LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Diskutiere LiFePo4 Akkus deutscher Importeur im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Hallo ich bin nun nach vielem Suchen bei Euch gelandet. Mein Ziel: Mein Fahrrad zu einem E-Bike umbauen, um so wirtschaftlich wie möglich meine...
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ch-ack

Hallo ich bin nun nach vielem Suchen bei Euch gelandet.
Mein Ziel: Mein Fahrrad zu einem E-Bike umbauen, um so wirtschaftlich wie möglich meine 25 km Entfernung bei einigermaßem gutem Wetter zu überbrücken.
Ich bin beim Nabenmotor auf einen fertig aufgespeichten 36V Motor gestoßen, der sich wohl auch einfach montieren lässt (kommt nächste Woche) (bei Ebay mit allem drum und dran).
Bei der Suche nach den Akkus bin ich, dank dieses Forums, auf die LiFePo4 Akkus gekommen. Der Import aus China ist mir momentan noch zu heiss. Ich habe aber bei Ebay einen Anbieter aus Rostock gefunden, der die Akkus als Komplettpack mit Ladegerät importiert und liefert.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=230273453171&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=013

Nach meinen Vergleichen ist das vom Preis her noch im Normalbereich.
Näheres kann ich aber erst berichten, wenn ich alle Teile zusammen habe und durch die Gegend brause.
 
peline

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Dem Ebayhändler habe ich vor ca. zwei Wochen zwei Mal eine Frage gestellt und erst gestern, nachdem das Angebot schon ausgelaufen war, hat er launisch und in schlechtem Deutsch darauf geantwortet - obgleich meine Fragen dazu nicht wirklich beantwortet wurden.

Da werde ich bestimmt nichts bestellen.

Gruß Peter
 
schuhmax

schuhmax

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hallo,
man hört immer mehr von lifepo4 akkus.

Was genau für vorteile bieten diese imvergleich zum lipo?

Vorteil des lipo den ich kenne , kleinere abmessungen und 10% weniger gewicht.

Lese aber immer wieder lifepo4 haben eine längere lebensdauer und höhere ladezyklen.


Grüsse Schuhmax
 
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mika

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hallo zusammen,
nun Lipo Akkus sind Lithium Polymer Akkus - wie sie in Handy und der gleichen verwendet werden, der Vorteil ist klar die höchste Energiedichte
Nachteilig (gegenüber den Eisenphosphaten ) ist die geringere Hochstromfestigkeit (ob das für den Fahrradbereich wichtig ist, kann ich nicht sagen - hier begegnen einem weniger so die 100 A Ströme) und Zyklenzahl.

Lifepo4 sind Lithium-Eisen-(nano)Phosphat Akkus. Hier ist das "PO4" die chemische Bezeichung. Diese Akkus sind sehr viel hochstromfester als die Lipos und haben mehr Zyklen und die Alterung ist geringer. Diese LiFePo4 Akkus gibt es als A123 Zellen (in der Nano-Phosphat Form) und von anderen Anbietern als "Nur"-Phosphat (ohne Nano) Das hat Petentrechtliche Gründe. Welche der beiden Eisen-Phosphat-Zellen nun besser sind, kann ich nicht beurteilen - die A123 lassen sich jedoch sehr stark beanspriuchen, wie eigene und viele andere Leute bei unterschiedlichsten Anwendungen schon gezeigt haben. Die China-Zellen sind wohl aus dem Bereich Eisen-Phosphat (ohne Nano)

Gruß
Michael
 
Herr Rossi

Herr Rossi

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hier werden die Unterschiede noch deutlicher dargelegt.
Scheint so, als wäre der Lifepo4 "State of the Art" für einen Antrieb.
Etwas schwerer und größer als Lipo, dafür länger haltbar und wohl auch sicherer im Umgang. Dazu noch superschnell zu laden? Habe ich das richtig verstanden?
http://www.lipopower.de/shop/pages-infopages/pages_id-42/index.html
 
schuhmax

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hier werden die Unterschiede noch deutlicher dargelegt.
Scheint so, als wäre der Lifepo4 "State of the Art" für einen Antrieb.
Etwas schwerer und größer als Lipo, dafür länger haltbar und wohl auch sicherer im Umgang. Dazu noch superschnell zu laden? Habe ich das richtig verstanden?
http://www.lipopower.de/shop/pages-infopages/pages_id-42/index.html


Dieser link bestätigt eigentlich das was ich schon gelesen habe, war mir aber auch sehr hilfreich um die unterschiede zu verstehen.

