Low Budget Pedelectrike Eigenbau

Diskutiere Low Budget Pedelectrike Eigenbau im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo Ich baue ja schon einige Zeit mir verschiedene Pedelecs und habe für mich festgestellt das ich viel Spaß an meinen MTBs habe aber für...
bbike

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Hallo
Ich baue ja schon einige Zeit mir verschiedene Pedelecs und habe für mich festgestellt das ich viel Spaß an meinen MTBs habe aber für längere Strecken auf den bei uns gut ausgebauten Radwegen lieber mit dem Trike fahre . So ein Trike kann super bequem sein . Ich habe auch festgestellt das ich möglicherweise durch den geringeren Luftwiederstand wie auf dem Fahrrad eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit habe . Natürlich macht sich das meist höhere Gewicht am Berg bemerkbar aber da kommt dann der Motor ins Spiel .
Leider ist es halt so das sogar auf dem Gebrauchtkaufmarkt Trikes nicht immer ein Schnäppchen sind und es einfacher ist irgend ein altes Rad mal schnell zum brauchbaren Pedelec umzurüsten . Ich habe jetzt in der näheren Vergangenheit 2 gut fahrbare Trikes aufgebaut und ich muß zugeben das ich damit ein wenig Erfahrung gesammelt habe .
Ich hätte auch bei meinem Erstlingswerk auf @Hufi sei Welt hören sollen , denn sein Tipp war bau eine Hinterradfederung ein . Er hatte Recht , denn kleine Schlaglöcher lassen sich gut mit dem Trike vorne überfahren aber die dritte Spur des Hinterrades erwischt es halt immer . Bei meinen ersten beiden Trikes habe ich für mich etwas untypisch einen Hinterradnabenmotor verbaut und muß mir eingestehen das dies total perfekt ist . Trotzdem will ich hier einen Tretlagermotor verbauen um noch mehr Erfahrungswerte zu sammeln . Lowe Budget bedeutet für mich nicht billig , sondern unter verwendung alter Fahrradteile plus wenig zugekauften Material ein brauchbares Fahrzeug aufzubauen und das ganze so einfach wie möglich . Das schwierigste Teil am Trike sehe ich an der Vorderachse . Hier habe ich schon Versuchsweise im zuge meiner beiden anderen Trikes an verschiedenen Möglichkeiten gearbeitet und Versuchsaufbauten gemacht . Ich habe zwar das eine oder andere an Werkzeug aber doch keine Profiwerkstatt mit satten Maschienenfuhrpark . Was ich aber habe sind einige älter Fahrradrahmen die ich gerne als Materialspender verwende .
Die Vorderachse / Lenkachse
Die Vorderachse habe ich vom Grundaufbau schon angefertigt und in einem Testtrike auf Funktion und Stabilitat ausgetestet und werde diese in diesem Projekt einsetzen .
Der Vorderachskörper besteht aus zwei Oberrohre und einen Verbindungsrohr von Stahlrahmen . Zusätzlich kommt eine zweite Verbindungsstange dazu die mit Schellen gehalten wird . Die Achsschenkel werden aus Stahlgabeln angefertigt . Um eine Vorderachse funktionsfähig zu gestalten sollte man sich etwas mit Achsgeometrie auskennen bzw einlesen damit das Trike später auch fahrbar wird . Hier ein paar Bilder dazu .
DSCN4379 (2).JPGDie Rohre für den Achskörper DSCN4380 (2).JPGund Gabeln für die Achsschenkel
DSCN4387 (2).JPGerster Test mit den zusammengefügten Oberrohren .
DSCN4472 (2).JPGund fertiger Vorderachskörper .

DSCN4388 (2).JPGZugeschnittene Gabel bzw Achsschenkel DSCN4399 (3).JPGIn der Länge auf den Vorderachskörper angepasst mit Rohrverlängerung für den
Ansteuerlenkhebel .
DSCN4393 (3).JPG DSCN4432 (3).JPG
Ich versuche dabei so wenig wie möglich zu schweißen da ich hierfür nur bedinkt möglichkeiten habe .

