Klimawandel

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vmax

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http://www.youtube.com/watch?v=R5qcWc6zHC8&feature=youtu.be

Wirkt etwas wie die Stimme des mittleren Westens...... nur die US Farmer sehen die guten Einahmen aus der Ethanol Herstellung schwinden.


http://growthforce.org/

Da ich selber einen Hof betreibe, kann ich das nachvollziehen, schließlich wurde die Öl Erzeugung aus Raps (um damit Traktoren ua. zu betanken)
vor Jahren durch eine Steuer auf diese Öl unwirtschaftlich gemacht.

Das gleiche droht in Zukunft auch dem Rapsanbau, dessen Öl zu Biodiesel und zu einem Zusatz von Benzin verarbeitet wird.
Ursache ist die Diskussion um Nahrungsmittel oder Kraftstofferzeugung auf Europas Feldern.

Wie ist eure Einstellung zur Energiewende--Erzeugung von Öl und Energie von Deutschen Feldern?
 
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BeWe

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Papa hat zwei Yamaha :)
AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Ich bin ganz Klar gegen Bio-Energieerzeugung die nicht aus Abfällen gemacht wird. Gülle erst durch eine Biogasanlage ist eine Tolle Sache, aber Mais anbauen um diesen dann in der Biogasanlge in Strom um zu wandeln, finde ich einfach nur Bescheuert.

Dadurch können sich die Armen in der Dritten Welt ihr Essen nicht mehr leisten. Die Gewinne der Globalplayer steigen dafür weiter und weiter.

Für mich eine Typische Perversion des Kapitalismus. Geld vor Leben.

Das die einzelnen Bauern, ob jetzt in den USA oder bei uns, da nix für können ist Klar. Die Bewegen sich innerhalb Ihrer Möglichkeiten.
Nur das von Interressenvertretungen oder blinden Gutmenschen geforderte und von der Politik Vorgegebene System ist für den Durchschnittsweltbürger nur Nachteilig.
 
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Tiger1

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Ich bin ganz Klar gegen Bio-Energieerzeugung die nicht aus Abfällen gemacht wird. Gülle erst durch eine Biogasanlage ist eine Tolle Sache, aber Mais anbauen um diesen dann in der Biogasanlge in Strom um zu wandeln, finde ich einfach nur Bescheuert.

Dadurch können sich die Armen in der Dritten Welt ihr Essen nicht mehr leisten. Die Gewinne der Globalplayer steigen dafür weiter und weiter.

Für mich eine Typische Perversion des Kapitalismus. Geld vor Leben.

Das die einzelnen Bauern, ob jetzt in den USA oder bei uns, da nix für können ist Klar. Die Bewegen sich innerhalb Ihrer Möglichkeiten.
Nur das von Interressenvertretungen oder blinden Gutmenschen geforderte und von der Politik Vorgegebene System ist für den Durchschnittsweltbürger nur Nachteilig.
Dem ist von meiner Seite nichts hin zu zu fügen:dafuer:
 
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leinadx

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

...

Dadurch können sich die Armen in der Dritten Welt ihr Essen nicht mehr leisten. Die Gewinne der Globalplayer steigen dafür weiter und weiter.

Für mich eine Typische Perversion des Kapitalismus. Geld vor Leben.

....
zitat gekürzt

Hi Bernd,

die Armen in der dritten Welt könne sich auch vor oder nach dem Biosprit das Essen nicht leisten... hat also damit nix zu tun. Dafür ist eher eine falsche Agrapolitik schuld die z.b sei Jahren auch in der Eu angewandt wird. Also den Nachweis das uns dann die Lebensmittel wegen Biosprit ausgehen stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Selbst als es keinen Biosprit gab, gab es in der Welt ein grosses Hungerproblem, trotz eines sagenhaften Überproduktion von Lebensmitteln!!! Komisch das das Hungerproblem immer nur dann aufkommt wenn irgendwelche neuen technologien entwickelt werden. (z.b dieser Genschrott, der sollte auch ja das Hungerproblem lösen... ich sag da mal lieber nix weiter)
Das Argument mit dem Hunger würde ja zutreffen wenn vor dem Biopsrit alle genug zum Essen gehabt hätten...

