Kommt jetzt doch noch ein neuer Bußgeldkatalog?

Diskutiere Kommt jetzt doch noch ein neuer Bußgeldkatalog? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ich habe überhaupt nicht den Anspruch deine gesamte Statistik mit exakten Zahlen aus einem anderen Einflussfaktor zu ergänzen, das darfst du schon...
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momahduh

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Interpretation ja, dann hätte ich gerne Zahlen zu Rettungsketten möglichst aller europäischen Länder, dann kann man dies auch in Beziehung setzen.

So stelle ich mir eine qualifizierte Herleitung ergänzender Einflussfaktoren genau nicht vor.
Frankreich, Spanien und Irland sind zumindest mir jetzt auch nicht für ihren im europäischen Maßstab außergewöhnlich hohen medizinischen Standard berühmt, sondern für savoir vivre, Sherry/Schinken und grüne Wiesen und trotzdem stehen die um Klassen besser da als Belgien.
Ich habe überhaupt nicht den Anspruch deine gesamte Statistik mit exakten Zahlen aus einem anderen Einflussfaktor zu ergänzen, das darfst du schon selber recherchieren!

Ich habe deine klar tendenzielle Statistik nur mit wenigen Beispielen hinterfragt und dem hat sie nicht stand gehalten. Diese Statistik verzerrt, wenn du sie nicht ergänzt. Und sorry eine verzerrte Statistik ist für den Müll, das ist aber nicht mein Problem, weil ich ja nicht diese Statistik untermauern will, das ist doch dein Anspruch.
 
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Omarad

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Also Gegenargument 1: Wenn die Geschwindigkeit ausschlaggebend für die Überlebenswahrscheinlichkeit wäre, dann dürten in der Formel 1 keine Überlebenden bei Unfällen sein, aber Tatsache ist, dass es relativ selten Tote aber sehr oft unverletzte Überlebende bei Unfällen gibt (und das auch weit jenseits der 250 kmh Marke)!

Gegenargument 2: Wir haben Gegenden, wo die Rettungskette 6 Minuten beträgt und wir haben Landkreise, wo die Rettungskette 16 Minuten beträgt. Jetzt rate mal, wo häufiger Menschen sterben. Im europäischen Ausland betragen Rettungsketten bis zu 35 Minuten und länger.
Gegenargument 1: Formel 1 hat ja mal gar nix mit Straßenverkehr zu tun, die haben endlose Kiesbetten, Reifenstapel, Crashstrukturen, Helme, feuerfeste Anzüge, Sicherheitsgurte, die Autos sind leicht.

Gegenargument 2: Da wo die Rettungskette 6 Minuten beträgt ist vermutlich eher Ballungsraum und deshalb wird da langsamer gefahren als jwd???

Ich empfinde ja auch das Sicherheitsargument als eines der schwächeren Argumente pro Tempolimit. Da kann man durch entsprechend großzügig gebaute Straßen viel machen.
Kostet halt auch was.
Die CO2 Einsparung, die Stauvermeidung, das stressfreiere Fahren sind viel wichtiger.
 
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momahduh

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Ich empfinde ja auch das Sicherheitsargument als eines der schwächeren Argumente pro Tempolimit. Da kann man durch entsprechend großzügig gebaute Straßen viel machen.
Kostet halt auch was.
Die CO2 Einsparung, die Stauvermeidung, das stressfreiere Fahren sind viel wichtiger.

Gut, da bin ich dabei, aber wenn eine Statistik nur Verkehrstote zählt und ausschließlich in Zusammenhang mit Geschwindigkeit (auf Autobahnen) bringt, dann ist das ein Monokausaler Zusammenhang. Damit kann man schön am Stammtisch Leute manipulieren, aber jede Wirklichkeit funktioniert viel differenzierter, mit viel mehr Abhängigkeiten:

