'Magic Bike' von Decathlon (Konzept-Bike)

Diskutiere 'Magic Bike' von Decathlon (Konzept-Bike) im Weitere Mittelmotoren Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Ich bin gerade auf das Konzept Bike von Decathlon gestoßen. Dieses hat ein paar sehr nette Features, insbesondere die Bremse mit nur einem...
trallafitti

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Ich bin gerade auf das Konzept Bike von Decathlon gestoßen.

Dieses hat ein paar sehr nette Features, insbesondere die Bremse mit nur einem Bremshebel finde ich interessant.
 
Bernhard-SH

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Bremse mit nur einem Bremshebel
§ 65 STVZO: Fahrräder müssen zwei voneinander unabhängige Bremsen haben.

Also müsste zumindest für D noch eine weitere Bremsmöglichkeit vorhanden sein, Rücktritt oder doch zweiter Bremshebel der nur aufs Vorderrad wirkt?
 
der Jo

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Sind denn Blinker an einem Fahrrad/Pedelec erlaubt?
Oder soll es ein S-Pedelec sein? Ist es dort erlaubt?
 
trallafitti

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Ich sehe schon, das bleibt für Deutschland ein Konzept...😅
Blinker fänd ich gar nicht schlecht, das Handzeichen sehen viele nicht, da sie in dem Moment in eine andere Richtung schauen.

Vg
 
Bernhard-SH

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Blinker sind in D bei einspurigen Fahrrädern/Pedelecs nicht als Fahrtrichtungsanzeiger erlaubt, es besteht hier immer noch die Pflicht seinen Richtungswunsch per Handzeichen (ausgestreckter Arm) kund zu tun.

Ich habe einen Richtungs-Blinker im Helm und bin auch schon drauf angesprochen worden wenn ich ihn den mal aus Spaß benutze, die meisten Fragen aber aus Unkenntnis nach ("soll das ein Blinker sein?), sichtbarer und sicherer bleibt nach wie vor dem Arm, insbesonders wenn auffällige Kleidung getragen wird
 
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Ein modulares Akkusystem mit bis zu drei Akkus ist schon recht innovativ. Der sowohl vorne wie hinten montierbare Gepäckträger ist eine gute Idee. Blinker halte ich auch für eine gute Idee, das sollte eigentlich (optional) erlaubt sein, auch wenn das natürlich die Grenze zwischen Kfz und Fahrrad verschwimmen lässt, was dann vielleicht doch keine gute Idee ist.

Nur den Kombibremshebel finde ich völlig bescheuert...
 
Vito

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Blinker sind in D bei einspurigen Fahrrädern/Pedelecs nicht als Fahrtrichtungsanzeiger erlaubt, es besteht hier immer noch die Pflicht seinen Richtungswunsch per Handzeichen (ausgestreckter Arm) kund zu tun.

Ich habe einen Richtungs-Blinker im Helm und bin auch schon drauf angesprochen worden wenn ich ihn den mal aus Spaß benutze, die meisten Fragen aber aus Unkenntnis nach ("soll das ein Blinker sein?), sichtbarer und sicherer bleibt nach wie vor dem Arm, insbesonders wenn auffällige Kleidung getragen wird

Das gilt m.E. nur, wenn sie fest am Fahrzeug installiert wären. Gegen eine Benutzung am Helm oder Handgelenk spräche eher nichts.

Das macht das verlinkte Pedelec aber auch nicht regelkonform.
 
Bernhard-SH

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Kombibremshebel finde ich völlig bescheuert...
hat sich aber beim Motorrad trotz anfänglicher Skepsis gut durchgesetzt (beim Auto gibt's gar nichts anderes als dass die Bremse vorne und hinten wirkt).
Beim Fahrrad bin ich auch etwas skeptisch, da die Gewichtsverteilung je nach Fahrer/Gepäck usw. zu verschieden ist, würde aber in Verbindung mit ABS durchaus Sinn machen und gut funktionieren.
 
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Blinker sind in D bei einspurigen Fahrrädern/Pedelecs nicht als Fahrtrichtungsanzeiger erlaubt, es besteht hier immer noch die Pflicht seinen Richtungswunsch per Handzeichen (ausgestreckter Arm) kund zu tun.

