Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Diskutiere Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke. im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke. Ich finde es unglaublich und peinlich! Bei einem Rad dieser Preisklasse dürfen...

Mr. NRG

Dabei seit
15.10.2008
Beiträge
1.163
Ort
Aachen
Details E-Antrieb
Rabeneick Vitality Pro XT
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Ja, so ist das leider. Als Begründung habe ich dann das mit der Kugel am Griffende hören müssen. Ich habe allerdings den direkten Vergleich zwischen HS 11 und HS 33. Diese Plastiküberzüge passen auch auf den Griff der HS 33.Ich denke, daß hier gespart werden sollte, so daß ein wenig der Kosten für die TÜV Abnahme hereinkommen!


Ich finde es unglaublich und peinlich! Bei einem Rad dieser Preisklasse dürfen eigentlich nur Top-Teile verbaut sein. Die Technik ist ja nicht teurer, als bei den billigeren Panasonic-Motoren, die für 1700€ zu haben sind. Lediglich die TÜV-Geschichte kam hinzu. Das sind jedoch einmalige Kosten und sind irgendwann reingespielt. Die Räder, die man für die Abnahme brauchte kann man dann auch noch weiter verkaufen.
Hallo, wir reden in echtem Geld von 6000 Mark und dann werden 100 Euro für eine billigere Bremse gespart. Magura hätte da auch sicher schnell was passendes gezaubert, wenn man angefragt hätte. Die verdienen ja dann auch dran! Also bitte!
 

didi28

Teammitglied
Dabei seit
09.09.2008
Beiträge
19.146
Ort
www.ebike-solutions.de in Heidelberg
Details E-Antrieb
Puma und GMAC
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Lediglich die TÜV-Geschichte kam hinzu. Das sind jedoch einmalige Kosten und sind irgendwann reingespielt.

Leider ist das noch nicht so. Da bisher in der Fahrzeugzulassungsordnung (FZO) S-Pedelecs nicht ausdrücklich geregelt sind, bedarf es für jedes S-Pedelec einer Einzelzulassung. Natürlich geht das bei einem Hersteller wie Biketec in einer Art Sammelverfahren, aber jedes S-Pedelec muss grundsätzlich einzeln von einem TÜV-Prüfer begutachtet werden, da eine alllgemeine Betriebserlaubnis mangels gesetzlicher Grundlage noch nicht erteilt werden kann. (Die entsprechende Rechtsänderung der Fahrzeugzulassungsordnung soll aber noch dieses Jahr kommen)

Nach meinen Informationen fahren TÜV-Prüfer also ca. alle zwei Wochen in die Schweiz um immer wieder eine Charge S-Pedelecs abzunehmen, wobei für jedes einzelne S-Pedelec Kosten von ca. 130 EUR anfallen.
 
M

microscooter

AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

An diesen Konstruktionen merkt man den Wahnsinn des deutschen Rechts. Bis hier einmal auf moderne Zeiten reagiert wird! Da ist die Zukunft schon Nostalgie!

@Dauerläufer

Ja, man kann es Wahnsinn nennen. Die Gesetzeslage läßt aber der Kreativität einen gewissen Raum. So ist das doch eindeutig kreativ, die geltende Gesetzeslage dahingehend zu nutzen, dass selbstfahren bis 20 ein Leichtmofa ergibt und erst danach der S-Pedelec-Modus greift.

Ebenso kreativ sind ja die Pedelec-Lösungen mit Unterstützung bis 6km/h, allerdings nur für Deutschland legal (in Österreich wäre das dann schon ein Mofa).

Angeregt von derlei Kreativität habe ich mir mal die Übersetzungen für Shimano XT mit 11/32 und für die Alfine-Nabe angesehen. Und siehe da:

Bei der XT fährt das Pro Connect S genau im 5. Gang mit einer 85er Trittfrequenz in den Begrenzer.

Dann mal zum Rechenschieber gegriffen und siehe da: die Alfine-Nabe des ganz ordinären Pro Connect verhält sich mit 18er Ritzel und 11er Motorritzel im 5. und 8. Gang genauso wie die XT 9-fach Schaltung im 5. und 9. Gang. Das Beste ist, dass der erste Gang der Alfine sogar ein bissel kürzer übersetzt ist, was die Kletterfreudigkeit erhöht.

Verpassen wir doch unserer Alfine-Nabe das 18er Ritzel und dem Motor das berühmte 11 Motorritzel. Der Wirkungsgrad ist perfekt, da der 5. der Direktgng ist (sollte dann sogar besser laufen als die XT mit ihren vier Umlenkrollen und der leicht schräglaufenden Kette). Da diese Auslegung bei exakt 25 km/h in den Begrenzer rauscht sind die Gänge 1 - 5 legal!

Die Gänge 6 - 8 sperren wir (oder wenden sie einfach nicht an) und behalten uns diese für die abgesperrte Rennstrecke vor, auf der wir dann bis 42 km/h mit bis zu 250 Watt unterstützt werden.

