Kaufberatung Klickpedale

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LRunner

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Ein anderer Nachteil von Klickpedalen die dir niemand sagt: wenn sie normal straff eingestellt sind, könnte es langfristig schlecht für die Knie sein, weil sie die natürliche Bewegung derer einschränken. Wenn du dann in späteren Jahren Probleme mit den Knien bekommst, denkt niemand mehr an Klickpedale.
Das sehe ich gerade anders herum. Beobachte mal Radfahrer, die vor dir fahren. Häufig fahren die mit bis zu 40 Grad verdrehtem Fuß auf dem Pedal.

EDIT:
Natürliche Bewegung hast du auch im Klickpedal. Erst ab ca. 10 Grad wird ausgeklickt, daran ändert sich auch nichts daran, wenn man die Auslösehärte verstellt, du musst dann nur mit mehr Kraft den Fuß drehen.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Meines Wissens gibt es cleats , die einen gewissen seitlichen Bewegungsspielraum lassen für Menschen, deren Gefühl für die exakte Fußposition mangels Übung noch wenig ausgeprägt und Cleats die kaum seitliche Bewegungsfreiheit erlauben für Leute, die sich sicher sind , wie ihr Fuß auf dem Pedal stehen soll. Die ersteren verzeihen eine minimal falsche Fußstellung , die letzteren verursachen dann recht schnell Knieprobleme, haben dafür eine besser definierte "knackigere" Auslösung und verhindern Wackelbewegungen.
Das schlechteste für die Knie ist sicherlich ganz niedrige Trittfrequenz gepaart mit großem seitlichen Auswinkeln der Knie und Herumrutschen auf dem Pedal.

Gruss

Geierlamm
 
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Habberdash

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in anderer Nachteil von Klickpedalen die dir niemand sagt: wenn sie normal straff eingestellt sind, könnte es langfristig schlecht für die Knie sein, weil sie die natürliche Bewegung derer einschränken. Wenn du dann in späteren Jahren Probleme mit den Knien bekommst, denkt niemand mehr an Klickpedale.
Gibt es dazu irgend eine Studie die Knieschäden durch Klickpedale belegen oder ist dies eine reine Hypothese deinerseits?
 
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Gibt es dazu irgend eine Studie die Knieschäden durch Klickpedale belegen oder ist dies eine reine Hypothese deinerseits?
Ich hatte selbst oft das Gefühl dass sich das Knie irgendwie „eingespannt“ fühlt, ein Orthopäde hat mich dann vor etlichen Jahren auf diese Gefahr hingewiesen. Gibt aber einiges dazu im Netz zu lesen. Was wir immer wieder vergessen:
Wenn wir das Bike mit sportlichem Anspruch bewegen wollen: wir sitzen auf einem Bike das alles andere als auf unseren Körper zugeschnitten ist, es passt eben nur so ungefähr. Falsche Winkel etc. summieren sich und könnten (müssen nicht) sich nachteilig auf unseren Körper auswirken.
 
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Habberdash

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Ich hatte selbst oft das Gefühl dass sich das Knie irgendwie „eingespannt“ fühlt
Das habe ich auch gekannt. Wichtig ist die Verwendung eines passenden Systems und des richtigen Adapters. Ich habe dazu leider nur mit der Zeit brauchbare Information gefunden. Nach meiner Erfahrung gibt es zum Beispiel grosse Unterschiede zwischen SPD-Pedalen und der verschiedenen Adapter (Cleats).
Für mich ist das Fahrrad ein Transport- und Reisegefährt, ich habe also nicht unbedingt die gleichen Anforderungen und Risiken wie ein auf Leistung ausgerichteter Fahrer.
 