Nächster Arbeitsschritt wird der Hauptrahmen und der Angedachte Hinterbau der von einem alten Fully stammt .
DSCN4467 (2).JPG

Grüße
 
E

E-Strampler

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Gutes Gelingen und viel Spaß noch beim Bauen
 
Jenss

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Jedes mal wenn du beginnst frage ich mich

"Häää?????.....was soll das werden???"

Und irgendwann frage ich mich dann immer

"Wo kommt jetzt das geile bike her?"

Frohes schaffen

:)
 
bbike

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Hallo
Für den Rahmen benötige ich ein Qudratrohr mit der Abmessung 40X40 . Die Wandstärke wähle ich etwas üppiger damit ich haltbare Gewinde einschneiden kann . Zusätzlich zum Quadratrohr brauche ich noch Rohrmaterial für Streben und die Spurstange .
DSCN4668 (2).JPG
Für das Vorderteil des Rahmens muß ich in etwa 40 Euro für Rohmaterial , Schrauben , Muttern usw ausgeben . um die Achsschenkel zu verbinden brauche ich noch eine Spurstange die wieder aus einem Rohr , Gewindestange und zwei Gelenkköpfen besteht ( ca 10 Euro )
Ach ja und nicht vergessen darf ich die beiden Schlachtrahmen , wobei man hier noch einiges wie Züge, Bremshebel , evtl Hinterrad usw verwenden kann .
So sieht das ganze dann verschraubt und lackiert aus . Beim Lack habe ich einfach zwei Spraydosen im Angebot besorgt zu je 3 Euro .
DSCN4664 (2).JPG
Den Hinterbau bzw. die Schwinge habe ich in den Kleinanzeigen für 15 Euro plus Versand erworben . Die orginalen Halter der Lagerung habe ich abgetrennt und als Lagerung wird jetzt ein Tretlager umfunktioniert ( dieses war mal ein Fehlkauf ) . Dazu verwende ich eins mit durchgehender Bohrung um den Hinterbau später beweglich mit einer 12mm Achse mit den Vorderbau zu verbinden .
DSCN4665 (2).JPGDSCN4666 (2).JPG
Die Aufnahme der Tretkurbel wird dazu natürlich abgetrennt .

Als nächstes wird Vorderteil und Schwinge miteinander verbunden und der Radsatz für vorne angepasst .

Grüße
 
M

moonrock

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Hallo bbike,
hast uns lange auf dein neues Projekt warten lassen. Hat sich gelohnt. Dir gehen ja nie die Ideen aus. Schrott und Stangenware, das einzig wahre.
 
bbike

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hast uns lange auf dein neues Projekt warten lassen.
Naja Ich baue immer wieder an was rumm , oft sind es nur Komponenten die dann irgendwann in einem Projekt eingesetzt werden .
Ich habe allerdings auch den Eindruck das so Selbstaufbauten , also keine normale Nachrüstung , wenig Interesse wecken und habe mich desshalb auch etwas zurückgezogen . Dazu kommt meine veränderte Baurichtung die mehr in richtung Trike und Quad geht was hier eher ein Nieschenprodukt ist .
Allerdings habe ich hier einige Kritiker aber auch schon einige Freunde gewonnen und desshalb bleibt hier meine Forumsspielwiese nummer eins .

So weiter gehts im Lowe-Badget-Programm . Bei der Bremse werden bei Trikes außer Scheibenbremse immer noch häufig Trommelbremsen verbaut . Ich denke es ist manchmal einfacher diese zu verbauen , gerade für den Selbstbauer . Ein solcher Laufradsatz mit Bremsankerplatte kostet neu an die 250 Euro . Die günstige Lösung sind Rollstuhlräder , denn die Bremse ist nahezu Baugleich . Also habe ich zwei Rollstuhlräder über das Versteigerungsportal gekauft für 30 Euro inc. Versand und dazu 2 Bremsankerplatten für 9 Euro mit Belägen . Da mir aber diese Räder zu groß sind habe ich die Nabe ausgespeicht
DSCN4464 (2).JPG
und in einen anderen Laufradsatz den ich noch hatte umgespeicht . Der Laufradsatz hat die Größe 20x3/8 , also etwas größer als normale 20 Zoll .
DSCN4461 (2).JPGDSCN4485 (2).JPG
Dazu benötigte ich natürlich 2 Speichensätze . Kostenpunkt etwa 30 Euro .
So hat mir der Laufradsatz ca 70 Euro gekostet .
Die verbrauchte Zwischensumme liegt momentan irgendwo zwischen 150 bis 200 Euro .

