Haibike Kettenschaltung bei neuem Haibike SDURO Trekking S9.0 (2021) fehlerhaft

Diskutiere Kettenschaltung bei neuem Haibike SDURO Trekking S9.0 (2021) fehlerhaft im Yamaha Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Moin! Ich hab drei Probleme mit der Schaltung meines nagelneuen Haibike SDURO Trekking S9.0 (2021) 1. Verzögerter Schaltvorgang In den letzten...

bjoern_krueger

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Moin!

Ich hab drei Probleme mit der Schaltung meines nagelneuen Haibike SDURO Trekking S9.0 (2021)

1. Verzögerter Schaltvorgang
In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass die Schaltung immer etwas mit Verzögerung reagiert. Besonders beim Schalten in den höchsten Gang dauert es manchmal bis zu einigen Sekunden, bis der Schaltvorgang tatsächlich ausgeführt wird. Ich drücke den Schalter, es klickt im Schalter, und dann dauert es manchmal 2-3 Sekunden, bis die Kette rüberspringt. Hängt das vielleicht damit zusammen, dass die Kette womöglich nicht rüberspringt, solange sie unter Last ist? Ich lege dann immer eine ganz kurze Tretpause ein, und dann flutscht es meist.
Aber schön ist das nicht, insbesondere, wenn ich auf der Straße mit den Autos mitschwimme, wäre es schon nett, wenn ich schnell auf die 45 Sachen komme, und das geht ja nun mal nur im höchsten Gang.
Andererseits ist es ja auch logisch. Wenn die Kette gerade unter hoher Spannung steht, ist es verschleiß-mäßig ja auch nicht so ideal, wenn sie dann mit einm Ruck auf das nächste Ritzel umspringt. Kann also sein, dass ich meine Fahrweise entsprechend anpassen muss. Ich will ja auch, dass das Zeugs lange hält.

2. Motor regelt bei 43,8 km/h ab
Selbst im höchsten Gang regelt der Motor bei 43,8 km/h ab, das ist genau zu spüren. Ich habe irgendwo gelesen, dass auch die Tretfrequenz entscheidend für den Abregelzeitpunkt ist. Das macht ja auch Sinn, denn die Trittfrequenz ist ja zusammen mit der Übersetzung für die gefahrene Geschwindigkeit entscheidend, also bei x Umdrehungen pro Minute bei einer Übersetzung von y ist die Maximalgeschwindigkiet erreicht, und der Motor regelt ab.
Ich hab auch wieder gelesen, dass der Motor eigentlich erst bei Tacho 47 abregelt, was dann echten 45 km/h entspricht. Das ist bei mir definitiv nicht der Fall.
Heißt im Umkehrschluss, dass entweder die Übersetzung nicht stimmt, oder irgendein Sensor falsch eingestellt ist oder falsch misst.
Oder es ist normale Toleranz.

3. Kette abgesprungen
Vorhin ist beim Schalten in den höchsten Gang die Kette über das kleine hintere Ritzel hinaus in die Lücke gesprungen, und hat sich dort verkeilt. Ich konnte die Kette zwar einigermaßen leicht mit beiden Händen wieder aus der Lücke rausziehen, aber richtig ist das ja bestimmt nicht, dass sowas passiert.


Leute, das ist ja mein erstes Pedelec, und vielleicht gehört sowas ja dazu und ist normal. Falls ja, dann gewöhne ich mich dran, wenn nicht, würde ich es natürlich gerne beheben lassen.
Und da wären wir beim nächsten Problem: Hab das Rad online gekauft (MHW-Bike in Schwäbisch Hall), weil ich ansonsten noch Monate hätte warten müssen. Mal eben hinbringen und nachjustieren lassen geht also nicht, es sind rund 700 km bis zu dem Laden...
Kann ich das Rad denn jetzt zu einem anderen Händler bringen, und mir die Kosten erstatten lassen?? Oder ist das Herstellergarantie, die ich bei jedem Händler in Anspruch nehmen kann?
Vielleicht sollte ich mal bei Haibike direkt nachfragen. Die antworten immer sehr zuügig.

Freu mich auf erhellende Antworten!

