KT Controller MOSFETs tauschen

Diskutiere KT Controller MOSFETs tauschen im Controller/Regler, Fahrerinformation, Elektronik Forum im Bereich Diskussionen; Teilweise ist es echt nicht einfach, große oder vielbeinige Bauteile auszulöten. Insofern kann ich verstehen, dass man die Geduld verliert und mit...

1N4001

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Bio, bald wieder E
Teilweise ist es echt nicht einfach, große oder vielbeinige Bauteile auszulöten. Insofern kann ich verstehen, dass man die Geduld verliert und mit 500°C Heißluft rumbratzt. Im Sinne der Platine ist das aber nicht.

Es gibt ein paar Tricks. Erstens, eine saugende Entlötanlage wirkt Wunder, das Zinn wegzubekommen. Die üblichen Pumpspritzen sind dagegen sehr mühsam und benötigen meist mehrere Anläufe.

Dann gibt es "Lowmelt" Lötzinn, das man in die Lötverbindung einschmilzt. Es senkt die Schmelztemperatur, wodurch das Zinn länger flüssig bleibt. Ist aber teuer und für 3-Beiner übertrieben.

Anschließend werden die Bauteile mit richtig angepaßter Beinlänge eingelötet
Beine immer um Schluss kürzen, da diese wie ein Kühlkörper wirken und helfen, das Bauteil nach dem Einlöten rasch wieder runterzukühlen.
 

Üps

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Also entschuldige mal: Ich mache die Lötstelle sauber, stecke die Transistoren in Position, drehe meine Weller auf z.B. 350 Grad, halte das Lot dran und löte insgesamt, also für alle 3 Beinchen zusammen normalerweise inklusive Vorwärmen vielleicht 5 Sekunden pro Transistor. Dabei werden die Transistoren selbst nur handwarm und auch die Platine nur punktuell erhitzt.
Was passiert, wenn du mit Heißluft herum föhnst?
 

RUBLIH

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Möglicher Weise ist der Lötkolben für mich eine Verlängerung der Finger, der Umgang damit entsprechend einfach.

Heißluft ist mit geeignetem Gerät eine Option, aber mit einem Heißluftgenläse aus dem Baumarkt ist die Gefahr Lot umliegender SMD ebenfalls aufzuschmelzen. Eine Erschütterung und schon hüpfen die von der Platine oder verrutschen.

Mit einer präzisen kleinen Düse ......

Soweit ich KT Controller gelötet habe, sind die nicht bleifrei. Das ist zumindest für Reparaturen positiv. Das bleihaltige Lot mit zusätzlichem frischen kann im Vergleich leicht entfernt werden. Wie beschrieben mit großem Lotkleks über die drei Beine kann das Bauteil dann herausgezogen werden usw.

Zu beachten, ein leistungsstarker temperaturgeregelte Lötkolben ist für gute Ergebnisse erforderlich.

Das Einlöten mit Lötdraht birgt nur geringe Risiken. Die Spannungsversorgung führenden Leiterbahnen sind mit einem im Lot plazierten Draht verstärkt. Das Lot im Bereich der Transistoranschlüsse nehme ich vorher mit der breiten Entlötlitze auf. Anschließend verlötet ich die Transistiren und ergänze hinterher das Lot auf der Leiterbahn wieder.

Leichter zu verarbeiten ist bleihaltiges Lot, das würde ich den Ungeübten empfehlen. Dabei nichts essen oder Trinken und hinterher die Hände waschen.

Ein Teil geht auch in die Luft, im Filteranlagen findet sich neben Flußmittel auch immer Blei/Zinn.

Lötpaste muss zum Löten insgesamt erwärmt werden, dann bilden sich keine Lotkugeln die an optionaler Position einen Kurzschluß verursachen können. Auf jeden Fall bedeutet das Einlöten mit Heißluft mehr Streß.

Wie schon @Üps es beschrieben hat, mit dem Lötkolben die Leiterbahn oder das Lötpad und das Beinchen gleichzeitig berühren und unter Zugabe von Lötdraht ist das im Sekundenbereich pro Bein erledigt.

Bei viel Kupfer in der Leiterbahn länger, bei weniger kürzer. Ergibt das Ergebnis eine Kugel, mit Entlötlizte aufnehmen und noch einmal.

Hinterher peinlichst genau hinsehen, ob irgendwo Brücken gebaut wurden.

