Kaufberatung Ampler Curt vs. Merida eSpeeder vs. Cannondale Quick neo

Diskutiere Kaufberatung Ampler Curt vs. Merida eSpeeder vs. Cannondale Quick neo im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Guten Tag, ich habe mich neu bei Euch angemeldet, da ich mich nun seit Wochen mit meiner Kauf- bzw. Leaseentscheidung plage und mir von Euch...
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Gianni

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Guten Tag,

ich habe mich neu bei Euch angemeldet, da ich mich nun seit Wochen mit meiner Kauf- bzw. Leaseentscheidung plage und mir von Euch etwas Rat erhoffe.
Ich bin 29J, 173 aktuell knapp 81kg. Fahre gerne Fahrrad, die letzten Jahre auf 80er Jahre Stahl (Mixte/Rennrad) unterwegs. Da meine alten Begleiter aber ständig Pannen haben und ich dienstlich viel mit dem Rad fahre (und zu oft auch schiebe :mad:) habe ich mich nun entschlossen das BusinessBike-Angebot meines Arbeitgebers zu nutzen.
Da ich leider dazu neige viel zu schwitzen soll es auf jeden Fall ein Pedelec werden. Ich fahre im Dienst täglich zwischen 5 und 30 km (Berlin - also relativ Flach, leichte bzw. kurze steilere Steigungen), mit wechselnden Einsatzorten wo ich mich grade nach längeren Fahrten nicht umziehen kann, weswegen mit ein wenig Trittunterstützung sehr entgegen käme. Ich fahre gerne sportlich.
Vor 2 Jahren hatte ich einen schweren Bandscheibenvorfall, daher sollte mein neues Rad vor allem leicht sein, dass ich es auch tragen kann.
Ich habe in den letzten Wochen sehr viel gelesen und eine Vorauswahl getroffen. Nochmal prägnant worauf es mir ankommt:

1. Geringes Gewicht
2. Gepäckträger (lässt sich ja eigentlich überall anbauen)
3. Schaltung
4. Gerne unter 3000€ (max 3500)
5. Optik
6. Ohne Smartphone/App fahrbar

Mein bisheriger Favorit:

Ampler Curt (Laut Händler ab Mitte März mit 11-Gängen als Facelift)
Pro:
  • Gewicht
  • Optik zu 100% mein Fall
  • Mit Wingee oder Tubus Fly praktisch und schick
  • Händler/Werkstatt vor Ort (Berlin)
  • Bereits Probegefahren und für gut befunden
  • Verfügbarkeit
Contra
  • Geringes zulässiges Gewicht
  • Billige Anbauteile wie Griffe, Sattel (okay lassen sich mit ein wenig Geld upgraden)

Nach meiner Recherche kommen jetzt für mich noch die beiden in Frage:

Merida eSpeeder 400 EQ
Pro:
  • Gewicht
  • Ausstattung
  • Zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten
  • Zulässiges Gesamtgewicht
Contra:
  • Verfügbarkeit
  • Optik (im vgl. zum Ampler)
Cannondale Quick Neo SL 2 2021
Pro:
  • (geschätztes) Gewicht
  • Zulässiges Gesamtgewicht
Contra
  • Optik (im Vergleich)

Das Cannondale und Merida würde ich gerne mal Probefahren, aber ist leider zur Zeit nicht möglich. Die Merida sind ja sowieso erst in ein paar Monaten lieferbar, das Cannondale zur Zeit bei keinem Händler in meiner Nähe in der richtigen Größe zum Probefahren verfügbar.

Was denkt ihr über meine Auswahl? Könnt ihr aus persönlichen Erfahrungen oder Einschätzungen Empfehlungen geben? Habe ich eventuell etwas passenderes völlig übersehen?

Viele Grüße
Gianni
 
Singing-Bard

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Berlin ist flach - deine Anforderungen kann jedes Pedelec mit Federung erfüllen. Ich würde auf jeden Fall sofort bei den Probefahrt auf die Installation einer Parallelogrammsattelstütze achten. Die sollte jedes Grossstadtrad haben. Manchmal kommt der Sattel dadurch etwas höher. Das kann ein Problem sein wenn man einen etwas zu grossen Rahmen hat.
 
