JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer?

Diskutiere JobRad: Vorzeitige Ablösung wie teuer? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Das ist natürlich attraktiv ... damit gibt es ein Pedelec für Kaufpreis 2.500,- ohne Eigenanteil, inkl. Versicherung und Verschleiß Reparaturen.

andreasDo

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Das ist natürlich attraktiv ... damit gibt es ein Pedelec für Kaufpreis 2.500,- ohne Eigenanteil, inkl. Versicherung und Verschleiß Reparaturen.
 

rio71

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Wer einen Vertrag unterschreibt und sich erst bei der Kündigung über den Inhalt des Vertrages wundert hat sich selber bestraft .... ;)
drum prüfe wer sich ewig bindet.. ob sich nicht was besseres findet... 😁
aus diesem Grunde (in unserer kurzlebigen zeit) habe ich mich damals auch gegen ein Leasing entschieden.. und gekauft.. obwohl die 2017er bedingungen seinerzeit noch besser waren (10% Restwert + garantiertes Kaufangebot an LN)
 

Boerni556

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Was noch gar nicht zur Sprache kam: Mein Arbeitgeber legt 100€ zum Jobrad dazu. Da habe ich nicht lange überlegt.
Da reden wir aber nicht mehr von Entgeltumwandlung. Wenn der AG die Leasingraten übernimmt, dann ist das bike lohnsteuerfrei für den Arbeitnehmer, da es „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn“ daher kommt. Allerdings sollte der Überlassungsvertrag dann auch keine Pflicht zur Übernahme des bikes durch den Arbeitnehmer bei AN-Kündigung des Arbeitsvertrages enthalten. Damit ist man als AN komplett aus der Finanzierung, Steuer und „Leibeigenschaft“ ;-) raus und radelt fröhlich pfeifend auf dem

vollkommen kostenlosen

und trotzdem steuerfreien

Dienstrad in die Sonne...
 

andreasDo

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Da reden wir aber nicht mehr von Entgeltumwandlung.
Ich habe @MultiBen so verstanden, dass der AG einen Zuschuss gibt. Sollte es sich beim Leasingrad um das bestellte Multicharger handeln ist die Nutzungsrate ja auch deutlich höher als 100,- €
Details wären sicherlich interessant!
Wir haben bei uns die Regelung, dass der AG unabhängig von der Umwandlungsrate auf jeden Fall Versicherung und das Paket Jobrad-Fullservice (Inspektion plus Verschleißteile) übernimmt.
Sollte der durch die Barlohnumwandlung eingesparte AG-Anteil an den SV-Beiträgen höher sein als die Summe dieser beiden Pakete gibt es noch einen Zuschuss zur Nutzungsrate.
 

andreasDo

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Da sich ja gezeigt hat, dass es viele Variatnen und Ansätze gibt fände ich konkrete Details interessant. Kenntnis über die Gestaltungsspielräume von AG kann sicherlich hilfreich sein.
@omek ... also zahlt der Arbeitgeber wie bei uns die Versicherung, Inspektionen, Verschleiß, Differenz zu SV-Beitrag und zusätzlich 25,- €? Pauschal für alle Mitarbeitenden oder abhängig vom Kaufpreis? Über welchen Leasinganbieter?
 

andreasDo

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Mal eine Frage an alle die ein Rad über die Firma Bikeleasing haben. Nach Ablauf der 3 Monate hat das Rad für das Finanzamt einen Restwert von 40% des Kaufpreises. Sobald das Übernahmeangebot unter 40% liegt muss der AN die Differenz voll versteuern.
Jobrad orientiert sich beim Übernahmeangebot an 18% des Kaufpreises und übernimmt zusätzlich die anfallende Einkommenssteuer. (Vor der Reaktion der Finanzämter und Versteuerung der Differenz orientierten sich die Übernahmeangebote an 10% ... ist also schon rein gerechnet)
Bei Bikeleasing habe ich dazu bisher keine Details gefunden. Weiß jemand mehr?
 

baui123

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Da sich ja gezeigt hat, dass es viele Variatnen und Ansätze gibt fände ich konkrete Details interessant. Kenntnis über die Gestaltungsspielräume von AG kann sicherlich hilfreich sein.
Da musst du schon klar trennen, weil es ja 2 Verträge gibt.
  1. Leasingvertrag mit Jobrad. Der ist standardisiert und immer gleich. Und über diesen wurde hier diskutiert.
  2. Überlassungsvertrag AG/AN. Der ist individuell. Es kann sein, daß der AG nur die Abwicklung macht. Es kann sein, daß der AG sämtliche Kosten übernimmt. Und dazwischen ist alles möglich. Das hat aber Null mit Jobrad zu tun. Dabei geht es nur um die Frage, wie sehr dein AG dich "liebt".
 

