JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer?

Diskutiere JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Zumindest ist ein Jobwechsel generell höchst unwarscheinlich und in den nächhsten jahren auch nicht absehbar. Für mich ein kalkulierbares Risiko...

mindcrime

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Wenn Du eh nie im Leben Deinen Job wechseln wirst, dann ist der Steuer- und Abgabenvorteil interessant. Diese teure Versicherung (wählbar) könnte noch unter die Lupe genommen werden.
Zumindest ist ein Jobwechsel generell höchst unwarscheinlich und in den nächhsten jahren auch nicht absehbar.
Für mich ein kalkulierbares Risiko.
Du meinst Die zusätzliche Versicherung die auch Reparaturkosten übernimmt? Die würde ich eher nicht wählen, da sie sich nur lohnt, wenn man jedes Jahr die maximal mögliche Erstattungs-Summe ausschöpft. Sonst zahlt man drauf. Und so hohe Ersatzteilkosten hate ich die letzten Jahre nicht regelmäßig. Die werden ja auch nicht ohne Protest jedes Teilchen einfach so zahlen. Ich glaube da bezahl ich die Teile lieber direkt selbst.
Und ne Inspektionsversicherung brauche ich nicht. Mache ich eh alles selber.

Aber dann verstehe ich Dich richtig: Du hast zumindest keinen groben Rechenfehler von mir gefunden?
 

Morsi65

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Jetzt hab ich die 12 Seiten durch, in der Hoffnung zu erfahren, wie es bei @JobRadNutzer ausgegangen ist. Konnte aber nichts finden oder hab ich etwas übersehen?

Zwei Anmerkungen von mir. Vielleicht ehemals beruflich bedingt.

Hier wurde ja bezüglich der Zulässigkeit der Klausel bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den AN diskutiert und argumentiert, dass dieses Vorgehen zulässig sei, da es ja so im Vertrag stünde. Also die Zahlung der restlichen Raten ohne Eigentumsübergang. Gerade in meiner ehemaligen Branche „Versicherungs- und Finanzdienstleistung“ gab und gibt es immer wieder Vertragsklauseln, die einer nachträglichen rechtlichen Prüfung auch durch Gerichte, nicht stand halten und Verträge deswegen teils schwebend unwirksam waren bzw. sind. Deswegen finde ich @Boerni556 Frage nach der Zulässigkeit einer solchen Klausel nicht so völlig abwegig, da auch unser Recht durchaus die unangemessene einseitige Benachteiligung von Vertragsparteien kennt. Ob es in diesem konkreten Fall so ist? Spätestens wenn denn dann mal ein AN klagt oder eine Verbraucherzentrale wird man es wissen. Das eine Vertragspartei entschädigt werden muss wenn eine andere Seite vorzeitig kündigt ist für mich unstrittig. Gerade aber die Höhe solcher Forderungen ist oft strittig und landet gern vor Gericht.

Und zum Thema Sozialversicherungsbeiträge bei Gehaltsumwandlung zur Anschaffung eines Konsumgutes. Gerne spricht man davon dort Beiträge einzusparen. Da spare ich aus meiner Sicht nichts ein denn am Ende des Tages bekomme ich auch deswegen weniger Leistung. Für mich bedeutet in diesem Zusammenhang Einsparen, ich bekomme für weniger Geld die gleiche oder gar bessere Leistung. Beim Bikeleasing schichte ich nach meinem Dafürhalten lediglich Geld um.

Aber das ist nur meine völlig subjektive Sichtweise ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit.
 

juergen007

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Der Fehler in diesem System scheint mir zu sein, dass der genannte Fall des Arbeitgeberwechsels für den Leasingnehmer sehr ungünstige Konditionen vorsieht, man könnte unter Brüdern schon von Wucher sprechen.

Meine Empfehlung solche Vertragskonstrukte vorher prüfen lassen ( z.B. über eine Verbraucherzentrale ).

