Jobrad / Beendigung des Arbeitsverhältnis durch den AN

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Moneypenny

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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe seit 02/2019 ein E-Bike über Jobrad.
Nun habe ich ein wesentlich besseres Arbeitsangebot erhalten und zum 30.09.2019 gekündigt.
Ich weiss nicht so recht wie es mit dem E-Bike weitergeht. Mitanhme zum neuen AG geht nicht.

Im Überlassungsvertrag steht:

" Scheidet der MA vor Ablauf des vereinbarten Überlassungszetraumes aus dem Arbeitsverhältnis aus, endet die Überlassung. Er verpflichtet sich, dem Arbeitgeber den Schaden zu ersetzen, der sich aus der vorzeitigen Auflösung des Vertrages ergibt, sofern die Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus von ihm zu vertretenden Gründen erfolgt."

Wie berechnet sich der entstandene Schaden?
Ich gebe das E-Bike zurück und zahle dann trotzdem die restlichen Raten? Das macht doch keinen Sinn...
Ich möchte es in keinem Fall ablösen. Parallel bin ich auch auf der Suche nache einem MA der evtl. mein Fahrrad übernehmen möchte.
Hat vielleicht jemand Erfahrung damit?
Vielen Dank im voraus
 

Bongo Bong

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Shimano E8000
Mit sowas habe ich keine Erfahrung aber ich kann dir nur den Tip geben dich direkt an Jobrad zu wenden.
Die können dir dazu bestimmt die beste Auskunft geben. Für die ist das bestimmt Alltag.

Gruß
Dirk
 

AndreasG

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Kann nur bedeuten, dass die Restforderung zu begleichen ist. Das Rad wird bleiben.

Aber stimmt - ruf da an oder schau in deren Fragenkatalog.
 

Moneypenny

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Danke Dirk... habe ich auch schon gemacht, allerdingt erwischt man nicht immer einen kompetenten Mitarbeiter an der Strippe.
 

Moneypenny

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Danke Andreas, ich habe das bereits gelesen. Aber ich kann mir nicht vorstellen das mein AG das Bike nicht will.
Mir geht es um die Berechnung des Schadens.... das steht nirgends
 

AndreasG

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Nun, vereinbarte Zahlungen ohne Steuervorteile etc abzüglich der erfolgten Zahlungen.

Aber genau müssen die das sagen können.
 

Moneypenny

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Dann könnte ich auch das Rad behalten. Habe evtl. gehofft hier jemanden zufinden, der so etwas schon durch hat.
 

Electric

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Aber ich kann mir nicht vorstellen das mein AG das Bike nicht will
Was will dein Arbeitgeber mit einem gebrauchten Rad, das in Größe und Typ sehr speziell ist? Das würde ich ausschließen, es sei denn, du arbeitest bei rebike.

Ansonsten ist Jobrad weitgehend unverdächtig, eine Wohlfahrtsinstitution zu sein. Das ist ja schon in anderen Threads herausgekommen - es ist einer der teuersten Anbieter. Die Klauseln klingen auch nicht besonders verbraucherfreundlich.

Aber letztlich wird dich kein Anbieter billig aus einem 36-Monate Leasingvertrag herauslassen. Nicht zuletzt deswegen ist ja ein Dienstfahrrad eine Maßnahme zur Mitarbeiterbindung. Der Schaden von Jobrad aus einer vorzeitigen Auflösung ist klar bezifferbar: 29 brutto Raten. Warum sollten sie auf etwas davon verzichten? Die wirst du zahlen müssen ohne das Rad zu bekommen. Oder du zahlst 29 brutto Raten jeden Monat und übernimmst optional nach 36 Monaten das Rad zu 17% Restwert.

Das wird also teuer...da ist der Kauf zum Listenpreis vermutlich günstiger. Die sieben Raten dürften für Verwaltungskosten und entgangenen Zins draufgegangen sein...
 

lenbcke

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Hallo
kann mich nur anschließen.
Die Abwicklung über Jobrad ist extrem umfangreich , sehr bürokratisch
und der support lässt sehr zu wünschen übrig.
Habe solch eine Flut an Formularen selten erlebt.
Ausgeprochen umständlich.
Gruss
thomas
 

Wurzelsepp

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Blöde Situation.
Aber das Angebot lebt von den Bedingungen. Kann nicht immer zu 100% funktionieren. Man sieht eben nicht immer zu 100% hinter die Kulissen.
Wenn ich also nicht zu 100% hinter etwas stehe, dann gehe ich solche Angebote eben nicht ein.
Oder mir ist es egal und ich schlucke die mögliche Kröte.
Es sollte also immer sehr gut überlegt werden, auf was ich mich einlasse.
 

systemgewicht

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Im Überlassungsvertrag steht:

" Scheidet der MA vor Ablauf des vereinbarten Überlassungszetraumes aus dem Arbeitsverhältnis aus, endet die Überlassung. Er verpflichtet sich, dem Arbeitgeber den Schaden zu ersetzen, der sich aus der vorzeitigen Auflösung des Vertrages ergibt, sofern die Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus von ihm zu vertretenden Gründen erfolgt."
Also das ist der Vertrag den Du von deinem AG erhalten hast und den Du unterschrieben hast?

Das ist dann ziemlich blöd.

Wie steigst Du aus, per einfacher Kündigung oder mit einem Aufhebungsvertrag?
Ich würde versuchen mit dem AG zu verhandeln dass er diese Kosten trägt.

(Zuckerbrot: saubere Übergabe an Nachfolger bis zum letzten Tag. Angebot nach dem Ausscheiden noch Fragen zu beantworten.
Peitsche: du fühlst Dich krank und bist ab sofort weg.)
 

ullimerzbacher

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@systemgewicht
Hast schon gesehen das dieses Thema schon über 1 jahr alt ist?

Aber wir hatten gerade den Fall. Der AN hat gekündigt, der AG hat kein Interesse an den beiden Rädern gehabt. Der AN musste beide Räder rauskaufen. Es war auch nicht ganz billig aber so ist das halt wenn man einen Vertrag auflöst
 

MisterFlyy

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Schön wäre ja gewesen, wenn @Moneypenny berichtet hätte, wie es ausgegangen ist. Viele suchen hier Hilfe, aber nicht alle liefern auch was zurück.

Ganz allgemein, wenn es zur vorzeitigen Kündigung aufgrund eines besseren Arbeitsvertrags kommt, sollte dieser die "Verluste" mehr als ausgleichen.
Es muß aber nicht unbedingt finaziell aufgehen, denn ein neuer Arbeitgeber kann auch andere Vorteile bringen, als nur mehr Geld.
 
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