Kaufberatung Kettenpflege, Kettenöl, Kettenschmiermittel

Diskutiere Kaufberatung Kettenpflege, Kettenöl, Kettenschmiermittel im Fahrradkomponenten, Zubehör und Ausrüstung Forum im Bereich Diskussionen; Mit so was eckt man zu oft an, muss nicht jedem zeigen was ich sonst noch in meiner Freizeit gemacht habe. Habe es vor Jahren alles verkauft...
goofy1968

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Na sag ich doch, die Flinte passte jetzt nicht mehr aufs Bild.
Mit so was eckt man zu oft an, muss nicht jedem zeigen was ich
sonst noch in meiner Freizeit gemacht habe.
Habe es vor Jahren alles verkauft.


Was mit Ballistol noch super geht ist Alufelgen schützen.
Auf den Lappen und einreiben verhindert das Bremsstaub sich einbrennen kann.
 
planschi

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Optimal zur Kettenpflege, laut den Erfahrungen, scheint wohl Wachs zu sein.

Muss man mal schauen. Es gibt auch Festschmierstoffe. Ich habe da einen Tipp bekommen, den ich gerade ausprobiere. Der scheint auch drauf zu bleiben, auf der Kette und auf der Kassette. Ich habe die Rumsauerei mit dem Öl nun nicht mehr und alles ist zurzeit absolut leichtgängig. Ich habe aber auch Kette, Schaltung und Kettenblatt gewechselt. Also fahre ich erst mal bis maximal 3000km, was bei mir zwei Jahre sind, dann kann ich nochmal den Verschleiß vergleichen. Oder es stellt sich raus, dass es nichts taugt, dann verschleißen die Teile eher. Aber so leichtgängig zu fahren wie zurzeit war mein eMTB noch nie.

Zuvor hatte ich F100 Trockenschmierstoff in der Sprühdose, das war nichts.
 
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TTaurus

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Aber so leichtgängig zu fahren wie zurzeit war mein eMTB noch nie.
Echt da merkt man am E-MTB so einen Unterschied? Da sollte doch der Kettentrieb eher eine sehr untergeordnete Rolle spielen?
ALso Reifen haben da meiner Meinung nach einen 100mal so großen Effekt..

Was hat dir an dem F100 Trockenschmierstoff nicht gefallen?
Ok so leise und smooth wie mit Öl empfinde ich den Antrieb damit auch nicht, recht oft nachlegen muss man auch, aber sauber beibt er!

Wie hoch war denn dein Verbrauch?
Bei mir geht der Verbrauch am E-MTB (häufig härtere Gangart aber meist trocken) Richtung 1500km pro Dose.. ;-)
Da kann man auch häufiger in neue Ketten investieren...
 
planschi

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Echt da merkt man am E-MTB so einen Unterschied? Da sollte doch der Kettentrieb eher eine sehr untergeordnete Rolle spielen?
ALso Reifen haben da meiner Meinung nach einen 100mal so großen Effekt..
Das kann natürlich auch gut sein, dass die Reifen was mitspielen. Hinten ist ja nicht mehr so viel Profil drauf, in der Mitte halb abgelaufen. Aber dennoch hatte ich einen extremen Unterschied zu vorher. Auch die Kette macht beim Schalten saubere Sprünge. Es fährt sich so leicht zurzeit, dass ich manchmal vergesse den e-Antrieb einzuschalten. Ist mir letztens nach ein paar hundert Metern aufgefallen, was blöd ist, weil dann der Kilometerzähler nichts zählt.
Was hat dir an dem F100 Trockenschmierstoff nicht gefallen?
Ok so leise und smooth wie mit Öl empfinde ich den Antrieb damit auch nicht, recht oft nachlegen muss man auch, aber sauber beibt er!
Die Kette war lauter und leichtgängiger lief auch nichts. War nur trocken.
Wie hoch war denn dein Verbrauch?
Bei mir geht der Verbrauch am E-MTB (häufig härtere Gangart aber meist trocken) Richtung 1500km pro Dose.. ;-)
Ich habe die Dose rel. schnell leer gemacht, weil ich keinen Effekt hatte. Und der stellte sich auch nicht ein. Habe dann einfach wieder geölt.
Da kann man auch häufiger in neue Ketten investieren...
Das Zeug, was ich jetzt habe sollte den gesamten Antrieb schonen, wegen der Gleiteigenschaften. Dazu kann ich aber noch gar nichts sagen. Will auch keine Werbung für was machen, was es am Ende vielleicht dann doch nicht bringt. Anwendung ist aber einfach: Kette reinigen, aufpinseln, trocknen lassen.