Krankheit, Tod, Jobverlust- oder Wechsel sind Faktoren, die man nie vorhersagen kann.
 

mindcrime

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Und zum Thema Sozialversicherungsbeiträge bei Gehaltsumwandlung zur Anschaffung eines Konsumgutes. Gerne spricht man davon dort Beiträge einzusparen. Da spare ich aus meiner Sicht nichts ein denn am Ende des Tages bekomme ich auch deswegen weniger Leistung. Für mich bedeutet in diesem Zusammenhang Einsparen, ich bekomme für weniger Geld die gleiche oder gar bessere Leistung. Beim Bikeleasing schichte ich nach meinem Dafürhalten lediglich Geld um.

Aber das ist nur meine völlig subjektive Sichtweise ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit.
Das sehe ich übrigens auch so. Mir ist klar dass ich kein Geld spare, sondern nur weniger in Summe für das Bike bezahle.
BBmG mal aussen vor gelassen, zahle ich weniger in Rente und AV ein und bekomme nachher auch weniger raus.
Wenn ich das gesparte allerdings privat in eine Altersvorsorge stecke kann es sein dass ich mehr rausbekomme als ich aus der gesetzlichen RV bekommen würde. Aber das lässt sich schwer für einen Laien berechnen. Man muss es halt wissen.
 

Morsi65

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Wenn ich das gesparte allerdings privat in eine Altersvorsorge stecke kann es sein dass ich mehr rausbekomme als ich aus der gesetzlichen RV bekommen würde. Aber das lässt sich schwer für einen Laien berechnen. Man muss es halt wissen.
Und 99,9 % machen es eh nicht weil sie es entweder nicht verstanden haben, dass es nur so unterm Strich funktioniert oder aber das Motto zählt: "Hey ich hab mehr Geld in der Tasche." Schwupp und weg. Also das Geld.
 

helmut-on-the-road

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Es ist sehr unwahrscheinlich, mit einer privaten sicheren Altersvorsorge besser zu fahren, als mit der gesetzlichen. Die Verwaltungskosten liegen so um die 30% bei der privaten, bei unter 5% bei der gesetzlichen.
 

andreasDo

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Mal eine kurze individuelle Rechnung meines Einzelfalls:
Mein Packster 40 hat Kaufpreis und UVP = 6.598,-
Der AG übernimmt aus eingesparte SV-Beiträgen Versicherung, Job-Rad Paket Full-Service (Guthaben von 420,- € für Inspektionen und Verschleißteile), zusätzlich 6,50 € von der Leasingrate.
Für mich bleiben 216,- Barlohnumwandlung = netto 115,- €/Monat
In 36 Monaten = 4.600,- €
abzgl. 420,- Service (hätte ich sonst auch)
bleiben 4180,- €
Bei Barkauf würde ich auch eine Versicherung abschliessen. Vergleichbare Leistung bei der Enra = 210,- €/Jahr = 630,- € in drei Jahren

4.180,- € - 630,- € = 3.550,- €

in den drei Jahren werden ca. 1.400,- RV-Beiträge nicht gezahlt ... die zahle ich direkt in die gesetzliche Rentenversicherung ein ... mache ich sowieso regelmäßig ...
Bleiben also 3.550,- + 1.400 = 4.950,- € und reduzierter Anspruch Arbeitslosengeld und Krankengeld.

Ersparnis 1.648,- €
 

mindcrime

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@andreasDo Mir fehlt da der Restwert von ca. 1187,- EUR den Du am Ende zahlen musst um das Rad zu übernehmen.
Und warum ziehst Du die 630,- die Du zahlen würdest wenn Du selber versicherst von den Kosten ab die Du beim Leasing zahlst?

Ich würde das so rechnen bei Dir:
Option 1 Kauf: 6598,- + 630,- Versicherung = 7228,- für die ersten 3 Jahre, danach hast Du ein Bike und musst ggfs. weiter Versicherung zahlen.

