Mercedes EQXX - 10kWh/100km

Diskutiere Mercedes EQXX - 10kWh/100km im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Die wiegen angeblich beide exakt gleich viel: 2,585t. Das sind fast 1,5x so viel wie dein id.3. Klar hat das einen Effekt. Ich weiss nicht wie...
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schmadde

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Nur zur Info, unser id3 wiegt auch 1,8t. Die anderen beiden werden aber eher 2,5t wiegen.
Die wiegen angeblich beide exakt gleich viel: 2,585t. Das sind fast 1,5x so viel wie dein id.3.
Das Gewicht hat beim E-AUTO allerdings nicht so einen großen Effekt.
Klar hat das einen Effekt. Ich weiss nicht wie hoch die Effizienz bei Reku bei diesen Ungetümen ist, schätze aber so max. 60%. Und man wird auch öfter mal mechanisch bremsen müssen. Da kommt schon was zusammen

Wenn du im id3 nur Kurzstrecke im Winter fährst, wird der Verbrauch schnell auf über 30kwh steigen. Den kalten Innenraum hochzuheizen kostet halt Energie. So ein Test ist aber wenig aussagekräftig.
Warum ist das nicht aussagekräftig? Der Typ hat das Auto halt einfach so genutzt wie er jedes andere auch nutzen würde. Und wie die meisten anderen Menschen es auch nutzen würden. Da kommt dann nunmal so ein Verbrauch raus. Man hört ja auch hier im Forum wie doll das ist ein E-Auto Vorklimatisieren zu lassen - nicht nur Standheizung sondern so gar Standklima. O.k. geht nur bei Laternenparkern auf die Reichweite, aber Strom verbraucht es dennoch.

Ich finde hingegen das rumschleichen mit 110 auf der Autobahn in Skimontur und abgeschalteter Heizung wenig aussagekräftig. Wer ausser ein paar Youtube-Freaks nutzt ein Auto so? Ich muss mich schon immer zammreissen dass ich mich auf 130 beschränke, ich fand eine Reisegeschwindigkeit von 160-180km/h wesentlich entspannter und weniger ermüdend.

Man könnte damit eventuell die effiziens der Heizung ermitteln. Man müsste dazu aber jede aufheizphase loggen. Ne da sind mir die Werte von AMS (Auto Motor Sport) lieber. Im Kurzstreckenbetrieb ist die Reichweite eh egal. Auf der AB wird es interessant und da spielt die Aufheizphase keine Rolle, sondern die Fahrwiderstände.
Die Werte von AMS waren aber doch konstante Geschwindigkeit, Das ist unrealistisch. Man hat auf der Autobahn jede Menge Beschleunigungs- und Abbremsvorgänge drin und bei jeder Fahrt über nichttriviale Distanzen auch Überland- und Stadtanteile sowie Stau - und im Winter läuft da halt auch ne Heizung.
 
flavor82

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Ich muss mich schon immer zammreissen dass ich mich auf 130 beschränke, ich fand eine Reisegeschwindigkeit von 160-180km/h wesentlich entspannter und weniger ermüdend.
Das wird dann halt bedeuten, daß ein eqs für dich reisetauglich ist und ein IX eben nicht mehr. Der eqs kommt bei 140, 400km und der IX nur noch 330. Wenn man jetzt noch 50km Restreichweite abzieht (man will nicht mit 0% ankommen) sind es mit dem IX nur noch 270km. Das beschleunigen und abbremsen kannst vergessen. Bei unserem id3 passen die Werte von AMS sehr exakt. Es kommt drauf an wie schnell man überwiegend fährt, alles andere fast egal. Gegenwind merkt man eventuell noch. Der Einfluss sinkt aber auch je windschnittiger das Auto ist.
sowie Stau - und im Winter läuft da halt auch ne Heizung
Stau hebt die Reichweite von e-autos. Schnell fahren kostet Energie. Sobald die Kiste warm ist, wird die Heizung fast vernachlässigbar. Beim Kurzstreckenbetrieb wo die Heizung einen relevanten Einfluss hat, ist die Reichweite wiederum egal. Man wird im Kurzstreckenbetrieb keine 500km am Stück abreißen (wie auch) .
Das Problem an deinem Test ist, daß er nicht vergleichbar ist.