Grüße
 
Slomotion Man

Slomotion Man

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Du hast tolle Ideen, bist ein guter Handwerker und hast ein feines Gespür für mechanische Zusammenhänge sowie Statik. Das sieht man nicht so häufig!
Echt toll was Du mit Hausmitteln hin bekommst. Echt schade ist, das es bei Dir mit dem Schweißen hapert.
Ein Schutzgasschweißgerät steht doch heute in jeder 3. Garage, wobei ich an Deiner Stelle gleich mit einem Alu tauglichem WIG Gerät anfangen würde. Was Du an Mühe, Gewicht und Kosten einsparen könntest, bei Verbindungsteilen, Schellen, Schrauben, Muttern und Muffen, von neuen Möglichkeiten gar nicht zu reden, ist enorm. Alu Rohmaterial bekommt man als Abfall zum Schrott-Kilopreis günstiger als Du denkst.
Beide Schweißverfahren lernt man recht schnell, mit etwas Anleitung aus dem Internet, fast von selber. Du weist ja was Du willst... So eine Ausrüstung ist bis auf die Argonflasche inzwischen auch recht klein und tragbar. Es muss auch nicht das deutsche Nobelgerät sein, die Chinesen funktionieren genauso gut, für einen Bruchteil des Preises. Nur mal so als Anregung, wobei Du Dich sicher schon mit dem Gedanken befasst hast.
Vielleicht solltest Du auch die Gesellschaft, z.B. in einer Gemeinschaftswerkstatt suchen, oft gibt es so etwas in der Nähe und man hat nur noch nicht danach gesucht. Auch private Autoschraubergruppen sind eigentlich immer tolerant bei so etwas, wenn Du keine Vorurteile gegenüber Autos und deren Fahrern hast. Eine Suchanzeige nach Werkstattbeteiligung bei ihbäh Kleinanzeigen kostet nix.

Bitte berichte weiter, sehr interessant was Du da baust! Viel Erfolg!
 
bbike

bbike

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Hallo
@Slomotion Man ganz so ist es nicht , denn ich hätte sogar , zumindest für Stahl das Werkzeug dazu und wenn es besser werden soll nehme ich es mit
zum Arbeitsplatz da gibts einmal die Woche die Möglichkeit auch private Dinge zu machen .
Aber ich gebe zu das ich das verschweißen oft meide denn ich kann im nachhinein besser Änderungen vornehmen . Aber du hast recht damit das es manchmal besser wär . Aber ein gutes Beispiel für Flexibilität ist meine Vorderachse die übrigens überwiegend verschweißt ist aber die Befestigung verschraubt .
So kann ich im nachhinein die Position nochmal ändern was nicht möglich wär wenn sie verschweißt wär . Ich bin auch sicher das meine Achse funktioniert da ich sie schonmal versuchsweise in einem Testprojekt verbaut hatte .
Vielleicht solltest Du auch die Gesellschaft, z.B. in einer Gemeinschaftswerkstatt suchen, oft gibt es so etwas in der Nähe und man hat nur noch nicht danach gesucht. Auch private Autoschraubergruppen sind eigentlich immer tolerant bei so etwas, wenn Du keine Vorurteile gegenüber Autos und deren Fahrern hast.
Wenn ich eine Gemeinschaft suchen würde ginge das eher in richtung solcher Bastler mit ähnliche Ideen und Kenntnisse über Fähigkeiten haben die mir total fehlen wie zB verarbeiten von GFK Aufbauten wo man sich trifft und verückte Projekte verwirklicht . Aber mein bzw auch das Hoppy von einigen hier ist halt doch nicht so stark verbreitet wie zb die Autoschraubergruppe .
Ach ja und Vorurteile gegenüber Autofans habe ich nicht denn auch das habe ich früher gemacht und arbeite beruflich in diesen Bereich . Allerdings hat sich meine private Vorliebe in eine andere Fortbewegungsart verschoben aber wie man beim Trike , Quad oder auch beim Pedalcar sieht ist es garnicht so weit weg vom Auto .