Option 2 Leasing: 36 x 115,- LR = 4140,- + Restwert 1187,- = 5327,- für die ersten 3 Jahre. Dann hast Du ebenso das Bike und musst zukünftig weiter Versicherung selber zahlen.
Erspranis 1901,-
Davon musst Du theoretisch 1400,- in die RV zahlen wenn Du das ausgleichen willst.
 

Singing-Bard

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Mal eine kurze individuelle Rechnung meines Einzelfalls:
Mein Packster 40 hat Kaufpreis und UVP = 6.598,-

in den drei Jahren werden ca. 1.400,- RV-Beiträge nicht gezahlt ... die zahle ich direkt in die gesetzliche Rentenversicherung ein ... mache ich sowieso regelmäßig ...
Bleiben also 3.550,- + 1.400 = 4.950,- € und reduzierter Anspruch Arbeitslosengeld und Krankengeld.

Ersparnis 1.648,- €

Ja, aber Räder gibt es häufig günstiger als den UVP
Hier z.b. Packster 40 für 5.368,00 € * *inkl. MwSt. & inkl. Versand

Riese & Müller Packster 40 vario 500 Wh rot 2020

Dann bleiben also nach all dem Aufwand mit Versicherungen, Leasingfirma, Arbeitgeber Papierkram, Zusätzliche Rentenkassenzahlungen 420 Euro Ersparnis. Und das mit allen Ungewissheiten was im Fall von Diebstahl, Totalschaden, Welches Übernahmeangebot gemacht wird, was im Falle von Krankheit / persönliche Lebensänderungen passiert.

Überzeugt mich nicht wirklich diese Rechnung.
 

Morsi65

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Es ist sehr unwahrscheinlich, mit einer privaten sicheren Altersvorsorge besser zu fahren, als mit der gesetzlichen. Die Verwaltungskosten liegen so um die 30% bei der privaten, bei unter 5% bei der gesetzlichen.
Das ist ohnehin fraglich ob eine private "klassische" Altersvorsorge heute überhaupt noch Sinn macht. Ist aber ein völlig anderes Thema. Inhaltlich ging es darum Rentenversicherungsbeiträge "einzusparen". Macht nur Sinn wenn man die eingesparten Beiträge anderweitig sinnvoll einsetzt. So ist es glaub ich besser formuliert. Aber ich glaube wir kommen zu weit weg vom eigentlichen Thema. Sorry.
 

helmut-on-the-road

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Damit hast Du sicherlich recht. Für mich ist allerdings erstaunlich, daß sich bislang noch keiner der etablierten Player im Verbraucherschutz, wie beispielsweise finanztip oder finanztest mit der Thematik beschäftigt hat. Insoweit gibt es momentan nur die rosarote Brille der Anbieter.
 

ZJGuy

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Der Fehler in diesem System scheint mir zu sein, dass der genannte Fall des Arbeitgeberwechsels für den Leasingnehmer sehr ungünstige Konditionen vorsieht, man könnte unter Brüdern schon von Wucher sprechen.

Meine Empfehlung solche Vertragskonstrukte vorher prüfen lassen ( z.B. über eine Verbraucherzentrale ).

Krankheit, Tod, Jobverlust- oder Wechsel sind Faktoren, die man nie vorhersagen kann.
Hallo,

steht auch im Vertrag.

Siehe Anhang.

