Leichtes Allround-Pedelec mit Touringqualitäten - Umbau oder Komplettbike?

Diskutiere Leichtes Allround-Pedelec mit Touringqualitäten - Umbau oder Komplettbike? im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Den Cute 100 gibt es demnächst auch bei uns, natürlich nach unseren EBS-Spezifikationen gefertigt, also mit integriertem 10 kOhm Thermistor und...
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didi28

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Gibt´s die Cute 100 (ist das dasselbe wie Q 100?) irgendwo von einem deutschen Händler, oder nur bei BMS-Battery?
Den Cute 100 gibt es demnächst auch bei uns, natürlich nach unseren EBS-Spezifikationen gefertigt, also mit integriertem 10 kOhm Thermistor und unserem Steckerstandard. Die für uns gefertigten FOC-Controller von Lishui können den 10 kOhm Thermistor auch auswerten (Abschalten des Motors bei 120 Grad Wicklungstemperatur, einschalten wieder ab 100 Grad), verbrannte Motorwicklungen gehören damit auch in der 2 kg Klasse der Vergangenheit an.
 
Singing-Bard

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Deine 90 KG (mit Klamotten), 20 KG Rad plus 20 KG Gepäck macht 130 KG Systemgewicht.
Einige Hersteller würden dir selbst die stabilen Fertigpedelecs also nicht für deine Zwecke freigeben.

Damit kannst Du aus meiner Sicht die Idee, ich will ein leichtes Pedelec haben vergessen.
Du bist gross und schwer und willst viel Gepäck mitnehmen, also brauchst du kein Leichtgewicht sondern ein stabiles Rad.

Wenn Du dann auch noch selbst nur bedingt Kraft auf die Pedale bringst, dann muss der Motor um so leistungsfähiger sein wenn Du Steigungen mit diesem Gewicht bewältigen willst.

Kurz: Aus meiner Sicht willst Du das Unmögliche und wunderst Dich das es das so nicht gibt.
 
lightart

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Ja klar, einen grösseren Motor kann man ebenso sparsam betreiben, tut man dies ständig stellt sich irgendwann einfach die Frage warum man einen grösseren Motor braucht wenn man ihn nie richtig fordert ;)
Der im Vergleich zum Cute (etwas) größere Motor hätte vielleicht ein wenig mehr Reserven im Mittelgebirge oder bei etwas längeren Streckenabschnitten.
 
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die sind schon aufm Schiff
 
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Und das alte Stahlross fällt als Basis aus, weil es keine Scheibenbremsen hat ?
Nein - die fehlenden Scheibenbremsen stören mich dabei gar nicht. Ich überlege sogar, das neue Pedelec auch ohne Scheibenbremsen auszustatten, wenns möglich (und sicherheitstechnisch vertretbar) ist. Den wichtigen Punkt hast Du aber angesprochen: Die Geometrie stimmt leider überhaupt nicht, was mir beim Kauf vor 20 Jahren gar nicht so auffiel, aber spätestens mit dem Kauf des Simplon Kagu sonnenklar wurde. Hab mich damals leider nicht so gut beraten lassen. Jedenfalls passt der Rahmen gar nicht gut und deshalb ist das Rädchen eher das Ersatzrad für die Stadt - mehr nicht.
 
andreasDo

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Coboc Montreal - Riese Müller Packster 40
Einige Hersteller würden dir selbst die stabilen Fertigpedelecs also nicht für deine Zwecke freigeben.
Naja .... Coboc schafft mit dem Montreal 15,9 kg und 140 kg zul. GG. Und bringt noch 7 Gänge unter .... die Singlespeed Cobocs sind nochmal leichter.
 
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didi28

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Wann in etwa? Kannst du das abschätzen?
Ja, die Motoren sind gerade noch in der Fertigung und werden laut Aussage von Aikema auf jeden Fall vor dem chinesischen Neujahrsfest (also vor dem 16.02.18) mit dem Flieger an uns geschickt. Dann werden voraussichtlich auch alle FOC-Controller lieferbar sein. Auf unsere LCD-Displays können wir dann auch das passende Firmware-Protokoll aufspielen.
 
lightart

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Den Cute 100 gibt es demnächst auch bei uns
@ didi28: Das kling natürlich schon interessant.
Deshalb meine Fragen dazu an Dich:
1. Ab wann kann man die Cute 100 bei Euch bestellen, bzw. ab wann könnt Ihr voraussichtlich liefern/einbauen?
2. Werdet Ihr komplette Umrüstsätze mit dem Cute anbieten, inkl. eingespeichtem Hinterrad?