Alles spricht eigentlich für den lifepo4, ausser das gewicht,
aber 200 ladezyklen und dein 400 euro lipo ist schrott, lassen den gewichtsvorteil dann verstummen, bei 1000 zyklen beim pifepo4.

Den lipo würde ich nach diesen infomationen einsetzen, wenn ich einen sehr leichten motor habe, und nur 1 mal die woche den akku auflade.

Dann wäre die lebensdauer etwa dem des lifepo4.

In allen anderen fällen, besonders bei stärkerer täglichen nutzung sehe ich den lifepo4 favoriten.

Oder gibt es schon was besserers ?

Schuhmax
 
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abala

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Den lipo würde ich nach diesen infomationen einsetzen, wenn ich einen sehr leichten motor habe, und nur 1 mal die woche den akku auflade.
Hi,

Lipos altern auch wenn sie nicht verwendet werden !

Die hohe Ladezyklen der LiFePo4 sind markant. A123 können bis zu 1000 mal geladen werdern bei 100% iger Entladung und haben nach ca. 3000 Zyklen noch ca. 70 - 80% ihrer ursprünglichen Kapazität wenn sie nur bis zu ca. 80% entladen werden.
http://www.a123systems.com/#/products/p1
Die Akkus halten bis ~60 - 90000 km Radkilometer. :)

Gruß
abala
 
schuhmax

schuhmax

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hallo habe leider schon mit lipo bestellt, urprünglich wurde der bausatz noch mit nimh akkus ausgeliefert, sind preiswerter.

Werde aber noch einmal nachfragen, ansonsten denke ich ist der lipo mein einstieg in dei e-welt, und wenn es mir gefällt dann muss ich halt in 2-3 jahren aufrüsten.
Bis dahin gibt es bestimmt wieder ne verbesserung.

Halte aber den lifepo4 mal im auge.

Die lipos haben ja im akkupack eine schutzelektronik um eine tiefentladung auszuschliessen, sowei einen balancer.
Wie ist es bei lifepo4, funktioniert das genau so?
Bie nimh akkus musste man ja die tiefentladung über den regler steuern.


Grüsse Schuhmax
 
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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hallo habe leider schon mit lipo bestellt, urprünglich wurde der bausatz noch mit nimh akkus ausgeliefert, sind preiswerter.

Die lipos haben ja im akkupack eine schutzelektronik um eine tiefentladung auszuschliessen, sowei einen balancer.
Wie ist es bei lifepo4, funktioniert das genau so?
Grüsse Schuhmax
Hallo Schuhmax
Lipo ist ein Sammelname für mittlerweile mind. 6 verschiedene Chemie-Variationen (und Patent-Umgehungen).
Und Bedauerlicherweise kennen auch einige Händler nicht diese Unterschiede und erzählen Dir dann bei einer Frage nach der genauen Chemie "etwas vom Pferd".
Einen Hinweis auf die Chemie findest Du in der Einzelzellenspannung:
3.2 V -> Lifepo 4
3,3 V -> Linano 123
Alles, was Volt-mäßig darüber liegt, ist für unsere Zwecke mit Vorsicht zu geniessen.
(Mir ist schon einmal das Batteriefach einer ziemlich teuren Unterwasserkamera bei einer Serienaufnahme verschmort (Li-Mangan Akku)
Entscheidend ist dabei die Dauer-Belastbarkeit, die n mal C angegeben wird.
z.B. ein 10 Ah Akku mit 5C darf max. mit 50 A (Anfahrstrom) belastet werden.
Dies gilt vor allem für die Anfahrtströme, und dabei kommt es darauf an, wann Du den Motor zuschaltest, je später Du ihn zuschaltest, um so geringer ist der Anfahrstrom. Startest Du ihn mit der ersten Pedalbewegung, so musst Du mind. mit dem 5-fachen Nennstrom des Motors rechnen, d.h. für einen 250W Motor bei 36 V = 250 /36 x 5 = 34,7 A
War heute gerade (mit LiFePO4 Akku) auf einem Treffen der Münchner Elektrofahrer und da waren die LiFePO4's und LiMa's (Lithium Mangan) natürlich Gesprächsthema.
Beide sind wesentlich empfindlicher gegen Überladung oder Tiefentladung als Blei-oder NiCd/NiMh Akkus, weswegen die meisten Li-xyz-Akkus gleich mit einem BMS (Batteriemanagement-System) ausgeliefert werden, das für eine gleichmäßige Ladung der Einzelzellen sorgt und Tiefentladung verhindert. Bei reinen LiPO- Akkus (Zellenspannung 3,6 V ) wird das gleichmäßige Laden meistens im Ladegerät oder einem separaten Balancer gesteuert und der Fahrregler sollte dann mit einer auf den Akkutyp einstellbaren Unterspannungsabschaltung ausgerüstet sein, letztere gibt es auch separat zu kaufen. (Bei den LiPO's ist der Kräuterbutter Spezialist.)

