Jobrad - Erfahrung? Empfehlenswert?

Diskutiere Jobrad - Erfahrung? Empfehlenswert? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Nein fällt nicht weg. Nur glaube ich bei SPedelec. Beim Pedelec weiß ich es genau. Zitat von Jobrad Zitat Ende. Viele Fragen sind auf...
Oberlix

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Nein fällt nicht weg. Nur glaube ich bei SPedelec. Beim Pedelec weiß ich es genau. Zitat von Jobrad

[*]Die Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel mit 0,30 €/km zu gewähren (§9 Abs. 1 Nr. 4 EstG). Während bei der Stellung eines Firmen-PKW dieser Anfahrtsweg zunächst zusätzlich mit 0,03 %/km/Monat vom Listenpreis versteuert werden muss, ist dies beim Dienstrad bereits mit 1 % vom Listenpreis (UVP) pauschal abgegolten. Bitte beachten Sie: Schnelle Pedelecs (S-Pedelecs) werden als Kleinkraftrad klassifiziert und müssen daher ebenfalls mit 0,03 %/km/Monat vom UVP (analog Dienstwagen) versteuert werden. Die Entfernungspauschale kann jedoch auch bei S-Pedelecs geltend gemacht werden.
Zitat Ende.

Viele Fragen sind auf JobRad.org gut erklärt.
 
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new-user

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Danke euch allen für eure Meinungen bzw. Infos. Um es kurz zu machen:
Ich werde kein Jobrad holen weil:
- 3 Jahre an das Bike gebunden
- Keine 100% Garantie auf den Abkauf für 10% (wer weiß wie es bei denen in 3 Jahren läuft...)

30% Ersparnis sind zwar verlockend - mir persönlich ist das aber, wie in meinem Fall, keine ~1000€ wert.

Einige Fragen habe ich gestern noch an Jobrad gesendet, deren Antworten ich nicht vorenthalten möchte:

Was ist wenn ich innerhalb der 3 Jahre den Arbeitgeber wechsel und dieser kein Jobrad anbietet?
Antwort: Sie können das Rad in diesem Fall vorzeitig ablösen und aus dem Vertrag herauskaufen.
Was ist wenn ich innerhalb der 3 Jahre kündige/gekündigt werde?
Antwort: Auch in diesem Fall kann vorzeitig abgelöste werden oder zu einem anderen Arbeitgeber übertragen werden. Voraussetzung ist natürlich, dass der neue Arbeitgeber auch JobRad anbietet.
Darf das Fahrrad modifiziert werden (Komponentenumrüstung und Lackierung verändern)
Antwort: Das Rad kann nur bevor der Leasingvertrag zustande kommt modifiziert werden. Während der Laufzeit nicht mehr.
Ist die Versicherung bereits in eurem "Rechner" integriert oder kommen noch seperate Kosten?
Antwort: Der Arbeitgeber legt fest ob und wie versichert werden muss. Im Einsparungsrechner auf unserer Homepage kann dies auch ausgewählt werden.
Ich habe davon gelesen, dass man in den 3 Jahren ein "Serviceheft" pflegen muss. Muss ich diesen selbst zahlen? Wie oft muss das Bike zum "Pflicht-Service"
Antwort: Der Service richtet sich nach den Empfehlungen von Hersteller/Fachhändler. Der Arbeitgeber als Leasingnehmer legt fest, ob es einen Inspektionsgutschein pro Rad und Jahr geben soll oder nicht und von welcher Partei gezahlt wird; vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer.
 
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jm1374

jm1374

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Leasing war auch mein erster Gedanke. Aber bei meinen km pro Jahr wäre die Leasinggesellschaft wahrscheinlich im Quadrat gesprungen. Ich hatte ein Komplettangebot mit allen Reparaturen, Inspektionen, Ersatz- und Verschleissteilen und der Versicherung für 700€ extra pro Jahr. Ich hätte in den 3 Jahren keine Zusatzkosten gehabt, wäre wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt gefahren und hätte Anspruch auf ein Ersatzrad gehabt. Klang für mich verlockend, war aber meinem AG zu teuer.