Damits Spass macht rechnen wir mal mit:

Für 40 km/h brauchen wir bei einigermaßen tiefem Lenker und 700-28 C Leichtlaufreifen ca. 330 Watt. Wir leisten problemlose 165 Watt und der Motor schenkt uns 1-fache Unterstützung. Das Vergnügen haut dann für ca. 85 Minuten hin, aber dann sind wir ja schon fast 60 km weit weg.

Feht halt nur das "Daumengas", um das ich euch S-Klasse-Fahrer ehrlich beneide :(

Aber: Daumengas = Mofa. Und die Mofa-Auslegung hat durchaus ein paar Schattenseiten:

- Viele Radwege sind verboten!

- Fahren in Wald und Wiese: verboten!

- Feldwege: verboten!

- Bist auch Du schon mal über ne rote Ampel (versehentlich)? Kostet mit dem Radl einen Fuffi und eine ernste Ermahnung, aber mit der S-Klasse Punkte und Fahrverbot (sofern noch ein führerscheinpflichtiges Fahrzeug bewegt werden soll).

@all

Wie seht Ihr denn so die gesetzlichen Nachteile eines Pro Connect S?

Gruß

Herbert
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
A

Alfred183

AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Hallo,

ich habe gestern Abend eine Probefahrt mit einem normalen Connect mit 8 Gang Schaltung unternommen, ich muß sagen, ich bin von dieser Technik angenehm überrascht. Sie funktioniert erstaunlich gut und hat die Erwartungen die ich als Bergmuffel an sie hatte voll erfüllt.
Für sportmuffelige Gelegenheitsradfahrer die wie ich in einem bergigen Umfeld wohnen wäre das ohne Zweifel das richtige Fahrrad. Aber, der Preis und da besonders der des Akkus stehen meiner Meinung nach in keinem Verhältniss. Der Verkäufer in dem Laden erzählte mir zwar was von einer Lebensdauer von 5 Jahren was ich stark bezweifle, aber auch wenn es stimmt hab ich im Jahr über 100€ Kosten !

Wie seht Ihr denn so die gesetzlichen Nachteile eines Pro Connect S?

Wenn man sich an die gestzlichen Bestimmungen hällt ist das die unnützeste Erfindung des Jahrhunderts. Das Rad macht nur Sinn wenn man sich eine Satteltasche baut die das Nummernschild elegant verdeckt und man das Risiko der unerlaubten Nutzung eingeht. Hier bei uns im ländlichen Umfeld würde ich das tun, in der Stadt wo es auch Fahrradrazzien gibt ist das sicher nicht zu empfehlen.......

Zum Vergleich, für 1000€ bekomme ich eine generalüberholte Simson S51, da braucht man gar nicht treten und kann bequem 60 km/h fahren - da muß man doch eigentlich was an der Waffel haben wenn man sich so ein Rad kauft ....?

MfG

A.S
 

hml

Dabei seit
03.05.2009
Beiträge
263
Ort
Bavaria
Details E-Antrieb
R&M Delite GT Touring
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Also letztendlich handelt es sich beim Connect S auch immer noch um ein Fahrrad. Das mich jemand auf einer "Wald und und Wiesenstrecke" aufhält halte ich eher für unwarscheinlich. Warum auch, das Gefährt erzeugt keine Emissionen, weder Abgase noch Lärm und das jemand auf einem unbefestigten Weg mit diesem Teil mit 40km/h vorbeifliegt halte ich für eher unwarscheinlich, ausser er ist ein bisschen Lebensmüde. Um es kurz zu machen, - darüber verschwende ich nicht einen einzigen Gedanken.

Differenzierter sehe ich es auch öffentlichen Radwegen, hier ist man zum einen nicht alleine, fährt schneller und hier muss man auch öfter mit "Verkehrshindernissen" rechnen.

Grüsse Heinz
 

didi28

Teammitglied
Dabei seit
09.09.2008
Beiträge
19.146
Ort
www.ebike-solutions.de in Heidelberg
Details E-Antrieb
Puma und GMAC
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

@Alfred183: Der Panasonic-Akku wird wohl keine 5 Jahre halten, ob Du ihn benutzt oder nicht. Gehe mal eher von 3 Jahren oder höchstens 500 Zyklen aus. Aber die Akkutechnik macht Fortschritte (z.B. LiFePO4) und in 3 Jahren bekommst Du dann vielleicht einen Nachrüstakku mit LiFePO4 Technik (LiFePO4 von A123 Systems sollen schon jetzt 5000 Zyklen und 5 Jahre Haltbarkeit haben).

Ein S-Pedelec, das ein Versicherungskennzeichen braucht (und damit allerdings auch günstig gegen Diebstahl versichert werden kann) und innerorts nicht auf Fahrradwegen fahren darf (was für manche Fahrradwegehasser ein großer Vorteil ist), ist wohl nicht nur wegen des Preises nicht das Fortbewegungsmittel für Jedermann. Genau so wenig wie ein Simson S51. Bevor ich so einen stinkenden Zweitakter fahren müsste, würde ich eher zu Fuß gehen.

Letztlich sind S-Pedelecs und Mopeds völlig verschiedene Antriebskonzepte, die nicht wirklich vergleichbar sind:

Mit einem S-Pedelec kann man sich körperlich betätigen und damit was für seine Gesundheit und seine Umwelt tun, wenn man leise und vor Ort abgaslos fährt.

