ist damit abgesehen von den Isomatten darauf fertig, gleiches gilt für die Sitze mit verstärkter Rückenlehne:

IMG_20140430_153312.jpg IMG_20140430_153325.jpg IMG_20140430_152456.jpg IMG_20140430_152509.jpg IMG_20140430_152517.jpg

Kundu
 

Üps

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Bin leider im Moment total fertig mit den Nerven wegen einem schlimmen Notfall. Darum nicht wirklich bei der Sache.
Also den Elko kann ich auf dem Bild nicht als eindeutig aufgebläht erkennen. Die Platine sieht aus, als sei sie längere Zeit im Betrieb nass gewesen. Du kannst versuchen, sie gründlich zu putzen, z.B. mit einer (Zahn)Bürste und Spiritus und Wasser im Wechsel. Den Dreck so gut es geht, abkratzen. Auch darauf achten, wie es unter den Bauteilen aussieht, evt. Elkos auslöten, drunter schauen, putzen, wieder richtig herum (!) einlöten. Ob es dir Spaß macht, bzw. für dich lohnt, oder ob du bei den Chinareisen lieber gleich einen neuen Wandler kaufst, musst du selbst entscheiden.
Edit: Jetzt habe ich doch den ganzen Tag lang vergessen, den Antwortknopf auch mal zu drücken.
 

Kundu

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Danke! Tut mir Leid mit dem Notfall!

Ich denke angesicht des Zeitdrucks werde ich ersteinmal davon absehen, vlt hebe ich den Wandler für später auf, könnte ja auch eine gute Übung sein. Das ganze dient wohl mehr zur Fehlerfindung als der Reperatur an sich? Durch Dreck alleine kann der Wandler ja nicht kaputt sein!?
Ich habe den Kauf für einen neuen Wandler schon in Gang gesetzt. Leider nicht gerade ökologisch, in Anbetracht der Tatsache, dass er keine 2€ kostet jedoch voll das mit Abstand ökonomischste.

LG,
Kundu
 

labella-baron

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Vermutlich hast du dies bereits durchdacht - will aber sicher gehen:
Das wäre bei dem konkreten Motor wohl der Fall, nur die Übersetzungen müssten ggf. geändert werden.
Bei den Alibaba-Motoren gibt es auch welche mit größerem Achsdurchmesser, das wäre also schwieriger.
Also den mit 35Nm, 470U/min?
2. Nur ein Schraubkranzgewinde
Da du dann ja beide Motorritzel auf der selben Seite hast, sind doch auf der Zwischenwelle drei Ketten nahe beieinander: Die beiden für Antrieb und Reku zum Motor und die dritte zum Hinterrad. Zwei der drei Adapter auf der Welle lassen sich ja so anordnen, dass die Ketten relativ dicht beieinander sind, aber wie ist es mit dem dritten? Kommt das ohne schräge Kettenlinie noch hin?
 

Kundu

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Da du dann ja beide Motorritzel auf der selben Seite hast, sind doch auf der Zwischenwelle drei Ketten nahe beieinander: Die beiden für Antrieb und Reku zum Motor und die dritte zum Hinterrad.
Ich dachte eher daran aus genau diesem Grund die beiden Ritzel für die Ketten, welche zum Motor führen, auf die andere Motor-Seite zu machen. Damit wären dort dann nur zwei Ketten eng beieinander.

Ich hoffe allerdings noch immer, dass ich den Motor auch mit zwei Schraubgewinden kaufen kann. Nicht nur als Ersatz, sondern auch, um auf einer Seite für den Motor-Antrieb die Ritzel doppelt vertauscht zu verbauen um dann manuell den Gang bei gleicher Kettenlänge und ohne Schräglauf wechseln zu können. Ich hoffe, das ist verständlich. Z.b. Am Motor 16 und 22 und auf der Welle 22 und 16.

Mittlerweile kam die Alu-Welle an. Außendurchmesser angeblich 30mm (gemessen 30,3mm), innen 20mm.
Dazu habe ich Lager mit 30mm Innendurchmesser gekauft, die natürlich dementsprechend nicht passen, da muss ich noch nachbessern.