Danke schon mal und viele Grüße,

Björn
 

Navigator62

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Schalten in den höchsten Gang die Kette über das kleine hintere Ritzel hinaus in die Lücke gesprungen, und hat sich dort verkeilt
Bei Der Sache ist der Endanschlag falsch eingestellt.

Du findest auf Youtube jede Menge Anleitungen. Nimm ein Schraubenzieher und mach es selber...

Besonders beim Schalten in den höchsten Gang dauert es manchmal bis zu einigen Sekunden, bis der Schaltvorgang tatsächlich ausgeführt wird.
Vermutlich hat sich der Schaltzug gelängt, es gibt oft Verstellrädchen am Schalter des Lenkers zum nachstellen. Trau Dich einfach und probiere selbst. Zur Not Anleitung auf Youtube!

Die Sache das sich beim neuen Fahrrad die Schaltung verstellt, ist relativ normal und geht auch nicht auf Garantie. Gute Händler vorort bieten beim Kauf eines Fahrrades nach ein paar 100 km eine kostenlose Erstinspektion an. Eben weil sich die Schaltzüge etwas setzen.

Bis Du aber im Frühjahr einen Werkstatttermin bekommst dauert, ich würde mir das sparen und
würde es selbst machen. Ich mache 95% aller Arbeiten an allen meinen Räder mittlerweile! selbst.
 

bjoern_krueger

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OK, danke, dann werd ich mal bei Youtube stöbern.
Dann ist es also nicht schlimm, bei voller Belastung zu schalten? Das "rummst" schon immer ziemlich, wenn ich beim vollen Beschleunigen hochschalte. Ist das denn nicht für Kette und Ritzel eine hohe Belastung, wenn die Kette da so in die Zahnräder reinknallt?
Sorry, ich hatte ja schon einige Räder mit Kettenschaltung, aber noch nie ein Pedelec, und ich bin auch noch nie so lange gefahren, dass irgendwelche Reparaturen angefallen wären (und meist wurden meine Räder vorher immer geklaut...). Muss halt noch ne Menge lernen. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, erst zu lernen, und dann ein Bike zu kaufen :).
Naja, irgendwann muss man ja mal anfangen.

EDIT:
Das Video ist ja schon mal gut, und man braucht auch keinen Doktor in Teilchenphysik, um das zu verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

alex17

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Es ist sicher nicht verkehrt, beim Schalten etwas Druck von den Pedalen zu nehmen. Beim Mittelmotor wird ja die ganze Kraft über die Kette übertragen, das sorgt schon für entsprechend Verschleiß.
 

bjoern_krueger

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Es ist sicher nicht verkehrt, beim Schalten etwas Druck von den Pedalen zu nehmen. Beim Mittelmotor wird ja die ganze Kraft über die Kette übertragen, das sorgt schon für entsprechend Verschleiß.
Ja, so mache ich das auch. Ich höre nicht auf zu treten, denn dann könnte die Kette ja gar nicht umspringen, aber ich reduziere etwas die Kraft, sodass die Kette nicht so extrem auf Spannung steht. Und dann wird auch gleich geschaltet. Ich dachte schon, dass da vielleicht ein Kraftsensor verbaut ist, der "merkt", dass aktuell zu viel Zug auf der Kette ist, aber das würde ja bedeuten, dass in dem Hebel, der die Kette bewegt, ein Motor verbaut sein müsste, der verzögert reagiert. Aber das ist ja eine rein mechanische Steuerung, insofern scheidet die Möglichkeit sicher aus.
 

Jaap

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Wenn man viel auf den kleinen Ritzeln fährt, dann ist Verschleiß immer ein Thema.

Viele tauschen anstatt der ganzen Kassette nur die kleinen Ritzel. (Zumindest bei Shimano kriegt man die einzeln) Spart Geld und schont die Umwelt.
Die größeren Ritzel die man kaum fährt sind ja quasi neu.

Du solltest dich auch schonmal mit Ketten und Kassetten austausch beschäftigen.
Als Pendler ist es immer besser man hat die Ersatzteile daheim und kann selber tauschen.
Bei den aktuellen Lieferzeiten für Ersatzteile und Wartezeiten für Werkstatttermin eher Pflicht.
 