Die Energie- und Umweltbilanz von Elektroantrieben kann man diskutieren, aber der Elektroantrieb entlastet zumindest die Lärm- und Schadstoffsituation der Städte. Und Pedelecs haben den Vorteil gegenüber anderen Elektrofahrzeugen, dass man durch eigene körperliche Betätigung Strom sparen kann.
 

Matti

Dabei seit
24.11.2008
Beiträge
90
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Ein großer Vorteil ist, das man das Fahrzeug sehr günstig versichern kann.

Ich denke nicht das es sich um sparmaßnahmen bezüglich der HS11 handelt. Kalkhoff wirbt überall mit der HS33 auch in den Katalogen (diese wurden schon letztes Jahr gedruckt). Das Fahrzeug hat erst vor kurzem die endgültige Zulassung erhalten aber nur mit der HS11. Siehe das Raleigh Dover 40, dort ist es genau das gleiche! Und HS33 Bremshebel sind anders!

Ich bin mal gespannt wann der erste von der Polizei angehalten wird, weil er in einer 30er Zone zu schnell gefahren ist ;)
 

Pedele

Dabei seit
13.05.2009
Beiträge
556
Ort
23566 Lübeck
Details E-Antrieb
Keiner mehr (RFTEC/Vitenso defekt)
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Hallo Herbert,

Aber: Daumengas = Mofa. Und die Mofa-Auslegung hat durchaus ein paar Schattenseiten:
- Viele Radwege sind verboten!
- Fahren in Wald und Wiese: verboten!
- Feldwege: verboten!
- Bist auch Du schon mal über ne rote Ampel (versehentlich)? Kostet mit dem Radl einen Fuffi und eine ernste Ermahnung, aber mit der S-Klasse Punkte und Fahrverbot (sofern noch ein führerscheinpflichtiges Fahrzeug bewegt werden soll).
Na danke. Weder will ich in der Stadt auf die viel befahrene, mehrspurige Straße mit drängelnden Autofahrern, Bussen und LKWs wenn nebenan ein leerer Radweg ist, noch möchte ich auf Radtouren auf Wald- und Feldwegen verzichten.

Dann mal zum Rechenschieber gegriffen und siehe da: die Alfine-Nabe des ganz ordinären Pro Connect verhält sich mit 18er Ritzel und 11er Motorritzel im 5. und 8. Gang genauso wie die XT 9-fach Schaltung im 5. und 9. Gang. Das Beste ist, dass der erste Gang der Alfine sogar ein bissel kürzer übersetzt ist, was die Kletterfreudigkeit erhöht.

Ist so eine Nachrüstung einfach zu machen? Teile gibts beim normalen Fahrradhändler? Und geht das nur beim Pro Connect oder auch beim Tasman Pedelec mit Shimano Nexus-Schaltung? Bei letzterem sehe ich Vorteile wie die verkleidete Kette, Nabendynamo (Licht auch ohne Akku) und Federgabel.

Grüße
Pedele
 

hml

Dabei seit
03.05.2009
Beiträge
263
Ort
Bavaria
Details E-Antrieb
R&M Delite GT Touring
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Zum Vergleich, für 1000€ bekomme ich eine generalüberholte Simson S51, da braucht man gar nicht treten und kann bequem 60 km/h fahren - da muß man doch eigentlich was an der Waffel haben wenn man sich so ein Rad kauft ....?

MfG

A.S


Das ist Ansichtssache, genauso kann man ja auch sagen warum kauft man sich ein HighTech Rennrad für 10 0000 EUR wenn man mit einem Pedelec ähnliche Leistungen günstiger bekommt und zudem noch mit weniger körperlichen Einsatz bewegen kann. Oder warum fährt man überhaupt noch ein gutes Trekkingrad, ein Mofa bekommt man auch schon günstiger usw.
Die einen nehmen ein solches Fortbewegungsmittel als Alltagsfahrzeug, die anderen sehen darin ein Freizeithobby und wiederum andere aus Umweltbewussein heraus, wobei auch alles miteinander kombinierbar ist, jeder hat seine eigenen Gründe.
Übrigens, einen alten 50ccm Roller haben wir auch noch, der wird aber kaum noch genutzt.

Grüsse Heinz
 
M

microscooter

AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

...Aber, der Preis und da besonders der des Akkus stehen meiner Meinung nach in keinem Verhältniss. Der Verkäufer in dem Laden erzählte mir zwar was von einer Lebensdauer von 5 Jahren was ich stark bezweifle, aber auch wenn es stimmt hab ich im Jahr über 100€ Kosten !

So, Mittach! Das Essen spare ich mir, da mein Pedelec so entsetzlich teuer ist (vgl. weiter unten).
Ich nutze die Zeit lieber, über den Sinn der S-Klasse im Allgemeinen und den der Gesetze und Vorschriften im Besonderen nachzudenken und dabei auch mal die Kosten (gut, dass Alfred diesen Aspekt aufwirft, hab' ich bisher in meiner Begeisterung total ausgeblendet) unter die Lupe zu nehmen.


