JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer?

Diskutiere JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Wenn man überlegt, dass im obigen Beispiel für ein Rad mit UVP von 5.850€ als Summe von Leasingraten und Restwert insgesamt 8.050€ zu zahlen sind...

Boerni556

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Wenn man überlegt, dass im obigen Beispiel für ein Rad mit UVP von 5.850€ als Summe von Leasingraten und Restwert insgesamt 8.050€ zu zahlen sind.

Das sind 2.200€ (37,6%), die on top gehen.

Ausserdem verzichtet man idR auf Rabatte.

Ferner „unterwegs“ der Arbeitnehmer gewisse Risiken trägt, wenn er kündigt. Dann darf er alle auszahlen. Im Prinzip werden die Steuervorteile zwischen Jobrad, Radhändler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer arbitriert. Das funktioniert für den Arbeitnehmer nur, wenn er durchhält und nicht kündigt.

Gewinner Nr. 1 mit dem höchsten Gewinn und dem geringsten Risiko dürfte Jobrad sein.
 
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Boerni556

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Klar. Du erhälst einen steuerfreien Zuschuss vom Arbeitgeber und betreffend den eigenen Anteil einen Steuer- und Abgabenvorteil. FürDich lohnt es sich, wenn Du während der Laufzeit nicht Deinen Arbeitsvertrag kündigst. Spannend wäre, was mit dem Arbeitgeberzuschuss bei AN-Kündigung passiert, d.h. ob Du alleine die 192€ bis Laufzeitende zahlen würdest.
 

IceIce

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Klar. Du erhälst einen steuerfreien Zuschuss vom Arbeitgeber und betreffend den eigenen Anteil einen Steuer- und Abgabenvorteil. FürDich lohnt es sich, wenn Du während der Laufzeit nicht Deinen Arbeitsvertrag kündigst. Spannend wäre, was mit dem Arbeitgeberzuschuss bei AN-Kündigung passiert, d.h. ob Du alleine die 192€ bis Laufzeitende zahlen würdest.
So langsam wird’s echt blöd.
Wenn Du so sozial und gegen Unterdrückung bist ,solltest Du in meinen Augen woanders ansetzen und Dir eine andere Plattform ,sowie Thema, mit mehr Reichweite suchen.
Was ist denn an Mitarbeiterbindung in o.g. Form so schlimm das Du Seitenlang darauf rumreitest?
Natürlich wird er die 100 selber bringen müssen nach Eigenkündigung.
Aber hast Du mal daran gedacht das es auch zufriedene Menschen gibt? Das er zufrieden mit seinem Arbeitgeber ist und das Arbeitsverhältnis/-abkommen garnicht in Frage stellt ,trotzdem Du immer aufstacheln willst.
Du suchst scheinbar überall nach dem Haar in der Suppe.
Sorry dafür das ich persönlicher wurde.
 
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Boerni556

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So langsam wird’s echt blöd.
Wenn Du so sozial und gegen Unterdrückung bist ,solltest Du in meinen Augen woanders ansetzen und Dir eine andere Plattform ,sowie Thema, mit mehr Reichweite suchen.
Was ist denn an Mitarbeiterbindung in o.g. Form so schlimm das Du Seitenlang darauf rumreitest?
Natürlich wird er die 100 selber bringen müssen nach Eigenkündigung.
Aber hast Du mal daran gedacht das es auch zufriedene Menschen gibt? Das er zufrieden mit seinem Arbeitgeber ist und das Arbeitsverhältnis/-abkommen garnicht in Frage stellt ,trotzdem Du immer aufstacheln willst.
Du suchst scheinbar überall nach dem Haar in der Suppe.
Sorry dafür das ich persönlicher wurde.
Von Dir kommen ausser dummen Kommentaren keinerlei Beiträge zum Thema, das Du erkennbar nicht verstanden hast.