Horst
 
schuhmax

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hallo horst, sehr informativ aber auch wieder verwirrend, jetzt gibt es auch noch einen lithium mangan akku, lithium/ionen, polymer/fe,mangan...
was kommt noch?

beim kräuterbutter hast du recht, aber der experimentiert mitlerweile auch mit lifepo4.

Also ist lifepo4 und lifepo123 wieder was anderes?

Durch den Kräuterbutter bin ich ja an den bausatz von specialbike.at gekommen, der regler macht bei 14 ampere zu, so brauche ich mir um den anfahrstrom keine sorgen zu machen.

Aber hatte auch nie vor elektrisch anzufahren, will nur eine unterstützung!

Habe bei dem 36v bausatz extra einen lipo gewählt so kann ich einen 24v regler einsetzen, um eventuell ein 24v akku zu betreiben, oder den 36v akku, schutzelektronik ist im lipo akkupack.

Aber was ist denn die zukunft lifepo, lithium-mangan, oder andere mischung?

Schuhmax
 
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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hallo Schuhmax
Die Entwicklung von Lithium Akkus geht ständig weiter, teil um höhere Entladeströme für die LiFePO's zu ermöglichen (Thunder Sky), teils um Patente zu umgehen, oder noch mehr KWh's pro KG zu erhalten (Lithium-Titan).
Meht Infos darüber findest Du unter www.elweb.de -> Foren -> Batterieforum
Dort bist Du dann immer auf dem neuesten Stand, braucht hier nicht unbedingt dupliziert zu werden.

Gruß

Horst
 
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sitzpickel

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Oje, oje........ 3.2 V -> Lifepo 4/3,3 V -> Linano 123.....wozu gibts eigentlich wikipedia,da steht's doch wunderbar und für jeden verständlich drin:confused:
Als LiPo werden allgemein Lithium-Polymer-Akkus bezeichnet![FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
Im Gegensatz zu Li-IOn enthalten Lithium-Polymer-Akkus keinen flüssigen Elektrolyten, sondern einen auf Polymerbasis, der als feste bis gelartige Folie vorliegt.[/FONT]
LiFePo bedeutet Lithium-Eisen-Phosphat 3,2 oder 3,3V ist unerheblich! LiFePo's besitzen alle eine nanostrukturierte Kathode. Im Vergleich zu den konventionellen Kathodenmaterialien (LiCoO2) wird im LithiumEisenPhosphat-Akku außerdem der gesamte Lithiumanteil verwendet. Bei Akkus mit LiCoO2-Kathode wird nur 50–60 % des Lithiums genutzt, da sonst die Schichtstruktur instabil würde.
LiFePo's verwenden ein anderes Kathodematerial, besitzen aber eine Graphitanode.
Lithium-Titanat-Akkus(Altair Nanotechnologies) ersetzen erstmals das Anodenmaterial Graphit und steigern damit den Elektronenaustausch um den Faktor 100!
Das Problem bei allen Lithium-Akkus ist, dass sich die Elektrolyte mit der Zeit an den Elektroden festsetzen und sich die Menge des umsetzbaren Energiespeichers reduziert - der Akku hat nur noch einen Bruchteil seiner Kapazität.
......und das LiIonMn-Akkus, die übrigens mit einer höheren Zellenspannung als 3,3V arbeiten, mit Vorsicht zu geniesen sind, halte ich jetzt für ein böses Gerücht.
Gruß
Markus
 
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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