  • Ja, die 6 Minuten sind vom Ballungsraum, aber es gibt halt auch viele Stadtautobahnen! Wollen wir die willkührlich nicht mit zählen?
  • Dem Gegenargument zur Formel 1 muss ich leider auch widersprechen: Alle Sicherheitsmerkmale von Autobahnen kommen ursprünglich aus dem Rennsport und sind dort entwickelt worden und dann gibt´s ja auch noch Monte Carlo, als F 1 Rennen durch die Stadt...
  • Illegale Rennen finden übrigens ausschließlich im urbanen Raum statt - man kann also nicht mal pauschal sagen, da färt man langsamer, das ist leider so auch falsch.
  • Aber die größte Willkürlichkeit in der Statistik ist die Zählung und der Vergleich von europäischen Autobahnkilometern an sich: Da werden also einspurige Autobahnen in miserablem Zustand ohne Pannenstreifen oder irgendeinem Sicherheitsmerkmal u.ä. (wie z.B. Schweiz / Italien) kommentarlos verglichen und gleichgesetzt mit modernen 3 bis 5 spurigen Autobahnen in gutem Zustand mit Verkehrsüberwachung, variabler Geschwindigkeit oder tageszeitabhängiger Geschwindigkeitseinschänkung bzw. -aufhebung mit Pannenstreifen und Notfallzugängen.
  • Das nenne ich höchst manipulativ, weil gar nicht vergleichbar! Wenn man das so zählen will, dann kann man auch alle Fahrradwege mitzählen, weil die üblicherweise KEINE Geschwindigkeitsbeschänkung haben :). Merkst du jetzt, wie falsch die zitierte Statistik im Kern angelegt ist?
  • Ich bin wirklich schon sehr lange für ein deutsches Geschwindigkeitslimit, aber wenn man es so ungeschickt begründet, tut man Sache wirklich keinen guten Dienst, auch wenn man es noch so gut meint!
Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt: Nein ich bin kein Formel 1 Fan und vertrete die Ansicht, dass die F1 schon lange irreal ist! Zeitgemäß wäre nur ein Rennen ohne die Möglichkeit von Reifenwechsel und mit einem jeweiligem (jährlich sinkendem) Spritlimit für alle Teilnehmer. Die Erkenntnisse daraus hätten dann was für die Allgemeinheit - jetzt ist die F1 nur überflüssig.
 
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horst1

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Gibt es denn auch schon eine Vergleichsliste von alt zu neuen Bußgeld Katalog für Radfahrer?
 
stardealer

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Zur Erinnerung der aktuelle Bußgeldkatalog für Radfahrer der derzeit so noch gültig ist

Hier gibt es alle Bußgelder in der Übersicht

Verwarnungs- und Bußgelder für Radfahrer*innen, gültig ab 28.04.2020:

Also wurde für Radler letztendlich nur der Sachverhalt "Befahren eines nicht freigegebenen Gehwegs" teurer

Eine schöne Auflistung, so sieht man dass der Gesetzgeber folgende Verstöße gleichwertig einordnet
"Nichtbenutzung des vorhandenen, beschilderten Radwegs" und "Befahren einer Einbahnstraße oder eines Kreisverkehrs in nicht vorgeschriebener Fahrtrichtung"

Und zu "Trotz vorhandener Schutzstreifenmarkierung nicht auf der rechten Seite gefahren" bekenne ich mich auf meinem Arbeitsweg jedesmal mehrfach schuldig, nämlich wenn aufgrund schmaler Fahrbahnen der Schutzstreifen < 100cm breit angelegt ist und ich, um nicht ständig sehr eng überholt zu werden, bewusst mehr Platz einnehme. Oder dort, wo der Schutzstreifen an parkenden Autos entlangführt und ich die Dooring-Zone laut diverser Gerichtsurteile zu meiner eigenen Sicherheit meiden sollte und ich im Fall der Fälle keine Mitschuld bekommen möchte
 
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Mibe25

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Zu den Statistiken: Es macht überhaupt keinen Sinn, darüber zu diskutieren, denn der Mensch kann nicht ohne Hilfsmittel Zusammenhänge erfassen, die aus mehr als einem Einflussfaktor bestehen. Es macht daher auch keinen Sinn, über den Zusammenhang von Verkehrstoten und einer Geschwindigkeitsbeschränkung zu diskutieren, denn die mathematische Funktion der Verkehrstoten ist eine Funktion, die von Zeit, gefahrenen Kilometern, Verkehrsmittel, Geschwindigkeit, Rettungskette, Ausbildung, Alter, Strßenzustand ... abhängt.