Ebenso kamen die Ritzel-Wellen Adapter an. Innendurchmesser gemessen 30,8mm, ziemlich mäßig verarbeitet und versifft, musste erstmal entgraten und waschen.
Mit dem Gewinde bestand jedoch das gleiche Problem wie bei dem lokal gekauften Adapter.
Also wieder zu der besagten Dreherei. Der Typ wirkte fähig, hat sich Zeit genommen und festgestellt, dass die Gewindesteigung wohl doch nicht stimmt.
Die Ritzel haben, wie bereits bekannt, "35mm" x 24tpi, die Adapter "35mm"x 1,0 (einheitenlos). Letzteres wäre wohl ein chin. Standard, keine Ahnung. Vlt auch Französisch 34.7 x 1 mm.
Er meinte die Adapter ließen sich nicht ändern, jedoch die (gehärteten) Ritzel - bei jedem Ritzeltausch.

Nach einigen km Fahrt gab es jedoch doch nicht das passende Werkzeug, jedoch den Hinweis, das ich mir die Dinger doch nur etwas weiter auch einfach direkt drehen lassen kann. Warum nicht gleich so! Hier das Ergebnis:

IMG_20140503_182324.jpg IMG_20140503_195049.jpg IMG_20140503_225158.jpg

Die Ritzel passen nun, bei 3 der Adapter hat er das Gewinde sogar so lang gemacht, dass wohl sogar 2 Freilaufritzel raufpassen würden und der Innendurchmesser beträgt nur noch 30,1mm, so dass sich die Dosen-Geschichte wohl auch erledigt hätte, obwohl ich doch schon fleißig am Sammeln war! :D
Mit ca. 6€ das Stück allerdings auch 12,5 mal so teuer wie online.

Damit es genau wird, werde ich mir die Welle dann wohl auch lieber in einer Dreherei zurechtschleifen lassen.

In beiden Läden habe ich auch gefragt, ob sie mir einen besseren Adapter für das Kettenblatt am Hinterrad machen können. Der erste hat relativ schnell zugesagt, die in der zweiten Dreherei haben sich lange beratschlagt und meinten dann sogar, sie bräuchten keine Bremsscheibe dafür und könnten es direkt aus einem Stück fertigen! Klang recht fundiert. :) Allerdings hätten sie erst in ca. einer Woche Zeit. Außerdem stinkt es dort bestialisch nach Hundekot. Dafür ist der Laden etwas "aufgeräumter".

Hätte ich glatt Lust, mir noch längere Steckachsen für die Vorderräder drehen zu lassen, sind doch meine dank Spacern für die Bremsscheiben etwas zu kurz und wackeln etwas. :confused:
Allerdings habe ich gerade gestern nach Fertigstellung der Vorderradkästen die Vorderäder wieder montiert und die Montage der Bremsen ist dank der Verkleidung nun erst recht ein ziemlicher Krampf.
Die überlappenden Isomatten als Radkastenwandungen sind über Magnetverschlüsse miteinander verbunden. Dadurch lassen sich wahrscheinlich sogar noch, auf recht umständlichem Wege, die Seile für die Federung austauschen, ohne das der ganze Kleber wieder entfernt werden muss. Die Vorderradaufhängungen an sich lassen sich ohne weiteres natürlich nicht mehr ausbauen.

Auch habe ich vorne etwas weiter an der Verkleidung gearbeitet. Es ist doch überraschend, wie zeitaufwendig selbst das ist, wenn alles wirklich gut abgedichtet werden soll! :unsure:

IMG_20140502_172716.jpg IMG_20140502_203704.jpg IMG_20140502_203800.jpg IMG_20140502_203833.jpg IMG_20140502_203901.jpg IMG_20140502_203928.jpg IMG_20140502_204004.jpg

Einige Verkleidungsteile müssen insbesondere für Wartungsarbeiten aber auch für Gepäck jedoch wieder zu öffnen sein. Hierfür möchte ich möglichst wasserdichte Reißverschlüsse verwenden und diese an die Isomatten kleben. Erscheint mir besser als die äußerst umständlichen Magnetverschlüsse, welche ich wohl ohnehin nicht richtig dicht kriegen würde.

