Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Diskutiere Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette Ich beschreib mal meinen Ansatz etwas, dann kommen vielleicht weniger...

pibach

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Die 45km/h Klasse halte ich auch für ungünstig, 55km/h oder meinetwegen 60km/h scheinen mir da auch deutlich logischer zu sein, vor allem da es für diese Fahrzeuge ja keine Infrastruktur gibt. Auf den Fahrradweg darf man nicht, auf der Straße ist man zu langsam.

Aber das hat ja mit Pedelecs weniger zu tun.
Ich beschreib mal meinen Ansatz etwas, dann kommen vielleicht weniger Missverständnisse auf:

Also ich fahr mit meinem Faltrad überwiegend Radweg. Die sind in Berlin recht hoppelig. Und man wird von Autofahrern oder Fußgängern leicht übersehen. In sofern keine besonders sichere oder schnelle Lösung. Mit meinem All-Mountain-Fully könnte ich über die Radwege drüberballern. Das bügelt alles weg. Und kommt auch sehr schnell zum stehen. Trotzdem natürlich nicht optmal so (weder besonders sicher noch schnell).

Im Straßenverkehr muss ich mich mit dem MTB schon mächtig reinstemmen damit das funktioniert, also im Stadtverkehr mitschwimmen. Über kurze Strecken und wenn man es eilig hat klappt das ganz gut. Das ist deutlich schneller und auch vergleichsweise sicherer als auf dem Radweg. Aber man kommt natürlich verschwitzt an.

Mit einem Rennrad kann ich den Verkehrsfluss schließlich ganz gut halten, mal ab und zu 50km/h kann man fahren. Und an der Ampel auch vorne wegfahren ohne (gefährlich) überholt zu werden. Allerdings sind die dünnen Reifchen nicht besonders sicher auf Berlins Holperpflaster, Straßenbahnschinen bzw. Schalglöchern.

Diese Situation könnte ein S-Pedelec verbessern. Ich denke an ein S-Pedelec mit dem man mit 50km/h im Stadtverkehr mitfahren kann (als sportlicher Radfahrer), das eine Unterstützung von 0,5 kW hat (sonst wird das ganze System aus Motor und Akku auch zu schwer).

Wer dagegen entweder nicht genug eigene Tretleistung aufbringt oder aufbringen will, aber trotzdem im Stadtverkehr fließend mitfahren möchte, der braucht mehr Motorleistung, und dann ist das m.E. kein (S-) Pedelec mehr. Der muss sich dann an die Regelung für Leichtkrafträder halten.

Insgesamt sehe ich an dieser Situation eigentlich keine besonderen Sicherheitsprobleme (natürlich ist Straßenverkehr immer gefährlich, mit dieser o.a. Regelung kann man aber m.E. leben).

PS: Ich selbst würde natürlich auch gerne beliebige Motoren und Geschwindigkeiten in einem Fahrrad nutzen wollen, keine Frage. Ich kann aber nachvollziehen, warum es da gestzliche Regelungen gibt.
Ich finde die gesetzlichen Regelungen im Prinzip in Ordnung. Das es Regeln gibt und geben sollte ist ja klar. An einer oder anderer Stelle würde ich sie etwas sinnvoller gestalten wollen (z.B. alle sollen die Möglichkeit haben 50km/h zu fahren). Was aber das Problem ist, ist die Zulassungsproblematik. Wenn hier noch keiner ein S-Pedelec zulassen konnte (und ich gehe davon aus, das hier einige viel bessere und sichere bauen als die Serienräder), dann stimmt doch irgendwas an dem Zulassungsverfahren nicht.
 

moon

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Weiterhin ist nicht anzunehmen, dass Autofahrer solche 60km/h Fahrraäder richtig einschätzen können.

Das kann ich inzwischen aus eigener Praxis bestätigen. Nein, 60km/h fahre ich natürlich NICHT. Aber bereits die 5-10 km/h, die ich mit dem Pedelec schneller bin als "Durchschnittsradfahrer" an der selben Strecke zwingen mich dazu mit den Autofahrern anders zu rechnen als früher - und ich kann es ihnen nicht mal verübeln, das sie nicht mit meiner Geschwindigkeit rechnen. Pedelecs sind derzeit noch Ausnahmefahrzeuge.