Also letztendlich handelt es sich beim Connect S auch immer noch um ein Fahrrad. Das mich jemand auf einer "Wald und und Wiesenstrecke" aufhält halte ich eher für unwarscheinlich.

Das ist es ja: die S-Klasse ist halt leider nur ein Mofa, dass man ohne Krachhut fahren darf. Allerdings eines mit Fahradgewicht und dessen wendigen Fahreigenschaften. Noch dazu ein flüsterleises Mofa, das keine direkten Emissionen verursacht. Wenn man die S-Klasse allerdings genau so WIE ein Rad nutzen will, muss man sich schlicht über die Regeln hinwegsetzen.

Das ist der springende Punkt: schere ich mich um verbindliche regeln, werde ich Anarchist oder gibt es einen Mittelweg?

Man kann für schlappe 2.50 Euro ein 18er Ritzel kaufen und durch den Kauf einer 11er-Motorritzels die Unterstützungs-Tretfrequenz (manche nennen das "Kadenz", ich vermeide dieses Begriff lieber, da er in der Technik die Schussfolge von Maschinenwaffen etwas negativer besetzt ist) von 70 auf 85 erhöhen. Kosten ca. 25,- Euro und damit offensichtlich gnadenlos überteuert. Der Umbau ist in ca. 30 min erledigt und sofern man nur die Gänge 1-5 nutzt ist alles ganz legal.

Setzt man sich auch hier über die Regeln hinweg kann man in den "illegalen" Gängen 6-8 bis 42 km/h Pedelec-Unterstützung erhalten und der S-Klasse locker folgen und am Berg sogar davonfahren. Je steiler, je mehr. Fehlen einzig der Selbstfahrmodus bis 20 km/h, der Rückspiegel und das Nummernschild.

Für mich ist also das S-Klasse Bild noch nicht ganz rund und ich bleibe erstmal beim Strandard-Modell.

Nun zu den Kosten:

Ein vergleichbar gutes Trekking-Bike kostet ca. 1000,- Euro. Der (Ersatz)Akku haut mit 600,- Euro rein und dieser Preis ist letztlich was für die EU-Kommissare, die sich auch schon den sinnlosen Preisen bei Drucker-Tinte oder Handy-Roaming annehmen mussten. Der "Pedelec" - Aufpreis liegt also bei letztlich 1000,- Euro.

Panasonic Li-Ion-Akkus halten lt. Datenblatt ca. 300 "VOLLE" Ladezyklen oder entsprechend mehr Teilladungen. Danach futsch, weil bei 80%. Kennst du ja vom Notebook.

Ein voller Zyklus bringt bei einem Fahrer wie mir ca. 60 - 100 km, und bei manchen eben nur bei 40 km. Wer die S-Klasse im reinen Mofa-Modus nutzt kommt rechnerisch ohne Stopp und in der Ebene (Leistungsbedarf ca. 70 Watt) ja schon stolze 60km weit, ohne auch nur ein Huf bewegen zu müssen. Für mich also sind 70km / Ladezyklus gesetzt.

Akku-Lebensdauer somit: 300 x 70 km = 21000km

Mit dem Händler kann man reden. Für das Pro Connect "Basic" zahlst Du momentan ca. 2000,- Euronen, sonst Händler = Betonkopf und eh bald pleite. Gehst besser gleich zu einem anderen. Nehmen wir zudem an, das Rad hält 5 Jahre und wird 4000 km/Jahr bewegt, so kommen in dieser Zeit für den Wertwerlust ca. 400,- / Jahr hinzu.

Die "Kapitalkosten" liegen bei ca. 100,- Euro / Jahr (5% Zinskosten)

Dann noch Unterhalt: Züge, Reifen, Kette und ein paar Kilo Watt (ihr wisst: kommt ein Ostfriese zu MediaMarkt und sagt "haben Sie mal ein Kilo Watt?"). Zusammen ca. weitere 100,- / Jahr.

Der Restwert nach 5 Jahren liegt bei 500,- Euro (bitte nicht hyperventilieren!). Grund dafür: Akku kaputt, Motor und Rad evtl. abgeratzt und vor allem: technischer Fortschritt (in 5 Jahren ist der Panasonic über 10 Jahre am Markt und damit Schnee von vorgestern). Unsere Alfine hält aber glatt nochmal so lange ...

Kosten in 5 Jahren damit 2000 + 500 + 500 - 500 = 2500,- Euro-Mäuse

<<Madam i am Adam>> - ist ein Palindrom, will sagen, du kannst das auch rückwärts lesen ;)

Wie komm ich jetzt darauf. Ah ja, Riese, Adam Riese. Nach dem machts bei ca. 20000km Laufleistung dann 12,5,- Cent/km

Der Toyota Aygo liegt in der 5-Jahres-Analyse mit 10000km/Jahr bei knapp 30,- Cent / km, inkl. Versicherung, Wartung und Sprit. 12,5 Cent zu 30 Cent - haut uns Hybrid-Pioniere nicht gerade vom Hocker, gell.