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Für mich ist das Fahrrad ein Transport- und Reisegefährt, ich habe also nicht unbedingt die gleichen Anforderungen und Risiken wie ein auf Leistung ausgerichteter Fahrer.
Ganz genau, wie der TE schon geschrieben hat, jede Situation ist anders.
Man kann es gut mit Krafttraining vergleichen: trainiere ich mit geringen Gewichten ist die Auswirkung einer falscher Bewegungen auch geringer, mit höheren Gewichten müssen Bewegung und die Winkel immer genauer passen sonst gibts Ärger.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Ich hatte selbst oft das Gefühl dass sich das Knie irgendwie „eingespannt“ fühlt, ein Orthopäde hat mich dann vor etlichen Jahren auf diese Gefahr hingewiesen. Gibt aber einiges dazu im Netz zu lesen. Was wir immer wieder vergessen:
Wenn wir das Bike mit sportlichem Anspruch bewegen wollen: wir sitzen auf einem Bike das alles andere als auf unseren Körper zugeschnitten ist, es passt eben nur so ungefähr.
Das versteh ich nicht. Das sportliche Strassenrad ist mit einigem Abstand die effizienteste Maschine um Leistung in Vortrieb umzusetzen, egal ob in der Ausprägung Aufrechtrad oder Liegerad.
Mit nur 100 Watt Durchschnittsleistung sind durchaus Durchschnittsgeschwindigkeiten von ca. 25 km/h möglich, ohne dafür eine anstrengende Rennposition einzunehmen.
Und es gibt ergonomisch angenehme Sitzpositionen. Die Kniebewegung beim Radeln z.B. wird von Fachleuten , neben dem Schwimmen, geradezu zur Therapie empfohlen bei einschlägigen Beschwerden.

Sehr langes Radeln führt immer zu Belastungsproblemen, aber 12 h Touren zu Fuß sind auch anstrengend.
Selbstverständlich bedarf es dazu gebahnter Wege, fürs Gelände* taugen Fahrräder nicht wirklich. Doch schon auf ruppigen Wegen ist der harmonische Bewegungsablauf sehr viel schwieriger einzuhalten.

Falsche Winkel etc. summieren sich und könnten (müssen nicht) sich nachteilig auf unseren Körper auswirken.
Deswegen sollte man diese ja auch bestmöglich einstellen.

Gruss

Geierlamm

* Gelände beginnt für mich dort , wo die Wege enden.
 
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rascher_barni

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....

Deswegen sollte man diese ja auch bestmöglich einstellen.

Gruss

Geierlamm
...
Dem kann ich nur beipflichten. Einige Zeit taten mir nach etwas längeren Touren die Knie beim Laufen etwas weh. Im Rahmen der Karbonrad-Challenge von VIT-Bikes bin ich dann eine Woche mit einem zu kleinen Rad gefahren, wo ich gefühlt fast 15 cm zu tief saß, und das über insgesamt 400 km. Aber danach waren die Knieprobleme weg. Anschliessend habe ich bei meinem Hai den Sattel 2cm tiefer gesetzt, und seither ist da auch Ruh'....
 
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Die Kniebewegung beim Radeln z.B. wird von Fachleuten , neben dem Schwimmen, geradezu zur Therapie empfohlen bei einschlägigen Beschwerden.
Ja stimmt ganz sicher, aber eben nur einfach “radeln“ ohne großen Anstrengungen.

Sehr langes Radeln führt immer zu Belastungsproblemen
Denke wir sprechen von ganz unterschiedlichen Szenarien. Ich kenne praktisch nur eine Richtung: Bergauf ! ja und da reden wir mit dem Bio sicher nicht von sehr langem radeln. Etwa bei mir ums Eck, auf einer Strecke von 8,5 Km sind 1400 hm zu überwinden, da ist die Belastung keine Frage der Zeit, da ist die ganze Strecke eine Belastung.
 
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schmadde

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Ich würde vielleicht erstmal MTB-Pedale probieren, die haben eine Art Stollen und sind auch größer, davon rutscht man so leicht nicht ab. MTB-Fahrer kennen das Problem sehr gut, können aber mit Klickpedalen aus Sicherheitsgründen in der Regel überhaupt nichts anfangen.
Die MTB Fahrer die ich kenne fahren ausschliesslich Klickpedale. Sind auch alles CC-Fahrer, wo das ziehen am Pedal schon mitunter notwendig ist. Die Leute die Plattformpedale fahren (das meinst Du wahrscheinlich mit "MTB-Pedale"? Denn es gibt viele MTB-Klickpedale, sogar eigene MTB spezifische Klicksysteme) sind meist Downhill und Enduro-Fahrer, also welche, die eher technische Strecken bevorzugen und überwiegend bergab fahren.

Man sollte nicht verschweigen, dass die Plattformpedale mit ihren Pins extrem schmerzhaft sind, wenn man dann mal wirklich abrutscht. Ich hab auch Klickpedale am MTB und klicke in technischen Passagen, die ja meist bergab sind halt kurzzeitig aus.

