Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung?

Diskutiere Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Im Vergleich zu Auto, Leih-Stehroller, Taxi oder der Straßenbahn also gar nichts. Und im Moment sehe ich keinen Grund, warum sich das in den...
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Üps

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Finanziell ist Fahrradfahren eine verdammt teure Angelegenheit. In deinem Beispiel schon ca. 10ct pro Kilometer bzw. 10€ pro 100km.
Im Vergleich zu Auto, Leih-Stehroller, Taxi oder der Straßenbahn also gar nichts.
Und im Moment sehe ich keinen Grund, warum sich das in den nächsten 7 Jahren nicht noch nahezu halbieren sollte.
Ich habe nämlich nirgendwo geschrieben, dass es jetzt komplett kaputt sei. Im Gegenteil: Es ist in bestem Zustand.
Würde ich damit Pendeln, anstatt auf der Alb und in den Alpen herum geheizt zu sein, wären es halt deutlich mehr Kilometer.
Discounterrad kommt auch nicht für alle in Frage.
Aufgrund von Vorurteilen oder persönlichem Drang zu Statussymbolen, klar. Ist ja beim Auto nicht anders. Oder warum kaufen die Leute AMG?
Ich hatte mit meinen knapp 120kg ernsthafte Bedenken, ob das Rahmen und Gabel wirklich auf Dauer überleben.
Gibt das zulässige Gesamtgewicht problemlos her. Ein teures Haibike oder ein teurer Komfort-Marken-Tiefeinsteiger dürfte kaum besser in der Rahmenbruch-Statistik sein.
Aber jeder so, wie er glaubt.
 
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Bick

Bick

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Ich höre immer nur Netto..., Brutto..., Steuerklasse, etc.

Was ist mit gesparten Spritkosten?
Nutzt man sein Jobrad so, wie es sein Name schon hergibt, dann kann / sollte man damit auch zur Arbeit fahren. Je öfter desto besser.

Ich für meinen Teil lege jedenfalls so, je nach äußeren Umständen, 3500 - 4000km im Jahr zurück. Das entspricht in etwa der Halbierung
meiner Spritkosten für den täglichen Arbeitsweg.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #23
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ZJGuy

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Aufgrund von Vorurteilen oder persönlichem Drang zu Statussymbolen
Natürlich, da hast du Recht. Geht mir aber genauso, ich fahre ja auch keinen Dacia. Ist aber hier OT, sollten wir nicht weiter vertiefen.
Ich höre immer nur Netto..., Brutto..., Steuerklasse, etc.
(y) Danke. 🙂

das ein Jobrad nur dann zu empfehlen ist, wenn man in der Laufzeit den Job nicht wechselt
Je nach Vertrag. In meiner Firma gibst du dein Jobbike und / oder deinen Dienstwagen am letzten Arbeitstag zurück, und das war's.
Ist klar geregelt.

Letztendlich zählt doch nur der Wille Rad fahren zu wollen. Weil es einem Spaß macht, raus in die Natur will, gesund etc etc.

Da drehe ich doch nicht jeden Pfennig um wenn es um die Finanzierung meiner Hobbies geht.

Fakt für mich ist: Bei BusinessBike (Jobrad?) ist für die ersten 3 Jahre
  • Versicherung + Abholservice inklusive
  • Vollkasko inklusive
  • je nach Vertrag Werkstatt und Verschleißteile inklusive
Sozusagen drei Jahre lang ein Wohlfühlpaket. Ganz besonders für die interessant, die keine "Schrauber" sind.

Natürlich darf und sollte man vorher rechnen, vergleichen, sich Farben, Schaltung was weiß ich noch aussuchen.

Aber sich irgendwann doch mal entscheiden.

Da habe (zumindest ich) noch ganz andere Hobbies, die gerade jetzt zu "Kriegszeiten" im Jahr weitaus mehr kosten wie Radfahren.

Und sollte ich dann später (ist bald soweit) 10€ im Monat weniger Rente bekommen - naja, dann fege ich halt 1 x im Monat für 3 Stunden den Parkplatz von Rewe.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #24
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Zwetschge

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Ich für meinen Teil lege jedenfalls so, je nach äußeren Umständen, 3500 - 4000km im Jahr zurück. Das entspricht in etwa der Halbierung
meiner Spritkosten für den täglichen Arbeitsweg.
...und das geht nur, wenn man ein Jobrad hat? Komisch, ich mache das mit meinem regulär gekauften Rad. Darf ich das womöglich gar nicht?
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #25
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rooster

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Richtiich.
In "Kriegszeiten" brauchts ein Wohlfühlpaket.

