Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Diskutiere Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland Ich hatte mal testweise ein kleines Modul das nicht lange hielt. Allerdings nicht vergleichbar...
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labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Das die Solarzellen bzw. Solarfolien durch die Erschütterung kaputt gehen, habe ich noch nie gehört.
Ich hatte mal testweise ein kleines Modul das nicht lange hielt. Allerdings nicht vergleichbar, da es anders aufgebaut war und die Befestigung auf Polycarbonat war.
Da wir ja wahrscheinlich auf 4 Räder setzen brauchen wir zumindest partiell eine Einzelradaufhängung mit Federung, damit nicht immer ein Rad in der Luft schwebt. Daher werden wir wahrscheinlich vorne zwei Federgabeln verwenden, die wir für die Lenkung miteinander verbinden.
Und dann noch eine kleine Ackermann-Lenkung ;)
Im Wiki hat ja torcman anhand des BionX sehr schön seine Messungen zur Rekuperation dokumentiert und schreibt bei nur ca. 25km/h Durchschnittsgeschndigkeit hat er bereits einen Rekuperationswirkungsgrad von 37%, obwohl er noch mechanisch gebremst hat und mutmaßt, dass dieser speziell bei einem aerodynamischeren Fahrzeug bei höherer Geschwindigkeit, die wir zweifelslos oft erreichen werden, wahrscheinlich noch höher wäre.
Wenn ihr verkleidet könnt ihr schon besser werden - soviel allerdings auch nicht, denn die zwei Gabeln und das Solardach sorgen schon für einges an Stirnfläche - ihr sitzt doch hoffentlich hintereinander.
Soweit ich weiß hat er allerdings nicht die Verlustleistung des Akkus selbst mit einberechnet. Wie hoch diese noch einmal ist, weiß ich nicht. Hat da wer Zahlen parat?
Dürfte gegenüber den sonstigen Verlusten zu vernachlässigen sein z.B. bei einer ganzen Reku-Stunde mit 10A und 0,3Ohm Innenwiderstand 10*10*0,3*1h = 30Wh
Die von Labella-Baron berechnete recht krasse Motorunterstützung von 750W hätten wir also nur für 8 Minuten.
Nicht Motor, 750W insgesamt - ein bisschen was sollt ihr ja auch noch tun; na ja im Grunde gleicht ihr bestenfalls die elektrischen Verluste aus, also kommt das mit den 750W wieder hin ;)
Bei 10km/h würden wir in 8 Minuten also gerade einmal 1,3km fahren. Bei 10% Steigung wären dies also nur/immerhin 130 Höhenmeter.

In der Ebene würden wir die Motoren dann gerne als normale Nabendynamos verwenden und vlt auch mal unter 10W dauerhaft Rekuperieren wollen. Habt ihr da Erfahrungen mit dem Wirkungsgrad, auch im Vergleich zu Nabendynamos?
Selbst der beste Nabendynamo (SON) kommt an einen Direktmotor nicht ran. Spielt aber heutezutage mit den LED-Lampen nicht mehr so eine große Rolle.
Wie sieht es mit dem Rollwiderstand von 2 leistungsfähigen und schweren Nabenmotoren ohne Freilauf im Leerlauf aus?
siehe Schleppermärchen!
Sorge machen mir aber Beiträge von euch wie "Alle haben jeweils mehrere Nabenmotoren dabei 'verbraucht'".
Ich hätte gedacht/gehofft, wenn die Motoren ausreichend dimensioniert sind, nicht wie hier im Forum oft von den kleinen 250W Dingern beschrieben, dass diese dann auch haltbar sind.
Muss man nochmal nachlesen, ob das auch Direktmotore waren.
Das mit der Bremsleistung von 1200W verstehe ich nicht. Die verheizte Energie muss doch zur Bremsleistung (also das was wir dann nicht mechanisch bremsen) dazugerechnet werden, oder nicht? Von was für Motoren gehst du jetzt aus?
Von Direktmotoren - ja, ok da habe ich nicht aufgepasst: 1600W mechanische Bremsleistung im Beispiel.
Ich dachte bei 2 x 1,5kW Motoren haben wir ganz simpel 3kW Bremsleistung + evtl. sogar mehr durch Überlast, die ich so allerdings keinesfalls mit einkalkulieren würde. Wieviel davon dann im Akku landet ist natürlich die spannende Frage. Außerdem stellt sich wie gesagt die Frage, ob 3kW Bremsleistung bis auf wenige Ausnahmen ausreichend sind.
Mach dich frei von Nennspannung, Nennleistung, Nennstrom etc. Das sind Begriffe die auf Grund eines Versorgungsnetzes geprägt sind - schon eine einigermaßen konstante Nennspannung gibt es bei uns nicht. Und die genannte Leistung (engl. Rated Power) hat auch keine Bedeutung, weil sie ständig mit den Fahrwiderständen variiert; über welche Zeitdauer usw. usf.
 