Die können auch im Stadtverkehr manchmal richtig gefährlich sein, wenn man im Fall des Falles nicht schnell genug rauskommt. Ein Arbeitskollege meiner Freundin hat sich damit mal ein paar fürchterlich komplizierte Knochenbrüche auf einer Körperseite zugezogen, weil er den Fuß nicht schnell genug rausgekriegt hat beim Anhalten.
Das ist ein Non-Problem. Fährt man eine Weile mit Klickpedalen geht das ausklicken aus dem Rückenmark, da gibts keine bewusste Entscheidung mehr. Ich hab das tatsächlich selbst mal erlebt: bin auf dem Weg zum Triathlon mal vom Bahnhof weggefahren, mir kam ein Auto entgegen, ich begann umzufallen in Richtung Auto - das wäre mein Tod gewesen wenn ich da gestürzt wäre. Innerhalb eines Sekundenbruchteils an dem ich nur instinktiv seitlich am Pedal gezogen habe wie wahnsinnig war ich draussen und konnte mich abstützen - kein Sturz. Man muss nur verinnerlichen, dass man seitlich raus muss, dann geht das irgendwann automatisch ohne nachdenken zu müssen.

Wirkliches Ziehen ist wohl nur was Profis und ist auch nur in dieser Liga sinnvoll es anzuwenden, für unsereins spielt das praktisch keine Rolle, bzw. wird es meist völlig überbewertet.
Das ist IMO Quatsch. Ich habe schon oft intensiv am Pedal gezogen, wenn es steil bergauf ging und grade ein zu dicker Gang drauf war. Oder im Sprint vor dem Ortsschild. Und auch wenn der "runde Tritt" eine Illusion ist, auch für Profis: es gibt eine Phase im Bewegungsablauf, wo man nach vorne schiebt, das geht auch nicht ohne Klickies.

Und ich bin kein Profi, war nie einer und werde auch nie einer werden. Typischer "middle of the pack" Hobbyist und so ist es bei den anderen Hobby und Amateur-Fahrern auch

Ja, solange das alles halbwegs geplant abläuft, ist das so. Aber in einer unverhofften Panik- oder Schrecksituation übernimmt dein Körper blitzartig das Kommando, und der will einfach nur den Fuss seitwärts auf den Boden kriegen wie jedes Tier es tun würde.
Wie oben beschrieben: das ist kein Problem. Das kommt irgendann mit genügend Übung aus dem Rückenmark.

Einem Alltagsfahrer mit S-Pedelec, dem bei Unebenheiten schonmal der Fuß vom Pedal rutscht, würde ich aber zuerst mal griffigere Pedale empfehlen.
Ich würde @bjoern_krueger einfach doppelseitige Pedale mit SPD-Mechanismus auf der einen und normal auf der anderen empfehlen. Ich habe selbst auch solche am S-Pedelec und an meinem "Alltagscrosser", die ich beide im Wechsel mit Alltagsschuhen und Radschuhen fahre.

Ich mag die doppelseitigen nicht so, weil immer die falsche Seite oben ist, aber man bleibt flexibel und bei den beiden Rädern ist die Nutzung halt mal so mal so.

Aufsetzen in Kurven ist mit allen Pedalen ein Problem bei den doppelseitigen ist es etwa so wie bei normalen "Bärentatzen" Pedalen. Bei richtigen Klickies mit Klick-Mechanismus auf beiden Seiten hat man deutlich mehr Bodenfreiheit als bei normalen Pedalen. Zum Tragen kommt das bei mir aber immer nur wenn ich mit dem Fixie fahre, denn da kann man das kurveninnere Pedal nicht hochstellen wie man das bei jedem Rad mit Freilauf tun würde.
 
B

bjoern_krueger

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Moin!

So, ich war mal im örtlichen Fahrradladen, und hab mir mal ein paar Pedale zeigen lassen.
Der Mitarbeiter empfahl mir folgende Pedale:
Shimano Deore XT PD-T8000 SPD Trekking Pedal günstig kaufen | Fahrrad XXL

Der Vorteil dieser Pedale sei, dass man nicht nur seitlich aussteigen kann, sondern auch nach oben. Also wenn man den Fuß irgendwie nach oben dreht, würde man damit auch den Fuß frei bekommen.

Desweiteren sagte er, dass die passenden Schuhe den Vorteil hätten, dass man damit auch normal gehen könne, auch auf harten Böden.

Wie seht Ihr das? Insbesondere von dem Ausstieg nach oben habe ich hier noch gar nichts gelesen.