Ich fand das Tempolimit in der Schweiz immer extrem gut und fand das Autofahren dort extrem entspannend. Das hat sich allerdings extrem geändert, als ich nicht mehr nur zum Urlaub, sondern ganz normal unter der Woche in der Schweiz war. Es war sicher dreimal so stressig, wie in Deutschland!
1.) Man setzt auf der Autobahn zum Überholen an, weil der Vordermann 110 km/h fährt, und man 120 km/h fahren dürfte. Sekunden nach dem Wechsel auf die linke Spur geht der, den man überholen will, auf 120 km/h hoch. Hinter einem ist ebenfalls Verkehr. In Deutschland würde ich jetzt auf 125-130 km/h gehen und einscheren. In CH steckt man in der Falle: Zurückfallenlassen geht nicht, weil die Lücke, aus der man ausgeschert ist, inzwischen wieder verschlossen ist. Schneller fahren wird in CH sehr schnell sehr teuer. Das passierte nicht nur mir, sondern fällt besonders dann auf, wenn es Verflechtungsstreifen und "normaler" Berufsverkehr herrscht: Keine Lücken, keine Möglichkeit, etwas durch moderates Beschleunigen zu entschärfen, jedes leichte Bremsen führt sofort zum Chaos.
2.) In D fahre ich gerne genau die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das Motorengeräusch erlaubt es einem, die Geschwindigkeit hinreichend genau zu halten, dass man vollkommen beruhigt und ohne hektisches Bremsen an jedem Blitzer vorbeifahren kann. Sollte ich mich jemals verschätzen und 5 km/h zu schnell sein, tun die 10-20 € nicht besonders weh. Ist mir noch nie passiert, aber ich denke trotzdem daran. In CH mit den drakonischen Strafen bin ich mehr damit beschäftigt, häufig auf den Tacho zu schauen und zu prüfen, ob sich nicht doch irgend wo ein Verkehrsschild versteckt hat, das ich übersehen könnte, dass ich deutlich weniger auf die Fahrbahn, den Verkehr und den Bereich neben der Straße achte. Wenn man dann an einem dynamischen 80km/h-Schild vorbeifährt, das offenbar hinter einem auf 60 km/h umschaltet (zumindest fuhren weit hinter mir alle schneller, und die dicht hinter mir waren irgend wann außer Sichtweite), und man trotz 78 km/h auf dem Tacho geblitzt wird, verunsichert das. Zum Glück schienen die Schweizer zu wissen, dass ich noch die 80 km/h auf dem Schild gesehen hatte, so dass kein Strafzettel kam.
3.) Versucht mal in CH bei viel Verkehr genau 120 km/h zu fahren! Es geht nicht! Man fährt 120 km/h, einer überholt mit 121 km/h und schert knapp vor einem ein. Also hebt man leicht den Fuß und ist bei 118 km/h. Der nächste überholt und schert knapp ein: Schon ist man bei 116 km/h. Bei 100 km/h hat man dann seine Ruhe, weil alle, die knapp einscheren, genügen schnell wieder vorausgefahren sind. Das ist in D auf einer Strecke, auf der extrem häufig an unterschiedlichsten Stellen geblitzt wird, genau dasselbe Spiel: Es ist unmöglich, genau die erlaubte Geschwindigkeit zu fahren, weil man immer nach hinten durchgereicht wird. Daher sehe ich an manchen Stellen die Geschwindigkeitsbeschränkung/-kontrolle sehr kritisch. Und natürlich passiert, was passieren muss: Der Überholende sieht nach dem knappen Einscheren einen Blitzer und latscht voll auf die Bremse, weil er nicht mit 125 km/h am Blitzer vorbeifahren will, sondern sicherheitshalber nur mit 100 km/h.
4.) In D werden (das ist keine Vermutung, das weiss ich) in meinem Landkreis die Geschwindigkeitsbeschränkungen mit der folgenden Denkweise aufgestellt: "Man sollte hier 80 km/h fahren. Wenn wir ein 80 km/h Schild aufstellen, dann fahren die Leute 100 km/h. Also stellen wir ein 60 km/h Schild auf, damit die Leute nur 80 km/h fahren." Trotzdem wird dann "auf 60 km/h" geblitzt.

Meine Überzeugung ist, dass solche wie ich durch die höheren Strafen eher verunsichert werden, und den "echten Raserhelden" sind ein paar Euro mehr oder weniger sowieso egal. Wie weit will der Staat gehen? Bei Überschreitungen von 20 km/h das Auto versteigern?
Wenn ein Raser mit 450 km/h an mir vorbeifliegt frage auch ich mich, ob das sein muss. Ich kenne meine Antwort: "Nein, es muss nicht sein." Der Raser kennt seine Antwort: "Ja, es muss sein."
So sind die Ansichten unterschiedlich. Dem einen gefällt das eine, dem anderen das andere. Man sollte meinen, dass man es zu schätzen weiß, dass der Staat hier nicht auch noch eine Einheitsfrisur vorschreibt, wie das in anderen Ländern der Fall ist. Statt dessen haben wir aber nichts anderes zu tun, als nach immer mehr Verboten und nach immer höheren Strafen zu rufen, gerade so, als ob wir unsere Freiheit nicht zu schätzen wüssten.
 
