Mechanische Scheibenbremse beim Eovolt

Diskutiere Mechanische Scheibenbremse beim Eovolt im Nabenmotoren Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo zusammen, ich habe mir ein Eovolt City gekauft und bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Bike. Allerdings quietscht die hintere Bremse sehr...

twols

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Hallo zusammen,

ich habe mir ein Eovolt City gekauft und bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Bike. Allerdings quietscht die hintere Bremse sehr laut und hört damit auch nach dem Einfahren nicht auf. Falls jemand von euch ebenfalls gleiches Klapprad besitzt, habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Kann es sein, dass mechanische Scheibenbremse grundsätzlich ein Problem haben?
 

Kurbelkurbel

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Schwer vorstellbar, dass es an dem mechanischen Prinzip liegt. Eher mal nach der Ausrichtung des Bremssattels zur Scheibe genau kontrollieren.
 

twols

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Habe den Sattel eingestellt. Zumindest so wie ich es bei den hydraulischen Bremsen machen würde. Wenn das Rad dreht, schleift nichts. Habe schon mit Bremsenreiniger gereinigt und sogar neue Bremsbeläge ausprobiert. Hilft alles nichts. Meine letzte Hoffnung wäre eine neue Bremsscheibe, allerdings sagte gestern ein Mitarbeiter aus dem benachbarten Fahrradladen, dass es nichts bringen würde, es läge an der mechanischen Bremse selbst (anders als bei den hydraulischen bewegt sich bei der mechanischen Bremse nur ein "Kolben").
 

Kurbelkurbel

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Kannst mal versuchen, an den Führungen und sonstig beweglichen Teilen der Bremse etwas Kupferpaste anzubringen. Natürlich so, dass bei Erwärmung der Bremse nix auf die Beläge sifft.
 

twols

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Hier sind die Bilder, ich hoffe man kann einiges darauf erkennen. Das Fahrrad ist gerade zusammengeklappt.
 

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RUBLIH

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Das HR ist nicht richtig montiert, die Achse sitzt nicht richtig oder der Bremssattel ist falsch/zu hoch. Von diesen scheibenverbiegenden einseitig packenden Dingern halte ich so rein gar nichts, ab in die Tonne - Deckel zu.

- > MURKS
 

OldMan54

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@twols
Zur Funktion:
Der rechte Belag ist fest, der linke Belag wird über Bremszug (gelber Pfeil) und einem Schneckengewinde gegen die Bremsscheibe gepresst. Diese verwindet sich leicht (im elastischen Bereich) und drückt gegen den festen Belag. Hatte Magura bei den ersten hydraulischen Scheibenbremsen auch so gemacht.
IMG_1396.jpg


Hinterrad sauber justieren, und richtig festziehen.
Bremssattel so einstellen, dass der rechte Belag nicht an der Scheibe schleift.
Dabei wie von @RUBLIH erwähnt, auch die Höhe des Sattels prüfen, sieht auf den Bildern unklar aus.
Danach linken Belag schleiffrei einstellen.
Wichtig ist, dass der Bremszug leichtgängig ist!
Das System ist jetzt nicht der Brüller, aber man bekommt es schon zum Bremsen.
 

Stuggi Buggi

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die Achse sitzt nicht richtig oder der Bremssattel ist falsch/zu hoch.
Würde es mal so formulieren: Die Bremssattelaufnahme ist nicht für einen Nabenmotor konzipiert. Die dickere Achse zieht nun die Bremsscheibe etwas nach unten. Damit sind die Beläge jetzt zu hoch positioniert. Den Bildern nach würde ich auf mind. 4mm tippen. Vorne seht das Schleifbild auf der Scheibe besser aus, aber auch dort ist der Bremssattel noch zu hoch ausgerichtet. Der Belag nutzt auch hier nicht die volle Reibfläche der Scheibe. Hinten ist aber das Potential für eine Korrektur deutlich größer. Ob dies auch gegen die Geräusche hilft - vielleicht, vielleicht auch nicht. ;)
 

RUBLIH

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Murks, Magura macht das auch mal 🤪

Und das ab Werk .....
 
