Jobrad - Erfahrung? Empfehlenswert?

Diskutiere Jobrad - Erfahrung? Empfehlenswert? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Also bist du der Meinung, dass es so richtig ist?
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Rennmaschine87

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Da die Leasingrate Gehaltsbestandteil ist, wird sie versteuert (= hinzugerechnet). Da sie aber nicht ausbezahlt wird, sondern an das Leasingunternehmen bezahlt wird, muss das wieder abgezogen werden.
Also bist du der Meinung, dass es so richtig ist?
 
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Kongo-Otto

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Da die Leasingrate Gehaltsbestandteil ist, wird sie versteuert (= hinzugerechnet). Da sie aber nicht ausbezahlt wird, sondern an das Leasingunternehmen bezahlt wird, muss das wieder abgezogen werden.
Natürlich wird die nicht ausbezahlt. Die Frage ist aber, warum wird die Leasingrate (abzüglich "Subvention" des Arbeitgebers) unten vom NETTO abgezogen? Das macht doch keinen Sinn, da spart man nichts, sondern hat eine "Ratenzahlung" über die "Bank" Arbeitgeber. Eigentlich nicht die übliche Abrechnungsweise für ein Jobrad.

Die Leasingrate (brutto) kann auch netto nicht mehr denselben Betrag haben.

Ich würde mir das dringend von der Buchhaltung erläutern lassen. Bei mir ist es ganz anders und nachvollziehbar.
 
B

Boerni556

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Also bist du der Meinung, dass es so richtig ist?
Ja. Die Leasingzahlung wird netto bezahlt und brutto versteuert. Sie wird halt statt an den Arbeitnehmer aber für ihn an die Leasingfirma bezahlt. Sie muss abgezogen werden, weil Sie für die Besteuerung zunächst hinzugerechnet wurde. Sonst würde das doppelt ausgezahlt.
 
Haiko

Haiko

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Also nach meiner Erfahrung ist nicht nur die individuelle Steuerbelastung entscheidend ob machen, oder nicht.
Man muss sich wirklich(!) sicher sein, dass man das gewählte Rad für 3 Jahre fahren möchte. Nach 3 Monaten merken, dass man sich
verkauft hat, macht es richtig teuer. (Raus kaufen aus Vertrag und gebraucht weiter verkaufen)
Gruß
Haiko
 
K

Kongo-Otto

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Das die Nettoleasingrate identisch mit der Bruttoleasingrate sein soll, kann ich nicht glauben. Oben steht eindeutig Gesamtleasingrate im Bereich der Bruttoangaben seiner Lohnabrechnung. Unten steht dann derselbe Betrag, abzüglich der Förderung durch den Arbeitgeber, bei den Nettoabzügen.

Wo ist der Vorteil durch die Gehaltsumwandlung hin? Auf dem kleinen Ausschnitt ist nichts mehr davon erkennbar.
Aber ohne mehr Input von ihm lässt sich das auch nicht klären.
 
R

Rennmaschine87

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Das die Nettoleasingrate identisch mit der Bruttoleasingrate sein soll, kann ich nicht glauben. Oben steht eindeutig Gesamtleasingrate im Bereich der Bruttoangaben seiner Lohnabrechnung. Unten steht dann derselbe Betrag, abzüglich der Förderung durch den Arbeitgeber, bei den Nettoabzügen.

Wo ist der Vorteil durch die Gehaltsumwandlung hin? Auf dem kleinen Ausschnitt ist nichts mehr davon erkennbar.
Aber ohne mehr Input von ihm lässt sich das auch nicht klären.

Mehr gibt's auf der Abrechnung nicht über das Rad. Den Termin bei der Buchhaltung habe ich erst nächste Woche. Deswegen hatte ich auf eure Meinungen gehofft. Die ja etwas auseinander gehen;)

Ich erkenn den Geldwertenvorteil und die eigentliche Nettobelastung halt nicht.
 
L

Loehm

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Moin.

Eure Antworten stimmen ja mit meiner Meinung überein.
Ich habe mal die Abrechnung mit angehängt. Daran sieht man, dass es beim Brutto und beim Netto abgezogen wurde.

Was meint ihr?Anhang anzeigen 346192

Das ist richtig so. Es wird nicht von deinem Bruttolohn abgezogen, sondern von deinem steuerpflichtigen Bruttolohn. Ich vermute, der Hinweis darauf verbirgt sich in den beiden "-", wo in den anderen Zeilen ein "L" oder "E" steht.

Bei mir sieht es auf den ersten Blick ähnlich aus, aber ich habe auf meiner Abrechnung ganz klar einen Betrag neben "Gesamtbrutto" und einen Betrag neben "Steuerpfl. Brutto" stehen, der sich exakt aus "Gesamtbrutto" - "Leasingrate" - "1% Steuer Listenpreis" ergibt.

Deine aus dem "steuerpflichtigem Brutto" erechneten Steuern werden dann aber von dem "Gesambrutto" abgezogen, das du auch ohne das Leasingrad hättest, daraus ergibt sich deine Steuerersparnis.

