Klever Mobility 2018

Diskutiere Klever Mobility 2018 im Klever Mobility Forum im Bereich Fertig-Pedelecs (Firmenforen); Ich habe dazu keinen Thread gefunden, daher eröffne ich mal einen neuen. Ab 2018 gibt es die Klever Bikes auch mit (deutlich) größerem Akku...
Tuxtom007

Tuxtom007

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Optisch kann das gefallen, muss aber nicht.

Interessant währen die als Leasingrad für Jobrad-Nutzer, dann macht der dicke Akku usw. Sinn und der Preis ist dann zweirangig.
 
Genarij

Genarij

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Klever BIACTRON V2 600W
Sehe ich genauso.
Außerdem: Von den reinen Daten her, ist das preislich attraktiver als das Angebot aus der Schweiz. Schon allein wegen der Federgabel bei hohen Geschwindigkeiten. Mal schauen, ob sie im Frühjahr auch tatsächlich liefern können.
 
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TeJo

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Bin dieses Jahr ein Klever S-Pedelec (meine, es war ein X) probegefahren. Neben einem größeren Akku fand ich die Motorsteuerung noch verbesserungswürdig, weil man beim Fahren den Eindruck hatte, dass der Motor stets gleich stark schiebt, egal wie stark man tritt. War ein gewöhnungsbedürftiges Fahrgefühl, an das ich mich allerdings nicht gerne gewöhnen würde. Auf das GSM-Modul könnte ich verzichten, aber die Akkugröße war/ist bisher für micht klar der limitierende Faktor bei Klever. Wäre super, wenn die daran was ändern würden, dann wären sie auch für micht wieder interessant. (obwohl: 570Wh beim X-Speed sind nicht gerade ein Quantensprung, wäre für mich immer noch zuwenig).
 
Tuxtom007

Tuxtom007

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850 Wh Akku soll ja für alle Modell kommen, ist schon ne Hausnummer, für einen Arbeitsweg noch mit Gepäck drauf nicht verkehrt. Bekannter von mir fährt ein S-Pedelec zur Arbeit und der muss dort nachladen, sonst reicht es nicht für den Heimweg.

Das GSM-Modul wird wohl als GPS-Tracker und Diebstahlschutz benutzt ( wobei vor Diebstahl schütz so ein Teil eh nicht ) , macht in der Preisklasse schon Sinn. Ich hab an meinem eBike auch einen dran, der per GSM arbeitet.

Und Problem bei der Motorsteuerung lassen sich denke ich mal schnell optimieren, ist doch eh nur ein Stück Software mit vielen Parametern die optimiert werden müssen, genau wie beim Auto.
 
T

TeJo

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850 Wh Akku soll ja für alle Modell kommen, ist schon ne Hausnummer
Yepp, das klingt in der Tat anders, ging aus der oben verlinkten Webseite allerdings so nicht hervor (oder ich habs überlesen).
Ich lade auch auf der Arbeit nach, nur bis ca. 80% und fahre ihn nicht ganz leer, brauche zwischen 300 und 360 Wh für gut 30km einfach.
 
Tuxtom007

Tuxtom007

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Yepp, das klingt in der Tat anders, ging aus der oben verlinkten Webseite allerdings so nicht hervor (oder ich habs überlesen).
"Neu ab Frühjahr 2018: 850 Wattstunden Akkus für alle Modelle!" - steht etwas weiter unten.
 
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cephalotus

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Kann jemand von Klever sage, aus wievielen und vor allem auch welchen Zellen dieser 850Wh Akku aufgebaut sein soll.

Scheinbar ist das ja ein 12s Akku (44V). Mit 60 Zellen (12s5p) geht sich das nicht aus, da müsste eine Zelle dann 3,9Ah haben. Mit 72 Zellen (12s6p) wäre man bei 3,2Ah pro Zelle, das wäre vorstellbar, allerdings ist da die Auswahl eher klein.

Oder es sind Zellen im 21700er Format aber würde das das Gehäuse noch in die Rahmen passen?