Das ist gar nicht so schwer zu ermitteln:
Den Gang einlegen, welchen du bei 20km/h mit deiner Vorzugstrittfrequenz von z.B. 90U/min fährst.
Dann an einem Haken einen Behälter/Becher an die Pedalachse/Pedale hängen. In waagrechter Kurbelarmstellung den Becher z.B. mit Schrauben solange auffüllen, bis sich die Kurbel in Bewegung setzt. Dann ist bei z.B. 170mm Kurbellänge und 1,5 Kilo angehängtem Gewicht der Leistungsverlust gleich
0,17*2*3,14 * 90/60 * 1,5*9,81 = 23,6 Watt.
Heute noch mit dem 500W Motor und abgeklemmten Controller getestet:

  • ca. 20km/h
  • Frequenz bei möglichst gleichmäßigem Kurbeln per Hand: 70U/min
  • Länge Kurbelarm (Abstand Pedalachsenmitten): 324mm -> Kurbelkreisradius: 162mm
  • Gewicht an Pedalachse*: 1,985kg
  • Motor Übersetzung: 39/17 ~ 2,3
*Da der Adapter für das Kettenblatt am Hinterrad etwas Höhenschlag hat variiert die Kettenspannug während jeder Umdrehung. Das scheint eine ganze Menge auszumachen, wobei ich die Kette auch recht straff gespannt hatte. Wohl einige 100Gramm, wobei obiger Wert für die schwächste Kettenspanung steht und ich keinen anderen ermitelt habe.
Durch einen neuen Adapter und/oder Kettenspanner erübrigt sich das hoffentlich ohnehin.

Daraus folgt:
0,324*3,14 * 70/60 * 1,985*9,81 ~ 23,1 Watt

Ich hatte eher noch schlimmeres erwartet.

Dann kaufe ich wohl den 1500W Motor, irgendwann muss ich ja in den sauren Apfel beißen.

LG,
Kundu
 

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Ich dachte eher daran aus genau diesem Grund die beiden Ritzel für die Ketten, welche zum Motor führen, auf die andere Motor-Seite zu machen. Damit wären dort dann nur zwei Ketten eng beieinander.
Natürlich! Diesen Freiheitsgrad hast du ja auch noch. Die Hebelkräfte an der Welle sind dann natürlich ungleich höher.
Ich hoffe, das ist verständlich. Z.b. Am Motor 16 und 22 und auf der Welle 22 und 16.
Klingt gut.
Die Ritzel passen nun, bei 3 der Adapter hat er das Gewinde sogar so lang gemacht, dass wohl sogar 2 Freilaufritzel raufpassen würden und der Innendurchmesser beträgt nur noch 30,1mm
Jetzt steigst du aber voll in den Maschinenbau ein (y)
Habe gestern auch erstmals nach 45 Jahren was drehen lassen - darauf habe ich aber fast ein Jahr gewartet :(
0,17*2*3,14 * 90/60 * 1,5*9,81 = 23,6 Watt

Daraus folgt:
0,324*3,14 * 70/60 * 1,985*9,81 ~ 23,1 Watt
Lag ich doch mit meiner Abschätzung gar nicht so weit daneben :whistle:
 
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Kundu

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Habe gestern auch erstmals nach 45 Jahren was drehen lassen - darauf habe ich aber fast ein Jahr gewartet :(
Was wars denn wenn ich fragen darf? :whistle:

Lag ich doch mit meiner Abschätzung gar nicht so weit daneben :whistle:
Ja! Kannst du vlt sogar genauso gut abschätzen, wieviel das mit dem ca. 4kg schwereren Motor wäre? :)
Geht der Wert in etwa linear mit der Geschwindigkeit einher?


Die Hebelkräfte an der Welle sind dann natürlich ungleich höher.
Aber bei 30mm Außendurchmesser und 5mm Wandstärke müsste das doch in Ordnug sein?

