Lader an Inverter (modifizierter Sinus) ?

Diskutiere Lader an Inverter (modifizierter Sinus) ? im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Wie schaut es aus Leute: Kann ich meinen Yamaha-Akku (2019) über das Orginalladegerät mit einem modifizierten Sinus-Inverter laden? Oder mag er...
imlime

imlime

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Wie schaut es aus Leute:
Kann ich meinen Yamaha-Akku (2019) über das Orginalladegerät mit einem modifizierten Sinus-Inverter laden?
Oder mag er das Nicht ? VG
 
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paddy72

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Die meisten (alle) Ladegeräte sind als SMPS (switch mode power supllies) konstruiert, d.h. die Eingangs -AC-Spannung wird ohnehin gleichgerichtet und in großen Elkos geglättet und zwischengespeichert. Dann wird diese DC-Spannung zerhackt mit einer Frequenz von 20 - 200 kHz. Damit wird dann ein kleiner Trafo gespeist, der die 325VDC auf ca. 45 VAC transformiert und wieder gleichgerichtet.
Normalerweise ist es der Eingangsseite egal, wie gut der Sinus da ankommt. Die Impulsbelastung beim Einschalten wird durch steilere Rechteckflanken etwas höher sein, d.h. die Dioden/Gleichrichter werden etwas stärker belastet. In 99% der Fälle geht alles gut.
Ein gewisses Restrisiko bleibt aber immer ;-)
 
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Janne

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warum nicht DC-DC laden via Stepup (oder down je nach Quelle)? Oder Modellbaulader Wieviele Zellen, bzw welche Spannung? an welcher Ausgangsspannung?
 
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paddy72

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Jau, was heißt das für den Halblaien ???
Es geht speziell um den Spannungswandler
PFC heißt Power Factor Correction und wird von den Energieversorgern ab einer bestimmten Leistung von SMPSU's gefordert. Ladegeräte mit CE Prüfzeichen o.ä. müssen dann diese PFC verbauen, die sorgen dafür das nicht zuviel Blindleistung über die Netzleitung geht indem sie versuchen, den Strombedarf dem Spannungsverlauf anzupassen.
Die PFC Komponenten sind dabei den gleichen "Mehrbelastungen" ausgesetzt wie der Gleichrichter auf der Primärseite -
sehe also auch da keine größere Gefahr.

Es hängt aber ein wenig auch davon ab, wie gut oder schlecht der "digitale" Sinus ist. Wenn es fast ein Rechtecksignal wäre, wäre das schon eine krasse Mehrbelastung, weil in dem Moment wo das Signal von low auf high geht praktisch auf der Eingangsseite ein Kurzschluß entsteht: der Primärelko wirkt wie ein Kurzschluß beim ersten Aufladen und die Dioden müssen den max. Strom verkraften. Das PFC versucht dies auszugleichen und wird am Ende evtl. sogar stärker belastet - müßte man mal durchrechnen. Bei einem zackigen, digitalen Sinus mit Stufen sehe ich jedenfalls keine größere Gefahr.
 
Tommmi

Tommmi

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ich klemme keine Lader mehr an modifizierte Sinuswelle oder China Böller Sinus Welle.
In beiden Fällen kann ich den Lader schon aus 2 Metern hören wie er fleißig vor sich hin brummt.
Ich denke das es auf keinen Fall gut ist für die Lader.
 
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Martin4

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%product-title% kaufen

Warum sollte man das auch tun? Sinus-Konverter sind doch wirklich günstig geworden. Der Link oben ist sicher noch nicht die billigste Variante. Ich hab nur mal so gegoogelt.
 