@alle: Kann jemand mir noch helfen, die aktuellen Cute 100 mit den aktuellen elfkw´s leistungsmäßig zu vergleichen?
Ich hab es direkt vor meiner Haustür natürlich eher flach, außerdem muss ich auch nicht eine langgezogene 10-15%-Steigung mit 15-20km hochstürmen. Eigene Leistung abliefern - mit eher höherer Kadenz im kleineren Gang, trau ich mir konditionsmäßig (mit wieder etwas mehr Übung) durchaus zu - ich muss halt wg. des Knies nur den schweren "Jan Ulrich-Tritt" vermeiden (und dessen Schokoriegel auch:cool:). Auf der Deutschland-Tour 2015 mit Bio-Rad und ca 15kg Gepäck war ich mir auch nicht zu schade, in der Rhön von 450 auf ca 700 Höhenmeter raufzuschieben, oder auch die Steigung rauf nach Rothenburg o.d.T.
Bei welchem Szenario könnte sich solch ein eventueller Leistungsunterschied zw. Bafang/Cute (ca. 2kg) einerseits und elfkw (ca. 3kg) andererseits denn entscheidend bemerkbar machen?
 
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didi28

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@ didi28: Das kling natürlich schon interessant.
Deshalb meine Fragen dazu an Dich:
1. Ab wann kann man die Cute 100 bei Euch bestellen, bzw. ab wann könnt Ihr voraussichtlich liefern/einbauen?
2. Werdet Ihr komplette Umrüstsätze mit dem Cute anbieten, inkl. eingespeichtem Hinterrad?

Wie ich bereits oben geschrieben habe, die Motoren sind gerade noch in der Fertigung und werden laut Aussage von Aikema auf jeden Fall vor dem chinesischen Neujahrsfest (also vor dem 16.02.18) mit dem Flieger an uns geschickt. Dann werden voraussichtlich auch alle FOC-Controller lieferbar sein. Auf unsere LCD-Displays können wir dann auch das passende Firmware-Protokoll aufspielen. Wir werden selbstverständlich wie üblich komplette Umrüstsätze mit Einspeichoption für zzgl. 99€ anbieten.
 
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Naja .... Coboc schafft mit dem Montreal 15,9 kg und 140 kg zul. GG. Und bringt noch 7 Gänge unter .... die Singlespeed Cobocs sind nochmal leichter.
Ich find die Coboc optisch sehr gelungen - und wusste gar nicht, dass die sogar bis 140kg zugelassen sind. Leider gefällt mir der fest verbaute Akku überhaupt nicht. Wenn hier mal ein findiger Tüftler ein Pedelec mit ähnlich klaren Linien - meinetwegen 500g schwerer - aber mit wechselbarem Akku entwickelt und in Serie bringt, wäre es imho für einige interessant.
 @diddi28: Danke für die Info - unsere Posts hatten sich überschnitten:).
 
hätte vielleicht ein wenig mehr Reserven im Mittelgebirge oder bei etwas längeren Streckenabschnitten.
sorry für das Selbst-Zitat: ich meinte natürlich: "...bei etwas längeren Streckenabschnitten mit durchgehender Steigung".
 
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Deine 90 KG (mit Klamotten), 20 KG Rad plus 20 KG Gepäck macht 130 KG Systemgewicht.
Ja - momentan zwar 87kg, aber ich arbeite dran - vor 3 Jahren waren es auch 75kg. Zumindest mein Ziel, wieder auf 80 kg runterzukommen, halte ich für machbar. Ich hatte letztes Jahr ein eher schlechtes Jahr mit viel Stress und wenig Bewegung - dieses Jahr soll´s wieder anders werden;).
Außerdem waren die 20kg Gepäck etwas zu hoch gegriffen. Auf der Deutschlandtour 2015 wren es 15kg Gepäck, was bei Übernachtung in Pensionen etc. sicher ausreichend ist.

