Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

Diskutiere Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs im Plauderecke Forum im Bereich Community; AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs Hallo, ich find ja eigentlich nicht schlecht, dass der Thread weitergeführt wird. Da könnte sich doch...
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Sue

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AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

Hallo,
ich find ja eigentlich nicht schlecht, dass der Thread weitergeführt wird. Da könnte sich doch herauskristallisieren, welche Räder was taugen.
Ich habe mein Kalkhoff Agattu Mai 2008 gekauft. Bin damit geschätzte 1.500 km gefahren. Hatte damals einen zweiten Akku dazugekauft nach einigen Monaten zur Erhöung der Reichweite. Beide Akkus zeigen noch keinerlei Ermüdungserscheinungen, toi, toi, toi. Bisher keinerlei Reparaturen. Lediglich der Radständer ist gebrochen, das war aber wohl, nachdem es mich in einer Kieskurve hingelegt hatte.
Sue
 
E-Bernd

E-Bernd

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Bionix 48V PL-250 HT
AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

Rad Rixe COMP XS 4.0 24-G Deore für 400 Euro (Gesamt 11.500 Km).
Jetzt etwas über 9000 Km seit März 2010 mit dem Pedelec-Nachrüstsatz von www.AKKUBIKE.COM (Fa. Buchner ca. 300 Euro).
Zweiter Akkusatz in Betrieb (12 V 20 AH und 12 V 15 AH) Kosten für beide ca. 220 Euro.
Täglicher harter Pendler-Einsatz ca.54 Km / 600-700 Hm. Übergewicht 20-30 Kg und die vielen Höhenmeter sowie
Wintereinsatz mit Spikes treiben den Akkuverbrauch hoch.
Auch die relativ hohe Durchschnittsgeschwindigkeit für diese Bedingungen von 21-24 Kmh auf die Gesamtstrecke
und bis zu 28 Kmh auf dem Hinweg zur Arbeit treibt den Akkuverbrauch.

Selbst verschuldete Probleme gab es einmal mit dem Controller, weil die Kette (Verschleiß) sprang,
morgens eine 7-10 % Steigung ohne
große eigene Tretleistung mit weniger als 6 Kmh hoch, dunkel,
Tacho war nicht zu sehen und im Halbschlaf (die Nacht nur 2-3 Stunden geschlafen).
Vermutlich bin ich da zu lange (Minuten?),
zu langsam und mit zu wenig eigener Trettleistung die starke Steigung hoch
und der Controller ist dann durchgebrannt. :rolleyes:
Wurde aber kostenlos von der Fa. Buchner getauscht. :D

Mehr als 7.000 Km gab es keine Probleme, auch wenn es nur 6 Kmh eine 12 % Steigung hochging,
allerdings habe ich da auch immer kräftig dazu getreten und hatte da auch noch das kleinere
Antriebsritzel.
Seither lasse ich bei unter 10 Kmh den Motor aus, verwende jetzt das große Antriebsritzel,
beim kleineren werden das dann unter 8 Kmh gewesen sein.
 
 

Am Rad der übliche Verschleiß: Bremsbeläge, 2.Reifensatz, 3 Ketten, Kurbelganitur (24 Euro) und
Zahnkranz (13 Euro).

Mit dem Ersatz von Smart Sam vorne durch Marathon Extreme ist komischerweise
auch die Durchschnittsgeschwindigkeit gestiegen. Der Extreme ist nicht so rutschig
wie der Smart Sam, Welten besser auf der Bremse, sicheres Gefühl lässt höhere Geschwindigkeiten
zu. Obwohl Schwalbe für den Smart Sam einen niedrigeren Rollwiderstand angibt, bin ich doch
mit dem Extreme schneller. :confused:
 
J

jufi

AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

Hoi zäme
Ansmann Vorderrad 250 W 1000 Km Motor defekt erster Km Mai 2011. Allgemein bin ich sehr zufrieden wenns läuft, praktisch geräuschlos und komme mit guter unterstützung 1000 Höhenmeter weit
laut Ansmann ist dieses Problem bekannt wird jetzt verbessert.