Die ersparten Spritkosten wären dann aber mit den gesteigerten Klamottenkosten zu verrechnen.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #26
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@radiesco

Darf ich fragen wieso ein Interesse am Leasing besteht?
Vielleicht wäre eine 0%-Finanzierung mit einer gewissen Anzahlsumme die bessere Lösung wenn komplett Barzahlung nicht möglich ist?
Vorteil wäre alt auch das die Leasing-Vertragsdetails damit umgehen könntest was ja nicht "ohne" wäre bei diesen Leasingmodellen!

Geht es dir nur um die mögliche Steuerersparnis?
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #27
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Ravenous

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Zum Thema "welche Ersparnis kann es geben" gibt es keine einfache Antwort.

Ich hatte es in einem andern Betrag schon mal vorgerechnet, warum es sich für mich auf Grund meiner Randbedingungen gerechnet hat. Daher hier also noch mal:

Leasing:

Ich hatte ein 5000,- Bike im Leasing. Brutto Rate inkl. Versicherung und Inspektion 150,- / Monat. Netto hatte ich ca. 80,- weniger (Steuerklasse 4)

Am Ende des Leasings habe ich es rausgekauft für 849,-

Meine Kosten für 3 Jahren im Leasing waren also 36*80+849-3500=229,-

Barkauf:

Inspektion rechne ich beim Händler mal Jährlich mit 70,- und Versicherung im Jahr bei der Ammerländer für so ein Rad liegt auch bei 150,-

Im Falle eines Barkaufes hätte ich 5000,- sofort bezahlt. Rabatt gab es für das Rad nirgendwo, da es ein ganz neues Modell war. Dann kommt aber beim Barkauf für mich als Besitzer obendrauf noch die Inspektion und Versicherung in 3 Jahren i.H.v. 660,- Somit Gesamtkosten bei Kauf von 5660,-. Verkauf nach 3 Jahren für 3500,- hätte einen realen Verlust bzw. Nutzungskosten von 2160,- für die 3 Jahre bedeutet.

Ich bin also im Leasing richtig günstig ein 5000,- Bike gefahren und habe zudem die Summe von 5000,- nicht ausgegeben, sondern in Aktienfonds angelegt, die in den 3 Jahren auch noch eine Rendite eingebracht haben.

Das muss sich jeder genau durchrechnen, hängt auch von der persönlichen Steuerklasse, der EInkommenssituation etc ab und sicherlich sind die Gebrauchtpreise auch gerade sehr gut für Verkäufer. Aber selbst wenn ich im Verkauf weniger bekommen hätte, ist die Differenz zum Barkauf enorm. Bei niedrigeren Gebrauchtpreisen wäre mein Verlust bei Barkauf ja auch noch höher ausgefallen.

Das geht aber auch nur auf, wenn alles glatt läuft. Es darf sich also nichts an den Bedingungen ändern.

Kurzarbeit, Elternzeit, Langzeitkrank, Kündigung durch den Arbeitnehmer sind alles Vorkommnisse, die das Leasing ganz schnell zum Minusgeschäft werden lassen.

Oder wird Dir das Rad ganz kurz vor Ende vom Leasing geklaut, so wie bei meinem Kollegen, dann hast Du nach 3 Jahren ordentlich was bezahlt, aber kein Bike mehr. Unser Arbeitgeber hat mittlerweile zu einem anderen Fahrradleasinganbieter gewechselt. Das ganze Geld ist dann futsch, was Du im Leasing bezahlt hast. Ebenso bei Totalschaden kurz vor Leasingende. Es ist eben KEINE Ratenzahlung, sondern Du bezahlst eine Nutzungsgebühr. Das Rad gehört Dir ja nicht in den 3 Jahren.

Die Kürzung meiner theoretischen späteren monatlichen Rente durch das einmalige Leasing eines 5000,- Bike liegt geschätzt bei ca. 4,- Die jedoch auch wieder versteuert werden müssten. Sind dann also netto monatlich vermutlich 2,50 weniger. Das umgelegt auf 15 Jahre Rentenbezug wären in Summe 450,-.

Ausgehend davon, das ich gegenüber Barkauf in meinem Fall einen Wertverlust in 3 Jahren von ca. 1500,- zzgl. 600,- Versicherung und Inspektion gehabt hätte, kein schlechter Deal FÜR MICH. Wenn 2,50 netto weniger Rente dafür entscheidend sind, ob ich mit der Rente hinkomme, dann ist man so oder so KEIN Kandidat für das Leasing eines 5000,- Bikes.
 