Wiir wissen doch alle das wir regelrecht von Lebensmiteln zugesch... werden - in unserer Kleinstadt mittlerweile in 50m Abständen von Discounterketten, deren Namen ich bald nicht mehr lesen kann und möchte.... Komisch das dieser Irrsinn wohl niemanden auffällt. Was die dann alles nicht verkauft haben, und einfach nach 20.00 uhr in die Tonne kloppen weis auch keiner so richtig. Ich finde das ist mom das Hauptproblem, nicht der Biosprit. Der hat doch nichtmal ansatzweise angefangen die Ressourcen zu verknappen - oder hab ich was verpast? Klaro, die Maisbauern fanden die Spritproduktion warscheinlich besser weil damit vielleicht bessere Preise erzielt wurden - keine Ahnung. Hierzulande hat man den Biodiesel doch warscheinlich auch nur gekillt, weil dann keiner mehr Bock hatte teureren Mineralöldiesel zu tanken. War bestimmt damal ne gute Lobbyarbeit der Ölkonzerne.... kalr, das man flächendeckend da genug sprit herstellen kann wird immer eine utopie bleiben, aber darum gehts ja nicht.

ich glaub mittelrweile nur noch was ich selbst sehe. Nicht was da von manchen wissenden verbreitet wird.
Ach ja ich bin kein Biospritverfechter... aber irgendwie kann ich dieses hungerargument nicht hören, dagegen wurde noch nie ernsthaft was unternommen.

Gruss Daniel
 
Georg

Georg

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Dem ist von meiner Seite nichts hin zu zu fügen:dafuer:
Es gab einmal viele Menschen, vor allem Grüne, die das einmal toll fanden.
 
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Michael.HH

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Wenn die USA weiter Mais zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu importieren, werden sie eben mehr Mexikaner importieren. Die Tortillapreise hängen an den Maispreisen, und die sind in Mexiko explodiert.
 
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Pöhlmann

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Senf:
Ein vielschichtiges Thema,

Ökobilanz:
Speziell die o.a. erwähnten Biotreibstoffe der ersten Generation haben made in EU keine sonderlich überzeugende Ökobilanz. Das formulierten ökologisch interessierte deutsche Wissenschaftler schon in den 80ern des letzten Jahrtausends, es wurde von der Politik aber kräftig ignoriert. Spätestens dann, wenn sich eine CDU das Ökomäntelchen umhängt, wird lieber die (industrielle) Agrarlobby als die Umwelt bedient, obwohl man beides unter einen Hut bringen könnte. Die SPD agiert diesbezüglich kaum planvoller. Und die Grünen bestätigen gelegentlich ihren Spitznamen "3-Liter-Autofahrerpartei". :D
.
Erst bei den Biokraftstoffen der zweiten Generation ist mit einer teils deutlich besseren Umweltbilanz zu rechnen. Dazu gehört natürlich die weitgehende Verwertung von Gülle und Pflanzenresten. Solange die Fläche reicht, spricht wenig dagegen, auch Energiepflanzen anzubauen. Darunter gibt es auch solche, die eine erheblich bessere Ausbeute als z.B. Raps und Mais versprechen und solche, die eingesetzt werden können, um die Bodenqualität zu erhalten.

Wirtschaftlichkeit:
Es ist volkswirtschaftlich galoppierender Irrsinn, wenn man sich z.B. erst mit Hilfe von zu wenig fein gesteuerten Subventionen bzw. Steuerbefreiungen eine Biodieselproduktion hochzieht. Anschließend wird bemerkt, dass man gar nicht soviel Geld hat, um das endlos durchzuhalten. Und dann wird eine durchaus funktionierende Industrie mit vollem Steuersatz zu einigen Teilen wieder platt gemacht.
Siehe auch die Reste der deutschen Solarzellenfertigung, die u.a. von den Chinesen aufgekauft wurden.