Einige Hersteller würden dir selbst die stabilen Fertigpedelecs also nicht für deine Zwecke freigeben.
Wieso? Wenn in den Specs nun mal steht: 130 kg Systemgewicht, vielleicht sogar 140 kg (mein Alu-Simplon erlaubt 170kg), dann würde ich die Herstellerangaben (bei guten Herstellern) wörtlich nehmen. Für eine längere Tour (in Deutschland, bzw. in angrenzendem Ausland bei gemäßigtem Terrain, würde ich zwar dieses zul. Systemgewicht evtl. (annähernd) ausreizen, dafür wähle ich bei solch einer längeren Tour eher die befestigten Wege und gut befahrbare Nebenstrecken - keine Trails oder dergleichen. Wenn es mich mal etwas mehr nach "Rentner"-Abenteuer und holprigen Wald- und Feldwegen gelüstet, dann würde ich das nicht mit dem 15kg-Tourengepäck machen wollen, sondern höchstens am Feierabend oder auf 1-2 Tagestripp mit gaaanz leichtem Gepäck.

Damit kannst Du aus meiner Sicht die Idee, ich will ein leichtes Pedelec haben vergessen.
Du bist gross und schwer und willst viel Gepäck mitnehmen, also brauchst du kein Leichtgewicht sondern ein stabiles Rad.
Zum Gepäck - siehe oben: "Viel Gepäck" = bis 15kg.
Zu meinem Gewicht: Klar bin ich kein Leichtgewicht - aber ich will ja nicht mit dem Bobbycar durch den Schwarzwald fahren (obwohl - die Teile sind belastbar(y)), sondern nur ein möglichst (!) leichtes Pedelec, bei dem ich mich innerhalb (!) der zugelassenen Gewichtsangaben aufhalte und mit dem ich (1-2x jährlich) auf gemäßigtem Terrain in Mitteleuropa unterwegs sein kann. Je leichter das Pedelec (bei ausreichender Stbilität), desto weniger Systemgewicht habe ich - auch an DIESEN Kilos will ich sparen, soweit es geht. Außerdem trägt sich ein leichtes Pedelec einfach besser, wenn´s mal sein muss.
Wenn Du dann auch noch selbst nur bedingt Kraft auf die Pedale bringst, dann muss der Motor um so leistungsfähiger sein wenn Du Steigungen mit diesem Gewicht bewältigen willst.
Wenn ich in Physik gut genug aufgepasst habe, ist doch die "Kraft auf der Pedale" nur die eine Möglichkeit, die zweite Möglichkeit wäre ja, die erhöhte Kadenz (im kleinen Gang), mit der ich diese Pedale (mit deutlich weniger Kraft) bewegen kann. Am Ende wird aus beiden Varianten die gleiche Leistung, "die mich den Berg hochpeitscht"(Scheeerz).
Natürlich sind dem durch meine Kondition Grenzen gesetzt, aber da kann ich eher dran arbeiten, als an meinen Meniskusanrissen.
Kurz: Aus meiner Sicht willst Du das Unmögliche und wunderst Dich das es das so nicht gibt.
Ich kann mich nicht erinnern, an welcher Stelle ich mich "gewundert" habe - ich habe es bloß mit einem gewissen Bedauern festgestellt.
Das "Unmögliche", was ich will (wie vermutlich viele andere), ist ein Pedelec, dass etwa 15-17kg (meinetwegen 18kg) wiegt und (für die von mir genannten) Zwecke ausreichend stabil ist:) - so what?
 
paukenschlag

paukenschlag

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Meine Erwartungen an ein Pedelec:
- Möglichst leicht und Straßen-tauglich (StVZo), Gewicht komplett (mit leichtem Gepäckträger, kl. Schutzblechen, etc. + Akku) möglichst nicht über 17kg, auf jeden Fall unter 20kg.
- leiser Antrieb
- ausreichend stabil für Tourenfahrten mit ca. 20 kg Gepäck
- ausreichend stark für Steigungen im Mittelgebirge, keine (längeren) Extremsteigungen.
- Feld- und Waldwege gerne, doch keine Trails.
- Material: Lieber Stahl bzw. Alu anstatt Carbon (Ausnahme evtl. bei der VR-Gabel).
- Federgabel kann ich drauf verzichten
- gern 26-Zoll-Laufräder (auch wenn´s nun als oldschool gilt), zur Not aber auch 27,5 er.
Ich habe vor kurzem ein Pedelec für meine Frau gebaut, das könnte deinen Vorstellungen ziemlich entsprechen:
IMG_20171229_134232.jpg