Jaap

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Aber das ist ja eine rein mechanische Steuerung, insofern scheidet die Möglichkeit sicher aus.
Das Problem liegt daran daß wenn viel Kraft auf der Kette liegt. Das Schaltwerk mehr Kraft benötigt zum Schalten. Die Kraft, zum Schalten auf das kleinere Ritzel, wird nur von einer Feder aufgebracht. Ist also immer Konstant.
Deshalb sollte die Schaltung bei geringerer Unterstützungstufe auch besser funktionieren.

Aber erstmal Endanschläge und Schaltung einstellen.
Kette zwischen Rahmen und Kassette geht selten so gut aus wie bei dir.
Schaltwerk und Schaltauge sind danach oft kaputt. Und Sturz ist auch nicht unüblich.
 

bjoern_krueger

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Wenn man viel auf den kleinen Ritzeln fährt, dann ist Verschleiß immer ein Thema.

Viele tauschen anstatt der ganzen Kassette nur die kleinen Ritzel. (Zumindest bei Shimano kriegt man die einzeln) Spart Geld und schont die Umwelt.
Die größeren Ritzel die man kaum fährt sind ja quasi neu.

Du solltest dich auch schonmal mit Ketten und Kassetten austausch beschäftigen.
Als Pendler ist es immer besser man hat die Ersatzteile daheim und kann selber tauschen.
Bei den aktuellen Lieferzeiten für Ersatzteile und Wartezeiten für Werkstatttermin eher Pflicht.
Ja, habe ich mich auch schon ein bisschen mit beschäftigt. Auch mit dem Spezialwerkzeug, was man dafür benötigt. Das ist ja wirklich überschaubar schwierig, so eine Kassette auszutauschen. Das Schwirigste daran ist wahrscheinlich, das Hinterrade abzumontieren.
Auf jeden Fall werde ich mir so einen Ständer kaufen, wo man das Fahrrad so aufbocken kann. Das wird ja nicht die Welt kosten, und man braucht es sowieso, selbst wenn man mal einen Platten hat, und den Schlauch wechseln will/muss. Das Rad auf den Kopf zu stellen ist bei so einem schweren Ding ja sicher recht anstrengend (für meinen 54 Jahre alten Rücken...), und für die ganzen Anbauteile am Lenker auch nicht gerade gesund.
Dann brauche ich noch diese Kettenpeitsche und entsprechende Schlüssel.

Notfalls habe ich noch Jan, das ist mein Nachbar, und der hat zahlreiche Bio-Fahrräder und eine umfangreich ausgestattete Werkstatt. Den kann ich notfalls auch noch fragen.

Noch eine Anfängerfrage zu den Ersatzteilen:
Die Kassetten und Ketten, sind die für jeden Hersteller spezifisch? Worauf muss man da achten? Es müsste da ja unendlich viele geben, wenn man die Zahl der Zahnräder der einzelnen Ritzel variiert. Und beim S-Pedelec gelten ja wieder strenge Vorschriften, was Ersatzteile angeht.
 

bjoern_krueger

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Das Problem liegt daran daß wenn viel Kraft auf der Kette liegt. Das Schaltwerk mehr Kraft benötigt zum Schalten. Die Kraft, zum Schalten auf das kleinere Ritzel, wird nur von einer Feder aufgebracht. Ist also immer Konstant.
Deshalb sollte die Schaltung bei geringerer Unterstützungstufe auch besser funktionieren.

Aber erstmal Endanschläge und Schaltung einstellen.
Kette zwischen Rahmen und Kassette geht selten so gut aus wie bei dir.
Schaltwerk und Schaltauge sind danach oft kaputt. Und Sturz ist auch nicht unüblich.
ups, sehr beruhigend!
Als das bei mir passiert ist, war ich gerade beim Anfahren, und habe sofort gestoppt. Hätte ich noch weiter getreten, hätte der Motor die Kette natürlich noch weiter in den Zwischenraum gezogen, und dann hätte ich sie wohl nicht wieder rausziehen können.
Ich konnte danach aber normal weiterfahren, und es funktioniert auch noch alles ganz normal. Und ich musste auch nicht allzu stark ziehen, die Kette war mit beiden Händen und etwas Kraft wieder zu befreien (aber die Finger sahen hinterher natürlich toll aus, und kein Tuch dabei...).