Aus wievielen und welchen Zellen bestehen denn die aktuellen Klever Akkus? Ist das bekannt? Vielleicht kann man da deren Rechenweise besser nachvollziehen.

---

In dem Rahmen ist doch reichlich Platz. Warum für die s-Ped nicht einen Akku mit über 1kWh Kapazität anbieten?
Bei 500W im Schnitt hat man so einen Akku auch in unter 2h bereits leer gefahren. (Real kann man den Akkus ja deutlich weniger entnehmen als aufgedruckt ist)

MfG
 
R

roesti

Warum für die s-Ped nicht einen Akku mit über 1kWh Kapazität anbieten?
Vermutlich weil das Rad zunächst preislich signifikant unter dem Stromer positioniert werden soll und sich mit einem mittleren Akku und "mittleren Preis" höhere Stückzahlen verkaufen lassen.
 
C

cephalotus

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Vermutlich weil das Rad zunächst preislich signifikant unter dem Stromer positioniert werden soll und sich mit einem mittleren Akku und "mittleren Preis" höhere Stückzahlen verkaufen lassen.
Wie wenn das den Hersteller großartig was kosten würde. An den Kosten für Gehäuse und Elektronik ändert sich nichts, genausowenig an den Folgekosten für Lager, Service, Garantie & Co.
30 Zellen mehr zu verbauen kostet 100 Euro. Sagen wir also 200 Euro Preisaufschlag beim Endprodukt und dafür haben sie einen halbwegs großen Akku.

Es ist ja nicht so, dass der Rahmen hier der begrenzende Faktor wäre wie bei sovielen. Warum also einen potentiellen Vorteil nicht nutzen. Wem ein 1200Wh Akku mit 5,5kg zu schwer und zu teuer ist der nimmt dann eben einen 600Wh Akku mit 3kg.

Auch bei 1200Wh müsste nicht das Ede der Fahnenstange sein. Wer 8 Stunden lang eine schnelle Tagestour im s-Pedelec fährt und eher sparsam unterwegs ist bei nur 300W durchschnittlichem Verbrauch der benötigt bereits 2400Wh, also ungefähr das, was in einem Akku steckt auf den 3000Wh drauf gedruckt wurde. Und das ist noch ein sparsamer Fahrer, mit Vollgas bekäme man vermutlich auch einen 5000Wh Akku an einem Tag leer.

MfG
 
R

roesti

30 Zellen mehr zu verbauen kostet 100 Euro.
Du rechnest in Importpreisen der Zellen. Das greift meiner Ansicht nach zu kurz.

Nicht nur, daß Du zwei Handelsstufen unterschlägst (die Zellen muss Kymco vermutlich auch zukaufen), es geht hier auch um die Frage der Produktpositionierung. Warum kostet traditionell zusätzlicher Speicher am Eiphone soviel Geld? Weil die teuren Geräte mehr Deckungsbeitrag und mehr Marge bringen sollen.

Und natürlich ist es auch eine Frage der Stückzahlen. Wenn ich einen Container der konfektionierten Akkus bestellen kann, spare ich Geld. Und günstigere Räder lassen sich in größerer Stückzahl verkaufen.

Richtig ist, daß der Rahmen größere Akkus verkraften könnte.
 
C

cephalotus

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elfKW+mmc3 / Cute 85 / BionX 25kmh / BionX 45kmh
Du rechnest in Importpreisen der Zellen. Das greift meiner Ansicht nach zu kurz.
Ich nehme sogar Endverbraucherpreise. Dafür wird die sogar ein kleiner Abnehmer wie Klever bekommen.