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cephalotus

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Wenn man das Risiko scheut bleibt man am besten zuhause. Dort streben dann auch die meisten Leute.

Das projekt selbst erscheint mir optmistisch. Es ist ein uneprobtes Fahrzeug in einem unüblichen Design mt eegntlich viel zu hohem Gewicht für Fahrradtechnik, das dann mit Elektronik versehen wird, mit der Ihr ebenfalls keine Erfahrung habt und ohne deren Unterstützung Ihr vermutlich Probleme bekommen werdet.
Ich bin ein Freund von verrpückten Sachen, aber ein Scheitern würde ich hier schon als den wahrscheinlichsten Fall ansehen.

Bzgl Reku könnt hr Euch ja am Twike orientieren. Hat nen 3kW Motor, wiegt auch irgendwas um die 200kg und hat 2 Sitzplätze und Pedale.

Wenn man in den Bergen mit Tretkraft vorwärts kommen will, dann braucht es wenig Gewicht oder sehr viel Geduld. Ein 4-rad mit 270kg kann man zur Not auch 5 Stunden lang mit 3 km/h hoch kurbeln, dann ist man eben 15km weit gekommen.
Ich denke, so sollte man das kalkuieren, alles andere ist dann eben ein Bonus. gut zu haben, aber nicht zuverlässig damit zu rechnen.

Wenn Du es schaffst , zwe PV Modula mit je ca. 1,2m² und je ca. 200W (je 15kg) auf dem Dach unterzubekommen, dann stehen Dir an einem sonnigen Tag nochmal rund 2kWh zur Verfügung, also Eure Tretleistung verdoppelt. Aber eben nur am sonnigen Tag und nur, wenn Du die wirklich unterbringst und das Mehrgewicht ist auch nicht ohne. Folienzellen sind dünner und leichter, haben aber meist weniger Leistung pro Fläche als die Standardmodule in Glas.

Ob die Module das mitmachen muss man vorher eben testen. Ich würde die etwas gedämpft aufhängen, falls möglich.

Oder man macht ein Anhängerkonzept, das ist für Solarmodule eigentlich optimal, da man dann viel Fläche zusammen bekommt. Irgendwo ist dann aber der Schnttpunkt im projekt, ab da die E-technik soviel Geld und Gewicht braucht und soviel Leistung bereit stellen soll, dass sie dann auch zwangsweise erforderlich wird.

Ein anderer Ansatz wäre der, nur einen kleinen Motor einzubauen und einen kleinen Akku und ein kleines Solarmodul. Motor und Solar laden dann den akku primär für Eure Geräte und wenn mal was übrig ist, dann nimmt man eben den Motor mal für eine Steigung mit dazu. dazu braucht es dann aber ein Gefährt, dass man zwingend ganz ohne Motor fahren kann.

So würde ich das machen und dabei vor allem das Systemgewicht optimieren, soweit eben möglich.

mfg
 
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Pedaltotal

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Also ich wollte auf keinen Fall sagen tu es nicht - nur: macht vorher klar dass ihr ganz exakt wisst, was ihr tut.

Zu dem Fahrzeug:

-der Bambusrahmen bietet schon materialbedingt einen gewissen Federkomfort
-für ein geländegängiges Fahrzeug keine Einzelradaufhängung, meine Empfehlung : eine gefederte Starrachse in Kombination mit einem ungefedertem Räderpaar erlaubt schon eine gewisse Verschränkung der Achsen im Gelände
-Federung über Blattfederstahlpakete von denen man einfach Elemente zu oder wegnehmen kann
-Motoren: Angetriebene Vorderäder über ein Kettengetriebenen Motor je Vorderrad. Ist einfacher zu reparieren/ersetzen und thermisch günstiger
-Räder gegabelte Halterungen, keine einseitigen Naben, unbedingt solide Allerweltstechnik verwenden
-Befestigungstechnik, Verbundtechnik des Bambusrahmens untereinander/der Anbauteile an Prototypen zB mit einer Rüttelplatte testen

(Den Hinweis, dass für die gefährlicheren Gegenden das Velomobil vielleicht mit einer Bordkanone ausgestattet werden sollte, konnte ich mir gottseidank verkneifen, aber -mann- es lag mir die ganze Zeit auf der Zunge :-D )
 
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labella-baron

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Zu dem Fahrzeug:

-der Bambusrahmen bietet schon materialbedingt einen gewissen Federkomfort
-für ein geländegängiges Fahrzeug keine Einzelradaufhängung, meine Empfehlung : eine gefederte Starrachse in Kombination mit einem ungefedertem Räderpaar erlaubt schon eine gewisse Verschränkung der Achsen im Gelände
- (...)
Lenkung vermisse ich noch.
 
