Langsamste Bafang BBS Wicklung

Diskutiere Langsamste Bafang BBS Wicklung im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; ist die Rollzeit eigentlich beschränkt ? vonwegen Sonnenaufgang, sonnenuntergang oder so ?

Kraeuterbutter

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ist die Rollzeit eigentlich beschränkt ? vonwegen Sonnenaufgang, sonnenuntergang oder so ?
 

Üps

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ich schätze, es geht darum Manipulation schwieriger zu machen...
ein Speedsensor in den Speichen ist schnell mal weggedreht,
eine Software-Begrenzung mit paar Tastenklicks verändert
Fehlermeldung, Abschaltung. auch ein BBS01 ist gegen solche Manipuationen geschützt, wird er doch für legale Pedelec eingesetzt.

Jetzt stelle ich mir aber vor, man will über die Spannung sicher stellen, dass der Motor niemals oberhalb 45 km/h rotiert.
Das bedeutet also: Leerlaufdrehzahl 45 km/h bei vollem Akku. Also bei 42V.
Macht dann unter Last (max P_Out) bei fast leerem und belastetem Akku (31V) dann nur noch 21 km/h (leerlauf theoretisch 33 bei gleicher Spannung).
Macht so echt wenig Sinn, außer man nimmt ihn wirklich nur als Hilfe am Berg.

Drum bevorzuge ich die mechanisch höhere Auslegung bei elektronischer Abregelung.
Da merke ich das immer noch, wenn der Akku fast leer ist, aber es bleibt gerade noch erträglich bei 31V.
Kadenz und Leistung (nur in den unteren Gängen am Berg) deutlich runter, aber auf die 25 komme ich voll wie fast leer.
 
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Kraeuterbutter

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so von dir vorgerechnet und einem mit der Nase drauf gestoßen klingt das wirklich unsinnig...

aber steht so in den Regeln
entweder die machen ihre Akkus nie leer beim Suntrip oder - keine Ahnung wie die das legal nach Suntrip-Regeln sonst hinkriegen

umso mehr würde ja hier ein VM profitieren, da es ja am ehesten noch flott ohne Motorkraft zu betreiben wäre
 

schneller

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Fehlermeldung, Abschaltung. auch ein BBS01 ist gegen solche Manipuationen geschützt, wird er doch für legale Pedelec eingesetzt.

Jetzt stelle ich mir aber vor, man will über die Spannung sicher stellen, dass der Motor niemals oberhalb 45 km/h rotiert.
Das bedeutet also: Leerlaufdrehzahl 45 km/h bei vollem Akku. Also bei 42V.
Macht dann unter Last (max P_Out) bei fast leerem und belastetem Akku (31V) dann nur noch 21 km/h (leerlauf theoretisch 33 bei gleicher Spannung).
Macht so echt wenig Sinn, außer man nimmt ihn wirklich nur als Hilfe am Berg.

Drum bevorzuge ich die mechanisch höhere Auslegung bei elektronischer Abregelung.
Da merke ich das immer noch, wenn der Akku fast leer ist, aber es bleibt gerade noch erträglich bei 31V.
Kadenz und Leistung (nur in den unteren Gängen am Berg) deutlich runter, aber auf die 25 komme ich voll wie fast leer.
Das Weglassen des Speedsensor beim BBS kann man über die Firmware regeln, daß es keinen Unterschied macht. Fehler 21 im Display, aber ohne Abschaltung. Ist ja auch nervig, wenn ich im Wald unterwegs bin und ein Ast den Sensor abreisst. Und dann noch 40 km bergauf bis nach Hause…
Die 45 km/h Regelung ist nicht angegeben bei welcher Spannung. Es wird anscheinend im Ständer getestet und er darf nicht 50 km/h überschreiten. Mach ich dann bei 33V…
 

