Mercedes EQXX - 10kWh/100km

Diskutiere Mercedes EQXX - 10kWh/100km im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Werde mir den Microlino anschauen. Aber die Reichweite ist eben sehr knapp. Schade das Smart erstmal nix neues kleines mehr bauen will.
Cyberbike

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Werde mir den Microlino anschauen. Aber die Reichweite ist eben sehr knapp.

Schade das Smart erstmal nix neues kleines mehr bauen will.
 
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schmadde

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Daimler hat einen neuen Prototypen vorgestellt.

Golem.de: IT-News für Profis

der EQXX soll 1000km reale Reichweite haben und das nicht mit einem megaakku schaffen, sondern durch Effizienz. cW von 0,17 z.B.
Das ist kein Prototyp, sondern eine Studie. Solche Studien hats auch zu Verbrennerzeiten gegeben, z.B. ein "1 Liter Auto", das von Piech selbst vor ziemlich genau 20 Jahren mit 0.89l/100km, also recht genau den angesprochenen 10kWh/100km fahren konnte - mit Verbrennungsmotor!

Als tatsächlich kaufbares Auto kann man derzeit von Mercedes nur den EQS als Speerspitze der Effizienz bekommen. Der hat dann einen cW von ca. 0,20 und ist damit schon recht nah an der Studie dran, viel mehr ist bei einem Serienauto das alltagstauglich und zu vertretbaren Kosten produzierbar wohl auch nicht drin.

Heise autos hat übrigens den supereffizienten Mercedes EQS und den BMW iX, der vielen als Exempel für das gehen in die Falsche Richtung gesehen wird getestet (sehe ich grundsätzlich eher auch so: groß, schwer, hässlich und optisch eher ineffizien aussehend).

Der gleiche Tester hat da bei gleichen Temperaturen das gleiche Fahrprofil gefahren (Stadt, Land, Autobahn mit Tempomat 130, also übliches Fahrprofil) nach eigener Aussage. Der BMW hat sogar eher einen Malus bekommen, weils da feuchtere Straßenverhältnisse hatte.

Vebrauch: EQS 33,7 kWh/100km, iX 37,2kWh/100km. Das sind ziemlich genau 10% Unterschied also praktisch nichts.

Da fragt man sich schon: ist der Aufwand nichts wert oder sind die anderen auch nicht alle doof.
 
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schmadde

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mit dem sog. 3 Liter Auto erlebt haben (ich glaube Ende der 90ger gab es von Greenpeace erste Prototypen, der Lupo war, wenn ich mich recht erinner eines der wenigen 3 Liter Autos in Serie).
Wieso eines der wenigen? Kennst du andere? Meines Wissens war das das einzige Serien Auto, das die 3l unterboten hat, es je produziert wurde. Und komm mir nicht mit PHEV mit Phantasieverbräuchen.
 
Akkadier

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Was die Praxis verbräuche angeht, steht und fällt der Verbrauch wie schwer der Gasfuß ist. Man braucht sich z.b. nur die Ampelnrennen ansehen, die praktisch immer durchgeführt werden.
Aber um auf den Mercedes zurück zu kommen. Kein Auto das mich irgendwie ansprechen würde. Allein der Kosten-Nutzen Faktor ist jenseits von gut und Böse. Wer es sich leisten will und kann, bitteschön 🙂
 
Hochsitzcola

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Vebrauch: EQS 33,7 kWh/100km, iX 37,2kWh/100km. Das sind ziemlich genau 10% Unterschied also praktisch nichts.
Es macht wenig Sinn eine Limousine mit einem SUV zu vergleichen. Wenn, dann bitte Limousine mit Limousine.
Die Stellhebel, wie man den Verbrauch reduziert, kennen wohl alle Hersteller besser als wir hier.
Die Frage ist, ob etwas super sparsames dann auch noch so aussieht, daß es jemand kaufen mag.
Wenn jegliche herstellerspezifische Formensprache dem Luft- und Rollwiderstand geopfert wird, sehen bald alle Autos gleich (bescheiden) aus.