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twols

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Also die Bremsleistung lässt eigentlich keine Wünsche übrig.. Klar die hydraulischen Bremsen an meinem MTB sind griffiger, aber mit dem kleinen Fahrrad kann ich sehr scharf bremsen. Nur halt sehr laut :D

Der Abrieb an der Bremsscheibe scheint nicht so weit zu gehen, als bei dem Vorderrad. Ob es an der Achse liegt, kann ich nicht sagen, auf dem Foto sieht sie nicht besonders dick aus. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit den Sattel tiefer zu stellen.
 

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RheaM

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Evtl. andere Beläge probieren, organische sind meist leiser
 

Stuggi Buggi

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Allerdings sehe ich keine Möglichkeit den Sattel tiefer zu stellen.
Sehe hier eventuell eine Option zum Trixen. ;) Man kann es im Bild erkennen: Die Nasen an der Nasenscheibe sitzen derzeit hinten. Dreht man die Nasenscheiben um, dann wird die Motor-Achse ca. 3 - 4mm weiter hinten positioniert. Damit dürften die Beläge dann besser auf der Scheibe sitzen.
 

twols

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Sehe hier eventuell eine Option zum Trixen. ;) Man kann es im Bild erkennen: Die Nasen an der Nasenscheibe sitzen derzeit hinten. Dreht man die Nasenscheiben um, dann wird die Motor-Achse ca. 3 - 4mm weiter hinten positioniert. Damit dürften die Beläge dann besser auf der Scheibe sitzen.

wird das dann die Kette nicht zu sehr spannen? Hinten ist ja kein Umwerfer.
 

RUBLIH

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Das ist ja nun insgesamt :)
Verstellbare HA und feststehende Bremssattel, der nicht justiert werden kann. ist vermutlich wie angedeutet der falsch herum montierten Drehmomentscheiben geschuldet - ein Kettenspanner wäre damit nptwendig. Der müßte dann mit einem NW Kettenblatt kombiniert werden - hier paßt das alles nicht zusammen.....

Dazu das:

Was ist denn mit den Speichenköpfen ???

Was für ein MURKS - AB WERK - VollPfusch :)

Surly hat vergleichbare Ausfallenden bei Rädern mit Bremsscheiben - und dann sind die Sättel auch verschiebbar:

Soll es also so ein Ausfallende sein - dann ist das beim Grünen gut vorstellbare Notwedigkeit - die Langlöcher bei der Bremssattelbefestigung. Macht aber bei Kettenschaltung natürlich auch gar keinen Sinn ;)

Aber das hier - dazu das vollverpfuschte Laufrad mit Motor - Gruselkabinett.....


Da sind ja einige Baustellen am Rad die angegenagen und gelöst werden können - so wäre mein erster Gedanke die DMS Scheiben umnzudrehen - den Motor fachgerecht einzuspeichen - Stichwort "Speichengold" macht hier Sinn.
 
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Stuggi Buggi

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wird das dann die Kette nicht zu sehr spannen? Hinten ist ja kein Umwerfer.
Hmm, ist natürlich schlecht wenn da kein automatischer Kettenspanner vorhanden ist. Erst mit einer gelängten Kette könnte man dann das Hinterrad verschieben. :unsure:
Musste z. B. bei mir auch am IS/PM Adapter was wegnehmen, damit der Bremssattel besser positioniert wurde. Ist aber nicht jedermanns Sache da dran rum zu fräsen/feilen.
Für solche Fälle fehlt praktisch ein 155mm Adapter, bei dem man dann mit Distanzscheiben den Bremssattel auf die richtige Position bringt.
 

twols

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Ich vermute mal das Ding ist der Kettenspanner?
 

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RUBLIH

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Das ist richtig, nur läßt sich der Bremssattel nicht verscheiben. Damit wird die auf der Nabe plazierte Bremsscheibe NIE richtig ausgerichtet. So etwas nennt man Pfusch, Murks oder schlicht Fehlkonstruktion.
 

Singing-Bard

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@twols Das Rad sieht noch relativ neu aus, wieviele KM hast Du denn nun mit den Bremsen gefahren?
Welche Bremsbeläge hast Du drauf?

Ich könnte mir vorstellen, das organische oder Trickstuff Beläge anders klingen, bzw. das es einen Unterschied macht wenn der Feste Bremsbackenteil eingefahren ist.
 
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