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Pedaltotal

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Lenkung vermisse ich noch.

wurde doch schon gesagt: "Eine kleine Ackermann Lenkung"

Er wohnt in China. Dort gibt es diese billigen 250 ccm Quads. Da kann er vor Ort in die Ersatzteilkiste greifen.

Wenn er sich an meinen Vorschlag hält und beidseitig aufgehängte Naben verwendet, ergibt sich daraus eine aus zwei Fahrradgabeln aufgebaute Lenkung. Dadurch könnte der Achskörper sehr hoch aufgehängt werden und gleichzeitig als Trägerelement für Lenkung, Windschutzscheibe, und Solarzellendach dienen, sowie eine Art Sips-Element zur seitlichen Versteifung bilden.

Bin gespannt für was er sich entscheidet.

Für ein Velomobil ist eine aus zwei Vorderrädern aufgebaute Lenkung wegen der Vorspur immer etwas Kräftezehrend. Oder die Lenkung wird bei einem 0 Grad Versatz ab 30 km/h flatterig. Aber seine Vorgabe war ja ein Vierrad.
 
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Pedaltotal

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Noch ein paar ganz praktische Überlegungen:

Zur Sicherheit: Bambus bricht scharfkantig. Vielleicht eine kräftige Transparentfolie rüber? Oder wiederspricht das dem grünen Gedanken?

Grüner Gedanke: Es ist schon passiert dass scheinbar tote Bambuszäune plötzlich grüne Triebe entwickelten. Du brauchst also abgelagerten, dampfbehandelten und versiegelten Bambus. Also keiner frisch vom Bauern.

Möglicherweise brauchst Du auch frischen aus dem Du Formteile biegst, welche Du dann ofentrocknen und versiegeln musst. Hast Du hierfür einen Bambusmeister an der Hand? Mit diesen Teilen würde ich anfangen. Eisen ist schnell geschmiedet aber Bambus ist Naturmaterial und braucht seine Zeit.

Qie stellst Du Dir eigentlich die Sitzschalen vor? Rattangeflecht auf Bampustriebe-Basis? Dein Allerwertester mus 12000 km inkl Schlaglochpisten auf dieser Konstruktion aushalten. Ich würde diese Sitzschalen vorab bauen und zB als Fernsehsessel testen und einen Hometrainer ohne Gestell davor stellen. Auf die weise kannst Du auch den idealen Abstand/höhe Sitzfläche zu Pedalachse austesten.
 
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Michael.HH

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Mann, nun mal langssam! Schau Dir mal ein Altenheim an, wie es da zugeht. Ich war mehrere Jahre in Afrika und Asien, auch Somalia, Uganda und Nigeria. Und ich lebe noch, vielleicht sogar besser als viele Altersgenossen.
Ein Altenheim mit den Zuständen in Somalia zu vergleichen ist hoffentlich nur ein Witz. Ich würde nicht auf die Idee kommen, meine Reisen aus den 70ern heute zu wiederholen. Da war es in Nicaragua zu Revolutionszeiten ja beschaulicher als heute an jedem x-beliebigen Tag in Somalia oder Uganda. Überfallen am hellichten Tag wurde ich nirgendwo, abgesehen von Neapel. Aber das war eben die pure Dämlichkeit, ein simpler Vorcheck hätte das verhindert. Es gibt auch in Europa NO-GO-Areas.

In Nicaragua war ich natürlich nicht. Der Bus fuhr nicht mehr...
 
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Kundu

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Lenkung vermisse ich noch.
Du bist aber auch pingelig ;)
Also Spaß bei Seite, ja, wird wohl die besagte Ackermann Lenkung.

für ein geländegängiges Fahrzeug keine Einzelradaufhängung, meine Empfehlung
Wieso? Nicht eig. gerade da?