Ich habe einen Richtungs-Blinker im Helm und bin auch schon drauf angesprochen worden wenn ich ihn den mal aus Spaß benutze, die meisten Fragen aber aus Unkenntnis nach ("soll das ein Blinker sein?), sichtbarer und sicherer bleibt nach wie vor dem Arm, insbesonders wenn auffällige Kleidung getragen wird

Ein Problem ist sicherlich, dass der notwendige Abstand am Fahrrad vor allem hinten schwierig (und häßlich) ist, und wenn da nur das Rücklicht am Rand blinkt (wie bei diesem Konzept) das nicht eindeutig genug ist.

Handzeichen sind sehr eindeutig. Manchmal reicht es ja auch, einfach kurz zur entsprechenden Seite zu zeigen, um zu kommunizieren, wohin man will. Im Extremfall (wenn ich mich z.B. nach links einordnen will und ein Autofahrer mich dazu erst in die Kolonne reinlassen muss) strecke ich nicht nur den Arm aus, sondern "blinke" sogar mit der Hand, indem ich die Finger ausstrecke und wieder einklappe. Funktioniert immer super.
 
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hat sich aber beim Motorrad trotz anfänglicher Skepsis gut durchgesetzt (beim Auto gibt's gar nichts anderes als dass die Bremse vorne und hinten wirkt).
Beim Fahrrad bin ich auch etwas skeptisch, da die Gewichtsverteilung je nach Fahrer/Gepäck usw. zu verschieden ist, würde aber in Verbindung mit ABS durchaus Sinn machen und gut funktionieren.

Beim Motorrad hat man aber immer noch zwei voneinander unabhängige Bremsen. Und die Verteilung 60/40 ist auch grotesk und führt bei einer Vollbremsung garantiert zu einem unnötig blockierenden Hinterrad, wenn man vorne die maximale Bremskraft übertragen will (was man will).
 
der Jo

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So eine Kombibremse ist jalt was für ungeübte Bremser. Die können halt nahezu voll reingreifen.

Für alle anderen gilt:
hinten blockieren, vorne dosieren.
 
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So eine Kombibremse ist jalt was für ungeübte Bremser. Die können halt nahezu voll reingreifen.

Für alle anderen gilt:
hinten blockieren, vorne dosieren.

Nö, für alle andern gilt: Vorne und hinten dosieren. Oder notfalls hinten ignorieren und vorne dosieren. Je besser man vorne bremst, desto irrelevanter wird die Bremse hinten.

Diese Denke von "Ungeübte soll man nicht fordern" ist wahrscheinlich auch dafür verantwortlich, dass bei Fahrrädern die Vorderradbremse links sitzt. Denn da haben die meisten Menschen weniger Kraft, das ist "sicherer" insofern, dass sie sich beim blinden Hinlangen eher nicht überschlagen, aber unsicherer insofern, dass der Bremsweg länger wird, zumal dieselben Leute (Rechtshänder) links weniger Feingefühl haben (wenn überhaupt welches).

Das ist nur sicherer, wenn man davon ausgeht, dass die Kunden nicht wissen was sie tun. Was natürlich angemessen sein mag...
 
der Jo

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Nö, für alle andern gilt: Vorne und hinten dosieren. Oder notfalls hinten ignorieren und vorne dosieren. Je besser man vorne bremst, desto irrelevanter wird die Bremse hinten.
In einigen Motorrad-Sicherheitstrainings wurde mir zumindest bei Motorrädern ohne ABS "hinten blockieren, vorne dosieren" vermittelt.
Bin auch damit bisher bei der einen oder anderen Vollbremsung gut gefahren.
Zudem verringert das Bremsen hinten die Gefahr des Überschlagens.
 