Manch einer fährt übrigens auch einen Colnago-Renner oder eine XTR-Gruppe an seinem Carbon-MTB mit mundgeblasener Xenon-Lampe. Die Kilometerkosten liegen da locker auf Golf-GTI-Niveau.

Ich gebe zu, der Vergleich hinkt ein wenig, aber die Tendenz stimmt!

Pedelec fahren ist verdammt TEUER :(. So ist das immer, wenn man als einer der ersten in eine neue Technik einsteigt. Aber es ist alt auch Verdammt COOOOOL :D

Wer sieht den Kostenaspekt anders?
 

hml

Dabei seit
03.05.2009
Beiträge
263
Ort
Bavaria
Details E-Antrieb
R&M Delite GT Touring
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Bei den Kosten kann ich hier nur für mich persönlich sprechen.
Beispiel: Mein altes Fahrrad bewegte ich in den letzten 10 Jahren gerade einmal 2100 Kilometer. Ich fahre eigentlich nur im Sommer bei Schönwetter und nur in der Freizeit wann ich halt Lust dazu verspüre. Somit kommt bei mir weniger die Verschleis-, sondern wohl eher die Frage der Rentatbilät auf.:rolleyes:

Das Connect S fahre ich somit eigentlich locker die nächsten 10-15 Jahre, und beim Rad muss ich nicht unbedingt immer die neueste Technik haben;). Aber wenn ich wie in diesem Fall nach über 10 Jahren wieder einmal Zuschlage dann plane ich nicht nur für die nächsten 2 oder 3 Jahre sondern eben über einen längeren Zeitraum, und setze daher auch auf Qualität (..anssonsten wäre es wohl eines von ALDI geworden:D).
Von Zeit zu Zeit einen neuen Akku und das jährliche Versicherungschild sind natürlich nun Kosten die ich in den nächsten Jahren im Gegensatz zu meinem alten Drahtesel zusätzlich tragen muss, aber diese sollte überschaubar bleiben.

Gut, wie eingangs erwähnt sehe es als für mich als Hobby, und die Kosten bekanntlich nun einmal Geld und erfüllen nicht unbedingt immer einen tieferen Sinn. So verhält es sich zb. auch bei meinem Haupthobby der die DSLR Fotografie (...nur noch teurer) die ich nun mit der Pedelecgeschichte in Zukunft im Nahbereich meines Wohortes zusätzlich zu kombinieren gedenke. Für weitere Strecken gibt es nach wie vor das Auto.;)

Grüsse Heinz
 
D

Dauerläufer

AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Hallo zusammen,

also unter wirtschaftlichen Aspekten sehe ich das alles nicht!! Ich fahre eh kein Auto, so daß Fahren mit dem Pro Connect für mich immer preiswerter als ein Auto bleibt.

Ich gehe davon aus, daß der Akku 500 Zyklen hält, d.h. gute 1 1/2 Jahre. Damit kann ich leben!! Der Spaß mit dem Teil, incl. der Fitness, ist einfach gigantisch. Diese leise und schnelle Art des Fahrens, wirklich gut! Ob das eine Simson bieten kann. Ich hatte vorher die Saxonette; da bin ich froh, daß ich die nicht mehr fahren muß.

Der einzige Nachteil ist die Akkureichweite. ich fürchte, daß ich nicht unter die schönen Berechnungen falle! Schon allein der erhöhte Luftwiderstand dürfte das alles zunichte machen. Genauso Bergfahrten. Es ist ein großer Unterschied, ob ein 1,75m Mensch, mit 70Kg oder ein mit 2m und 100Kg hochfährt. Bei Gegenwind ist das noch grasser. Solche Faktoren kann man kaum berechnen. Ich gehe deswegen immer von einer geringeren Reichweite aus. Macht aber nichts, da nach 60-70Km 4-5 Mal die Woche sowieso reicht.

Zum Umbau des normalen Pro Connect. Es mag ein subj. Eindruck sein. Aber der Schub vom S kommt mir kräftiger vor; das kann natürlich an der Schaltung auch liegen. Das normale Pro Connect mit verändertem Ritzel wird doch um die 33Km/h zäher, das S eben nicht. Wie gesagt, das sind subj. Eindrücke!

Das mit der HS 33 ist zwar schade. Wenigstens werden die roten Bremsbeläge, Preis € 23 pro Satz, eingebaut, die halten wenigstens was aus.

Auf jeden Fall bleibt es ein spannendes Kapitel, was ja auch die interessanten Beiträge bestätigt.

Gruß
Stefan
 
M

microscooter

AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Ich gehe davon aus, daß der Akku 500 Zyklen hält, d.h. gute 1 1/2 Jahre. .... Schon allein der erhöhte Luftwiderstand dürfte das alles zunichte machen....
Genauso Bergfahrten. Es ist ein großer Unterschied, ob ein 1,75m Mensch, mit 70Kg oder ein mit 2m und 100Kg hochfährt.....
Es mag ein subj. Eindruck sein. Aber der Schub vom S kommt mir kräftiger vor; das kann natürlich an der Schaltung auch liegen. Das normale Pro Connect mit verändertem Ritzel wird doch um die 33Km/h zäher, das S eben nicht.