Tschüss Jufi
 
S

Spessartradler

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AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

3.) Carver MTB + Activeshop 205er DD, Schnellläufer HR, November 2010
4600km 16s Headways,
2 gerissene Speichen, 164mm von Hibike ersetzt.
Gruß,
Andreas
Kleines Update:
5700km,
Nachdem schon die 4. Speiche gerissen war und die China-felge jede Menge Risse hatte, habe ich den 205-er komplett neu eingespeicht:
Mavic MTB EX 721 Downhillfelge und Sapim-Strong 2,0-2,2 mm Speichen, 164mm.
Mit 85€ Materialkosten nicht gerade billig das ganze, dafür aber das vermutlich Stabilste, was der Markt hergibt.
Gruß,
Andreas
 
lexicek

lexicek

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KTM eRace nach 5000 Km

Hallo!
Habe seit März 2011 ein KTM eRace und jetzt habe ich schon 5000Km auf den Tacho.
Am meisten abgenutzt ist der Sattel und die Griffe am Lenker (siehe Bilder). Weil ich viel auf schotter wegen fahre ist der Lack am Unterrohr durch Steinschlag leicht „durchpunktet“.
Die Bremsbeläge haben noch 2,1mm und 2,2mm (bei 1,6mm sollte man diese wechseln), also mit ein bischen Glück halten die bis 10000Km.
Reifen sind auch noch OK, der hintere hat aber nur halb soviel Profil wie der vordere. Beim nächsten platten werde ich die Reifen umtauschen, könnten auch bis 10000Km durchhalten.

Nach 2000Km müsste ich die Pedale wechseln (Lagerschaden Links), 22€ mit Einbau.
Nach 3600Km habe ich einen neuen Motor bekommen, 0€ weil Garantie aber fast 4 Wochen Warten :mad:.

Ansonsten müsste ich zweimal die Speichen nachziehen und hatte zwei Reifenplatzer hinten.
Und das war bis jetzt alles!
Gruß! Lexicek
 

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lexicek

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Lebensdauer / KM Stand eurer Pedelecs

P.S.: Habe vergessen zu erwähnen das ich noch die Gangschaltung hinten, bei Km 3400, einstellen müsste.
 
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labella-baron

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AW: KTM eRace nach 5000 Km

(...) und hatte zwei Reifenplatzer hinten.
Und das war bis jetzt alles!
Das genügt schon - Reifenplatzer; das ist ja extrem gefährlich (vorne noch mehr). Was waren denn die Gründe?
 
lexicek

lexicek

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BionX D-Serie, Cube XMS Fully 26"
AW: KTM eRace nach 5000 Km

Reifenplatzer..... Was waren denn die Gründe?
Zu schnell auf eine Treppe aufgefahren und zu schnell über einen Bordstein = und die Luft ist raus, Bunny Hop geht nicht mit den "Klotz" am Hinterrad. Habe mein Fahrverhalten verändert, jetzt bremse ich etwas ab vor solchen dingen und bleibe auch nicht im Sattel sitzen. Seit 3000Km Keine Reifenpanne mehr.
Gruß! Lexicek
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: KTM eRace nach 5000 Km

Zu schnell auf eine Treppe aufgefahren
{.....}
zu schnell über einen Bordstein
{.....}
....bleibe auch nicht im Sattel sitzen.
naja.. sowas kann man auch wirklic nicht dem Rad anlasten, Bordstein im Sattel sitzend nehmen ;)
 
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FPV-Pilot

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AW: KTM eRace nach 5000 Km

Hi!

Ich bin seit April 2011 nun 2400 km gefahren. Ich mache wenig Touren und fahre hauptsächlich nur damit ins Geschäft (ca.90 km/Woche).
Dabei fahre ich geteerte Radwege. Ich hüpfe zwar gelegentlich den Randstein runter, aber nicht (mehr) hoch. Der Hinterbau ist durch den Motor doch recht schwer. Und wenn man damit an die Randsteinkante knallt, befürchte ich 'snake bites'. Durch das Mehrgewicht des Rades komme ich beim Sprung nicht mehr so leicht hoch, wie mit meinem MTB.

Bei meinen Touren fahre ich leichtes Gelände, wie Feld und Wiesenwege und durch Wälder/Gebüsche.
Bis jetzt merke ich eigentlich fast keinen Verschleiß.