Auch mein Low-Budget-Projekt ging ein wenig weiter . Der Grundrahmen des Trikes ist fertig .
DSCN4676 (2).JPG
Und wie schon angekündigt mit gefederten Hinterbau .
DSCN4678 (2).JPG
Auch die Umlenkrolle ist wieder ein einfacher Eigenbau aus Fahrradteile .
DSCN4677 (2).JPG
Hier mal die Teileliste .
Hinterradnabe mit Schraubkranz abgeschnitten ( Altteil )
2 passende Kugellager ( ca 5 Euro )
Ein Schraubritzel mit 12 Zähne ( ca 5 Euro )
Kontermutter BSA Tretlager ( Altteil )
Große Abdeckscheibe vom Lenkkopflager ( Altteil )

Im nächsten Schritt überlege ich mir was ich für ein Hinterrad verbauen könnte

Grüße
 
L

Leonardo75

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Was wäre denn wenn du ein Hinterrad verbaust was relativ groß ist, zum Beispiel 28 Zoll. Dann kämst du damit besser über die Schlaglöcher, die du versehentlich doch einmal mitnimmst und die Hinterradfederung muss nicht alles abpuffern beziehungsweise die Felge kann besser ein Schlagloch überbrücken dass sie größer ist.
 
WeliJohann

WeliJohann

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Was wäre denn wenn du ein Hinterrad verbaust was relativ groß ist, zum Beispiel 28 Zoll
Beim Trike herrschen hinten sehr große Querkräfte, die ein Laufrad Aussagen muss. Da muss ein großes Laufrad deutlich robuster sein und man braucht zwei Ersatzschläuche.
Ich fahre aktuell ein Trike und zwei Velomobile mit 3x20 Zoll und hatte auch schon eine mit hinten 26 Zoll.
Ich schätze aber dass Prinzip 3x20 weil einfach, robust und gut.
Einzige Nachteil, man braucht größere Kettenblätter.

Johannes
 
bbike

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Was wäre denn wenn du ein Hinterrad verbaust was relativ groß ist, zum Beispiel 28 Zoll. Dann kämst du damit besser über die Schlaglöcher, die du versehentlich doch einmal mitnimmst
Beim Trike herrschen hinten sehr große Querkräfte, die ein Laufrad Aussagen muss. Da muss ein großes Laufrad deutlich robuster sein und man braucht zwei Ersatzschläuche.
Ihr habt beide recht würde ich sagen und eigendlich wollte ich eine 28 Zoll mit Orbit 2 X 6 Gang verbauen . Ich habe das ganze nochmal überdacht . Ich gehe einen Kompromiss ein und verbaue ein 26 Zoll Rad . Als Schaltung will ich eine 7 Gang Nabenschaltung von Sachs verbauen und baue diese aus 3 alte Laufräder zusammen . Die Nabe aus einer 28 Zoll Felge , Der Felgenring stammte mal von einem MTB und die Speichen stammen von einem 24 Zoll Vorderrad . Was übrig bleibt wird entsorgt .
DSCN4680 (2).JPG
Die Nabe soll laut Vorbesitzer neu überholt sein aber für mich schaut das weder äußerlich noch innerlich danach aus .
DSCN4682 (2).JPG
Weil der optische Zustand der Teile nicht so schön aussieht wird alles etwas farblich aufgefrischt .
DSCN4685.JPG
Das Einspeichen hat auch ganz gut geklappt obwohl nach Berechnung die Speichen diese minimal zu lang sind müssten . Es ist aber auch möglich das ich mich etwas vermessen hatte mit dem Maßstab , egal hauptsache es passt .
Da ich die Schaltspreitzung erhöhen wollte , aber vorne nur ein Kettenblatt verbaut ist , habe ich die Nabe zu einer Art Dual-Drive umfunktioniert .
Ein Kettenspanner und Umlenkung nach unten wird sowieso gebraucht also bekommt die Schaltnabe eine zusätzliche 2 Gang Kettenschaltung .
Dazu benötige ich diese Bauteile die ich zum Teil angepasst und Teilweise angefertigt habe .
DSCN4683 (2).JPG
Die Scheibe verhitert das die Kette nicht zwischen Ritzel und Speichen fällt .
DSCN4686 (2).JPG
Mit angebauten Rädern erkennt man langsam das es ein Trike wird .
DSCN4689 (2).JPG