Wir haben uns aber auch gegen das bessere Autobahn Auto entschieden. Der id3 hat bei der Raumeffizienz gegenüber dem Tesla model 3 einfach Vorteile und das war uns wichtiger. Wir fahren aber auch nicht so oft mehr als 400km.
 
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Cyberbike

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Sehr seltsame Logik.
Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Wenn viele Ladeplätze in Zukunft geschaffen werden, geht das zu Lasten von Parkplätzen.
Weil ein Ladeplatz frei gehalten werden muss und nicht zum parken genutzt werden darf.
 
flavor82

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In München müssen Ladesäulen tagsüber nach dem Ladevorgang geräumt werden. In der Nacht dürfen die Autos aber dort stehen bleiben. So macht es Sinn und es wird auch kein Parkplatz vergeudet (weil nachts leer). Sollte sich die Stadt Wiesbaden mal abgucken. Hier dürfen e-autos auch ohne zu laden vor einer Säule parken. Absurd.
Ohne Tankstellen wird in Zukunft aber in der Stadt auch wieder viel Fläche frei :)
 
MisterFlyy

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Der Ladeplatz bleibt ja nicht frei, denn da lädt ein anderer. Dieser braucht dann aber keinen Parkplatz.
Es bleibt ein Nullsummenspiel.




Du beziehst dich auf das
welches zu weniger Autos führt, die dann mehr fahren und weniger rumstehen als die heutigen Privatwagen.
 
MisterFlyy

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Wer will den nachts vom normalen Parkplatz an die Ladesäule umparken?

Ich nicht!
 
holsteiner

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Im Kurzstreckenbetrieb brauche ich doch keine Heizung. Wenn ich aus dem Haus oder dem Geschäft komme, bin ich doch nicht ausgekühlt. Bei meinen letzten 3 Dieseln wurde es auch erst nach rund 10-15km warm im Fahrzeug.
 
Cyberbike

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Wer will den nachts vom normalen Parkplatz an die Ladesäule umparken?

Ich nicht!
Wollen will das keiner, aber wer fertig geladen, hat muss den Stellplatz an der Ladesäule verlassen, ob er will oder nicht. Und weil er im Gegenzug keinen findet mit dem er tauschen kann, hat er dann keinen Parkplatz mehr, und der Platz an der Ladesäule bleibt leer.

Ist doch logisch oder?
 
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Jedes E Auto benötigt in der Stadt zwei Stellplätze. Einen leeren zum laden mit Ladesäule und einen um geladen zu parken, ohne Ladesäule. Es wird also in Zukunft noch enger in der Stadt...
So formuliert ist das eine neben der Wirklichkeit liegende Pauschalaussage, denn mit einer Ladeleistung von wenigen KW kann man die allermeisten E-Autos bequem über Nacht aufladen. Mehr als um 20kWh werden für die mittlere Tagesfahrleistung nicht benötigt.

Klar, dass im Laufe der Zeit die meisten Garagen und Stellplätze mit intelligenten Wallboxen o.ä. ausgerüstet werden müssen. Wer derzeit ein E-Auto kauft, dürfte häufig Eigenheim-Besitzer sein. Da ist die Nachrüstung einer Wallbox einfach. Immerhin existieren inzwischen die rechtlichen Voraussetzungen, um auch Stellplätze und Garagen von Mietwohnungen zu "elektrifizieren".
Das wird dauern, genauso wie es noch etliche Jahre dauern wird, den Fahrzeugbestand auch nur zu Hälfte durch E-Autos zu ersetzen.