Wie gesagt: lt. Datenblatt 300 "VOLLE" Zyklen. Oder auch ca. 1200 Viertel usw ... Li-Ion hat kein Memory. Ab 200 "VOLLEN" Zyklen merkst Du so langsam, dass die Kapazität schwächer wird und nach 300 machts keinen Spass mehr. Um die Lebensdauer Hochzurechnen nimmst einfach Deine durchschnittliche Reichweite (bei mir sind das 70km) und nimmst die mal 300.

Uuuui, sag ich dann noch! Du willst in 1,5 Jahren 500 volle Ladezyklen haben. KLemmbrett und Rechenschieber sagen, dass das ca. 500 x 60 = 30000 km sind. Pro jahr also 20000 km. Früher war ich mal Radamateur und strikter Autoverweigerer dazu. Da kam ich auch auf ca. 20k, heut sind es nicht mehr ganz die Hälfte. R*E*S*P*E*K*T !

Mein Rechenschieber sagt für Dich 100-Kilo-Gazelle (oder wie heißt das Tier mit dem Rüssel?) mit dem 25 kg S-Pedelec und 100% Unterstützung unter Vernachlässigung des Luftwiderstandens: Du schaffst die 12%-ige Steigung des Galibier mit 5 km/h und musst dabei selber gute 100 Watt leisten. Die Sache geht dann für ca. 140 min gut, dann Akku leer. Dabei kommst Du immerhin 12km weit und bist damit den Pass so gut wie oben, sofern Du den dummerweise davor liegenden Col de Telegraph mit Muskelkraft erkommen oder in der dortigen netten Bar Saft nachgesaugt hast. Läßt Du dich zum reinen Mofa-Mode verleiten stehtse schon nach knapp 6 km :( blöde rum. Ich 72-Kilo-Mensch fliege dabei mit meinem 20-Kilo-Pedelec (leichte 700-28 C Reifen, Ritchey 5-Grad Flatbar-Lenker und Vorbau und 168-Gramm SLX-Rennsattel) bei gleicher Leistung mit 7 km/h an Dir vorbei und komme (mangels Mofa-Modus) dann locker über den Pass und bin dann schon in Briancon beim cafe au lait.

Du sagst dein "gepimptes" Kalkhoff hatte ab 33 km/h kaum noch Wumms. Beim 9er Motorritzel und einem 18er Kettenritzel fährst du GENAU da aus der Unterstützung raus. Anders beim 11er-Motorritzel: da haste eigentlich Schub bis 40. Lt. Kalkhoff-Seite ist die max. Unterstützung fürs S auch nur 1,5. Also Waffengleichheit. Oder eben ein Fehler (wie bei den HS33-Hebeln, die immer noch so im Web angepreisen werden) :eek:

Deine XT läuft in der Theorie aber immer besser als unsere Nabe - außer bei schlechter Pflege und im 5. Gang. Ist doch beruhigend, nicht? Den Vorteil hast Du also auf alle Fälle.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Matti

Dabei seit
24.11.2008
Beiträge
90
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Es sollte bedacht werden, dass das Pro Connect S einen ganz anderen Motor verbaut hat, mit einer anderen Programmierung! Nicht zu vergleichen mit dem Motor aus dem Pro Connect! Dies zum zu Dauerläufers Aussage bezüglich seines subj. Eindrucks :)

Zudem werden 500 Ladezyklen garantiert! Es wird allerdings gerechnet 500 x 40km = 20000km! Dann gilt der Akku als aufgebraucht! Für Leute die nur kurze Strecken fahren mag dies nicht so schlimm sein, aufgebraucht heisst ja nicht gleich das der Akku kaputt ist sondern unter 6AH.

@ Pedele

Das Tasman hat nur ein max. Übersetzung von 1:1,3, beim 2009er Pro Connect sind es 1:1,5. Theoretisch kann der geschlossene Kettenkasten an jedes Pedelec nachgerüstet werden, dafür müssen aber Bohrungen am Rahmen und/oder im Motorgehäuse getätigt werden. Da traut sich kaum ein Händler ran.
 
Zuletzt bearbeitet:

didi28

Teammitglied
Dabei seit
09.09.2008
Beiträge
19.146
Ort
www.ebike-solutions.de in Heidelberg
Details E-Antrieb
Puma und GMAC
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Es sollte bedacht werden, dass das Pro Connect S einen ganz anderen Motor verbaut hat, mit einer anderen Programmierung! Nicht zu vergleichen mit dem Motor aus dem Pro Connect! Dies zum zu Dauerläufers Aussage bezüglich seines subj. Eindrucks :)

Der Motor ist genau der gleiche Motor mit 250W Nennleistung. Nur die Programmierung im Hinblick auf die Kadenz ist eine andere. Eventuell ist sogar nur das Motorritzel verändert ohne weitere Eingriffe in die Steuerung. Dann müsste man aber auch mit einem normalen Pro Connect alleine durch den Austausch des Motorritzels Motorunterstützung bis 45 km/h erreichen können. Kann das jemand bestätigen ?

