Lieferdienstleistungen bis 1000 e-bike

Diskutiere Lieferdienstleistungen bis 1000 e-bike im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo zusammen Ich frage hier an für einen freund der bei einem bekanntem Lieferdienst mit seinem fahrrad essen ausliefert und gerne ein e-bike...
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Momobf

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Hallo zusammen

Ich frage hier an für einen freund der bei einem bekanntem Lieferdienst mit seinem fahrrad essen ausliefert und gerne ein e-bike haette.
Da die Selbstbeteiligung bei einem verlust des e bike von den Lieferdienst selbst ihm zu hoch ist und die bikes auch nicht einfach zu kriegen sind möchte er gern ein eigenes kaufen.
Wie ich bereits hier mitgelesen habe fangen
die vernünftigen e-bikes ab 1800 an, was aber leider seinen Rahmen total sprengt. Da ich aber auch hier sehr gute bewertungen von den Discounter Fahrrädern wie dem prophete oder dem ncm gelesen habe denke ich dass es ein versuch wert wäre ein solches fahrrad auszuprobieren.

Er fährt durchschnittlich mit seinem fahrrad 27 km am tag und meint dass er auch mit einem ebike nicht mehr lieferungen/km benötigen würde aufgrund des verkehrs und der ampeln.
Leider kann er aber nur begrenzt arbeiten da es sehr anstrengend ist jeden tag mit einem normalen fahrrad zu fahren und braucht dementaprechend auch ein tag pause dazwischen. Hinsichtlich der Stabilität des fahrrades und der Laufzeit denke ich dass er benötigte reparaturen innerhalb der des garantieanspruches regeln lassen kann, da ich meine, dass 30 km am tag bzw viermal die woche 30 std jährlich 1440 km noch in der garantie sein sollten?


Habt ihr vielleicht eine Empfehlung für ein bestimmtes e-bike oder habe ich einen fehler in meiner rechnung?
 
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Jaap

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Die Problematik bei den Interneträdern ist. Daß es die meistens nur in einer Größe gibt. Und man sie auch nicht Probefahren kann.


Eine günstigere Lösung ist ein Gebrauchtrad mit Panasonic 26V Motor. Gibt es oft wenig gefahren für 500€. (Kalkhoff, Raleigh, KTM, Kettler, Flyer)
Wenn man Glück hat reicht der alte Akku für die Tagesstrecke. Wenn man aber täglich fährt sollte man einen neuen kaufen oder Zelltausch. Da kommen noch einmal 200-400€ dazu.

Vorteil: Bekannt solider Motor. Und Rad in passender Größe.
 
Fiddeli

Fiddeli

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Er fährt durchschnittlich mit seinem fahrrad 27 km am tag

Unter diesen Umständen würde ich über ein gebrauchtes S-Pedelec nachdenken.
Schaut bei Ebay-Kleinanzeigen in der erweiterten Umgebung und macht eine Probefahrt. So ist die richtige Geometrie und Ergonomie sichergestellt, was bei der täglichen Nutzung passen muss.
 
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Plastiksocke

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Da die Selbstbeteiligung bei einem verlust des e bike von den Lieferdienst selbst ihm zu hoch ist und die bikes auch nicht einfach zu kriegen sind möchte er gern ein eigenes kaufen.

Warum sollte er es verlieren?
Das kann doch auch bei dem eigenen passieren.

Ich empfehle kein Privatfahrzeug zu benutzen, um die Arbeit zu verrichten.

Wenn überhaupt: ein S-Pedelec oder einfach einen Roller oder Mofa!
 
Hasso123

Hasso123

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Es könnte problematisch sein, wenn ein normales Pedelec gewerblich genutzt wird. Und damit meine ich nicht pendeln zur Arbeit. Problematisch deswegen, wenn anhand dem Beanspruchung das Teil öfters Probleme macht oder ganz ausfällt (Motor/ Akku z.b.).
Und: wenn man die Standard Sachen wie ne schraube nachziehen insbesondere Speichen ein Fachhändler braucht, ist das nicht hilfreich, wenn man damit fast täglich fahren muss.
Bei Ersatzteilen können Wochen vergehen bis es ersetzt wird. Auch bei lokalem Händler, sind ja dann auf Lieferung vom jeweiligem Hersteller abhängig.
Von daher: ein Fahrrad mit bbs021 (36V) oder bbs02 (48V) umbauen da kann man sich noch selbst behelfen bei Problemen.
 
Hiasi

Hiasi

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Von daher: ein Fahrrad mit bbs021 (36V) oder bbs02 (48V) umbauen da kann man sich noch selbst behelfen bei Problemen.
Selber umbauen finde ich immer klasse, aber bei der Kilometerleistung würde ich eher auf die Nabe gehen, wenn die Stadt nicht von lauter Bergen durchsetzt ist.
 