Das Profil meiner Reifen ist in der Mitte nur noch halb so hoch, wie im Neuzustand.

Die Schaltung macht etwas Probleme. Und zwar sowohl beim Hoch- und Runterschalten am Ritzel. Ich muss manchmal etwas weiter drücken, um auf ein größeres Ritzel zu kommen. Manchmal zwei mal schalten um auf ein kleineres Ritzel zu kommen. Das obwohl der Umwerfer eigentlich beim Schalten richtig steht. Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Der Antrieb ist noch einwandfrei. Mit einer Akkuladung komme ich zwischen 70 und 120 km, je nach den Umständen der Fahrten.
 
lexicek

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BionX D-Serie, Cube XMS Fully 26"
Lebensdauer / KM Stand eurer Pedelecs

Hallo!
Was wichtiges habe ich noch vergessen: Die Akku Spannung nach 5000Km.
Wenn man der Anzeige trauen kann (Code 3772) hat der Akku noch 41,4V (vollgeladen), vor einen Monat waren es noch 41,5V wie im Neuzustand.
Gruß! Lexicek
 

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loewe

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20´China-klapprad, vermutlich Xiongda-, 41 V, Limn
AW: Lebensdauer / KM Stand eurer Pedelecs

Modellbezeichnung / Hersteller: Chinaklapprad mit vermutlich Xiongda 36V, 9 Ah LiMn

Laufleistung in KM: 3800 km
erster Akku: Ja/nein bis 500 km mit Blei, seither mit LiMn
neuer Akku bei KM-Stand: 500
Preis für Ersatzakku: 333 €
Zusatz: bisherige Defekte und deren Kosten: 1 x Kurbel, 2 x Pedale, 1 x Kette, Werkzeug (Kettennieter, Kurbelabzieher, Schraubkranzabzieher)
 
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schulerw

AW: Lebensdauer / KM Stand eurer Pedelecs

Model: Selbstbau Calvaro Trekkingrad, NC 154 Umbau vorne mit LiFE Akku 36V/10AH
Laufleistung Km: ca 3500 in einem Jahr
Fehler: Schalter Akku defekt(Gewährleistung abgelehnt) Sattelstütze wackelt, Wackelkontakt bei Chinastecker am Controller- durch Anderson-Poles ersetzt, inzwischen Progrmmierbaren Controller (max 28 KM/h)
Bruch Akkugepäckträger durch Fremdeinwirkung (Pferd schlägt aus) ersetzt
Kosten alles zusammen:Rad 500 + Umbau 700
 
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FPV-Pilot

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AW: KTM eRace nach 5000 Km

Hi!

Inzwischen habe ich mit meinem eRACE auch knapp 5200 km erreicht :)

Außer Bergfahrten, mache ich alles mit meinem Pedelec. Und es macht das alles auch mit.
Zwishcenzeitlich habe ich mich auch mal darüber geärgert, so dass ich es zwei mal verkaufen wollte. Aktuell bin ich aber so zufrieden, dass ich mein treues Bike wahrscheinlich nicht mehr so schnell hergebe. :)

Zustand des Rades und der Komponenten:

Weil mir bei Touren über 50 km der Hintern weh tat, habe ich die Satelstütze und den Sattel ausgetauscht. Mit der Sitting-Bull Gold bin ich sehr zufrieden und auch mit dem Gelsattel mit breitem Mittelschlitz.
Was absoluter Mist ist, sind die Reifen. Auf den Rädern sind standartmäßig die extrem leichten und dünnne RacingRalph evo montiert. Die bieten natürlich mit ihren 2,25" und dem groben Profil einen optischen Leckerbissen. Nur taugen tun die nicht viel. Seit ich das eRACE fahre (April '11) hatte ich so viele Platten, wie mit keinem anderen Rad. Zusätzlich waren die Platten ausschließlich hinten. Zwischendurch habe ich die Mäntel vorn/hinten vertauscht, weil der Hintere fast kein Profil mehr hatte. Dass man bei einem Pedelec solch leichte und dünne Reifen aufzieht, kann ich definitiv nicht nachvollziehen. Beim Gewicht eines Pedelecs kommt es auf etwas schwerere Reifen auch nicht mehr an.
Nun habe ich mir Schwaĺbe Marathon Plus MTB aufgezogen. Die haben Antiplatt-Einlage. Ich hoffe, dass ich die nächsten 5000 km ohne Platten überstehe. Die neuen Reifen haben zwar nur 2,1" Breite, aber sehen deswegen trotzdem nicht aus, wie wenn es 'Spielzeutreifen' wären ;)
Das grobe Profil greift gut im Gelände und hat enge Noppen in der Mitte, die auf glattem Untergrund einen Mittelsteg und wenig Rollwiderstand bieten.