Die Dinger kosten im Laden 114€, im webshop des Ladens allerdings nur 82€
 
Geierlamm

Geierlamm

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Würde ICH garantiert nicht wählen, weil ich sehr fürchte bei starkem Zug nach oben aus dem Pedal zu fliegen, aber nicht so sehr ,nicht mehr ausklicken zu können.
Meine Empfehlung bleibt: am Sportrad nur Klickies sonst Kombipedale wie das Shimano EH 500

Gruss

Geierlamm
 
R

rascher_barni

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Der Vorteil dieser Pedale sei, dass man nicht nur seitlich aussteigen kann, sondern auch nach oben. Also wenn man den Fuß irgendwie nach oben dreht, würde man damit auch den Fuß frei bekommen.
Das steht in den Anleitungen meiner beiden Kombipedale, aber ich habe es noch nie ausprobiert. Ich muss aber auch gestehen, dass ich in der Hauptsache drücke, ziehen eigentlich nie.

Das sind m.E. die Kombipedale für StvZO-kompatible Fahrer, denn die Nachrüstlösung für die anderen Plattform-Kombis ist Käse.
 
S

schmadde

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Der Mitarbeiter empfahl mir folgende Pedale:
Shimano Deore XT PD-T8000 SPD Trekking Pedal günstig kaufen | Fahrrad XXL

Der Vorteil dieser Pedale sei, dass man nicht nur seitlich aussteigen kann, sondern auch nach oben. Also wenn man den Fuß irgendwie nach oben dreht, würde man damit auch den Fuß frei bekommen.
Das halte ich für Nonsense, steht auch in der Artikelbeschreibung so nicht drin. Der Klickmechanismus sieht genau so aus wie ein normaler SPD-Mechanismus und dürfte auch genau gleich funktionieren. Der Klickmechanismus ist ja genau dafür da, dass man sich nicht vom Pedal löst wenn man zieht, wie soll da ein Ausklicken nach oben funktionieren?

Desweiteren sagte er, dass die passenden Schuhe den Vorteil hätten, dass man damit auch normal gehen könne, auch auf harten Böden.
Das ist bei SPD Schuhen fast immer so, drum habe ich die auch empfohlen. Für Parkett oder Fliesen sind die aber auch nicht gut, weil ein bisschen stehen die Cleats ja doch raus. Aber man läuft nicht nur auf den Cleats wie es bei Rennrad-Pedalen ist.

So ein Kombi-Pedal wie Du verlinkt hast würde ich aber schon nehmen, dieses spezielle kenne ich nicht sieht für mich aber gut aus. Ist halt auf der "normalen" Seite wie ein Plattformpedal, also von dem würde ich auch nicht gerne abrutschen, sonst ist das Schienbein schnell lädiert.
 
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10tausender

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Die PD-T8000 Pedale wurden dir hier ja schon empfohlen. Die Möglichkeit des "Ausstieg nach oben " liegt nicht am Pedal sondern an den Schuhplatten SM-SH56 und ist mit diesen Platten bei allen (MTB) SPD Pedalen gegeben (im Unterschied zu den SM-SH51 Cleats). Das ist aber keine Option für den Gebrauch im Alltag, selbst bei niedrigst möglich eingestellter Auslösehärte braucht das viel Kraft, sondern für den Fall eines Not-/Unfalls.
"Normal Gehen "ist relativ. Im Vergleich zu den Schuhplatten für Straßenrennpedale trifft dies zu, aber auf steinigem Untergrund hat man ein nerviges Knirschen und der Halt auf glattem Untergrund (z.B. Fels, Holz) ist stark eingeschränkt. Man hat eben eine rutschige Metallplatte unterm Fußballen.

Edit:
Ergänzend zu den PD-T8000, die haben be..scheidene Pins. Das sind hier Gewindestifte mit Innensechskant und der wird schnell beschädigt, z.B. durch die Cleats an den Schuhen und damit können die Pins nicht mehr mit einem Inbus getauscht werden. Es ist besser die vor Gebrauch durch Pins mit Außensechskant zu ersetzen.
 
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diba

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Bist du denn ein Fahrer, der richtig "zieht" oder gehts vor allem um eine ordentliche Fixierung auf dem Pedal? Bei zweiterem wärst du der, für den die MagPeds das Richtige ist. Ja, das sind keine vollwertigen Klickpedale hinsichtlich Zugkraft, aber sie haben ein breites Einsatzspektrum, vor allem beim erweiterten Normalfahren. Mit den Metallplatten unten im Schuh kannst auch wandern ( ;-) ) und schonst das Parkett im Wohnzimmer.
 