Gruß
hochsitzcola
 
flavor82

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Vebrauch: EQS 33,7 kWh/100km, iX 37,2kWh/100km. Das sind ziemlich genau 10% Unterschied also praktisch nichts.
Die Verbräuche kann ich ehrlich gesagt nicht navollziehen. Vor allem wenn die Geschwindigkeit bei maximal 130km/h lag (AMS: 21 zu 27kwh/100km, konstant 120km/h). Ich kann allerdings eines sagen, gerade auf der Langstrecke merkt man jede kwh Mehrverbrauch. Unser id3 hat im Sommer 15kwh gebraucht und jetzt im Winter 18kwh. Monetär lachhaft. Im Reisekomfort ein himmelweiter Unterschied (300 zu 250km Autobahnreichweite). Zumal die ladeleistung im Winter auch noch niedriger ist. So hat der IX laut AMS eine Reichweite von 410km und der EQS von 520km bei 120km/h. Die Akkus sind fast gleich groß und bei höheren Geschwindigkeit baut der EQS sein Vorsprung massiv aus.in der Stadt oder auf der Landstraße ist die Reichweite sowieso weit genug. Wer fährt 600km in der Stadt am Stück?
Gruß
 
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Es macht wenig Sinn eine Limousine mit einem SUV zu vergleichen.
Der Vergleich macht sehr viel Sinn. Die beiden Fahrzeuge sind sehr ähnlich bezüglich Akku-Größe, Gewicht, Leistung etc. Dadurch kann man gut sehen was der Luftwiderstand an Einfluß mit sich bringt.
Ähnlich habe ich den id3 mit dem Tesla Model 3 SR+ verglichen. Es wurde ein id3 da dieser kompaktere Abmessungen hat, mehr nutzbaren Laderaum besitzt und günstiger ist. Das war uns wichtiger als die bessere AB Reichweite.

Gruß
 
Hochsitzcola

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Die beiden Fahrzeuge sind sehr ähnlich bezüglich Akku-Größe, Gewicht, Leistung etc. Dadurch kann man gut sehen was der Luftwiderstand an Einfluß mit sich bringt.
Wohl wahr, ich denke, das war auch die eigentliche Intention von @schmaddes Vergleich: Obwohl der EQS aussieht, als wäre er super stromlinienförmig, braucht der iX, der eher wie eine Schrankwand daherkommt, kaum mehr. :)

Alles eine Frage des Blickwinkels....

Gruß
hochsitzcola
 
jm1374

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3. 10kWh/100km ist schon sehr effizient, viele sPed gönnen sich 2kWh/100km trotz tretendem Fahrer und mit lausigen 45km/h.

Prinzipiell schon richtig. Wenn man aber bedenkt, dass die meisten Autofahrten kürzer als 10km sind, frage ich mich warum man dafür 1kWh und nicht nur 0,2kWh verbrauchen soll. 80% Mehrverbrauch wegen ein bisschen Komfort und ein paar Minuten Zeitvorteil?

Nicht falsch verstehen, sparsame E-Autos sind ein wichtiger Teil für die Verkehrswende. Wäre toll wenn es kleine, leichte und sparsame E-Autos zu kaufen gibt. Mal sehen ob und wie die Studie von Mercedes irgendwann in einem Verkaufsraum stehen wird. Trotzdem muss das Ziel sein, so viele km wie möglich mit dem Auto zu vermeiden. Nur so viel Auto wie unbedingt notwendig.
 
flavor82

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Prinzipiell schon richtig. Wenn man aber bedenkt, dass die meisten Autofahrten kürzer als 10km sind
Das erklärt auch die hohen Verbräuche aus dem von @schmadde angesprochenen Testbericht. Da ist der Tester wsl die meiste Zeit im Winter 5km durch die Stadt geschlichen bei muckligen 25°C im Innenraum. Ansonsten erreicht man Verbräuche über 30kwh bei maximal 130km/h gar nicht.
 
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schmadde

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Es macht wenig Sinn eine Limousine mit einem SUV zu vergleichen. Wenn, dann bitte Limousine mit Limousine.
Genau deswegen habe ich das ja auch geschrieben: Das eine ist eine auf effizienz getrimmte Limousine, der andere ist ein monströs anmutendes SUV, welchem man einen erheblichen Mehrverbrauch zuschreiben würde. Am Ende liegen die erstaunlich nahe beisammen im alltäglichen Mix.

Die Verbräuche kann ich ehrlich gesagt nicht navollziehen. Vor allem wenn die Geschwindigkeit bei maximal 130km/h lag (AMS: 21 zu 27kwh/100km, konstant 120km/h). Ich kann
Könnte daran liegen, dass der Herr Gleich die tatsächlichen Werte an der Ladesäule abgelesen hat und nicht das was der Bordcomputer vorgeschwindelt hat. Und er wies ja darauf hin, dass es es gerne warm hat im Auto und ich denke mal das wollen die potenziellen Käufer dieser Autos die jenseits von 100k€ liegen auch.

allerdings eines sagen, gerade auf der Langstrecke merkt man jede kwh Mehrverbrauch. Unser id3 hat im Sommer 15kwh gebraucht und jetzt im Winter 18kwh. Monetär lachhaft. Im
Man kann einen "kleinen" id.3 wohl auch kaum mit Luxuskarossen die deutlich >5m und 2t liegen vergleichen.

der lag IIRC etwas über 3l und zählt also nicht. Davon abgesehen war das IIRC die gleiche Plattform, also eigentlich auch ein Lupo im Audi Gewand.
 