Grüße
 
Slomotion Man

Slomotion Man

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Jetzt baust Du sogar einen Overdrive ein, cool. Dann noch eine Frontverkleidung mit Solarzellen und es läd sich von selber wieder auf...
Du hast da sicher mehr Erfahrung als ich, aber was ich auf jeden Fall anders machen würde, sind die Bremsen vorne. Es ist bei Trommeln eher Zufall wenn sie gleich ziehen, Scheiben sind da viel unkomplizierter. Gerade wenn die Trommeln aus dem Zweiradbereich kommen, ist eine synchrone Bremswirkung schwierig, weil dies überhaupt nicht im Lastenheft der Konstruktion stand. Bei Scheiben ist das sozusagen unvermeidlich, es spielen weniger variable Komponenten zusammen. Du kannst das sicher über die Vorderachs- Geometrie oder Spureinstellung etwas abmildern, aber gleich ziehen unter allen Betriebsbedingungen wird nicht drin sein. Wobei bei 25 km/h natürlich noch nicht so richtig "was los ist".
Die Querkräfte an den Achsen sind natürlich schon ganz erheblich, sie treten beim 2-Rad ja fast gar nicht auf. Wobei auch da die 25 km/h wieder mildernd sind. Ich habe immer ganz andere Geschwindigkeiten im Kopf...
Wenn auch bei diesem Projekt nicht mehr passend, würde ich statt Speichen eher an eine Alufelge denken. Habe ich schon einige gesehen bei Rädern mit und ohne "E", aber eine Mofafelge wäre vermutlich optimal, auch von der vorhandenen Bremse her.
Nur habe ich natürlich gut Quatschen, mit einer Werkstatt in der Dreh- und Fräsbank neben allen Schweißgeräten stehen.
Übrigens meinte ich das mit dem Schweißen vor allem um Geld und Gewicht zu sparen, nachdem man die wichtigen Maße an einem "Prototypen" erforscht hat. Speziell bei Alu kommt dann noch die leichte Bearbeitbarkeit dazu, verglichen mit Stahl.

Gruß!

PS hast Du bei der Vorderachse an etwas Nachlauf gedacht? Sturz meine ich ja zu sehen.
 
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eine Frontverkleidung mit Solarzellen und es läd sich von selber wieder auf...
Naja das geht schon in richtung Velomobil und da bin ich momentan noch nicht wirklich begeistert davon .
was ich auf jeden Fall anders machen würde, sind die Bremsen vorne. Es ist bei Trommeln eher Zufall wenn sie gleich ziehen, Scheiben sind da viel unkomplizierter. Gerade wenn die Trommeln aus dem Zweiradbereich kommen, ist eine synchrone Bremswirkung schwierig, weil dies überhaupt nicht im Lastenheft der Konstruktion stand.
Also ich habe jetzt einige Versionen durch . Ich habe 3 Ausführungen verbaut und beim Trike fand ich Trommelbremsen in verbindung mit Einzelradbremse besser . Bei Trikes ist es nicht unüblich die Vorderräder einzeln zu bremsen und das Hinterrad ohne Bremse auszurüsten . Dies soll auch vom Gesetz her ok sein , da beide Räder unabhängig voneinander gebremst werden .
aber eine Mofafelge wäre vermutlich optimal,
Ich denke aber die sind richtig schwehr aber deine Idee ist garnicht so schlecht .