......und das LiIonMn-Akkus, die übrigens mit einer höheren Zellenspannung als 3,3V arbeiten, mit Vorsicht zu geniesen sind, halte ich jetzt für ein böses Gerücht.
Halo Markus
Li Ion Mn- Akkus benötigen eine sehr sorgfältige Behandlung zusätzlich zu einem ausgefeilten BMS.
Siehe :
www.twike.de -> LiIon Twike Batteriedetails (BMS mit Logging)
Panasonic/Sony Rückrufaktion wegen Abgebrannten PC-Akkus
und mein (trotz eingebauter Thermosicherung!) abgebrannter Fotoakku war auch ein LiIonMN

Für den elekto-uninteressierten Nutzer, der nur laden und fahren möchte,
sind nach meinem bisherigen Kenntnisstand nur die LiFePO's geeignet, wenn man Preis, Zyklenfestigkeit und Sicherheit als Kriterien nimmt, beim Leistungsgewicht muss man dann allerdings (gegenüber den anderen LI-Technologien) einige Abstriche machen.

Gruß

Horst
 
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mika

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Panasonic/Sony Rückrufaktion wegen Abgebrannten PC-Akkus
und mein (trotz eingebauter Thermosicherung!) abgebrannter Fotoakku war auch ein LiIonMN
Hallo Horst und alle anderen,
bist Du Dir sicher, dass das LiMn war? Ich denke die gefährlichen Zellen sind Lithium Kobalt. Bionx wirbt mit den Manganzellen und auch im Tauchsport werden die Mn-Zellen vor allem wegen ihrer Ungefährlichkeit (gegenüber Lithium-Kobalt-Zellen) eingesetzt.
Lithium-Kobalt hat den größeren Energieinhalt. Sind oft in den Laptops.

Gruß
Michael
 
Kraeuterbutter

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

hmm..
um noch weiter zu verwirren post ich auch noch was ;)

Lithium Mangan:
unter all den Zellen die ich kenne und verwende bzw. verwendet habe (Lithium Polymere: Kokam, Xcell, Polyquest, Saehan, Tanic, Flightpower, Quick, Thunderpower, paar noname, ... | Lithium Mangan: [FONT=Arial, Helvetica]18650VT & 18650V und natürlich auch die 1300er | Lithium Tadiaran | A123 Li Fepo 4 2300)[/FONT]

sind die Lithium Mangan Zellen (ich meine hier die [FONT=Arial, Helvetica]18650VT & 18650V sowie 1300er) die einzigen, die ich ohne BMZ einsetzen würde (schon eine Unterspannungsüberwachung, aber eine EINZEL-Zellenüberwachung ist hier nicht nötig)

[/FONT] alle anderen Zellen driften...
dieses Driften kann so stark werden, dass einzelne Zellen (wenn kein BMZ verwendet wird) überladen werden, und so recht schnell sterben...

bei Nimh/Nicd hat man dieses "driften" (oft auch durch unterschiedliche Kapazitäten der Einzelzellen) dadurch "bekämpft", dass man die Zellen von Zeit zu Zeit "formiert" hat
also mit sehr kleinen Strom die Zellen überladen, sodass dann am Schluss alle gleich waren

bei LiXX Zellen geht das nicht, schädigt/zerstört die Zellen
hier brauchts dann die Elektronik (oder man lädt jede Zelle einzeln oder alle parallel verschaltet)
[FONT=Arial, Helvetica]
@Mika:
[/FONT]
nun Lipo Akkus sind Lithium Polymer Akkus - wie sie in Handy und der gleichen verwendet werden, der Vorteil ist klar die höchste Energiedichte
Nachteilig (gegenüber den Eisenphosphaten ) ist die geringere Hochstromfestigkeit (ob das für den Fahrradbereich wichtig ist, kann ich nicht sagen - hier begegnen einem weniger so die 100 A Ströme) und Zyklenzahl.
[FONT=Arial, Helvetica]

[/FONT]
Lifepo4 sind Lithium-Eisen-(nano)Phosphat Akkus. Hier ist das "PO4" die chemische Bezeichung. Diese Akkus sind sehr viel hochstromfester als die Lipos und haben mehr Zyklen und die Alterung ist geringer.
[FONT=Arial, Helvetica]