Gruß
 

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andreasDo

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Mir fehlt da der Restwert von ca. 1187,- EUR den Du am Ende zahlen musst um das Rad zu übernehmen.
Stimmt den habe ich vergessen ...
Und warum ziehst Du die 630,- die Du zahlen würdest wenn Du selber versicherst von den Kosten ab die Du beim Leasing zahlst?
weil ich die in den drei Jahren gespart habe ... deine Rechnung geht aber auch. Ergebnis ist identisch.
Ja, aber Räder gibt es häufig günstiger als den UVP
Hier z.b. Packster 40 für 5.368,00 € * *inkl. MwSt. & inkl. Versand
... ich habe zusätzlich Dual-Akku, Box und Carry-System mit Persening, abschließbares Handschuhfach, Rx-Chip, Smartphone-Hub, Schlosskette und ein zusätzliches Abus Bordo und Abholung nach Montage und Kontrolle vor Ort.
 

mindcrime

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Stimmt den habe ich vergessen ...

weil ich die in den drei Jahren gespart habe ... deine Rechnung geht aber auch. Ergebnis ist identisch.

... ich habe zusätzlich Dual-Akku, Box und Carry-System mit Persening, abschließbares Handschuhfach, Rx-Chip, Smartphone-Hub, Schlosskette und ein zusätzliches Abus Bordo und Abholung nach Montage und Kontrolle vor Ort.
Da ist meiner Meinung aber ein Denkfehler bei Dir.
Du sparst ja keine 630,- die Du von den Leasingraten abziehhen kannst.
Das Ergebnis ist doch nicht identisch? Ich komme da auf 500,- Ersparnis wo Du auf 1648,- kommst.
Und wie kommst Du auf die 4600,- bei 36 Monaten?
Irgendwo verstehe ich Deine Berechnung noch nicht ganz.
 

schmadde

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Bei Barkauf würde ich auch eine Versicherung abschliessen. Vergleichbare Leistung bei der Enra = 210,- €/Jahr = 630,- € in drei Jahren
Echt jetzt? Du würdest >200 € pro Jahr in eine Versicherung versenken, also ca. 2.000€ auf die übliche Lebensdauer eines Fahrrads/Pedelecs gesehen?

Klar, wenn man sich das Leasing derart schönrechnet, bekommt man am Ende vielleicht sogar noch was raus. Mich hat diese Zwangsversicherung gestört und das war ein Grund warum ich das damals nicht mit Jobrad gemacht habe sondern mit Gehaltsumwandlung. Auch da war die Ersparnis äußerst überschaubar. Ich habe damals auch fest daran geglaubt, dass ich bis zu meiner Rente bei dem Arbeitgeber bleibe, 2 Jahre später sah das dann ganz anders aus. Zum Glück hatte ich kein Jobrad, so bin ich noch ohne Verlust aus der Sache rausgekommen.
 

ZJGuy

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Hi,

die zu erwartenden Risiken hat @mindcrime sehr gut in Post #224 beschrieben.

Wer damit leben kann, hat nach 3 Jahren definitiv einen guten Preis für sein Bike bezahlt.

Vor allem wenn er beim Kauf auch noch 5 - 10% beim Händler gut gemacht hat.


Sorry, aber das ganze Leben besteht aus Risiken.

Mit Ü60 weiss man das nur zu gut, kann aber auch gut damit leben.

Wenn ich mir darüber Gedanken machen würde was ich in den letzten 45 Jahren so alles finanziell "in den Sand" gesetzt habe könnte ich nicht so gut schlafen.


Aber wie schon erwähnt - ich bin ein gnadenloser Pragmatiker, der Vor-, Nachteil und Kostenersparniss miteinander abwägt.

Und dann aber auch zügig eine Entscheidung trifft (Projektleiter halt).

Im Gegensatz zu den meisten jüngeren Kollegen und ganz besonders Führungskräften, die oft Monate benötigen um eine dringende und notwendige Entscheidung einfach mal zu treffen.


Die Chance auf 6 Richtige ist halt sehr gering. Und Menschen machen Fehler - um dann aber auch aus Ihren Fehlern zu lernen.

"Fährst du schon oder überlegst du noch?"


Sorry für den OT.