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Plastiksocke

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Mit meinem Auto bekomme ich einen Ersatzwagen wenn etwas defekt ist (naja: wenn, denn die halten viel länger als eBikes bis mal was kaputt geht).

selbst mit Riese Müller eBikes hast du da schlechte Karten, du wirst permanent an den Händler verwiesen bei dem du das eBike gekauft hast. Dort zieht sich die Bearbeitung je nach Wille Tage oder Wochen bis man wieder mobil ist. Beim einfordern von Anspruch auf adäquaten Ersatz könnte es passieren, dass man ausgelacht wird.

Die eBike Hersteller reden viel aber effektiv kenne ich keinen bei dem man europaweit zu Vertragshändlern kann um Defekte kostenlos und unkompliziert sofort zu reparieren. Falls es sowas gibt bitte sagt es mir, aktuell ist ein eBike für mich reines Vergnügen und nicht gewerblich einsetzbar.

Ein Roller wie zB von piaggio wird dazu viel besser geeignet sein. Kann man ja auch finanzieren oder vielleicht leasen...

Sollte der Job wenig Geld einbringen sollte man eh davon absehen Privatvermögen da rein zu stecken und lieber etwas anderes arbeiten. Wenn der AG nicht mal Firmenfahrzeuge zum ausliefern stellt........

Wie ist das denn mit der Steuererklärung, dort kann man bestimmt viel km ansetzen für ne ordentliche Rückzahlung
 
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Momobf

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Vielen Dank für die ganzen Beiträge. Einen roller hatte ich ihm auch als erstes empfohlen, da er aber quasi vor einer Woche den Führerschein erst bekommen hat, traut er sich das nicht zu. Wobei ich behaupten mag dass es gefährlicher ist mit dem fahrrad auszuliefern als mit dem roller..

Hügelig ist es nicht in Köln und ich glaube auch ein normales e-bike waere bereits so schon eine enorme hilfe für ihn, außerdem braucht er auch abseits der arbeit ein fortbewegungsmittel plus so ein teil macht sicherlich spaß.

Das größte Problem scheint die Instandhaltung von einem e-bike s-pedelec zu sein. Wenn das bike mal 2 wochen ausfällt sehe ich das als nicht allzu großes Problem, da er dann mit dem normalen fahrrad writerfahren kann. Wenn das Fahrrad jedoch alle 2 monate streikt und er jedesmal mit dem hersteller verhandeln muss, dann waere das nicht so toll.


Ich würde dann auch zu einem s-pedelec tendieren, jedoch ist es als laien nicht so einfach gebraucht so etwas zu kaufen. Mit Elektronik kenne ich mich aus und zellen koennte ich auch wechseln, Fahrräder sind aber eher ein Neuland für mich. Vielleicht wäre eine ratenzahlung von einem neuen s-pedelec ab 1800 eine idee?
Ich überlege auch bei seiner arbeit einzusteigen, da er fast soviel verdient wie ich als ungelernter postbote und seine arbeit angenehmer erscheint. Vielleicht beteilige ich mich und wir liefern gemeinsam aus
 
mango

mango

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für knapp 30 km täglich verteilt auf viele stunden braucht man kein s-pedelec aus meiner sicht.

1000 euro waren anfangs auch mein limit. die räder von telefunken hab ich noch als favoriten in der erinnerung und die von prophete. evtl. mal bei neckermann, real oder otto reinsehen.

ich würde mir in der preisklasse ein radl mit nabenschaltung und vorderradmotor holen.

dass das radl zum ausliefern genutzt wird, würde ich keinem auf die nase binden.
 
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MarkusSi

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Unter diesen Umständen würde ich über ein gebrauchtes S-Pedelec nachdenken.
Er fährt 27km am Tag. Nicht pro Strecke. Unter diesen Umständen bringt das s-pedelec nahezu keinen Vorteil. Ich schätze mal das sind eine handvoll km pro Tour. Da reicht ein normales pedelec völlig aus.

Gruß Markus
 
mango

mango

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Er fährt 27km am Tag. Nicht pro Strecke. Unter diesen Umständen bringt das s-pedelec nahezu keinen Vorteil. Ich schätze mal das sind eine handvoll km pro Tour. Da reicht ein normales pedelec völlig aus.

Gruß Markus
so siehts aus. mit nem porsche ist man innerstädtisch nicht schneller als mit nem twingo.

als tip evtl. noch: als zivi hab ich essen ausgefahren. es bringt auch nix, wie ein irrer die treppen raufzurennen. dadurch spart man lediglich sekunden, ist abends aber voll platt.
 
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