Von 60 km/h mit Fahrrädern halte ich persönlich gar nichts, mir reichen da die 30-35 km/h, berab an übersichtlichen Stecken mal bis 50, aber dann reicht's (bei der derzeitigen Witterung natürlich schon mal gar nicht). Innerorts sind solche Geschwindigkeiten sowieso nicht zu fahren wenn man nicht völlig lebensmüde ist.
 

pibach

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Von 60 km/h mit Fahrrädern halte ich persönlich gar nichts, mir reichen da die 30-35 km/h, berab an übersichtlichen Stecken mal bis 50, aber dann reicht's (bei der derzeitigen Witterung natürlich schon mal gar nicht). Innerorts sind solche Geschwindigkeiten sowieso nicht zu fahren wenn man nicht völlig lebensmüde ist.
Kommt doch sehr auf die Situation an (und das Fahrrad). Auf der Straße kann man jedenfalls nur sicher fahren innerhalb des restlichen Verkehrs. Und der fährt halt stellenweise 50-60 km/h (natürlich nicht bei Glatteis). Auf den Radwegen ist einigermaßen sicheres Fahren nicht über 30 km/h möglich. Als sportlicher Radfahrer ist man auf der einen wie auf der anderen Strecke irgendwie schlecht aufgehoben. Mit den Pedelecs und S-Pedelecs verschärft sich diese Situation. Wenn wir wirklich mehr Verkehr aufs (Elektro-) Fahrrad verlagern wollen, muss sich das ändern.
 

Herr Rossi

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

[Redaktionelle Ergänzung vom 25.11.08 pd-f: Dies betrifft lediglich Modelle mit einer Unterstützung von mehr als 250 Watt. Modelle mit bis zu 250 Watt Unterstützung werden nach wie vor für Geschwindigkeiten von über 25 km/h zugelassen]

Hab ich wohl nochmals glück gehabt, dennoch Schade.
 

Mr. NRG

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Dann haben wir alle doch erstmal gar kien Problem mehr, oder?

Die 500-Watt Motoren ziehen doch eh so viel Strom, dass ein riesiger Akku her muss, den hier keiner toll findet...oder man kommt halt nur 20km..
 

Christian

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Ich habe eben eine schriftliche Anfrage an das KBA gerichtet mit der Bitte um Hintergrundinformation.
Ich habe eben auf Nachfrage erfahren, dass die Bearbeitung von Anfragen beim KBA ca. vier bis sechs Wochen dauert. :rolleyes: Mehr dazu dann also im neuen Jahr.

Gruß,

Christian
 

Kraeuterbutter

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

also ich seh die "schnellen Pedelecs" mit Option auf bis zu 60km/h auch nicht als so grossen Schritt Richtung "mehr Leute aufs Fahrrad"

1.) bei 50-60km/h --> Helmpflicht = grosser Nachteil gegenüber Fahrrad
2.) bei 50-60km/h --> Führerscheinpflicht ? Kennzeichenpflicht

bei beiden Dingen könnte man sich fragen: warum nicht gleich einen ElektroRoller/Moped (gibts ja auch elektisch)

könnte das Argument Gewicht kommen:

denken wir weiter: Kreuzotterrechner
bei einem "normalen Fahrrad" (also tiefliege-Räder usw. außen vor)
brauchts für 50km/h ca. 1000Watt, für 60km/h ca. 1700Watt (Ausgangsleistung vom Motor ! der Akku muss aufgrund der ganzen Wirkungsgradverluste ja noch mehr bereitstellen)

sobald es auch nur kleine Steigungen gibt und man nicht erst wieder zur sich damit gefährdenden Verkehrsbremse werden will: na dann brauchts noch WESENLTICH mehr Power

wo soll die Power herkommen ?
2000Watt aus dem Akku (für die 60km/h dann)
--> da ist ein derzeit gängiger 36V 10Ah-Akku in 10min leergesaugt !
10min -> das sind bei 60km/h nur 10km Reichweite

und das soll ein grosser Anreiz zum Umstieg sein ?
ok, es wären also grössere Akkus fällig
gut -> 36volt und 50Ah --> das wären dann immerhin schon 50km Reichweite

dafür kostet der Akku dann 1000-1500Euro
und wiegt 20kg

nochmal die Frage: das soll ein Anreiz zum Umstieg sein ???
warum nicht gleich einen Elektroroller/Moped ?

so ein schwere Pedelec schleppt man nämlich auch nicht mehr durchs Stiegenhaus, Fahrradwege darf man auch nicht benutzen... also wo soll da der grosse Vorteil sein ?

