Kaufberatung Regenkleidung, Regenbekleidung, Kleidung bei Regen, Nässe und schlechtem Wetter

Diskutiere Kaufberatung Regenkleidung, Regenbekleidung, Kleidung bei Regen, Nässe und schlechtem Wetter im Fahrradkomponenten, Zubehör und Ausrüstung Forum im Bereich Diskussionen; Falls es im Sommer bei Regen tatsächlich mal zu kalt werden sollte habe ich diese Scooter-Handschuhe zum Überziehen über die kurzen Radhandschuhe...
Bernhard-SH

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Sven2020

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Danke, mal schauen ob da was für mich dabei ist.
In der Tat werden die Finger klamm, auch bei etwas wärmeren Wetter.
 
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SilbernerSurfer

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Hallo zusammen!:)


Ich suche eine leichte, nicht-atmungsaktive Regenjacke mit Kapuze.🌦️🚴‍♂️⛈️

Die Kapuze sollte unter dem Helm getragen werden können.
Ausserdem sollten hinten und seitlich an der Kapuze Gummischnüre sein, damit man sie am Kopf festzurren kann.

Leicht und nicht-atmungsaktiv weil das Packmaß dann hoffentlich möglichst klein ist.


Danke schonmal im Voraus! :)


Uwe
 
CubeFahrer

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Schau dir mal dir mal die Vaude air Jacket an
 
hadizet

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Vaude air Jacket

Das deutet ja auch eher auf Luft/Wind hin
 
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Sven2020

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Ich kann von solchen Jacken nur abraten, Packmaße hin, Packmaße her. Grund. Nicht atmungsaktiv = massives Schwitzen und somit bist Du von Innen komplett nass und brauchst die "Regenjacke" nicht mehr.
Ich hatte ne Vaude Drop III, (ohne Kapuze) perfektes Packmaß, super leicht, hatte nur einen Haken. Ich war am Ende MIT der Jacke genauso nass als wie mit ohne.

btw. Angeblich ist die Drop III atmungsaktiv, konnte ich nicht sehen und feststellen.
 
jm1374

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Ich habe die Drop III seit Jahren in Benutzung. Ich bleibe da drin trocken. Liegt vielleicht an der höheren Geschwindigkeit. Gerade wenn die Jacke aussen vom Regen feucht ist, kühlt sie mit dem Fahrtwind, so dass Schwitzen kein Problem ist.
 
stardealer

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Ich denke es liegt eher daran wie stark der Einzelne schwitzt.
Meiner Erfahrung nach ergibt der Einsatz von atmungsaktiver Regenkleidung generell Sinn, da es immer noch einen Unterschied macht, ob man bis auf die Unterwäsche durchweicht ist, oder nur im eigenen Saft steht.
Trotzdem weicht man schon als leicht überdurchschnittlicher Schwitzer m.M.n. besser auf den Poncho aus wenn es der Fahrstil (Untergrund und Geschwindigkeit) und die Dauer der Fahrt hergeben.
Für alles was einen bei >=12-13° nicht komplett durchnässt reicht i.d.R. auch regenabweisende Kleidung aus bzw. alles was einigermaßen winddicht ist und das Auskühlen durch die Feuchtigkeit verhindert. Die Sachen sind 10-20 Minuten nachdem es aufgehört hat zu regnen/fisseln auch wieder trocken und meist atmungsaktiver als regendichte Kleidung.

Für alle die leicht schwitzen ist es wichtig die Eigenleistung so einzuschränken, dass Schweißabtransport durch das Equipment und Schweißproduktion aufeinander abgestimmt sind. Wenn man spürt das man anfängt zu schwitzen ist es meist schon fast zu spät.
 
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Sven2020

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Ich habe die Drop III seit Jahren in Benutzung. Ich bleibe da drin trocken. Liegt vielleicht an der höheren Geschwindigkeit. Gerade wenn die Jacke aussen vom Regen feucht ist, kühlt sie mit dem Fahrtwind, so dass Schwitzen kein Problem ist.
Na ja, ich hab mir jetzt eine armungsaktive geholt, die hielt tatsächlich im absoluten Gewitterguss 30 min Starkregen ab. ;)
Komischerweise habe ich von Vaude ne Hose auf offenbar dem gl. Material, nur darin schwitze ich komischerweise nicht. Und das wo ich noch ne Jeans drunterhabe.
Bei der Jacke scheint es zudem noch auf die Durchlüftung anzukommen. Die Vaude hat nix an Lüftungsöffnungen, meine neue hingegen überall.....
 
Bernhard-SH

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Zusätzlich der Hinweis, dass alle atmungsaktiven Membranen empfindlich aufs Waschen (egal ob mit der Hand oder in der Maschine) reagieren.
Meine Erfahrung mit den Membranen verschiedener Hersteller ist, diese Klamotten am besten nie zu waschen. Ich hab mich beim Waschen immer peinlichst genau an die Herstellervorgsben und die von ihnen empfohlenen Produkte gehalten - Ergebnis war eigentlich immer Schaisndrägg!
Ich wasche nicht mehr und meine gelbe Vaude sieht aus wie Sau, aber egal, lieber Funktion als Optik.
Sollten sie durch Schlamm oder irgendwas anderes verdreckt sein nur abspritzen und 1x im Jahr mit einem passenden Mittel nachimprägnieren. Öl- oder Wachsflecken sollten unbehandelt bleiben, sie vermindern den Regenschutz nicht.
 
stardealer

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Komischerweise habe ich von Vaude ne Hose auf offenbar dem gl. Material, nur darin schwitze ich komischerweise nicht. Und das wo ich noch ne Jeans drunterhabe.