Natürlich sind Engpässe beim Laden möglich. Aber auch das spricht nicht dagegen, dass E-Autos für die meisten Nutzer praktikabel sein werden.
 
flavor82

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bequem über Nacht
trift nur für private Stellplätze zu.

Ich sprach von der Problematik von Ladesäulen auf der Straße, die einen normalen Parkplatz vernichten. Wie zum Beispiel auch eine Steckdose an einer Laterne, an der dann keiner mehr parken darf, der nicht gerade laden möchte.
 
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"Normale Parkplätze" werden nicht in nennenswerter Zahl "vernichtet" werden ...

Und es könnten auch dem Ausbau von Städten zugunsten von Verkehrsträgern mit weniger Platzbedarf im Fahren wie Stehen mehr Parkplätze zum Opfer fallen.
 
Cyberbike

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guck dir mal genau das Schild an.
Das Schild bestätigt genau dass, was ich geschrieben habe.

Es werden Parkplätze vernichtet.

Ich kann zuhause laden, aber finde dann noch weniger freie Parkplätze, weil ein immer größerer Teil nur für ladene Fahrzeuge reserviert wird.
 
MisterFlyy

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Wenn der Mercedes EQXX mal kommen sollte und wer ihn dann sein eigen nennen kann, der wird auch einen privaten Stellplatz mit Lademöglichkeit haben.

Wenn doch nicht, ist es auch nicht so schlimm, denn so oft muss er ja nicht geladen werden.
 
Cyberbike

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wer ihn dann sein eigen nennen kann
Kann Ihn zu Hause laden. Ohne Frage.

Aber bei der Länge wird er es schwer haben in der Stadt einen Parkplatz zu finden. Also gleich noch einen Microlino dazu kaufen, und den dann zu teurem Stadt Tarif an der Ladesäule ladend parken.
:p
Der Mercedes parkt dann zu Hause. Und wartet auf den Wochenendtrip in die Toskana wo es auch wieder in manchen Bergdörfern keine Ladesäulen gibt.
 
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cephalotus

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Zumal meine Erfahrung da eher bei 1kWh/100km liegt beim S und die 10kWh mit einem Serienauto im Alltag wohl auch kaum zu erreichen sind. Wir sprechen da also immer noch von Faktor 10 im Verbrauch - ist natürlich besser als Faktor 100 wie derzeit bei Vebrennern, aber wenn man es ernst meinen würde mit Umweltschutz, Klimawandel etc sollte man doch erstmal versuchen das Potenzial dort zu heben wo es wirklich was bringt und danach die Fördermilliarden im Gießkannenprinzip an eh schon vergleichsweise wohlhabende zu verteilen.
wir leben in einer Gesellschaft, wo Leute ernsthaft glauben, es ginge ihnen wie den verfolgten Juden oder verbrannten hexen, weil sie in einer Pandemie im Supermarkt eine Maske aufsetzen müssen.

Von großten Teilen dieser Gesellschaft kannst du abolsut kein Verständnis dafür erwarten, für den Umweltschutz 10km mit dem Fahrrad fahren zu sollen.
 
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schmadde

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wir leben in einer Gesellschaft, wo Leute ernsthaft glauben, es ginge ihnen wie den verfolgten Juden oder verbrannten hexen, weil sie in einer Pandemie im Supermarkt eine Maske aufsetzen müssen.

Diese Spinner sind eine verschwindend kleine Minderheit, wenn auch eine sehr laut.
Von großten Teilen dieser Gesellschaft kannst du abolsut kein Verständnis dafür erwarten, für den Umweltschutz 10km mit dem Fahrrad fahren zu sollen.
Es gibt sehr viele Leute die das tatsächlich gerne und häufiger machen würden, wenn man ihnen bessere Randbedingungen bieten würde - und wenn es nur banale Anerkennung ist statt sie als "Radl-Rambo" zu bezichtigen. Die unsäglichen S-Pedelec Diskussionen und der Vergleich der Zahlen mit der Schweiz ist ein gutes Beispiel dafür.
 
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