RUBLIH

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meine alten Begleiter aber ständig Pannen haben
... wird sich das auch beim Pedelec weiter fortsetzen und mit der höheren Komplexität häufiger passieren.

Mindestens bei schlechter Wartung sind technische Probleme gewünscht.

Ich deute es als Irritation bei Problemen mit Technik auf noch mehr Technik zur Kompensation zu setzen.
 
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Gianni

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... wird sich das auch beim Pedelec weiter fortsetzen und mit der höheren Komplexität häufiger passieren.

Mindestens bei schlechter Wartung sind technische Probleme gewünscht.

Ich deute es als Irritation bei Problemen mit Technik auf noch mehr Technik zur Kompensation zu setzen.
Das Fahrräder gewartet werden müssen ist mir durchaus bewusst. Die Ursache meiner Pannenserie zu Beginn des Jahres ist mir auch bekannt und behoben. Ändert aber auch nichts daran, dass ich seit langer Zeit praktisch mit einem ziemlich alten (Schrott-)Rad unterwegs bin und durch meine Arbeit mittlerweile einen deutlich erhöhten Bedarf an einem zuverlässigen Fahrrad habe.

Mir geht es nicht darum Probleme mit Technik durch mehr Technik zu kompensieren. Im Gegenteil, meine Probleme mit der bestehenden Technik löse stets. Meine Gründe für mehr Technik habe ich ja bereits im ersten Beitrag beschrieben. Die letzte Pannenserie hat lediglich den Ausschlag gegeben, dieses schon länger geplante Vorhaben endlich durchzuführen...
 
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Gianni

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Berlin ist flach - deine Anforderungen kann jedes Pedelec mit Federung erfüllen. Ich würde auf jeden Fall sofort bei den Probefahrt auf die Installation einer Parallelogrammsattelstütze achten. Die sollte jedes Grossstadtrad haben. Manchmal kommt der Sattel dadurch etwas höher. Das kann ein Problem sein wenn man einen etwas zu grossen Rahmen hat.
Das ist schon mal ein guter Hinweis, danke
 
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hansmeier2018

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Also mit einem Pedelec zumindestens Mtb schwitze ich nicht weniger. Bin nur schneller.
Damit ich weniger schwitze muss ich mich zwingen weniger reinzutreten.
Das dann ein Pedelec schneller ist als ein BioBike sollte klar sein
 
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tont

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Wäre Selbstaufbau eine Alternative?
 
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Gianni

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Nein Selbstaufbau kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Möchte ja das BusinessBike Leasing nutzen, da mein Arbeitgeber die Leasingraten übernimmt (Gehaltsplus).
 
Fiddeli

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Hallo, das Merida und das Cannondale haben den Mahle ebikemotion-Motor, manche hier im Forum mögen den nicht so sehr, ich selbst habe allerdings keine Erfahrung damit.

Das Ampler fährt sich jedenfalls gut, wegen des fest verbauten Akkus hab ich mich dagegen entschiedeneim neuen Geero kann man den Akku entnehmen.

Hast Du den Faden schon durchgelesen
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Viele Grüße
 
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Jaap

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Der Mahle X35 hat im Gegensatz zum Ampler Curt keinen Drehmomentsensor. Dadurch dürften die Räder sich deutlich anders anfühlen.
Ohne Probefahrt wirst du da nicht wissen was du kaufst.
 
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Gianni

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Das Ampler fährt sich jedenfalls gut, wegen des fest verbauten Akkus hab ich mich dagegen entschiedeneim neuen Geero kann man den Akku entnehmen.

Hast Du den Faden schon durchgelesen
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Viele Grüße

Geero ganz interessant, das hab ich bislang übersehen. Die Sammlung hab ich mir schon durchgelesen, danke für den Tipp trotzdem.