Ist der Lötkolben zu heiß oder das Flußmittel verdampft, die Lötstelle zieht eine Ecke beim Entfernen von Lötkolben...

Entweder etwas Lot oder Flußmittel schaffen Abhilfe. Zusätzliches Flußmitten wird eigentlich selten bis nie benutzt. Das erfordert eine gewisse Disziplin.....
 
Beine immer um Schluss kürzen, da diese wie ein Kühlkörper wirken und helfen, das Bauteil nach dem Einlöten rasch wieder runterzukühlen.

Platinen mit mechanisch belasteten Lötstellen wurden aussortiert und zur Nacharbeit erneut in die Handlöterrei auf Herstellerkosten zurückgeschickt. Sie galten als fehlerhaft und durften nicht an Kunden verschickt werden.

Die mechanische Vorbelastung führt zum Ausfall der Lötstellen. Das Zeitfenster mag lang sein, nur wer fliegt dem Flugzeug hinterher oder erreicht die Komponente um eine Lötstelle zu korrigieren. Zuerst kommt der Flieger runter, der Sattel ist stürzt ab, oder der Marsrover streikt....
 

Ewi2435

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Kurz und knackig mit dem normalen Lötkolben ist definitiv am besten und am saubersten. Es sollten nur die Loecher in der platine frei sein. Dann reinstecken und hoehe beachten (genauso hoch wie vorher)

Dann mit wenit lötzinn verlOöten.
 

felix_s

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Cooler thread. Ich frage mich ob ich wenn ich die FETs von meinem kleinen 6er KT austausche, und die Leiterbahn etwas aufstocke 2000W durch jagen kann... Die kleinen Contoller finde ich einfach super, weil man sie überall heran klemmen kann, inklusive Hohlsattel, und sich den Hinteren damit im Winter schon warm halten. Damit ist das Fahren bei Dreckwetter nur halb so schlimm!
Zum Thema löten: ich löte meistens das Zeug weg (Lötkolben eine Hand, Zange andere, die Platine festgeschraubt), dann bohr ich mit einem feinen 1.5 oder 2mm dremel nochmal sauber nach, steck die neuen Teile durch, knick die langen Beine auf gewünschter länge um, schmier alles zu mit nicht korrosivem Flussmittel, und brate ordentlich durch. Nix für STM Teile, aber funtioniert gut mit grossen Elementen wie TO-220 Fets.
 

Delphis1982

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Das Problem mit den verlöteten MOSFETs ist schlicht,
dass nicht nur die drei Beinchen auf der Platine verlötet sind,
sondern i.d.R. die komplette Rückseite (also die Kühlfahne) gleich mit.
Und der Kontakt, auf der diese Kühlfahne gesteckt ist,
ist auf manchen Platinen gut und gerne mit extrem viel Kupfer ausgestattet.
Die Hersteller kühlen die MOSFETs nicht nur mit einem Kühlkörper, den man eventuell entfernen könnte,
sondern oft auch mit der Leiterbahn SELBST. Man sieht dann eine recht fette Leiterbahn, auf der der MOSFET liegt.
Dadurch reicht meistens selbst ein Tiffanylötkolben nicht mehr aus
um das Zinn zu schmelzen, da die Leiterbahn die ganze Wärme ableitet.
Ich bin dadurch mit dem Lötkolben länger am Bauteil dran. Locker 20 Sekunden, bis sich irgendwann mal was tut.
Selbst 300°C haben dadurch viel Zeit, um sich überall auszubreiten.
Ein 500°C Heißluftfön dagegen muss nur 5-7 Sekunden raufgehalten werden,
denn der erwärmt auch die Leiterbahn gleich mit.
Und in nur 7 Sekunden hat diese Hitze im Grunde kaum Zeit, um ins innere des FETs zu gelangen.
Ich kenne das zumindest von Mainboards, wo gerne mal Lüfter-MOSFETs abrauchen.
Ich löte auch EEPROMs auf diese Weise aus.
Das Einlöten dagegen klassisch mit frischem Zinn und normalem Lötkolben.

Werde mich wohl auch an den Austausch der FETs in m einem BBSHD ran machen.
Nicht aus Gründen der Dauerstrombelastung, sondern einfach aus Gründen der besseren Haltbarkeit
durch geringeren Hitzeverschleiß.
Wenn beide nur 25 fahren, dann hält ein STÄRKERER Controller
die gleich hohe Amperezahl besser aus, als ein Controller, der knapp auf Anschlag läuft.
 