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schmadde

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Prinzipiell schon richtig. Wenn man aber bedenkt, dass die meisten Autofahrten kürzer als 10km sind, frage ich mich warum man dafür 1kWh und nicht nur 0,2kWh verbrauchen soll. 80% Mehrverbrauch wegen ein bisschen Komfort und ein paar Minuten Zeitvorteil?
Zumal meine Erfahrung da eher bei 1kWh/100km liegt beim S und die 10kWh mit einem Serienauto im Alltag wohl auch kaum zu erreichen sind. Wir sprechen da also immer noch von Faktor 10 im Verbrauch - ist natürlich besser als Faktor 100 wie derzeit bei Vebrennern, aber wenn man es ernst meinen würde mit Umweltschutz, Klimawandel etc sollte man doch erstmal versuchen das Potenzial dort zu heben wo es wirklich was bringt und danach die Fördermilliarden im Gießkannenprinzip an eh schon vergleichsweise wohlhabende zu verteilen.
 
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Das erklärt auch die hohen Verbräuche aus dem von @schmadde angesprochenen Testbericht. Da ist der Tester wsl die meiste Zeit im Winter 5km durch die Stadt geschlichen bei muckligen 25°C im Innenraum. Ansonsten erreicht man Verbräuche über 30kwh bei maximal 130km/h gar nicht.
So werden die meisten Autos nunmal überwiegend bewegt, insofern ist das für mich ein sehr viel praxisnäherer Wert als NEFZ, WLTP und Youtubern die 1.000km im Windschatten von LKW rumsurfen.
 
linzlover

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Prinzipiell schon richtig. Wenn man aber bedenkt, dass die meisten Autofahrten kürzer als 10km sind, frage ich mich warum man dafür 1kWh und nicht nur 0,2kWh verbrauchen soll. 80% Mehrverbrauch wegen ein bisschen Komfort und ein paar Minuten Zeitvorteil?
Für Fahrten unter 10km brauche ich kein Auto - es wäre sogar gut, da keins zu haben, da das Weibchen dann nicht auf Ideen käme wie wegen einmal Mehl und einmal Fisch zum Supermarkt auf der Wiese zu fahren und danach mit drei Faltkisten voll Unnötigem wieder rauszukommen... Milch ab Hof (2x11km flach), Fleisch ab Hof (2x8km 450Hm) und Studio fahre ich Bike-elektrisch. Oder auch mal rein bio.

Ich fahre derzeit coronabedingt etwa 35Tkm im Jahr (wir nutzen derzeit keine Öffis, da alternde Verwandtschaft mit div. Erkrankungen) mit dem Auto. Da fällt E raus und es bleibt nur Diesel übrig. Von quartalsweise vierstelligen Langstrecken mit Anhänger angesehen. Was schade ist, da ich E als sehr angenehm zu fahren schätze. Unsere Gemeinde wird ein E-carsharing installieren, da bin ich sicher mit dabei.

Sobald coronabedingt möglich wird sich mein Weibchen ein Klimaticket kaufen (Jahresnetzkarte für alle Öffis in ganz AT) für 1.100€, das wird dann die Autokilometer locker halbieren.
 
Cyberbike

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Jedes E Auto benötigt in der Stadt zwei Stellplätze. Einen leeren zum laden mit Ladesäule und einen um geladen zu parken, ohne Ladesäule. Es wird also in Zukunft noch enger in der Stadt...
:rolleyes:

Am besten installiert man das alles auf der leeren Busspur.
:LOL:
 
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Man kann einen "kleinen" id.3 wohl auch kaum mit Luxuskarossen die deutlich >5m und 2t liegen vergleichen.
Nur zur Info, unser id3 wiegt auch 1,8t. Die anderen beiden werden aber eher 2,5t wiegen. Das Gewicht hat beim E-AUTO allerdings nicht so einen großen Effekt. Wenn du im id3 nur Kurzstrecke im Winter fährst, wird der Verbrauch schnell auf über 30kwh steigen. Den kalten Innenraum hochzuheizen kostet halt Energie. So ein Test ist aber wenig aussagekräftig. Man könnte damit eventuell die effiziens der Heizung ermitteln. Man müsste dazu aber jede aufheizphase loggen. Ne da sind mir die Werte von AMS (Auto Motor Sport) lieber. Im Kurzstreckenbetrieb ist die Reichweite eh egal. Auf der AB wird es interessant und da spielt die Aufheizphase keine Rolle, sondern die Fahrwiderstände.

Gruß
 
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