Gewicht wie auf dem Bild zu sehen incl. 10s3p-Akku und Beleuchtung 18 kg. Der Frontmotor ist aus einem Umrüstsatz von ATM, laut Infos aus dem Forum hier ist das der gleich wie bei Elfkw, Gewicht 2,8 kg.
Rahmen und Gabel sind von Poison und sollten einen 80 kg-Fahrer plus 20 kg Gepäck eigentlich aushalten, bis dahin ist auch der Tubus "Disco" zugelassen. Ein umgebautes Speedster sollte nicht schwerer werden, mit einem kleineren und leichter eingespeichten Motor und einem 1-fach-Antrieb könntest du vielleicht auch die 17 kg schaffen.
Außerdem hat elfkw etwas mehr Einbaubreite, ich glaub 143mm bei Disc.
In mein MTB mit Carbongabel habe ich das gleiche Set fürs Hinterrad eingebaut. Offiziell ist die Einbaubreite des Motors 138mm, wobei da oft die Nasenscheiben mit gerechnet sind, manchmal auch nur einseitig (?). Ich habe beide Nasenscheiben außen montiert, innen rechts 1mm und links 2mm untergelegt. Zum Einsetzen des Rades muss ich den Hinterbau nur leicht mit den Händen auseinander ziehen.
 
lightart

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@paukenschlag: Vielen Dank - das geht sehr stark in die Richtung, die mir vorschwebt!:)
Schönes Pedelec - ist das ein 26"-Rad? Das wäre ja genau die von mir bevorzugte Größe.
Aber das Poison (welches eigentlich genau) ist jetzt mit Alu-Rahmen und Alu-Gabel ausgestattet, oder?
Beim Frontmotor schrecke ich immer noch etwas zurück - obwohl es ja einfacher (und leichter?) als HR-Motor ein soll, wg. mehr Wahlfreiheit bei der Schaltung.
Dein MTB (Hardtail?) fährst Du ja mit HR-Motor. Kannst Du die Unterschiede im Fahrgefühl (gleicher Motor, nur 1x VR, 1x HR - "ähnliche" Räder) mal beschreiben?
 
paukenschlag

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Ja, das ist ein 26"-Rad. Ich habe das Rad selbst aufgebaut. Das Rahmenset incl. Gabel (beides Alu) ist ein ebay-Angebot von Poison, auf der Homepage von denen ist das so nicht zu finden. Der Rahmen ist schlicht, schön und sehr gut verarbeitet und vorbereitet: alle Montageflächen und -rohre plangeschliffen bzw. ausgerieben. Wenn du dich an einen Selbstbau traust, kann ich das nur empfehlen (wäre für deine Preisvorstellung nur viel zu billig...;-).
Das Fahrgefühl mit dem Frontmotor finde ich sehr entspannt und denke, dass man damit auch sicherer unterwegs ist. Der durch die Eigenleistung hinten entstehende "Allradantrieb" wird hier immer mal wieder gelobt. Ich habe erst einige Probefahrten hinter mir und kann nur vermuten, dass ein Motor hinten bei rutschigem Untergrund leicht durchdreht und ausbricht. Bei Steigungen hatte ich bisher auf festem Untergrund auch noch keine Probleme. Auf dem Bio-Rad steigt das Vorderrad an steilen Stellen ja vor allem in dem Moment des stärksten Pedaldrucks, ein Motor im Hinterrad müsste den Effekt doch eigentlich noch verstärken. Meine Frau als nicht allzu erfahrene Radfahrerin ist mit dem Frontantrieb sicher besser bedient.
Akustisch ist der Frontmotor allerdings deutlich auffälliger.
 
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Akustisch ist der Frontmotor allerdings deutlich auffälliger.
Das wiederum hängt weniger vom Motor als viel mehr vom Controller ab. Das derzeit beste ist ein FOC (field oriented controller) Sinus.

