Ladegerät: Leerlaufspannung 42.9V = Ladeschlussspannung ?

Diskutiere Ladegerät: Leerlaufspannung 42.9V = Ladeschlussspannung ? im Akkus, Batteriemanagement (BMS) und Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Stepdown geht, nach verlusten bleibt aber deutlich weniger Ausgangsleistung uebrig. Oder Meanwell kaufen, einstellbar aber etwas schwer. Diode...
Ewi2435

Ewi2435

Dabei seit
08.06.2015
Beiträge
9.775
Punkte Reaktionen
5.434
Ort
Emstek
Details E-Antrieb
Ozon-Pinion 1.12, BPM2 50,4V 21Ah S-Ped.
Stepdown geht, nach verlusten bleibt aber deutlich weniger Ausgangsleistung uebrig.
Oder Meanwell kaufen, einstellbar aber etwas schwer.

Diode ist am einfachsten und billigsten. Einfach stecker buchse verloeten und die diode einschleifen.. Statt diode geht auch ein MOSFET verkehrt herum, der bekommt die Waerme besser los.
 
Ü

Üps

Dabei seit
25.04.2012
Beiträge
25.470
Punkte Reaktionen
12.640
Ort
Stuttgart Riedenberg
Details E-Antrieb
TSD100F/Q100, BBS01
Beim Stepdown müsste man aufpassen, das er diesen extrem geringen Spannungsdrop auch kann. Da fällt viel Schrott von eBay mit bipolarer Technik schon mal raus.
Und bei so wenig Spannungsdifferenz bringen die dann auch keinen Vorteil im Wirkungsgrad gegenüber der simplen Diode.
Ja, die 5A-Diode geht, wenn man nur mit 2A lädt. Bei 3A muss man schon beachten, dass sie deutlich warm wird. Also dicke Kupferleitung dran zum kühlen und einen nicht zu temperaturempfindliches Material drum herum zur Isolierung.
 
Hasso123

Hasso123

Dabei seit
21.04.2016
Beiträge
3.594
Punkte Reaktionen
1.006
Ort
Essen, NRW
Details E-Antrieb
Heinzmann, Fischer Proline ECU 1401,Umbau-Pedelec
Löte 2 Dioden in die + Leitung des Ladegerätes ein, dazu ein Wattmeter der dir ständig die Spannung und aktuell geladene Energie anzeigt. Das klemmst du Zwichen Ladegerät und Akku.

Durch die Dioden verringert sich die Spannung um ca. 0.7v, bei 2 hintereinander dann 1,4v. Von deinem 42,3V hättest dann etwa 40,9V wo das Ladegerät dann auch aufhört zu laden.

Und: die Spannung die am Ladegerät - Stecker (zum Akku) anliegt, ist auch die reale Spannung, bis wohin das Ladegerät auch auflädt.
 
A

Agressor110

Dabei seit
20.06.2021
Beiträge
19
Punkte Reaktionen
6
Guten Abend,
aber ist es nicht auch so das ein halbwegs vernünftiges BMS die Zellenstrings überwacht und bei überschreiten der Ladeschlussspannung von 4,2v mindestens eines Strings die Gesamtladung unterbricht und somit die Zellen geschützt sind?
Ggf wird sogar danach noch weiter balanciert bis die Einschalthysterese wieder greift.
Gruss
Agressor110
 
onemintyulep

onemintyulep

Dabei seit
23.04.2009
Beiträge
7.905
Punkte Reaktionen
4.570
Ort
Stuttgart
Details E-Antrieb
Trekkingrad-Umbau Q128H KT09S LCD4 33V
Ich mache in meine Akkus immer solche 5A Dioden wie die verlinkte im Schrumpfschlauch, und lade mit 2-4A (4A sind max. 2,8W, das geht schon).
 
onemintyulep

onemintyulep

Dabei seit
23.04.2009
Beiträge
7.905
Punkte Reaktionen
4.570
Ort
Stuttgart
Details E-Antrieb
Trekkingrad-Umbau Q128H KT09S LCD4 33V
aber ist es nicht auch so das ein halbwegs vernünftiges BMS die Zellenstrings überwacht und bei überschreiten der Ladeschlussspannung von 4,2v mindestens eines Strings die Gesamtladung unterbricht
Wenn das BMS abschaltet ist der Akku nicht voll (die 4,2V werden ggf. bei einem noch hohen Ladestrom erreicht). Dafür ist das BMS auch nicht da.
 
