Ist Homeoffice wirklich genauso effektiv wie am Arbeitsplatz zu arbeiten?

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Es ging auch in Präsenz noch nie wirklich um Effizienz, oder durftest du, nur weil du schneller gearbeitet hast bei gleichem Geld früher nach Hause?
In Deutschland wird man als Arbeitsnhemer i.d.R. für Anwesenheit und nur indirekt für die eigentliche Arbeitsleistung bezahlt.
 
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Es ging auch in Präsenz noch nie wirklich um Effizienz, oder durftest du, nur weil du schneller gearbeitet hast bei gleichem Geld früher nach Hause?
In Deutschland wird man als Arbeitsnhemer i.d.R. für Anwesenheit und nur indirekt für die eigentliche Arbeitsleistung bezahlt.
So ein Käse.... vielleicht mal früher, in der Industrie jedenfalls schon lange nicht mehr.
 
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So ein Käse.... vielleicht mal früher, in der Industrie jedenfalls schon lange nicht mehr.
Warum haben die in der Autofabrik Kurzarbeitgeld..... immer noch?
Immer wieder, aus verschiedensten "Gründen", bis zu Managementfehlern?
Wenn zu viele rumstehen.... fällt es irgend wann mal auf.
 
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Warum haben die in der Autofabrik Kurzarbeitgeld..... immer noch?
Immer wieder, aus verschiedensten "Gründen", bis zu Managementfehlern?
Wenn zu viele rumstehen.... fällt es irgend wann mal auf.
Weil es keine Teile gibt, was für eine Frage.... kein Umsatz - Unterdeckung, folge Stellenbau, Maßnahme zur Überbrückung.... Kurzarbeit, mal auf dein Niveau erklärt.
 
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Eicher

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mal auf dein Niveau erklärt.
Und, warum fehlen Teile?
Ich hab Jahrzehnte lang als Externer für die Automobilbrance gearbeitet.
Erzähl mir nix. Es gibt da Menschen, die Ihr Geld wert sind, keine Frage!
Bei weitem nicht Alle! Da währe Home Office pflicht, schon aus Kostengründen
für`s heizen und Licht der Büroräume.
 
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So ein Käse.... vielleicht mal früher, in der Industrie jedenfalls schon lange nicht mehr.
🤔 warum sind in fast allen Arbeitsverträgen wohl Arbeitszeiten und nicht Arbeitsergebnisse als maßgebliche Vertragsgrundlage aufgeführt?
 
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Ich hab Jahrzehnte lang als Externer für die Automobilbrance gearbeitet.
Erzähl mir nix. Es gibt da Menschen, die Ihr Geld wert sind, keine Frage!
Bei weitem nicht Alle!
Gibt es überall, atmen anderen nur den Sauerstoff weg und stören. Insofern ist Homeoffice vorteilhaft, da können diejenigen, die etwas schaffen wollen, wenigstens in Ruhe arbeiten.

Bei uns hat die Corona-Homeoffice-Zeit auch dazu geführt, dass einige Mitläufer und ProduktOwner/Projektmanager/Koordinatoren, die immer am Rockzipfel der anderen mitgeschwommen sind, mit der Zeit abgehängt wurden und mangelnde Leistungsfähigkeit sowie unzureichendes Sachverständnis recht offensichtlich wurde.
Konsequenzen: keine, denn Minderleister loszuwerden ist aufwendig, dauert lange, kostet Energie und scheitert im ersten Anlauf am Betriebsrat oder später häufig an Arbeitsgerichten. Bei solch unspezifischen Aufgabenfeldern wie ProductOwner o.ä. sowieso, wie soll man dort eine Minderleistung nachweisen? Da bedarf es schon grober Pflichtverletzungen.
 
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🤔 warum sind in fast allen Arbeitsverträgen wohl Arbeitszeiten und nicht Arbeitsergebnisse als maßgebliche Vertragsgrundlage aufgeführt?
Aber nicht zwingend wenn wir zum Geld kommen. In meinem Umfeld kenne ich Leistungslohn von der KFZ Werkstatt bis zum Vertrieb. Die Berechnungsgrundlagen weichen oft stark ab, und ob das "gerecht" ist, ist sowieso eine ganz andere Frage. Aber das Schema bleibt: Grundlohn / Basislohn und ein variable Anteil, der an eine Art von Erfolg gekoppelt ist. Kenne ich die letzten 30 Jahre nicht anders.
Servus
 
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Grundlohn / Basislohn und ein variable Anteil, der an eine Art von Erfolg gekoppelt ist. Kenne ich die letzten 30 Jahre nicht anders.
Damit bleiben, von Ausnahmen z.B. manche Verkäufer abgesehen, aber immer noch 80-90% des Arbeitsentgeltes rein an Zeit gebunden.