achja: ich kann mittreten...
aber bei 60km/h und meinen durchschnittlich 100Watt (damit ich unverschwitzt in der Arbeit ankomme) --> da steuere ich grad mal 1/20stel bei
also wozu überhaupt mittreten ?

warum nicht gleich einen Elektroroller/Moped ?

sinnvoller wäre meiner meinung nach die 25km/h Grenze etwas anzueben..
auf sagen wir 30-32km/h, ne Geschwindigkeit die auch mit Muskelkraft von (fast) jedem zu erreichen ist,
eine Geschwindigkeit die auch in anderen Ländern erlaubt ist

auch wäre es sinnvoll die ganze Pedelecgeschichte (Steuerung) zu überdenken..
ein Pedelec das beim antreten immer vollgas gibt und man per Bremshebel abschalten muss..
da ist die feinfühlige Steuerung mittels Gasgriff sicherer !
 

Christian

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Mein "Wunsch-Pedelec" hat einen 350 Watt Motor und unterstützt auch jenseits von 25 km/h. Viel schneller als 35 km/h will ich damit aber gar nicht fahren. Trotzdem geht das derzeit nur per Zulassung als S-Pedelec.

Die allgemeine Diskussion um 50-km/h-Pedelecs interessiert mich persönlich nicht.

Gruß,

Christian
 

grosserschnurz

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Hallo Kraeuterbutter,

du sprichtst mir aus der "Seele". Was bringt all der Quatsch, eine vernünftige Geschwindigkeitsregelung (Gasgriff) und Abregeln mit einer intellegenten Steuerung bei 30 km/h (verblombt und nicht manipulierbar) wären meiner Meinung nach auch wünschenswert.
Man könnte diese ja auch mit Auflagen versehen, gegen Helmpflicht hätte ich nichts, und ich würde auch mit Nummernschild fahren (Versicherunbgsschutz einschl. Diebstahlversicherung), oder Bremsen mit definierten Verzögerungswerten, warum eigentlich nicht?

grosserschnurz wünscht dir ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
 
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Kraeuterbutter

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

@christian: was ist ein 350Watt Motor ?

mein Motor hat einen 180Watt Aufdruck..
an 36Volt und 14A genehmigt er sich aber bis zu 500Watt
 

Christian

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

was ist ein 350Watt Motor ?
Ein Motor mit einer Bemessungsleistung von 350 Watt, die im Bemessungspunkt mechanisch dauerhaft abgegeben werden kann, ohne dass der Motor dabei seine zulässigen Betriebsparameter (z.B. Temperatur) überschreitet.

Gruß,

Christian
 
G

gooldi

AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Mein "Wunsch-Pedelec" hat einen 350 Watt Motor und unterstützt auch jenseits von 25 km/h. Viel schneller als 35 km/h will ich damit aber gar nicht fahren. Trotzdem geht das derzeit nur per Zulassung als S-Pedelec.

Die allgemeine Diskussion um 50-km/h-Pedelecs interessiert mich persönlich nicht.

Gruß,

Christian


Dem kann ich mich so anschließen ! Völlig !
Aber so 30-40 , das muß schon gehen , finde ich , sonst bin ich ja mit einem normalem Rad manchmal schneller ! ( OK , OK , in 1 Promille der Strecke...immerhin :eek:;) ).
Also so 350 watt , und eine Batterie , die mich damit 50-80 Kilometer weit mit Mittreten bringt !
Oder alternativ eine 2. dazu.... oder Batterien , die "nur" 50 Km schaffen , dann aber in rel kurzer Zeit wieder geladen sind ( beim Vespern ) .
 

pibach

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

...Abregeln mit einer intellegenten Steuerung bei 30 km/h (verblombt und nicht manipulierbar) wären meiner Meinung nach auch wünschenswert.
Aus weia. Wie kann es sein, dass sowas ernsthaf geäussert wird und das auch noch in einem Pedelec-Forum? Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.
 