Es dürfte eine Binsenweisheit sein, dass (nicht nur) die US-Bauern schwer für die Beimischung von Ethanol zum Autotreibstoff sein dürften. Welcher Bauer wäre nicht für ein sicheres, gutes Einkommen?

Welthunger:
Der ist abgesehen z.B. von den Kollateralschäden durch die globale Spekulation nach wie vor auch ein Problem von unsachgemäßer Lagerung.
Eine auf Subventionen und Protektion setzende Politik kann schon mal in Drittweltländern die lokale Landwirtschaft plattmachen. Arbeitslose können sich dort auch exportsubventioniertes EU-Billigfleisch nicht leisten.
(Und viele andere Dinge mehr).
 
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Michael.HH

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Die WHO hat die USA aufgefordert, zugunsten von Lebensmitteln auf die Biospritproduktion zu verzichten. Der Maispreis ist von Juni auf Juli 2012 um 60% gestiegen.
30% weniger Ertrag wegen der Dürre.
 
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Üps

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Man kann hier lange herum lamentieren, dass das alles auf die Lebensmittelverteilung keinen Einfluss hätte, aber es gibt zwei Fakten:

1. Es steht weniger Nahrung zur Verfügung, wenn man große Teile davon verbrennt. Wenn das keine Konsequenzen haben soll, dann frage ich mich, ob hier gerade eine Art wirtschaftliches Perpetuum Mobile entstanden sein soll, oder wie die gleiche Anzahl Menschen dann genauso gut ernährt werden kann.

2. Die Nahrungspreise sind gerade deutlich am Steigen.

Die andere Sache ist, dass Wissenschaftler vorrechnen, dass die Energieverwertung über die Pflanzen-Öl-Kette einen miesen Wirkungsgrad hat.
IMHO kommt man nach derzeitigem Wissensstand nur über den Strom zu besserer Verwertung und Unabhängigkeit. Das geht schon mit der deutlich höheren Effizienz des Elektromotors im Kurzzeit- und Teillastbetrieb und bei der Rückgewinnung der Bremsenergie los.
 
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Tiger1

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Es gab einmal viele Menschen, vor allem Grüne, die das einmal toll fanden.
Da ist Normalerweisse auch nichts verwerfliches drann, nur wird in Deutschland oder spez Brüssel immer alles gleich mit der Axt angegangen
nach dem Motto "viel hilft viel"
Da werden Solaranlagen subventioniert, obwohl hier kaum die Sonne scheint, und gegen Windkraft gewettert, obwohl hier sehr viel Wind weht.
Dazu Bürger, die gerne Öko Strom hätten, aber nur wenn er nicht vor ihrer Haustür produziert wird
Der Maisanbau in SH ein Irrglaube behaupte ich mal, der Ökologische Schaden der da entsteht ( Monokultur) durch abholzen von Kniks ( Eigentlich Verboten, schärt sich aber Niemand drumm) der der Tierwelt Ihrer Lebensgrundlagen beraubt, nur um das Feld nochmal 50cm Breiter machen zu müssen,.
Schädlinge wie Wildschweine, die vom Mais angezogen werden wie der Nagel vom Magneten, und die daraus resultierenden Tödlichen Verkehrsunfälle.
Von den Schäden an Straßen und inner Orts wo durch viel zu Grosse und schwere Ernte Fahrzeuge ganze Bürgersteige in eine Ebene mit dem Asphalt gebracht werden, Schäden die nur mit Fosiler Energie wieder hergestellt werden können, von der Unfallgefahr durch nie und nimmer abgesichter geheckselter Maisladung, die nur so von den riesen Hänger weht, und schon mal die sicht behindert, jeder Trucker bekäme hier eine Anzeige wegen ungesicherter Ladung, hier nicht, da werden sämmtliche Augen incl Hühner Augen zu gekniffen.
Verdreckte Strassen und das auf voller Breite cm Hoch und absolut gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer, weil in den wenigsten Fällen durch Warnschilder abgesichert, oder nach der Ernte nicht gesäubert weil das der nächste Regen schon richten wird,.
Wenn ich als Privatmann so eine Sauerei hinterlassen würde, gäbe es mit Sicherheit mindestens Zwei Behörden die sich damit, und meiner Person beschäftigen würden.
Abgebrochene Randstreifen, oder Bodenwellen, aufgebrochene Straßendecken besonders in Kurven, und Abzweigungen durch eben viel zu schweres Gerät für das die Straßen ursprünglich garnicht gedacht waren.
Alles Schäden, die ja beseitigt werden müssen.
Wer`s nicht glaubt, der ist herzlich Wilkommen, ab anfang Oktober ins nördliche Schleswig Holstein zu kommen, und sich von diesem Absurdum ein eigenes Bild zu machen.
Ach ja, wer denkt das der Irsinn spätestens im November zu Ende ist... der Irrt hier, das geht weiter bis in den Februar, weil die Industrie ( Bio) Gas Anlagen, die Kapazitäten garnicht unterbringen können, also wird bei Schneesturm oder Frost weiter geerntet, und warum, weil das Zeugs eh Verbrannt oder vergoren wird:dagegen:
 