Die originalen Griffe habe ich gegen ERGON GR2 mit Hörnchen ausgetauscht. Die Ballenauflage ist gerade bei längeren Fahrten sehr komfortabel. Leider sieht man ihnen schon die 5000 km an. Die Auflage ist stark abgewetzt und die Hörnchen verlieren auch so langsam die Beschichtung.

Am linken Hörnchen habe ich einen kleinen Rückspiegel angebracht. Der Spiegel hat keine Stange und ist direkt am Hörnchen. Das Fahren mit Rückspiegel ist sehr angenehm. Man kann leicht sehen, ob ein Auto angerast kommt, oder ob die Mitradler noch da sind.

Die Scheibenbremsen haben immer mehr gequietscht. Dies habe ich inzwischen aber abgestellt. Dazu habe ich die ganzen Kanten an den Bremsscheiben gebrochen und - ob ihr es glaubt oder nicht - die Bremsen 'geölt'! Natürlich habe ich das Öl nicht Literweise drüber gekippt ;) Ich habe einen Hauch WD40 auf die Scheibe gesprüht, dann das Rad mit angezogenen Bremsen einige Meter gefahren und alles wieder gründlich gereinigt. Die Bremswirkung ist kpl. vorhanden, aber es quietscht nichts mehr.

Die Schaltung machte zwischendurch auch Probleme. Die Kettenblätter waren dabei recht harmlos. Aber die Ritzel, bzw, das Schaltwerk über den 'fremden' Ritzeln war sehr schlecht einzustellen. Besser wäre gewesen, wenn alles aus einer Schaltgruppe stammen würde. Aber inzwischen konnte ich auch das Schaltwerk so einstellen, dass die Kette sauber hoch und runter schaltet, ohne dass man an den Schalthebeln etwas nachdrücken muss.

Die Originalen Pedale gaben so nach 3000 km den Geist auf. Das Innenlager der Pedale war kpl ausgeschlagen. So wanderten die Pedale direkt in den Müll und es kamen Klickis von Shomano drauf. Mit denen kann ich auf einer Seite mit normalen Schuhen und auf der anderen mit SPD-Klicks fahren.

Aktuell ist auf meinem eRACE die FW 5.9 drauf. Seit 5,6 hatte das eRACE mehr Power, was aber die Reichweite extrem verkürzte. Dann kam der Winter, bei dem ich durchgefahren bin und ich kam mit einer Akkuladung nur noch so 45 km weit :(
Ich vermutete sogar, dass der Akku wegen der Kälte schaden genommen hatte. Eine Überprüfung bei Bionx direkt ergab, dass der Akku 100% i.O. war.
Nun ist es wieder wärmer und mit Hilfe des Forums bin ich den Einstellungen (0007 + 0008) auf die Schliche gekommen :) Nun hat mein Rad zwar kein Anzug mehr, wie ein Porsche, aber dafür komme ich problemlos weit über 100 km mit einer Ladung. Ich lege weniger Wert auf Power, als auf Reichweite.
Trotzdem unterstützt der Motor noch mehr als ausreichend bei Brücken, Hügeln und Gegenwind.

Demnächst muss ich die Neoprenmanschette am Hinterbau austauschen, die die Stecker zum Motor verteckt. Diese Manschette hat ihre besten Zeiten hinter sich und fällt demnächst wahrscheinlich von alleine ab ;)

Der Akku hat nach 5000 km und ca. 55 Vollladungen immer noch die gleiche Spannungslage, wie neu.