Ü

Üps

Dabei seit
25.04.2012
Beiträge
25.470
Punkte Reaktionen
12.640
Ort
Stuttgart Riedenberg
Details E-Antrieb
TSD100F/Q100, BBS01
Dafür ist das BMS auch nicht da.
Das BMS ist ein zweiter Schutz vor Über-Unterspannung, ein Sicherheitsfeature und kein Lade- und Entladeregler!
Ihr würdet doch eure Haushalts-Sicherung auch nicht als Strombegrenzung für eine Heizung verwenden, oder?
 
M

matt44

Themenstarter
Dabei seit
02.05.2011
Beiträge
219
Punkte Reaktionen
19
Ort
Freiburg
Details E-Antrieb
Vitenso VR 36V
So, ich wollte nochmal kurz berichten zu meinem Ladegerät "Umbau", um auf eine vernünftige Ausgangsspannung zu kommen.
Das hier ist das gute Stück.
IMG_20220101_191029.jpg

Habe mir jetzt 4 x 6A Dioden besorgt. Pro Diode habe ich ca. 0.6V Spannungsabfall. Mit 2 Dioden in Reihe bin ich jetzt bei 41.4V.
Aber: bei einem Ladestrom von 2A werden die Dioden echt saumäßig heiß, nach 5 Minuten liegen mehr als 80 Grad an. War mir zu heftig.
Habe jetzt jeweils 2 Dioden parallel geschaltet, komme jetzt auf ca. 70 Grad (eingeschrumpft).
Das versuche ich jetzt mal so, ev. bastele ich mir aber einen Kühlkörper dran.

Wäre lieber den Weg über einen Abwärtswandler gegangen, aber die Differenz ist zu gering , 2-3v Volt müssen es lt den meisten Beschreibungen wohl sein.
 
Ü

Üps

Dabei seit
25.04.2012
Beiträge
25.470
Punkte Reaktionen
12.640
Ort
Stuttgart Riedenberg
Details E-Antrieb
TSD100F/Q100, BBS01
Das geht so nicht, bzw bringt nix. Da fliesst durch die eine alles und durch die andere nichts, weil die nie exakt gleich sind.
Selbst das Original-Netzteil meiner FritzBox nutzt parallel geschaltete Dioden.
Nachdem er es selbst im Erwärmungstest gemessen hat, braucht man auch nicht mehr darüber diskutieren, ob seine Konstruktion so theoretisch funktionieren kann oder nicht.
Thermische Kopplung funktioniert.
 
onemintyulep

onemintyulep

Dabei seit
23.04.2009
Beiträge
7.905
Punkte Reaktionen
4.570
Ort
Stuttgart
Details E-Antrieb
Trekkingrad-Umbau Q128H KT09S LCD4 33V
Das wird schon von daher nicht kälter weil es immer 2,4W sind, egal wieviele Dioden...
Ich sehe aber durch die Temperatur kein Problem.
Kann es sein dass da in deinem Fritzbox-Netzteil ein Vorwiderstand dabei war (zB. dünne Leiterbahn). Und - ist das das gleiche Netzteil das bei mir kaputtgegangen ist? :)
 
Ü

Üps

Dabei seit
25.04.2012
Beiträge
25.470
Punkte Reaktionen
12.640
Ort
Stuttgart Riedenberg
Details E-Antrieb
TSD100F/Q100, BBS01
Das wird schon von daher nicht kälter weil es immer 2,4W sind, egal wieviele Dioden...
2x Falsch!
- Doppelte Fläche => halbe Temperaturerhöhung. Dazu:
- Halber Strom, weniger Spannungsabfall. Dadurch weniger Gesamt-Verlustleistung => Noch weniger Temperaturerhöhung.

Kann es sein dass da in deinem Fritzbox-Netzteil ein Vorwiderstand dabei war (zB. dünne Leiterbahn).
Nein. Auf einer Seite sind die Drähte der 3 parallel geschalteten Dioden schon vor der Platine zusammen gelötet und gehen dann auf eine fette Leiterbahn.
Auf der anderen Seite ist die Leiterbahn fast so breit wie lang.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

matt44

Themenstarter
Dabei seit
02.05.2011
Beiträge
219
Punkte Reaktionen
19
Ort
Freiburg
Details E-Antrieb
Vitenso VR 36V
Ob das mit den parallel verschalteten Dioden elektrisch Sinn macht, kann ich nicht beurteilen. Von den Messwerten her spricht aber vieles dafür, da die Temperatur bei der parallelen Verschaltung messbar abgefallen ist.
Nur: wenn die Dioden wirklich 100° abkönnen, dann nehme ich vielleicht doch wieder die schlanke Lösung mit nur 2 Dioden in Reihe.