Ich hab das vor knapp 4 Jahren mit meinem AG anders geregelt. Er hat das E45 gekauft und stellt es mir zur Verfügung. Ich habe jetzt 96 Monate (7 Jahre) 40€ (1% vom Listenpreis) als geldwerten Vorteil auf meiner Gehaltsabrechnung stehen.
Nach den 96 Monaten geht das Rad in meinen Besitz über. Wird das Arbeitsverhältnis früher gekündigt, muss ich das Rad mit den noch ausstehenden Kosten ablösen. Um Versicherung und Wartung muss ich mich kümmern.
Die lange Laufzeit stört mich nicht. Mein Plan war von Anfang an 10 Jahre damit zu fahren. In dieser Zeit wollte ich 100.000km schaffen. Das werde ich wahrscheinlich eher schaffen. Das Rad ist noch keine 4 Jahre alt und 50.000km sind schon drauf.
Es gibt sowieso derzeit nichts Besseres auf dem Markt zu kaufen und es sieht auch nicht danach aus das in nächster Zeit damit zu rechnen ist.
 
Borland

Borland

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Es gibt sowieso derzeit nichts Besseres auf dem Markt zu kaufen und es sieht auch nicht danach aus das in nächster Zeit damit zu rechnen ist.
Moin, OT, aber das verstehe ich nicht. Meinst Du es gibt nichts besseres als das E45 zu kaufen?
Das ist doch dieses hier, oder?
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Grüße
B.
 
jm1374

jm1374

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Nö, das ist das schlechtere Nachfolgemodell. Ich meine das Modell bis 2015 mit dem Go SwissDrive Motor. Mein E45 gibt es nur noch gebraucht oder als Restbestand zu kaufen. Ich gebe zu, ich bin voreingenommen. Aber 50.000km fast störungsfrei sprechen für sich.

Mir geht es weniger um Optik als um praktische Erwägungen, Reparaturfreundlichkeit und Wartungskosten.
Ich hab vergessen zu erwähnen das meine Empfehlung nur für Pendler gilt die sehr viel fahren wollen. Wer nur 5.000km oder weniger im Jahr fährt, kann quasi fast jedes Rad kaufen.
 
Antlion90

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Interessant finde ich die Zeitspanne von drei Jahren, denn bei einer regelmäßigen Fahrt in die Arbeit über diesen Zeitraum hinweg, kann einem der Verschleiß des Akkus egal sein.

Vorrausgesetzt man greift nach drei Jahren zu einem neueren Modell.

Wenn ich mir da die Preise eines Strommer ST2 Akkus ansehe 1490,- € für 814Wh, kann das nach meiner Sicht ein großer Vorteil sein für das Jobrad.
 
jm1374

jm1374

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...kann einem der Verschleiß des Akkus egal sein.
So optimistisch bin ich nicht mehr. Ich hatte nach 3 Jahren schon den 3. Akku in Benutzung. Der erste ist nach 10.500km durch Kurzschluss im Rad gestorben. Der 2. hatte nach 20.000km nur noch 70%. Mal sehen wie lange der 3. hält.
 
EifelHai

EifelHai

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@EifelHai seit wann bist du im Leasing? Frage wegen der 1% Regelung beim S die noch nachversteuert? werden bei der Steuererklärung?
Ich hab mein Rad seit September 2016.

Die 1% vom Neupreis werden direkt auf meiner Lohnabrechnung versteuert (Das ist aber unabhängig ob S oder 25er), die 0,03% vom Listenpreis je km muss ich als Geldwerter Vorteil noch in der Steuererklärung angeben (Das muss man nur beim S)
 
Vol26

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Job Rad, Lease a Bike, .... sind doch nur Finanzierungs Möglichkeiten.

Dabei kommt es genauso auf den Radladen an wie wenn man sich ein Rad "Normal" kauft.