Es kommt wie immer auf die Größe an :sneaky:
Diese meisten Membranen lassen nur Dampf passieren, sobald Dampf kondensiert ist es vorbei mit der Transportfähigkeit/Durchlässigkeit.
Da deine Beine i.d.R. weniger Schweiß absondern als dein Oberkörper tritt dieses Problem dort weniger schnell auf.
Bei der Jacke scheint es zudem noch auf die Durchlüftung anzukommen. Die Vaude hat nix an Lüftungsöffnungen, meine neue hingegen überall.....
Durchlüftung hilft immer, deswegen würde ich mir keine Jacke mehr kaufen die nicht wenigstens Unterarmreißverschlüsse hat. Die Atmungsaktivität hilft dann noch dabei Schweiß aus den nicht belüfteten Bereichen abzutransportieren, z.B. den Armen.
 
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Flint

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Meine Beobachtungen:
Je größer das Delta zwischen Innen- und Außentemperatur ist, desto besser funktionieren Membranen.
Wer also bei 20 Grad C Außentemperatur im Regen radelt, wird eher von innen nass, als jemand der das selbe bei 5 Grad C macht. Im Dschungel z.B. ist Gore wie eine Plastikplane.
Deutlich unter 0degC kann die Feuchtigkeit allerdings von innen an der Membran gefrieren und Schluss ist mit Atmungsaktivität. Sehr unangenehm! Nicht umsonst sind ernsthafte Klamotten für polare Regionen eben aus keiner Membran.
Und ja, ich weiß wovon ich rede. Ich war schon in Kanada bei -25Grad unterwegs….
Es gibt einfach nicht die perfekte Klamotte für das ganze Jahr.
Man muss sein Outfit im Verlauf des Jahres anpassen.
Für mich ist ein Poncho geil im Sommer, Gore Jacke für mich funktioniert von -5 bis +10degC
Im Winter (unter -5degC) habe ich seit 20 Jahren die Einride (Eta Proof Baumwoll) von Klättermusen am Start.
Das ganze Thema „was ziehe ich an , wenn ….“ ist so extrem komplex und es gibt einfach nicht die optimale Lösung für alle. Sondern nur Moment Aufnahmen eines Einzeln unter engen Umweltbedingungen.
Und die Physik läßt sich nun mal nicht austricksen 😎
 
V

Velo66

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AW: Optimale Regenkleidung

Hallo Oldboy und andere Interessierte,

da ich "vom Fach" bin und Funktionsbekleidung eines grünen kalifornischen Bergsportausrüsters hier in Zürich verkaufe hier ein paar Anmerkungen zum besseren Verständnis von wasserdichter und dampfdurchlässiger Bekleidung:

-gerade im Sommer bei höheren Temperaturen gibt es stärker Probleme mit Kondenswasser in der Kleidung.

-es arbeiten fast alle Beschichtungen oder Membranen nach dem s.g. Dampfdruck-Prinzip. D.h. es muss ein genügend grosses Temperaturgefälle von innen nach aussen vorhanden sein das es funktioniert

-Kunstfaserbekleidung darunter unterstützt diesen Effekt, -Baumwolle BINDET Feuchtigkeit und wird immer nasser

-feuchte und warme Luft steigt, -den physikalischen Gesetzen folgend, immer in der Jacke auf und dadurch kommt es an den Schultern zuerst zu den zitierten Problemen (bitte immer die Belüftungs-RV´s rechtzeitg öffnen!)

-ALLE grossen Hersteller verarbeiten die besten auf dem Markt erhältlichen Materialien, -Wunder können diese aber nicht vollbringen und schon gar nicht im aeroben Bereich...

-regelmässiges Waschen mit geeigneten tensidefreien Flüssigwaschmittel und ggf. Nachimprägnieren sind ein MUSS für diese Bekleidung

Gruss aus Zürich
Steffen
Danke!

Könntest du nochmals
ausführlicher beschreiben, unter welchen Bedingungen Gorotex Klamotten systembedingt nicht funktionieren ?
 
stardealer

stardealer

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Deswegen bevorzuge ich im Sommer Ponchos oder, wenn es nachts <10° wird, brauche ich morgens sowieso eine Weste oder Jacke, dann reicht für den Nachmittagsschauer aber etwas regenabweisendes und winddichtes. Für eine Ganztagestour im Sommerregen -> Poncho + Schuhüberzieher und ggfs. Regenhose
 
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Velo66

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Wärmeres Wetter und hohe Luftfeuchtigkeit, also z.B. an einem typischen Sommerregentag
wie ist es denn an kühlen regnerischen Tagen?
Ich kann mir irgend wie nicht vorstellen, wo die Innenfeuchten hin soll, wenn draussen 100% Luftfeuchtigkeit herscht?
 
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10tausender

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wie ist es denn an kühlen regnerischen Tagen?
Ich kann mir irgend wie nicht vorstellen, wo die Innenfeuchten hin soll, wenn draussen 100% Luftfeuchtigkeit herscht?
Die 100% geben die relative Luftfeuchte an ab der Wasser anfängt zu kondensieren, der absolute Wassergehalt bei 100% ist stark abhängig von der Lufttemperatur. Da der Wasserdampf, der durch die Funktionsjacke dringt bei kühlem Wetter wärmer ist, als die Umgebung, hat er draußen "noch Platz". ;)
Am Besten funktionieren Gore und Co. bei richtig kaltem trockenen Wetter, aber dann bracht man die höchstens als Windbreaker.
 
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