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jugger

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

1.Den Börsen-Spekulanten, respektive Banken und Versicherungen die mit den Lebensmitteln zocken, müsste als erste Grundlage@humantiären Zusammenhang erstmal "auf Finger geklopft" werden.
Bei der westlichen globalen Blockparteienbildung und Fortführung der geheimen Bilderbergertreffen unmöglich.
2.Danach benötigt es eine Kontrolle in der 3. Welt. Dort werden vielerorts seitens Bandenbildung(mafiös) Agrarprodukte zu Wucherpreisen verscherbelt.
3.Das ökologische und ökonomische Verhalten nicht nur von US-Bürgern stärken. EU bitte an die eigene Nase fassen.

Es kann z.B. nicht angehen, dass Frühkartoffeln aus Ägypten, die es bei uns in Supermärkten zu kaufen gibt, zum Teil entsorgt werden weil der Europäer zu dicke frisst.
Hinzu kommen Unmengen an Wasser, die in dieser globalen Hitze-Region vermehrt benötigt werden, so dass der Grundwasserspiegel dort ständig sinkt.
IM Erika liefert ja zum Ausgleich genug Leopard-Panzer in diese Regionen:dagegen:, damit wir im Überfluss leben können.
 
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Üps

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

4. Nützt das alles nichts, solange die Leute möglichst viele Kinder haben müssen, damit sie im Alter versorgt sind. Dann wird nämlich jede angebotene Nahrungsmenge durch explosionsartiges Bevölkerungswachstum aufgebraucht werden.
 
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stelen

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

1.Den Börsen-Spekulanten, respektive Banken und Versicherungen die mit den Lebensmitteln zocken, müsste als erste Grundlage@humantiären Zusammenhang erstmal "auf Finger geklopft" werden.
Auch wenn das vielen nicht in ihr Weltbild paßt. Die ach so bösen Spekulanten haben herzlich wenig mit den Nahrungsmittelpreisen zu tun, ganz im Gegenteil sie tragen sogar zur Preisstabilität bei, da sie weltweit Angebot und Nachfrage erzeugen und somit lokale Ernteausfälle oder Riesenernten zum Teil nivellieren.

Zudem handelt heute niemand mehr mit realen Nahrungsmitteln sondern nur mit sog. Lieferkontrakten. Da es immer welche gibt, die mit steigenden Preisen rechnen und solche die auf sinkende Preise setzen ist die Auswirkung auf die Marktpreise eher gering.
 