peter45276

peter45276

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Also wurde für Radler letztendlich nur der Sachverhalt "Befahren eines nicht freigegebenen Gehwegs" teurer
Dann bin ich mal gespannt ob die Fahrrad und Roller Rambos, die in der Essener Innenstadt die Fußgängerzonen, bevor jetzt jemand kommt und fragt, ja die sind ausschließlich als Fußgängerbereiche ausgewiesen, zur ordentlich zur Kasse gebeten werden.
Was sich da, alleine gestern Nachmittag, abspielt, ist unbeschreiblich.
Schönen Sonntag noch.
 
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schmadde

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Ich fand das Tempolimit in der Schweiz immer extrem gut und fand das Autofahren dort extrem entspannend. Das hat sich allerdings extrem geändert, als ich nicht mehr nur zum Urlaub, sondern ganz normal unter der Woche in der Schweiz war. Es war sicher dreimal so stressig, wie in Deutschland!
1.) Man setzt auf der Autobahn zum Überholen an, weil der Vordermann 110 km/h fährt, und man 120 km/h fahren dürfte. Sekunden nach dem Wechsel auf die linke Spur geht der, den man überholen will, auf 120 km/h hoch. Hinter einem ist ebenfalls Verkehr. In Deutschland würde ich jetzt auf 125-130 km/h gehen und einscheren. In CH steckt man in der Falle: Zurückfallenlassen geht nicht, weil die Lücke, aus der man ausgeschert ist, inzwischen wieder verschlossen ist. Schneller fahren wird in CH sehr schnell sehr teuer. Das passierte nicht nur mir, sondern fällt besonders dann auf, wenn es Verflechtungsstreifen und "normaler" Berufsverkehr herrscht: Keine Lücken, keine Möglichkeit, etwas durch moderates Beschleunigen zu entschärfen, jedes leichte Bremsen führt sofort zum Chaos.
Das und auch die anderen Punkte erlebe ich genau so (auch auf Urlaubsfahrten, wo ich aber die Schweiz sowieso eher meide). Ich hab deshalb das letzte Auto mit Abstandstempomaten bestellt, denn mit normalem Tempomat kann man in solchen Ländern dann eh nicht fahren. Wenn der vorausfahrende dann auf 110 zurückfällt regelt das Auto einfach nach und ich fahre auch 110. Problem dabei ist: Der Tempomat hält so viel Abstand und regelt vorsichtig/langsam, dass immer wieder andere in die Lücke reinscheren, vor allem dann wenn man weiter links fährt. Ich nutze das Ding deshalb nicht mehr.

Und mir fällt auf, dass generell weniger Abstand gehalten wird. Wenn ich in AT oder IT auf einer 110er Strecke 110 fahre und einen LKW überhole kommt fast immer eine von hinten mit 113,5 und will das unbedingt bis fast in meinen Kofferraum hinein fahren. Gibt auch in Deutschland Drängler, aber das sind nicht viele und die sind meist schnell weg. In den o.g. Ländern sind dass allerdings sehr viele - und der fehlende Abstand ist deutlich gefährlicher als eine hohe Geschwindigkeit alleine.
 
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momahduh

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Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal in Polen. Wenn schon Verkehrsvergleich mit Nachbarländern, dann ist Polen mein Vorbild:

Ich bin noch nie so entspannt gefahren, wie in Polen, wirklich keiner, der drängelt, niemand, der auffährt oder nervt - sehr viele verzichten ganz selbstverständlich auf ihre Vorfahrt und winken dich rein. Das ist in Deutschland, wie den anderen Nachbarländern nicht so. Erst auf der Heimfahrt, ca. 250 km von der Grenze entfent, kamen die ersten Drängler, die auch dicht auffuhren und viel zu schnell waren: BMW, Mercedes und Audi mit deutschen Kennzeichen waren mit 150 auf polnischen Autobahnen unterwegs und stimmten uns langsam auf´s Urlaubsende ein. Schade, die Polen haben uns echt so was von voraus, das hätte ich nie gedacht, aber es ist so!
 