Üps

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Das Problem mit den verlöteten MOSFETs ist schlicht,
dass nicht nur die drei Beinchen auf der Platine verlötet sind,
sondern i.d.R. die komplette Rückseite (also die Kühlfahne) gleich mit.
Bei
Welcher gesunde Mensch würde TO220 mit 500°C Heißluft löten?
Schwachsinn, auch wenn du jedes 10. Wort zu schreien anfängst.
2 Sekunden ins verlinkte Datenblatt oder den Controller schauen und du hättest dir das erspart.
 

Ewi2435

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Die MOSFET rueckseite wird nicht verloetet. Waere ja Wahnsinn

Im gegenteil die sind durch Kaptonband vom Gehaeuse getrennt.
 

Delphis1982

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Bafang BBSHD, 52V 30A, 60Ah Backrack-Akku.
@Übs
Also,
die Großschreibung in meiner Schreibweise ist nur eine Betonung.
Ich versuche, so zu schreiben, wie ich auch reden würde.
Im Rahmen einer klassischen, akustischen Kommunikation werden von
den meisten kohlenstoffbasierten, humanoiden Lebensformen ebenfalls bestimmte Wörter anders betont.
Abgesehen davon, dass BBSHD, MOSFET und EEPROM Akronyme sind
und bei Akronymen die Buchstaben i.d.R. groß geschrieben werden,
habe ich in dieser Betrachtung nur zwei Wörter groß geschrieben:
"SELBST" und "STÄRKERER".
Schreien geht definitiv anders. Soviel zu "jedes 10. Wort".
Was die "Korrektur" wegen "mit" oder "bei" betrifft,
da scheiden sich die Geister selbst unter Deutschlehrern.
Soviel zum grammatikalischen Teil. Wieder zurück zum Thema:

@Alle
Gut, gebe mich geläutert, nicht verlötet, nur widerlich fest verklebt,
dennoch komme ich meist mit einem normalen Lötkolben nur sehr schwer ran,
da die Leiterbahn die ganze Wärme sofort ableitet und das Zinn lange Zeit gar nicht erst schmilzt.
Irgendwann, wenn die Hitze endlich mal alles in der Nähe erwärmt hat und nicht mehr weiter abfließen kann,
staut sich die Hitze und das Zinn schmilzt endlich. Bis dahin haben sich diverse andere Bauteile deswegen schon erwärmt.
Mit Verlaub, ich komme mit Heißluft (und ordentlicher Düse) wesentlich bauteilschonender vorwärts, als mit Lötkolben.
Ich kann beides bedienen, ich könnte womöglich auch mit dem Lötkolben rangehen,
aber ein bisschen ist es dann auch Gewohnheit.
Und da ich mir noch nie ein Bauteil oder eine Baugruppe wegen Überhitzung zerschossen habe, bleibe ich erstmal dabei.
Was ich allerdings NICHT mache (achtung, wieder gebrüllt, ja?) ist, die Fönstärke auf volle Möhre zu stellen.
Da reicht meist ein laues Lüftchen. So heizt die Abluft nicht noch die Umgebung des Bauteils mit auf.
Hab auf diese Weise schon so manches defekte Mainboard
sowie den Controller meiner Frau repariert. Sie hatte noch die Urversion des BBS01.
Der hat wirklich sehr lange gehalten, dann war der Controller hin.
In diesem Forum bin ich dann darauf aufmerksam geworden,
dass gut und gerne mal die MOSFETs abrauchen, wenn die auf Überlast laufen.
Gut, meine Frau fährt nicht gerade mit Überlast, aber nach sovielen Jahren kann kann der Verschleiß zugeschlagen haben.
An die Regler habe ich erstmal einfach nicht gedacht, in diesem Sinne ein dickes Dankeschön an dieses Forum.
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch etwas größer dimensionierte eingebaut.
Aber wie gesagt... der eine macht's mit dem Kolben, der andere mit dem Fön.
Solange das Ergebnis stimmt und der Controller keinen Schaden dabei nimmt, soll es mir egal sein.
Ich bin da eher einer von der praktischen Sorte.
Streng nach DIN und Schema F gibt es bei mir nicht.
Ich halte mich gewiss an die meisten Regeln, aber ob ich jetzt 2x2 oder 2+2 rechne, das Ergebnis ist 4.
Ich bin Hobbybastler in einer 68m² Mietwohnung, da muss ich mit weniger auskommen, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Ich kann einfach aus rein physikalischen Gründen nicht für jedes Bauteil das "richtige" Werkzeug bereit halten.
Aber jedes Mal neu kaufen, lehne ich schon aus ökologischen Gründen ab. Ich repariere gerne, so weit ich kann.
Was ich nicht kann, lerne ich. Wenn nicht, dann kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, ich habe es wenigstens nach Kräften versucht.