Georg

Georg

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Ob es uns jetzt gefällt oder nicht, wir werden den Chinesen, Brasilianern, Russen und Indern noch einmal dankbar sein, dass sie noch viele AKWs bauen, anstatt Mais zu verheizen oder CO2 in die Luft zu blasen. Deutsche AKWs wären mir zwar lieber als chinesische, aber so können wir wenigstens weiter die Luft verpesten und Lebensmittel verbrennnen und müssen sie nicht nach China exportieren. Wer jetzt glaubt, dass ich ein AKW-Freund bin, liegt falsch. Aber was ist die Alternative für die Welt?
 
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jugger

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AW: US Farmer möchten weiter Mais usw. zu Ethanol verarbeiten, um weniger Öl zu imp.

Auch wenn das vielen nicht in ihr Weltbild paßt. Die ach so bösen Spekulanten haben herzlich wenig mit den Nahrungsmittelpreisen zu tun, ganz im Gegenteil sie tragen sogar zur Preisstabilität bei, da sie weltweit Angebot und Nachfrage erzeugen und somit lokale Ernteausfälle oder Riesenernten zum Teil nivellieren.

Zudem handelt heute niemand mehr mit realen Nahrungsmitteln sondern nur mit sog. Lieferkontrakten. Da es immer welche gibt, die mit steigenden Preisen rechnen und solche die auf sinkende Preise setzen ist die Auswirkung auf die Marktpreise eher gering.
Rohstoff-Spekulanten haben keinen direkten Kontakt zur Realwirtschaft .
Mehr müsste man dazu eigentlich nicht weiter erläutern.
Viele "kleine" Börsenmakler,Bänker,Versicherungskaufleute wissen gar nicht über Tragweiten ihres Handelns bescheid.
Groß-Lobbyisten, z.B. aus Bank und Versicherungbranche stricken sich halt oft eigene Muster zusammen, um als Gutmenschen da zu stehen.
Zudem ist bekanntermaßen deren Einfluss auf politische Entscheidungen höher, als mancher zu glauben vermag.
Fängt mit Parteispenden an, und hört mit Aktivitäten auf, die den Political correctness Rahmen hier sprengen würden.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1574603/



@ Üps
Vollkommen richtig !
Überbevölkerung vom Homo sapiens ist die eigentl. "Grippe" vom Planeten.



Ob es uns jetzt gefällt oder nicht, wir werden den Chinesen, Brasilianern, Russen und Indern noch einmal dankbar sein, dass sie noch viele AKWs bauen, anstatt Mais zu verheizen oder CO2 in die Luft zu blasen. Deutsche AKWs wären mir zwar lieber als chinesische, aber so können wir wenigstens weiter die Luft verpesten und Lebensmittel verbrennnen und müssen sie nicht nach China exportieren. Wer jetzt glaubt, dass ich ein AKW-Freund bin, liegt falsch. Aber was ist die Alternative für die Welt?
Stmmt, die Perspektiven sind vielschichtig :) .
Letztendlich wird sich alles so oder so regeln.
Ob durch Atomkrieg,Viren,Überbevölkerung,unsinnige Religionskriege(man glaubt an etwas, was es gar nicht gibt).
Der Mensch ist auch nur bis zu einem gewissen Maß mit seinen Hirnwindungen klug.
Größtes Manko: Ihm fehlt der Instinkt.
 
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leinadx

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Die Alterntive ist einfach das wir unseren Luxus etwas herunterschrauben müssen. Viele hier tun es bereits und fahren mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit. das ein AKW ersmtal emissionfrei arbeitet ist leider AUgenwischerei, was wir dann an hochstrahlenden Abfall haben der bis heute nicht fachgerecht entsorgt werden kann wird hier immer vergessen. Ein führender Atomwissenschaftler sagte früher als es so richtig mit dem AKW`s losging : es ist wie fahren mit einem Rennwagen wo man erst bei Vollgas merkt das keine Bremse vorhanden ist. ich finde das trifft es ganz gut, nur es sieht ja optisch so unheimlich sauber aus... Japan lässt grüßem, wir können uns jetzt zeitnah anschauen was da passiert... ein rießiges Meeresgebiet ist verseucht, ein grosser Teil des Landes unbewohnbar.

sorry war OT

Gruss Daniel
 
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tuscience

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Biosprit aus Mais/Getreide ist nicht mehr zeitgemäß. Diese Thematik sollten mal unsere führenden Philosophen durcharbeiten.