Ich habe schon viele Motorvarianten (Front, Mittel, Heck, Getriebe und DD) gefahren. Am unkompliziertesten und die meisten Möglichkeiten lassend, bietet der Frontgetriebemotor. Ich empfehle den Cute gern; klein, robust, formschön, günstig, stark
 
lightart

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Ja, das ist ein 26"-Rad. Ich habe das Rad selbst aufgebaut. ... Der Rahmen ist schlicht, schön und sehr gut verarbeitet und vorbereitet.... . Wenn du dich an einen Selbstbau traust, kann ich das nur empfehlen....
Ich finde den Rahmen sehr schön und angenehm schlicht. Kannst Du mir sagen, wie das Teil heißt? Hast Du noch technische Daten (Gewicht, zul. Systemgewicht) von Rahmen und Gabel? Du hast ja in einem anderen Thread kurz auch die Schaltung angesprochen (3x9?). Sehe ich da vorn jetzt nur EINEN Zahnkranz an der Kurbel?
(wäre für deine Preisvorstellung nur viel zu billig...;-).
:D:D:D - aber es ist auch (!) eine Frage des (begrenzten) handwerklichen Geschickes und der wenigen Zeit, die ich momentan so aufbringen kann. Deshalb kann und mag ich mich momentan nicht mit dem kompletten Selbst-Aufbau eines Rades beschäftigen. Ich habe ne Menge Respekt davor, was Du und einige andere hier an tollen Bike-Lösungen zusammenschrauben. Ich selbst brauche das - zumindest momentan - deutlich mehr "vorgekaut". D.h. - einen E-Motor- Umrüstsatz mit eingespeichtem (Hinter-)Rad in das Bike einbauen und alle nötigen Anschlüsse, Controller, verlegen, verkabeln, etc. würde ich (mit Eurer Hilfe) wohl hinbekommen. Das reicht mir aber an "Eigenleistung" völlig und evtl. lasse ich sogar auch das von einem Profi machen - mal schauen.
Dennoch fragte ich Dich, wie Du siehst, auch nach den technischen Daten des von Dir verbauten Rahmens, damit ich besser vergleichen kann, wenn ich irgendwo auf einer Fahrrad-Konfiguratorseite herumklicke.
 
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didi28

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Das "Unmögliche", was ich will (wie vermutlich viele andere), ist ein Pedelec, dass etwa 15-17kg (meinetwegen 18kg) wiegt und (für die von mir genannten) Zwecke ausreichend stabil ist:) - so what?
Den Wunsch haben zwischenzeitlich viele Radfahrer, die kommen hauptsächlich aus dem Rennrad-, Cyclocrosser- und Gravel-Bereich auf uns zu. Das ist auch mit ein Grund, warum wir bei EBS nun Motoren mit 2 kg (und vielleicht in Zukunft auch noch etwas leichtere und kleinere Motoren, das reduziert dann aber die Leistung erheblich) einführen. Mit z.B. so einem 1,6 kg leichten Akkupack in einer kleinen Rahmentasche o.ä. kommt man dann auf unter 4 kg für die komplette Motorisierung.

Vor kurzem habe ich mir das Stevens Tabor (Rahmen und Gabel aus Alu mit klassischen Ausfallenden (bzw. Gabelausfall) und BSA 68 mm Tretlager, man hat also alle gängigen Nachrüstoptionen) gegönnt, das serienmäßig ca. 11 kg wiegt. Mit der von mir nachgerüsteten 11-34 10-fach Kassette (anstatt der serienmäßigen 10-fach 12-28), der dadurch notwendigen Kettenverlängerung, den Schutzblechen und der Akkubeleuchtung wiegt das Tabor jetzt ca. 12 kg. Aktuell genieße ich noch das leichte motorlose Fahren (die serienmäßige Schwalbe G-One Gravel-Bereifung läuft wirklich klasse) und wenn ich es mal motorisieren sollte, werde ich unseren kommenden 2 kg Frontmotor (ist auch schnell wieder ausgebaut) mit Thermoüberwachung und FOC-Controller nehmen. Man kann bei dem Tabor problemlos auch noch einen Standard-Gepäckträger nachrüsten. Z.B. der Tubus Airy aus Titan wiegt nur 230 g und hat eine Tragkraft bis zu 26 kg. Damit und mit der o.g. U4kg-Motorisierung könnte das Tabor noch knapp unter 16 kg bleiben.
 
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didi28

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Wir bestellen sie mit 36 Speichenlöchern, man kann bei Aikema bei entsprechenden Stückzahlen aber auch andere Ausführungen bestellen.
 
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