Habe das ganze gestern dann mit einem 10s4P getestet, funktioniert einwandfrei, CC wird geladen bis ca. 40.8V mit 2A, dann CV Phase, die bis zur neuen Abschaltspannung von 41,43V aber sehr lange dauert.

Der Billich-Lader hat ja eine LED eingebaut, die augenscheinlich bei "Akku-Voll" auf grün schaltet. Tatsächlich ging die grüne LED schon bei ca. 41,1V an, der Lader hat dann aber mit kleinem Strom bis zur Abschaltspannung weitergeladen.

Das habe ich befürchtet. Dieses Teil ist Müll!!! Ein minderwertiges Netzteil, dass sie Spannung nicht halten kann.
Solche Teile verkürzen die Lebensdauer eines Akkus enorm, weil sie weder CV halten können, noch schalten sie ab.
Auf eBay bekommt man solche Teile für 10€-12€

Diese Befürchtung, wie oben geschrieben, kann ich demnach nicht bestätigen.

Danke nochmal für Eure Hilfe.

Gruss Matthias
 
K

kfs

Dabei seit
02.04.2016
Beiträge
855
Punkte Reaktionen
307
Ein normales Ladegerät kennt keine «Abschaltspannung» sondern nur einen Abschaltstrom. Der Spannungsabfall an den Dioden ist nicht konstant, deshalb dauert es vielleicht solange, bis der Lader abschaltet. Die Spannung am Akku steigt während der CV-Phase, weil der Spannungsabfall an den Dioden abnimmt. Kannst du das quantifizieren? (durch eine Messung)
Du müsstest den Ladestrom messen, wenn die grüne LED einschaltet und wenn das Ladegerät abschaltet. Der Kapazitätszuwachs von 41.1V bis 41.43V dürfte marginal sein.
 
onemintyulep

onemintyulep

Dabei seit
23.04.2009
Beiträge
7.905
Punkte Reaktionen
4.570
Ort
Stuttgart
Details E-Antrieb
Trekkingrad-Umbau Q128H KT09S LCD4 33V
die bis zur neuen Abschaltspannung von 41,43V aber sehr lange dauert.
Das liegt an den Dioden. Die Diodenspannung ist von dem Ladestrom abhängig - wenn der Strom sinkt steigt die Ladespannung, der Strom wird weiter reduziert etc. dadurch wird die CV Kurve flacher.
 
Ü

Üps

Dabei seit
25.04.2012
Beiträge
25.470
Punkte Reaktionen
12.640
Ort
Stuttgart Riedenberg
Details E-Antrieb
TSD100F/Q100, BBS01
Ein normales Ladegerät kennt keine «Abschaltspannung» sondern nur einen Abschaltstrom. Der Spannungsabfall an den Dioden ist nicht konstant, deshalb dauert es vielleicht solange
Richtig. Durch die Diodenkennlinie wird der Strom nur langsam kleiner.
 
Thema:

Ladegerät: Leerlaufspannung 42.9V = Ladeschlussspannung ?

Ladegerät: Leerlaufspannung 42.9V = Ladeschlussspannung ? - Ähnliche Themen

36V Akku mit BMS laden, was passiert mit dem Lader, wenn BMS abschaltet: Hallo, meine Frage ist vielleicht nicht ganz glücklich formuliert. Also: meine Tochter schleppt einen tiefentladenen E-Scooter an, mit der...
Hätte da eine kurze Frage zum CC/CV Ladeverfahren: Hallo, ich hätte das mal ne kurze Frage zum CC/CV Ladeverfahren. Um mein Rad, bzw. meinen E-Scooter auch mal im Auto laden zu können, haben ich...
Vorstellung: "Akku-Schon-Ladegerät": Laden nur bis 80%: Hallo miteinander, ich möchte euch kurz mein "Nebenbei-Bastelprojekt" vorstellen: Pedelec Ladegerät mit wählbarem "80%" Modus zum Akkuschonen...
BMS Problem?!: Hallo guten Tag, leider find ich bis dato keine Dokublätter zu dem Problem, die Akkupreise finde ich etwas unverschämt, Reparatur wird gar nicht...
Derby Cycle Akku lädt nicht richtig: Hallo Forengemeinde, ich hab folgende Frage(n). Habe einen Akku Derby Cycle 36V 603Wh 17Ah und das passende Ladegerät BSC4203000 mit dem 4-poigen...
Oben