Zudem werden 500 Ladezyklen garantiert!

Nein. Wo steht das ? Bei einem Akku ist übrigens faktisch nach einem halben Jahr auch Ende mit Gewährleistung. Oder könnt Ihr nach einem halben Jahr nachweisen, dass der Akku von Anfang an defekt war ? Nach einem halben Jahr gibt es nämlich die Beweislastumkehr.

Man kann für schlappe 2.50 Euro ein 18er Ritzel kaufen und durch den Kauf einer 11er-Motorritzels die Unterstützungs-Tretfrequenz (manche nennen das "Kadenz", ich vermeide dieses Begriff lieber, da er in der Technik die Schussfolge von Maschinenwaffen etwas negativer besetzt ist) von 70 auf 85 erhöhen.

Interessant, diese Assoziationen: Für mich als früherem Hobbymusiker bedeutete Kadenz eine Abfolge von Akkorden bezogen auf eine Grundtonart. In der Radfahrwelt ist die Kadenz nun mal der Begriff für die Trittfrequenz.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mr. NRG

Dabei seit
15.10.2008
Beiträge
1.163
Ort
Aachen
Details E-Antrieb
Rabeneick Vitality Pro XT
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Also zu den ganzen Dingen, die hier FALSCH verstanden worden sind:

Thema Einzelabnahme: Kalkhoff muss sich nicht jedes Bike mehr abnehmen lassen, da die nun eine ABE haben. Einfach mal bei Google suchen. Also NIX MEHR mit Einzelabnahme wie Biketec. Folge: Keine Folgekosten mehr, also nur einmalige Investition!

Thema Bremsen: Und ob das eine Sparmaßnahme ist! Kommt belügt euch nicht selbst!

Thema "S"-Motor: Und ich sage euch, es ist der gleiche Motor beim Connect und beim Connect S. Auch ist da nichts anders programmiert, sondern der Motor hat immer die gleiche Ausgangsdrehzahl. Lediglich das Motorritzel wird getauscht, was bei gleicher Ausgangsdrehzahl natürlich zu mehr Vmax führt. Wer es nicht glaubt, einfach mal zurücklehnen und nachdenken bzw. praktisch vorstellen.

Thema Akku: Das ist die größte Lüge. Also erstmal gibt es bei Kalkhoff 2 Jahre Garantie. Deshalb muss man sich keinen Kopf im das halbe Jahr Gewährleistung machen...eigentlich! Denn, wie die Garantiebestimmungen lauten steht nirgends!

Nochmal Thema Akku:

Ist euch schon mal aufgefallen, dass das mit den ganzen km in der Gesamtlaufleistung nicht passt!!!!!!????

Ihr habt alle vergessen und Kalkhoff auch bzw. Panasonic, dass der Akku immer schwächer wird und dadurch auch immer häufiger geladen werden muss. Das ist ein Teufelskreis. Man kann sagen, dass ein Akku z.B. 500mal Aufladbar ist, jedoch nicht wie viele km bei jeder dieser Ladungen fahrbar sind. Diese Reichweite wir nämlich immer geringer!!!!!!!!!

So und jetzt postet nicht alle gleich wieder sondern denkt mal drüber nach! BITTE!

Beste Grüße!
 

didi28

Teammitglied
Dabei seit
09.09.2008
Beiträge
19.146
Ort
www.ebike-solutions.de in Heidelberg
Details E-Antrieb
Puma und GMAC
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Thema Einzelabnahme: Kalkhoff muss sich nicht jedes Bike mehr abnehmen lassen, da die nun eine ABE haben. Einfach mal bei Google suchen. Also NIX MEHR mit Einzelabnahme wie Biketec. Folge: Keine Folgekosten mehr, also nur einmalige Investition!

Interessant. Wo steht das ? Ich bitte um den Link.

Thema "S"-Motor: Und ich sage euch, es ist der gleiche Motor beim Connect und beim Connect S. Auch ist da nichts anders programmiert, sondern der Motor hat immer die gleiche Ausgangsdrehzahl. Lediglich das Motorritzel wird getauscht, was bei gleicher Ausgangsdrehzahl natürlich zu mehr Vmax führt. Wer es nicht glaubt, einfach mal zurücklehnen und nachdenken bzw. praktisch vorstellen.

Die Motoren sind gleich. Ich glaube aber nicht, das alleine durch den Austausch des Motorritzels eine Motorunterstützung bis 45 km/h erreicht werden kann. Die Kadenz ab der abgeregelt wird muss auch noch erhöht werden (von 70 auf 85 U/min) und das geht nur durch einen Eingriff in die Motorsteuerung.

Thema Akku: Das ist die größte Lüge. Also erstmal gibt es bei Kalkhoff 2 Jahre Garantie. Deshalb muss man sich keinen Kopf im das halbe Jahr Gewährleistung machen...eigentlich! Denn, wie die Garantiebestimmungen lauten steht nirgends!

Eine Lüge ist eine bewusst falsche, auf Täuschung angelegte Aussage. Wem unterstellst Du diese ?