Alle Deine übergriffigen Beiträge sind kompletter Mist. Solche Typen wie Du machen jede Diskussion kaputt. Zieh Leine!

Zu Deiner Information: Hier werden die sehr hohen Kosten einer vorzeitigen Kündigung des Jobradleasing diskutiert. Es würde Dir helfen, in die Themenüberschrift zu schauen.
Sorry an alle anderen, dass ich auch persönlicher wurde
 
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andreasDo

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Willst Du mit dem Argument die Aussage von @Boerni556 unterstützen?
Ich will lediglich darauf hinweisen, dass Deine Aussage so nicht stimmt ... wenn du aufmerksam alle Beiträge gelesen hast wirst du feststellen:
1. Es gibt Fallkonstellationen in denen es auch bei Kündigung des AN nicht "natürlich" ist, dass alle ausstehenden Raten gezahlt werden müssen.
2. Es immer wieder Leute gibt die überrascht über den Inhalt von Verträgen sind die sie eigenhändig unterschrieben haben.
Und ansonsten: Was soll ich von Usern halten die sagen "Natürlich ist das so ..." ohne den konkreten Vertrag zu kennen?
 

IceIce

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Nein, von Dir wird gefordert das im Eigenkündigungsfall der Arbeitnehmer Zahlungsfrei aus seinem Vertrag, den er Unterschrieben hat, rauskommt.
Und dann frag ich mich in was für einer Welt Du leben willst in der ein Abkommen nicht mehr zählt.

Dann erklär mir wer in Deinen Augen die Kosten zu tragen hat, wenn ich Dich falsch verstehe.
 

IceIce

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@andreasDo
Gut, dann ersetz diese Aussage von mir mit: „Selbst wenn er die 100 selbst bringen muss
Da Du Dich jetzt an genau dieser einen Aussage so aufhängst.
Wenns denn ne Versicherung gibt ist es doch um so besser für das Model.
 

andreasDo

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Nein, von Dir wird gefordert das im Eigenkündigungsfall der Arbeitnehmer Zahlungsfrei aus seinem Vertrag, den er Unterschrieben hat, rauskommt.
Kennst du den Vertrag? Dann zitiere bitte die entsprechende Passage ... im Fall von @MultiBen gibt es ja sehr wahrscheinlich auch noch eine entsprechende Betriebsvereinbarung ... kennst du den Inhalt? Woher weißt Du das der AG keine Ausfallversicherung abgeschlossen hat?
Dann erklär mir wer in Deinen Augen die Kosten zu tragen hat,
Noch einmal: Das hängt von der Vetragsgestaltung und/oder einer evtl vorhandenen Ausfallversicherung ab ... ich kann nur vermuten, dass in den überwiegenden Fällen der AN zahlt ... es sind aber bereits Gegenbeispiele in diesem Thread genannt worden ... vermutlich hast Du sie überlesen? Sie zeigen: Es gibt mehr als schwarz und weiß ... und das finde ich sehr angenehm ...
 

Boerni556

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Die Leute müssen wissen, dass der Jobradvertrag ausschließlich funktioniert und einen kleinen Vorteil generieren kann:
Weil es den Steuervorteil gibt und
wenn man das bis zum Ende durchführt.

Dagegen stehen erhebliche Risiken:
Eine vorzeitige Kündigung wird teuer werden und könnte im obigen Beispiel dazu führen, dass der Arbeitnehmer neben der unrabattierten UVP noch 47% Zuschlag auf die UVP zahlen darf. 37% aus der Summe Leasingraten plus Restwert und dann noch 10% Vertragsstrafe, was ich als bodenlose Frechheit empfinde, da Jobrad bei Kündigung upfront komplett ausgecasht wird, womit denen gar kein Schaden entstanden ist. Im Gegenteil. Der Vertrag wird aufgelöst, Jobrad erhält alle Leasingraten und den Restwert. Es entstehen denen dann für den Rest der Laufzeit weder Verwaltungs- noch Finanzierungskosten. Die können die Kohle und die Verwaltungskapazitäten sofort in den nächsten Kunden/Vertrag stecken. Und verdienen für die Restlaufzeit des ersten Vertrags dann doppelt. Das ist vergleichbar mit dem Fall, dass ein Mieter aus einem befristeten Mietvertrag vorzeitig aussteigt, dann alle Mieten bis zum Ende der Vertragslaufzeit zahlen darf, der Vermieter die Wohnung sofort weitervermietet, diese Miete natürlich voll behält und dann noch Vertragsstrafe vom Kündigenden verlangt.