Geierlamm

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Bist du denn ein Fahrer, der richtig "zieht" oder gehts vor allem um eine ordentliche Fixierung auf dem Pedal? Bei zweiterem wärst du der, für den die MagPeds das Richtige ist. Ja, das sind keine vollwertigen Klickpedale hinsichtlich Zugkraft, aber sie haben ein breites Einsatzspektrum, vor allem beim erweiterten Normalfahren. Mit den Metallplatten unten im Schuh kannst auch wandern ( ;-) ) und schonst das Parkett im Wohnzimmer.
Mit Radschuhen wandern ,ist eigentlich nur kurze Zeit und auf leichten Wegen möglich.
Die notwendigerweise steife Sohle ist schon hinderlich beim Gehen.
Wirklich taugliche Kompromisse kenne ich nicht, ist auch technisch kaum lösbar, weil die Anforderungen zu gegensätzlich.
Hier im Allgäu kann man einige Gipfel per Bike and Hike erreichen, aber es empfiehlt sich immer ein paar leichte Bergschuhe einzupacken, wenn der Anstieg etwas Trittsicherheit erfordert oder gleich mit leichten Bergschuhen radeln.

Gruss

Geierlamm
 
diba

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So unterschiedlich sind Bedürfnisse und Nutzung. Die Empfehlungen haben sich sehr schnell von dem, was der Frager will zu dem entwickelt, was der jeweils Empfehlende für sich braucht - hilft das dem Frager?
Steife Sohlen haben steigeisenfeste Bergschuhe auch, kann ich deswegen nicht damit wandern? Ich selbst war aber auch auf 2600 HHM mit FiveFingers, das beste die Blicke der Gäste auf der Hütte oben - was ist jetzt richtig oder falsch für @bjoern_krueger ? Kann er nur selber rausfinden.
 
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bjoern_krueger

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Bist du denn ein Fahrer, der richtig "zieht" oder gehts vor allem um eine ordentliche Fixierung auf dem Pedal? Bei zweiterem wärst du der, für den die MagPeds das Richtige ist. Ja, das sind keine vollwertigen Klickpedale hinsichtlich Zugkraft, aber sie haben ein breites Einsatzspektrum, vor allem beim erweiterten Normalfahren. Mit den Metallplatten unten im Schuh kannst auch wandern ( ;-) ) und schonst das Parkett im Wohnzimmer.
Bisher ziehe ich logischerweise überhaupt nicht, denn das geht ja nicht mit den normalen Pedalen :)
Was ich merke, wenn ich längere Zeit "unter Volllast" fahre, dass ich beim aufsteigenden Pedal oftmals den Fuß anhebe und der sich dann vom Pedal löst. Also so eine Art automatisiertes Ziehen, würde ich es mal nennen. Der Fuß "will" aktiv nach oben, ohne dass ich das bewusst mache. Passiert einfach. Und das geht dann immer im Wechsel mit beiden Füßen.

Aber generell würde ich sagen, dass ich eher Wert darauf lege, nicht vom Pedal abzurutschen als zu ziehen. Ist jetzt auch die Frage, ob das beim S-Ped überhaupt sinnvoll ist. Aber ich bewege das Teil ja scheinbar auch in anderer Hinsicht anders als die meisten S-Ped-Fahrer, die Ihr Bike eher zum Pendeln nutzen. Ich nutzte es ja vorwiegend als Sportgerät, mit dem man auch mal pendeln kann.

Mir kribbelt ja auch schon länger ein Gravel-bike unter den Nägeln, dafür machen Kickpedale ja auf jeden Fall Sinn.

Ich könnte mir vorstellen, dass ich demnächst also 2 Bikes habe, und die Idee wäre dann vielleicht, dass ich am S-Ped die Magnete habe, und am Gravel dann "echte" Klickpedale.

Kann ich denn die Platte für die Magnete und die Platte für die Klickpedale am selben Schuh verwenden? Also dass ich die jeweils umbaue, wenn ich mit den unterschiedlichen Rädern fahre? Oder sollte man das lieber nicht machen, weil z. B. die Befestigungsvorrichtung am Schuh durch die Wechselei Schaden nimmt?
 
H

Habberdash

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Du wirst nicht um das Versuchen herumkommen. Wer mag die Cleats immer wieder neu montieren und ausrichten? Ich nicht.
Entscheide dich für ein System und versuche es an einem Rad, sammle Erfahrung und dann siehst du weiter. Nach meiner Erfahrung zieht man mit Klickpedalen automatisch ein wenig. Mit der Zeit wird es etwas mehr und man hat ein etwas runderes Treten. Dazu muss ich anmerken, dass ich meist motorlos unterwegs bin, da zählt ein rundes Treten am Berg mehr.
 
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Kaufberatung Klickpedale

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