schneller

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Ich versuche das mal abzuschätzen an Hand dieses Beitrags von @Kraeuterbutter
Der Sieger benötigte wohl 48 Tage. Wann dieser Eric Morel als Dritter ins Ziel gekommen ist, konnte ich nicht ermitteln - ich gehe mal von 50 Tagen aus.
In den Grafiken sind 40 Punkte, wenn ich mich nicht verzählt habe. Im Schnitt fuhr er 25km/h mit ca. 6Wh/km also mit 25*6=150W Verbrauch. Bei 10 Stunden Einstrahlzeit wären dies 150*10*40 Tage = 60000Wh = 60kWh.
Pro Tag im Schnitt also 60/50 = 1,2kWh. Das waren ca. 12000km. Du rechnest die 10000km nächstes Jahr in 30 Tagen zu schaffen. Hast also bei vergleichbarer Kollektorfläche 30*1,2 = 36kWh zur Verfügung. Macht pro Tag 36000/30 = 1200Wh. Bei ebenfalls 10 Stunden täglicher Rollzeit einen Verbrauch von 120W. Da meist nicht im Wirkungsgrad-Optimum, rechne ich mit 75%, also einer Unterstützung von 80W. Deine Stundenleistung kennst du vermutlich und kannst somit abschätzen, ob deine Rechnung aufgeht.
Danke für die Berechnung… Info: Eric hat 52 Tage gebraucht.
Die Stundenleistung von mir kenne ich nicht wirklich, weil ich auf Leistungsmessung verzichte (bis jetzt). Und die 10.000 km-Stundenleistunng muss ich erst ermitteln ;-) die sieht noch etwas anders aus…
 

schneller

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die Strecke nach China war ja recht anspruchsvoll (Schotterstraßen, usw.)

jetzt gehts ja durch Europa..
vielleicht eher Vergleichbar mit dem Trans Amerika Bike Race

2018 war Marcel Graber ja mit einem Velomobil dabei

6702km
52.000 Höhenmeter
(teils hört man auch was bis knapp 60.000km - da sind sich die uneins)
10 Tage 12 Stunden für Start -> Ziel

im Schnitt ist er täglich 412km gefahren
(ganz ohne Motor)

jetzt ist Marcel kein Fahrradprofi noch ist es sein "Haupthobby"
eigentlich ist er ja Gleitschirmflieger
vor dem TABR hatte er glaub ich nur 3Monate Velomobilerfahrung mit einem DF (Tillerlenkung)
das Alpha7 (Panzerlenkung) hat er sich sogar in die USA schicken lassen und dort zusammengebaut
also 1 Tag Probefahrt und dann war schon Rennen, so ungefähr

jedenfalls: er hat mit fast 1 Tag Vorsprung gewonnen
und das als - wie gesagt - jetzt nicht Radsportler
klar: er ist ein guter Sportler
aber man hat an den Leistungswerten mit Messkurbel gesehen,
dass andere Fahrer deutlich mehr getreten haben (und auch noch täglich länger geradelt sind als Marcel)
und trotzdem dann Tage Rückstand hatten

jedenfalls: die Annahme, dass beim Suntripe einer ganz ohne solar mit halbwegs fitten Beinen und gutem VM das Ding bei guten Straßen gewinnen könnte, ist wahrscheinlich nicht so verkehrt..

deshalb die Überlegung, ob es Sinn macht dass VM mit "zuviel Solar" aerodynamisch "zu viel zu verschlechtern"

ich glaub da wird es einen Sweetspot geben
vor allem eben auch wegen der 45km/h Beschränkung


auf der anderen Seite:
@schneller macht sich viele Gedanken um das Treten über 45km/h
ich glaub auf den Trichter hab ich dich gebracht, als ich im anderne Thread das mit der Regel ins Spiel gebracht habe

ob man aber bei 20-30 Tagen Fahrzeit oder wieviel es dann werden, wirklich so oft (in der Ebene) INKL. 20kg Anhänger und Solardach drauf noch über die 45km/h mit reiner Muskelkraft kommt.. hmm...
ist die Frage

ich glaubs nicht...