Ich hole mir teile wie Pedale, Bremsbeläge, alles was direkt ans Rad kommt vom Radladen, und der schreibt es auf.
Bis max 250€ im Jahr. Zur Inspektion muss ich 1x im Jahr, sagt der Radladen.
Ich bin aber erst seit September 2016 dabei. Wenn das so angenehm bleibt, mach ich wenn der Vertrag zu Ende ist den nächsten. Mein Rad ist dabei bis zum letzten Tag des Vertrages zum Neupreis versichert, d.h. ich bekomme dann ein neues Rad das gleiche Modell oder den Nachfolger.
 
Nimby

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Interessant wird es wirklich, wenn der 1. Akku den Geist aufgibt und wie sich die dann verhalten... Ist ja, lt. Vertrag in den 3 Jahren mit drin...

@Vol26 dann schätze ich mal das dein AG lease a bike, anbietet? ist der einzige Anbieter wo die Insp. mit drin ist.
Die erste war bei mir mit drin, demnächst muß ich zur 2. Insp...
Das war auch eher so ein Argument für mich, das das Rad bis zum Schluß der Laufzeit auf Neuwert versichert ist, dadurch braucht man seine eigene Hausrat nicht
hochstocken und manche nehmen doch nen ordentlichen Zuschlag bei solchen hohen Kaufpreisen :(

@EifelHai und genau das habe ich nicht so recht verstanden :oops: zu dem hätte ich das S nicht zur Arbeit nutzen können, ausschließlich privat...
Normales reicht auch ;) bin nicht ganz unfit :whistle:
 
Vol26

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Interessant wird es wirklich, wenn der 1. Akku den Geist aufgibt und wie sich die dann verhalten... Ist ja, lt. Vertrag in den 3 Jahren mit drin...

@Vol26 dann schätze ich mal das dein AG lease a bike, anbietet? ist der einzige Anbieter wo die Insp. mit drin ist.
Die erste war bei mir mit drin, demnächst muß ich zur 2. Insp...
Das war auch eher so ein Argument für mich, das das Rad bis zum Schluß der Laufzeit auf Neuwert versichert ist, dadurch braucht man seine eigene Hausrat nicht
hochstocken und manche nehmen doch nen ordentlichen Zuschlag bei solchen hohen Kaufpreisen :(

@EifelHai und genau das habe ich nicht so recht verstanden :oops: zu dem hätte ich das S nicht zur Arbeit nutzen können, ausschließlich privat...
Normales reicht auch ;) bin nicht ganz unfit :whistle:
Lease a Bike kommt von Derby Cycle.
Und da bekommst du nur Räder aus dem eigenen Konzern. Das aber zu super Konditionen. Ich konnte Schloss und Bekleidung mit in den Vertag nehmen.
Die Versicherung konnte ich wählen, ob oder ob nicht. Die 250€ Service waren da ein gutes Argument.
Die 1te Inspektion gab es vom Fahradhändler Gratis. Bisher sind die Großzügig.
 
DDAX

DDAX

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Bosch Performance CX
Hiho zusammen,
ich hole das Thema nochmal hoch..

Ich habe das jetzt für mich auch ausgerechnet und das scheint mit den aktuellen Konditionen und Rahmenbedingungen nur noch Bauernfängerei zu sein?

Bei meinen Konditionen sieht es folgendermaßen aus:

AN zahlt Versicherung.
JR.jpg


Mein Bike ist normal über Hausrat versichert, demnach brauche ich auch keine zusätzliche Versicherung.

Hinzu kommt jetzt noch die Regelung, das alles zwischen dem Gebraucht-Kaufpreis und 40% Restwert (wurde so vom Finanzministerium festgelegt) als
Geldwerter Vorteil zu versteuern ist.
Jetzt habe ich nur nicht raus gefunden, WELCHE Abgaben ich auf diese knapp 1100 € dann zahlen müsste, aber für mich wirkt das alles
ziemlich unattraktiv?
 
