Kosten-Nutzen-Vergleich Pedelec vs. E-Auto

Diskutiere Kosten-Nutzen-Vergleich Pedelec vs. E-Auto im Plauderecke Forum im Bereich Community; Dann setzt auch doch mal z.B. die 'Gewinne' dagegen - funktionierende, schnelle Rettungskette - problemlose (Fach-)Arzt- und Klinikbesuche für...
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10tausender

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...


das sind Kosten die über die KFZ/Mineralöl Steuer NICHT gedeckt sind.

...
- Unfallopfer
- Krankenkosten durch Bewegungsmangel
- Krankenkosten durch Luftverschmutzung / Lärmbelastung
-...
Dann setzt auch doch mal z.B. die 'Gewinne' dagegen
  • - funktionierende, schnelle Rettungskette
  • - problemlose (Fach-)Arzt- und Klinikbesuche für Erkrankte
  • - problemlosere Untertützung Erkrankter und Alter durch Angehörige
  • - keine Unfälle mit durchgehenden Zugtieren, keine Mist bedechten Straßen, kein Ammoniakgestank in den Städten ;)
  • - ausgewogene und hygienische Ernährungung durch ausgefeilte Logistik und Einkaufsmöglichkeiten
  • Schnelle Versorgung mit Medikamenten
  • .......
Tatsache ist, dass wir heute länger und besser leben, als jede Generation vor uns und diese Entwicklung war nur möglich dank zunehmender Mobilität von Menschen und Waren.
 
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schmadde

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  • - keine Unfälle mit durchgehenden Zugtieren, keine Mist bedechten Straßen, kein Ammoniakgestank in den Städten ;)
Du willst nicht wirklich ernstgenommen werden, oder?
Klar haben Autos Vorteile das bestreiten nur wenige hier und es ist ja auch gut so dass es sie gibt. Nur sollten die realen Kosten halt auch von den Verursachern getragen werden und nicht immer so getan werden als ob der arme Autofahrer mit seinen paar Euro fuffzig die anderen subventioniert obwohl es tatsächlich genau umgekehrt ist.

Eine etwas gerechtere Verteilung von Straßenraum wäre auch mal dringend nötig.
 
Biker9000

Biker9000

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Man kann sich wahrscheinlich selbstverständlich alles schön oder schlecht rechnen, je nachdem welche Faktoren man wie einbezieht, priorisiert und wertet - und was am Ende dabei rauskommen soll. :LOL:

Ein Auto, Mopped oder E-Bike ist für mich (!) sehr weit weg von einer reinen Kosten-Nutzen Kalkulation, sondern primär eine Sache von Emotionen 😝- sonst müsste ich am Ende wahrscheinlich sowas "praktisches" wie einen batteriebetriebenen* Dacia, eine knatternd-stinkende MZ mit Beiwagen oder ein Aldi-Bike feat. Prophete fahren... 😱 :sick: 🤮

Da ich den Aspekt "Mobilität" überwiegend als Hobby betrachte, kann ich dabei gottseidank 🥰 sowohl ökologische 🙄 als auch ökonomische 🥳 Aspekte weitgehend außer Betracht lassen - bekanntlich spielen beim Reiten des Steckenpferds solche schnöden Gesichtspunkte nur eine sehr untergeordnete Rolle. 🤩

Wobeiwir wieder beim ersten Satz angekommen wären... 😉

--------------------------------

* Ich bevorzuge den Begriff "batteriebetriebenes Auto" anstatt "Elektro-Auto", weil z.B. wasserstoffbetriebene Autos zwar auch elektrisch, jedoch nicht mittels Batterien, angetrieben werden.
 
Seemann

Seemann

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  • - funktionierende, schnelle Rettungskette
  • - problemlose (Fach-)Arzt- und Klinikbesuche für Erkrankte
  • - problemlosere Untertützung Erkrankter und Alter durch Angehörige
Und was genau widerspricht meiner Aussage ?

Oder bist du der Meinung wir hätten deswegen ein sehr gut funktionierendes Gesundheitssystem, weil die Ärzte durch die zusätzlichen Unfallopfer der UNNÖTIGEN Autofahrten gut im Training sind ?

Natürlich brauchen wir ein (von allen) bezahltes Straßensystem und wir brauchen selbstverständlich auch KFZ aller Art.

Den Rest kannst du bei @schmadde in #482 nachlesen.

Klar haben Autos Vorteile das bestreiten nur wenige hier

Ich wüsste jetzt keinen einzigen Post im Forum, bei dem Autos grundsätzlich abgelehnt wurden, die allermeisten hier (mich eingeschlossen) sind auch Autofahrer.

Hier im Thread geht es um Kosten und das Pedelec käme halt (noch) besser weg, wenn die wahren Kosten des Autoverkehrs auch in diesem eingepreist wären.

Da jedesmal wie @10tausender die Vorschlaghammer Frage „wollen wir wieder in Höhlen leben“ zu bringen ist nicht zielführend.
 
flieger-baby

flieger-baby

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Dazu gehören dann u.a. folgende Kosten: (von mir vereinfacht zusammengestellt)

- Straßenbau
- Unfallopfer
- Krankenkosten durch Bewegungsmangel
- Krankenkosten durch Luftverschmutzung / Lärmbelastung
- Kostenlose Parkplatzstellung
- Fahrzeug und Eratzteilentsorgung
- Klimakosten
- Subventionen (Abwrackprämie etc.)