Außerdem diskutieren wir hier über die, die ihre Tätigkeit auch im HomeOffice ausüben können. Da sind eher diffuse Zielvereinbarungen ein, so genannter, leistungsabhängiger Gehaltsbestandteil von 5-20% und der wird i.d.R. auch bei Minderleistung selten komplett gestrichen. Am Ende bleibt - jemand der sich den Arsch aufreißt bekommt im Vergleich zu demjenigen, der sich drückt, wo es nicht sonderlich auffällt, nicht signifikant und erst recht nicht proportional mehr. Leistung ist also eine nachrangige Komponenten gegenüber Zeit.

Und damit sind wir wieder beim Homeoffice. Hier sind diejenigen mit messbaren Ergebnisvorgaben klar im Vorteil im vergleich zur Präsenz, denn wenn sie ihre Aufgaben in kürzerer Zeit abarbeiten, sind sie fertig. Dürfen es nur niemandem sagen und müssen ein wenig betrügen, denn gemeldet und (gesetzlich gefordert!!) aufgezeichnet, sowie abgerechnet werden -> Arbeitszeiten!
Deswegen gibt es ja auch ein Arbeitszeitgesetz und kein Arbeitsleistungsgesetz.
 
Bongo Bong

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Ich hab heute einen interessanten Bericht dazu in der Computerwoche gelesen:
https://www.computerwoche.de/a/alle-zurueck-ins-buero-vertrauen-ist-besser,3612735?utm_source=First+Look&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&pm_cat[1]=karriere+allgemein&tap=77606b7a76a962367241657c28854918

Auch bei uns gilt von ganz oben aus der Konzernleitung mind. 75% Anwesenheitspflicht.
Weder mein Chef noch unserer Firmenchef kann das verstehen. Gerade bei uns in der Firma, die für die Konzern-IT zuständig ist, braucht einen Arbeitsplatz, da wir sowieso mit weit entfernt sitzenden Kollegen (bis zu weltweit) nur noch über Teams kommunizieren. Selbst mit den eigenen Kollegen treffen wir uns selten direkt weil wir auf 5 Standorte weiltweit verteilt sind.

Gruß
Dirk
 
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Bei weitem nicht Alle! Da währe Home Office pflicht, schon aus Kostengründen
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Sorry es war doch noch zu hoch, mein Fehler.
 
onemintyulep

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🤔 warum sind in fast allen Arbeitsverträgen wohl Arbeitszeiten und nicht Arbeitsergebnisse als maßgebliche Vertragsgrundlage aufgeführt?
"Nur kurz, bevor ich nach Ischgl fliege: ihre Arbeitsergebnisse gefallen mir diesen Monat so gar nicht..."
 
TrailRider

TrailRider

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Homeoffice hatte ich schon lange vor Corona und meine Arbeitsleistung war nie zu bemängeln. Gab ehr sogar Lob das alles so super läuft 😇
Hardware, Internetkosten und Arbeitszimmer absetztbar, keine Spritkosten, Autoverschleiß und Pendeln, Feierabend in der Sekunde wo ich mich ausgelogt habe 😂👍
 
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michi_gecko

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Gibt es überall, atmen anderen nur den Sauerstoff weg und stören. Insofern ist Homeoffice vorteilhaft, da können diejenigen, die etwas schaffen wollen, wenigstens in Ruhe arbeiten.

Bei uns hat die Corona-Homeoffice-Zeit auch dazu geführt, dass einige Mitläufer und ProduktOwner/Projektmanager/Koordinatoren, die immer am Rockzipfel der anderen mitgeschwommen sind, mit der Zeit abgehängt wurden und mangelnde Leistungsfähigkeit sowie unzureichendes Sachverständnis recht offensichtlich wurde.
Nun ja, der ProductOwner sollte den Rock tragen, statt dran hängen.
Konsequenzen: keine, denn Minderleister loszuwerden ist aufwendig, dauert lange, kostet Energie und scheitert im ersten Anlauf am Betriebsrat oder später häufig an Arbeitsgerichten. Bei solch unspezifischen Aufgabenfeldern wie ProductOwner o.ä. sowieso, wie soll man dort eine Minderleistung nachweisen? Da bedarf es schon grober Pflichtverletzungen.
Schade, daß bei euch die Aufgabe des PO so "unspezifisch" ist.
In meinem Fall ist sie sehr spezifisch.
Könnte man auch so direkt und einfach messen über den "Umsatz" vom Produkt.

Mir als Produktmanager/Product Owner ist HomeOffice an 1-3 Tagen in der Woche recht. Zu wenig, und mir fehlt das netzwerken in der Bude. Einiges geht über Teams/Telefon, aber ich finde bei weitem nicht alles. Die nonverbale Komponente ist halt weg.

Aber egal.
Mit den "Minderleistern" und "Bremsklötzen" ist es immer gleich: Jeder kennt sie, jeder vermeidet sie. So lange deren Chefs weg schauen, musst damit leben.
 
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