Tommmi

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Warum sollte man das auch tun? Sinus-Konverter sind doch wirklich günstig geworden. Der Link oben ist sicher noch nicht die billigste Variante. Ich hab nur mal so gegoogelt.
selten kommt reine Sinuswelle raus auch wenn es draufsteht. Das gleiche Teil hab ich da von Conrad, im lauf der Zeit haben sich nur die Aufkleber geändert.
Wer Qualität will sucht gebraucht ASP oder Studer.
In meiner Garage läuft ein französischer 11000 Watt Wechselrichter, der ist für die teuren Yachten gebaut, da ist der Strom sauberer als aus der Steckdose.
Ein gebrauchter ASP mit Ringkern hat mit 150w mehr Leistung als ein Chinese mit 2000w.
Wenn man einen meinetwegen auch 8 bis 10Jahre alten ASP findet überlebt der 10 weitere China Böller.
 
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MarkusSi

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Seit mein Akkuschrauber Ladegerät am mod. Sinus WR mal Rauchzeichen verursacht hat, bin ich sehr vorsichtig mit Ladegeräten am Wechselrichter.
Besser einen Sinus WR nehmen. Das ist deutlich stressfreier, so teuer sind die ja nicht mehr.

Falls du im Auto/WoMo laden möchtest, bitte auf die Belastbarkeit der 12V Verkabelung achten. Die üblichen Bordsteckdosen können selten mehr als 10A dauerhaft. Das sind nur 120W. In "Pedelec Ladestrom" gesprochen wird es kritisch, sobald das Ladegerät mit mehr als 2A läd (bei 36V bzw. 42V).
 
imlime

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Danke Leute, aber holt nicht so weit aus ;)
Ich habe diesen Wechselrichter schon länger und wollte ihn in den WoWa einbauen.
Dort ist ein Moverakku mit 70Ah.
Für unterwegs (Fahrt-Ladestrom oder Stand) wollte ich, bei Bedarf, Akkus für den Akkuschrauber bzw. eBike laden.
Die Frage war: Wenn es den Ladegerät oder den Akkus schadet, lass ich es einfach :)
 
T

TaunusEBike

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Für das Pedelec kannst du ja ein Powerbutler kaufen. Der ist für 12V DC ausgelegt.
Für den Akkuschrauber bietet sich an eventuell einen zweiten Akku zu kaufen.
 
Tommmi

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Danke Leute, aber holt nicht so weit aus ;)
Ich habe diesen Wechselrichter schon länger und wollte ihn in den WoWa einbauen.
Dort ist ein Moverakku mit 70Ah.
Für unterwegs (Fahrt-Ladestrom oder Stand) wollte ich, bei Bedarf, Akkus für den Akkuschrauber bzw. eBike laden.
Die Frage war: Wenn es den Ladegerät oder den Akkus schadet, lass ich es einfach :)
Wenn nur dem Lader,kurz testen kannst ja.Wenn Dein Lader ungewöhnlich laut ist dann lässt es.
 
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Alexander470815

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selten kommt reine Sinuswelle raus auch wenn es draufsteht. Das gleiche Teil hab ich da von Conrad, im lauf der Zeit haben sich nur die Aufkleber geändert.
Mittlerweile machen auch schon die günstigen WR. einen echten Sinus.
Das ist bei weitem nicht so aufwändig wie man sich das vorstellt.
Statt einem Rechteck macht man eben Sinus PWM und klatscht noch einen LC-dahinter, für sowas gibt es extra Asics.
Ich habe so einen China Wechselrichter mit 600W für rund 30€ und der macht einen echt guten Sinus.
 
Tommmi

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Mittlerweile machen auch schon die günstigen WR. einen echten Sinus.
Ich bin da auch nicht auf aktuellem Stand.
Pv in Verbindung mit Speicher habe ich ca 1989 begonnen. Seit dem hat sich mein wissen Stück für Stück erweitert und ich habe im Laufe der Jahre so ziemlich alles gehabt was es gab.
Mein 4 Familienhaus ist seit 4,5 Jahren Autark und ich habe da natürlich andere Gerätschaften und kann im Klein/Hobbybereich nicht mehr richtig mitreden.
Daher ist ein Versuch auch nicht schlimm,wenn Lader nicht dolle rumbrummt ok.
 