Jetzt ist ja wie gesagt, erstmal alles neu an meinem MTB, bis auf die Kassette, die hatte 1500km runter. Und der Schaltzug ist geblieben wie er war.
 
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planschi

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Ich frage mich inzwischen auch, wenn man das alles so liest und schaut, wie die Preise für Kettenöle und sonstiges so sind, ob man das überhaupt machen soll. Meine Schaltung läuft eigentlich auch einwandfrei, wenn sie sauber ist, ohne, dass man nachschmieren müsste. Einfach gründlich reinigen abtrocknen und gut ist. Statt dem teuren Pflegezeug lieber früher eine neue Kette kaufen oder auch ein neues Kettenblatt.
Die Trockenschmierstoffe, wie das F100 von Wack "Bio", kosten 20€, für eine Menge, die ich auf geschätzte 500km bis 800km verbrauche (wenn nicht weniger).

Nur weil es mir gerade einfällt. Ich habe jetzt ein Microfasrtuch von F100 gesehen, 11€ für ein Tuch. Wenn ich nicht beruflich damit zu tun gehabt hätte, würde ich nichts sagen. Aber ausgerechnet das Prädikat "flauschig" wäre dort besser weggelassen worden. Dies ist genau das Ausschlusskriterium für so ein Tuch, dass keine Kratzer verursachen soll.

Achso, ähmm ... gut fand ich jetzt eBike-Öl. Erstaunlich, was inzwischen alles fürs Fahrrad so erhältlich ist. Manchmal frage ich mich, wie man früher zurande gekommen ist.
 
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planschi

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Zurzeit probiere "Dry Fluid Bike" aus. Versuche da realistisch zu bleiben.

Habe ich damit überhaupt einen Effekt? Kette, Kettenblatt und Schaltung neu. Von da an das Zeug da drauf gegeben, auf Kettenblatt, Kassette und Kette. Alles lief absolut Spitze und vor allem leise.

Seitdem bin ich etwa 50km bis 100km gefahren und habe dreimal Trockenschmiermittel nachgetragen. Ich habe das nicht ganz genau nach Kilometerstand gemacht, man soll das nach 50km wiederholen, ich fahre aber eMTB, mit einem Bosch CX Mittelmotor, da kommen par mehr Kräfte auf die Kette. Wenn die Kette deutlich dunkler aussieht und es anfängt beim Treten irgendwo zu knacken, lege ich nach, nachdem ich die Kette mit einem trockenen Tuch abgewischt habe (das habe ich bis jetzt ein Mal gemacht). Das dritte Mal war notwendig, weil ich das an der Kette bemerkte, dass die irgendwie nicht mehr rund läuft. Normalerweise sollte das nach den ersten beiden Anwendungen länger halten. Das erste Mal habe ich bei neuen Komponenten, das zweite Mal nach etwa 30km neues Trockenschmiermittel aufgetragen.

Zum aktuellen Stand, wie gerade beschrieben, ist die halbe Flasche noch voll. Die Flasche ist von Anfang an nicht voll, weil das Mittel geschüttelt werden muss. Ist wie bei Sprühlack aus der Dose. Beim letzten Mal bin ich etwas großzügiger gewesen und habe gut auf jedes Kettenglied innen und außen aufgetragen. Gut ist, dass das Zeug nicht tropft, allerdings muss man beim Weiterdrehen der Kette etwas aufpassen, solange es noch frisch aufgetragen ist, können Tropfen abgeschleudert werden.