Jetzt, nach über 5000 km und einem Jahr Fahrpraxis, kann ich behaupten, dass ich mich nicht verkauft habe und jedem das Rad empfehlen kann.
Fakt ist aber, dass man sich mit dem Rad beschäftigen muss, damit es so fährt und funktioniiert, wie man es gerne hätte.
 
torcman

torcman

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102.096 km mit BionX 48V 40.7V 36V seit 2010
AW: KTM eRace nach 5000 Km

danke FPV-pilot fuer den Bericht.

Ich fahre BionX pl250HT in einem KTM Trackingrad, bis jetzt uber 17.000km und somit einige aehnliche Beobachtung wie deine:

nach 2 Platten, habe ich die Schwalbe Marathon Plus kurz nach dem Kauf (7/2010) aufgezogen. Bis heute keinen Platten mehr. Bremsen tue ich fast nur elektrisch, sodass immer noch die orig. Bremsbelaege. Wenn ich staerker bremsen muss, dann immer vorne mech. hinter elektr. also kombi-bremse, also muss zum ersten mal den Bremsbelag vorne demnaechst wechseln. Solange hatte ich noch nie Bremsbelaege!

Akku:

immer noch der originaler, aber meistens benutzt parallel zu einem Zusatzakku, also die Stromstaeke und Entladungstiefe schon kleiner als nur mit einem Akku. Geladen wird der Akku erst 3h vor der Fahrt, ansonsten in neutralen Spannungsbereich.

Rahmen, Felgen - alles immer noch perfekt.

Sattelstuetze - denke die tausche ich demnaechst.

Pfedergabel: vor einem Jahr wegen eiens Unfalls hatte ich sie ausgetauscht, auf einer leichterer (NCD-X), ist OK aber nicht hervorragend - brauche auch nicht unbedingt bei meine normalen Wanderungen.

BionX-Motor: absolut nix zu bemaengeln, laeuft bis heute sehr stark. Die Verbinder wie auch Akku-Stecker, werden immer wieder mit Alkohol gereinigt. Die Verbinder Motorkabel habe ich seit Anfang an mit einem Fahrradschlauch umwicklet (unter dem Klettband) , sodass niemals Wasser dort reinkommt. (umwickeln von unten nach oben und dann oben mit einen Tropfen Silikon verschlossenen). Die Ladebuchse auch von Anfang an mit Klebeband verschlossen (heute gibt's da denn Stoepsel)

Konsole; bis heute absolut wasserdicht, obwohl oefter im Regen. Die Konsole hatte ich von Anfang an ganz rechts verschoben, sodass ich mit dem Daumen die Plus/Minus Tasten erreiche ohne de Hand vom Lenkergriff nehmen zu muessen.
 
H

HJZ

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R&M Delite / Centurion Lhasa
AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

Hallo,
habe seit Juli 2008 ein Kalkhoff Aggatu XXL, KM-Stand 17200, immer noch erster Akku, nach ca 9 Monaten, bei ca, 4000 KM aber einen zweiten Akku (auch 10 AH - Preis ?) wegen Radreise dazugekauft. Fahre beide Akkus im Wechsel. Der erste Akku ist inzwischen etwas schwächer geworden, so ca. 5 - 8 KM weniger als am Anfang. Defekte: 2x Plattfuss, Speiche gebrochen (auf Radreise mit Gepäck), Pedallagerschaden und sonst nur die üblichen Verschleißreparaturen wie Reifen, Bremsen, Kette, Ritzel und Kettenspanner. Habe das Rad aber kontinuierlich "verbessert" mit Hydraulikbremsen, Rohloff Narbe, gefederter Sattelstütze, Licht von B&M ...

mfG. HJZ
 
WinSoft

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Flyer Fully X-Tour 2011 (Rohloff), 300 W, 53 Ah
AW: Lebensdauer /KM Stand eurer Pedelecs

Seit ziemlich genau einem Jahr 5000 km mit Flyer Fully X-Tour 2011 (Rohloff), erster Akku (16 Ah), erste Bereifung (Schwalbe BigApple 2.35), keine Panne, weder Akku, noch Motor, noch Bereifung, oder sonstwas, fast tägliche Fahrten, zuverlässig, keinerlei Probleme, das Flyer fährt wie neu...

Zweitakku (12 Ah) nach etwa einem halben Jahr, wechselnd benutzt oder, bei längeren Touren, beide zusammen.
 