ja, wenn ich meine 80km Runde fahre hab ich auch im Flachen immer wieder mal 60 am Tacho stehen.. (da reichen ja schon 10 Höhenmeter einer kleinen Brücke dass man über die 60km/h kommt)
aber wenn es Tag um Tag fahren geht... da wird das wohl anders ausschauen

bei einem Langstreckenrennen seh ich das dann eher nicht

(zumal auch keine Haube erlaubt ist.. die bringt ja schon mal schnell 25% Leistungseinsparung bei gleichem Tempo)



ich schätze, es geht darum Manipulation schwieriger zu machen...
ein Speedsensor in den Speichen ist schnell mal weggedreht,
eine Software-Begrenzung mit paar Tastenklicks verändert

ein Nabenmotor mit einer fixen Wicklung der nur so und soviel im Leerlauf dreht - bei begrenzter Spannung - kann der nicht schneller werden
und damit man die gleiche Regel beim Tretkurbel/Mittelmotor auch anwenden kann, muss die Übersetzung mit einbezogen werden..

ist es so schlimm ?
ich denke nicht, da 95%+ der Fahrzeuge beim Suntrip wohl nicht das "Luxusproblem" haben werden, dass man jenseits der 45km/h ohne MOtorkraft noch rein mit Eigenleistung fahren will..

das Problem die Geschwindigkeitsbegrenzung über Motorkadenz+Übersetzung zu machen wie es Flyer damals machte wie von dir angesprochen: das ist ein ausgesprochenes Problem bei 25km/h Pedelecs..
bei 45km/h ist es das eigentlich nicht mehr, weil da "normalerweise" jenseits nicht mehr ohne Unterstützung gefahren wird..

klar ist es auch damit kein 100% Manipulationsschutz.. aber es macht die Geschichte schon etwas schwerer..
aber klar: ich nehm einen 3s - 10Ah- Lichtakku mit für meine "Beleuchtung"...
(und wenn keiner schaut, häng ich den in Serie zum Antriebsakku als Boosterakku - hab ich Jahrelang so bei meinem Bike gemacht, wenn ich mal mehr Power haben wollte: Boosterakku kostet 20 Euro - da brauch ich nicht extra einen teuren extra Akku bauen, den ich dann auch noch nur selten benutze)
nen kleinen Boosterakku (braucht ja nur 1/5 - 1/10 der Antriebsakkugröße haben) liese sich auch selbst in dünne Rahmenrohre unsichtbar verbergen.. etc..

also ja, möglich ist vieles

@schneller
wenn der Bafang jetzt sagen wir bei vollen Akku 82rpm macht
und das Bike so übersetzt wird, dass damit die 45km/h nicht überschritten werden können,
kannst du mit 90rpm immernoch bis 50km/h treten
mit 100rpm sogar 55km/h

bergab wenns schneller wird, hilft die Schwerkraft
da kannst dann auch mal kurz so mit 120rpm dazutreten..

mal so:
mein längster Gang im VM war längste Zeit 65 : 13 auf 26" hinten
das wären bei 82er Kadenz knapp 49km/h
bei 100er Kadenz dann schon 60km/h
mit Haube passt das schön wenns länger so dahingeht (z.b. 30min lang... viel länger schafft man eh nicht, weil man egal wo man hier fährt früher oder später ausgebremst wird)..
kurzzeitig wäre aber längere Gänge schon sinnvoll

kurzfristig kann ich damit auch noch bei ca. 75km/h kurz schnell zutreten
viel bringt das aber nimma, macht vielleicht 2-3km/h schneller
bei 75km/h ist ja ein Gefälle im Spiel, und das schiebt Anteilsmässig derart, dass das "bisschen Treten" dann kaum noch einen unterschied macht

also ich denke mit kurzen kurbeln und der Bereitsschaft auch mal paar Minuten etwas schneller zu treten sollte das dann schon passen..

ich hab gerade mal so Logs von Ausfahrten angeschaut: bei 5h Fahrzeit hab ich im Schnitt über die 5 Stunden 92 - 96rpm an der Kurbel stehen
du brauchst es aber ja eigentlich nur für die Situationen wo du über 45km/h fährst..
das wird mit Anhänger nicht so oft der Fall sein, schon gar nicht Stunden lang durchgehend..
vondaher solltest bereit sein für die paar Fälle auch mal etwas schneller zu kurbeln..