[/FONT] Alterung, Lebensdauer -> würd ich zustimmen
bei der Hochstromfestigkeit... Jein

kommt auf die Lipos an..
wenn Alterung und Lebensdauer weniger eine Rolle spielt und es auf höchste Leistung ankommt, sind Lipos immernoch vorne

ja, man kann die A123 mit 120A kurzzeitig belasten... dann hast aber - jeh nach Zellentemperatur - irgendwas um 2Volt - 2,2Volt pro Zelle

kleines Beispielvergleich:
Fepo4-Vertreter:
A123 Fepo4 M1 2300mah (eine der derzeit leistungsfähigsten Fepo4-Zellen am Markt):

Lipo-Vertreter:
Kokam 2400 Gen5 mit 2400mah (eine robuste Lipo-Zelle, von der Spannungslage her gibts aber auch noch besseres)

Fepo4: 71g schwer
bei 46A Dauerstrom: Spannungsmittel: 2,68V
Ri bei halber Entladungstiefe: 9mOhm

Lipo: 65g (also leichter)
bei 48A Dauerstrom: Spannungsmittel: 3,38V
Ri bei halber Entladungstiefe: 6,5mOhm

ich fliege auch die A123 in meinen Helis, ich liebe diese Zellen (weil sie so robust sind)
aber gegen einen aktuellen Lipo haben sie leistungsmässig KEINE Chance !

wollte das nur grundsätzlich noch anmerken..
wie du selber sagtest: 100A peaks (da komm ich im RC-Heli sogar drüber !) hat man im Elektrofahrrad eher selten ;)


und das Gewicht:
bei meinem Heli machts sehr wohl einen Unterschied, ob bei der 650g Heli-Mechanik der Akku 400g oder 600g wiegt
(20% Unterschied)

bei einem Fahrrad mit Fahrer hingegen (wir reden hier wohl von 100kg aufwärts)
dürfte es ziemlich egal sein, ob der Akku 4kg oder 6kg wiegt
(unter 2% Unterschied)


[FONT=Arial, Helvetica] @Horst:
[/FONT]
Dies gilt vor allem für die Anfahrtströme, und dabei kommt es darauf an, wann Du den Motor zuschaltest, je später Du ihn zuschaltest, um so geringer ist der Anfahrstrom. Startest Du ihn mit der ersten Pedalbewegung, so musst Du mind. mit dem 5-fachen Nennstrom des Motors rechnen, d.h. für einen 250W Motor bei 36 V = 250 /36 x 5 = 34,7 A
[FONT=Arial, Helvetica]
[/FONT] dies verhindert bei mir der Regler...
bei 14A regelt er ab, hab hier auch nie mehr wie 15A (auch beim Anfahren) messen können
anders sah es bei REglern ohne Stromgrenze aus..
uiuiui... (Anfahren aus Stand war - weil keine Sensoren - nicht möglich..
aber langsam am Berg sinds da schnell mal 40A !)
[FONT=Arial, Helvetica]


[/FONT]
 
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ch-ack

AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

So es hat ein wenig gedauert, aber hier meine Erfahrungen zu dem Akku:

Erste Feststellung : Gut das ich nicht in China bestellt habe.
Mein erster Akku, der sehr schnell geliefert wurde, hatte leider einen Defekt. Die Spannung fiel nach ca. 20 min Dauerlast von 38 auf 4,8 Volt.
Der Umtausch lief sehr schnell, völlig problemlos und unter unkomplizierter Absprache der Verkäuferin.
Was die Meinungen zum Preis angehen - okay, es gibt preiswertere Angebote - allerdings finde ich, dass Lipopower nicht dazu gehört, denn da habe ich kein Ladegerät dabei. Was nun im Akku verbaut wurde, ob dort ein Balancer arbeitet oder nicht, das weiss ich nicht. Ich denke aber, dass der extra Ladeanschluss nicht umsonst angebracht wurde.
Vielleicht bekomme ich das aber noch heraus.
Der Akku selbst macht einen robusten gut eingepackten Eindruck. Zwei Leitungen schauen an der Seite heraus. Eine zum Laden, eine für den Verbraucheranschluss. Die Steckanschlüsse sind XLR Stecker und schon für den sofortigen Einsatz im E-Bike Bereich vobereitet.