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  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #28
Tomfred

Tomfred

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Das ist mal eine vernünftige und verständliche Rechnung ! (y)
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #29
malajo

malajo

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Naja, irgendwie kommt eben auch das Gefühl dazu, das es mir eben nicht gehört. Ich habe das nun fast 3 Jahre weg, werde vermutlich das Bike für knapp 700 rauskaufen und der Nachbarin 1:1 verkaufen, wenn sie es sich noch anders überlegt, geht es zurück. Das Bike hast nun schon 10000 km weg, behalten wöllte ich es nicht. Ist mir zu sehr SUV ;-). Dafür habe ich mir ein Vorführrad bei Rethink zum halben Preis mit exzellenten Komponenten gekauft mit 2400km und einem nagelneuen 664Wh 48V Akku. Sollte die Driveunit mal sterben etc. kann ich sie rauswerfen und ein Biobike draus bauen oder was anderes reinzimmern. Wenn der Steps E8000 stirbt sind knapp 1000 euro fällig oder Schrott. Das ist für mich nicht nachhaltig.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #30
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TBS

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Das ist mal eine vernünftige und verständliche Rechnung ! (y)
Naja, nur realistisch ist das nicht. Kein vernünftiger Mensch würde rür ein 3 Jahre altes Rad mit einem 3 Jahre alten Akku 3500 zahlen. Und die Laufleistung haben wir hier noch nicht mal berücksichtigt.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #31
Tomfred

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Klar, das finde ich auch etwas hoch angesetzt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #32
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Ravenous

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Sicherlich spielten da dieses Jahr auch die hohen Gebrauchtpreise eine Rolle.

Aber der Preis war im unteren bis mittleren Bereich dessen, für was die identischen Räder bei Kleinanzeigen drin standen.

Das Bike hatte aber auch nur 1500km runter und war wie neu.

Aber selbst bei 3000,- würde die Rechnung ähnlich aussehen, denn bei Barkauf wäre der Wertverlust dann ja auch höher.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #33
T

TBS

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Und wieder ein naja.... 1500km.... wozu least man ein Rad, wenn man es kaum benutzt?
Die Kosten kann man sich dann auch wieder sparen....

Andererseits: das machen sehr, sehr viele....... so bin ich schließlich zu meinem Ebike gekommen. Nicht mal ein Jahr alt, Nur 180km weg, quasi neu. :)
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #34
Tomfred

Tomfred

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So ist das mit den guten Vorsätzen !
"Nächstes Jahr fahren wir viel mehr mit dem Rad" und ein Jahr später ist der Elan verflogen.:unsure:
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #35
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Ravenous

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Naja, Lockdown, Homeoffice, Corona, noch ein 2. eBike und dann in den letzten Monaten des Leasings schon ein neues Bike. Da ich schon einen festen Käufer hatte, wurde es dann zum Schluß fast gar nicht mehr bewegt für 5 Monate.

Da wurde das Leasingrad etwas unterfordert :p

Aber da es mich kaum was gekostet hat unterm Strich, ging es mir nie darum viele km mit genau dem Rad zu machen. Das hatte ich mir nur zum Spaß zusätzlich geholt und damit eher Touren am Wochenende gemacht. Zum Pendeln hatte ich ja noch das Kathmandu Hybrid.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #36
E

Eicher

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Das hatte ich mir nur zum Spaß zusätzlich geholt und damit eher Touren am Wochenende gemacht.
So bisschen zu Spaß die Sozialabgaben vernachlässigt........:X3:
Na hauptsache Dir geht`s gut damit. Dir ist aber schon wenigsten klar,
dass so eine Aussage, für nicht Wenige ein Schlag ins Gesicht ist, oder?
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #39
E

Eicher

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nicht dein Ernst...
Mein voller Ernst! Außer Du beweißt mir, dass ein "Joprad" bei
Durchschnittseinkommen
mit berücksichtigt wird um dann hier keinerlei negativen Einfluß für alle Rentner zu haben.
Wie wird meine Rente berechnet?
Die Rentenpunkte, die sind individuell, der 2. Faktor, das Durchschnittseinkommen, dafür sind Alle verantwortlich!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Deutsche Rentenversicherung mehr bezahlt wie nötig.
Lass mich gerne eines Besseren belehren.
 
  • Jobrad: welche Ersparnis wirklich? Welche effektive Nettobelastung? Beitrag #40
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rooster

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Lass gut sein.
Bringt hier so wenig, wie gegen neueste Beleuchtung zu wettern.
Aber schön, dass ich Blödmann das jetzt auch weiß.
 
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