wennst den BBS02 nimmst, der - was hab ich hier gelesen habe - 110rpm oder 120rpm schafft nimmst,
hast allerdings ein Problem...
Danke Kraeuterbutter, gut analysiert – wie immer
 

Jaap

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Grin hat ein paar nützliche Hilfsmittel wie diesen Trip-Simulator.
Der könnte bei der Auslegung der Akkukapazität und der Streckenplanung helfen.
Trip Simulator -UPDATED- - Tools
Für Passstraßen sollte der auch Recht genau sein.
Bei langen Passstraßen habe ich oft den Trick verwendet diese bewusst an 2 Tagen zu fahren.
Hat den Vorteil daß man nachts und bergab längere Zeit Regenieren kann.
 

Kraeuterbutter

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wie muss man sich das vorstellen ?
dann auf Höher Höhe des Passes campiert ?
und warum hat man bergab dann längere Zeit zum Regenerieren?
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Bei langen Passstraßen habe ich oft den Trick verwendet diese bewusst an 2 Tagen zu fahren.
Hat den Vorteil daß man nachts und bergab längere Zeit Regenieren kann.
Hab ich jetzt nicht verstanden: Du fahrst hoch, machst oben Pause? und dann langsam ab, um über regen = Rekuperieren möglichst viel Lageenergie in den Akku zurückzuholen?
 

Jaap

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Hab ich jetzt nicht verstanden: Du fahrst hoch, machst oben Pause? und dann langsam ab, um über regen = Rekuperieren möglichst viel Lageenergie in den Akku zurückzuholen?
Nein. Die Taktik stammt aus den nicht elektrischen Zeiten wo 50-60km bergauf zu viel Laktat bilden und irgendwann die Muskeln dicht machen.
Deshalb fährt man abends die eine Hälfte vom Pass. Was sich an zuviel Laktat gebildet hat. Ist bis zum nächsten Morgen abgebaut. Dann fährt man den Rest vom Pass morgens im kühlen und bergab baut sich wieder Laktat ab weil man sowieso rollen lässt.
Wenn man Reku hätte könnte man logischerweise diese bergab nützen.

Beim Suntrip läge der zusätzliche Vorteil darin. Daß die Sonne in Bergen früher unter und später aufgeht. Und man deshalb besser in der Mittagssonne lädt und sich ein Eis gönnt anstatt im heißen Velomobil bergauf zu schwitzen.

Klar wird dies nicht immer funktionieren. Aber wo es funktioniert sollte man es nützen.
Gleiches gilt für Stauvermeidung um Großstädten. Da lädt man auch besser den Akku wie das man fährt.
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Nein. Die Taktik stammt aus den nicht elektrischen Zeiten
Ja, mit Taktik könnte man schon einiges machen:
Z.B. sich Körner für bergauf aufzuheben, da man bei niedrigeren Geschwindigkeiten weniger Energie durch Luftverwirbelung verliert.
Oder mit Reku es bergab nicht einfach laufen zu lassen, auch wenn es noch soviel Spaß macht, sondern damit bis auf 40km/h verzögern und wenn man noch Reserven hat, zusätzlich in die Pedale treten !
 
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Jaap

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Ja, mit Taktik könnte man schon einiges machen:
Z.B. sich Körner für bergauf aufzuheben, da man bei niedrigeren Geschwindigkeiten weniger Energie durch Luftverwirbelung verliert.
Oder mit Reku es bergab nicht einfach laufen zu lassen, auch wenn es noch soviel Spaß macht, sondern damit bis auf 40km/h verzögern und wenn man noch Reserven hat, zusätzlich in die Pedale treten !

Als alter Taktik 🦊 bin ich mir da auch ziemlich sicher. Nur gibt es so viele Umstände die eine klare Taktik unmöglich machen.
Man muß einfach seine taktischen Möglichkeiten kennen. Und wenn möglich einsetzen.

Am Ende wird vermutlich der gewinnen der für seine Ladestrategie das passende Wetter hatte. Und am wenigsten Defekte.

Die ganze Zeit auf Taktik setzen kann auch den Spaß vermiesen.
 
Thema:

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