Wasserstoff als Stromspeicher ist die Zukunft, siehe Link
Als Basis brauchts nur Strom, egal woher.

Warum nicht auf jedem tauglichen Dach PV-Zellen installieren und den überschüssigen Strom zu Wasserstoff verarbeiten.

Umwandeln in Methanol für Autos/LKW
Wasserstoff als Grundstoff in die Chemieindustrie
Heizen läßt sich damit auch
Keine Kohle verbrennen,
Kein AKW-Müll bei dem man eh nicht weiß, wohin damit.
Die Windrad-Diskussion (Onshore) ist dann auch überflüssig.
Gasleitungen zum Verteilen sind auch schon da.

Die Technik ist da.
PV-Anlagen sind dank EEG-Vergütung billig geworden.

Der steigende Ölpreis wird's richten.
 
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Üps

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Wasserstoff beim Fahrzeug ist problematisch und mit hohen Verlusten verbunden. Alleine schon das Komprimieren benötigt 20% der Energie. Eine Brennstoffzelle bringt es auf 60% Wirkungsgrad, aber dann hat man erst einmal nur Strom. Da ist ein Akku deutlich besser. Der reduziert den Wirkungsgrad auch nicht noch einmal zusätzlich, indem er in 9 Tagen die Hälfte der Energie alleine nur durchs Herumstehen verliert, wie es ein Wasserstofftank im Auto ständig tut. Da braucht man eigentlich gar nicht mehr Auto zu fahren, die Energie wird auch so schon hinreichend verschwendet. :) Stellt euch vor, eurem Auto würde jede Woche die Hälfte des Benzins geklaut. Das geht doch gar nicht ...

Vielleicht kennt es jemand noch von schlechten, gealterten NiMH-Zellen: Ständig laden und trotzdem immer nur leer. Sehr umweltfreundlich! Ein Grund, warum ich nur noch Eneloop und Li-xx verwende.
 
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tuscience

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... Da ist ein Akku deutlich besser....
Dann tanke Dein Auto mal in 5 Minuten.
Das geht höchstens mit Batterietausch.
Und Elektro-LKW? Die wurden meines Wissens nach nur bis 7,5to getestet. Darüber geht gar nichts mit Elektro.

Erdgasfahrzeuge sind schnell betankt.
Es muß ja nicht Wasserstoff sein. Methan geht auch.

Sicher gibt es Umwandlungsverluste und dadurch wird die Angelegenheit teurer.
Aber das Öl wird auch teurer und damit rechnet sich das dann mit der Zeit.

VW baut gerade die 15. Autofabrik in China. Die Autos werden sicher nicht nach Deutschland exportiert.
=> Noch mehr Chinesen benötigen Benzin und treiben den Preis hoch.
 
e-doc

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Ganz meine Meinung zu dem Thema.
Bio-Vergasung von Lebensmitteln oder Pflanzen, die auf sonst mit Lebensmitteln bepflanzbarer Fläche angebaut werden, gehört bei Strafe verboten!
Es kann doch nicht sein, daß Fehlentscheidungen unserer Politiker die Lebensmittelpreise explodieren lassen oder im Extremfall Hungersnöte provozieren können.
Die angebliche CO2 Ersparnis ist nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß vorhanden, die Akzeptanz beim Käufer ebensowenig (zumindest, was den E10-Sprit betrifft), so daß sich jeder "normal-Denkende" fragen muß, warum solche politischen Fehlleistungen nicht wieder revidiert werden.
 
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