Ich hatte gestern in dem Moment nicht dran gedacht und einfach normale passende M10-er Schrauben für die Ritzeladapter gekauft. Auch der Typ von der Dreherei meinte, ein Loch ins Alu zu bohren würde reichen.
Du meintest jedoch, die Kräfte sollten nicht nur über die Gewindewandung übertragen werden.
Allerdings meintes du ja glaube ich auch, die Löcher müssten nicht ganz durchgehen. Reicht es, wenn ich die Schrauben unten einfach etwas rundschleife? Die Löcher in der Welle mache ich dann mit einem Kernbohrer?

Kundu
 

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Was wars denn wenn ich fragen darf? :whistle:
Eine Kugellageraufnahme in einem Zahnriemenritzel - mehr wird aber zunächst nicht verraten; vermutlich wird wieder ein Winterprojekt daraus.
Ja! Kannst du vlt sogar genauso gut abschätzen, wieviel das mit dem ca. 4kg schwereren Motor wäre? :)
Ich denke nicht viel höher.
Geht der Wert in etwa linear mit der Geschwindigkeit einher?
Der Versuch misst die Verluste im Kettentrieb + Motor.
Welche Geschwindigkeit meinst du - die der beiden Motore bei der gleichen Antriebslaufradgeschwindigkeit 20km/h?
Die Verluste sind leider um so höher je schneller er dreht. Welche Übersetzung hattest du jetzt 39:22?
In diesem Thread wurden Verluste im Direktläufer-Motor bei 25km/h im hohen einstelligen Wattbereich ermittelt.
Also würden 39/22 * 20/25 * 9W ~ 13W durch den Motor selbst entstehen. Blieben von den von dir gemessenen 23W 10W für die Ketten.
Wenn nun der Motor schneller dreht, würde ich die 13W entsprechend hochrechnen.
Aber es geht ja hier um die Reku-Richtung, da du den stromlosen Motor antreibst. Die Reku-Übersetzung willst du aber doch gar nicht so hoch machen - oder doch?
Aber bei 30mm Außendurchmesser und 5mm Wandstärke müsste das doch in Ordnug sein?
Darum geht es nicht. Wenn die Ketten nicht alle auf der gleichen Seite sind, entstehen viel größere Kräfte in der Wellenaufnahme, welche du in deine Bambuskonstruktion einleiten musst! Kannst du nicht beide Freilaufritzel plus das Festritzel zum Hinterrad auf nur einem Adapter anordnen? Dann ließen sich die Ketten so eng wie möglich betreiben.
Ich hatte gestern in dem Moment nicht dran gedacht und einfach normale passende M10-er Schrauben für die Ritzeladapter gekauft. Auch der Typ von der Dreherei meinte, ein Loch ins Alu zu bohren würde reichen.
Du meintest jedoch, die Kräfte sollten nicht nur über die Gewindewandung übertragen werden.
Allerdings meintes du ja glaube ich auch, die Löcher müssten nicht ganz durchgehen. Reicht es, wenn ich die Schrauben unten einfach etwas rundschleife? Die Löcher in der Welle mache ich dann mit einem Kernbohrer?
Ja. Nicht über die Gewindespitzen. Schraube mit Mutter-n ins Bohrfutter, einschalten, einmal mit der Feile drüber und das Gewinde ist so gut wie weg.
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Darum geht es nicht. Wenn die Ketten nicht alle auf der gleichen Seite sind, entstehen viel größere Kräfte in der Wellenaufnahme, welche du in deine Bambuskonstruktion einleiten musst! Kannst du nicht beide Freilaufritzel plus das Festritzel zum Hinterrad auf nur einem Adapter anordnen?
Wenn ich jetzt richtig überlege, wäre rein theoretisch überhaupt keine Lagerung der Zwischenwelle notwendig, wenn die Kette zum Hinterrad zwischen den beiden anderen Ketten läuft. Natürlich nur, wenn beide Ketten zum Motor ausreichend straff sind, dann können die Zwischenritzel nicht wegkippen. Wäre natürlich gewichtsoptimiert, wird aber wohl kaum funktionieren ohne Führung der Welle.

Natürlich wäre es auch ungünstig, da die eine Motorkette unnötig weit vom Motor entfernt wäre und ein zusätzliches Biegemoment auf das Schraubkranzgewinde ausübt. Ich frage mich sowieso, welches der beiden Ritzel das höhere Biegemoment überträgt, sprich welches näher am Motor sein sollte.
 