Mit wie vielen Sonnenstunden täglich rechnet ihr so? Es soll ja immerhin eure Hauptenergiequelle werden.
Nein, definitiv nicht, das ist immernoch unsere Nahrung in Form von chemischer Energie.
Die Solarenergie ist nur als zusätzlicher "Komfortfaktor" für eine von Zeit zu Zeit mäßige Tretunterstützung gedacht. Alles mehr ist unrealistisch.
Wir haben uns noch nicht mit sämtlichen Klimadiagrammen beschäftigt, was die Sonenstunden sowie die Intensität betrifft. Wie gesagt, wir sind noch am Anfang.

und wenn man 2 Höhenkilometer den Berg herunter fährt, ist selbst ein entladener Akku auch irgendwann voll
Ja, aber wann passiert das schon? Wahrscheinlich nicht ein einziges Mal am Stück auf der gesamten Strecke. Aber klar, wenn wir den Akku tatsächlich mit 4C laden würden, wäre er nach einer 4tel Stunde voll. Ihn vorher leer zu fahren um auf den Berg zu kommen dürfte aber keine große Schwierigkeit darstellen.
In einer 4tel Stunde mit nem Schnitt von 30km/h kämen wir immerhin 7,5km weit. Wahrscheinlich fahren wir aber schneller und oftmals geht es auch zwischendurch wieder etwas hoch. Dürfte also für die meisten Fälle kein Problem darstellen.

"Edit: Die von l. berechnete Motorunterstützung geht wohl von 750 Watt verlustlos, also beim Hochfahren mindestens 750 W mechanisch auf die Straße aus (Luftwiderstand und reibung außen vor)! Bei 10 km/h hat so ein Antrieb mit Nabenmotor aber einen Wirkungsgrad von Weit unter 70%. "
Ok, das hatte ich dann falsch verstanden. Wenn die Motoren nur einen Wirkungsgrad von 25% Bergauf hätten, bei max 10km/h wäre das wohl das k.o. Kriterium. Ist es wirklich so?


Auch wenn ihr uns vlt alle für verrückt erklären werdet: Nein, wir werden nebeneinander sitzen. Auch wenn es aerodynamischer und möglicherweise auch sicherer wäre, ein halbes Jahr hintereinander ist uns einfach zu blöd.
Kommt "noch schlimmer": wir wollen das Gefährt auch so bauen, dass wir die Liegesitze zum schlafen komplett in die waagerechte klappen können.
Dadurch wird das Fahrzeug natürlich wahrscheinlich relativ lang, was auf der positiven Seite wieder etwas mehr Fläche für die Solarzellen bedeutet.

Wenn Du es schaffst , zwe PV Modula mit je ca. 1,2m² und je ca. 200W (je 15kg) auf dem Dach unterzubekommen, dann stehen Dir an einem sonnigen Tag nochmal rund 2kWh zur Verfügung, also Eure Tretleistung verdoppelt.
Das ist wohl dennoch zu optimistisch fürchte ich. Wir rechnen mit 2-3m² Solarfolien mit einer Spitzenleistung unter optimalen in der Praxis wahrscheinlich nie erreichbaren 100W/m². Dafür wiegen diese dann auch "nur" ca. 2,5kg/m².
Den Hinweis auf die Aerodynamik in Bezug auf das "Solardach" verstehe ich nicht. Wir dachten eher, die Solarfolien an dieser Stelle statt einer anderen, also als Verkleidung zu verbauen, um somit noch etwas Masse einzusparen.
Die restliche Verkleidung wird natürlich nicht gerade professioneller, wir werden hier definitiv keine GFK oder Carbon Verkleidungen herstellen sondern vielmehr auf das äußere Gerippe gestückelt auftragen, was wir finden können.

Ein Anhänger kommt gar nicht in Frage, da das Velomobil ja genau für diese Reise gebaut wird und wir es dann auch einfach größer bauen könnten. 4 Räder sind schließlich eig. schon 2 zu viel!

Ein anderer Ansatz wäre der, nur einen kleinen Motor einzubauen und einen kleinen Akku und ein kleines Solarmodul. Motor und Solar laden dann den akku primär für Eure Geräte und wenn mal was übrig ist, dann nimmt man eben den Motor mal für eine Steigung mit dazu.
Nun, dann hätten wir aber doch auch das Problem der Rekuperation, außerdem noch die große Frage, wie wir einen Motor bei 4 Rädern symmetrisch unterbringen.