Loddi

Loddi

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Ich bin noch nie so entspannt gefahren, wie in Polen, wirklich keiner, der drängelt, niemand, der auffährt oder nervt - sehr viele verzichten ganz selbstverständlich auf ihre Vorfahrt und winken dich rein. Das ist in Deutschland, wie den anderen Nachbarländern nicht so. Erst auf der Heimfahrt, ca. 250 km von der Grenze entfent, kamen die ersten Drängler, die auch dicht auffuhren und viel zu schnell waren: BMW, Mercedes und Audi mit deutschen Kennzeichen waren mit 150 auf polnischen Autobahnen unterwegs und stimmten uns langsam auf´s Urlaubsende ein. Schade, die Polen haben uns echt so was von voraus, das hätte ich nie gedacht, aber es ist so!
Genauso gehts uns in Schweden, großteils auch in DK. Völlig entspannt dort.
Kaum fährst du in Puttgarden vom Schiff und nach einigen km auf die A1 geht das Drängeln und Rasen wieder los. Zum Kotzen :sick:
 
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momahduh

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Ja, stimmt Dänemark geht schon in die richtige Richtung, aber die Polen sind echt exzessiv höflich und freundlich im Verkehr (und das nicht nur bei Ausländern), sondern überhaupt. Schweden kenne ich leider noch nicht.

In Polen gabs nur zwei Schwierigkeiten:

1. Es gibt Landstraßen, die bestehen nur noch aus mit der Schaufen draufgeklatschten Flicken, die sind so schlimm, dass du gerne nur 60 km/h fährst und das ist noch zu schnell! Aber auf diesen Strecken gibt´s Lieferwägen, offenbar von Lieferdiensten, die rauschen ohne Rücksicht aufs Material mit 90 durch, egal wie. Das sind nur wenige und das ist selten, aber da musst du ganz schnell aus dem Weg sein...

2. Polnische Supermärkte haben putzige Parkplätze: Die Stellplätze sind viel schmäler als bei uns, die Wege dazwischen sind richtig eng und die Anzahl der Stellplätze reicht gerade so aus (oft alle belegt). Polnische Sonntagsfahrer mit ergrautem Haar und offenbar sehr wenig Fahrpraxis verschärfen dann die Lage zusätzlich - aber, wenn man sich Zeit lässt passiert nichts, keine Schrammen, keine Dellen, keine Schäden.
 
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Mibe25

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Wäre keine schlechte Idee, und der Erlös fliest in die Unfallopferhilfe.
Da sind ja die Taliban Waisenknaben dagegen: Für Diebstahl ist halt die Hand weg (eine Hand ist bei uns keine 2000 Euro Wert). Wenn ich vergleiche: "Diebstahl: 2000 Euro" mit "20 km/h zu schnell: 5.000 bis 100.000 Euro". Da verstehe ich langsam, woher bei der Machtergreifung eines totalitären Regimes auf einmal die Ratten kommen, die gerne beim "Saubermachen" helfen: Die waren schon immer da und haben nur auf eine Gelegenheit gewartet endlich Mal hemmungslos und rücksichtslos ihre eigenen "Wertvorstellungen" durchzusetzen, wovon sie zuvor vom Rechtsstaat abgehalten wurden.
Wenn das so weitergeht, sind wir bald wieder im finsteren Mittelalter.
 
Loddi

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Da sind ja die Taliban Waisenknaben dagegen: Für Diebstahl ist halt die Hand weg (eine Hand ist bei uns keine 2000 Euro Wert). Wenn ich vergleiche: "Diebstahl: 2000 Euro" mit "20 km/h zu schnell: 5.000 bis 100.000 Euro". Da verstehe ich langsam, woher bei der Machtergreifung eines totalitären Regimes auf einmal die Ratten kommen, die gerne beim "Saubermachen" helfen: Die waren schon immer da und haben nur auf eine Gelegenheit gewartet endlich Mal hemmungslos und rücksichtslos ihre eigenen "Wertvorstellungen" durchzusetzen, wovon sie zuvor vom Rechtsstaat abgehalten wurden.
Wenn das so weitergeht, sind wir bald wieder im finsteren Mittelalter.
Merkst du eigentlich noch, was du für einen unreflektierten Blödsinn schreibst?
 
mawadre

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Bremen zeigt Interesse an "Lärmblitzern"
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Alltagspendler

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Bulls lacuba evo lite 11 mit Brose Smag
Interessant. Da hätte ich nix dagegen. Am Rande der Schwarzwaldhochstrasse B500 lebend, wär ich auch für Lärmblitzer in der Saison der Motorrad- und Autohochdreher . Und im Alltag übertönt der Verkehr auf der alten B3 eh jegliche Musik, die du auf dem Smartphone beim Pendeln anhören könntest.
 
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