Nicht nur, daß Du zwei Handelsstufen unterschlägst (die Zellen muss Kymco vermutlich auch zukaufen), es geht hier auch um die Frage der Produktpositionierung. Warum kostet traditionell zusätzlicher Speicher am Eiphone soviel Geld? Weil die teuren Geräte mehr Deckungsbeitrag und mehr Marge bringen sollen.
Und genau deswegen bietet Apple ja auch Geräte mit großem Speicher an. warum also kein s-Ped mit großem Akku? Stromer zeigt, dass man gigantische Preise aufbrufen kann, wenn man "den Größten" hat. Das halbe Forum singt das Hohelied auf Stromer und empfiehlt den Leuten quasi sich für Pendlerradl zu verschulden, nur weil die lächerliche 10-20 Zellen mehr verbaut haben.

Und natürlich ist es auch eine Frage der Stückzahlen. Wenn ich einen Container der konfektionierten Akkus bestellen kann, spare ich Geld. Und günstigere Räder lassen sich in größerer Stückzahl verkaufen.
Bisher haben sie 3 Akkugrößen auf dem Markt, 2018 dann vier. Warum das Portfolio nicht zwei Größen beschränken ? 550Wh und 1100Wh als Beispiel.

Richtig ist, daß der Rahmen größere Akkus verkraften könnte.
Ein Alleinstellungsmerkmal und man wirft es einfach weg.

Diemant hätte seinerzeit bei dem BionX s-Peds völlig problemlos einen großen Akku verbauen können (sie habe extra ein eiegens Gehäuse entwicklet). aber nein, sie haben sich bei nem 3600 Euro Gefährt 100 euro gespart um Marktführer zu werden. Sang - und klanglos sind die Räder vom Markt verschwunden.

Vielleicht sehe ich das auch falsch, aber offenschtlich denken die Hersteller von sPed wie die Hersteller von ePKW. 50km Reichweite genügen doch, sollen das die Leute gefälligst kaufen und dankbar sein.

Scheinbar kann sich niemand vorstellen, dass mal jemand mit einem s-Pedleec eine tour fahren möchte. Was will ich da mit einem 850Wh Akku, der dann in weniger als 2 Stunden leer gefahren ist?

Vielleicht gibt es diesen Markt tatsächlich nicht, ich weiß es nicht.

Tesla hat daals alle gezeigt, dass die leute auch mit ePKW weit fahren wollen. Irgendwnan gibt es mal einen, der zeigt das den sPed Herstellern. Ein Kostenfaktor ist das wirklich nicht, Zellen sind heute billig.

Hier mal ein e-bike "Vision" mit 3000Wh (48V 64Ah) Akku:

http://www.bike-bild.de/fahrrad/ebike/news/delfast-ebike-380-km-reichweite-kickstarter-411867.html

Halt ohne Zulassung und noch lange kein reales Produkt. Ob die zum Preis liefern können steht völlig in den Sternen,trotzdem ist das Medienecho auf diese Phantasie jetzt schon enorm.

Klever hingegen ist zufrieden "ein Dutzend" Zellen dazu zu löten. Das ist bieder und seriös und konservativ. Kann man natürlich auch machen.

MfG
 
Genarij

Genarij

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Ich gehe mal stark davon aus, dass sie abwärtskompatibel zu den anderen Rädern bleiben wollen. Alle Klever Räder nutzen ja die gleichen Akkus. So sehr doppelt so große Akkus willkommen wären: ich kann verstehen, wieso das whr nicht passieren wird.
 
R

roesti

Der Formfaktor der Kleverakkus erlaubt ja immerhin die Mitnahme eines Zweiakkus in einer Packtasche. Ist sogar Teil der Marktstrategie. Mit nem Stromerakku wollte ich das nicht machen. Die 1kWh im Stromer reicht mir erst einmal. Nach 100km brauche ich eh erstmal ein Weizen und was zu beissen. In der Zeit könnte man sich mit dem 6A Lader wieder was nachladen. Für weitere Touren nehm ich halt das Rennrad. Bis das mal nicht mehr geht, gibt es auch grössere Akkupapazitäten.
 