Eine mögliche Begründung, warum bei Kündigung innerhalb der ersten 6 Monate dann obendrauf als Sahnehäubchen für die Jobrad neben sämtlichen Zinsen und Verwaltungskosten dann noch die Vertragsstrafe von 10% draufgesattelt werden soll, erschließt sich mir daher überhaupt nicht.

Das...ist...unseriöse....Abzocke.

Vor diesem Hintergrund erscheint der Vorteil für den Arbeitnehmer gegenüber einer herkömmlichen Bankfinanzierung mit rabattiertem Barkauf durchaus diskussionswürdig. Im Hinblick darauf, dass eine Arbeitnehmerkündigung zu hohen Vertragsauflösungskosten führt und diese Kosten dessen Entscheidungen betreffend das Arbeitsverhältnis dann beeinflussen können, durch den entstehenden Kostendruck, würde ich das nur dann machen, wenn ich sehr sicher wäre, dass ich weitere drei Jahre den selben Job machen will. Für alle anderen ist das nix. Finger weg.
 
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IceIce

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@andreasDo
Meine Aussage ist das der Vertrag von @MultiBen ein positives Beispiel/Zeichen ist.

Tante Edit: und frag doch mal @Boerni556 woher er die Zahlen hat. Am besten mit Link zu einem Anbieter zum selber nachvollziehen.

Wenn ich 1200 im Jahr vom AG dazu bekomme ist dies ein Positiver Zug den ich persönlich nicht in ein schlechtes Licht rücken würde mit der Frage: wer übernimmt die Kosten wenn ich selber kündige.
Das hat @MultiBen nicht, aber @Boerni556 hat die Frage gestellt.
Gibt es dafür noch eine Versicherung ist es um so besser.
 
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Chrisol

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Wie auch bei meinem Beispiel oben, da waren die 5000€ ja auch nur ein Beispiel da das meist als max. im Rahmenvertrag festgelegt wird.
Im Fall meines Arbeitgebers waren das 10.000 €.
Dafür gab es ein Rennrad S-Pedelec.
Dieses Modell hätte es 2 Jahre später für 1/4 des Preises gegeben.
Was mich ziemlich geärgert hätte :)
Die 18% sind um 8% höher als die 10%
Ja, in der Differenz, 18 % sind prozentual aber 80% höher als 10%.
Und spätestens an dieser Stelle hat sich das nicht mehr gelohnt.

In meinem Unternehmen ist das so geregelt, daß man nach Ausscheiden die restlichen Leasingraten bezahlen darf und dafür das Rad behalten.
Teurer kann man nicht zu einem Rad kommen.
Für Cash gibt es Nachlass oder in meinem Fall dürfte ich mir soviel Zubehör aussuchen, wie ich wollte.

Zwischenzeitlich werden auch S-Pedelecs vom Leasing ausgeschlossen.

Aktuelle VMs sind ebenfalls teurer als 10.000 € und damit ohnehin ausgeschlossen.

Nachdem ich mehrfach hin- und her gerechnet habe, war für mich persönlich die Lösung sämtliche Ausgaben auf ein Minimum zu reduzieren, das Geld wegzulegen und später direkt zu bezahlen.

Das hat den Vorteil, daß ich mir keine Gedanken machen muß, was ich an dem Gefährt verändere.
Einbau eines Motors, andere Beleuchtung, Umbau der Elektrik et pp.
 