Unter Garantie und Gewährleistung wird auf der Laienebene häufig das Gleiche verstanden. Oft wird bei der Verwendung dieser Begriffe sogar von Herstellern nicht sauber getrennt. Wenn ein Hersteller auf seine Garantie verweist, aber kein ausformuliertes Garantieversprechen beilegt, das durchaus über die gesetzliche Gewährleistung hinaus gehen kann, dann meint er die gesetzliche Gewährleistung. Und bei der ist es nun mal so, dass nach einem halben Jahr eine Beweislastumkehr eintritt. Der Kunde muss also beweisen, dass der Fehler im Akku von Anfang an da war. Das kann man, wenn überhaupt, ohne aufwendige Gutachten bei einem Akku nicht, weswegen der Kunde es i.d.R. lassen wird.

Die Gewährleistung bei Akkus ist somit faktisch nach einem halben Jahr zu Ende.
 
Zuletzt bearbeitet:

Matti

Dabei seit
24.11.2008
Beiträge
90
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Es ist definitiv ein anderer Motor im Pro Connect als im Pro Connect S, siehe die Kadenz und die Programmierung des Gashebels, beim Pro Connect auch Schiebehilfe genannt, schafft dort nur max. 6km/h fahrt, beim Pro Connect S immerhin 20km/h.

Zudem kannst du ja beim TÜV anrufen und fragen warum dieser die Bremse hat nicht genehmigen wollen, oder frag bei Magura an ob diese Gummiüberzieher auf die HS33 passen, eben nicht!

Ebenso verstehe ich dein letztes Posting nicht wirklich, wenn man davon ausgeht, das der Akku 500 Ladezyklen überlebt und man durchschn. 40km erreicht, somit eine Gesamtstrecke von 20000km zurücklegt. Laut den Aussagen der meisten hier schaffen diese mehr als 40km! Das ist doch vollkommen realistisch!
 

didi28

Teammitglied
Dabei seit
09.09.2008
Beiträge
19.146
Ort
www.ebike-solutions.de in Heidelberg
Details E-Antrieb
Puma und GMAC
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Es ist definitiv ein anderer Motor im Pro Connect als im Pro Connect S, siehe die Kadenz und die Programmierung des Gashebels, beim Pro Connect auch Schiebehilfe genannt, schafft dort nur max. 6km/h fahrt, beim Pro Connect S immerhin 20km/h.

Schiebehilfe, Gasgriff bis 20 km/h und Kadenz haben nichts mit dem Motor zu tun. Der Motor ist der Gleiche mit seinen 250W Nenndauerleistung. Die Kadenz und der Gasgriff /Schiebehilfe wird durch den Regler geregelt :) !
 

Matti

Dabei seit
24.11.2008
Beiträge
90
AW: Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Ok, vielleicht reden wir nur aneinander vorbei ;)

Ich meine damit prinzipiell, das der Motor ein anderer ist. Natürlich haben diese die gleiche Leistung. Bitte bedenke aber, das weder Kalkhoff, Raleigh, Kettler, Gazelle oder Flyer änderungen an der Programmierung vornehmen können! Dieses bleibt ausschließlich Panasonic vorbehalten. Deshalb gibt es ab Werk 2 bzw. 3 verschiedene Motoren! Den mit 1:1,3, der 1:1,5 (Pro Connect) und den Speed mit höherer Kadenz und mit der Programmierung, das der Gasgriff bis 20km/h beschleunigt!

Und unter folgendem Link steht das der Akku 500 Ladezyklen hat! Jedoch ist natürlich nach 500 Zyklen die Kapazität dementsprechend gering, aber wie gesagt, für Leute die nur wenige KM zur Arbeit fahren wollen, reicht esl.

http://www.kalkhoff-bikes.de/html/ebike_technologie.asp?seite=3#3
 
Thema:

Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke.

Kalkhoff Pro Connect S, Erfahrungen und Eindrücke. - Ähnliche Themen

Kalkhoff S-Pedelec, mal positiv: Moin, so, ein Jahr ist rum mit meinem Kalkhoff Endeavour Exite S-Pedelec. Leider hat es nur für 1000 Kilometer gereicht, aber diese waren...
Erstes S Pedelec von Kalkhoff: Hallo zusammen , wollte mich nur kurz vorstellen. Da ich schon ne Weile hier nur so mitlese hab ich mich heute mal registriert. Ich schraube und...
Kalkhoff Pro Connect S10 (2011): Hallo Forum, hier möchte ich kurz mein kürzlich (gebraucht) erworbenes S-Pedelec Kalkhoff Pro Connect S10 vorstellen: Baujahr 2011...
S-Pedelec Bosch Performance Line Speed Gen. 2: Bestandsaufnahme nach 25.000km und Erfahrung Kundendienst: Liebe Mitfahrer:innen, ende letzten Jahres verließ mein Bosch Performance Line Speed (45 km/h) seine Garantiezeit, Anfang des Jahres, nach 27...
Kaufberatung (S-)Pedelec für mal so unterwegs sein: Hallo, vorab möchte ich mich kurz vorstellen. Ich wohne im nördlichen S-H in der Nähe von Flensburg, bin Ende 40, 1,88m (eher kurze Beine) groß...
Oben