Der Mahle X35 hat im Gegensatz zum Ampler Curt keinen Drehmomentsensor. Dadurch dürften die Räder sich deutlich anders anfühlen.
Ohne Probefahrt wirst du da nicht wissen was du kaufst.
Ja ich denke ich sollte unbedingt noch ein Modell mit Mahle Motor Probe fahren um mir mein eigenes Bild machen zu können. Vielleicht ist meine Entscheidung dann auch schon klar und ich weiß ob es sich für mich lohnt auf das Merida zu warten oder ob ich es aufgrund des Motors gleich ausschließen kann...
 
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wolle1

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Alle drei Räder finde ich gut und schön, habe aber noch keines davon gefahren, so dass ich da nichts helfen kann. Hier noch ein Rad, dass mir sehr gut gefällt und eventuell auch in dein Beuteschema passen könnte: Overdrive City Z1000 EQ - Centurion
Halt kein superunauffälliger Heckmotor aber noch immer dezent, kann aber eben auch ohne Motor mit weniger Gewicht gefahren werden.
 
Fiddeli

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. Hier noch ein Rad, dass mir sehr gut gefällt und eventuell auch in dein Beuteschema passen könnte: Overdrive City Z1000 EQ - Centurion
Halt kein superunauffälliger Heckmotor aber noch immer dezent,

Das Canyon Commuter ON, ähnlich dem Centurion, hab ich mir im Januar gekauft. In S und XL ist es derzeit auf Lager, sonst Lieferung im April, was heutzutage auch noch ziemlich schnell ist. Optisch finde ich es sehr schön, da das Cockpit durch die interne Kabelführung sehr aufgeräumt wirkt, aber ganz so unauffällig wie die 3 genannten Räder ist es natürlich nicht.

Die Sitzposition ist eher sportlich, Verarbeitung sehr gut.
Akku ist halt nicht ganz so groß und die maximale Reichweite von 120 km halte ich für sehr hochgegriffen. Vielleicht mit einem 50 kg Fahrer, auf ebener, gut asphaltierter Straße, in der untersten Stufe an die 100 km möglich., aber immer noch sehr optimistisch. In der Toolbox lässt sich einiges auf die eigenen Bedürfnisse konfigurieren.

Ich schalte den Motor eigentlich nur bergauf und bei Gegenwind zu.
Wer nur höchste Stufe fahren will und den Motor ständig in Betrieb hat, der ist mit dem Fazua nicht so gut bedient, das sollte einem im Voraus klar sein. Oder man muss halt einen 2. Akku mitführen.
 
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Grainger

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Alle angesprochenen Räder würden mich reizen. Fahre selber ein Gain.


Canyon wird auch von Jobrad angeboten:
Das Commuter On mit Fazua ist ab April lieferbar, wiegt vollausgestattet ca. 17kg, gutes Systemgewicht und hat einen entnehmbaren Akku.

Die Optik der Canyon Modelle sehe ich sowieso immer in der Avantgarde.

Und falls es doch puristischer sein darf, kommt auch das Canyon Roadlite ON in Frage.
 
Fiddeli

Fiddeli

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das Canyon Roadlite ON in Frage.

Hallo Grainger, so wie ich den Berichtersteller verstehe, hätte er gern die Anbaukomponenten inbegriffen und das funktioniert beim Roadlite:ON leider nicht so ohne Weiteres. Hatte nämlich diesbezüglich bei Canyon angefragt.

Trotzdem ein schickes Rad.
 
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Gianni

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Hey, vielen Dank für die tollen Anregungen. Das Canyon sehe ich auch als sehr interessante Alternative, werde mich unbedingt um eine Testfahrt bemühen!

Ich werde mal zusehen, dass ich in den nächsten Tagen noch einige Probefahrten machen kann (so lang das noch möglich ist).
 
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luxmanndd

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Hey, vielen Dank für die tollen Anregungen. Das Canyon sehe ich auch als sehr interessante Alternative, werde mich unbedingt um eine Testfahrt bemühen!

Ich werde mal zusehen, dass ich in den nächsten Tagen noch einige Probefahrten machen kann (so lang das noch möglich ist).
Hallo,
ist denn inzwischen eine Entscheidung gefallen?
 
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