Da du bisher aber noch nichts gezahlt hast, wird die Rate dann vom Nettolohn abgezogen.
 
K

Kongo-Otto

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Bei unseren Abrechnungen (HS) sieht es einfach komplett anders aus, da steigt man aber sofort durch. Da sehe ich sofort die Leasingrate und kann auch anhand von Abrechnungen vor dem Leasing sehen, dass die Leasingrate natürlich nicht den Einbußen des Nettobetrags entspricht, der mir im Vergleich zur Zeit vor dem Leasing ausgezahlt wurden.
 
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Rennmaschine87

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Das ist richtig so. Es wird nicht von deinem Bruttolohn abgezogen, sondern von deinem steuerpflichtigen Bruttolohn. Ich vermute, der Hinweis darauf verbirgt sich in den beiden "-", wo in den anderen Zeilen ein "L" oder "E" steht.

Bei mir sieht es auf den ersten Blick ähnlich aus, aber ich habe auf meiner Abrechnung ganz klar einen Betrag neben "Gesamtbrutto" und einen Betrag neben "Steuerpfl. Brutto" stehen, der sich exakt aus "Gesamtbrutto" - "Leasingrate" - "1% Steuer Listenpreis" ergibt.

Deine aus dem "steuerpflichtigem Brutto" erechneten Steuern werden dann aber von dem "Gesambrutto" abgezogen, das du auch ohne das Leasingrad hättest, daraus ergibt sich deine Steuerersparnis.

Da du bisher aber noch nichts gezahlt hast, wird die Rate dann vom Nettolohn abgezogen.
Kann es sein, dass du es mit einem "Firmenfahrrad" verwechselt? Da ist der Steuerlistenpreis bei 1%. Bei Jobrad müssten es seit 2019 nur 0,25% sein.
 
mindcrime

mindcrime

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Ich erkenn den Geldwertenvorteil und die eigentliche Nettobelastung halt nicht.
Wenn sich an Deinem Gehalt nix geändert hat, dann müsstest Du die Nettobelastung sehen, wenn Du eine Abrechnung vor Leasing mit der aktuellen vergleichst.
Wenn Du vorher 2800,- aufs Konto bekommen hast und jetzt 2700,-, dann ist die Nettobelastung eben 100,-.
Die tatsächliche Leasingrate die an Jobrad geht müsste deutlich höher sein. Ca. Preis des Bikes durch 36 plus Versicherung plus noch etwas on top.
Im Endeffekt bekommt der Leasinggeber den kompletten Kaufpreis des Bikes + Versicherung + noch ein bischen + ggfs. die 18% wenn Du es kaufst nach Leasingende.
Alleine die (Brutto) Leasingraten decken schon den gesamten Kaufpreises des Bikes ab. Die zahlst Du natürlich nicht spürbar, aber das Geld fliesst trotzdem.
 
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Rennmaschine87

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Moin. Wenn das so einfach wäre. August 20 Überstunden. September 70 Überstunden und im Oktober eventuell keine. Also variiert das Gehalt plus minus 1500,- Brutto.
Das macht das alles wohl nicht einfacher:ROFLMAO:
 
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Kongo-Otto

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Ganz, ganz grob über den Daumen müsste die Leasingrate an den Leasinggeber bei einer Netto-Belastung von 103,70 EUR (den Pedelec-Bonus des Arbeitgebers habe ich ignoriert, der ändert ja an der Rate nichts) bei etwa 166 EUR liegen und das Rad damit etwa 6000 EUR kosten. Möglicherweise etwas weniger, da in der Regel auch eine Versicherung Pflicht ist.

Erscheint mir weiterhin wenig realistisch. Was hat das Rad denn gekostet, UVP und tatsächlicher Kaufpreis?

Edit: Sorry, steht ja oben. 2900 EUR Kaufpreis. Und dafür über 80 EUR netto-Abzug laut Lohnabrechnung (Förderung von gut 20 EUR pM bereits abgezogen!) ... Ich geb`s auf ... das kann doch nicht stimmen, da fehlt irgendwo eine wichtige Information.
 
K

Kongo-Otto

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UVP 2999,-
KAUFPREIS: 2849,-
80 x 36 und Rad voll bezahlt, einfache Rechnung. Wo die 22,x EUR Förderung bleiben, verstehe ich nicht, die Versicherung sollte nicht so teuer sein.
Und dann nach 36 Monaten per Ablöse noch herauskaufen für 10-15% etwa? :unsure:
 
K

Kongo-Otto

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Aktuell ist eher 16-18%
Bei mir sind es 15%, aber um 4-5% ging es mir auch nicht, sondern um die Beispielrechnung, die sich dann ja hinten und vorne nicht mehr lohnen kann.

103,70 EUR Leasingrate x 36 Monate und noch 15% Ablöse von 2849 EUR .. ich komme da auf ~4200 EUR ... Äh :rolleyes:
 
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