Wenn das Trockenschmiermittel aufgetragen und trocken ist, bleibt eine hellgraue Kette zurück, nicht ganz weiß, aber es geht in diese Richtung. Durch Reibung wird es sicherlich verdrängt und es kommt schwarzer Abrieb dazu, dadurch wird die Kette mit der Zeit wieder dunkler.

Wie ich beim nächsten Mal reinigen soll, weiß ich noch nicht. So weit ich gelesen habe, ist das Mittel auch wasserlöslich. Man soll mit der Zeit weniger Mittel benötigen, als bei den ersten Anwendungen. Das kann ich noch nicht bestätigen. Spätestens, wenn die Kette richtig abgewaschen wird (werden muss), ob es Wasser und einer Bürste standhält?

Hier endet zunächst mein Exkurs. Zumindest ist es eine Alternative, für trockene Jahreszeiten. Nach bis zu drei Stunden abtrocknen wird das Mittel nicht mehr abgeschleudert und erfüllt seinen Zweck. Ob die Reibung der Komponenten stark gemindert wird? Ich habe was drüber gelesen. Dort sollte DryFluid den besten mechanischen Schutz bieten, liegt bei Druckbeständigkeit noch weit vor anderen Kettenölen. Diese Daten lassen sich für mich nicht überprüfen.

Was kostet(e) es? - 50ml = 19€ bis 20€.

Dass sich die Investition lohnt, daran glaube ich noch nicht. Das wird sich zeigen, wie weit ich mit den 50ml komme. Damit sich für mich dieses Mittel deutlich lohnt, müsste ich 2500 bis 3000km (statt etwa 1500km) mit einer Kette fahren können, bis sie an meiner Verschleißgrenze liegt, die ich mir setze. Weil eine Kette etwa gleich teuer ist. Ob ich aber mit dem Mittel aus der Flasche so weit komme oder es schon (weit) vorher aufgebraucht ist, muss ich erst einmal sehen. Bis jetzt ist noch die halbe Flasche voll.

Liebe Grüße
 
Achined

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Bin auch ein überzeugter Ballistol Nutzer.
Ballistol hat bei mir vollständig WD40 verdrängt, was im Gegensatz zu Ballistol gesundheitlich ziemlich problematisch ist, aber sonst eigentlich nichts besser kann!

Aber an der Fahrradkette nutze ich F100 Trockenschmiermittel und bin damit sehr zufrieden.
WD40 und Ballistol sind zwei Paar Schuhe, WD40 ist kein Schmiermittel (zumindest nicht das 08/15 WD40)
 
Klein Andy

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Seitdem bin ich etwa 50km bis 100km gefahren und habe dreimal Trockenschmiermittel nachgetragen.
Wow. Da wäre ich jetzt schon raus.
Ich bin jetzt 3 Wochen komplett mit Rad gependelt. Gerade habe ich mir eine Ausflugsrunde mit 80 km geplant. Da es nächste Woche wohl nicht regnet, werde ich auch danach noch nicht nachschmieren müssen.
Ich glaub, Trockenschmiermittel ist nix für mich.
 
planschi

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Die Intervalle sollen sich ja verlängern, an dem Punkt bin ich aber wohl noch nicht. Ich beobachte das aber weiter, natürlich. An meinem kleinen Klapprad mit Hinterradnabenmotor wäre es was ganz anderes. Keine Belastung der Kette.

Ich hatte schon vorher einen Trockenschmierstoff, war aber nicht meiner. Zumindest scheint der jetzige schonmal besser Wirkung zu entfalten. Ich schreibe meine Erfahrung nur nieder, falls jemand mit dem Dry Fluid liebäugelt. Es wird nämlich hier und da empfohlen und einfach nur hochgelobt. Deswegen wird das jetzt ausprobiert und dann objektiv bewertet.
 