galaxyclass

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Ich oute mich mal als Tesla Model S Besitzer - Reichweite ist durch nichts mehr zu kompensieren als durch noch mehr Reichweite. Und mit dieser Einstellung gehe ich auch bisher an den e-Bike Kauf heran. Das hat bisher dazu geführt, daß meine Frau ein Vado 4.0 bekam, was auf Ihr Nutzungsverhalten mit genügend Puffer gut paßt. Sie fährt genau im 25 km/h Bereich und solange die Sonne scheint bzw. es nicht zu kalt ist. Da paßt ein 500 Wh Akku gut. Ich habe andere Bedingungen: schnelles Pendeln, es muß für unvorhergesehene Fahrten zwischen Standorten 30 km Restreichweite vorhanden sein, ich fahre auch wenn's kalt ist. Da reicht ein Akku kleiner 600 Wh nie und nimmer. Also muß ich jetzt warten, bis Klever den 850 Wh Akku rausbringt.
Für Tesla und für's eBike gilt: wenn man einmal liegenbleibt, verliert man gaaaaanz schnell die Lust (bin ich noch nie - Holzklopf...)
Viele Grüße, Tommy
 
R

rudi mentär

Wie wenn das den Hersteller großartig was kosten würde. An den Kosten für Gehäuse und Elektronik ändert sich nichts, genausowenig an den Folgekosten für Lager, Service, Garantie & Co.
30 Zellen mehr zu verbauen kostet 100 Euro. Sagen wir also 200 Euro Preisaufschlag beim Endprodukt und dafür haben sie einen halbwegs großen Akku.

Es ist ja nicht so, dass der Rahmen hier der begrenzende Faktor wäre wie bei sovielen. Warum also einen potentiellen Vorteil nicht nutzen. Wem ein 1200Wh Akku mit 5,5kg zu schwer und zu teuer ist der nimmt dann eben einen 600Wh Akku mit 3kg.

Auch bei 1200Wh müsste nicht das Ede der Fahnenstange sein. Wer 8 Stunden lang eine schnelle Tagestour im s-Pedelec fährt und eher sparsam unterwegs ist bei nur 300W durchschnittlichem Verbrauch der benötigt bereits 2400Wh, also ungefähr das, was in einem Akku steckt auf den 3000Wh drauf gedruckt wurde. Und das ist noch ein sparsamer Fahrer, mit Vollgas bekäme man vermutlich auch einen 5000Wh Akku an einem Tag leer.

MfG
Zitat Herr Baumgarten Geschäftsführer Klever Mobility ( gefunden auf greenfinder.de)
" unsere Zielgruppe ist eigentlich nicht der typische Radfahrer.."

Das merkt man.

Gruß

Rudi Mentär
 
R

roesti

Zitat Herr Baumgarten Geschäftsführer Klever Mobility ( gefunden auf greenfinder.de)
" unsere Zielgruppe ist eigentlich nicht der typische Radfahrer..
Das hatte ich auch gelesen. Mein erster Gedanke war: WTF ?

Heute verstehe ich das besser::whistle:

Veränderungen
04.09.2017

HRB 74249: Klever Mobility Europe GmbH, Köln, Dieselstraße 8, 50859 Köln. Prokura erloschen: Baumgarten, Fritz G., Köln, *07.10.1963.
 
R

rudi mentär

Das hatte ich auch gelesen. Mein erster Gedanke war: WTF ?

Heute verstehe ich das besser::whistle:

Veränderungen
04.09.2017

HRB 74249: Klever Mobility Europe GmbH, Köln, Dieselstraße 8, 50859 Köln. Prokura erloschen: Baumgarten, Fritz G., Köln, *07.10.1963.

dann besteht ja noch Hoffnung.

gruß

rudi Mentär
 
Genarij

Genarij

Mitglied seit
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Details E-Antrieb
Klever BIACTRON V2 600W
Bei meinem eigenen Fahrtest kam ich mit dem Commuter auf der flachen Ebene nur schwer ueber 30km/h. Ich nehme an, die Aussage bezieht sich auf das 250 Watt Modell.
Mit dem X Speed (600 Watt) ist man recht locker bei 47km/h. Ich glaube nicht, dass bei 3km/h mehr das Rad explodiert.
 
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