F

FPV-Pilot

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AW: KTM eRace nach 5000 Km

BionX-Motor: absolut nix zu bemaengeln, laeuft bis heute sehr stark.
Dies wirft bei mir dann wieder mal die Frage auf, wieso hier im Forum BionX so oft so schlechte Kritiken bekommt.

Ok, für lange steile Anstiege ist die Konstruktion nicht geeignet, aber sonst? Und welches Pedelec kann von sich behaupten, in den Bergen gut klar zu kommen?
Ich kann ebenfalls definitiv nichts bemängeln.
Dann die Einstellmöglichkeiten über die Codes. Gibt es das noch wo anders? Wie ich oben schon schrieb, komme ich mit einer Akkuladung problemlos so weit, wie die 'neuen' angeblich kommen wollen. Bis jetzt habe ich noch jedes Pedelec von der Reichweite her, hinter mir gelassen.
Dabei fahre ich, so oft es geht 25 km/h oder etwas mehr. Mein Antrieb ist nicht 'getuned', also immer noch bei 25 km/h begrenzt. So ab 25,7 km/h fahre ich ohne Motor. Je nach Wetter und Gelände komme ich bis zu 130 km weit.
 
Tom11

Tom11

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Riese&Müller Mountain CX 27,5x2.8 -2018
AW: KTM eRace nach 5000 Km

Dies wirft bei mir dann wieder mal die Frage auf, wieso hier im Forum BionX so oft so schlechte Kritiken bekommt....
Ich denke, das "Gefühl schlechter Meinungen" kommt zum einen von ein paar wenigen, die sich regelmässig u. immer wieder negativ über den Motor auslassen und zum anderen der - zumindest in der Vergangenheit - schlechte Service.
Angenommen der Service wäre entgegenkommend und schnell, dann wäre viel weniger negativ über Bionx gesprochen worden.
Denn - wie man sieht - haben alle Antriebe ihre Schwächen und auch Ausfälle.
Für mich steht und fällt die Akzeptanz eines Antriebes (jedenfalls hier im Forum) mit dem Service.
 
torcman

torcman

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102.096 km mit BionX 48V 40.7V 36V seit 2010
AW: KTM eRace nach 5000 Km

Dies wirft bei mir dann wieder mal die Frage auf, wieso hier im Forum BionX so oft so schlechte Kritiken bekommt.
Dir ist doch aufgefallen, das es 100 Schimpfbeitraege von nur 2-3 Personen gibt, die es einfach nicht aufgeben koennen, immer wieder dasselbe zu behaupten, wie eine Religion und hunderte von zufriedenen BionX-Fahrern gibt, die einfach nur schmunzeln und nix sagen. Bei den Kritikern weiss du es auch nicht, haben sie es selbst verschuldet? oft habe ich naemlich fast die Sicherheit. Haben sie den Service dann genoetigt? und wurden abgelehnt, Du warst doch nicht dabei. Also Beweis ist es doch keiner.

FPV-Pilot schrieb:
Bis jetzt habe ich noch jedes Pedelec von der Reichweite her, hinter mir gelassen.
das ist fuer mich auch technisch selbstverstaendlich und durch meine Messungen belegt, dass der getriebelosse Nabenmotor bei ebennige oder leicht huegelligen Gelaende effizienter laeuft als alle Getriebe behafteten Motoren, egal ob Mittelmotor oder Nabenmotor. Aber die Diskussion hatten wir schon tausendmal, mein Standpunkt und Messungen habe ich schon gelegt und will nicht nochmal, vorallem das es die Leute nur aus dem Bauchgefuehl diskutieren, ohne jemals was gemessen zu haben. Dafuer haben diese Leute meistens den ganzen Tag Zeit, als ob sie keiner Arbeit nachgingen, da kann nicht mithalten. Will auch nicht. ich freue mich, das mein Gefaehrt zu meiner Zufriedenheit seit 17 Tkm laeuft und brauche nicht gegen die 2-3 Krititker anzukaempfen. In der Zeit wo sie den Motor zum hundersten mal kritisieren, fahre ich in schoenster Gegend damit zufrieden rum. So einfach ist das.
 
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