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TTaurus

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WD40 und Ballistol sind zwei Paar Schuhe, WD40 ist kein Schmiermittel (zumindest nicht das 08/15 WD40)
Das sind beides keine tragfähigen Schmiermittel! Viel zu dünn.
Auf der Ballistolflasche steht zwar "Öl" drauf (was es technisch ja auch ist, aber Ballistol nutze ich ebenfalls zum reinigen und pflegen, aber nicht zum schmieren.
 
Andre5

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Zurzeit probiere "Dry Fluid Bike" aus. Versuche da realistisch zu bleiben.

Habe ich damit überhaupt einen Effekt? Kette, Kettenblatt und Schaltung neu. Von da an das Zeug da drauf gegeben, auf Kettenblatt, Kassette und Kette. Alles lief absolut Spitze und vor allem leise.

Seitdem bin ich etwa 50km bis 100km gefahren und habe dreimal Trockenschmiermittel nachgetragen. Ich habe das nicht ganz genau nach Kilometerstand gemacht, man soll das nach 50km wiederholen, ich fahre aber eMTB, mit einem Bosch CX Mittelmotor, da kommen par mehr Kräfte auf die Kette. Wenn die Kette deutlich dunkler aussieht und es anfängt beim Treten irgendwo zu knacken, lege ich nach, nachdem ich die Kette mit einem trockenen Tuch abgewischt habe (das habe ich bis jetzt ein Mal gemacht). Das dritte Mal war notwendig, weil ich das an der Kette bemerkte, dass die irgendwie nicht mehr rund läuft. Normalerweise sollte das nach den ersten beiden Anwendungen länger halten. Das erste Mal habe ich bei neuen Komponenten, das zweite Mal nach etwa 30km neues Trockenschmiermittel aufgetragen.

Zum aktuellen Stand, wie gerade beschrieben, ist die halbe Flasche noch voll. Die Flasche ist von Anfang an nicht voll, weil das Mittel geschüttelt werden muss. Ist wie bei Sprühlack aus der Dose. Beim letzten Mal bin ich etwas großzügiger gewesen und habe gut auf jedes Kettenglied innen und außen aufgetragen. Gut ist, dass das Zeug nicht tropft, allerdings muss man beim Weiterdrehen der Kette etwas aufpassen, solange es noch frisch aufgetragen ist, können Tropfen abgeschleudert werden.

Wenn das Trockenschmiermittel aufgetragen und trocken ist, bleibt eine hellgraue Kette zurück, nicht ganz weiß, aber es geht in diese Richtung. Durch Reibung wird es sicherlich verdrängt und es kommt schwarzer Abrieb dazu, dadurch wird die Kette mit der Zeit wieder dunkler.

Wie ich beim nächsten Mal reinigen soll, weiß ich noch nicht. So weit ich gelesen habe, ist das Mittel auch wasserlöslich. Man soll mit der Zeit weniger Mittel benötigen, als bei den ersten Anwendungen. Das kann ich noch nicht bestätigen. Spätestens, wenn die Kette richtig abgewaschen wird (werden muss), ob es Wasser und einer Bürste standhält?

Hier endet zunächst mein Exkurs. Zumindest ist es eine Alternative, für trockene Jahreszeiten. Nach bis zu drei Stunden abtrocknen wird das Mittel nicht mehr abgeschleudert und erfüllt seinen Zweck. Ob die Reibung der Komponenten stark gemindert wird? Ich habe was drüber gelesen. Dort sollte DryFluid den besten mechanischen Schutz bieten, liegt bei Druckbeständigkeit noch weit vor anderen Kettenölen. Diese Daten lassen sich für mich nicht überprüfen.

Was kostet(e) es? - 50ml = 19€ bis 20€.

Dass sich die Investition lohnt, daran glaube ich noch nicht. Das wird sich zeigen, wie weit ich mit den 50ml komme. Damit sich für mich dieses Mittel deutlich lohnt, müsste ich 2500 bis 3000km (statt etwa 1500km) mit einer Kette fahren können, bis sie an meiner Verschleißgrenze liegt, die ich mir setze. Weil eine Kette etwa gleich teuer ist. Ob ich aber mit dem Mittel aus der Flasche so weit komme oder es schon (weit) vorher aufgebraucht ist, muss ich erst einmal sehen. Bis jetzt ist noch die halbe Flasche voll.