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In einigen Motorrad-Sicherheitstrainings wurde mir zumindest bei Motorrädern ohne ABS "hinten blockieren, vorne dosieren" vermittelt.
Bin auch damit bisher bei der einen oder anderen Vollbremsung gut gefahren.
Zudem verringert das Bremsen hinten die Gefahr des Überschlagens.
ADAC (Breisach): Bis vor ca. 2 Jahren wurde das Motto ausgeben: Hinten blockieren, vorne dosieren. Jetzt: Hinten nicht blockieren, dafür volle Konzentration auf die Vorderradbremse, diese immer am Rand des Blockvorgangs betätigen. Eine blockierende Hinterrad hat kaum Bremswirkung, und die Bremslastverteilung liegt eh 80% auf dem VRB.
 
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ADAC (Breisach): Bis vor ca. 2 Jahren wurde das Motto ausgeben: Hinten blockieren, vorne dosieren. Jetzt: Hinten nicht blockieren, dafür volle Konzentration auf die Vorderradbremse, diese immer am Rand des Blockvorgangs betätigen. Eine blockierende Hinterrad hat kaum Bremswirkung, und die Bremslastverteilung liegt eh 80% auf dem VRB.

Sind auch meine Erfahrungen aus etlichen Jahrzehnten auf Motorrad und Fahrrad. Die Hinterradbremse ist was zum Verzögern, nicht zum ernsthaften Bremsen. Beim Fahrrad ist das aufgrund des hohen Schwerpunktes eher noch dramatischer als beim Motorrad, da kippt die Last und damit die mögliche Bremswirkung sofort auf das Vorderrad.

Und sich auch nur auf eine Bremse genügend zu konzentrieren, ist eh schon genug. Beide Bremsen (und die Folgen eines blockierenden Rads) im Griff zu behalten, ist wie Schlagzeug spielen mit unterschiedlichen Rhythmen links und rechts. Mit einer Bremse kann das eigentlich praktisch jeder, wenn er auch nur ein wenig übt (was sich im Lauf der Zeit meist von ganz allein ergibt).
 
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Am Fahrrad bremst man alles Wesentliche vorn und korrigiert allenfalls mit der Hinteren.
Mit der richtigen Position bei Vollbremsung - Po möglichst weit nach hinten, mit den Armen gegen den Lenker stützen, braucht man auch keine Angst zu haben über den Lenker zu gehen; passiert viel häufiger bei zu aufrechter Sitzhaltung und Vollbremsung hinten..
 
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Am Fahrrad bremst man alles Wesentliche vorn und korrigiert allenfalls mit der Hinteren.
Mit der richtigen Position bei Vollbremsung - Po möglichst weit nach hinten, mit den Armen gegen den Lenker stützen, braucht man auch keine Angst zu haben über den Lenker zu gehen; passiert viel häufiger bei zu aufrechter Sitzhaltung und Vollbremsung hinten..

Sagen wir mal so: Wenn man nur hinten bremst, kann man sich nicht überschlagen, weil die Bremswirkung sofort praktisch 0 ist, wenn das Hinterrad blockiert.

Auf einem Hollandrad oder so, wo man schon mit angewinkelten Armen und mehr oder weniger waagerechten Unterarmen sitzt, kann starkes Bremsen (hinten oder vorne) eventuell bewirken, dass man nach vorne rutscht und sich nicht richtig am Lenker abstützen kann, das kann schon sein.
 
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Auf einem Hollandrad oder so, wo man schon mit angewinkelten Armen und mehr oder weniger waagerechten Unterarmen sitzt, kann starkes Bremsen (hinten oder vorne) eventuell bewirken, dass man nach vorne rutscht und sich nicht richtig am Lenker abstützen kann, das kann schon sein.
Wie soll das gehen?
Wenn ich den Rücktritt benutze stehe ich quasi auf einem Pedal, hab also Spannung in mindestens einem Bein.
Habe ich nur Bremshebel am Lenker und benutze nur den für hinten baue ich Spannung im "Bremsarm" (und in einem quasi automatischen physiologischen Reflex auch im anderen Arm) auf. Das gleiche gilt für vorne und noch mehr wenn ich beide Hebel benutze.
In beiden Fällen sollte das ausreichen, mich nicht vom Sattel rutschen oder gar über den Lenker fliegen zu lassen.
OK, mit nur einer Hand am Lenker oder freihändig sähe die Sache etwas anders aus, aber so sollte man eh nicht fahren.
 
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