Kundu

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Kette an Scheibenbremsenaufnahme, LiFePo4 48V
vermutlich wird wieder ein Winterprojekt daraus.
Na dann hättest du ja auch noch ein halbes Jahr warten können! :ROFLMAO:

Ich denke nicht viel höher.
Wunderbar! :)

Welche Geschwindigkeit meinst du - die der beiden Motore bei der gleichen Antriebslaufradgeschwindigkeit 20km/h?
Die Verluste sind leider um so höher je schneller er dreht. Welche Übersetzung hattest du jetzt 39:22?
Wenn nun der Motor schneller dreht, würde ich die 13W entsprechend hochrechnen.
Aber es geht ja hier um die Reku-Richtung, da du den stromlosen Motor antreibst. Die Reku-Übersetzung willst du aber doch gar nicht so hoch machen - oder doch?
Genau, ich meinte eine höhere Motorgeschwindigkeit bei gleicher Antriebslaufradgeschwindigkeit. Jetzt habe ich 39:17.
Das müsste ich schon noch ändern. Zum einen um die höhere Motorgeschwindigkeit zu kompensieren, zum anderen um eine stärkere Bremswirkung zu erzielen.

Ja. Nicht über die Gewindespitzen. Schraube mit Mutter-n ins Bohrfutter, einschalten, einmal mit der Feile drüber und das Gewinde ist so gut wie weg.
Ok. Ich verstehe nur nicht, was du mit der Mutter meinst, den Schraubenkopf? Meine Bohrmaschine geht leider nur bis 10mm, müsste ich dann auswärts machen. Oder längere Schrauben kaufen, diese in der Mitte abschleifen und nacher abflexen.

Darum geht es nicht. Wenn die Ketten nicht alle auf der gleichen Seite sind, entstehen viel größere Kräfte in der Wellenaufnahme, welche du in deine Bambuskonstruktion einleiten musst! Kannst du nicht beide Freilaufritzel plus das Festritzel zum Hinterrad auf nur einem Adapter anordnen? Dann ließen sich die Ketten so eng wie möglich betreiben.
Eher nicht, wird knapp. Dafür bräuchte ich wohl einen noch längeren Adapter oder eben zwei aufeinander zeigende. Das Lösen der Freilaufritzel würde dadurch bestimmt nicht leichter werden. :confused:
Allerdings würde ich schon sehr gerne auf diese "manuelle Gangschaltung" setzten, das geht nur mit 3 Ritzeln am Motor. Notfalls dachte ich mit einem Ritzel an der Scheibenbremsenaufnahme, nun aber, viel besser, mit Schraubgewinde auf beiden Motorseiten. Habe gerade die Bestätigigung vom Motorhändler bekommen, dass das geht. (y):)
Dann muss ich die Bambuskonstruktion halt etwas massiver auslegen, bei der Motoraufnahme hat das ja auch geklappt!

Habs heute mal mit nem 46iger getestet, auch 48 dürften problemlos möglich sein.
Ich habe leider noch kein passendes Kettenblatt für 1/8" und 130mm Lochkreis gefunden, aus Stahl sowieso nicht. Angenommen ich finde es aber noch würde ich ein 50iger Kettenblatt verbauen.

Bislang dreht der Motor mit 420U/min je nach Akku-Ladung bis ca. 23km/h. Der neue wohl mit 470U/min. Dann bietet sich wohl folgende Ritzel-Kombination an:

39:17 jetzige Übersetzung
Ritzel auf Zwischenwelle: 14 Zähne
Kettenblatt: 50 Zähne

Reku:
(39÷17)÷((50÷14)÷(22÷20))×23km/h×(470÷420) ~ 18,2km/h

Bergantrieb:
(39÷17)÷((50÷14)÷(12÷24))×23km/h×(470÷420) ~ 8,3km/h

Die Antriebskette darf nicht schneller sein als die Reku-Kette, daher können die Ritzel nicht einfach vertauscht werden. Solange die Kette gleich lang bleibt dürfte das aber auch nicht nötig sein. (12+24)/2 = 18, daher:

Antrieb auf ebener Strecke mit manuellem Kettenumlegen:
(39÷17)÷((50÷14)÷(18÷18))×23km/h×(470÷420) ~ 16,5km/h

Unschön in Bezug auf Verschleiß und Polygon-Effekt aber wohl leider unvermeidlich sind das 14er Ritzel auf der Zwischenwelle und das 12er Motoritzel.