Statt einer Bordkanone dachten wir ehrlich gesagt eher an eine gigantische Schiffshupe um den extrem nervenden dauerhupenden chinesischen Autofahrern endlich mal etwas entgegen setzten zu können :) Dafür würden wir im Zweifel vlt sogar doch einen Anhänger in Kauf nehmen ;)

Was den Rahmen, die Materialkunde und die Sitze anbelangt sind wir auch noch eher in den Anfängen. Das wir diesen hier nicht frisch ernten und dann gleich verwenden werden ist aber klar. Speziell Behandlung und Verbindung sind noch unklar. Alles in Arbeit ;) Trotzdem schon einmal vielen Dank für die Anregungen! :)

@labella-baron: Vielen Dank für deine Messungen: Auch wenn deine Intention scheinbar eher das Gegenteil ist: Wenn wir zwei, noch dazu größere Motoren verbauen würden, müssten wir wahrscheinlich mit über 20W Verlustleistung rechnen, macht sich natürlich schon bemerkbar. Alternative sind aber natürlich keine einfachen Naben sondern zwei Nabendynamos.

Puh, ich hoffe ich habe nichts übesehen. Echt super eure ganzen Tipps und Anregungen!

LG,
Kundu

P.S.: Ich habe den Solarzellenlink gerade noch einmal getestet, ging, sogar mit Bildern ;). Vlt einfach etwas später nochmal probieren..
 
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Pedaltotal

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Schau unter "Verschränkung" nach dann weiss Du warum im Geländebetrieb Starrachsen von Vorteil sind. Spreche mal im Landyforum die Leute nach praktischem Wissen an.

Einzelradaufhängung ist was für Sandbuggies. Nur im Militär findet die Einzelradaufhängung gerne Verwendung und zwar in Kommando oder Meldewagen (Beispiel: VW Iltis) für sehr leichtes Gelände. Ich weiss dass Ihr nicht durch das Gelände wollt aber ihr solltet auch auf schwierige Kurzpassagen vorbereitet sein.

Sitzt ihr nebeneinander ist das Fahrzeug breiter und eine Einzelradaufhängung noch ungeeigneter.
 
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Üps

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Ich kenne jemanden, der einige Jahre durch die Welt gereist ist. Unter anderem mit dem PKW durch Afrika. Seine Meinung: Es gibt erhebliche Probleme mit dem Zoll und den religiösen Gepflogenheiten. Wenn das Bild auf dem Reisepass religiösen Gefühlen widerspricht, kann der durchaus zerrissen werden. Für den PKW wäre Zoll zu zahlen, der bei der Ausreise natürlich nicht zurück erstattet wird, weil gerade zufällig kein Geld da ist usw. Ihr solltet erst einmal die rechtliche Situation und die Ein/Ausfurbestimmungen gründlichst klären, bevor ihr mit Netbook und Elektronik durch mehrere Länder reist.
 
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Kundu

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Hallo,

@Üps: Danke für den Hinweis. Ist notiert und wird bei Gegebenheit genauer recherchiert. Ich habe allerdings zumindest schon Reiseberichte gelesen bei denen Sachen wie Kameras kein Problem darstellten.

@Pedaltotal:
Habe ich das also richtig verstanden, dass du für die Vorderräder folgendes Konzept empfiehlst?
Beide Räder werden in gewöhnlichen, ungefederten Fahrradgabeln befestigt. Diese Gabeln wiederum werden oberhalb der Räder mit dem starren Achskörper verbunden und über Spurhebel und -Stange wahrscheinlich über zwei sich kreuzende Seilzüge mit einem unter dem Sitz befindlichen Lenker gelenkt werden.
Auf dem Achskörper befinden sich dann die von dir genannten Blattfedern und darauf eine weitere Stange, an der dann das gesamte Fahrzeug gefedert befestigt ist?

Führt das nicht zu Problemen, wenn der Lenker befestigt ist, die Seilzüge jedoch an den ungefederten Spurhebeln ansetzen?

Noch habe ich leider auf die Schnelle keine schöne Erklärung gefunden, wieso die Einzelradaufhängung für die mir noch etwas mysteriöse Verschänkung so schlecht ist. Nur, dass es so ist.
Ich muss wohl bei Gelegenheit auch in Hinblick darauf genauer im Nachbarforum recherchieren.

Ich hatte an ein ähnliches, allerdings denke ich mal einfacheres Konzept gedacht:
Im Prinzip alles gleich, nur dass der Rahmen gleich an den Achskörper befestigt ist und dafür Federgabeln verbaut werden. Aber das wäre dann ja wohl die unpassende Einzelradaufhängung.