Wenn sowas mal passiert, und ein Schaden entsteht, dann geht das ja bestimmt nicht auf Garantie, weil es ja eine Einstellungssache ist. Aber wenn ich ein neues Fahrrad bekomme, sollte ich doch davon ausgehen können, dass alles richtig eingestellt ist. Aber ich kann ja nicht beweisen, dass ich da nicht dran rumgefummelt habe. Wobei hier zu klären wäre, wer da was zu beweisen hat. Ist schon kein gutes Gefühl, ich hoffe, das passiert nicht nochmal. Werde als allererstes den Anschlag einstellen. Man könnte ihn ja auch so einstellen, dass die Kette nur bis zum zweiten Ritzel geschaltet werden kann, aber dann erreicht man natürlich nicht die Höchstgeschwindigkeit.
Werd ich mal ausprobieren, wie viel das ausmacht, und dann überlegen, ob das eine Option ist. Im Grunde würde 40 km/h ja auch ausreichen.
 

Navigator62

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Die Kassetten und Ketten, sind die für jeden Hersteller spezifisch? Worauf muss man da achten?
Gehe auf die Internetseite des Händlers , wo Du Dein Pedelec gekauft hast.
Oftmals sind bei den Bikes auch die technischen Spezifikationen aufgelistet,
also welche Kette, Kassette und Kettenrad sowie Bremse verbaut ist (Bremsbeläge!).
Diese Liste druckst Du Dir aus und machst sie zu Deinen Unterlagen.
Das mache ich mit jedem neuen Fahrrad so.
Dann hast Du später eine Orientierung wast Du an Ersatzteilen kaufen mußt.
Denke frühzeitig an die Teile! Momentan kannst Du 10 - 12 Wochen auf Verschleißteile warten!
Ich habe für meine Räder immer das wichtigste da.
 

bjoern_krueger

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Ok, dann werde ich mir die Teile schon mal auf Halde legen. Eine Kassette, Kette, Bremsbeläge. Kann ja nicht schaden, wenn man das rumliegen hat, und dann nicht 10 Wochen warten muss, bis man endlich wieder losfahren kann. Bisher habe ich erst 115 km aufm Tacho, aber das kann ja schnell mehr werden. Wann muss ich denn so ungefähr damit rechnen, dass ich die Teile austauschen muss? Ich vermute mal, dass die kleinen Ritzel der Kassette bestimmt am ehesten dran sind. Und man kann die Bremsbeläge ja wahrscheinlich auch ein bisschen schonen, indem man nicht auf den letzten Drücker eine Vollbremsung hinlegt.
Wie bekomme ich überhaupt mit, dass die Beläge runter sind?? Und wie lange halten die ungefähr?
Das sind ja alles so Sachen, über die man sich im ersten Moment kaum Gedanken macht. Im Auto hab ich meine Inspektionsanzeige, beim Rad wohl eher nicht. Jedenfalls hab ich da nichts drüber in der GA gelesen, dass da irgendwas angezeigt wird, wenn bestimmte Sachen zu machen sind.
 

Jaap

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Noch eine Anfängerfrage zu den Ersatzteilen:
Die Kassetten und Ketten, sind die für jeden Hersteller spezifisch? Worauf muss man da achten?
Herstellerangaben und daß was verbaut ist unterscheiden sich teilweise.
Deswegen besser erstmal zählen wie viele Gänge du hast und schauen welcher Hersteller verbaut ist.

Beim S-Pedelec ist die maximale Übersetzung in der COC eingetragen.
Bei der Kassette aber meist egal da 11 als kleinstes Ritzel Standard ist.
Und beim größten Kettenblatt wird vermutlich auch schon das größte verfügbare verbaut sein.
 

mikemb55

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Ich sag nur, immer mehr Doppel Linkshänder auf E-Bikes unterwegs 😲
 

bjoern_krueger

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Ich sag nur, immer mehr Doppel Linkshänder auf E-Bikes unterwegs 😲
Sehr witzisch... 😀😀
Als Doppellinkshänder würde ich mich nicht gerade bezeichnen, mache viel handwerklich, aber an Fahrrädern hab ich noch nicht rumgeschraubt, mal abgesehen von Schlauch tauschen/flicken oder ähnliches. Hab auch keine Angst vor sowas, hab auch schon Bremsbeläge beim Auto gewechselt.
Also gaaaaanz vorsichtig mit solchen voreiligen Schlüssen😀

Ich werde mir so einen Montageständer kaufen und dann geht's los!
 

architom

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Ich werde mir so einen Montageständer kaufen und dann geht's los!