Diese Kosten zahlen ALLE, auch Leute die nie Autofahren.
Sorry, aber da ist wohl einiges zusammen gedichtet.

Papa Staat kassiert ja nicht nur die Kfz-Steuer.
Er kassiert auch die Mwst. beim Kauf des Kfz und die Versicherungssteuer.
Für jeden Liter verfahrenen Kraftstoff kassiert er nochmal gut 80 Cent.
Für jede Inspektion, jedes gekaufte Teil und jede Reparatur kassiert er die Mwst.
Kurz gesagt, für jegliche Ausgaben des Autofahrers kassiert der Staat mind. 19%.

Die Krankenkosten und Kosten durch Unfallopfer kann man auch getrost raus lassen.
Die zahlt nicht der Staat sondern die KV bzw die UV.
Sicher könnte man jetzt sagen, dass die Beiträge geringer wären, wenn es kaum Unfälle gäbe.
Dann behaupte ich, dass die Hausratvers. sowie die Privathaftpflicht günstiger wären, wenn keine Fahrräder geklaut würden und keine Unfälle von Fahrradfahrern verursacht würden. ;)
Somit finanziert die Allgemeinheit wohl auch das Fahrradfahren.
Ach ja, auch der kleine Teil der nicht Auto fahrenden Menschen profitiert von einem gut ausgebauten Straßennetz. Stichwort ÖPNV und Rettungswege.
Und auch als Arbeitnehmer profitieren viele Menschen von Autofahrern. (Handwerk, Industrie, Versicherungen,...)
Während die Profiteure von Fahrradfahrern wohl eine Minderheit sind.

Den Punkt Fahrzeug- und Ersatzteilentsorgung verstehe ich ebenfalls nicht.
Wüsste nicht, dass die der Staat und somit die Allgemeinheit bezahlt.

Subventionen für neue Autos sind so eine Sache, da hast du grundsätzlich schonmal nicht unrecht.
Wenn dem Staat der Umweltschutz sooo wichtig wäre, würde er dafür sorgen, dass die Hersteller haltbarere Autos bauen.
Was ist nachhaltiger und schadstoffärmer, alle 4 Jahre ein neues Auto fahren oder 20 Jahre lang ein Auto fahren ?
Ich denke letzteres, grad wenn man die Umweltbelastung durch die Produktion moderner Autos und Akkus und die fachgerechte Entsorgung/Verwertung betrachtet.
Aber das wollen weder die Hersteller, noch der Staat.
Beide nehmen weniger Geld ein, wenn weniger Fahrzeuge verkauft werden.
 
D

Delphis1982

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Sorry, aber da ist wohl einiges zusammen gedichtet.

Papa Staat kassiert ja nicht nur die Kfz-Steuer.
Er kassiert auch die Mwst. beim Kauf des Kfz und die Versicherungssteuer.
Für jeden Liter verfahrenen Kraftstoff kassiert er nochmal gut 80 Cent.
Für jede Inspektion, jedes gekaufte Teil und jede Reparatur kassiert er die Mwst.
Kurz gesagt, für jegliche Ausgaben des Autofahrers kassiert der Staat mind. 19%.
Alleine DAS ist schon heftig, was kassiert wird. Und dennoch zahlt das u.A. die Allgemeinheit. Warum?
Weil alle Steuern in einen Topf wandern und am Ende daraus alles finanziert wird. Im Grunde eine gigantische Querfinanzierung von ALLEM.
Und die Infrastruktur für die Autos kostet eine MENGE. Ein Fahrradweg nutzt sich nicht so schnell ab wie eine Straße
(außer natürlich, er wurde so intelligent ganz billig mitten im umgebenden Wurzelwerk angelegt).

Die Krankenkosten und Kosten durch Unfallopfer kann man auch getrost raus lassen.
Die zahlt nicht der Staat sondern die KV bzw die UV.
Sicher könnte man jetzt sagen, dass die Beiträge geringer wären, wenn es kaum Unfälle gäbe.
Dann behaupte ich, dass die Hausratvers. sowie die Privathaftpflicht günstiger wären, wenn keine Fahrräder geklaut würden und keine Unfälle von Fahrradfahrern verursacht würden. ;)
Äääääh,... nein.
Wenn das Auto unattraktiver wird und das Fahrrad umso attraktiver, kannst du sicher sein,
dass die Bevölkerung dem Staat auf's Dach steigen wird, wenn dieser den Fahrraddiebstahl nicht endlich mal AKTIV verfolgt.
Bis jetzt kommen Fahrraddiebe in aller Regel ungeschoren davon, weil die Polizei nur mürrisch den Fall bearbeitet.
Sind Fahrräder einmal ordentlich markiert und gesichert, und zwar auch die Anbauteile, geht auch der Diebstahl zurück.
Ist der Fahndungsdruck hoch genug, sinkt die Diebstahlquote merklich.
Siehe hier.