Für die angetriebene Hinterradachse dachte ich an eine durchgehende Achse, auf der dann mit Spiral- oder Blattfedern der Rahmen aufsetzt. Wenn die Kette etwas durchhängen würde, so hoffe ich, stellt die Überbrückung von gefedertem Zahnkranz zu ungefederten Rizeln hoffentlich kein Problem dar.

Wenn ich das richtig verstanden habe, empfielst du allerdings auch hier klassische, ungefederte (Vorderrad-)Gabeln und setzt nur auf die Rahmenfederung des Bambus?
Wie erfolgt dann der Antrieb auf beide Räder?

So, jetzt mach ich erstmal noch kurz ne Spritztour mit dem normalen Fahrrad in der letzten Abendsonne.

LG,
Kundu
 
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labella-baron

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Ok, das hatte ich dann falsch verstanden. Wenn die Motoren nur einen Wirkungsgrad von 25% Bergauf hätten, bei max 10km/h wäre das wohl das k.o. Kriterium. Ist es wirklich so?
Das ist alles eine Frage der Abstimmung von Motordrehzahl pro Volt, Akkuspannung (die Ladespannung eines 48V-Akku geht übrigens locker bis 60V) des Windwiderstands und des Reku-Modus / Einstellung des Controllers. Teilweise sind die Forderungen gegenläufig. Für die Bergauffahrt wäre es nützlich, wenn er bei 10km/h mit einer Drehzahl von ca. 2/3 der Leerlaufdrehzahl drehen könnte. Dann wird aber bergab bei 30km/h die erzeugte Spannung das doppelte der Akku-Spannung betragen. Es gibt vermutlich Controller, welche die Spannung für den Akku dann herabsetzen könnten - ob aber im Pedelec-Bereich? Meines Erachtens geht sogar BionX den einfacheren Weg und legt das System so aus, dass normalerweise bei Abfahrgeschwindigkeiten die Akkuspannung nicht überschritten wird.

Die optimale Abfahrgeschwindigkeit hängt dann wesentlich von eurem Windwiderstand ab. Ein Normalradler steckt bereits bei 25km/h ca. 80% seiner Energie in die Luftverwirbelung. Je schneller ihr Abfahrt, desto weniger Energie steht zur Verfügung, aber wenn ihr zu langsam abfahrt, wird zuviel Energie im Motor verheizt und gelangt auch nicht in den Akku.

Von daher finde ich es schade, dass ihr nebeneinder sitzen wollt - vermutlich auch noch in Aufrechtposition und nicht als Liegeradler und wie wird das Dach? - Ich sehe da schwarz für einen niedrigen Windwiderstandswert!
 
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didi28

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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Also ich denke mal, es will hier niemand so ganz offen sagen, weil man ja grundsätzlich mit so einem ausgefallenen Vorhaben Sympathie hat, aber ich kann es jedenfalls nicht mit ansehen, wie sich die Jungs in ihr sehr wahrscheinliches Unglück stürzen, ohne es zumindest vorher gewusst zu haben. :cool:

Eine in dieser Form gebastelte Bambus-Karre als vierrädriges Fahrrad mit ein bisschen solarrekugespeister motorischer Trethilfe wird auf so einer Langstreckentour zu einer Folterkiste, die Wahrscheinlichkeit, dass da Mensch und Technik durchhalten, ist jedenfalls extrem gering.

Wer schon mal einen Tag lang mit einem normalen Fahrrad gegen ordentlich Gegenwind gefahren ist, der weiß, wie frustrierend das ist. Nach einem Anstieg kommt ja wenigstens meistens eine Abfahrt ...

Mit einer fahrenden Schrankwand kann man bei Gegenwind jedenfalls einpacken. Ihr wollt also wirklich nebeneinander in so einer Kiste herumtreten, wenigstens aber möglichst flach liegend?

Ihr habt nun mal offensichtlich leider von Elektrotechnik noch von Leichtfahrzeugbau noch von Langstrecken-Fahrradreisen keine Ahnung und wenn ihr nicht noch eine extreme Lernkurve entwickelt, dann lasst es lieber.

Möglichst geringer Luftwiderstand und möglichst geringes Gewicht sollten jedenfalls ganz oben in eurem Lastenheft stehen.
 
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Michael.HH

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Also ich denke mal, es will hier niemand so ganz offen sagen, ...
Niemand ??.:D...da gebe ich meinen Senf dazu, schon damit sie sich dran erinnern, wenn sie in der Grütze stecken. Andererseits, wenn ich bedenke, was ich so hanebüchenes gemacht habe...
Inzwischen vermute ich, das mehr dahintersteckt als nur eine sportliche Herausforderung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Schlagzeilen zu machen. Durch aussergewöhnliche sportliche Leistung, irrwitzige Gefährte oder schlichtweg durch spektakuläres Scheitern...:rolleyes:


Sie sollten nur aufpassen, das sie sich diesen Darwin-Preis nicht einhandeln.
 