Liebe Grüße
Das Problem liegt weniger an der Schmierung als am Antrieb.
Der CX macht so viel Druck, dass sich die Kette (und das kleine Zahnrad am Ritzel) tatsächlich schon nach wenigen hundert Kilometer Fahrt oder auch gerade beim Emtb, im artgerechten Einsatz noch früher verabschieden kann.
Das hängt ganz entscheidend von der Qualität der Kette ab. Leider haben auch teure Ketten enorme Streuungen diesbezüglich.
 
E-radler05

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planschi

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Echt da merkt man am E-MTB so einen Unterschied? Da sollte doch der Kettentrieb eher eine sehr untergeordnete Rolle spielen?
ALso Reifen haben da meiner Meinung nach einen 100mal so großen Effekt..

Ich will noch was hinterherschicken. Nachdem ich lange Zeit auf einen Laufradsatz gewartet habe, der für den Winter und die Übergangszeit sein sollte, habe ich wegen voraussichtlich notwendiger Arbeiten an den Laufrädern diese nun gegen die neuen Laufräder getauscht. Reifenbreite ist gleich, Druck ist gleich, aber neues Profil.
Da ich jetzt den direkten Vergleich habe, machen die die Reifen schon was aus. In meinem Fall jetzt etwas mehr. "Magic Mary Addix Ultra Soft" hatt wohl etwas mehr Widerstand als "Smart Sam", der besser für die Straße geeignet sein soll. Wenn der Smart Sam jedenfalls schon abgefahren ist, ich habe hier etwa geschätzte 50%, läuft der noch leichter.
 
planschi

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Da ich jetzt schon länger mit einem Trockenschmiermittel fahre, habe ich mir die Tage im Shop hier um die Ecke eine neue Packung davon abgeholt, die hatten die zufällig da, haben auch nur dieses Mittel, zum normalen Preis von unter 20€ -- gut für mich. ;)

Was ich jetzt festgestellt habe in der ganzen Zeit: bezüglich Regen kein Problem, ein bissi Wasser macht da nichts. Das Trockenschmiermittel gibt eine rel. feste Schicht, die auch hält, die wird dunkel / schwarz und bleibt auf der Kette und dort, wo man sie aufgetragen hat. Am Wochenende nehme ich mir einmal die Kette vor und mache die sauber, mit Babytüchern. Damit komme ich nicht 100% zwischen die Glieder, aber das genügt so, die paar Rückstände machen nichts. Danach kommt neues Trockenschmiermittel drauf. Viel braucht es dann nicht, einmal schnell über jedes Gelenk reicht aus. Die alte Flasche ist noch nicht leer. Ich hatte nun spekuliert, dass ich die Kette mal wieder wechseln könnte, also habe die nach dem Reinigen gemessen und keinen Unterschied zum letzten Mal festgestellt; schaltet und läuft alles sauber. Zurzeit fahre ich überwiegend Arbeitsweg, das ist Kurzstrecke, was nicht ganz so herausfordernd ist, längere Strecken sind da zurzeit zeitmäßig nicht drin.
Alles in allem bin ich zufrieden so, Geräusche der Kette, Schaltung etc. läuft alles gut und ich habe keine Ölspritzer mehr. Mal sehen, wie das über den Winter aussieht, wenn wieder Salz dabei ist. Dann hätte ich ja noch eine andere Kette, vielleicht wechsele ich die auch direkt vorher.

Liebe Grüße
 
scheune24

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DRY 11 von Atlantic kostet 125 ml 8,95 und meine Ketten halten 8000 km und mehr ! Die Kette wird ca. alle 300 - 350 km abgewischt und dann nur an den Rollen geschmiert - dauert ca. 10 Minuten und gut ist es.
 
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Kaufberatung Kettenpflege, Kettenöl, Kettenschmiermittel

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