Erste Tests mit dem getauschten Akku zeigten mir, was ich erwartet hatte. 25 km mit "Vollgas" ohne Probleme (ich habe die 25 km/h Begrenzung mal weggelassen und habe das Bike nur mit einem Gasgriff angetrieben).
Durchschnittsgeschwindigkeit bei einem windlosen Tag 30 km/h. Ich muss dazu sagen, daß ich allerdings auch lässig mitgetreten habe, da ich den sportlichen Aspekt nicht ganz aus dem Auge verlieren wollte :p . Bergab schafft man also knapp 34 - 40 km/h - allerdings kann man dann getrost den Antrieb vernachlässigen, da man zu schnell für den Motor ist. Der Motor selbst treibt bis 30 - 32 km/h noch gut an, bzw. unterstützt das Treten deutlich. Bergauf geht die Geschwindigkeit natürlich deutlich herunter - der steilste Berg ist dann nur noch mit ca. 22 km/h zu schaffen - ohne Motor liege ich da bei 12-17 km/h - und ich bin nicht gerade unsportlich.
Vielleicht wäre hier noch mal sinnvoll zu erwähnen, was ich denn betreibe:
Fahrrad MTB Merida 27 Gang, Alu, schmale Trekkingreifen
Motor: Nine Continent gekauft bei www.wilkotec.de 36V
Akku: 36 V 10Ah, LiFePo4
Eigengewicht: ca. 86 kg (+ Fahrrad ca 20-25kg mit allem drum und dran)

Nächster Schwerpunkt:
Gehäuse für Akku und Steuerteil
Hier will ich demnächst ein Gehäuse aus Kunststoff (Laminieren) herstellen. Da ich keinen Gepäckträger ans Fahrrad bauen möchte, habe ich alles zwischen den Rahmen (im Dreieck) eingebaut. Momentan halten hier Klettbänder eine ausgediehnte Laptoptasche.

Einen Dauerfahrtest habe ich mir vorgenommen, bei dem ich die maximale Fahrstrecke "ausmessen" will. Ein Leistungsmessgerät kommt die Tage per Post, dann kann auch auch genauere Werte und Daten liefern.
 
HorstG

HorstG

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AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

Hallo ch-ack
Wenn Du kräftig mittrittst wirst Du wohl so um die 40 km Reichweite bekommen, bei meinem Trike mit 130 kg Kampfgewicht erreiche ich auch so um die 4 bis 5 km pro Ah (mit Geschwindigkeitsbegrenzung)
Wenn Du ein Gehäuse baust, möglichst den Regler nicht vollständig einkapseln, die Kühlrippen sollten außen frei sein, denn der Regler wird bei längeren Steigungen (im Gegensatz zum Motor) schon recht warm.
Weiterhin viel Spaß, ich fahre auch Nine Continent mit LiFePO4, und 20 Ah.

Gruß

Horst
 
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ch-ack

AW: LiFePo4 Akkus deutscher Importeur

So, nun zweiter Test:
Gestern bin ich dann am Nachmittag wieder in Richtung Heimat gefahren und wollte doch gleich mal austesten, wie lange denn der Akku hält.
Wetter : recht kräftiger Gegenwind
extra Fahrstrecke : mehr Berge und schlechte Wege

Nach 22,92 km stieg dann der Antrieb aus.
Neues Gefühl : man denkt, man hat nen Platten bekommen, dabei ist ja nur die Hilfe weg. Glücklichwerweise musste ich nur noch knapp 6km bis nach Hause fahren.

Ich bin also die meiste Strecke mit dem Antrieb gefahren und habe versucht die Geschwindigkeit zwischen 27 - 30 km/h zu bekommen - also Vollgas. Mehr Berge (hier natürlich nicht mehr die 29 km/h) und Gegenwind haben dem Akku dann doch die ganze Energie entzogen. An einige Stellen habe ich auch mal das Anfahren fast aus dem Stand mit einbezogen - das kostet natürlich Strom.
ODER - irgendetwas ist zu heiss geworden, denn nach knapp 2 Stunden schaute ich noch mal zum Bike und stellte fest, daß der Motor wieder anspringt. Spannung gemessen : und 38 Volt.

Der Controller steckt mit in meiner provisorischen Halterung der Laptoptasche, Kühlrippen allerdings nach vorne - aber natürlich nicht aussen. Den Motor habe ich nun nicht geprüft, ob er zu heiss war - das habe ich vergessen.
Hoffe, dass ich morgen wieder das Fahrrad nutzen kann, um weitere Versuche zu starten. Heute ging es nicht - Probleme mit der Kette.

Beim Gehäusebau werde ich darauf achten, daß irgendwie Luft an den Controller kommt. Aber das Projekt ist eh noch weit nach vorne geschoben ;).
 
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