Boerni556

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Tante Edit: und frag doch mal @Boerni556 woher er die Zahlen hat. Am besten mit Link zu einem Anbieter zum selber nachvollziehen.
Such Dir Deine Infos selbst raus, ich bin nicht Deine Sekretärin. Kleiner Tip. Lies die letzten ca. 20 Beiträge, vielleicht fällt Dir ja was auf...
 

andreasDo

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Danke! Den kenne ich. Habe ich auch unterschrieben ... ich habe auch kein Interesse in den nächsten Jahren den AG zu wechseln.
Wäre ich mir da nicht so sicher hätte ich es vermutlich nicht gemacht.
 

ZJGuy

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Moin,

ich verstehe Eure Diskussion hier nicht (sorry).

Wie hier schon erwähnt sind das Standard Leasingverträge, so wie man Sie auch vom Dienstwagen kennt.

Beim Dienstwagen galt für mich immer (bei Homeoffice): So günstig kommst du nie an ein neues Fahrzeug. Vor allem wenn das Fahrzeug von jedem nutzbar ist, ohne KM Beschränkung und alle Kosten (Sprit etc) inkludiert sind.
Wenn da die halbe Familie mit dem Wagen rumkutschert und z.B. nach Ö zum Skifahren und nach Griechenland in den Sommer - Urlaub fährt, bist du mit einem voll abgesichertem neuen KFZ immer auf der richtigen Seite. Im Gegensatz zum Gebrauchtem.

Gleiches gilt hier beim Dienstrad. Aber hier trägt (zumindest bei meiner Firma) der AG die Kosten für Versicherung UND Werkstatt. Werkstatt habe ich zwar in den letzten 45 Jahren nie gebraucht, aber bei diesem ganzem elektronischen Gerümpel bin ich vorsichtig. Man weiss ja nie.

Natürlich will der Leasinggeber leben. Und darf daher gerne seinen Beitrag kassieren.

Und ja - ich muss beim Arbeitgeber bleiben bis das Rad abbezahlt ist. Oder im Aufhebungsvertrag enthalten ist, das alle verbliebenen Kosten der AG tragen muss (ein guter Anwalt macht das schon).

Meine Privatwagen (ob neu oder gebraucht) hat auch immer erst die Bank bezahlt.
Bei den KFZ Preisen heutzutage können sich doch nur die wenigsten einen BarKauf leisten.

Ansparen auf ein neues Bike? Gut - kann man machen. Sind bei einem Trail Motion so 500€ im Monat, Wartezeit 10 Monate.
Sorry - ich will fahren, nicht noch zusätzlich warten.

Bei einem BusinessBike oder Jobrad Vertrag gibt es beim Händler keine Prozente?
Na, dann habt Ihr falsch verhandelt oder Euch den falschen Händler ausgesucht.

Ich kaufe seit 30 Jahren beim gleichen Händler. Auch beim BBike Vertrag gibt einen Gutschein zwischen 5 und 10% pro Rad.

btw habe mir gerade das 2te BusinessBike bestellt. Zum Trail Motion kommt jetzt noch ein Reaction (Cube Reaction Hybrid SLT 625 29 - 2021: 19" / 29 / L: white ́n ́grey) dazu.

Und das alles ohne schlechtes Gewissen, zudem die E-Bikes nun auch von der Family benutzt werden.
Alleine die Sprit Einsparung bei den privaten Wagen macht einen kleinen Teil der Leasing Raten schon wett.
Plus frische Luft. Und das ist es mir wert.

Nicht missverstehen - ich liebe meine Bikes, werde meine KFZ aber nicht abschaffen.
Draußen auf dem Land bist du ohne KFZ aufgeschmissen. Trotz der gegenteiligen Behauptungen aller Umweltschützer und Fahrrad Propheten.

Gruß
 
Thema:

JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer?

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