Somit finanziert die Allgemeinheit wohl auch das Fahrradfahren.
Ach ja, auch der kleine Teil der nicht Auto fahrenden Menschen profitiert von einem gut ausgebauten Straßennetz. Stichwort ÖPNV und Rettungswege.
Und auch als Arbeitnehmer profitieren viele Menschen von Autofahrern. (Handwerk, Industrie, Versicherungen,...)
Hmmm... wie hoch ist nochmal der Verschleiß der Straße durch 100Kg Fahrzeuge im Vergleich zu den 3t Mamitaxis?
Soviele Fahrräder können gar nicht auf der Straße fahren, um sie so abzunutzen, wie es Autos in 1 Jahr tun.

Während die Profiteure von Fahrradfahrern wohl eine Minderheit sind.
Aufgrund der immensen Staus in den Städten und Umgebung aufgrund der vielen Pendler
hat sich eine ganze Industrie um das Rad gebildet, vor allem, was den innerstädtischen Gütertransport betrifft.
Es profitieren VIELE... sogar Amazonkunden, die z.B. bei same day delivery meist vom Rad beliefert werden. Bei uns jedenfalls, dürfte woanders ähnlich sein.

Wenn dem Staat der Umweltschutz sooo wichtig wäre, würde er dafür sorgen, dass die Hersteller haltbarere Autos bauen.
Was ist nachhaltiger und schadstoffärmer, alle 4 Jahre ein neues Auto fahren oder 20 Jahre lang ein Auto fahren ?
Ich denke letzteres, grad wenn man die Umweltbelastung durch die Produktion moderner Autos und Akkus und die fachgerechte Entsorgung/Verwertung betrachtet.
Aber das wollen weder die Hersteller, noch der Staat.
Beide nehmen weniger Geld ein, wenn weniger Fahrzeuge verkauft werden.
DAS ist wohl mit der wichtigste Punkt von allem. Die geplante Obsoleszenz bei Fahrzeugen oder Verschleißteilen.
Wenn ich mir vorstelle, wie lange ein alter Magirus Deutz durchhält, bis IRGENDWANN mal ein Teil gewechselt werden muss...
Oder mein alter FIAT,... der brauchte alle Jubeljahre mal eine neue Kupplung oder Bremsbeläge, das war's.
Halt,... nach 18 Jahren in meinem Besitz mussten beim Anlasser die Kohlebürsten ersetzt werden. Habe ich übrigens SELBER gemacht.
Mich sieht nur alle 2 Jahre der TÜV. Fahre rein, fahre raus, bin glücklich.
Was ist denn heute mit den Autos? Elektik defekt, Kabelbruch, Einspritzanlage hinüber, Sensoren geben falsche Werte wieder, Bordcomputer sperrt sich,
Touchelemente (!!!) reagieren nicht... oder ganz toll, ein Firmwareupdate im Autobetriebssystem (!!!) ist notwendig, besuchen Sie die Werkstatt. HALLO???
Heute fahrende Autos sind mehr Computer, die nur zufällig fahren können.

Das Problem sind nicht unbedingt die Hersteller oder der Staat (unschuldig aber auch nicht), sondern WIR.
Immer das neueste, der schickste Assistent, die fetteste Multimediaanlage, 4k Umgebungskameras, und und und.
Die Leute haben A: verlernt, Auto zu fahren und vor allem EINZUPARKEN, kann ich immer wieder bei uns beobachten (Reifen halb auf Borsteinkante)
und B: sind sie sehr oberflächlich und egoistisch geworden und verstehen mittlerweile einfachste Zusammenhänge nicht.
Lassen sich den letzten Rotz aufschwatzen und werden mit Begriffen wie "zertifiziert" oder "offiziell" geködert, wo ich schon schreiend davon laufen würde.
Braucht nur Bosch drauf stehen, schon sitzt der Geldbeutel locker für ein Fahrzeug, was keine 5 Jahre hält.
Kaufen kaufen kaufen... Dass das nicht ewig so gehen kann, sollte EIGENTLICH jedem klar sein, aber da wären wir wieder beim "Zusammenhänge verstehen".

Kurz:
Auto ist TEUER... auch für Nichtautofahrer und Nachhaltigkeit wird teilweise aktiv per Gesetz VERBOTEN.
Schadstoffklassen werden immer mehr verschärft. Man wird zum Neukauf GEZWUNGEN. Die Oldtimerregelung könnte jederzeit verschärft werden.
Ich bleibe beim Rad, da sind die Kosten überschaubar und Ersatzteile sind auch viel günstiger.
 
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Morsi65

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Bitte ab hier und sofort zum eigentlichen Thema zurück kehren. Noch ein Thread aus dem Bereich Mobilität, der dabei ist in ein allgemeines Thema Mobilität abzudriften, in dem es dann mal wieder nur darum geht, PKW contra Pedelec bzw. umgekehrt. OT Beiträge werden ab nun sofort gelöscht und im Wiederholungsfall wird der Verfasser für den Thread gesperrt. Bitte, bitte bleibt beim eigentlichen Thema. Danke. Gruß Morsi65
 
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