PS.:
Da ich felsenfest der Meinung bin, dass ich eigentlich sehr verständlich und nach bestem Wissen und Gewissen in einer ordentlichen Rechtschreibung tippe,
bitte ich darum, den Deutschkurs jemand anderem zuteil werden zu lassen.
Da gibt es hier so einige Beiträge, wo ich echt raten muss, wo ein Satz beginnt und wo er aufhört.
Ich versuche nun wirklich sachlich zu bleiben. Macht es mir bitte nicht unnötig madig.
Danke schön.
 
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Morsi65

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OT gelöscht. Bitte bleibt alle miteinander sachlich, fair und beim Thema. Danke.
 

Delphis1982

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Im gegenteil die sind durch Kaptonband vom Gehaeuse getrennt.

Stimmt offenbar nicht immer.
Siehe Fotos.
Da ich ungerne meinen Controller nochmal auseinandernehmen möchte,
habe ich die Situation mal bei der nächsten Gelegenheit an einem Mainboard festgehalten:
Wiedermal ein explodierter MOSFET für die Lüfter-Stromversorgung.
Es ist dieses Modell hier (ich bin ja der Meinung, 55A sind etwas überdimensioniert für einen 12V Lüfter, der maximal 2A zieht, aber ASRock wird schon wissen, wieso).
Das Gate scheint mit 0Ω auf Masse zu liegen.
Entweder bauen Mainboardhersteller nur Grütze, oder es gibt mehrere Methoden,
ein MOSFET zu schalten.
Es scheint wohl eine Art Sicherheitsschaltung zu sein, das Teil auf diese Weise zu zu schalten.
Liegen +12V an, sperrt das Teil und der Lüfter steht still.
Wird die Gatespannung sukkzessive reduziert, fängt der Lüfter an, zu drehen.
Fällt die Steuerspannung komplett aus, dreht der Lüfter aus Sicherheitsgründen mit voller Drehzahl.
Wie dem auch sei, für mich ist jedenfalls Fakt, dass ich zumindest in diesem Fall hier
mit einem ordinären Lötkolben ums Verrecken das Teil nicht entlötet bekomme.
Meine Ausführungen sollten nur als Möglichkeit gesehen werden, wie man so ein Bauteil austauschen kann.
Es wurde gefragt: es wurde geantwortet.
Ich lasse mich gerne korrigieren, mache bestimmt einige Fehler, aber ich lasse mich nicht gerne anpampen.

Ich hoffe wenigstens, dass die ganzen Tipps hier wenigstens eine Hilfestellung sind, egal auf welche Weise nun vorgegangen wird.
 

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Ewi2435

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Du kannst doch nicht einen MOSFET für einen Lüfter mit einer 3 poligen Schaltung in einem Controller vergleichen.

Die MOSFETs in einem Controller MÜSSEN getrennt voneinander sein sonst schließte die Phasen kurz.
 

Delphis1982

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Um Himmels Willen, das ist klar.
Ich habe deinen Satz damals aber eher so verstanden,
dass ein MOSFET auf keinen Fall
mit Masse an der Lötfahne betrieben wird.
Auf das Absolute habe ich mich aufgehangen.
Kann aber nach den vielen Forenjahren
am verschlissenen Fell liegen, dass immer dünner wird.
In der Hinsicht bitte ich dann um Vergebung.
Aber ich kenne es leider selten anders.
Wenn ein Post nicht ins eigene Weltbild passt,
wird gebissen, bis es tote gibt.
1000 Wege führen nach Rom, aber nur meiner ist der richtige.
Leider hat der Mod die Beiträge von Üps und Pfufi gelöscht,
die hättest Du mal lesen müssen.
Gesunde Kinderstube sieht anders aus.