Ich muß zugeben das meine Motore etwas eigenwillig sind aber ich habe damit immer wieder gute Erfahrungen gemacht .
Es wird wieder ein alter Yamaha
S7305393.JPG
Der Bürstenmotor mit Rollenplanetensatz
DSCN0749.JPG
wird durch einen bürstelosen Elektromotor aus einen Nabenmotor ersetzt
DSCN2249.JPG
Ein paar Änderungen und ein anderes Gehäuse
DSCN3285.JPGDSCN2239.JPG
und fertig ist der Antrieb .
DSCN4291 (2).JPG
Der Motor wird jetzt nur noch an den Rahmen geschraubt und danach die Kette verbaut und geprüft ob alles sauber läuft
DSCN4695 (2).JPGDSCN4692 (2).JPG
Ok ich gebe zu das der Antrieb etwas domimant auf der Nase sitzt
DSCN4691 (3).JPG
Im nächsen Schritt wird die Schaltung , Lenkhebel und der Sitz verbaut .

Grüße
 
L

Leonardo75

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Interessante Idee mit der Kettenführung durch das Rohr, aber wird das dann nicht ein wenig laut?
 
R

radlwadl

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ich glaube auch dass das die ganze Zeit schleifen und scheppern wird in dem Rohr mit der Kette. ich wuerde das anders bauen, naemlich statt dem Rohr lieber ein paar weitere Fuehrungsrollen oder Umlenkrollen, wie er ja schon eine hinten hat. der Motor schaut lustig aus, wie ein 1-Zylinder Verbrenner.
klar, die mehreren Rollen nach vorne sind aufwendiger als einfach das Rohr, aber lohnt sich.
eigentlich reichen ja 2 Fuehrungsrollen statt Rohr: 1 direkt vor der Vorderachsdurchfuehrung und 1 direkt dahinter.
 
S

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Ein elektrischer Einzylinder, ich bin von der Optik deiner Motoren immer wieder entzückt.
Ohne Frau und Kind würde ich sofort anfangen deine Projekte nach zu bauen...... so sind die Prioritäten im Moment leider anders gelagert.
 
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Interessante Idee mit der Kettenführung durch das Rohr, aber wird das dann nicht ein wenig laut?
ich glaube auch dass das die ganze Zeit schleifen und scheppern wird in dem Rohr mit der Kette. ich wuerde das anders bauen, naemlich statt dem Rohr lieber ein paar weitere Fuehrungsrollen oder Umlenkrollen,
Mit diesem Rohr die Kette zu führen ist eine übliche Art bei Trikes , Liegeräder oder auch Velomobile . Also keine Erfindung von mir . Das Rohr ist dabei nicht belastet und verhintert mehr das die lange Kette nicht so stark pendelt . Außerdem soll es das verschmutzen der Klamotten verhintern . In meinen Fall wird die Kette bis zur eigendlichen Führungsrolle durch die Achse und zwei Streben geführt . Der Abstand hier liegt im mm-Bereich und die Kette würde hier ständig durch das hin und herschwingen anstoßen und dabei mehr Geräusche machen und dazu den Lack weg schleifen .
Ok ganz lautlos ist das nicht aber es ist ein Kunststoffrohr .
Ein elektrischer Einzylinder, ich bin von der Optik deiner Motoren immer wieder entzückt.
Ich habe schon überlegt ob ich irgendwann mal so einen Motor evtl hinter den Sitz verbaue . Ich könnte mir vorstellen das dies Vorteile bringt und optisch besser aussieht .
Grüße
 
M

moonrock

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Bin mal wieder total begeistert. Der Motor sieht klasse aus. Ein Zwei-Takt-Elekto Motor. Zündkerze nicht vergessen....................mit Beleuchtung !
Hammer
 
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moonrock

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Diesen Motor hinten auf einem Kettcar !
 
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