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Kundu

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Na jetzt macht aber mal halblang.
Konstruktive Kritik und auch berechtigte Skepsis lese ich ja wirklich gerne, aber woher nehmt ihr bitte das ach so Offensichtliche, ob wir nun von Langstrecken-Fahrradreisen eine Ahnung haben oder nicht? Auch geht es hierbei nicht um irgendwelche Schlagzeilen sondern in erster Linie um unsere persönliche Erfahrung.
Ich will mich gerade als Neuling hier nun wirklich nicht beklagen, aber das hilft doch niemandem weiter..

Und was wir nicht wissen, können wir ja noch lernen; ist schließlich auch der Grund weswegen ich mich hier angemeldet habe. ;)

@Labella-Baron: Doch, natürllich wird das ein Liegerad. Hatte ich wohl nicht geschrieben, ich dachte das wäre mit der Verwendung des Wortes "Velomobil" klar. Hintereinander kommt aber beim besten Willen nicht in Frage.
Aus bereits erwähnten Gründen haben wir uns von der Idee eines dreirädrigen Gefährts weitgehend verabschiedet, auch wenn eine Tropfenform bestimmt aerodynamischer und auch besser bei Seitenweind wäre.

Um euch zu beruhigen: Für den Fall, ich bin jedoch überzeugt davon, dass er nicht eintreten wird, dass wir es nicht zustande bringen sollten, würden wir natürlich mit normalen Fahrrädern wie im Übrigen ursprünglich angedacht fahren.

Um zum Thema zurück zu kommen: Eig. sollte es hier darum gehen, ob bzw. wie wir dass Ding für Rekuperation motorisieren. Dass dabei die Zuverlässigkeit natürlich hohe Priorität hat ist klar.
Es wäre zwar nicht schön, wenn allerdings klar wäre, dass es sich wirklich nicht empfielt, würden wir natürlich drauf verzichten, und nur zwei Nabendynamos und eine kleinere Solarzelle einbauen.

LG,
Kundu

Edit:
Weitere Alternative wäre natürlich dennoch an 2-3m² Solarzellen festzuhalten, damit auf einfachere Weise in erster Linie für die Bordelektronik deutlich leichtere Akkus (Dann wahrscheinlich auch keine LiFePo4's) langsam zu laden und für den 1. Extremfall auf lange Zeit überhaupt gar keine Sonne zu haben zwei kleine zuschaltbare klassische Dynamos von z.B. B+M zu haben und für den anderen Extremfall von sehr langer intensiver Sonneneinstrahlung einen kleinen max. 250W Motor per Kette zuzuschalten.
Dadurch hätten wir im Normalfall keinerlei zusätzliche Verlustleistung und nur wenig zusätzliche Masse.
 
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Üps

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@Labella-Baron: Doch, natürllich wird das ein Liegerad. Hatte ich wohl nicht geschrieben, ich dachte das wäre mit der Verwendung des Wortes "Velomobil" klar.
Woher denn?

http://www.velomobile.de/D/Hersteller/Velomobil-Typen/velomobil-typen.html

Übrigens ist mein Bekannter auch der Auffassung, dass gute Material- und Schweißkenntnisse, sowie ausführlichste Stabilitätstests und Berechnungen zum Herstellen eines Bambusgefährts essentiell wären. Bambus ließe sich nur auf bestimmte Arten gut verbinden und ihr seid auf ein entsprechendes Stahl- oder Alugerüst angewiesen. Daher glaube ich persönlich, dass ihr nicht mit so einem Ding los fahren werdet, weil ihr die Konstruktion nicht zusammen bekommt. Und wenn, dann werdet ihr feststellen, dass ihr so eine 250 Kilo-Schrankwand weder den Berg herauf, noch gegen den Wind gestämmt bekommt. Die vielen Luftverwirbelungen am Bambus werden ihr übriges tun.
 
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Kundu

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Naja, warten wirs mal ab, wie sich unsere Planungen entwickeln.

Da ja die Frage mehrfach aufkam: kurzes Update zu Solarenergie und Sonnenstunden.

Ich habe das ganze gerademal anhand von 6 Klimadiagrammen
(Kunming, Urumqi, Uralsk, Kiew, Warschau, Berlin) überschlagen, jeweils in Verbindung mit dem Zeitpunkt wenn wir dort sind, in der primitiven Annahme wir fahren jeden Tag exakt gleich viel.