K

kannrechnen

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Einfach mal nachrechnen lohnt sich! Das ist viel zu teuer! Anfangs klang das für noch alles ganz interessant, aber nur bis ich mal nachgerechnet habe: Die Anbieter wollen vom Händler eine Provision für das Rad. Bei Jobrad habe ich erfahren, dass mein Händler mir sagte, er müsse 7% an Jobrad abführen. Der Zins für den Leasingvorgang liegt allein bei >16%. Und das in einer absoluten Niedrigzinsphase. Das ist schon der Hammer. Lösung: Ich habe als Arbeitgeber mich an die abcfinance gewandt. Der Zins bei 36 Monaten und 10% Restwert liegt da nur bei 6,7% bzw. der Leasingfaktor beträgt 2,85%. Die Vollkaskoversicherung gibts im Internet und Service und Inspektion bietet der Fahrradladen des Vertrauens auch gerne gegen Rechnung. Nach meiner Rechnung spare ich so bei einem Fahhrad im Wert von 4.000 EUR Brutto 800-1000 EUR! Die ganze Lohnumwandlung ist Augenwischerei um teure Verträge zu verkaufen. Und nach meinem Modell kann ich meinen Arbeitnehmern das Ganze auch als Lohnumwandlung bieten.
 
Humie

Humie

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Raleigh Stocker S 10 / Centurion Lhasa
Jobrad verstösst gegen unseren Tarifvertrag, aber es ist schon der Hammer wie viele meinen der Arbeitgeber bezahlt dir dein Rad:D

Gruß Humie
 
rvideobaer

rvideobaer

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Diamant elan+ mit Bosch Perfomance
Hallo,

ich habe mein Jobrad jetzt seit 2 Monaten, vor 3 Wochen hate ich einen selbstverschuldeten Unfall (600 Euro Schaden) den meine Hausratversicherung nicht bezahlen würde. Die Jobradversicherung übernimmt diesen aber. Hat zwar etwas gedauert aber ich hoffe mein Rad diese Woche noch wieder zu bekommen.

PS: hätte in der Zeit aber auch nicht fahren können da die Prellungen leider noch etwas hinderlich sind.

Gruß Rolf
 
K

kannrechnen

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So ist das halt mit dem "klingen". Es kommt halt nicht darauf an, wie es "klingt", sondern auf die Fakten. Und wenn der Leasingfaktor + Restwert + Händlerprovision eine Mehrbelastung von bis zu 1.000 EUR bei einem Rad mit einem Wert von 3.500 EUR ergeben, dann kommt es nicht darauf an, wie ein Werbeversprechen "klingt". Diese 1.000 EUR muss irgendjemand bezahlen. Und für irgendjemanden ist es der Gewinn. Im Grunde ist es eine Geldgeschäft. Und was mir hierbei auch aufstößt: Die Marge/Gewinn für den Dienstleister, der das Geldgeschäft macht, ist größer, als für den, der die Arbeit macht. Das Fahrradgeschäft! Passt mir halt einfach nicht. Und das mit mit dem Nettolohnvergleich ist dann nurn och "Augenwischerei". Das Spiel kennen wir doch schon aus anderen Bereichen: als beispeilesweise überteuerte Lebensversicherungen mit hohen Provisionen als Direktversicherung an Arbeitenehmer verkauft wurden. Das ist der Grund warum ich diesen "Post" verfasst habe. Und die Leasinggesellschaft zu nennen, dass sehe ich eher als Arbeitserleichterung bei der Recherche für alle, die den von mir hier beschriebenen Weg gehen wollen. Also Leute: überezugt Euren Arbeitgeber von der Sinnhaftigkeit des Dienstrads, aber fordert ihn auch auf ein wenig Zeit und Mühe zu investieren, um den Deal für alle Arbeitnehmer fair und kostengünstig zu gestalten.
 
B3nnbiker

B3nnbiker

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Ich wollte das Thema nochmal hoch holen. ich habe ne frage, mein AG zahlt nur bis 4500euro beim jobrad, kann ich z.b. auch nur einen Rahmen leasen und quasi den rest der Anbauteile selbst kaufen um so an ein besseres bike zu kommen? Hat das schon wer gemacht?
 
BikeX

BikeX

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Ja ich, habe mir einen Bremshebel (links) über meinen AG geleast u den Rest (inkl, dem rechten Bremshebel) selbst gekauft ...
 
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