PS.:
Mein letzter Beitrag sollte auch bitte nicht als Kritik an deiner Person verstanden werden.
Ich hoffe, der kam einigermaßen sachlich rüber.
Der war für mich vollkommen ohne jegliche Wertung gemeint.
 

Ewi2435

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Nein alles gut, genauso vielfälitig wie die MOSFET sind sind auch die Einsatzgebiete. Das Verlöten kann auf jedenfall sinnvoll sein, besonders bei sehr kleinen MOSFET und relativ viel Leistung. Daher auch auf dem Mainboard verlötet nehme ich an. Die Wärme muss weg und ein kühlkörper an der Stelle wird zu teuer.
 

kfs

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Die FETs auf der BMS-Platine sind doch auch mit der Kühlfläche angelötet, wohingegen das mittlere Beinchen gekürzt herausragt!
 

Ewi2435

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Korrekt, aber auch hier wird nur ein Ausgang geschaltet. Daher ist das auch verständlich.
Das geht halt bei Controllern nicht.

Mosfets werden sicher oft genug verlötet. Aber halt niemals in Controllern. Es wird da nämlich schwierig diese elektrisch zu trennen und die benötigen bei hunderten von Watt Leistung bei denen die durchgehend geschaltet werden auf jedenfall mehr Kühlung als ein MOSFET im BMS der einmal eingeschaltet wird und hoffentlich nie abschalten muss.
 

Delphis1982

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@kfs
Das habe ich auch gesehen, daher bin ich ja so irritiert.
Das mittlere Beinchen ist ja der Drain-Anschluss und elektrisch mit der rückseitigen Kühlfläche vebunden.
Wenn daher die Kühlfläche schon verbunden ist, braucht man nicht noch zusätzlich das Beinchen verbinden.
Dieses wird daher dann gekürzt.
Ich persönlich habe noch kein einziges MOSFET gesehen, welches mit der Rückseite verklebt war.
Weder auf Mainboards, noch am Controller meiner Frau.
Ich habe gestern meinen eigenen Controller freigelegt, ebenfalls verlötete FETs.
Die FETs am BMS im Akkupack: mit dem Kühlkörber verlötet.
Angenommen, ich müsste die jetzt entfernen, mit dem Lötkolben keine Chance.

Klar, in Controllern müssen die FETs elektrisch voneinander getrennt sein, aber meist eben nur dort.
 
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Ewi2435

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Das mittlere Beinchen was auch die Rückplatte bildet ist der Drain Anschluss (Abgang zum Verbraucher)
Gate ist links. Source ist rechts.

In BMS sind die MOSFETs elektrisch leitend auf die Platine gelötet. Die Kühlplatte hinten drauf ist mit einem Isolierpad! aufgeelegt (was natürlich wärme leitet). Die Rückseite ist ja sowieso aus Kunststoff. Eine elektrische Verbindung zum Kühlkörper würde ich definitiv vermeiden. Weil man so an des Minuspotential von außen rankommen kann. Das wäre bei der erstellung von Akkus sehr negativ zu bewerten.
 

Delphis1982

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Das mittlere Beinchen was auch die Rückplatte bildet ist der Drain Anschluss (Abgang zum Verbraucher)
Gate ist links. Source ist rechts.

In BMS sind die MOSFETs elektrisch leitend auf die Platine gelötet. Die Kühlplatte hinten drauf ist mit einem Isolierpad! aufgeelegt (was natürlich wärme leitet). Die Rückseite ist ja sowieso aus Kunststoff. Eine elektrische Verbindung zum Kühlkörper würde ich definitiv vermeiden. Weil man so an des Minuspotential von außen rankommen kann. Das wäre bei der erstellung von Akkus sehr negativ zu bewerten.
Stimmt, Pardon, vertausche Bezeichnungen, mein Fehler. Ich bin zu schnell mit dem Tippen.
Korrigiert.

Memo an mich:
Weniger Kaffee.
 

Hochsitzcola

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Aber halt niemals in Controllern
Das ist nicht richtig, Bionx hat zum Beispiel SMD Mosfets.
Und auf der Platinentückseite dann die Isolierfolie zum Stator, der als Kühlkörper dient. Solche SMD Mosfets muss man halt mit Heissluft löten, wenn man sie tauschen will.
Aber in diesem Thread geht es ja eigentlich um KT Controller ;-)

Gruß
hochsitzcola

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KT Controller MOSFETs tauschen

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