Kraeuterbutter

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

@Christian: wie will man das einfach messen ?

wäre es nicht sinnvoller, statt dieser 250Watt
z.b. 400Watt und das am Akku gemessen zu machen ?

sowas kann man in 10 Sekunden messen, braucht theoretisch nicht mal einen Rollenprüfstand etc. dafür
 

mechaniker

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

hallo,

na das Problem mit diesen Tüv Leuten ist das immer nach der Motorleistung gefragt wird (was auch richtig ist) und nicht nach der Leistungsaufnahme.
Ein NineContinent nimmt auch bis zu 17Ah auf und bei anderem Controller noch mehr aber das entspricht ja in keinster Weise der abgegeben Leistung weil dazwischen der Wirkungsgrad liegt. Wenn der Controller beim anfahren 17Ah durchlässt kommen aufgrund des Wirkungsgrades von vielleicht 20% bei 5km/h fast nix auf die Strasse, auch wenn die Batterie leer gesaugt wird.
Zum Vergleich wenn ich untertourig im Auto fahre und dann beschleunige wird viel Sprit gezogen aber das Auto kommt nicht aus den Hufen da so gut wie keine Mehr Leistung vom Motor abgegeben wird ausser bezinverplempern passiert nicht viel.
Die Meisten Motoren haben ihren besten Wirkunggrad bei ca. 70% der Nenndrehzahl. Davor ist eher wenig und danach merkt man auch wie es nachlässt. Deswegen ist auch eine progressive Controllersteuerung bei einem Pedelec kein muss denn die progressivität ergibt sich schon aus der Motorcharakteristik.

Gruß
frank (mechaniker)
 

grosserschnurz

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Hallo pibach,

wenn dein Kopf sich schüttelt, kann das auch andere Gründe haben.
Ich bin gerne bereit für 5 km mehr auch Zugeständnisse zu machen, deshalb solltest du nicht nur dass, was die momentan in den Kram passt zitieren, sondern einfach etwas weiterlesen bzw. -denken.

grosserschnurz wünscht dir ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
 

Kraeuterbutter

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

naja.. primär gehts doch darum, dass nicht zuviel Leistung vorhanden ist..

das könnte man eben auch einfach messen indem man eben misst, was der Akku so an Leistung ausspukt..
was der Motor dann Wirkungsgradmässig damit macht wäre dann eben dem Motor überlassen..
 

HorstG

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

Geanau da liegt bei den gesetzlichen Bestimmungen der Hase begraben. :mad:
Die richten sich (bei Pedelec und Elektrofahrrädern) in erster Linie nach der Endgeschwindigkeit und das ist meiner Meinung nach im Bezug auf Energieeffizienz und damit letztlich auch im Bezug auf Umwelt und Energierecourcen der falsche Weg.
Eine Geschwindigkeitsfreigabe bei 250W Nennleistung würde die Entwicklung effizienter Pedelecs bzw. E-Bikes und deren Akzeptanz sicher positiv beeinflussen.
Schliesslich fahren Renn- und Liegeradfahrer/Velomobile hier auch mit 40 und mehr km/h durch die Landschaft und da gibt es auch keine gesetzlichen Vorgaben außer den 2 unabhängigen Bremsen und der Beleuchtung/Reflektoren.
Dann braucht es nur eine Typgprüfung für die Regler/Motor Einheit auf Einhaltung der Nennleistung und der Rest bleibt dem Hersteller/Bastler überlassen, diese Leistung möglichst effektiv auszunutzen - und nur das führt zu Konkurrenz und Fortschritt.
Aber das werden die Politiker in Ihren dicken Staatskarossen wohl nie begreifen, oder vielleicht doch noch :confused:
Sagt mir quando, sagt mir wann.

Horst
 

Christian

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AW: Kraftfahrbundesamt legt schnelle Pedelecs an die Kette

wie will man das einfach messen ?
Gar nicht. ;)

wäre es nicht sinnvoller, statt dieser 250Watt
z.b. 400Watt und das am Akku gemessen zu machen ?
Ich denke mir, dass die jetzige Regelung schon in Ordnung ist. Fahrzeuge wirken ja in erster Linie durch die abgegebene (mechanische) Leistung auf das Verkehrsgeschehen ein.

sowas kann man in 10 Sekunden messen, braucht theoretisch nicht mal einen Rollenprüfstand etc. dafür
Messtechnisch ist das sicherlich einfacher. Aber das dürfte ja nur die Überwachungsorgane wirklich interessieren.

Gruß,

Christian
 

pibach

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Eine Geschwindigkeitsfreigabe bei 250W Nennleistung würde die Entwicklung effizienter Pedelecs bzw. E-Bikes und deren Akzeptanz sicher positiv beeinflussen.
Das sehe ich auch so.
Nur komischerweise ist das bereits hier in diesem Forum kaum mehrheitsfähig (was mich sehr wundert). Ansonsten könnte man das als Grundforderung formulieren und auch politisch aktiv werden. Ich hielte das für aussichtsreich.
 
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