Etwas Spielraum wäre da noch, in dem ich auf der Zwischenwelle auch ein 13er oder 12er Ritzel verbauen könnte. Da dieses jedoch im Antriebs- und im Rekufall benutzt wird, erscheint mir diese Kombination bzgl. Verschleiss recht sinnvoll. Allerdings ist die Kette zum Motorrad auch deutlich länger als die Antriebsmotorkette.
Dazu käme der noch stärkere Polygoneffekt, wobei der Kettenspaner für die Kette zum Hinterrad ohnehin schon am schwierigsten zu realisieren ist.

Am Motor müsste damit definitiv kein Ritzel gegen abschrauben gesichert werden, auf der Zwischenwelle idealerweise nur das für die Kette zum Hinterrad.

Wenn nun der Motor schneller dreht, würde ich die 13W entsprechend hochrechnen.
1÷((39÷17)÷((50÷14)÷(22÷20)))×13W ~ 18,4W
Plus den 10W für die Ketten und das Hinterrad also 28,4W, wobei bei den 20km/h dann schon die Roll-Reku einsetzen würde.
Dazu kämen noch die weiteren Verluste durch den größeren Motor, durch die weitere Kette und durch die Kettenspanner. Alles zusammen hoffentlich immerhin unter 40W. :unsure:

Hast du noch ein bessere Idee oder meinst du, das ist gut so? Dann würde ich die entsprechenden Teile kaufen.


Ich frage mich sowieso, welches der beiden Ritzel das höhere Biegemoment überträgt, sprich welches näher am Motor sein sollte.
Ich vermute mal das Ritzel für den Motorantrieb, da dort der Motorstrom wahrscheinlich deutlich höher sein kann. Die Bremsreku ist ja leider nicht so stark, möglicherweise auf die Hälfte des Motorstroms begrenzt.
Aber hat sich ja wahrscheinlich ohnehin erledigt.

Wichtig wäre noch, wie ich die vier Ritzel für den Motorantrieb anordne. Das 18er sollte wohl näher am Motor sein?
Das wäre jedoch ungünstig, da es kein 12er Freilaufritzel gibt und ich nach einem Freilaufritzel kein starres mehr aufschrauben kann, da das Motorgewinde zu kurz ist.
Hätte ich jedoch am Motor zwei starre Ritzel und auf der Zwischenwelle zwei Freilaufritzel würde die Kette (etwas) schräg verlaufen, da die Freilaufritzel breiter sind. :confused:
Ich fürchte es führt kein Weg daran vorbei, das 12er Ritzel motornah und das 18er Freilaufritzel motorfern zu verbauen. :eek: Wie hoch mag die Gefahr sein, dass das Gewinde abreißt?

Kundu

Edit:
Es sieht so aus, als gibt es hier kein passendes Kettenblatt für 1/8" Ketten zu kaufen. Ginge ein "normales" Singlespeed-Kettenblatt für 3/32" Ketten auch?
Die Schaltröllchen für die Kettenspanner sind ja wohl auch für 3/32" Ketten.
 
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labella-baron

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Auf die Schnelle - muss weg.

Blick noch nicht so ganz durch.
Deine Übersetzungsrechnung mit /-Zeichen zwischen den Übersetzungen irritiert mich, da ich immer multipliziere - aber wird schon stimmen.
Dass der Reku-Motor-Strom geringer ist als der Antriebsstrom sehe ich noch nicht - vor allem im Roll-Reku-Fall ist er dies nicht. Dann wäre bei gleichen Stromwärmeverlusten das Motormoment das gleiche und demzufolge die Kettenzugkraft am größeren Ritzel geringer - also müsste das größere nach außen, entgegen dem was man gewohnt ist bzw. bei den Kettenblättern ist ja auch das größere außen.
 
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