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paddy72

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Einen echten, reinen Sinus ohne Zacken wie er aus der Steckdose kommt macht praktisch kein WR, das sind alles "modifizierte" Sinuswellen, da ja hier kein drehender Generator verwendet wird. Der Sinus wird immer digital in Stufen zusammengesetzt. Bei den guten pure sine WR sieht man die Stufen nur mit dem blossen Auge kaum noch.

Dem SMPS-Charger ist es völlig wurscht, ob der Sinus 3,4,5 oder 6 oder noch mehr Stufen hat. Wenn er aber nur 2 oder gar nur 1 Stufe hat (reines Rechtecksignal), dann wird es kritisch. Begründung: siehe mein Beitrag oben :)
 
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Alexander470815

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Einen echten, reinen Sinus ohne Zacken wie er aus der Steckdose kommt macht praktisch kein WR, das sind alles "modifizierte" Sinuswellen, da ja hier kein drehender Generator verwendet wird.
Es braucht auch keinen drehenden Generator, das ist je nach Aufbau auch nicht unbedingt ein Garant für wirklich sinusförmige Spannung.
Das funktioniert schon recht gut elektronisch.
Das macht mein 30€ China Wechselrichter, bisschen Stufig ist es.
DS2_QuickPrint11.png


Aber guckt man sich stattdessen mal die Netzspannung an die hier aus der Dose kommt:
DS2_QuickPrint12.png


Dann wäre ich mir da nicht so sicher was jetzt besser ist.
 
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paddy72

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Da hast Du aber irgendwo komische Verbraucher in der Nähe, wenn das der Sinus aus der Steckdose ist!?
Ich sage ja, man kann den digitalen Sinus aus dem WR einem echten glatten Sinus im Prinzip beliebig gut anpassen. Für den Eingang eines SMPS ist es nur wichtig, das es kein Rechtecksignal ist - ich denke 2 Stufen würde schon ausreichen, 3 oder 4 wären sicherlich besser und das Brummen wäre weg.

Aufgrund der RMS-Spannung von 221V kann man folgern, dass Du da wohl relativ weit weg bist vom nächsten Trafohäuschen, da sind also eine Menge Verbraucher auf dem Weg. Normalerweise liegt die Netzspannung eher oberhalb von 230V, bei mir sind es so 235 - 240V im Schnitt (ca. 700m vom Verteilertrafo am Dorfrand).
 
rio71

rio71

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Es braucht auch keinen drehenden Generator, das ist je nach Aufbau auch nicht unbedingt ein Garant für wirklich sinusförmige Spannung.
Das funktioniert schon recht gut elektronisch.
Das macht mein 30€ China Wechselrichter, bisschen Stufig ist es.
Anhang anzeigen 393524

Aber guckt man sich stattdessen mal die Netzspannung an die hier aus der Dose kommt:
Anhang anzeigen 393525

Dann wäre ich mir da nicht so sicher was jetzt besser ist.
und bei welcher last..?? 😁
 
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Alexander470815

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und bei welcher last..?? 😁
100W Glühlampe bei einen 600W Inverter, Leerlauf ist jedenfalls was anderes.
Der Wechselrichter misst sogar die Ausgangsspannung und korrigiert den Verlauf bereits ab der nächsten Periode.
Macht alles der EG8010 Asic der darin werkelt.

Da hast Du aber irgendwo komische Verbraucher in der Nähe, wenn das der Sinus aus der Steckdose ist!?
Hast du den schonmal nachgemessen? Sehr häufig sieht das so aus.

Aufgrund der RMS-Spannung von 221V kann man folgern, dass Du da wohl relativ weit weg bist vom nächsten Trafohäuschen, da sind also eine Menge Verbraucher auf dem Weg.
Es geht eigentlich.
Netzimpedanz sind 0,15 Ohm.
Bei mir war jedenfalls keine Nennenswerte Last im Haus an.
Die Netzspannung ist hier generell immer recht niedrig, mehr als 225V haben wir selten.
 
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