Boerni556

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Mal eine Frage an alle die ein Rad über die Firma Bikeleasing haben. Nach Ablauf der 3 Monate hat das Rad für das Finanzamt einen Restwert von 40% des Kaufpreises. Sobald das Übernahmeangebot unter 40% liegt muss der AN die Differenz voll versteuern.
Jobrad orientiert sich beim Übernahmeangebot an 18% des Kaufpreises und übernimmt zusätzlich die anfallende Einkommenssteuer. (Vor der Reaktion der Finanzämter und Versteuerung der Differenz orientierten sich die Übernahmeangebote an 10% ... ist also schon rein gerechnet)
Bei Bikeleasing habe ich dazu bisher keine Details gefunden. Weiß jemand mehr?
Die 18% sind um 8% höher als die 10%. Die Differenz dürfte der Steuer auf die Differenz zwischen 40% und 10%, also 30% entsprechen. D.h. Jobrad übernimmt zwar die Steuerzahlung, lässt sich diese aber in Höhe von 8% vom Arbeitnehmer erstatten.
 

Boerni556

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Das meinte ich mit ...


Die 8% entsprechen in etwa einer Versteuerung der Differenz in Höhe von 27% ... ist also ein Durchschnittswert der im Einzelfall auch von Vorteil sein kann.
Jobrad übernimmt ja nur die Steuer auf 22% (40%-18%). Der Steuersatz nach 37b EStG beträgt 30%. Ist eine In-sich-Rechnung. Dürfte ungefähr hinkommen.
 

MultiBen

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Sollte es sich beim Leasingrad um das bestellte Multicharger handeln ist die Nutzungsrate ja auch deutlich höher als 100,- €
Details wären sicherlich interessant!
Na klar, ich zahle noch mal ordentlich drauf. Ohne die 100€ hätte ich mir aber nie ein so teures Pedelec bestellt.
Einige Kollegen sind aber im Kostenrahmen geblieben und haben einfach ein Gratisbike mitgenommen.
Ich suche nachher mal die Unterlagen raus und nenne ein paar Zahlen.
 

Boerni556

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Die 100€ dürften aber steuerfrei durchlaufen, da das zusätzlich gewährt wurde. Der Entgeltumwandlungsteil wird mit einem %-Satz (glaube 0,25%) hinzugerechnet. Kannst Du das lt. Deiner Lohnabrechnungen bestätigen?
 

MultiBen

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Zu den 100€ des AG kommen noch 92€ Gehaltsumwandlung aus meiner Tasche hinzu. Da Ich leider bis April auf das Bike warten muss, sehe ich die Auswirkungen auf der Gehaltsabrechnung erst im Mai. Aber selbst wenn ich 0,25% des gesamten Listenpreis ansetzen muss, reden wir von 15€ zu versteuerndem geldwerten Vorteil.
Also mal überschlägig gerechnet 50€ weniger Nettoeinkommen. Dafür habe ich ein Pedelec für knapp 6000€ mit Full Service und Versicherung was ich nach 36 Monaten günstig kaufen kann.
Finde ich voll ok. Oder habe ich mich grob verrechnet?
SmartSelect_20210210-003154_Adobe Acrobat.jpg

Um beim Thema zu bleiben:
Würde ich nach Übernahme des Rads plötzlich kündigen, müsste ich inkl. Strafe und Restwert etwa 8500€ auf den Tisch legen. Ist mir klar.
 
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Boerni556

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Die Summe Deiner Leasingraten, also 36x192,97€ beträgt 6.946,92 €. Du legst erstmal gegenüber dem unrabattierten Barkauf 1.099,74€ drauf. Da Dein Arbeitgeber 100€x36 d.s. 3.600,00€ draufsattelt, bleiben vom Gesamtpreis etwa 3.300€ bei Dir hängen. Davon werden in den 36 Monaten neben dem Arbeitgeberanteil weitere 75% (2.475€) vom Fiskus steuer- und abgabenfrei durchgewunken. Wenn man etwa 50% für Steuern und Abgaben veranschlagt werden Dir also vom Vater Staat nochmal ca. 1240 € dazugegeben. Dein Eigenanteil beträgt dann nur ca. 2.000 € zzgl. Restwert plus MWSt am Laufzeitende ca. 20%/1.200€.

Du zahlst dann allein 3.200€,
Dein Arbeitgeber 3.600€ und
Vater Staat verzichtet auf 2.650€, also 1.240€ plus 50% auf den stfreien AG-Anteil von 3.600, d.s. 1.800€, abzgl 37b am LZ-Ende 22%x30%x5850€=386€.
 

systemgewicht

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Bosch CX Powertube (Sep 2018)
Dafür habe ich ein Pedelec für knapp 6000€ mit Full Service und Versicherung was ich nach 36 Monaten günstig kaufen kann
Ich werde nie verstehen warum man scharf drauf sein sollte ein 3 Jahre altes Ebike zu kaufen. Das ist doch gerade das Gute am Leasing, dass man nach n Jahren was neues kriegt!
n lieber =2 als =3 wenn es nach mir ginge.
 
Thema:

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