Ich bin ehrlich gesagt positiv erstaunt vom Ergebnis, das besagt, dass während der ganzen mit 180 Tagen veranschlagten Fahrt bei einem durchschnittlichen Jahr mit 1660 Sonnenstunden zu rechnen wäre, also 9,2 pro tag! In Kunming scheint eben im "Winter" die meiste Sonne, während sich dies weiter im Norden zum Gegenteil umkehrt.

Was daraus natürlich nicht hervorgeht, ist mit welcher Intensität die Sonne dann scheint. Klar ist nur, dass es mind. 120W/m² sind, da dies der Grenzwert für die Erfassung ist.

Unter der willkürlichen Annahme, dass die Sonne mit einer Intensität von 500W/m² (waagerechte Fläche) scheint und die Solarzellen einen Wirkungsgrad von 10% haben, ergibt sich also pro Tag im Schnitt:

bei 2m² also 100W
100*9,2 = 920 Wattstunden
bei 3 m² dementsprechend
150*9,2 = 1380 Wattstunden

Dabei ist allerdings noch vernachlässigt, dass wir uns einen Teil der Zeit natürlich im Schatten (in erster Linie Wald und Berghang) befinden werden und dass die gesamte Elektronik, die sich hinter der Solarzelle befindet natürlich noch bedeutende Wirkungsgradverluste aufweisen wird.

Wenn wir also einfach mal davon ausgehen, 8 Stunden am Tag zu fahren, müssten wir demzufolge die meiste Solarenergie nicht in Akkus puffern. Würden wir also mit sämtlichen Verlusten (Schatten, Spannungswandler, etwas Akkuspeicherung, Motor (an Kette, daher wahrscheinlich effizienter als Nabenmotor) einach mal wieder willkürlich von einem Wirkungsgrad von 30% ausgehen, hätten wir bei 3 m² immerhin eine Tretunterstützung von 1380Wh * 0,3 / 8h =~52W.

Natürlich sind alle Annahmen sehr gewagt und auch die Schätzung der Sonnenstunden sehr grob. Dennoch gibt das schon einmal einen Einblick auf die Größenordnung, mit der hier gerechnet werden könnte.

LG,
Kundu
 
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AW: Mit dem Bambusmobil von China nach Deutschland

Wenn wir also einfach mal davon ausgehen, 8 Stunden am Tag zu fahren, müssten wir demzufolge die meiste Solarenergie nicht in Akkus puffern. Würden wir also mit sämtlichen Verlusten (Schatten, Spannungswandler, etwas Akkuspeicherung, Motor (an Kette, daher wahrscheinlich effizienter als Nabenmotor) einach mal wieder willkürlich von einem Wirkungsgrad von 30% ausgehen, hätten wir bei 3 m² immerhin eine Tretunterstützung von 1380Wh * 0,3 / 8h =~52W.
Was wiegen denn diese Module denn so? Die 0,5kg kann ich nicht so recht glauben - die würden ja dann sogar schwimmen. Die hier wiegen 1,5kg. Und müssen die nicht auf eine feste Unterlage aufgebracht werden?

Von deinen 52W darfst du bei 25km/h pro 10kg mehr 5W für zusätzlichen Rollwiderstand abziehen - halbwegs vernünftige Straßen vorausgesetzt.
Sorry :rolleyes:
 
dieselwiesel

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wieder willkürlich von einem Wirkungsgrad von 30% ausgehen, hätten wir bei 3 m² immerhin eine Tretunterstützung von 1380Wh * 0,3 / 8h =~52W.
Also mit ca. 350Wh elektrisch kann ich 5 Stunden unterwegs sein, wobei ich große Teile der Zeit vom Rad abgestiegen bin und ein wenig umher laufe. Bleiben vielleicht 3 Stunden echte Fahrzeit. Das sind insgesamt ca. 40 Kilometer. Wie viele Höhenmeter genau kann ich nicht sagen, weil ich noch keine Tracks aufgezeichnet habe, als ich den Akku testweise leer gefahren bin. Ich schätze um die 300 könnten es sein, mindestens jedoch 200. Systemgewicht 100-105 kg, selbst getreten vielleicht um die 150 Wattstunden.

Macht also sehr grob 500 Wh für 40km mit Stop and go + 300 Hm bei 100 kg und aufrechter Sitzposition, so ganz grob geschätzt. Allerdings ohne Schrankwand! ;)
 
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