Gruß
 

helmut-on-the-road

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Für mich reduziert sich die Problematik letztlich auf zwei Punkte. Würde ich mir ein so teures Rad auch kaufen? Und, würde ich dafür auch einen Kredit aufnehmen?
Denn letztlich ist Leasing auch nichts anderes als ein Kredit beim Leasinggeber - allerdings ohne Eigentum zu erwerben, Steuervorteile hin oder her. Und die Fallstricke im Vertrag mal außen vor.
 

Leto89

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Anbei (Jobrad): Rad wird in der Leasingzeit geklaut. -> Man muss nicht weiter zahlen bekommt aber 0 € zurück. Man hat die Option ein neues Leasing zu geringeren Raten zu starten .
Das zeigt auf, dass die Jobrad Versicherung NICHT gleich ist zu einer normalen Fahrradversicherung. Da bekommt man zwar zumeist auch nicht das Geld wieder raus, aber kann sich ein vergleichbares Rad kaufen. Und das bedenken viele nicht.
 

andreasDo

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Ich komme da auf 500,- Ersparnis wo Du auf 1648,- kommst.
Klar. Ich habe ja die Zahlung bei Übernahme vergessen. Du hast bei deiner Rechnung die 420 € Guthaben für Inspektion und Verschleiss vergessen.
Du würdest >200 € pro Jahr in eine Versicherung versenken, also ca. 2.000€ auf die übliche Lebensdauer eines Fahrrads/Pedelecs gesehen?
Dur würdest das Rad nicht versichern? Das wäre mir bei einem Rad für 6.500,- € zu unsicher ... hinzu kommt: ist ja auch eine Unfallversicherung und soweiter.

Das zeigt auf, dass die Jobrad Versicherung NICHT gleich ist zu einer normalen Fahrradversicherung.
Ist ja auch Leasing ... alternativ wäre der Restwert nach Ablauf der 36 Monate deutlich höher. Rad nach 35 Monaten geklaut, neues Rad über Versicherung und nach einem Monat für 18% vom Kaufpreis übernehmen ... hätte zwar was würde aber mindestens das Finanzamt auf die Barrikaden treiben. Die (Nicht)anrechnung von 50% der bisherigen Zahlungen enspricht ja ungefähr dem (steuerlichen) Wertverlust.
Bei Teilediebstahl und Unfallschutz ist sie identisch.
rgendwo verstehe ich Deine Berechnung noch nicht ganz.
Ich inzwischen auch nicht mehr ;)
Also noch einmal ....
Barkauf:
6.598,- + 630,- Versicherung (Enra) = 7.228,-

Leasing:
36 x 115,- = 4140,- + 1.187,- (Restwert) = 5.327,- €

Differenz = 1.901,-

zusätzlich habe ich in dem Paket ein Guthaben von 420,- € für Inspektionen und Verschleissteile. Also ist das zusätzliche Ersparnis ...Werkstattkosten hätte ich bei Barkauf auch ...

Also insgesamt Ersparnis = 2.321,- €

minus Rente = 921,-


Und wie kommst Du auf die 4600,- bei 36 Monaten?
40 x 115,- = 4.600 ... aber wieso? keine Ahnung ... also richtig sind natürlich 36 x 115,-

Hier z.b. Packster 40 für 5.368,00 € * *inkl. MwSt. & inkl. Versand
Habe mal geschaut.
Ist der normale RM Preis für die vorrätigen 2020er Modelle. Hätte ich also auch für diesen Preis vor Ort bekommen. Ich wollte aber auf jeden Fall den Dual-Akku und die anderen Optionen sind auch ganz nett :)
 

schmadde

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Dur würdest das Rad nicht versichern?
Meine Räder sind über die Hausrat versichert. Ich würde aber auch keine 200 Euro pro Jahr für ein einziges Rad bezahlen, da hat man ja nach ein paar Jahren das komplette Rad 2x bezahlt. Mir ist hier allerdings auch noch nie ein Rad geklaut worden, wenn ich in den Bronx wohnen würde wär das evtl. anders :D
 
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