Das Wissen bzw. Können kommt mit dem Machen und mit der Zeit. Also von daher: probieren und Erfahrungen sammeln und sich Hilfe holen, wo man nicht weiter weiß. Ist wirklich keine Raketenwissenschaft, auch wenn manche einem das Glauben machen wollen.

Ein Montageständer ist eine wirkliche Erleichterung. Eine bequemere Arbeitshaltung und macht manche Arbeiten erst möglich, wie z.B. Einstellen der Schaltung.
 

Navigator62

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hab auch schon Bremsbeläge beim Auto gewechselt.
Du wirst nicht um einen regelmäßigen Blick (1 mal im Monat?) auf Deine Bremsbeläge
darumherumkommen. Wechsel hängt von vielen Faktoren ab:
Anzahl der gefahrenen Höhenmeter, Stadtverkehr, hohes Gesamtgewicht, evt. Hängerbetrieb.

Deshalb fahre einfach mal los und schau dann nach ca. 1000 km regelmäßig mal nach den Belägen...
Meine Erfahrung: organische Beläge leiden zum Beispiel bei Regenfahrten mehr, dafür quietschen sie weniger;)
Der Wechsel der Scheibenbrems-Beläge beim Fahrrad unterscheidet sich kaum vom Auto.
Du findest allerdings keine Bremsbelags-Verschleißanzeige bzw. Kabel-Anschluß und
es ist alles filigraner, deshalb einfach mit etwas Gefühl arbeiten.:cool:
Beim Auto würde schon eine Warnmeldung kommen, wenn die Belagstärke erreicht
wäre, die bei Fahrrad-Bremsbelägen neu ausgeliefert wird.:D
 

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Kurbelkurbel

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Das Problem liegt daran daß wenn viel Kraft auf der Kette liegt. Das Schaltwerk mehr Kraft benötigt zum Schalten.

Einspruch Euer Ehren.
Hinterer Umwerfer versetzt die Kette auf der Leerseite,- also eigentlich lastlos.
Nur das letztliche überspringen auf der Zugseite, macht dann eigentlich diese "Zing" & und "Knack" auf der Lastseite.
 

bjoern_krueger

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Einspruch Euer Ehren.
Hinterer Umwerfer versetzt die Kette auf der Leerseite,- also eigentlich lastlos.
Nur das letztliche überspringen auf der Zugseite, macht dann eigentlich diese "Zing" & und "Knack" auf der Lastseite.
OK, klingt logisch. Aber warum erfolgt der Schaltvorgang dann teilweise so verzögert? Insbesondere vor dem Schalten in den höchsten Gang. Das dauert manchmal mehrere Sekunden, auch wenn ich den Druck von de Pedalen nehme. Habe ich gerade nochmal drauf geachtet, als ich meine Runde gefahren bin.
 

Kurbelkurbel

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Das dauert manchmal mehrere Sekunden, auch wenn ich den Druck von de Pedalen nehme.

Hab' net den ganzen Thread gelesen.
Eine Sache ist saubere Feineinstellung. Wenn speziell hinten Probleme hast, auf das größte Blatt zu kommen, dann ist evtl. der Endanschlag zu straff eingestellt. ( Wenn die anderen Gänge ok sind )

Die andere Sache:
Der Umwerfer kann in ZWEI Achsen verbogen sein,- also horizontal und vertikal. Vertikal kann man recht gut checken, wenn man das Rad von hinten anschaut. Die horizontale Flucht zum Rad mit von oben drauf schauen ist net ganz so einfach.
Aber so was kann durchaus auch die Wurzel des Übels sein.
Da sind alle Kettenschaltungen recht empfindlich.
 

bjoern_krueger

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Wenn ich das so lese, dann denke ich fast, dass eine Nabenschaltung praktischer ist...
 
Thema:

Kettenschaltung bei neuem Haibike SDURO Trekking S9.0 (2021) fehlerhaft

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